Eric Werner

Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel im Wasserturm gewinnt für sein Restaurant „Himmel un Äd“ einen der jüngsten Zwei-Sterne-Köche Deutschlands. Eric Werner hatte sich mit gerade einmal 26 Jahren schon zwei Michelin-Sterne als Küchenchef der Essener „Résidence“ erkocht. Als das Traditionshaus schließt, stehen ihm alle Türen offen. Umso glücklicher schätzt sich das Hotel im Wasserturm, den bodenständigen Star als Küchenchef für sich gewonnen zu haben.

„Ich find’s gut, wenn der Gast sieht, was er isst, und nicht darüber nachdenken muss, was das jetzt wohl sein soll“, erklärt Eric Werner. Für ihn ist es die größte Herausforderung, ein sehr reduziertes Gericht perfekt anzurichten. „Häufig lenkt zu vieles auf dem Teller vom Hauptdarsteller ab, statt ihn zu unterstützen. Das Mutige ist, auf solches „Chichi“ zu verzichten.“
Diese Grundhaltung ist ganz im Sinne des Restaurantkonzepts. Der Name „Himmel un Äd“ soll nicht nur den regionalen Bezug der Küche zum Ausdruck bringen, sondern auch die Verbindung zwischen einer himmlischen Genussküche und einem guten Schuss Bodenständigkeit vermitteln.

Die Zusage des lebenslustigen Kölnliebhabers Werner, kam für das Hotel im Wasserturm beinahe zeitgleich mit der Aufnahme in der Kooperation „Romantik Hotels & Restaurants International“. Unter diesem Label finden sich Häuser mit einer ganz besonderen Atmosphäre und einem außergewöhnlichen Genuss-Schwerpunkt.

„Genau genommen haben wir jetzt drei Sterne unter einem Dach“, erklärt Wasserturm- Geschäftsführer Stefan Sandweg augenzwinkernd. Denn der bisherige Küchenchef Mathias Maucher ist bereits mit einem Michelin-Stern für seine kreative Küche dekoriert. Maucher wird sich ganz auf die kulinarische Neukonzeption des Restaurants „d/\blju ‚W’“ im Erdgeschoss und die Bankettküche des Hotels konzentrieren, bevor er sich mit einem eigenen Restaurant in Köln in die Selbstständigkeit begibt.

Natürlich muss Eric Werner seine Auszeichnungen als Küchenchef in Essen zurücklassen. Doch in der 11. Etage des Hotels im Wasserturm wird er ab dem 19.01.2017 sicher neue Sterne vom Kölner Himmel holen.

Lebenslauf Eric Werner
Geboren 1985 in Halle an der Saale
Nach der Ausbildung Koch im Restaurant „Sao Gabriel“ in Portugal
2008 – 2009 Koch bei Berthold Bühler in der „Résidence“ in Essen
2009 – 2010: Sous Chef bei Heiko Antoniewicz
2010 – 2011: Sous Chef bei Clara von Krüger im „Spatzenhof“ in Wermelskirchen
(ein Michelin-Stern)
2012 – 2014: gemeinsam mit Erik Arnecke Küchenchef in der „Résidence“ in Essen (zwei Michelin-Sterne)
2015 – 2016: alleiniger Küchenchef in der „Résidence“ in Essen (zwei Michelin-Sterne)

Auszeichnungen
2011: Ein Michelin-Stern für den „Spatzenhof“ in Wermelskirchen
2015: Zwei Michelin-Sterne für die „Résidence“ in Essen

Lebenslauf Mathias Maucher
Geboren am 1983 in Radolfzell a. Bodensee
Ausbildung als Koch in der „Schwarzwaldstube“,
Hotel „Traube Tonbach“, Baiersbronn
2012 – 2014: Küchenchef im Restaurant „W“, Hotel im Wasserturm
2014 – 2016: Küchenchef im „Himmel un Äd“, Hotel im Wasserturm
Auszeichnung
2014: ein Michelin-Stern für das „Himmel un Äd“ in Köln

„Himmel un Äd“ – das Restaurant“ im Hotel im Wasserturm
Im einst größten Wasserturm Europas befindet sich heute ein außergewöhnliches Fünf-Sterne-Superior-Hotel, das historisches Gemäuer mit exklusiver Modernität vereint.
Errichtet wurde der Turm vor 140 Jahren. Nach der teilweisen Zerstörung im 2. Weltkrieg ist er in den 1990er Jahren wieder aufgebaut worden und steht heute unter Denkmalschutz.
Im 11. Stock dieses Kölner Wahrzeichens, liegt das Restaurant „Himmel un Äd“. Hier erwarten den Gast eine regionale Sterneküche sowie ein atemberaubender Blick über ganz Köln – sowohl vom Restaurant aus als auch auf der 360°-Panorama-Dachterrasse.

ChefAlps

Das International Cooking Summit ChefAlps: Bekanntgabe der Gastköche 2017

Wer in diesen Tagen seine Agenda für das kommende Jahr aufbereitet, sollte sich den 21. und 22. Mai 2017 bereits fix reservieren für den Besuch der ChefAlps 2017: Die Starchefs Dominique Crenn aus den USA, Antonia Klugmann aus Italien, Ana Roš aus Slowenien, Eric Menchon aus Deutschland, Even Ramsvik aus Norwegen, Oriol Castro aus Spanien, Nick Bril aus Belgien und Heinz Reitbauer aus Österreich sowie Peter Knogl aus der Schweiz werden auf der Bühne ihre ganz individuellen kulinarischen Konzepte vorstellen. So unterschiedlich ihre Herkunft und ihre Ansätze auch sind, jeder von ihnen setzt sich mit seiner Kochkunst für den maximal guten Geschmack ein und gibt damit trendsetzende Impulse in der Gastronomie – weltweit, über das übliche Mass hinaus. Mit diesem spannenden Line-up an Gastköchen, einer Markthalle mit Produkten für die Gourmetküche und der neuen Afterparty mit einem Flying Dinner von den ausgezeichneten Schweizer Jungköchen der „marmite youngsters selection“ sowie flotter Partymusik von einem Live-DJ wird der International Cooking Summit – als wichtigster Schweizer Branchenanlass immer am Puls der Zeit – auch 2017 jede Menge Inspirationen und Erkenntnisse für das eigene Wirken liefern.

Gibt es eine typisch weibliche Handschrift in der Haute Cuisine und wenn ja, was macht sie aus? Gleich drei herausragende Protagonistinnen werden an der ChefAlps 2017 in Zürich diese Fragen beantworten können: Dominique Crenn, ausgezeichnet als „World’s Best Female Chef 2016“, pflegt in ihrem Atelier Crenn in San Francisco eine poetische Kulinarik. Für jedes ihrer Menus verfasst die Zwei-Sterne-Köchin ein Gedicht, das den Gast – Zeile für Zeile – auf ihre Kreationen einstimmt. Das Leben sei insgesamt ein Gedicht und Menschen mit ihrer Kochkunst verwöhnen zu dürfen, geradezu eine Offenbarung, ist die gebürtige Französin überzeugt. Auch Antonia Klugmann, die zu den aufsehenerregenden Shootingstars der Gourmetszene Norditaliens gehört, verfolgt keine ausgetretenen Pfade, sondern liebt es, mit unüblichen Zutatenkombinationen Gerichte zu kreieren, die es so zuvor noch niemals gegeben hat. Damit hat sie sich in ihrem Restaurant L’Argine a Vencò im Friaul bereits innert Kürze einen Michelin-Stern erkocht. Ana Roš’ Kochkünste, vom GaultMillau mit drei Hauben ausgezeichnet, haben das kleine Restaurant Hiša Franko in einem verwunschenen Alptal zu Sloweniens Gourmetadresse Nummer eins gemacht. In ihren Gerichten spiegelt Roš die urwüchsige Natur ihrer Heimat wider, mit all ihren Schätzen aus Wiesen, Bergen und Flüssen. Sie war die erste Frau überhaupt, die beim renommierten „Cook it Raw“-Projekt mitwirkte. Dies alles ist umso bemerkenswerter, da die studierte Diplomatin das Kochhandwerk komplett autodidaktisch erlernte.

Eine verblüffende Karriere vollzieht auch Eric Menchon. Der gebürtige Südfranzose verfügt offensichtlich über einen unerschöpflichen Quell an kreativen Ideen: Seit bald sagenhaften 30 Jahren zelebriert er als Küchenchef im Le Moisonnier in Köln eine unverwechselbare Bistroküche, so unverkrampft charmant wie typisch ländlich französisch, aber auf dem Niveau von zwei Michelin-Sternen und 18 GaultMillau-Punkten. Dies alles, ohne jemals internationale Erfahrungen gesammelt oder berufliche Stationen bei grossen Meistern seines Fachs durchlaufen zu haben. Sternekoch Even Ramsvik hätte es als Autor oder Regisseur beim Film wohl ebenso weit gebracht wie in der Küche als „Erfinder der norwegischen Identität“. Der Bocuse-d’Or-Vizemeister Norwegens verschafft den traditionellen Kochtechniken seines Landes mit seiner Kochkunst internationale
Aufmerksamkeit – bis vor kurzem noch im Restaurant Ylajali, aktuell mit dem Projekt „Lava Oslo“. Der spanische Avantgardist Oriol Castro ist einer der drei Köpfe des genialen Kochtrios Castro-Xatruch-Casañas im Restaurant Disfrutar in Barcelona. 2016 wurde es als „Best New European Restaurant“ ausgezeichnet. Hier schreiben die drei mit surreal anmutenden Gerichten und dem Ergebnis purer Geschmacksexplosionen die Geschichte von Ferran Adrià fort – in eigenständiger, sternegekrönter Handschrift. 15 Jahre lang waren Oriol Castro, Eduard Xatruch und Mateu Casañas Chefköche im elBulli und Teil des Kreativteams.

„Essen ist unsere Religion“, lautet die Philosophie des niederländischen Zwei-Sterne-Kochs Nick Bril. Diese könnte nicht besser zu seinem aktuellen Wirkungsort in Belgien als Küchenchef im Restaurant The Jane passen: Es befindet sich in der Kapelle des früheren Militärkrankenhauses von Antwerpen, gekocht wird, wo früher der Altar stand. Am aussergewöhnlichen Gastrokonzept beteiligt ist Brils Mentor seit dessen 19. Lebensjahr: Meisterkoch Sergio Herman, der in seinem vormaligen Restaurant Oud Sluis bekanntlich mit sagenhaften 20 GaultMillau-Punkten ausgezeichnet war. Das eingespielte Duo kreiert im The Jane gemeinsam ein Degustationsmenu, das die genial kontroverse kulinarische Handschrift der beiden ebenso widerspiegelt wie das Restaurant in der Kirche – exotisch und zugänglich, durchdacht und einfach. Neben seinen Kochkünsten hat sich Nick Bril auch als einer der angesagtesten DJs in der Partyszene einen grossen Namen gemacht.

Heinz Reitbauer braucht in der Gourmetwelt kaum mehr vorgestellt zu werden. Der gebürtige Österreicher ist einer der besten Küchenchefs der Gegenwart. Vier Hauben im GaultMillau, zwei Michelin-Sterne, „Bestes Restaurant Österreichs“ im Falstaff Restaurantguide, „Bestes Restaurant Österreichs“ im Guide „A la Carte“, mit dem Steirereck seit acht Jahren als erstes Restaurant Österreichs in der „World’s 50 Best Restaurants“- Liste, aktuell auf Platz neun – und nun im Herbst 2016 vom GaultMillau zum „Koch des Jahrzehnts“ gekürt. Mit seinem Stil, immer das Neue suchend, nie das Alte vergessend, hat er eine unverwechselbare Identität erlangt. In Summe mehr als Grund genug, Heinz Reitbauer 2017 ein weiteres Mal als Gastkoch auf die ChefAlps-Bühne einzuladen. 2012 feierte er Premiere und steht seither auch als ChefAlps-Botschafter der ersten Stunde für Österreich hinter dem International Cooking Summit. Peter Knogl, Küchenchef im Restaurant Cheval Blanc by Peter Knogl im Grand Hotel Les Trois Rois in Basel, ist der erste Hotelkoch überhaupt, dessen Kochkünste in der Schweiz mit den höchsten Auszeichnungen (drei Michelin-Sterne und 19 GaultMillau-Punkte) bewertet sind. Der GaultMillau verlieh ihm zudem gleich zweimal – 2011 und 2015 – den Titel „Koch des Jahres“. In Knogls berühmten Geschmackskompositionen spielen Saucen mit einem grandiosen Tiefgang die Hauptrolle.

Innovative Aussteller und Afterparty mit den „marmite youngsters“
Für Profis, Nachwuchstalente, Hobbyköche, Journalisten und Foodblogger lohnt es sich, die beiden Veranstaltungstage, Sonntag und Montag, 21. und 22. Mai, in der Agenda 2017 vorzumerken. Neben den spannenden Bühnenshows in dieser international hochkarätigen Starchef-Besetzung erwarten die ChefAlps- Besucher in der Eventhalle StageOne in Zürich Marktstände von über 30 Anbietern innovativer Produkte für die Gourmetküche und jede Menge Gelegenheit zum Austausch unter Gleichgesinnten über die Trends in der gehobenen Gastronomie. An der neugestalteten ChefAlps-Afterparty am Sonntagabend werden erstmals die ausgezeichneten Jungköche der „marmite youngsters selection“ bei einem Flying Dinner für das leibliche Wohl sorgen und ein Live-DJ für die passenden Partybeats bis spät in den Abend. Das Detailprogramm folgt im kommenden Frühjahr. „Bereits jetzt darf man sich an beiden Tagen auf einen einmaligen Mix aus Bühnenshows, Ausstellung und köstlichen Happenings freuen, die keiner aus der Branche versäumen sollte“, verspricht ChefAlps-Organisator Adriano Pirola.

Videos der Kochshows von diesem Jahr jetzt online:
Ab sofort sind auf der neugestalteten Website www.chef-alps.com die Videos der diesjährigen Kochshows
von den Spitzenköchen Jordi Roca, Fina Puigdevall, Vladimir Mukhin, Silvio Nickol, Gert De Mangeleer, Tohru Nakamura, Jakob Mielcke, Niko Romito und Franck Giovannini aufgeschaltet.

Hochkarätige Botschafter der ChefAlps
Drei-Sterne-Koch Franck Giovannini (B. Violier Restaurant de l’Hôtel de Ville, Crissier) bleibt dem International Cooking Summit auch in Zukunft als neuer Botschafter verbunden, neben dem ebenfalls mit drei Michelin- Sternen und 19 GaultMillau-Punkten ausgezeichneten Schweizer Spitzenkoch Andreas Caminada (Restaurant Schloss Schauenstein, Fürstenau), der seit Anbeginn des Symposiums als ChefAlps-Botschafter mit seinem Namen für dessen Qualität bürgt. Genauso wie der Spitzenkoch Heinz Reitbauer, „Koch des Jahrzehnts“ (Restaurant Steirereck, Wien), und der Drei-Hauben-Koch Thomas Dorfer, Bundeslandsieger „Niederösterreich“ im Falstaff Restaurantguide 2016 (Restaurant Landhaus Bacher, Mautern), sowie Norbert Niederkofler aus Italien (Hôtel & Spa Rosa Alpina, Badia), ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen, vier Hauben und 19 GaultMillau-Punkten.

Der Ticketvorverkauf für das 6. International Cooking Summit ChefAlps am 21. und 22. Mai 2017 startet im kommenden März.

www.chef-alps.com

St. Moritz Gourmet Festival 2017

USA – „Discover THE Best from the West“
30. Januar – 3. Februar 2017
Bekanntgabe der Gastköche aus den Vereinigten Staaten

Das St. Moritz Gourmet Festival 2017 findet vom 30. Januar bis zum 3. Februar 2017 unter dem Motto
USA – „Discover THE Best from the WEST“ statt. Die Spitzenköche aus den Vereinigten Staaten Tal
Ronnen, Daniel Humm, James Kent, Enrique Olvera, Dean Fearing, Kim Canteenwalla, Lee Wolen, Melissa Kelly und Rick Moonen sowie New Yorks American-Diner-Ikone Ron Silver werden eine Woche lang im
Oberengadin als Gastköche mit ihrer aufsehenerregenden Kochkunst die Festivalgäste verwöhnen. Mit
den traditionell beliebten und spannenden neuen kulinarischen Events sowie aussergewöhnlichen
Locations verspricht diese Woche ein besonderer Leckerbissen zu werden!

Mit der veganen Gourmetküche wird der amerikanisch-israelische Starkoch Tal Ronnen aus dem Restaurant Crossroads in Los Angeles die Festivalgäste vertraut machen. Mit seinen mediterran inspirierten Gerichten ist es
Ronnen gelungen, Veganer, Vegetarier und Alles-Geniesser für die vegane Küche auf hohem Niveau zu
begeistern. Dem Ruf ans Festival folgt Ronnen aufgrund seiner langfristigen Kooperation mit dem Baur au Lac in
Zürich. Hier zelebrierte er, erstmals überhaupt in der Schweiz, im Restaurant Rive Gauche zusammen mit
Küchenchef Olivier Rais seine vegan-mediterrane Gourmetküche, die nun unter dem Motto „Crossroads meets
Rive Gauche“ auch den Festivalgästen zuteilwird. Nicht von ungefähr ist der US-Starkoch zu Gast bei
Küchenchef Michel Jost im Badrutt’s Palace Hotel. Seit jeher besteht zwischen dem Baur au Lac und dem
Badrutt’s Palace eine enge Zusammenarbeit. Bereits die Gründerväter der beiden Traditionshäuser, Johannes Baur und Caspar Badrutt, haben zu ihren Zeiten die Synergien von Stadt und Land für ihre Gäste zu nutzen gewusst.

Weltstar Daniel Humm kommt als Gastkoch von Küchenchef Mauro Taufer im Kulm Hotel St. Moritz ans
Festival. Der gebürtige Schweizer und höchstausgezeichnete Koch in den USA freut sich schon sehr darauf, die
Festivalgäste mit seinen aussergewöhnlichen Kreationen aus dem Drei-Sterne-Restaurant Eleven Madison Park
in New York zu überraschen. Sein eigenständiger Stil ist eng mit seinen Schweizer Ursprüngen in der klassisch
französischen Haute Cuisine und mit seiner Heimat New York verknüpft. „Milch und Honig“, der „Humm-Dog“ mit
Trüffel-Mayonnaise und Gruyère sowie die in Lavendel und Honig marinierte gebratene Ente geniessen als
„Humm-Klassiker“ Kultstatus. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Will Guidara etablierte Humm in New York auch das Restaurant NoMad, wo James Kent sein Executive Chef ist. Der smarte New Yorker kommt als Gastkoch von Gero Porstein im Carlton Hotel St. Moritz ebenfalls ans Festival. Kent erkochte für das NoMad mit
Signature-Dishes, wie dem im Ganzen gebratenen Huhn, gefüllt mit schwarzen Trüffeln und Foie gras, bereits
einen Michelin-Stern und die James Beard Foundation nominierte ihn für den Best Chef NYC 2016. 2010 gewann
der Ausnahmekoch den Bocuse d’Or USA und erreichte Platz zehn bei der Weltmeisterschaft in Lyon.

Spitzenkoch Enrique Olvera aus dem Restaurant Cosme in New York ist der Gastkoch von Küchenchef Fabrizio
Piantanida im Grand Hotel Kronenhof, Pontresina. Der gebürtige Mexikaner wird als Wegbereiter der
mexikanischen Gourmetküche und als einer der kreativsten Spitzenköche weltweit gefeiert. Beim Chefs’ Choice
Award 2014 wählten ihn die Spitzenköche der World’s 50 Best Restaurants zu „Latin America’s Best Chef“. In
seinen Gerichten entfaltet sich geschmacklich eine intensive Auseinandersetzung mit dem Erbe der
mexikanischen Kochkunst. Dahinter stehen ein leidenschaftlicher Forscherdrang und Schlüsselerlebnisse als
Inspirationsquelle, wie zum Beispiel die Entdeckung einer mexikanischen Ameisenart als geschmacklich
wunderbare Zutat für die Gourmetküche.
Als der „Father of Southwestern Cuisine“ und Verfasser der „Texas Food Bible“ ist Dean Fearing bereits zu
Lebzeiten eine Legende in den Vereinigten Staaten. Ans Festival reist der vielfach ausgezeichnete Spitzenkoch
aus seinem Restaurant Fearing’s in Dallas an. Zu seinen Gästen zählen hier grosse Persönlichkeiten – vom
Rockstar bis zum Präsidenten und zur Queen. Dank seinem Gastspiel bei Küchenchef Markus Rose im Hotel
Giardino Mountain in Champfèr-St. Moritz kommen nun die Festivalgäste in den Genuss von Fearings berühmter
„Haute Southwest Cuisine“. Seine aromareichen Gerichte halten, was er verspricht: „Originelle Gaumenfreuden
ohne Grenzen. Wir lieben intensive Geschmacksnoten – und in Texas ist ja ohnehin alles eine Nummer grösser
und intensiver“, so Fearing.

Der für seine Kochkünste vielfach ausgezeichnete Starkoch Kim Canteenwalla, geboren in Pakistan und
aufgewachsen in Kanada, hat grossen Anteil daran, dass Las Vegas zu Amerikas „New Fine Food Dining
Destination“ aufgestiegen ist. Nach beruflichen Wanderjahren als Küchenchef in der ganzen Welt hat er sich hier
niedergelassen und führt, gemeinsam mit seiner Frau Elisabeth Blau, insgesamt vier Restaurants in Las Vegas.
Als Gastkoch bei Küchenchef Matthias Schmidberger im Kempinski Grand Hotel des Bains, St. Moritz, wird er die
Festivalgäste mit seiner zeitgenössischen Interpretation einer traditionellen Steakhouse-Küche aus seinem
Restaurant Andiron Steak & Sea in Las Vegas begeistern. Seine Gerichte, wie das Blumenkohl-Steak mit
geröstetem Romanesco, Manchego-Käse und Rucola, zeichnen sich durch ein raffiniertes Aromen- und
Texturenspiel aus.
Als Gastkoch von Küchenchef Fabrizio Zanetti im Suvretta House, St. Moritz, kommt der gebürtige Clevelander
Lee Wolen ans Festival. Der sternegekrönte Küchenchef und Partner im Restaurant Boka in Chicago zählt zu
den aufsehenerregendsten „Rising Stars“ der USA. Gleich zweimal hintereinander wurde Wolen zum Koch des
Jahres gekürt und 2016 gewann er die Culinary Masters Competition, die höchste Anerkennung für einen
Youngster, verliehen von US-Masterchefs. Wolens faszinierende kulinarische Handschrift zeugt von beruflichen
Stationen u. a. im El Bulli bei Ferran Adrià in Spanien und von seiner dreijährigen Tätigkeit als Souschef bei
Daniel Humm im Eleven Madison Park. Der 18 Stunden gegarte Oktopus mit Kohlrabi und Sesam oder der Salat aus alten Karottensorten mit Pistazien, Bulgur und geräuchertem Ziegengouda gehören zu Wolens SignatureDishes.

Für Melissa Kelly, Gastköchin bei Küchenchef Florian Mainzger im Hotel Nira Alpina, Silvaplana-Surlej, ist
„Farm-to-Table“ kein Konzept, sondern ein Lebensstil. Die zweifache Gewinnerin des James Beard Awards „Best Chef: Northeast“ bewirtschaftet rund um ihr Restaurant Primo an der Küste von Maine einen Bauernhof mit grossen Ländereien und zahlreichen Tieren, die mit viel Achtsamkeit aufgezogen werden. 98 Prozent aller Gemüsesorten und Kräuter erntet Kelly mit ihrer gesamten Kochbrigade jeweils frisch vom Feld. An keinem Tag
wird im Primo dasselbe Menu serviert. „Unsere Gäste können diese fantastische Energie in meinen Gerichten schmecken“, ist Kelly überzeugt. Aufgewachsen in Long Island, prägte die Küche ihrer italienischen Grossmutter bis heute ihre hochausgezeichneten, farmfrischen Kochkünste mit mediterranen Akzenten.

Mit Rick Moonen aus Las Ve
gas kommt einer der weltbesten Seafood-Experten ans Festival als Gastkoch vonKüchenchef Dennis Brunner im Hotel Waldhaus, Sils-Maria. Seine beiden berühmten Restaurants „rm seafood“ und „Rx Boiler Room“ sind im Mandalay Bay Resort and Casino beheimatet. Hier begeistert der gebürtige New Yorker mit einzigartig innovativen und geschmacklich fein ausbalancierten Seafood-Gerichten auf höchstem
Niveau. Seine Kochkünste sind vielfach ausgezeichnet, wie ebenso sein unermüdliches Engagement für die nachhaltige Fischerei grosse Anerkennung erfährt. Schon 1991 wünschte sich Fussballlegende Pele, damals noch in seiner aktiven Zeit zu Gast in Moonens New Yorker Restaurant The Water Club, dass er so gut Fussballspielen könne wie der „Godfather of Sustainability“ kochen kann.

Ron Silver ist New Yorks berühmtester American-Diner-Koch und legendärer Konditor der köstlichsten Torten,
die heute ganz Amerika bei ihm bestellt. Sein Restaurant Bubby’s (jiddisch für „Grossmutters“) an der Ecke
Hudson und North Moore Street in Tribeca ist seit 25 Jahren der Inbegriff des familiären American Diners. Seine
grosse Fangemeinde reiht sich Tag für Tag in die langen Schlangen ein und alle rücken im Bubby’s an den kleinen Tischchen eng zusammen, um einen der unwiderstehlich köstlichen Burger oder luftig-lockeren BlaubeerPancakes
und vieles mehr zu geniessen. Silver pflegt wie kein anderer das „Traditional American Home Cooking“
und wird dieses auch in der Festivalwoche als Gastkoch von Küchenchef Christian Ott im Hotel Schweizerhof,
St. Moritz, zelebrieren. Seine Philosophie gilt hier genauso: „Jeder ist willkommen und soll sich wie ein Gast in meinem eigenen Haus fühlen.“

Die USA kulinarisch in vielfältigster Eventkultur erleben – Las Vegas Feelings and more im Oberengadin
Mit diesen zehn Gastköchen aus den Vereinigten Staaten und den ebenso vielfach ausgezeichneten
Küchenchefs der Partnerhotels erwartet Feinschmecker eine kulinarisch vielseitige Entdeckungsreise unter dem
Motto USA – „Discover THE Best from the West“, sowohl an den traditionell beliebten Official Events als auch bei vielen neuen kulinarischen Events – alle in aussergewöhnlichen Locations: Für das Grand Julius Bär Opening wird das Kempinski Grand Hotel des Bains in ein „Las Vegas Casino“ verwandelt, zur Kitchen Party lässt das Badrutt’s Palace Hotel die goldenen Zeiten „From Rock ’n’ Roll to Disco“ aufleben und das Kulm Hotel St. Moritz wird eine ebenso spektakuläre Kulisse im amerikanischen Look and Feel für das Great BMW Gourmet Finale bieten. Genauso aussergewöhnlich wie die Kochkünste der Gastköche aus dem Land der unbegrenzten
Möglichkeiten werden auch die Special Events diese Festivalwoche einzigartig bereichern.
Das Detailprogramm wird im November bekanntgegeben.

Der Vorverkauf für die Eventtickets startet am 1. Dezember 2016. Laufende News sind auf der Website
www.stmoritz-gourmetfestival.ch

Günther Jauch beim Winzerdinner im Restaurant Terra des The Ritz-Carlton, Wolfsburg

Beim Winzerdinner erleben die Gäste im Restaurant Terra im The Ritz-Carlton Hotel Weinregionen hautnah. Am 10. November ist Günther Jauch, der beliebteste deutsche Fernsehmoderator und Entertainer, zu Gast und präsentiert die Weine seines Weinguts Von Othegraven. Während eines Vier-Gang-Menüs von Terra-Küchenchef Tino Wernecke erfahren die Teilnehmer viel über die Weinberge und -keller des Traditionsweingutes Von Othegraven.

2010 haben Günther Jauch und seine Frau Thea das Weingut von Othegraven von Frau Dr. Heidi Kegel übernommen. Es befindet sich seit 1805 in Familienbesitz. Günther Jauchs Großmutter war eine geborene von Othegraven. Ihr Bruder Maximilian hatte das Gut 1925 von seinen Vorfahren Grach- Weissebach übernommen. Als Kind war Günther Jauch oft in Kanzem bei Onkel Max und Tante Maria zu Gast. Er und seine Frau führen das Weingut inzwischen in 7. Generation.

Das Weingut von Othegraven besteht seit dem 16. Jahrhundert. Das herrschaftliche Gutsgebäde, der Park sowie der Kanzemer Altenberg sind als Ensemble denkmalgeschützt. Der Betrieb gehört zu den Gründungsmitgliedern des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter VDP.

Winzerdinner
am 10. November 2016 mit Günther Jauch vom Weingut Von Othegraven.
Um 18:00 Uhr im Restaurant Terra, Vier-Gang-Menü inklusive Wein 85 Euro pro Person. Reservierungen unter der Telefonnummer 05361-607091 oder jederzeit via Email unter ccr.wolfsburg@ritzcarlton.com.

Im Restaurant Terra steht die Ursprünglichkeit des Geschmacks der naturbelassenen Produkte im Vordergrund. Überraschend natürlich präsentieren sich die Gerichte. Die gesunde und nachhaltige Zubereitung verspricht vielfältige, neue Genusserlebnisse.
Die Grundlage ist die enge Zusammenarbeit mit ausgesuchten lokalen Partnern, eine transparente Lieferkette. Klein- und Kleinstbetriebe produzieren in ursprünglicher Landwirtschaft für das Restaurant Terra. Produkte jenseits von Siegel- oder Etikettier-Qualität kommen auf den Teller. Natur pur steht hier im Vordergrund.
Das Terra-Menü wird vom Küchenteam um Küchenchef Tino Wernecke saisonal erarbeitet. Fisch- und Fleischgerichte, vegetarische und vegane Speisen werden angeboten. Ein Menü auf Empfehlung des Küchenchefs komplettiert das Angebot. Ausgesuchte, biodynamische Weine finden sich zudem auf der Weinkarte des Restaurants, deren Fokus auf deutschen Weinen und der alten Welt liegt.

Philip Raubach neuer Küchenchef im Hotel Schloss Rettershof

Der 30-jährige Philip Raubach wechselt zum 1. Oktober 2016 von der Villa Rothschild (Königstein im Taunus) in das Romantik Hotel Schloss Rettershof (Kelkheim am Taunus) und übernimmt dort als Küchenchef die kulinarische Verantwortung.

„Es war schon immer ein Traum von mir, im Rettershof zu arbeiten. Meine Frau und ich haben dort unsere Hochzeit gefeiert, damals habe ich mich direkt in dieses Kleinod verliebt. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem tollen Team“, so Philip Raubach, der das Zepter von Dominik Mühl übernimmt, der viereinhalb Jahre die Küche im Romantikhotel verantwortete.

Mit seiner großen Erfahrung aus der Spitzengastronomie – Philip Raubach war Sous-Chef in der Villa Rothschild Kempinski (2 Michelin Sterne/18 Punkte Gault Millau) und dem Falkenstein Grand Kempinski (15 Gault Millau Punkte) – wird er die Küche im Rettershof weiter verfeinern und eine neue Handschrift geben. „Die Küche soll nach wir vor frisch und regional sein, ergänzt um einen internationalen Touch, aber nicht abgehoben“ so Raubach. „Uns ist es wichtig, dass unsere Preise nach wie vor moderat bleiben und die Gäste Spaß an genussreichen Besuchen haben“, betont Daniela Schwarz, die gemeinsam mit ihrem Partner Hans-Jürgen Laumeister sowohl Restaurant als auch Hotel betreibt .

Die Gastgeber freuen sich auf die künftige Zusammenarbeit und neue Impulse. „Wir sind uns sicher, dass Philip mit seiner bisherigen Erfahrung und dem Hang zur Rafinesse den Geschmack unserer langjährigen Stammgäste und neugierigen Feinschmeckern treffen wird. Wir freuen uns auf den neuen Input und auf eine spannende Karte.“

Das 1885 erbaute Schlosshotel Rettershof ist ein inhabergeführtes Schlosshotel mit 4 Sterne Standard und gehört seit zwei Jahren zur Hotelkooperation Romantik Hotel. Das Hotel liegt zentral vor den Toren Frankfurts und Wiesbaden.

www.schlosshotel-rettershof.de

Carlos Exprua – Rezept Thunfisch

Wie schmecken eigentlich die Malediven? Saftiger Thunfisch, süße Kokosnuss, abgerundet mit kräftigen asiatischen Gewürzen – so lautet zumindest die Antwort des Küchenchef Carlos Exprua aus dem Fünf-Sterne-Resort Velassaru Maldives. Sein Lieblingsrezept „Gegrillter maledivischer Thunfisch auf cremigem Kokosnuss-Reis mit einer fruchtigen Zitronen-Mango-Salsa“ überzeugte auch die Autoren des „Small Luxury Cookbook“. Das hochwertige Kochbuch ist eine Sammlung von mehr als 200 Rezepten aus aller Welt, eingereicht von den Mitgliedern der „Small Luxury Hotels of the World“. Nur vier Malediven-Resorts gehören zu diesem Zusammenschluss der weltweit besten Boutique-Hotels im Premiumsegment.

„Wir haben dieses Rezept ausgewählt, da alle Zutaten auf den Gelbflossenthunfisch abgestimmt sind, einem ausgezeichneten und beliebten Produkt der Malediven“, so Carlos Exprua. „In Kombination mit Kokosnuss finden sich in diesem Gericht alle typischen Aromen des Inselstaates wieder.“ Gäste können diese Kreation im Insel-Restaurant Turquoise genießen.

Sie möchten sich den Geschmack der Malediven an einem lauen Sommerabend nach Hause holen? Carlos Exprua verrät Ihnen das Rezept zum Nachkochen. Guten Appetit.  


Gegrillter maledivischer Thunfisch auf cremigem Kokosnuss-Reis
mit einer fruchtigen Zitronen-Mango-Salsa
Ein Rezept von Küchenchef Carlos Exprua

Zutaten für 4 Personen

Für den Thunfisch
800 g (Maledivischer Gelbflossen-)Thunfisch   
50 ml Olivenöl    
30 ml Sojasoße    
Salz & Pfeffer      

Für den cremigen Kokosnuss-Reis
200 g Jasminreis    
20 g Zwiebeln, gehackt   
20 g Knoblauch, gehackt   
20 g Ingwer, gehackt   
10 g (Kaffir-)Limettenschale, gerieben
200 ml Kokosmilch   
10 g (Kaffir-)Limettenblätter   
40 g Zitronengras    
40 g Butter    
10 g Salz    
10 ml Olivenöl    

Für die Zitronen-Mango-Salsa
40 g Pomelo, klein gewürfelt   
40 g grüne Mango, klein gewürfelt  
40 g Tomaten, klein gewürfelt
40 g frischer Koriander, gehackt  
40 g Zwiebel, fein gehackt   
40 g rote Paprika, klein gewürfelt  
40 g grüne Paprika, klein gewürfelt  
40 g gelbe Paprika, klein gewürfelt  
50 ml Olivenöl    
30 g frisch gepresster Limettensaft
6 g Salz    
4 g Pfeffer    

Zum Garnieren
Frische Kokosnuss in feine Streifen geschnitten
Frische Erbsenblätter

Salsa zubereiten
1. Alle Zutaten für die Salsa mit Olivenöl und Limettensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen.
2. Wie auf dem Bild mit den Kokosnussstreifen und den Erbsenblättern auf einem Teller anrichten.

Reis zubereiten
1. Jasminreis unter Wasser abspülen, bis das Wasser klar ist.
2. Frisches Wasser und den gewaschenen Jasminreis in einen Topf geben, Kaffir-Limettenblätter, Butter, Salz und Zitronengras hinzugeben und für 16 Minuten köcheln lassen.
3. Olivenöl zusammen mit den gehackten Zwiebeln und Ingwer in eine Pfanne geben und anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.
4. Kokosmilch zusammen mit dem vorbereiteten Jasminsreis und der geriebenen Kaffir-Limettenschale hinzufügen und unterrühren.
5. Alles zusammen für etwa 3 bis 5 Minuten kochen lassen, bis der Reis die cremige Konsistenz eines Risottos erreicht. Zum Schluss nochmals abschmecken.

Thunfisch zubereiten
1. Thunfisch in vier Filets à 200 g schneiden
2. Filets mit Salz und Pfeffer würzen und mit Olivenöl bestreichen
3. Thunfisch rosa (oder bis zur gewünschten Garstufe) grillen

Tipp vom Küchenchef:
Bereiten Sie die Salsa im Vorhinein zu und braten Sie den Thunfisch, während der Reis im letzten Schritt kocht. Auch die Beilagen sollten zeitgleich zum Servieren bereit sein.

Weitere Informationen zum „Small Luxury Cookbook“ unter www.slhcookbook.com

Christian Schmidt ist neuer Küchenchef in der Sansibar by Breuninger in Düsseldorf

Sylter Charme und eine Prise Nordseeluft mitten auf dem Festland – Christian Schmidts neuer Arbeitsplatz transportiert den Kultcharakter von Deutschlands beliebtester Strandbude nach Düsseldorf. Als neuer Küchenchef der Sansibar by Breuninger ist der 38-Jährige ab sofort für das authentische Lifestyle-Genuss-Paket im Breuninger Department Store im Kö-Bogen verantwortlich.

„Die Sansibar by Breuninger in Düsseldorf war das erste Sansibar-Restaurant auf dem Festland. Im Frühjahr 2017 werden wir diese einmalige Gastro-Kooperation auch in unserem Flagship-Store in Stuttgart umsetzen – ein Zeichen für den Erfolg der Marke auch außerhalb der Insel. Wir freuen uns sehr, dass Christian Schmidt unser Düsseldorfer Team mit seinen weitreichenden Erfahrungen und genussvollem Talent bereichert und heißen ihn herzlich willkommen“, so Matthias Sontowski, Leiter Gastronomische Betriebe bei Breuninger. Auch der neue Küchenchef freut sich auf die neue Herausforderung: „Die Sansibar by Breuninger ist für mich ein außergewöhnliches und spannendes Gastro-Konzept, das mir die Möglichkeit bietet, meine Leidenschaft für qualitativ hochwertiges Essen in einer exklusiven und gleichzeitig bodenständigen Küche umzusetzen.“

Christian Schmidt hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Nach seiner Ausbildung zum Koch im Hotel „Victoria“ in Bad Mergentheim, stellte der gebürtige Frankfurter im Düsseldorfer „Hummer-Stübchen“ seine kreative Kompetenz unter Beweis. Seine weitere Laufbahn führte den Vater einer Tochter unter anderem nach Essen, Hamburg und Frankfurt. In den Stationen seiner Karriere arbeitete er als Commis de Cuisine, Demichef de Partie, Souschef und stellvertretender Küchenchef, bis er schließlich 2008 als Küchenchef das Gourmetrestaurant „Brogsitters Sanct Peter“ im Weinort Walporzheim übernahm. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter einen Michelin Stern, konnte das Restaurant unter seiner Leitung gewinnen. Seinen Erfolgskurs setzte Schmidt auch nach seinem Wechsel in das Essener Restaurant „Schote“ fort. Seit 2014 erkochte er dort an der Seite von Fernsehkoch Nelson Müller unter anderem einen Michelin Stern, 16 Punkte im Gault&Millau und den Open Table-Titel „Bestes Restaurant 2015“.

CHRISTIAN BAU

Vom 9. bis 15. Mai 2016 schlagen im Münchner Luxushotel Sofitel Munich Bayerpost die Feinschmeckerherzen wieder höher, denn dann findet die Kulinarikserie „LINK“ ihre Fortsetzung – und feiert zugleich eine Premiere. Zum ersten Mal wird Küchenchef Anton Gschwendtner mit einem Sternekoch aus Deutschland gemeinsam für kulinarischen Hochgenuss sorgen. Niemand Geringeres als Christian Bau, jüngster deutscher, mit drei Michelin-Sternen prämierter Küchenchef, wird mit Gschwendtner im Restaurant DÉLICE La Brasserie ein Sechs-Gänge-Menü für die Gäste zaubern.
 
Bau ist seit 1998 Küchenchef des mit internationalen Preisen ausgezeichneten Gourmetrestaurants Victor’s Fine Dining by Christian Bau und verteidigt seit 2005 erfolgreich seine drei Michelin-Sterne. Nun bringt er seinen „BauStil“, inspiriert unter anderem aus der japanischen Hochküche, nach München.
 
Er folgt damit auf den holländischen Sternekoch Erik van Loo sowie auf Emmanuel Renaut und Bocuse-Nachfolger Christophe Muller aus Frankreich, die im Rahmen der Kulinarikserie im Sofitel Munich Bayerpost gastierten.
 
„Wir sind sehr stolz darauf, mit Christian Bau nicht nur einen der besten Küchenchefs Deutschlands, sondern zugleich auch einen der wichtigsten kulinarischen Impulsgeber in diesem Land für LINK gewonnen zu haben. Bau hat ein ganz einfaches Motto, er möchte mit seiner Arbeit Menschen glücklich machen. Es ist uns eine Ehre, dass er mit seiner Menükreation für eine Woche nun unsere Gäste verwöhnt“, so Katja Herrmann, Hotel Manager im Sofitel Munich Bayerpost.
 
Kulinarikbegeisterte können vom 9. bis 15. Mai mittags à la Carte aus den sechs Gängen wählen, die in enger Zusammenarbeit von Gschwendtner und Bau kreiert wurden. Dabei werden der dritte Gang, Carabinero, sowie das Amuse Bouche und das Petit Four exklusiv von Anton Gschwendtner zubereitet. Abends wird das Sechs-Gänge-Menü für € 129 angeboten. Markus Hirschler, Sommelier im DÉLICE La Brasserie, sorgt für die passende Weinbegleitung.
 
Das Menü im Überblick:
HAMACHI | BERGAMOTTE | HIJIKI | DAIKON

GRÜNER SPARGEL | ROTER SUMAK | YUZU | JAPANISCHE HOLLANDAISE

CARABINERO | ERBSE | KNUSPRIGE HÜHNERHAUT | CHIMICHURRI

STEINBUTT | KOHLRABI | SCHNITTLAUCH | DASHI (-BUTTER)

US-PRIME-BEEF | ERDARTISCHOKE | WAKAMÉ | TRÜFFEL

`WHITE RUSSIAN´ | DER COCKTAILKLASSIKER ALS DESSERT INTERPRETIERT

 
Tischreservierungen werden erbeten unter der Angabe „LINK“ per Email info@delice-la-brasserie.com, telefonisch unter +49 (0) 89 59948 – 2962 oder online auf www.delice-la-brasserie.de/reservations/.

Thomas Bühner und Thayarni Kanagaratnam

Das Restaurant la vie feiert im April 2016 sein zehnjähriges Bestehen

Am 1. April 2016 knallen im Osnabrücker Restaurant la vie die Champagner-Korken, denn das mehrfach mit Höchstnoten ausgezeichnete Spitzen-Restaurant feiert an diesem Tag sein zehnjähriges Bestehen! Grund genug für Küchenchef Thomas Bühner und Gastgeberin Thayarni Kanagaratnam, die vergangenen zehn Jahre Revue passieren zu lassen und dabei auch ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen. Denn natürlich gibt es einiges, auf das die beiden Gastronomen mit ihrem Team zurückschauen können: Die Auszeichnung mit drei Michelin Sternen sechs Jahre in Folge beispielsweise, 19 Punkte im Gault&Millau, Höchstnoten im Feinschmecker, bei Gusto und allen anderen Führern. Aber auch ein beeindruckender Ausschank von 6.500 Flaschen Champagner, die Verarbeitung von 2.800 Rehrücken und 225.000 Pralinen oder satte 880 Arbeitsstunden im Küchengarten von Schloss Ippenburg. Gerne erinnert sich das Team auch an die prominenten Besucher aus Politik, Sport und Showbusiness, die in den vergangenen zehn Jahren im la vie zu Gast waren: Von Bundespräsident Joachim Gauck über Altkanzler Gerhard Schröder, den Manager der Deutschen Nationalmannschaft Oliver Bierhoff und Schauspielerin Iris Berben bis hin zum Herausgeber der Tageszeitung „Die Welt“, Stefan Aust, und Sternekoch Johann Lafer, um nur einige Namen zu nennen. Doch Prominenz und Luxusprodukte sind es nicht, die das la vie Team besonders stolz machen: Vielmehr sind es die Osnabrücker, denen Thomas Bühner und Co. einen großen Teil ihres Erfolges zu verdanken haben. Denn ohne die Stadt und ihre Menschen wäre das la vie heute nicht das, was es ist: Ein Ort, der sich den schönen Dingen des Lebens widmet und Gästen von nah und fern Genuss auf höchstem Niveau bietet.

Doch wie schafft man es, zehn Jahre lang an der Spitze der deutschen Gourmetlandschaft zu bleiben? Für Thomas Bühner trägt sein Team zu einem Großteil des Erfolges bei. Denn wie der Spitzenkoch immer wieder betont, sieht er sich eher als Trainer einer Mannschaft und nicht als alleiniger Star. Und natürlich sind es auch die Reisen, die der 53-jährige mit seinem Mitarbeitern unternimmt: In den vergangenen Jahren war ein Teil des Küchenteams beispielsweise in Singapur, Korea, Hongkong, Macau, Australien, Nordamerika, Spanien und Kasachstan, um das la vie im Ausland zu repräsentieren und neue Erfahrungen zu sammeln. Die zahlreichen Eindrücke und Erlebnisse flossen dann auch so manches Mal in neue Gerichte ein. Und wie die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben, sieht man an Beispielen, wie dem 2006 servierten „Carpaccio vom Atlantikhummer mit Passionsfrucht, Erdnüssen und süßem Pesto“, dem 2011 erfolgreichen „Ravioli von Périgord-Trüffel liquid, junge Erbsen & Créme“ und dem derzeit auf der Karte stehenden „Wagyu Japanisch, Roastbeef, Sea Shallot & Steinpilze & Boullion“, um nur drei der vielen besonderen Kreationen von Thomas Bühner zu nennen.
Bei all dem Erfolg liegt es auf der Hand: Zehn Jahre la vie, das muss gefeiert werden. Doch nicht irgendwie, sondern das ganze Jahr lang! Schließlich soll für jeden etwas dabei sein – und jeder soll die Möglichkeit haben, zumindest eine Veranstaltung im Jubiläumsjahr zu besuchen.

Am 1. April 2016 geht es daher mit einer großen Open House Party los, bei der das la vie Team zusammen mit Freunden, langjährigen Weggefährten und natürlich Gästen die Korken knallen lässt und an verschiedenen Food-Stationen eine Reise durch die vergangenen zehn Jahre la vie unternimmt. Besonderer Gast des Abends ist Küchenchef Pascal Kleber aus dem Arosa Kulm Hotel & Alpin Spa, dem offiziellen Partnerhotel des la vie, der sich und sein Haus ebenfalls mit einer eigenen Food-Station präsentiert. Karten sind ab Januar zum Preis von 280 Euro pro Person buchbar.

Spannend bleibt es aber auch in den darauf folgenden Monaten, in denen Thomas Bühner gemeinsam mit renommierten Kochfreunden aus der ganzen Welt im la vie kocht. Mit dabei sind Vicky Lau aus Hongkong, Andreas Caminada und Tanja Grandits aus der Schweiz, Gert de Mangeeler aus Belgien, Björn Frantzén aus Stockholm und Jonnie Boer aus den Niederlanden. An allen Abenden wird ein speziell kreiertes 8-Gänge-Menü mit korrespondierenden Weinen, Wasser und Kaffee serviert. Buchbar sind die Veranstaltungen ab dem 1. Januar 2016 unter www.restaurant-lavie.de sowie per Email an info@restaurant-lavie.de und telefonisch unter der Nummer 0541-331150.

Vicky Lau, 20. und 21. Mai 2016
Den Auftakt dieser besonderen „Kochreihe“ macht die mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Spitzenköchin Vicky Lau. Jüngst von Veuve Clicquot zu „Asia`s Best Female Chef“ gekürt, ist sie seit 2012 Inhaberin des Tate Dining Room & Bar in Hongkong. Vicky Lau`s Fusionsküche enthält französische und japanische Elemente, die Spitzenköchin legt dabei großen Wert auf Detailgenauigkeit. Jedes ihrer Gerichte erinnert dementsprechend an ein kleines Kunstwerk das eine Geschichte erzählt. Eine Küchenphilosophie, die mit Blick auf Vicky Laus Vita nicht verwundert, denn die Sterneköchin begann ihr Berufsleben zunächst als Grafikdesignerin. Der Sinn für Schönes liegt ihr somit im Blut.
8 Gänge, inklusive korrespondierenden Weinen, Wasser und Kaffee: 280 Euro pro Person

Gert de Mangeleer, 31.Mai und 1. Juni 2016
Mit drei Michelin Sternen und 18,5 Punkten im Gault&Millau, belegt der belgische Spitzenkoch Gert de Mangeleer Platz 53 der San Pellegrino Liste. Der 38-jährige Küchenchef des Restaurants Hertog Jan, das nahe der belgischen Stadt Brügge liegt, bietet eine vielseitige Küche an, die regionale Produkte mit solchen aus aller Welt kombiniert. Eine der groflen Stärken von Gert de Mangeleer ist das Kombinieren verschiedener Aromen und Produkte. Und auch das Thema Nachhaltigkeit spielt im Rahmen seiner Arbeit eine große Rolle. So bezieht das Restaurant Hertog Jan eigenes Grundwasser, verfügt über ein naturschonendes Entsorgungssystem und produziert seinen Honig selbst.
8 Gänge, inklusive korrespondierenden Weinen, Wasser und Kaffee: 340 Euro pro Person

Andreas Caminada, 22. Juni 2016
Ausgezeichnet mit drei Michelin Sternen, belegt der bekannte Schweizer Sternekoch Rang 48 der renommierten San Pellegrino Liste. Der Gault&Millau kürte ihn 2010 zum „Koch des Jahres“ und vergab volle 19 Punkte. Seit 2008 ist Andreas Caminada Pächter und Chef de Cuisine des Restaurant Schauenstein in Fürstenau im schweizerischen Graubünden. Dort bietet er eine regional geprägte Küche mit französischem Einfluss an. Besonders angetan haben es ihm einfache und bekannte Produkte, die er spannend in Szene setzt. Sein Motto: „Das Essen soll eine Sinnesreise sein, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt“.
8 Gänge, inklusive korrespondierenden Weinen, Wasser und Kaffee: 340 Euro pro Person

Jonnie Boer, 6. September 2016
In den Niederlanden zuhause, ist Jonnie Boer Küchenchef des mit drei Michelin Sternen ausgezeichneten Restaurants De Librije. Auch die Tester des Gault&Millau überzeugte er mit seiner Kochkunst und erhielt dafür sensationelle 19,5 Punkte. Sein zweites Restaurant, Librije`s Zusje, wurde 2011 ebenfalls vom Michelin bewertet und mit zwei Sternen ausgezeichnet. Jonnie Boers Küche, die teilweise mit gewagten Kreationen Aufsehen erregt, ist vor allem durch ihren regionalen Charakter geprägt. Ein enger Kontakt zu Lieferanten ist dem heute 50-jährigen besonders wicht
ig. 2005 wurde Jonnie de Boer die „Würde eines Ritters“ im Orden des Hauses Oranien-Nassau verliehen.
8 Gänge, inklusive korrespondierenden Weinen, Wasser und Kaffee: 340 Euro pro Person

Tanja Grandits, 18. September 2016
Ihr Handwerk lernte die aus Baden-Württemberg stammende Tanja Grandits in Baiersbronn bei Spitzenkoch Harald Wohlfahrt. Von dort führte sie ihr Weg über London und Frankreich bis in die Schweiz, wo sie seit 2008 Küchenchef des Basler Restaurant Stucki ist. Im Jahr 2013 erkochte sie dort ihren zweiten Michelin Stern und erhielt 18 Punkte im Gault&Millau. Ein Jahr später ernannte sie der renommierte Restaurantführer dann zum „Koch des Jahres“. Tanja Grandits Küche wird gerne als „Aromenküche“ betitelt. Gewürze spielen dabei eine zentrale Rolle. Diese exakt einzusetzen und ein Produkt dadurch perfekt in Szene zu setzen, ist ihre große Stärke.
8 Gänge, inklusive korrespondierenden Weinen, Wasser und Kaffee: 320 Euro pro Person

Björn Frantzén, 31. Oktober 2016
Zwei Michelin Sterne und Platz 31 auf der San Pellegrino Liste sind das Ergebnis von Björn Frantzéns Arbeit am Herd. In seinem Restaurant Frantzén, das in der Innenstadt der schwedischen Hauptstadt Stockholm liegt, stellt der 38-jährige die nordische Küche in den Fokus. Rauchige, schwere Aromen wechseln sich mit fruchtigen und frischen Elementen ab. Durch dieses Wechselspiel verschiedener Geschmacksnoten entsteht ein raffiniertes Gesamtkunstwerk, das ihm 92 Punkte im schwedischen Restaurantführer „White Guide“ einbrachte.
8 Gänge, inklusive korrespondierenden Weinen, Wasser und Kaffee: 320 Euro pro Person

Stefan Lenz ist "Koch des Jahres"

Der mit 12.000 dotierte Preis „Koch des Jahres“ wurde heute an den 32-jährigen Küchenchef des Hotel Tennerhof in Kitzbühel, Österreich verliehen. Mit der Auszeichnung wird der gebürtige Vorarlberger für seine herausragenden Leistungen im Wettbewerb der Spitzengastronomie geehrt. Er setzte sich im Finale gegen sieben Konkurrenten aus Deutschland und der Schweiz durch. „Lenz hat Aromen in ganz hoher Form präsentiert und diese sehr gelungen kombiniert. Man merkt, dass er seinen Stil gefunden hat und diesen konsequent umzusetzen weiß,“ begründet Juror Christopher Wilbrand die Entscheidung der Fachjury.
Das Drei-Gang-Menü mit einer Vorspeise aus Huchen, Haferwurzel und Haselnuss, einer Hauptspeise aus Reh, Essigzwetschge und Löwenzahn und das Dessert aus Waldklee, Kernöl und Moosbeere überzeugte die international besetzte Jury. Unter Vorsitz von Dieter Müller, Präsident des Wettbewerbs, bewerteten neun Juroren die Leistungen der Kandidaten, darunter Thomas Bühner (La Vie, Osnabrück/D), Oriol Castro (Disfrutar, Barcelona/ES), Sebastian Frank (Horváth, Berlin/D) und Gastrokritiker Wolfgang Fassbender.
Dieter Müller lobte das durchweg hohe Niveau des Finales: „Die Teilnehmer haben in Handwerk, Ästhetik und Vielfalt absolute Spitzenleistungen erbracht. Es wurden sehr schöne Teller serviert.“ So war dann auch die Entscheidung denkbar knapp: Nur ein Punkt Unterschied trennte den Sieger vom Zweitplatzierten Cornelius Speinle, Küchenchef im Restaurant Drei10 Sinne im schweizerischen Schlattingen. Sven Pietschmann, zweiter Küchenchef im Restaurant Fährhaus auf der Insel Sylt in Deutschland wurde auf den dritten Platz gewählt.

Neben dem Titel „Koch des Jahres“ wurden auf der Veranstaltung Ehrenpreise für besondere Leistungen verliehen. So erhält der Sieger neben dem Preisgeld eine kulinarische Chinareise von Saro. Sven Pietschmann wurde für das beste Tapas-Rezept mit dem Friesisch Tapas Award von Friesenkrone ausgezeichnet. Der Preis „Spirit of the Competition“ by Electrolux honoriert besonderen Teamgeist im Wettbewerb und ging an den Zweitplatzierten Cornelius Speinle. Mit jeweils einer J1-Revolution-Kochjacke für Koch und Assistent ist der Innovationspreis von Jobeline für besondere technische Raffinesse dotiert, der an Matthias Pietsch vom Restaurant Lago in Ulm verliehen wurde. Der Dr. Schnell-Preis für hygienisches Kochen auf Spitzenniveau ging an Jens Hildebrand vom Restaurant Tim Raue in Berlin und „The dish above and beyond“ by Ron Zacapa zeichnete Cornelius Speinle für das beste Foodpairing mit Rum aus. Speinle wurde außerdem mit dem Preis der „Better Dessert Initiative“ by Langnese/Servicebund für das beste Dessert geehrt. Der Preis „United Against Waste“ wurde an Jens Hildebrand verliehen, der den geringsten Lebensmittelabfall produzierte.

Bereits zum dritten Mal wird auf der weltgrößten Foodmesse Anuga in Köln das Finale des internationalen Kochwettbewerbs ausgetragen. Zur Teilnahme aufgerufen waren Köche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. Aus über 400 Bewerbungen wurden Kandidaten ausgewählt, die in vier Vorentscheiden in Hamburg, Köln, Wien und Achern im Schwarzwald gegeneinander antraten. Dort musste, wie auch auch im Finale, in fünf Stunden ein Drei-Gang-Menü in sechsfacher Ausführung zubereitet werden, das einen Warenwert von je 16 Euro nicht übersteigt.

Übersicht der Finalisten
Jens Hildebrandt (Restaurant Tim Raue, Berlin/D)
Stefan Lenz (Hotel Tennerhof, Kitzbühel/A)
Matthias Pietsch (Lago, Ulm/D)
Sven Pietschmann (Restaurant Fährhaus, Sylt/D)
Ivan Prieto Caneda (Landhaus Kuckuck, Köln/D)
Cornelius Speinle (Drei10 Sinne, Schlattingen/CH)
Simon Stirnal (Restaurant Schloss Loersfeld, Kerpen/D)
Florian Volke (Opus V, Mannheim/D)