F***ing perfect: Direktflug von Berlin ins „The Jane“

Wer sich für die kreative Küche interessiert, kann bald aus der deutschen Hauptstadt auf direktem Wege zu einem der angesagtesten Restaurants Europas fliegen: Die belgische TUI-Tochter Jetairfly nimmt im April eine neue Verbindung zwischen Berlin-Tegel und Antwerpen auf.

In Antwerpen nach den Sternen greifen
In der flämischen Metropole haben letztes Jahr Nick Bril und Sergio Herman das Restaurant „The Jane“ eröffnet. Der Niederländer Herman ist einer von weltweit bislang nur zwei Köchen, die sowohl vom Guide Michelin (drei Sterne) als auch vom Gault Millau (20 Punkte) mit Höchstnoten geadelt wurden. Seinen Ruhm hat sich Sergio Herman in den vergangenen 25 Jahren in seinem Restaurant „Oud Sluis“ erarbeitet, das er zugunsten seines neuen Projektes in Antwerpen aufgegeben hat. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen – allein das Ambiente hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Das Interieur im „The Jane“ ist ultramodern, wirkt durch bunte Glasmosaike bisweilen verspielt und bildet einen scharfen Kontrast zur imposanten Kirchenarchitektur der ausgefallenen klerikalen Location. Das Publikum ist teils hip, teils „très chic“ und gleichzeitig durchzogen von neugierigen Gastropilgern und -kennern. Keine Frage: „The Jane“ ist nicht nur für die
Antwerpener Kreativ- und Fashion-Society der neue „place to be“.
Küchenchef im THE JANE ist Nick Brill. Das Lunchmenü kostet 60 Euro, das Siebengangmenü 70 Euro.

Von der Spree an die Schelde für 29,99 Euro
Der Jungfernflug von Berlin direkt nach Antwerpen ist für Samstag, 18. April, geplant. Fortan wird Jetairfly montags, mittwochs und samstags zwischen den beiden Kreativhochburgen verkehren – ab nur 29,99 Euro pro Strecke. In Antwerpen erwartet die Besucher ein Flughafen der kurzen Wege. Der Airport ist überschaubar und befindet sich zudem nur drei Kilometer außerhalb des Stadtzentrums.

Wer hingegen einen Tisch im „The Jane“ ergattern möchte, sollte sich auf größere Anstrengungen einstellen: Eine Reservierung muss mindestens zwei Monate im Voraus getätigt werden.

www.kulturschock-antwerpen.de
http://thejaneantwerp.com/?lang=en

Michael Dyllong

Restaurant Palmgarden verwöhnt Besucher der GourmeDo – Junge Haute Cuisine – lecker und raffiniert

Während des Feinschmecker-Festivals „GourmeDo“ vom 31. Juli bis zum 3. August verwandelt sich der Friedensplatz wieder in eine bunte Genuss-Landschaft. Dortmunds einziges Sternerestaurant, das Palmgarden, betört die Gäste mit raffinierten Köstlichkeiten.

Zum vierten Mal zieht es die Gourmets ins Ruhrgebiet: In der Dortmunder Innenstadt findet vom 31. Juli bis 3. August das Feinschmecker-Event „GourmeDo“ statt. An über 25 Ständen darf nach Herzenslust probiert und geschmaust werden. Ein kulinarisches Highlight bietet ohne Frage das Spitzenrestaurant Palmgarden. Hier begeistert Dortmunds junger Sternekoch Michael Dyllong mit fünf Gaumenfreuden – eigens kreiert für die Genießer auf der GourmeDo. Aromatisches Gâteau vom Perlhuhn und leckere Jakobsmuschel als Vorspeisen, raffiniert zubereiteter Leng oder saftiges Bürgermeisterstück vom US-Beef als Hauptgerichte. Zum Dessert serviert das Palmgarden-Team weiße Schokolade mit Joghurt und Zitronengras – eine fast unwiderstehliche Verführung …

Restaurant Palmgarden in der Spielbank Hohensyburg,
Hohensyburgstraße 200, 44265 Dortmund; Telefon: 0231 7740-700;
Internet: www.palmgarden-restaurant.de
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag ab 18 Uhr

Kennen Sie Montenegro?

Wenige wissen, dass sich hinter den Stränden eine kaum entdeckte Bergwelt bis in alpine Höhen auftut! Gleich hinter den fast 300 Kilometern Küste türmen sich grandiose Gebirge auf, warten bunte Almwiesen und gleich fünf Nationalparks – Das Durmitor-Massiv weiter im Landesinnern, ein UNESCO-Weltnaturerbe, ist der Star in Montenegros Bergwelt: 48 Zweitausender, Gletschermulden, 18 Bergseen

Bis zu 150.000 Deutsche kamen einst Jahr für Jahr an die 117 Sandstrände zwischen Herzog Novi und Ulcinj auf dem südlichen Balkan. Aber das war in der Hoch-Zeit des Adria-Tourismus, im ehemaligen Jugoslawien, bevor die Urlauberzahlen nach unten gingen. Seit sechs Jahren ist Montenegro unabhängig und hat sich in den wenigen Jahren mit einem sehr ambitionierten Entwicklungsprogramm fit gemacht für den neuen Tourismus.

Die Bucht von Kotor, UNESCO-Weltnatur- und -kulturerbe, ist immer noch zum Verlieben schön, das Meer ist blau und die Strände sind feinsandig. Sie sind gepflegt und verfügen über eine immer bessere Gastronomie und teils schon sehr luxuriöse Hotels. Neu ist, dass jetzt auch das früher fast unbekannte Hinterland erschlossen und zu einer neuen Attraktion geworden ist.

Denn gleich hinter den fast 300 Kilometern Küste türmen sich grandiose Gebirge auf, warten bunte Almwiesen und gleich fünf Nationalparks, jeder einzigartig. Sie sind auf Wanderer, Trekkingradler und Mountainbiker vorbereitet. Nichts musste dafür herausgeputzt werden, aber mit großem Aufwand und engagierter Hilfe von Naturfreunden und Einheimischen – und auch der deutschen GIZ – wurde (und wird) das Hinterland mehr in den Mittelpunkt gerückt.

Das Programm hat auch einen Namen: „Wilderness Hiking & Biking“ wurde 2007 ins Leben gerufen. Bis dahin gab es keinen einzigen Wanderweg, der diesen Namen verdient hatte, von Trekking- oder gar Mountainbiking-Routen ganz zu schweigen. Heute gibt es ein Netz von über 6.000 Kilometern Wander- und Trekkingrouten, die Hälfte ist schon beschildert. Die passende Infrastruktur wächst zügig: spezielle Bed-and-Bike-Unterkünfte wurden geschaffen, und vor allem kleine Familienbetriebe sorgen für Übernachtung und lokale Gastronomie.

Der Deutsche ReiseVerband DRV verlieh Montenegro für „Wilderness Hiking & Biking“ 2011 den Umweltpreis für nachhaltige Tourismus-Projekte.

Das kleine Land hat aber auch eine Vielzahl touristischer Superlative zu bieten. Nicht nur die Bucht von Kotor, Europas südlichsten Fjord und den einzigen im Mittelmeer. Das Orjen-Gebirge ragt gleich hinter der Küste bei Herzeg Novi empor, verführerisch zum Bergwandern oder für eine erste, kleine Radtour oder gar eine, allerdings ziemlich anspruchsvolle, 70-Kilometer-Rundtour.

Das Durmitor-Massiv weiter im Landesinnern, ein UNESCO-Weltnaturerbe, ist der Star in Montenegros Bergwelt. 48 Zweitausender, Gletschermulden, 18 Bergseen. Das schroffe Karst-Gebirge lockt zu Wanderungen, Trekking, Mountainbiking, auch auf zahlreichen Hochplateaus, und im Winter zum Skilaufen und Kiteskiing. Ausgangspunkt ist meist Zabljak, knapp 150 Kilometer auf guter Straße von der Küste entfernt. Und dann sind da noch Rafting und Canyoning, im nach dem Grand Canyon größten Canyon der Welt, im schäumenden Wasser der Tara-Schlucht, 93 Kilometer lang und unglaubliche 1.300 Meter tief.

Das Durmitor-Gebirge ist Nationalpark, aber nur einer von fünfen und jeder ist einen Urlaub wert. Der Nationalpark Skadarsee mit dem größten See des Balkans, etwa so groß wie der Bodensee, ist Europas weitestes Vogelschutzgebiet. Der Nationalpark Lovcen besitzt viele historische Sehenswürdigkeiten und ein grandioses Bergpanorama. Der Biogradska Gora Nationalpark ist mit 1.600 Hektar einer der letzten Urwälder Europas. Und der jüngste Nationalpark, Prokletije, hat die höchsten Gipfel des Balkans und den neuen Drei-Länder-Wanderweg, 200 Kilometer in Montenegro, Albanien und dem Kosovo.

Wanderer, Trekkingradler und Mountainbiker finden weitere Informationen und Kartenmaterial auf der offiziellen Webseite www.montenegro.travel

Kaffee oder Tee

Montag, 17.09.2012
Mein Grüner Daumen: Curryaroma aus dem Kräutergarten,
Mit Bernd Simon, Gartenbauingenieur und Kräutergärtner
Die Kochoriginale: Servicezeit: Essen & Trinken: Bunte
Gemüseklassiker: Wirsing, Spitz-, Rot- und Weißkohl
Mit Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer
Besser leben: Heimwerken und Modellbau: Alte Möbel-Schlösser
und Beschläge reparieren, austauschen und Schlüssel
nachmachen, Mit Helmuth Balser, Möbelrestaurator
Gute Reise: Chicago – Architektur-Mekka
Tagesthema: Kauf und Verkauf von Immobilien, Mit Gerald
Steinig, Rechtsanwalt
Staunen im Südwesten: Filmbeitrag: Elektro-Pferd
Abenteuer Haushalt – Besser einkaufen :Sellerie und Fenchel,
Mit Dr. Barbara Bjarnason
Daheim im Südwesten – damals und heute: Rückwärtsläufer, Mit
Thomas Dold, Rückwärtsläufer

Dienstag, 18.09.2012
Mein Grüner Daumen: Sanddorn im Garten anpflanzen, Mit
Martina Gräßer, Gärtnerin und Biologin
Die Kochoriginale: Polettos Kochschule: Gefülltes
Kalbskotelett und Kürbispüree
Besser leben: Reha-Maßnahmen, Mit Hubert Seiter, Deutsche
Rentenversicherung Ba-Wü
Gute Reise: Eine Reise durch das Burgenland
Tagesthema: Reha-Maßnahmen, Mit Anja Kohler, Deutsche
Rentenversicherung
Staunen im Südwesten: Filmbeitrag: Männerparkplatz
Abenteuer Haushalt – Besser kochen: Spinat-Ravioli mit
Pilzen in Pesto-Sahne , Mit Markus Buchholz
Daheim im Südwesten – damals und heute: Merkels Bester –
Wolfgang Schäuble, Mit Thomas Hoeth

Mittwoch, 19.09.2012
Mein Grüner Daumen: Attraktive Gräser in Kombination mit
Herbstastern, Mit Kirsten Becker
Filmbeitrag: Städte der Genüsse – Köln
Kochen/Backen live am Mittwoch: Dinkelbrot und
Partybrötchen, Mit Hannes Weber, Bäckermeister
Besser leben: Typberatung, Mit Christoph Maria Krämer,
Friseur, Luis Huber, Visagist und Hannelore Schild, „Kaffee
oder Tee“- Zuschauerin
Gute Reise: Lothringen: Fluvial
Staunen im Südwesten: Filmbeitrag: Schüler führen Schüler
Abenteuer Haushalt: Outdoorbekleidung- waschen und pflegen,
Mit Bärbel Neher, Netzwerk Haushalt
Daheim im Südwesten – damals und heute: Gespräch mit
Streetworker der Straßenschule Mannheim
Mit Markus Unterländer, Freezone-Straßenkinder Mannheim

Donnerstag, 20.09.2012
Mein Grüner Daumen: Gartenwerkzeuge für Herbstarbeiten,         
Mit Volker Heß, Gärtnermeister
Wochenend Wetter, Mit Markus Bundt, SWR-Wetterreporter
Tiervermittlung, Mit Waltraud Siebeneicher, Tiere brauchen
Freunde e.V.
Filmbeitrag: Auf der Viezstrasse
Besser Leben: Deutscher Schlager: Olaf Malolepski,
ehemaliger Musiker der Gruppe Die Flippers
Mit Stefanie Czaja, SWR4 Moderatorin
Gute Reise: Weimar
Sport, Mit Regina Saur, SWR-Sportredaktion
Staunen im Südwesten: Filmbeitrag: Schlafen im Weinfass
Abenteuer Haushalt: Genießen: Birne Hélène mal anders, Mit
Oliver Fabing, Patissier
Daheim im Südwesten – damals und heute: Zeit schenken, Mit
Gerda Kohl, Verein Nestwärme in Trier

Freitag, 21.09.2012
Mein Grüner Daumen: Überraschungsfloristik, Mit Marlen
Dürrschnabel, Floristmeisterin
Live-Schalte zum Heimwerkerworkshop im DRK
Berufsbildungswerk Worms, Moderation Pamela Großer
Besser leben: Basteln und Dekorieren: Schmuck selber machen,
Mit Patricia Morgenthaler, Interior-Designerin
Musik aus dem Südwesten, Mit der Gruppe ErpfenBrass
Sonntagskuchen: Tarte Tatin – Karamellisierter Apfelkuchen,
Mit Christine Ferber, Pâtissière
Gute Reise: Ausflugstipp: Mittenwald
Staunen im Südwesten: Traktoren-Kalender
Promi-Klatsch, Mit Kristina Hortenbach, Kaffee oder Tee
Promireporterin

Montag, 17. bis Freitag, 21. September 2012, 16.05 Uhr im
SWR Fernsehen

"Das perfekte Promi Dinner"

Eine bunte Runde erwartet die Zuschauer beim „perfekten Promi Dinner“ mit Tim Toupet, Christine Kaufmann, Jörn Schlönvoigt und Nina Kristin Fiutak. Mit seinem Hit „Du hast die Haare schön“ begeistert der singende Frisör Tim Toupet die Mengen am Ballermann. Aber werden seine Gäste nach dem Essen auch Lobeshymnen über seine Kochkünste singen? GZSZ-Star Jörn Schlönvoigt ist der Schwarm aller Soap-begeisterten Mädchen, aber leider schon in festen Händen.

Ob er seine Freundin Sila Sahin schon fleißig bekocht hat, um zu üben, können nur seine Gäste beurteilen. It-Girl Nina Kristin Fiutak ist es als Millionärstochter gewohnt, im Rampenlicht zu stehen und sich um nichts kümmern zu müssen. Nun soll sie ihre prominenten Gäste verwöhnen und bewirten. Ob das gut geht? Schauspielerin Christine Kaufmann wurde für ihr Talent bereits mit dem Golden Globe Award ausgezeichnet. Mit Nina Kristin hat sie eines gemein: Beide zogen sich für den Playboy aus. Ist hier ein besonders harter Konkurrenzkampf in Aussicht?

Die vier Stars kochen um 5.000 Euro, welche der Gewinner für einen guten Zweck seiner Wahl spenden wird.
VOX, So., 06.05., 20:15 Uhr

Körperkunst & Haute Cuisine an der Sunshine Coast

Im Mai zieht es sowohl Freunde von Bodypainting als auch Feinschmecker an die australische Sunshine Coast. In den beliebten Orten Eumundi und Noosa steigen Mitte des Monats bunte, magische und vor allem auch kulinarische Events.

Künstler aus aller Welt, tausende Besucher und unzählige Liter Farbe machen Eumundi am 12. und 13. Mai zum Zentrum für Körpermalerei. Dann findet in dem Städtchen an der Sunshine Coast der „Australian Body Art Carnivale“ statt. Das diesjährige Thema ,Under the Sea‘ schafft ausreichend Platz für farbenfrohe Fantasiewesen, und bei mancher Kreation dürfte es schwer sein, den Menschen dahinter zu erkennen.

Die Galerie der Masken eröffnet das bunte Festival. Mit Pinsel, Schwamm oder Airbrush wird am Samstag und Sonntag hart um den Titel gekämpft. Im Bereich Gesichtsmalerei sind die Bedingungen dabei besonders streng und Hilfe durch einen Assistenten nicht erlaubt. Doch nicht nur der menschliche Körper steht beim „Australian Body Art Carnivale“ im Mittelpunkt. Es dreht sich hier auch um Straßenbilder in 3D, kreative Airbrush-Werke auf Autos und Kunst mit Second Hand-Materialien. Den Gewinnern in den Kategorien ,Body Art‘, ,Wearable Art‘, ,Pavement Art‘, ,Show & Shine‘ und ,Car Bonnet Art‘ winken dabei Preise im Wert von umgerechnet rund 10.000 Euro.

Abgerundet wird das kostenfreie Programm durch Musik, Workshops, Straßenfeste mit zahlreichen Straßenkünstlern und dem traditionellen Eumundi Markt. Der kleine Ort Eumundi liegt in der Nähe des bei Touristen beliebten Küstenstädtchens Noosa, rund 1,5 Stunden nördlich von Brisbane. Weitere Informationen zum „Australian Body Art Carnivale“ unter www.AustralianBodyArt.com.au

Ein paar Tage später (17. bis 20. Mai) steigt an der Sunshine Coast mit dem „Noosa Food & Wine Festival“ eine weitere bunte Veranstaltung. Besucher können sich hier von rund 200 Spitzenköchen und Winzern verwöhnen lassen – oder selbst zum Kochlöffel greifen und sich am Herd unter professioneller Anleitung ausprobieren. Anlässlich dieses Genießer-Events wird auch der neue Food Trail „Strings & Straw” eingeweiht, der nach Maleny ins Sunshine Coast Hinterland führt.

In Noosa treffen sich jedes Jahr im Mai die besten Gastronomen, um sich auszutauschen, neue Rezepte auszuprobieren und Feinschmeckern mit Altbewährtem den Tag zu versüßen. Mit dabei sind auch Australiens führende Wein Maestros, die Besuchern bei Weinverkostungen viele Details über die edlen Tropfen verraten. Tickets gibt es für umgerechnet rund 35 Euro. Mehr Einzelheiten unter www.NoosaFoodAndWine.com.au und www.VisitNoosa.com.au

Allgemeine Infos zu Queensland unter www.Queensland-Australia.eu/de

Bunte Eier im Handel

Mindesthaltbarkeitsdatum bei loser Ware oft Fehlanzeige – Gekochte und gefärbte Eier im Handel

Der Griff nach fertig gekochten und fix bemalten Eiern im Handel wird immer beliebter: 160 Millionen bunte Hühnereier wanderten allein letztes Jahr zu Ostern – entweder fertig verpackt aus Supermärkten oder Dis­countern, aber auch einzeln erstanden in Bäckereien, Metzgereien und am Marktstand – über die Ladentheke ins Osterkörbchen. „Wo das gekochte Ei herkommt, wie die Henne gehalten wurde, welche Farb­stoffe verwendet wurden und wie alt es ist – solche Angaben sind für Händler, die die vorgekochte, bunte Pracht lose anbieten, meist jedoch ungelegte Eier“, erklärt die Verbraucherzentrale NRW mit Blick auf eine Stichprobe im Handel. „Damit Verbraucher einschätzen können, wie lange ein gekauftes gekochtes Ei genießbar ist, brauchen sie auch bei verzehrfertigen, bemalten Eiern im Einzelhandelsgeschäft oder auf dem Wochenmarkt verlässliche Angaben“, plädieren die Verbraucherschützer zumindest dafür, bunte Eier nicht ohne Mindesthaltbarkeitsdatum anzu­bieten.

Folgende Hinweise helfen Kunden, ein unbedenkliches Osterei im bunten Sortiment zu finden:
Kennzeichnungsvorschriften: Gefärbte und gekochte Eier unter­liegen nicht der strengen Kennzeichnungspflicht, die EU-weit für rohe Eier gilt. Zudem wird auch noch zwischen verpackter und loser Ware unterschieden. Bei verzehrfertigen bunten Eiern im Karton oder in der Plastikschale müssen Mindesthaltbarkeitsdatum, Ver­kehrsbezeichnung, Stückzahl oder Gewichtsangabe, Name und Anschrift des Anbieters sowie das Zutatenverzeichnis angegeben sein. Zudem sind auf der Packung auch noch die verwendeten Farb­stoffe aufgelistet. Bei lose angebotener Ware auf Wochenmärkten, in Bäckereien und Metzgereien reicht es, wenn auf einem Schild neben den bunten Eiern lediglich der Hinweis „mit Farbstoff“ steht. Doch selbst diesen Hinweis suchen Kunden oftmals vergeblich.
Mindesthaltbarkeitsdatum: Im Winter gelegt – zu Ostern verspeist, dass industriell bemalte Eier erst im Methusalem-Alter auf dem Frühstückstisch landen, ist nicht ungewöhnlich. Denn damit die zer­brechliche Schale beim Kochen nicht kaputtgeht, werden die Laden­eier erst drei bis acht Wochen später gekocht und gefärbt. Sind sie mit einem bunten Anstrich versehen, gilt für sie noch ein Mindest­haltbarkeitsdatum von 36 Tagen. Dies wird bei abgepackten Eiern auch angeben. Bei losem Verkauf ist hingegen das Haltbarkeits­datum bei vier von fünf Händlern nicht das Gelbe vom Ei.
Herkunft und Haltungsform: Dies muss bei gekochten Eiern im Handel nicht angegeben werden. Während Kunden bei verpackter Ware jedoch trotzdem zuverlässig erfahren, dass die bunt gefärbten Produkte überwiegend aus Bodenhaltung stammen, schlagen Anbie­ter loser Ware lieber ein Ei über diese kundenfreundliche Informa­tion: Nur jeder vierte Händler rückt bei seiner losen Produktpalette mit der Haltungsform heraus. Mau ist es hingegen beim gesamten Angebot um die Herkunft bestellt: Wo die Hühner ihre Eier gelegt haben, erfahren Kunden weder im Supermarkt oder beim Discoun­ter, noch im Fachgeschäft oder auf dem Markt.

Preise und Empfehlungen: Die billigsten bunten Eier kosten pro Stück 12 bis 15 Cent beim Discounter. Im Supermarkt zahlen Kun­den zwischen 14 und 40 Cent für ein verpacktes Ei. Mit 20 bis 60 Cent für pro Stück lassen sich Anbieter im Fachgeschäft, Bio-Laden oder auf dem Wochenmarkt das Kochen und Färben recht teuer bezahlen. Im Schnitt sind die bunten Eier jedoch nicht teurer als die rohen. Fürs österliche Ess-Vergnügen muss man also nicht selbst zum Farbtopf greifen, da Qualität und Verzehr der fix und fertigen Ostereier – auch bei langer Lagerung – unbedenklich sind. Bunte Eier ohne Mindesthaltbarkeitsdatum sollten Kunden jedoch besser links liegen lassen! Verbrauchern, die Wert legen auf deu­tsche Eier aus artgerechter Tierhaltung, empfiehlt die Verbraucher­zentrale NRW, „am besten selbst Hand anzulegen und für die indi­viduelle Prozedur natürliche Eiermalfarben zu wählen“.

Weitere Informationen zur Haltbarkeit und zum Färben der fragilen Ware gibt’s kostenlos in den örtlichen Beratungsstellen der Verbrau­cherzentrale NRW oder im Internet unter www.vz-nrw.de/haltbarkeit.

Die bunte Weihnachtsshow

Weihnachten mit Jan Fedder

Jan Fedder hat auf seinem Wunschzettel viele Gäste stehen. Ihr Auftritt für den Publikumsliebling aus dem „Großstadtrevier“ und „Neues aus Büttenwarder“ soll in erster Linie eine Überraschung werden. Mit dabei: Stargeiger David Garrett in einem einmaligen Duett mit Jan, Multitalent Barbara Schöneberger mit dem zickigsten aller Weihnachtslieder, Comedian Johann König mit grandios tempoarmen Anmerkungen über das Fest und Il Volo, den drei italienischen Jungs, die mit ihren Wunderstimmen dabei sind, die Welt zu erobern. Sie lassen mit „Stille Nacht“ die Herzen aufgehen.

Küchenbulle und Starkoch Tim Mälzer bringt eine Gans mit und dazu ein Rezept für einen steifen Grog.
Jan Fedder bedankt sich mit maritimen Liedern und Geschichten von Weihnachten auf hoher See. So wird diese bunte Weihnachtsmischung heiter und besinnlich, maritim und ländlich, überraschend und bodenständig – genau wie Volksschauspieler Fedder selbst.

ARD, Samstag, 24.12.,15:00 – 16:00 Uhr (VPS )

35. Art-Deco-Weekend in Miami Beach

Vom 13. bis 15. Januar 2012 feiert Miami bereits zum 35. Mal das alljährliche „Art Deco Weekend“. Knapp 300.000 Kunstinteressierte strömen in die Stadt, wenn die Miami Design Preservation League (MDPL) mit über 85 Veranstaltungen die weltweit größte Ansammlung von Gebäuden aus der Art déco-Epoche ehrt. Die berühmten pastellfarbenen Häuser gelten als Symbol für Miami und sind aus zahlreichen Filmen, Fernsehserien und Modeproduktionen bekannt.

Drei Tage lang lockt eine bunte Mischung aus Filmen, Lesungen, Shows, Modenschauen und Live-Musik in den im Szeneviertel South Beach gelegenen Art-Deco-District. Entlang der berühmten Flaniermeile Ocean Drive ziehen sich zahlreiche Stände mit Antiquitäten und Kunsthandwerk. Stilvoll präsentieren sich auch die Oldtimer Show und die Art Deco Weekend-Parade. Im Rahmen einer Möbelmesse können Einrichtungsgegenstände der Moderne bewundert werden, und die glamouröse Ausstellung „Bettie Page: Miami Noir“ der Fotografin Bunny Yeager beschwört den Charme der 50er Jahre herauf. Lesungen im Wolfsonian Museum, ein Film im „Cinematheque“ an der Washington Avenue oder die Live-Auftritte der Bands Sueñalo im Clevelander Hotel oder Ladell Mclinn & Guest im Betsy Hotel lassen den Abend elegant ausklingen.

Auch außerhalb des Festwochenendes können Urlauber das schillernde Viertel erkunden: Ehrenamtliche Guides oder individuelle Audiotouren leiten Kulturinteressierte auf verschiedenen Touren durch den geschichtsträchtigen Strandbezirk.

Die MDPL wurde 1976 von Barbara Baer Capitman und ihrem Sohn John Capitman gegründet, um das historische Viertel in Miami Beach vor dem Abriss zu schützen. Mit dem Art Deco Weekend möchte die Organisation die Kunst und Geschichte des Art déco in den Mittelpunkt stellen und interessierten Besuchern näher bringen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.mdpl.org