Felix Mielke, Anton Gschwendtner und Fabian Günzel

Der Trend in der Spitzengastronomie ist eindeutig: Jung, talentiert, top ausgebildet, kreativ und zugleich erfolgreich – immer mehr der besten Küchen werden aktuell von einer neuen Generation an Nachwuchstalenten geführt. Diese Verjüngungskur hat auch in den Sofitel Hotels & Resorts in Deutschland und Österreich Einzug gehalten; nicht nur in der Küche, sondern auch im Weinkeller. Wir stellen Ihnen eine Auswahl der interessantesten „jungen Wilden“ der Sofitels vor.

Wir beginnen unsere Rundreise in der österreichischen Hauptstadt Wien. Im Dachrestaurant DAS LOFT im 18. Stock des Sofitel Vienna Stephansdom hat im Mai 2015 der 30-jährige Fabian Günzel die Küchenleitung übernommen – und das mit Erfolg, wie nicht nur die steigende Anzahl an Gästen, sondern auch zahlreiche Awards bestätigen. Günzel wurde vom österreichischen Gault Millau und kürzlich von Rolling Pin zum Aufsteiger des Jahres 2016 gekürt. Günzels Küchenphilosophie im Loft steht ganz im Zeichen des kosmopolitischen Stils und lädt zu einer geschmacklichen Reise über die Kontinente ein. Die Gerichte sind international und innovativ, ohne die regionalen Wurzeln zu vergessen. Das Restaurantkonzept des „Sharing“ richtet sich an alle, die kulinarisch Abwechslung bevorzugen: Die Speisen werden mittig am Tisch platziert und es wird munter probiert und geteilt.

Für die passenden Weine sorgt im Sofitel Vienna Stephansdom der 36-jährige Sommelier Steve Breitzke, der, ebenso wie Küchenchef Günzel, aus Deutschland kommt. Neben den österreichischen Weinen, die in „seinem“ vier Meter hohen Weinkeller einen prominenten Platz einnehmen, sind vor allem Burgunder- und Bordeaux-Weine gut vertreten. Bei der Auswahl der Weine ist es Breitzke besonders wichtig, die passende Begleitung zu jedem Essen zu finden und Weinliebhabern ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis zu vermitteln. Seine Ausbildung führte ihn durch einige der besten Häuser Europas, unter anderem das Restaurant Dieter Müller in Bergisch Gladbach oder das Palais Coburg in Wien, bevor er im Mai 2011 im DAS LOFT begann.

Wir überqueren die Alpen und legen unseren nächsten Zwischenstopp in der bayerischen Landeshauptstadt München ein. Hier ist seit April 2015 der 31-jährige Anton Gschwendtner Chef de Cuisine im Restaurant DÉLICE La Brasserie im Sofitel Munich Bayerpost. Gschwendtner bereichert mit zeitgenössischer, französischer Küche seine Gäste. Zudem setzte er mit den Events der Kulinarikserie LINK über München hinaus neue Maßstäbe. Mittlerweile sind vier zwei bis drei Sterneköche aus Deutschland, Frankreich und den Niederlanden seinem Ruf gefolgt und haben gemeinsam mit Gschwendtner eine Woche lang für die Gäste des Sofitel Munich Bayerpost ein Sechs-Gänge-Menü kreiert. Zu den Teilnehmern zählte unter anderem Paul Bocuse Nachfolger Christophe Muller aus dem L’Auberge du Pont de Collonges bei Lyon. Seit April 2015 sorgt Markus Hirschler im DÉLICE La Brasserie für die Weinauswahl. Der 25-jährige Österreicher beschreibt seine Weinkarte selbst als „jung, freaky und fordernd.“

Wer exakt 581 Kilometer weiter nördlich im Sofitel Berlin Kurfürstendamm cooles, nördliches Understatement erwartet, wird sich wundern. Denn hier sorgt der erst 24-jährige Marcel Saavedra Polan mit seinen chilenischen Wurzeln als Sommelier für feuriges Temperament im Gourmetrestaurant Le Faubourg. Wein-Enthusiasten ist er bereits aus seiner Zeit im Sternerestaurant First Floor ein Begriff, wo er mit dem berühmten Chef-Sommelier Gunnar Tietz zusammengearbeitet hat. Das 2014 im Sofitel Berlin Kürfürstendamm eröffnete Le Faubourg zählt zu den spannendsten Newcomern der Berliner Restaurantszene. Hier verbindet Küchenchef Felix Mielke klassische französische Küche mit modernen regionalen Einflüssen. Der 31-jährige Chef de Cuisine verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Gourmetszene seiner Heimatstadt. Seine Ausbildung genoss er im Savoy Hotel Berlin, bevor er sechs Jahre im The Ritz Carlton Berlin arbeitete; dort als Chef Tournant. Bereits im Oktober 2011 begann er als Souschef in der Brasserie Le Faubourg, bevor er Anfang 2014 zum Küchenchef aufstieg.

LEADERS OF THE YEAR AWARDS 2012

Fachmagazin ROLLING PIN ehrt die Leuchttürme der österreichischen Gastronomie und Hotellerie

Die Crème de la Crème der österreichischen
Gastronomie und Hotellerie traf sich im Wiener
Parkhotel Schönbrunn, um die Besten der Besten ihrer Branche
auszuzeichnen. Bereits zum dritten Mal wurde der begehrte LEADERS OF
THE YEAR-Award an 14 Vordenker und Visionäre der österreichischen
Hotellerie und Gastronomie vergeben.

Das internationale Gastronomiefachmagazin ROLLING PIN zeichnet
einmal jährlich im Rahmen einer festlichen Gala jene Personen aus,
welche die Gastronomie- und Hotellerielandschaft mit Mut, Innovation
und Kreativität entscheidend geprägt haben. Der LEADERS OF THE
YEAR-Award wird in 14 Kategorien vergeben und zeichnet sich
insbesondere durch das faire Votingverfahren aus. Denn es sind die
Mitarbeiter aus Gastronomie und Hotellerie selbst, die ihre ganz
persönlichen Leader auf www.leadersoftheyear.com nominieren konnten.
Eine hochkarätige Jury fällte dann die finale Entscheidung darüber,
welcher der drei Finalisten in den jeweiligen Kategorien den Titel
LEADER OF THE YEAR tragen darf.

Aus 36 Finalisten wurden im Rahmen der prunkvollen Gala im
Parkhotel Schönbrunn die 14 LEADERS OF THE YEAR-Gewinner gekürt – und
das wurde auch ordentlich gefeiert. Neben den nominierten Finalisten
waren auch ehemalige Gewinner, die Fachjury sowie die Repräsentanten
der Titelsponsoren wie Nespresso, C+C Pfeiffer & Co. vertreten.

Die Gewinner im Überblick: Silvio Nickol (Koch des Jahres) – Paul
Ivic (Aufsteiger des Jahres) – Bernhard Schlacher (Gastronom des
Jahres) – Balthasar Hauser (Hotelier des Jahres) – Steve Breitzke
(Sommelier des Jahres) – Günter Moser (Mâitre des Jahres) – Sandra
Winter (Sous Chef des Jahres) – Sporthotel Stock (Arbeitgeber des
Jahres) / Thomas Naderer (Pâtissier des Jahres) – Christian Schneider
(Biersommelier des Jahres) Stephanie Sieber (Barkeeper des Jahres)
/ Do&Co (Caterer des Jahres) – Ewald Plachutta (Lebenswerk) – Clemens
Güttler (Auslandsösterreicher des Jahres)