Bratapfel

In der Vorweihnachtszeit ist der Bratapfel eine gesunde und leckere Alternative zu Lebkuchen, Christstollen und Plätzchen. Die heißen Früchte können im Ofen, aber auch einfach und schnell in der Mikrowelle zubereitet werden.

Für die winterliche Köstlichkeit eignen sich am besten feste, säuerliche Apfelsorten wie der rote Boskoop, Cox Orange oder Gravensteiner. Ursprünglich wurde der gewaschene Apfel ganz im Ofen gebacken bis die Schale aufplatzt und anschließend mit etwas Zucker und Zimt bestreut. Heute wird in der Regel das Kerngehäuse mit einem spitzen Messer oder einem Apfelausstecher entfernt.

In den Hohlraum kann man ganz nach Geschmack unterschiedliche Zutaten geben: zum Beispiel geröstete Mandelblättchen, Haselnüsse, Rosinen, Korinthen, Müsli und etwas Honig. Auch Marzipan und Nougat, Pflaumenmus, ein Schuss Rum und weihnachtliche Gewürze wie Zimt und Nelken können den Bratapfel verfeinern. Mit Butterflöckchen wird der Apfel nicht zu trocken. Für einen „Käsekuchen-Bratapfel“ gibt man Quark, Eigelb, Vanillezucker und getrocknete Cranberrys in das Innere. Schinkenwürfel mit Zwiebeln oder Camembert mit Speckstreifen – herzhafte Füllungen sind eine interessante Alternative und bestechen durch die Kombination aus Süß und Pikant.

Das gefüllte Obst wird in einer feuerfesten Form im Ofen bei 160 Grad etwa 30 bis 40 Minuten gebacken. Wenn die Schale aufplatzt, ist der Apfel fertig. Falls es schnell gehen muss, klappt es auch in der Mikrowelle: Je nach Größe werden ein bis zwei Äpfel in einer Schüssel für drei bis fünf Minuten bei 600 Watt erwärmt und anschließend zwei Minuten stehen gelassen. Die heißen Früchte lassen sich wunderbar mit Vanille- oder Weinschaumsoße, einer kleinen Portion Vanilleeis oder gerösteten Esskastanien kombinieren.
Heike Kreutz, www.aid.de

Piment

In der Adventszeit verfeinerte Piment Bratapfel und Weihnachtsgebäck wie Printen, Lebkuchen und Spekulatius. Das aromatische Gewürz gibt aber auch pikanten Speisen wie Wild, Lamm, Hackfleischgerichten, mariniertem Fisch, Suppen und Kohleintöpfen eine besondere Note. Es wird für die Herstellung von Wurst und Pastete sowie in Kombination mit Lorbeer und Wacholder für Sauerbraten verwendet. Mit einer Prise Piment lässt sich Pflaumenkuchen und -kompott, Früchtebrot, Obstdessert und Glühwein aufpeppen. Dabei schmeckt das Gewürz wie eine Mischung aus Nelken, Muskat, Zimt und Pfeffer. Es ist reich an Aromen sowie ätherischen Ölen und wird daher auch „Allgewürz“ genannt. Zudem unterstützt Piment die Verdauung, hilft bei Blähungen und soll bei Stress und Nervosität beruhigend wirken.

Piment sind die Beeren des immergrünen Nelkenpfefferbaumes, der zu den Myrtengewächsen gehört. Der Baum kann über zehn Meter hoch werden und ist auf den Antillen in der Karibik heimisch. Das Hauptanbaugebiet ist Jamaika. Die Beeren sind runzelig, dunkelbraun und ähnlich groß wie Pfefferkörner. Das Wort Piment stammt auch vom spanischen Wort „pimienta“ für Pfeffer. Die Früchte werden grün und unreif geerntet, da sie bis zur Vollreife an Aroma verlieren. Im Handel sind sie getrocknet im Ganzen und gemahlen erhältlich. Am besten kaufen Sie ganze Beeren, die bei Bedarf frisch mit einem Mörser zerstoßen oder in einer Gewürzmühle gemahlen werden. Ganze Beeren sind – kühl, dunkel und luftdicht gelagert – mehrere Monate haltbar. Aus den Beeren wird auch ein Öl gewonnen, das Likören und Kräuterschnaps zugesetzt wird.
Heike Kreutz, www.aid.de

Walnüsse

In der Vorweihnachtszeit sind Walnüsse besonders gefragt. Die Königin der Nüsse schmeckt pur und kandiert als Knabberei, in Plätzchen und Lebkuchen, im Früchtebrot und zu Bratapfel mit einer Orangen-Vanille-Soße. Sie ist der passende Begleiter zu vielen weihnachtlichen Zutaten wie Zimt, Vanille, Honig, Schokolade und Marzipan. Aber auch pikante Speisen lassen sich mit Walnüssen veredeln. Die kleinen Kraftpakete verfeinern herzhafte Salate, Chutneys, Pasta und Risotto sowie Soßen zu Wild, Lamm und Geflügel. Mit würzigem Käse kombiniert ist die Walnuss ein guter Abschluss für ein Menü. Das typische Aroma lässt sich intensivieren, indem man die klein gehackten Nüsse bei mittlerer Hitze ohne Zugabe von Fett in der Pfanne anröstet, bis sie gleichmäßig mittelbraun gefärbt sind. Zu heiß dürfen die Kerne allerdings nicht sein, da sie ansonsten bitter werden.

Die Walnuss hat einen hohen Nährwert und ein sehr gesundes Fettsäureprofil. Sie enthält reichlich Alpha-Linolensäure, eine essenzielle Omega-3-Fettsäure, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirkt. Zudem ist die Nuss reich an Vitamin B und E, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen und Fluor sowie wertvollen sekundären Pflanzenstoffen.

Ursprünglich ist die echte Walnuss ( Juglans regia ) in Südosteuropa und in Mittelasien beheimatet. Hauptanbaugebiete sind USA (Kalifornien) und China, in Europa Frankreich, Griechenland und Italien. Ware aus Deutschland stammt überwiegend aus dem Streu- sowie Hausgartenbau und wird in Hofläden und auf dem Wochenmarkt vertrieben.

Die Walnuss ist ein eindrucksvoller Baum mit einem Kronendurchmesser von 8 bis 12 Metern und einer Höhe von 15 Metern. Nicht nur die Früchte, sondern auch das edle Holz ist sehr gefragt. Erst nach fünf bis sieben Jahren trägt der Baum das erste Mal reichlich Nüsse. Die Ernte findet zwischen August und November statt. Wenn die grünen Fruchthüllen aufplatzen, ist der Nusskern reif. Nach der Ernte werden die Nüsse getrocknet, damit sie lagerfähig sind.

Achten Sie beim Einkauf auf hochwertige Ware. Die Schale muss unverletzt sein und die Nüsse dürfen nicht schimmlig sein. Kühl, dunkel und trocken aufbewahrt sind frische Walnüsse rund ein Jahr haltbar. Ganze und halbe Kerne sollte man am besten in einer Frischhaltedose luftdicht verschlossen im Kühlschrank lagern oder einfrieren.
Heike Kreutz, www.aid.de

Kochbuch: "Marmeladen, Konfitüren & Gelees"

Selbstgemachte Marmeladen – das sind Vitamine aufs Brot, Energielieferanten für den Start in den Tag und einfach ein leckeres Frühstück! Der fruchtige Brotaufstrich und seine Verwandten, die Gelees und Chutneys, bieten unzählige Variations- und auch Kombinationsmöglichkeiten. So passt Ananas zu Erdbeere und Melone, und im Chutney auch zu Zwiebeln. In „Marmeladen, Konfitüren & Gelees“ zeigt Georg Innerhofer, wie mit den richtigen Fruchtmischungen Abwechslung auf dem Frühstückstisch garantiert ist.

Nach einer Einführung in die Grundlagen der Marmeladenherstellung „geht es ans Eingemachte“: 80 Rezepte wie Bratapfel- oder Kiwi-Zitronen-Konfitüre, Grüne Grütze, Rotwein- oder Lavendelgelee, Orangen-Karotten-Marmelade und Zwetschken-Waldbrombeeren-Chutney bringen nicht nur Früchte auf Brot und Brötchen. Mit Stoffdeckel und Beschriftung verschönert, wird daraus ein individuelles Geschenk.

Georg Innerhofer: Marmeladen, Konfitüren & Gelees. Selbstgemachte Köstlichkeiten, Graz (Leopold Stocker Verlag), Bestellink- ISBN: 978-3-7020-1333-2 (portofrei)

Der Apfel – die Weihnachtsfrucht

Keine andere Frucht ist so eng mit der Weihnachtszeit verknüpft wie der Apfel. Seit langem gehört das Symbol der Liebe zum Weihnachtsfest, brachte der duftende Apfel doch ein Stück Sommer mitten in der kärgsten Jahreszeit ins Wohnzimmer. Für Kinder war er vor allem eine sorgsam gehütete „Süßigkeit“ für den Weihnachtsteller.

Der Apfel als Christbaumschmuck
Mit dem Einzug des Weihnachtsbaumes im 19. Jahrhundert kam der rote Weihnachtsapfel erstmals neben Gebäck und Kerzen in die weihnachtlichen Wohnzimmer. Diese Äpfel mussten klein sein, damit sie die Tannenzweige nicht zu tief herunterzogen. Ein langer Stiel war nötig, damit ein Band daran befestigt werden konnte. Und er musste natürlich richtig leuchtend rot sein. Sie hingen, entweder blank poliert oder auch vergoldet, an einem silbernen oder goldenen Band am Weihnachtsbaum und verströmten den ganz besonderen Weihnachtsduft. Zu den bekanntesten Weihnachtsäpfeln zählen die Sorten: „Purpurroter Cousinot“, „Rote Sternrenette“ und „Roter Pison“. Jede Region hatte vermutlich ihren „Weihnachtsapfel“, eine kleinfruchtige Zierapfelsorte, der mindestens bis Neujahr hielt.

Bratäpfel für die Adventszeit
Nicht nur Weihnachten, auch die Adventszeit wird durch den Apfel versüßt. Besonders lecker sind in der Vor-Weihnachtszeit die Bratäpfel. Dazu werden die Äpfel heute nicht mehr gebraten, sondern im Ofen gebacken. Der Apfel wird mit Rosinen, Nüssen, Mandeln oder Marzipan gefüllt und dann mit Zimt und Zucker bestreut. Wer die klassische Variante einmal anders mag: Sterneköche wie Alfons Schubeck oder Herbert Hintner bieten leckere Rezepte zum einfachen Nachkochen, wie Kastanienpfannkuchen mit Bratapfelcreme oder auch pikant Tartar vom Hirsch mit Bratapfel. Für die Zubereitung sind Südtiroler Äpfel empfehlenswert. Bei 300 Sonnentagen im Jahr wachsen hier besonders knackige und aromatische Früchte von bester Qualität heran. Und bei der Sortenvielfalt, die Südtirol bietet, findet man für jedes Bratapfelrezept genau den richtigen „Weihnachts“-Apfel.
Weitere Informationen und Rezepte finden Sie unter www.suedtirolerapfel.com

Kastanienpfannkuchen mit Bratapfelcreme

Für 4 Personen
(Koch Alfons Schuhbeck)

Pfannkuchen
3 Eier
250 ml Milch
100 g Kastanienmehl
1 Prise Salz
½ TL abgeriebene unbehandelte Orangenschale
50 g flüssige, warme Butter
Öl oder Butter zum Ausbacken

Bratapfelmus
3 Südtiroler Äpfel, Jonagold oder andere
100 ml Apfelsaft
200 g Sahne
1 EL Rum

Anrichten
100 g Zartbitterschokolade
Minzblättchen zum Garnieren

Zubereitung
Pfannkuchen:
Eier, Milch, Mehl, Salz, Orangenschale und Butter zu einem glatten Teig verrühren und 30 Minuten ruhen lassen. In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen und aus dem Crepeteig nacheinander dünne Pfannkuchen backen (20cm Durchmesser), zu Dreiecken zusammen falten und zugedeckt warm stellen.

Bratapfelcreme:
Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Äpfel waschen, vierteln, entkernen und mit dem Apfelsaft in eine Auflaufform geben. Im Ofen in etwa 15 Minuten weich garen, anschließend mixen und abkühlen lassen. Die Sahne steif schlagen und den ausgekühlten Bratapfel darunter ziehen. Mit Rum abschmecken.

Anrichten:
Die Schokolade schmelzen lassen. Die Pfannkuchen zu einem Dreieck falten und auf leicht angewärmte Teller setzen, je eine Nocke Bratapfelcreme daneben setzen und die Schokolade darüber schleudern. Mit Minzeblätten garnieren.
Apfelsortenempfehlung:
Jonagold

Volle Kanne – Service täglich

ZDF, Donnerstag, 07.01., 09:05 – 10:30 Uhr

Top-Thema: Heiratsschwindel
Einfach lecker: Bratapfel – Kochen mit Armin Roßmeier
PRAXIS täglich: Tarsaltunnelsyndrom
Auszeit: Azaleen – Tipps von Elmar Mai

ARD-Buffet

ARD, Montag, 21.12., 12:15 – 13:00 Uhr

Zuschauerfragen zum Thema: Kaufen auf Pump
Der Verbraucher wird mit Teil- und Ratenzahlungsangeboten regelrecht überschwemmt. Manchmal ist jedoch Vorsicht geboten, denn Ratenkredite können auch zur Schuldenfalle werden. Wie schützt man sich als Verbraucher am besten davor? Welche Angebote sind ratsam – vom Zins, der Laufzeit, aber auch der Flexibilität her? Zuschauerfragen zu diesem Themenkomplex beantwortet live Stephanie Pallasch von Finanztest.

Die Telefonnummer im Studio lautet: 01 80/ 2 29 12 15
Kochen: Wochenthema: Weihnachtszauber in der Küche
Karlheinz Hauser bereitet heute zu: Festtagsente mit Marone und Bratapfel

Weihnachtsgewürze sind nicht nur lecker, sie haben auch Heilwirkung

Weihnachtsgewürze sind nicht nur lecker, sie haben auch Heilwirkung

Das Deutsche Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik erklärt, wie
sich der Weihnachtsmann vor dem Zunehmen schützt

Fröhliches „Fett- und Weihnachtsspecktakel“ muss
nicht sein. Für viele Menschen bedeutet die Advents- und Weihnachtszeit
einen Angriff auf ihre Figur. Die Experten des Deutschen Kompetenzzentrum
Gesundheitsförderung und Diätetik e.V. (DKGD) haben herausgefunden, dass bei
Weitem nicht alle weihnachtlichen Speisen zu B(a)uche schlagen. Wer hingegen
in der Weihnachtszeit nur an Gänsebraten, Marzipankartoffeln, Glühwein und
Stollen denkt, muss tatsächlich befürchten, dass das Kleid oder der Anzug zu
eng wird, denn dies sind echte Kalorienbomben. Auch wenn Marzipan
gesundheitsförderliche Mandeln enthält, bekommt man von der Kombination aus
Zucker und Fett im Marzipan keine Figur zum Anbeißen, wie der
Medizinjournalist und erster Vorsitzende des DKGD Sven-David Müller
informiert. Das DKGD setzt sich für eine ganzheitliche, wissenschaftlich
begründete Gesundheitsförderung ein. Für die Gewichtsoptimierung bedeutet
das, dass zur Ernährungsumstellung auch Entspannung, mehr Alltagsaktivität
und Sport kommen müssen, um dauerhaft ein gesundes Gewicht zu halten.

Weihnachtskaffee – schmeckt und senkt den Blutdruck
Die Weihnachtszeit ist auch die Saison der Gewürze, und die sind
nachweislich gesund. Einige Gewürze nutzt die Medizin sogar als Heil- oder
Arzneimittel. Dazu gehören Zimt, Vanille, Anis und Ingwer. Zimt ist in der
Lage, den Blutzuckerspiegel zu optimieren und die Blutfette zu senken. Daher
sind Weihnachtstee oder Bratapfel mit Zimt auch eine Wohltat für den
Stoffwechsel. Ein wunderbares Aroma verströmt beispielsweise der
DKGD-Weihnachtskaffee: Wer auf das Kaffeemehl eine Messerspitze Zimt oder
Kakao gibt, kann den herrlichen Geruch wahrnehmen, der während des
Kochvorganges entsteht. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass
Kakao den Blutdruck senken kann. Eine Prise Salz auf das Kaffeemehl gestreut
hebt den Kaffeegeschmack entscheidend, informiert Diätexperte Müller.

Weihnachtsgewürze und ihre Heilwirkung von A bis Z

Anis: gegen Blähungen und Husten, beruhigt den Magen-Darm-Trakt
Ingwer: gegen Übelkeit,
Kardamom: verdauungsfördernd, Aphrodisiakum
Koriander: fördert den Appetit, krampflösend
Muskatnuss: gegen Blähungen, im Übermaß ist Muskat gefährlich
(halluzinogenes Rauschmittel)
Nelken: gegen Zahnschmerzen und Mundgeruch, appetitanregend
Piment: gegen Blähungen und Koliken
Safran: gegen Kopfschmerzen und Depressionen
Sternanis: gegen Blähungen und Mundgeruch
Vanille: beruhigt die Nerven, wirkt gegen Süß- und Schokoladenhunger,
aphrodisierend
Zimt: optimiert den Blutzuckerspiegel und senkt die Blutfette

Beschenken Sie sich nicht mit Hüftgold
Besonders lecker und gesund sind jetzt Zitrusfrüchte. Sie enthalten
abwehrstärkendes Vitamin C und blutdrucksenkendes Kalium. Die Faserstoffe
von Orange und Co machen dauerhaft satt, und das Aroma der Früchte ist in
der Winterzeit besonders angenehm. Wissenschaftler sind davon überzeugt,
dass Grapefruit und andere bittere Zitrusfrüchte beim Abnehmen helfen können
und den Zuckerstoffwechsel optimieren. Aber auch der gute deutsche Apfel ist
nicht ohne, denn der enthaltene Ballaststoff Pektin wirkt wie ein Heilmittel
auf Stoffwechsel und Verdauung. Pektin gehört zu den gesündesten
Ballaststoffen überhaupt und ist in der Lage zu sättigen, den
Blutzuckeranstieg nach der Kohlenhydrataufnahme zu vermindern, Verstopfung
vorzubeugen, den Cholesterinspiegel zu senken und sogar die Abwehrkräfte zu
stärken. Der wasserlösliche Ballaststoff Pektin ist wie Guar oder
Oligofruktose in der Lage, die Darmflora zu fördern, deren Mikroorganismen
den bedeutendsten Bestandteil der menschlichen Krankheitsabwehr darstellen.
Besonders gut ist Apfel mit Zimt, und das gilt nicht nur für Diabetiker,
sondern auch für alle Menschen, die Herz und Gefäße schützen möchten, betont
Sven-David Müller. Wer entspannt durch die Weihnachtszeit geht, tut auch
etwas für seine Figur, denn Stress macht dick und Entspannung hilft beim
Abnehmen, betont die dritte Vorsitzende des DKGD Almut Carlitscheck, die als
Entspannungspädagogin Übergewichtigen rät, die Effekte des Autogenen
Trainings zur Gewichtsreduktion zu nutzen.

Schlank an Weihnachten
Eine normale Portion Gänsebraten mit Rotkohl (mit reichlich Schmalz) und
Kroketten sowie als Nachtisch Fürst Pückler Eis schlägt mit 1500 bis 2000
Kilokalorien zu Buche. Dazu kommen noch die Kalorien der Getränke, Sekt oder
Rotwein. Damit droht dann wirklich ein „Weihnachtsspecktakel“. Aber im Sinne
der Gesundheit und des Bauchumfangs muss niemand Advents-Gürkchen,
Weihnachts-Möhrchen oder Heiligabend-Tomaten mümmeln und kann trotzdem das
Weihnachtsmenü kalorisch entschärfen. Ein alternatives, leckeres Menü, das
dem Weihnachtsspeck entgegenwirkt und „nur“ 780 Kilokalorien enthält:

1 Tasse Minestrone (35 kcal)
200 g Putenbrust gegrillt (213 kcal)
200 g Broccoli (46 kcal)
200 g Petersilien-Sesam-Pellkartoffeln (150 kcal)
1 großer Bratapfel mit Mandel-Rosinen-Zimt-Füllung (195 kcal)
1 Glas Weißwein (144 kcal)

Diätfrei abnehmen mit Nüssen
Bei den Süßigkeiten gibt es viele Möglichkeiten, Kalorien einzusparen und
trotzdem weihnachtlich zu schlemmen: Zimtsterne, Dominosteine und
Spekulatius sind kalorienreicher als die praktisch fettfreien Printen. Auch
Lebkuchen ist kalorisch betrachtet dem Stollen, der eine echte Kalorienbombe
darstellt, vorzuziehen. Außerdem enthält Lebkuchen mehr Gewürze, die die
Gesundheit fördern. Typisch für die Weihnachtszeit sind auch Nüsse und
Mandeln. Es ist ein echtes Ernährungsmärchen, dass Nüsse und Mandeln zu
Übergewicht führen, analysieren die Experten des DKGD. Menschen, die täglich
eine Handvoll Nüsse oder Mandeln genießen, tragen nicht zur
Übergewichtsentstehung bei, sondern nehmen sogar leichter ab. Nüsse und
Mandeln können aus diätetischer Sicht noch mehr erreichen, denn sie fördern
die Gesundheit. Mandeln, Erdnüsse (eigentlich eine Hülsenfrucht und keine
Nuss) sowie Walnüsse beugen Diabetes vor. Aber in der Walnuss steckt noch
mehr: Durch die Omega-3-Fettsäuren in der Walnuss fördert sie die
Leistungsfähigkeit des Gehirns. Außerdem sind Walnüsse reich an der
Aminosäure Arginin, die den Blutdruck senkt. Zudem senken Nüsse und Mandeln
das Herzinfarktrisiko, und Cashews beugen Gallensteinen vor. Wer also jeden
Tag ein paar Nüsse isst, beugt vielen Krankheiten vor und optimiert sogar
die Figur.

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier – dann steht die Waage vor der
Tür?
Die Adventszeit, das Nikolausfest, der Heilige Abend und die
Weihnachtsfeiertage sowie das kalte Silvesterbüfett wachsen sich statistisch
gesehen nicht zum „Specktakel“ aus, erläutert Müller. Wissenschaftlich
betrachtet ist die Weihnachtszeit für die Figur weit weniger gefährlich als
der Rest des Jahres: Die Menschen nehmen nicht zwischen Weihnachten und
Neujahr, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten zu, interpretiert
Sven-David Müller das Ergebnis einer Studie, die beweist, dass die
durchschnittliche Gewichtszunahme in der Weihnachtszeit nur 370 Gramm
beträgt. Wer über Weihnachten aber doch mehr zugenommen hat, kann mit dem
vom DKGD empfohlenen Online-Programm Slimcoach ( www.slimcoach.de ) leicht
abnehmen. Über die Internetseite des Vereins www.dkgd.de können verschiedene
Broschüren zur Gewichtsoptimierung kostenlos abgerufen werden. Das DKGD
empfiehlt Übergewichtigen das „Abnehmkochbuch“, das im Horn Verlag
erschienen ist, als Programm einer gesunden ganzheitlichen
Gewichtsoptimierung.

In der imedo-Gesundheitscommunity können Sie sich mit anderen Menschen
austauschen. Diskutieren Sie zum Beispiel mit in der Gruppe „Essen, aber was
und wie?“
( www.imedo.de/group/overview/index/432-essen-aber-was-und-wie )

Erfahren Sie mehr zu gesundheitlichen Risiken durch Plätzchen und Lebkuchen
in den imedo-Gesundheitsnews: Acrylamid-Gehalt im Weihnachtsgebäck
( www.gesundheitsnews.imedo.de/news/107354-weniger-acrylamid-im-weihnachtsgeback )

Weihnachtliche Leckereien bei Lufthansa

Lufthansa stimmt Fluggäste auf Weihnachten ein

Weihnachtliche Leckereien und festliche Dekoration an Bord und in den Lounges

In der oftmals hektischen Vorweihnachtszeit und natürlich an den Weihnachtsfeiertagen
möchte Lufthansa ihre Fluggäste mit klassischen Weihnachtsmenüs, weihnachtlichen
Leckereien und festlicher Dekoration verwöhnen und auf das bevorstehende Fest einstimmen.

Bereits Tradition an Bord hat der Gänsebraten mit Rotkohl, Kartoffelknödeln und einer
Kräuter-Brösel-Schmelze, der First und Business Class Passagieren auf Langstreckenflügen
und Business Class Gästen auf langen Europa-Routen angeboten wird. Insgesamt
werden rund 112.000 Portionen dieser Spezialität im November und Dezember serviert. Neu
ist dieses Jahr der kulinarische Weihnachtsmarkt: auf ausgewählten Flügen aus Deutschland
an die amerikanische Ostküste können Gäste der First Class typische Spezialitäten
vom Weihnachtsmarkt wie Reibekuchen mit Lachsröllchen oder Apfelmus, Nürnberger
Bratwürstchen, Gurkenkartoffelsalat, Kalbsfrikadellen oder Weihnachtsstollen genießen.

Auch die Getränkeauswahl ist weihnachtlich, darunter beispielsweise ein Adventstee. Ein
besonderes Highlight dieses Angebots sind die besten Weihnachtsplätzchen aus der Aktion
„Lufthanseaten backen“, die von Konditor-Weltmeister Bernd Siefert ausgewählt wurden.

Siegerplätzchen ist Bratapfel-Tiramisu in Spekulatius-Weihnachtssternchen. Die Gäste in
der Business Class erhalten ein Tütchen mit einer Auswahl der besten Lufthansa-Plätzchen.
Auf langen Europa-Strecken gibt es in der Business Class ebenfalls das traditionelle Gänsemenü.
Als Vorspeise steht hier eine Rehpyramide mit Pfifferlingen und Walldorfsalat auf
dem Speiseplan. Eine Printenmousse mit Zimtschnee und Feigensauce rundet den
Gaumenschmaus ab. Darüber hinaus werden als süße Schmankerl bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag
insgesamt rund 61.000 Weihnachtstrüffel, 370.000 Schoko-Weihnachtsmänner,
270.000 Schneemänner, eine Million Mini-Lebkuchen und 580.000 Weihnachtspralinen
an die Lufthansa-Fluggäste verteilt. Für festliche Stimmung an Bord sorgen rund
850 Adventskränze. Die jüngsten Gäste erwartet ab dem 15. Dezember eine besondere
Überraschung: auf allen Strecken und in allen Klassen bekommen Kinder einen kleinen Elch
zum Liebhaben.

Natürlich wird es auch in den Lufthansa-Lounges weihnachtlich. Neben einer festlichen
Dekoration können sich Besucher der First Class Lounges und des First Class Terminals
beispielsweise mit Crème Brulée von der Gänseleber mit Apfel-Zimtpüree und Lebkuchen,
Weihnachtsente mit Preiselbeersauce, karamellisiertem Rotkraut und Semmelknödel, Rehragout
mit Nuss-Spätzle und Bratapfel und anschließend Mandel-Feigentörtchen oder Zimtmousse
mit Honig und Rum die Wartezeit bis zum Abflug verschönern. In den Business und
Senator Lounges warten in der Adventszeit und an den Feiertagen Butterstollen, Lebkuchen
und rote Weihnachtsäpfel auf die Reisenden.

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Weihnachtszeit ist Bratapfelzeit

Weihnachtszeit ist Bratapfelzeit
Köstliche Kreationen aus der winterlichen Dessertküche

Weihnachtszeit ist Bratapfelzeit. Die einfache, aber hocharomatische Süßspeise aus gebackenen Äpfeln bereichert die winterliche Dessertküche in mannigfachen Variationen. Wer es klassisch mag, bäckt die ganzen, ungeschälten Früchte in einer Auflaufform bei mittlerer Hitze. Nach rund einer halben Stunde platzt die Haut der Äpfel auf und löst sich leicht von der Schale. Mit ein wenig Zucker und Zimt bestreut, können die Bratäpfel dann genüsslich „ausgelöffelt“ werden. Etwas raffinierter wird es, wenn man das Kerngehäuse vor dem Backen – beispielweise mithilfe eines Apfelausstechers – entfernt und mit weihnachtlichen Zutaten wie Mandelsplittern, in Rum eingelegten Rosinen, Marzipan oder Konfitüre füllt. Damit die Füllung beim Backen nicht ausläuft, sollte die Unterseite des Apfels möglichst nicht verletzt werden. Gewürze wie Zimt, Vanille oder Nelken verleihen der Süßspeise darüber hinaus eine saisontypische Note. Begleitet von einer Vanille- oder einer warm aufgeschlagenen
Rotwein-Sauce kann sie auch als Imbiss zur Kaffeetafel gereicht werden.

Eine „very British“ inspirierte Variante des Bratapfels ist der Apple Crumble, ein warmer Apfelauflauf mit Butterstreuseln. Die geschälten und geviertelten Äpfel werden dafür in Scheiben geschnitten und in eine leicht ausgefettete Auflaufform geschichtet. Ein wenig Zimt und Zucker können den Äpfeln auch hier eine besonders weihnachtliche Note verleihen. Aus zerlassener Butter, Zucker und Mehl bereitet man eine Streuselmasse, die über die Apfelschicht gestreut wird. Der süße Auflauf wird dann im Ofen solange gebacken, bis die Streusel goldgelb sind. Wer möchte, reicht hierzu ebenfalls eine Vanillesauce oder gibt bereits vor dem Backen eine Puddingschicht zwischen Äpfel und Streusel.

Kalte Bratapfelreste können übrigens noch einmal im Ofen warm gemacht werden oder auch kalt (ohne Schale) abwechselnd mit Vanille-Quark in ein Dessert-Glas gefüllt werden. Das Bratapfel-Schicht-Dessert bekommt eine besonders exquisite Nuance, wenn in Orangensaft oder Likör getauchte Löffelbiskuits mit eingeschichtet werden.
Vorzugsweise eignen sich feinsäuerliche Back-, Brat- und Koch-Apfelsorten wie Boskoop oder Cox Orange am besten für die Zubereitung der köstlichen Kreationen. Für viele Feinschmecker ist klar: ein Bratapfel ist so ziemlich das Leckerste, was aus einem Apfel zur Weihnachtszeit werden kann.
aid, Ira Schneider