Bienen

Zum heutigen Weltbienentag am 20. Mai 2018 hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)  nach Berlin eingeladen, um für Bienen und alle Insekten zu kämpfen. Im Rahmen einer Aktion übergeben BUND-Aktivisten rund 180.000 Unterschriften zum Schutz von Bienen und anderen Bestäubern an das Bundesumweltministerium. Mit blühenden Wiesen, Pflanzaktionen, Aktivisten in Bienenkostümen und Informationen rund um das Thema „A place to bee“ demonstriert der BUND, dass effektive Maßnahmen zum Schutz der Bienen und Insekten dringend nötig sind. „ Bienen“ weiterlesen

Honig Test

Honig ist ein Spiegelbild der Natur, aus der er stammt. Und so stecken teilweise Glyphosat und Gentechnik aus dem Hause Monsanto mit im Glas, wie eine neue Untersuchung von ÖKO-TEST zeigt. Das gilt nicht nur für konventionelle, sondern auch für einige Bio-Produkte. Immerhin acht Marken kann das Verbrauchermagazin aber empfehlen.

ÖKO-TEST wollte wissen, wie gut die Qualität von konventionellem und ökologischem Honig ist, und hat 20 Marken ins Labor geschickt. Richtig zufrieden war das Verbrauchermagazin mit den meisten Produkten nicht, auch einige Bio-Marken enttäuschten. So fand das von ÖKO-TEST beauftragte Labor ausgerechnet in zwei Bio-Honigen Rückstände des Arzneimittels Amitraz. Es wird zur Bekämpfung der Varoa-Milbe eingesetzt, ist in der ökologischen Bienenhaltung aber verboten. In vier Produkten steckte Glyphosat, welches von der Weltgesundheitsorganisation WHO als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft wird. Das Monsanto-Spritzgift vernichtet zudem Unkraut, das für Bienen eine wichtige Nahrungsquelle darstellt. Außerdem analysierten die Tester in sechs Honigen das Insektizid Thiacloprid, das den Orientierungssinn der Bienen stört. Dazu kommen in sechs Gläsern erhöhte Mengen von Pyrrolizidinalkaloiden – das sind natürliche Gifte, die Pflanzen als Schutz vor Fraßfeinden bilden, die aber als leberschädigend und krebserregend gelten. In allen getesteten Marken, die Anteile von Honig aus Amerika enthalten, stecken ebenso gentechnisch veränderte Pollen von Soja oder Raps.

Aus welcher Region der Honig stammt, ist aber nicht immer erkenntlich, weil die Anbieter die Verbraucher darüber oft im Unklaren lassen: Auf der Verpackung sind dann Herkunftsangaben wie „Mischung von Honig aus EU-Ländern und Nicht-EU-Ländern“ zu lesen.

Nichtsdestotrotz kann ÖKO-TEST acht Produkte mit dem Testurteil „sehr gut“ oder „gut“ auszeichnen, darunter fünf Bio-Produkte. Das Verbrauchermagazin rät zu Bio-Honig. Dieser ist zwar nicht gesichert pestizidfrei, weil für Bio-Honige die gleichen Rückstandsgrenzwerte wie für konventionelle Produkte gelten. Dennoch ist der Kauf von Bio-Honig sinnvoller, weil Bio-Imker bei der Bienenhaltung deutlich strengere Vorschriften erfüllen müssen. So dürfen sie beispielsweise die Flügel der Bienenkönigin nicht beschneiden, um sie am Schwärmen zu hindern.

Das ÖKO-TEST-Magazin November 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

Fairmont präsentiert Kulinarik-Trends aus der ganzen Welt

Es gibt wohl kaum ein Segment, dass sich so schnell und fortlaufend verändert und dabei so genussvoll ist wie die Kulinarik. Jedes Land hat dabei seine eigenen raffinierten Besonderheiten zu bieten, die abenteuerlustige Reisende vor Ort verkosten können. Von seltenen Drinks über lokale, extravagante Gerichte bis hin zu einzigartigen Erlebnissen während des Essens – die Fairmont Hotels bieten ihren Gästen weltweit eine beeindruckende Vielfalt der derzeitigen Kulinarik-Trends an.

Essen wie die Locals
Wer ein Land und dessen Kultur verstehen möchte, sollte in jedem Fall auch die einheimische Küche probieren. Sie verrät sehr viel über Geschichte und Tradition, aber auch über die Lebensbedingungen und Besonderheiten vor Ort. Kein Wunder also, dass der Trend dahin geht, Destinationen auch auf kulinarischem Wege zu entdecken und genauso zu speisen wie die Locals. Im Fairmont Zimbali in Südafrika können Gäste zahlreiche traditionelle Speisen, wie Bilton, Boerewors, Milktart und Koeksisters bestellen und dabei die Einflüsse der verschiedensten Kulturen erschmecken, die Südafrika einst besiedelten. Die Spezialität des Hauses lässt Rückschlüsse auf die indische Vergangenheit des Landes zu. Der sogenannte Bunnychow, ein halber, ausgehöhlter Brotleib, der mit heißem Curry gefüllt wird. Es gibt aber auch eine Frühstücksvariante, bei dem das Brot mit Speck und Bohnen gefüllt wird und als Topping ein Ei erhält.

Wie ein echter Hawaiianer können sich die Gäste im Fairmont Orchid auf Big Island fühlen. Die Bar Luana des Hotels lädt täglich zum Pau Hana – hawaiianisch für After-Work – ein und lockt mit traditionellen Cocktails, Speisen, Musik und sogar mit hawaiianischer Mode von Sig Zane. Die Luana Bar hat eine exklusive Kooperation mit dem hawaiianischen Designer, der auch die Kellner und Barkeeper mit Uniformen ausstattet. Das Pau Hana in der Luana Bar ist eine festetablierte Veranstaltung auf Hawaii und wird von Anwohnern und Urlaubern gleichermaßen gern besucht. Es eignet sich perfekt um neue Kontakte zu knüpfen und ein paar Geheimtipps von den Einheimischen zu erfahren.

Alte Rezepte neu interpretiert
Ein weiterer Trend aus den Küchen der Welt geht klar Richtung Ursprünglichkeit, Tradition und zum alt bewährten. Dabei muss es aber nicht immer Omas Originalrezept sein. Altes lässt sich auch wunderbar neu interpretieren und modernisieren. Eine dieser Traditionen sind Afternoon und High Tea, die sich nicht nur in Großbritannien, sondern auch in Teilen Amerikas großer Beliebtheit erfreuen. Beides gibt es daher auch im Fairmont Olympic Hotel in Seattle. Für all diejenigen, die ihren High Tea etwas stärker mögen, hat das Hotel eigene Tee-infused Cocktails entwickelt. Ursprünglich wurden diese Mixgetränke nur anlässlich des Vatertags kreiert, doch die High Tea-Cocktails waren so beliebt, dass sie nun ganzjährig serviert werden. Die Drinks tragen dabei noch immer so männlich klingende Namen wie “The Godfather”, “Father Thyme” und “Don’t Tell Mom”. Selbstverständlich werden auch zu den hochprozentigen Tees die üblichen Snacks, die auf einem traditionellen Turm serviert werden. Am besten genießt man diese besondere Tee-Zeremonie im edlen Georgian Room des Fairmont Olympic Hotels.

Auch in der Küche des Fairmont Le Château Frontenac hat man etwas altes einmal ganz neu interpretiert und macht damit vor allen den kleinen Gästen eine große Freude. Bekanntermaßen haben die USA bereits seit einigen Jahren die hierzulande so beliebten Überraschungseier verboten, da laut einem Gesetzesentschluss von 1938 keine Spielzeuge in Süßigkeiten enthalten sein dürfen. Im Fairmont Le Château Frontenac in Quebec serviert man die Überraschungseier trotzdem den vorwiegend amerikanischen Gästen – natürlich hausgemacht und mit einer besonderen Raffinesse versehen. Die Konditorei des Hauses serviert das Schokoladen-Ei mit einer essbaren Legofigur in der Mitte. Angerichtet wird das Überraschungsei nicht minder kreativ neben einem Huhn aus feinster Nusscreme.

Respekt für die Welt in der wir Leben
Auch in der Küche spiel Nachhaltigkeit eine tragende Rolle. Immer häufiger finden sich vorwiegend oder sogar ausschließlich regionale und saisonale Zutaten in den Speisen der renommiertesten Restaurants. In den Fairmont Hotel geht das Thema Nachhaltigkeit noch einen Schritt weiter. So arbeitet das Fairmont Waterfront in Vancouver darauf hin, bis Ende 2016 ein Zero-Waste-Hotel zu werden. Das bedeutet, dass 90 Prozent des Mülls (inklusive Speiseabfälle) nicht auf einfache Deponien gebracht wird. Stattdessen kompostiert das Küchenteam des Hotels die Küchenabfälle und benutzt sie anschließend um die verschiedenen Pflanzen auf dem 200 Quadratmeter großen, hauseigenen Dachgarten zu düngen. Zudem ist das Hotel eine Kooperation mit der Non Profit Organisation Growing-Chefs eingegangen, die Schulkindern urbane Gärten näherbringt und sie zum Mitmachen anregt. Eine weitere Partnerschaft hat das ARC Restaurant im Fairmont Waterfront mit Haida Wild, einer Organisation, die nachhaltig Meeresfrüchte in Haida Gwaii produziert und dabei auch Rücksicht auf Land, Meer, Luft und alle lebenden Organismen nimmt. Vergleichbare Projekte und Gärten gibt es auch in zahlreichen anderen Fairmont Hotels & Resorts.

Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich Fairmont mit seiner Initiative „Bee Sustainable“ zudem für den Schutz und Erhalt der Bienen. Hierzu hat das Unternehmen in seinen Anwesen weltweit bereits 40 Bienenhäuser gebaut. Die Fairmont-Bienenhotels in den USA entstanden in Zusammenarbeit mit Pollinator Partnership, der größten Non-Profit-Organisation, die sich ausschließlich dem Schutz und dem Erhalt von Bestäubern und ihren Ökosystemen widmet. Dazu zählen neben Bienen, Schmetterlingen und Vögeln auch Fledermäuse, Käfer und kleine Säugetiere. In diesem Jahr sollen noch zehn weitere solche Bienenhotels, unter anderem im The Plaza in New York, im Fairmont San Francisco und im Fairmont Sonoma Mission Inn and Spa hinzukommen. Mehr Informationen zur Fairmont-Initiative „Bee Sustainable” und zur Bedeutung von Honigbienen und wilden Mauerbienen unter Fairmont.com/bees

Der Trend zu Hausgebranntem und Selbstgebrautem gefällt den Barkeepern dieser Welt besonders gut. Immerneue Spirituosen und Biere fordern ihre Kreativität heraus und inspirieren sie zu immer neuen Cocktailkreationen, mit denen sie ihre Gäste verwöhnen. Bei einer Reise um die Welt in den Fairmont Hotels & Resorts können Besucher der Bars außergewöhnliche und seltene Drinks wie Le Sam Tonic im Fairmont Le Château Frontenac oder maßgeschneiderten Bourbon im Fairmont Copley Plaza in Boston. Auch die Fairmont Bienen kommen für die Getränke in Einsatz, die mit ihrem Honig die Grundzutat für das hausgebraute Honigbier liefern. Verkosten können Bierfreunde das süßliche Getränk unter anderem im Fairmont San Francisco, Fairmont Sonoma Mission Inn & Spa, Fairmont Royal York und Fairmont Waterfront.

Im Fairmont Chicago Millennium Park können Gäste die Columbus Tap Experience buchen. Chefkoch Atticus hat hierfür ein speziell auf das umfangreiche und einzigartige Bierangebot des Gastropubs abgestimmtes Menü kreiert. Serviert werden dabei seltene Vintage Biere, wie das Grand Cru Rodenbach, Biere, von dem nur sehr geringe Mengen produziert wurden sowie lokale Craft Biere. Zum Columbus Tap gehört zudem das Founders Beer, ein streng reglementiertes Bier, dass in extrem kleinen Mengen produziert wird. Für Columbus Tap hat das Hotel nur ein einziges Fass aus dem limitierten Bestand erhalten. Ist es einmal leer, wird es auch kein neues mehr geben – dafür aber andere, seltene Fassbiere.

Unvergessliche kulinarische Erlebnisse
Seit Jahrzehnten wird die Marke Fairmont mit unvergesslichen Urlaubsmomenten in Verbindung gebracht. Kein Wunder also, dass die Gruppe auch gemäß des Trends hin zu einzigartigen kulinarischen Momenten so einiges zu bieten hat. Für viele gehört hier natürlich der Afternoon Tea im legendären Thames Foyer im The Savoy
– A Fairmont Managed Hotel dazu, den auch Queen Elizabeth selbst hin und wieder genießt.

Unvergesslich und noch etwas unbekannter ist aber auch das Slopes Breakfast im Fairmont Mount Kenya Safari Club. Hier reiten die Gäste in den frühen Morgenstunden auf Pferden in den Wald um Zebras, Büffel und auch Elefanten in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Anschließend genießen die Besucher an einem abgelegenen Platz den Sonnenaufgang über dem verschneiten Gipfel des Mount Kenya, dem größten Berg des Landes. Kaum steht die Sonne am Himmel gesellt sich der Chefkoch des Hotels mit seinem Team zu den Gästen und kredenzt ein üppiges Frühstück mit frischgepressten Säften, Gebäck, auf Wunsch zubereiteten Eiern, Frühstückskartoffeln und geräuchertem Lachs. Alle Produkte stammen zudem von Bauernhöfen in der Nähe. Ein unvergesslicher Start in den Tag vor einer atemberaubenden Kulisse.

Frequent Flyer

120.000 Kilometer müssen Bienen zurücklegen, um den Nektar für 500 Gramm Honig zu sammeln. Das entspricht einer Flugstrecke von insgesamt drei Erdumrundungen. Bienen nehmen für die Ernährung der Menschen und im gesamten Ökosystem wichtige Funktionen wahr: Sie bestäuben Wild- und Kulturpflanzen und sorgen damit für die Nahrungsgrundlagen von Menschen und Tieren.

Das Sammelgebiet eines Bienenvolkes erstreckt sich in der Regel über eine Fläche von etwa 50 Quadratkilometern. Von der Bestäubung durch Honigbienen hängen in Deutschland wichtige landwirtschaftliche Erträge im Pflanzen- und Obstbau ab. Mehr als 550 verschiedene Honig- und Wildbienenarten sind in Deutschland heimisch und sichern die biologische Vielfalt. Eine neue App des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft informiert über den bienenfreundlichen Garten mit wichtigen Blüh- und Nahrungspflanzen für Bienen.
Weitere Informationen unter www.bmel.de/bienenapp.

Quelle: BMEL, Deutscher Imkerbund

High Line New York

Wo gibt’s denn so was: Ein Park auf Stelzen mitten im Hochhausgetümmel! In New York gibt’s das: die High Line. Auf einer ehemaligen Güterbahntrasse im Südwesten Manhattans, die 1980 stillgelegt wurde, entstand sozusagen im dritten Stock, in gut zehn Metern Höhe ein 2,3 km langer, schmaler Park mit Bäumen, Büschen und Blumen, mit Bienen, Vögeln und Käfern, mit Bänken und Liegen und mit einer Sicht auf die Stadt und den Hudson, auf Häuser, Menschen und Autos, die wirklich einmalig ist.

Die Geschichte der High Line beginnt 1832, als noch Pferde die Züge durch New Yorks Straßen zogen. Damals ließ man Schienen in der 10.,11. und 12. Avenue verlegen, um Waren quer durch Manhattan zur Südspitze zu bringen. Im Laufe der Jahre nahm der Verkehr so stark zu, dass Reiter, die West Side Cowboys, engagiert werden mussten, die mit roter Fahne oder nachts mit roter Laterne warnend vor den Zügen ritten. Trotzdem kam es immer wieder zu schweren Unfällen – die 10. Avenue wurde sogar „Death Avenue“ genannt -, und so beschloss man, ein Viadukt aus Stahlträgern zu bauen und die Züge darauf fahren zu lassen. 1934 wurde die High Line eingeweiht und diente 46 Jahre lang jeder Art von Waren als Transportweg. 1980 kam das Aus – angeblich wurden im letzten Güterzug Thanksgiving-Truthähne transportiert.

Bald waren findige Investoren und auch die Stadt der Meinung, die High Line müsse abgerissen werden, damit Platz für neue Apartmentblocks und Wolkenkratzer geschaffen werde. Dagegen protestierten die Anwohner, die die wuchernde Wildnis auf der High Line schnell als Kleinod erkannt hatten. Der Verein „Friends of the High Line“ wurde gegründet, sammelte Geld und prominente Unterstützung – zum Beispiel von den Schauspielern Edward Norton und Kevin Bacon und der Modedesignerin Diane von Fürstenberg – und erreichte, dass schließlich ein renommiertes Architektenbüro und der holländische Gartenbaumeister Piet Oudolf sich der High Line annahmen.

So kann man nun heute von der 30th Street in Chelsea neunzehn Blocks gen Süden bis in den Meatpacking District mal auf Steinfliesen, mal auf Holzbohlen wandeln. Vorbei geht es an spektakulärer Architektur wie etwa den „London Terrace Apartments“ (zwischen 23th und 24th Steet und 9. und 10. Avenue), einem gigantischen Apartmentblock von 1930 mit sagenhaften 1670 Wohnungen, die damals als die luxuriösesten der Welt galten. Oder am „HL23“ (High Line und 23th Street), dem Apartmenthaus des Architekten Neil Denari aus Los Angeles, das 2010 entstand. Es ist oben breiter und tiefer als unten, wächst also quasi über die High Line hinaus. Das erste Haus, das Frank Gehry in New York 2007 für den Medienmogul Barry Diller baute, steht an der 18th Street, das „IAC Building“ mit spektakulärer Glasfront. Und nicht zu vergessen „The Standard Hotel“ (zwischen 12th und 13th Street), das 2009 bewusst passend zur High Line entworfen wurde und von weitem wie ein gigantisches aufgeschlagenes Buch aussieht. Der Blick aus den 300 Räumen und von der Dachterrasse ist ziemlich grandios.

Aber ein Park wäre natürlich kein Park, gäbe es nicht auch jede Menge Pflanzen. Oudolf hat ganze Abschnitte mit unterschiedlichen Gräsern bepflanzt, die leise im Wind wispern. An anderen Stellen versperren mannshohe Bäume den Blick in private Fenster, oder Büsche blühen in allen Farben. Mal hängt ein würziger Duft über dem Weg, mal rankt Clematis eine Wand hinauf. Und überall Schmetterlinge und Bienen, kleine Singvögel und große Möwen. Jetzt haben Sie bestimmt gerade vergessen, dass wir mitten in Manhattan sind.

Zweimal sollte man die Highline bei jedem noch so kurzen New York-Trip bestimmt besuchen. Das zweite Mal muss abends sein, wenn die Skyline strahlt und die Freiheitsstatue in der Ferne in Licht getaucht ist. Die High Line selbst hat eine dezente Beleuchtung, gerade hell genug für einen sicheren Tritt, aber schön geheimnisvoll. Das ist mindestens so aufregend wie der obligate Gang über die Brooklyn Bridge.

Und wenn Sie dann so richtig glückselig in der Gansevoort Street die Treppe herunter steigen, dann sollten Sie sich ein Dinner im „Spice Market“ (403 w 13th Street) gönnen. New Yorks bekanntester Koch Jean-Georges Vongerichten serviert in sehenswertem Ambiente ein „Tasting Menu“. KuNo-KulturNotizen

Honig

Fast zwei Drittel aller Verbraucher in Deutschland (63 Prozent) essen regelmäßig Honig. In Ostdeutschland ist Honig mit 73 Prozent regelmäßiger Konsumenten sogar noch beliebter als im Westen (61 Prozent). Beim Kauf und Konsum von Honig ist es 78 Prozent der Verbraucher wichtig, dass der Honig aus Europa stammt. 73 Prozent geben an, auf deutsche Produkte zu achten – 67 Prozent bevorzugen vor allem Bienenhonig aus ihrer Heimatregion. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (16./17. Mai 2013, 1003 Befragte). Das Ministerium veröffentlichte am Mittwoch eine neue, kostenlose Bienen-App für Smartphones, um für den Schutz der Bienenvölker zu werben.

Nach Meinung der Deutschen sind Bienen nicht nur für die Bestäubung von Pflanzen und die Honigproduktion wichtig, sondern auch für den Erhalt der Artenvielfalt (94 Prozent), die Wachsproduktion (65 Prozent), zur Heilung von Krankheiten (60 Prozent) sowie zur Herstellung von Kosmetikartikeln (37 Prozent). In Deutschland sind rund 550 Bienenarten heimisch, die für das gesamte Ökosystem, den Gartenbau und die Landwirtschaft wichtige Aufgaben erfüllen. Jeder zweite Befragte (51 Prozent) ist der Meinung, dass sich Bienen in Deutschland vor allem auf dem Land halten lassen – 48 Prozent aber sind der Meinung, Imkerei sei sowohl auf dem Land, als auch in der Stadt möglich. Wie erfolgreich sich Bienenhaltung auch in der Stadt etablieren kann und wie sie funktioniert, machte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am Mittwoch bei einem Besuch auf dem Dach des Berliner Doms deutlich, wo die Initiative „Deutschland summt“ mit ihren Bienenstöcken ein sichtbares Zeichen für den Schutz der Honigbienen und der biologischen Vielfalt setzt.

Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von etwa 1 Kilo Honig liegt Deutschland beim Honigverbrauch weltweit an der Spitze. Insgesamt werden in Deutschland rund 85.000 Tonnen Honig pro Jahr konsumiert. Die bundesweit etwa 750.000 Bienenvölker können bei einer Erntemenge von 20 bis 30 Kilogramm Honig je Bienenvolk den Bedarf der heimischen Verbraucher nur zu etwa einem Fünftel abdecken. Rund 80 Prozent des in Deutschland konsumierten Honigs stammt daher aus Importen aus der Europäischen Union und anderen Staaten.

www.bmelv.de

120.000 Kilometer

120.000 Kilometer
müsste eine einzelne Biene als Gesamtflugstrecke für 500 Gramm Honig zurücklegen. Dabei würde sie etwa dreimal um den Äquatorkreis fliegen. Pro Sammelflug trägt eine Honigbiene ca. 25 bis 30 Milligramm Nektar zusammen. Bei der Verarbeitung des wasserreichen Nektars zu Honig halbiert sich die Masse auf nur 12,5 bis 15 Milligramm. Sechs bis zehn Sammelausflüge unternimmt eine Biene durchschnittlich pro Tag. Für ein Bienenvolk ergeben sich bis zu 200.000 Ausflüge pro Tag.

Die Bienen sind nicht zuletzt für den Pflanzen- und Obstbau unverzichtbar. Erst durch die Bestäubung kommt es zur Befruchtung der Samenpflanze, aus der dann der Samen, die Frucht, gebildet werden kann. Durch die Sammeltätigkeit der Biene überträgt sie Pollen von einer Blüte zur Nächsten und leistet damit unbewusst einen Beitrag zur Bestäubung. Bei einem Obstbaumbestand von ca. 80 Millionen Obstbäumen (u.a. Apfel-, Birnen- und Kirschbäume) in Deutschland kommt den Bienen durch ihre Bestäubungstätigkeit für die Obstentwicklung eine unverzichtbare Rolle zu. Auch viele weitere Nutz- und Wildpflanzen sind von der Bestäubung durch die Bienen abhängig. Hierzu zählen neben Getreidearten auch Gemüse- und Weidepflanzen, insbesondere Fremdbestäuber wie der Raps.

Quelle: BMELV, LAVES, Institut für Bienenkunde Celle

Das Berliner Hotel, in dem der Honig fließt

Das Hotel Berlin, Berlin – drittgrößtes Hotel der Hauptstadt – hat ab sofort täglich 5 Millionen „Dauergäste“, die mit ihrem neuen Schlafplatz auf dem Dach des 4-Sterne-Superior-Hauses höchstzufrieden und untertags die Parks und Grünanlagen der Metropole erkunden sind. Die Rede ist weder von Freizeitreisenden, die einen Städteurlaub in Berlin verbringen, noch von Geschäftsreisenden, die den modernen Conference- und Event-Bereich des Hotels für Meetings und Tagungen nutzen. Sondern von vielen fleißigen Bienen, die seit Mai 2012 für das Hotel Berlin, Berlin echten Hauptstadt-Honig produzieren.

Dass das Hotel Berlin, Berlin und seine ausgezeichnete Küche regelmäßig mit interessanten Angeboten rund um Speis und Trank auf sich aufmerksam macht, ist spätestens seit der Einführung des hauseigenen kulinarischen Konzeptes „Sense & Season“ bekannt. Auch der neueste Einfall von Küchenchef André Klode-Purat und seinem Team lässt aufhorchen: Inspiriert von ähnlichen urbanen Projekten und in Zusammenarbeit mit den Experten von „Plan Bee“ und dem Profi-Imker Dr. Marc-Wilhelm Kohfink, Inhaber der Imkerei am Pflanzengarten, ließ er ganze zehn Bienenvölker auf dem Dach des Hotels aufstellen. Rund 50.000 Bienen zählt ein einziges Volk.

„Mit dieser Maßnahme möchten wir einerseits den ‚Sense & Season‘-Gedanken rund um die Slow-Food-Idee weiterführen und einen weiteren saisonalen und regionalen Schwerpunkt in unserem kulinarischen Angebot setzen, und andererseits aktiv etwas gegen das fortschreitende Bienensterben tun. Denn Bienen sind überaus wichtig für unsere Umwelt. Sie sorgen für die Bestäubung von Nutzpflanzen. Ohne Bienen gäbe es weder Obst noch Gemüse. Mit unseren zehn fleißigen Völkern können wir mehr als den gesamten Jahresbedarf unseres Hotels decken – pro Monat werden circa 15 kg Honig produziert“, erklärt der Küchenchef stolz. „Wir werden das hochwertige Produkt zum Verfeinern von Speisen verwenden und am Frühstücksbuffet servieren.“ Um auf das süße Engagement der Hotel-Küche aufmerksam zu machen, wird das Buffet fortan auffällig mit den hauseigenen Honigwaben dekoriert. Begeisterte Gäste, die auf den Geschmack gekommen sind, können den original Hotel Berlin, Berlin Hauptstadt-Honig auf Wunsch mit nach Hause nehmen – die Grab’n’Go-Station an der Rezeption hält immer einige Gläser bereit. Für die Zukunft ist sogar eine Web-Cam für das Dach geplant, über die die Gäste das fleißige Treiben beobachten können.

Eigener Honig im Westin Berlin

Hoteldirektor des Westin Grand Berlin ist erfolgreicher Stadtimker

Der Hoteldirektor des Westin Grand Berlin, Rainer Bangert, ist stolzer Besitzer von vier Bienenvölkern, die er seit Mai 2011 auf seinem Hoteldach platziert hat. Die Bienen sammelten in den letzten Monaten fleißig Nektar aus den Lindenblüten des berühmten Berliner Boulevards „Unter den Linden“. Üppige 125 Kilo Honig konnte Rainer Bangert nun ernten und als „Berliner Linden-Honig by The Westin Grand Berlin“ seinen Gästen präsentieren. Wer Honig kaufen möchte, kann dabei Gutes tun: Den Honig in Bioland-Qualität gibt es an der Rezeption und kostet 5,00 Euro pro 100 Gramm. Der Reinerlös geht an die Hilfsorganisation „Aktion Deutschland hilft“ für „Spenden für Ostafrika“.

„Mit einem Fachmann wie dem Berliner Imker Dr. Marc-Wilhelm Kohfink an der Seite macht die Stadtimkerei großen Spaß. Die Bienen sind mir schon ans Herz gewachsen und der erste Linden-Gourmet Honig 2011 aus eigener Produktion steht bereits auf unserem Frühstücksbuffet. Das ist wirklich mal etwas Besonderes für unsere Hotelgäste. Auch das selbstgemachte Honig-Eis erfreut sich großer Beliebtheit“, schwärmt Rainer Bangert.

Rainer Bangert entschied sich Anfang 2010 für die Stadtimkerei. Das Bienensterben in der Landwirtschaft und erste Versuche von Hotels mit Bienenhaltung in New York brachten ihn auf die Idee, es selbst zu versuchen. 2010 zeigte ein Probelauf mit zwei Bienenvölkern, dass Hotelgäste und Bienen keinerlei Berührungspunkte miteinander haben und so gab es grünes Licht für das Projekt. Im Mai 2011 zogen dann vier Bienenvölker ganz offiziell auf das Dach des Westin Grand Berlin – mit Blick auf den Berliner Reichstag.

The Westin Grand, Berlin
Das Westin Grand befindet sich in Berlins historischer Mitte: Unter den Linden Ecke Friedrichstraße in direkter Nähe zu touristischen Highlights, Unternehmenszentralen und dem Regierungsviertel. Einige Zimmer geben den Blick frei auf den historischen Prachtboulevard, andere auf die Friedrichstraße oder den 3000 Quadratmeter großen Garten im Innenhof. Der Hektik des Alltags entfliehen und eintauchen in eine Welt des puren Wohlfühlens – die 400 Zimmer sind 2008 aufwändig renoviert worden. Sie empfangen den Gast in beruhigendem Ambiente. Warme Töne, sanfte Farben und zeitlos elegantes Design laden zum Erholen ein. Nicht nur erquickender Schlaf dank des Westin Heavenly Bed, sondern auch das ausgewogene Superfoods-Frühstücksbuffet ermöglicht einen erfrischenden Start in den Tag. Als wahre Energiequelle präsentiert sich neben dem Spabereich mit seinem modernen Fitnesscenter und Pool die großzügige und Licht durchflutete Lobby mit der großen Freitreppe. Der Ort zum Sehen und Gesehen werden. Hier darf man relaxen und neue Kraft schöpfen. Als kodexkonformes und zertifiziertes Business Hotel zeichnet sich das Westin Grand Berlin mit elf ganz unterschiedlichen Banketträumen für Tagungen mit bis zu 220 Personen bzw. Festlichkeiten für bis zu 400 Personen aus. Ausgezeichnet mit dem World Travel Award 2010 als Germany’s Leading Business Hotel.

Zu buchen bei Opodo

Imkertag im Freilichtmuseum am Kiekeberg

Süßes Gold und bunte Pollen

Am Sonntag, dem 31. Juli, von 10 bis 18 Uhr dreht sich beim Imkertag im Freilichtmuseum am Kiekeberg alles rund um Bienen, Honig und Imkerei. Der Eintritt für Besucher unter 18 Jahren ist frei, Erwachsene zahlen 7 Euro.

Beim Imkertag am Kiekeberg stehen die kleinsten Tiere des Museums, die Bienen, mit ihren Erzeugnissen im Mittelpunkt. Die Museumsimker erklären die Entstehung des Honigs im Bienenstock und führen vor, wie das süße Gold aus der Wabe ins Glas kommt. Die Besucher können den fleißigen Insekten bei ihrer Arbeit zusehen und frischen Bienenhonig verkosten. Vorträge von Fachleuten vermitteln Wissenswertes über die Imkerei und das Leben der Bienenvölker.

Auch für Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Programm rund um die Biene. Sie können unter anderem Kerzen und Lippenbalsam aus echtem Bienenwachs selber machen und der Biene Maja bei ihren Zeichentrick-Abenteuern zuschauen. Wie kostbar die Produkte der Bienen früher waren, zeigen die Darsteller der Gelebten Geschichte 1804. Sie verrichten in authentisch rekonstruierter Kleidung typische Arbeiten und versetzen so die Besucher in die Zeit vor über 200 Jahren.

Der Imkertag wird von den Mitgliedern des Imkervereins am Kiekeberg e.V. mitgestaltet. Das Freilichtmuseum und der Verein arbeiten Hand in Hand: Die Vereinsmitglieder haben die Aufgabe, die Museumsbienen zu pflegen, und vermitteln den Besuchern die traditionellen Techniken der Imkerei.

Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg
Am Kiekeberg 1
21224 Rosengarten-Ehestorf
www.kiekeberg-museum.de