Servicestudie Fitness-Studio-Ketten 2012

Ob für die Traumfigur oder die Gesundheit, Fitness-Studios liegen voll im Trend. Neben dem klassischen Kraft- und Ausdauertraining
haben die Kunden vermehrt die Wahl zwischen Kursen und Wellnessangeboten.
Doch wo finden Sporthungrige neben dem attraktiven Angebot auch eine
kompetente Beratung? Wo überzeugen Service und Trainingsbedingungen? Das
Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte im Auftrag des
Nachrichtensenders n-tv sieben große überregionale Fitness-Studio-Ketten.

Insgesamt war der Service der Branche wie in der Vorstudie in 2010 lediglich
befriedigend. Die Qualität der Beratungen und Probetrainings hat sich aber
verbessert und ist nun im Durchschnitt gut. Bei drei Viertel der Beratungen gingen
die Mitarbeiter individuell auf die persönlichen Fitnesswünsche der Interessenten
ein und stellten den Nutzen des Fitnesstrainings detailliert dar. Besonders positiv
war, dass die Trainer die Ziele bei über 80 Prozent der Probetrainings detailliert
erfragten. In 86 Prozent der Trainings wurden die Geräte und Übungen zudem
ausführlich erläutert. „Über mögliche Risiken des Fitness-Trainings wurden die
Tester allerdings nur bei etwa jedem zweiten Probetraining aufgeklärt“, so Markus
Hamer, Geschäftsführer des Markforschungsinstituts.

Doch keiner Studio-Kette gelang es, sowohl bei der Beratung als auch beim
Trainingsangebot zu überzeugen. So waren zum Beispiel in fast 40 Prozent der
getesteten Studios die Trainer nicht dauerhaft auf der Trainingsfläche präsent.
Neben einem umfangreichen Geräteangebot konnten die Tester im Schnitt
zwischen acht unterschiedlichen Kursen wählen. Im Bereich der Zusatzservices
wie Sauna oder Massage schnitt die Branche lediglich ausreichend ab. Zufrieden
waren die Tester hingegen mit der Sauberkeit der Fitness- und Sanitärbereiche.
Auch die langen Öffnungszeiten von durchschnittlich 16 Stunden pro Tag waren
positiv. „Um sich ein genaues Bild des Studios zu machen ist ein Probetraining in
jedem Fall empfehlenswert“, ergänzt Serviceexperte Hamer.

Testsieger und damit „Beste Fitness-Studio-Kette 2012“ wurde Injoy. Hier
überzeugten die Mitarbeiter mit der besten Betreuung während des Trainings und
einer individuellen Beratung. Für die telefonische Terminvereinbarung gab es
zudem die Bestnote. Easy Sports belegte Platz zwei und punktete vor allem mit
umfassenden Trainingsplänen. Terminanfragen via E-Mail wurden besonders
zügig und freundlich beantwortet. Den dritten Platz sicherte sich Clever Fit. Die
Kette erhielt die beste Bewertung für die Atmosphäre in den Räumlichkeiten.

Im Auftrag von n-tv untersuchte das Deutsche Institut für Service-Qualität die
Servicequalität von sieben großen Fitness-Studio-Ketten mit mehr als 20 Studios,
die über ein breites Angebot verfügen. Jede der sieben Ketten wurde neun Mal
verdeckt von Testern besucht. Bei den Besuchen vor Ort bewerteten diese die
Qualität des Probetrainings und ließen sich zu Themen wie Fettabbau oder Herz-Kreislauf-Training umfassend beraten. Zudem wurden die Trainingsbedingungen,
die Räumlichkeiten und das Angebot genau unter die Lupe genommen. Insgesamt
flossen 105 Beratungen, Probetrainings und Terminvereinbarungen in die
Untersuchung ein.

Brüsseler Pflanzenschutzpaket enttäuscht die Industrie

Brüsseler Pflanzenschutzpaket enttäuscht die Industrie

Die Hersteller von Pflanzenschutzmitteln in Deutschland sehen im Ergebnis der Brüsseler Beratungen über das Pflanzenschutzpaket erhebliche Risiken. „Bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln ist die Abkehr von einer wissenschaftlich fundierten Entscheidungsfindung eingeläutet worden“, so Volker Koch-Achelpöhler, Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA) in Frankfurt. „Pflanzenschutzmittel sind heute eine Grundvoraussetzung für die sichere Versorgung mit Lebensmitteln. Für den Schutz des Verbrauchers und der Umwelt ist nichts gewonnen, wenn man bei der Bewertung der Wirkstoffe auf eine wissenschaftlich basierte Abwägung von Nutzen und Risiken verzichtet.“

Koch-Achelpöhler kritisiert die verbreitete Darstellung, erst die neue Zulassungsverordnung schütze die Verbraucher vor Wirkstoffen, die beim Menschen Krebs erzeugen oder das Erbgut verändern könnten. Substanzen, die bei ihrer Anwendung solche Effekte hervorrufen können, seien auch bisher nicht zugelassen worden.

Für die Landwirte könnten sich in absehbarer Zeit einige schmerzhafte Lücken im Pflanzenschutz auftun. Gefährdet sind zum Beispiel wichtige Mittel gegen Schadpilze im Getreide. Koch-Achelpöhler begrüßt, dass das Parlament auf anfängliche Extremforderungen verzichtet hat. Zugeständnisse an die Landwirtschaft finden sich aber vor allem in zahlreichen Ausnahme- und Sonderregelungen. „Irritationen sind damit vorprogrammiert“, so der Verbandschef. „Das wird beim Verbraucher nicht vertrauensbildend wirken“.

Neue Wirkstoffe müssen in Zukunft zahlreiche zusätzliche Anforderungen erfüllen. Wie sie genau aussehen, soll aber erst in den kommenden Jahren formuliert werden. Es wird damit noch schwieriger, Ersatz für wegfallende Wirkstoffe zu finden und neue Problemlösungen für den Pflanzenschutz auf den Markt zu bringen. „Wir hoffen jetzt, dass bei der Feinarbeit zur Verordnung und bei ihrer Umsetzung wissenschaftliche Bewertungen wieder stärker zum Tragen kommen. Sonst werden Forschung und Entwicklung in der Industrie schwer beeinträchtigt. Das Ziel der Pflanzenschutz-Novelle war schließlich, Innovationen zu fördern“, so Koch-Achelpöhler.

Mehr Zustimmung findet bei der Pflanzenschutz-Industrie die Rahmenrichtlinie für die nachhaltige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. „Sie lässt Raum dafür, dass in den nationalen Aktionsplänen zu ihrer Umsetzung jeder Mitgliedstaat die angemessenen Wege zu einer Minimierung möglicher Risiken finden kann.“

Der Industrieverband Agrar e. V. mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Zusammenschluss von Unternehmen der agrarchemischen und agrarbiologischen Industrie in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern der 46 Mitgliedsunternehmen gehören Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie.

Eduard Hitzberger

Ein Schweizer kocht lightstyle und plädiert für Genuss ohne Reue

Lightstyle, so nennt sich Eduard Hitzbergers Kochkonzept für mehr Genuss und
weniger Reue. Der altbewährte Geschmacksträger Fett wird in seiner Küche durch
leichte, gesunde Alternativen ersetzt – eine Aufgabe, die viel Kreativität und beste
Ausgangsprodukte zur Bedingung macht.

Der Kärntner hat seine Lightstyle-Küche
am eigenen Leibe ausprobiert und dabei 15 Kilo verloren. Hochwertige Produkte
und feinste Öle sind die Basis seiner cholesterin- und fettarmen Lightstyle-Gerichte,
die nicht mehr als 300 Kalorien haben. Dass Fettreduzierung nicht auch Verlust von
Geschmack bedeutet, zeigte sich, als Hitzberger mit seinem neuen Konzept 2006
vom Bertelsmann Guide zum Schweizer „Koch des Jahres“ gekürt wurde.

Bis zu seinem heutigen Erfolg war es ein langer Weg von der Kochlehre in seiner
Heimatstadt Klagenfurt, Stationen in Zürs, Saalbach und in Velden am Wörthersee.
Auf Kreuzfahrtschiffen reiste er um die Welt und lernte Aromen und
Zubereitungsmethoden anderer Kulturen kennen.

1981 zog es ihn dann wieder auf
festen Boden und er übernahm mit seiner Frau ein eigenes Restaurant in der
Schweiz. Elf Jahre später wurde Hitzberger Direktor im renommierten Hotel
Paradies in Ftan und Chefkoch im hoteleigenen Restaurant La Bellezza.
1998 kam
der Ritterschlag durch den Guide Michelin: Zwei Sterne wurden dem Wahl-
Schweizer verliehen, der Gault Millau belohnte seine Küche mit 18 von 20 Punkten
und kürte den damals 43-Jähigen zum „Aufsteiger des Jahres“.

Seit Mai 2007 ist Eduard Hitzberger selbständig weiterhin für das Hotel Paradies
sowie für die gesamte Arkona und A-rosa Gruppe beratend tätig. Seine neues
Aufgabengebiet neben gastronomische Beratungen umfasst vor allem
Mitarbeitercoaching, Konzeptentwicklung und Prozessoptimierung. Dazu gehören
ebenso Beratungen von Hotels, Firmen, Banken und Versicherungen. Unter
anderem arbeitet Eduard Hitzberger an einem neuen, gesunden Fast-food-Konzept.

Eduard Hitzberger hat die Kochbücher „Große Küche light“ (AT Verlag, 2007) und
„Genuss statt Verzicht“ (Edition Fona, 2008) herausgegeben.

www.hitzberger.com

Schloss Velden offeriert Sleep Health & Life Balance Arrangement

Das Luxushotel Schloss Velden, a Capella Hotel ist durch seine Lage, direkt am Wörthersee und eingerahmt von den Kärntner Bergen, der perfekte Ort für eine Auszeit vom Alltag. Entspannung findet man hier im hauseigenen 3.500 m² Auriga Spa, der aktuell vom Guide Gault-Millau als Österreichs BESTER SPA 2008 ausgezeichnet wurde. Um Körper und Geist in Einklang zu bringen, offeriert das Schloss Velden vom 13. Januar 2008 bis zum 01. März 2008 nun ein exklusives Wohlfühl-Arrangement:

Life-Balance – Ausgleich finden
Nach einem medizinischen Fitnesstest zu Beginn der Woche, finden individuelle Beratungen mit dem Fachpersonal des Auriga Spas statt: In diesen Gesprächen werden Lebensstil und Ernährungsgewohnheiten besprochen, um am Ende einen ganz persönlicher Wohlfühlplan für die Zeit danach, wenn man wieder zurück im Alltag ist, zu erstellen. Zusätzlich erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Personal Training im bestens ausgestatteten Fitnesscenter, Autogenem Training, Yoga und Wassergymnastik in der Gruppe und interessanten Vorträgen zum Thema Gesundheit.

Sleep Health – Einzigartiges Schlaferlebnis
Selbst „im Schlaf“ kann das Wohlbefinden gefördert werden. Zusätzlich zu dem oben genannten Programm, werden die Gäste ihre Nächte in mit Zirbelkiefer gefüllten Kissen und Decken verbringen.
Wissenschaftliche Tests haben erwiesen, dass durch die Zirbelkiefer die Schlafqualität steigt und so Einfluss nimmt auf körperliches und psychisches Wohlbefinden.

Das Arrangement kostet Euro 3.950,00 und ist gültig vom 13. Januar 2008 bis zum 01. März 2008. Im Preis sind sechs Übernachtungen in mit Zirbelkiefer gefüllter Bettwäsche im Deluxe Zimmer inklusive Frühstück, Erfrischungen an der Erfrischungstheke im Auriga Spa, kostenlose Nutzung des Auriga Spas während des gesamten Aufenthaltes, W-LAN Zugang und kostenlose Parkmöglichkeiten in der Garage enthalten. Weiter beinhaltet das Arrangement persönliche Beratungen, Yoga, Autogenes Training und Wassergymnastik.

www.schlossveldencapella.com

Beratungsförderprogramm des Bundes bis 2008 verlängert

Die Programme des Bundes zur Durchführung von Unternehmensberatungen
sowie Informations- und Schulungsveranstaltungen wurden bis zum 30.06.2008
verlängert.

Damit bleibt die Förderung von Beratungsleistungen durch qualifizierte
Berater ein wichtiges Hilfsmittel für Existenzgründer sowie kleine und
mittelständische Unternehmen.

Ein weiterer Vorteil: Im Rahmen der bisher gültigen Richtlinien konnten
mehrere so genannte „Allgemeine“ Betriebsberatungen nur bis zu einer
Gesamthöhe von 1.500 EUR gefördert werden. Aufgrund der verlängerten
Gültigkeit der Förderichtlinien steht nunmehr für zeitlich und thematisch
voneinander getrennte und in sich abgeschlossene Beratungen ein
Gesamtkontingent in Höhe von 3.000 EUR zur Verfügung.

Gerade die erste Phase nach der Unternehmensgründung ist geprägt durch
den Kampf um Kunden und Marktanteile, die Herausforderung und Behauptung
als Führungspersönlichkeit, die Bewältigung der meist im dritten Jahr
einsetzenden hohen Tilgungen der Gründungsfinanzierung.

Wer in diesem Zeitraum einen erfahrenen und bestens ausgebildeten Berater
an seiner Seite hat, für den stehen die Chancen weitaus besser, auch noch
nach einigen Jahren am Markt präsent zu sein, so eine Studie des BDU.

Bereits im Rahmen einer Gründungsberatung kann ein Berater Möglichkeiten
aufzeigen, um das Vorhaben unter Einbeziehung öffentlicher und somit
zinsgünstiger Fördermittel zu finanzieren.

Darüber hinaus soll dem Gründer durch eine umfassende Beratung geholfen
werden, alle Chancen und Risiken gegeneinander abwägen und gezielt seine
Marktlücke finden zu können, das passende Objekt auszuwählen und die
richtige Positionierung am Markt zu finden. Fehlentscheidungen sollen
schon im Vorfeld erkannt und vermieden werden.

Im weiteren Verlauf kann der Berater auf betriebliche Abläufe und den
Organisationsaufbau eingehen, beim optimalen Einsatz des Personals und der
verfügbaren Ressourcen Hilfestellung geben und mittels Analysen auf
mögliche Einsparpotenziale hinweisen. Der Berater hilft dem Unternehmer,
das betriebliche Rechnungswesen, Planungsrechnungen und internes wie
externes Berichtswesen mit Soll-Ist-Vergleichen als effektive
Controllinginstrumente zu nutzen. Vielfach werden diese Instrumente zu
wenig oder gar nicht eingesetzt und Fehlentwicklungen – wenn überhaupt –
zu spät erkannt.

Um den notwendigen Qualitätsstandard sicherzustellen, gelten für solche
Beratungen bestimmte Mindestanforderungen; Auskünfte hierzu sowie zu den
aktuellen Förderrichtlinien und zur Antragstellung finden Interessierte
auf der Internet-Homepage der INTERHOGA GmbH unter www.interhoga.de/foerderung

Bei der INTERHOGA angesiedelt ist auch die branchenunabhängige Leitstelle
für Gewerbeförderungsmittel des Bundes. Diese prüft und bewertet eingereichte
Anträge und Unterlagen hinsichtlich möglicher Bundeszuschüsse im Rahmen der
geltenden Förderrichtlinien.