Laugengebäck teils mit Aluminium belastet

Betroffene Bäcker und Gesundheitsministerium setzen Maßnahmen

Schon lange wird über einen Zusammenhang zwischen der Aufnahme von Aluminium und dem Auftreten von Alzheimer oder der Entstehung von Brustkrebs spekuliert. Auch wenn es bisher an gesicherten Studien mangelt, ist man sich über eines einig: Je weniger Aluminium der Körper aufnimmt, desto besser. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat nun mit Laugengebäck ein Lebensmittel unter die Lupe genommen, das aufgrund der Herstellungsweise sehr leicht höhere Aluminiumwerte aufweisen kann. Die in der KONSUMENT-Septemberausgabe veröffentlichten Ergebnisse zeigen: Sechs von 24 untersuchten Proben, die anonym bei großen Bäckereiketten und in Backwarenabteilungen des Handels gezogen wurden, waren mit Aluminium belastet. Zwei Drittel der Proben waren in Ordnung, bei zwei Herstellern wurde ein erhöhter Wert festgestellt. In einem extremen Fall lag der gemessene Wert 20-fach über den Empfehlungen des deutschen Bundesinstituts für Risikoforschung (BfR). Zwar bedeutet dieser Wert laut österreichischer Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) keine unmittelbare Gefährdung. Dennoch ist Handlungsbedarf gegeben.

Problematik leicht zu vermeiden
„Aluminium steckt von Natur aus in vielen Lebensmitteln, aber auch in Verpackungen, Kosmetika und einigen Arzneimitteln. Umso unnötiger ist es, wenn Lebensmittel noch zusätzlich mit Aluminium belastet werden, dies aber leicht verhindert werden könnte“, so VKI-Ernährungswissenschafterin Katrin Mittl. „Wird Laugengebäck auf Aluminiumblechen gebacken kann die Natronlauge, welche für die charakteristische Färbung und den Geschmack des Gebäcks sorgt, das Metall aus den Blechen herauslösen. Mit der Verwendung von beschichteten Aluminiumblechen oder besser noch Blechen aus Edelstahl oder Stahlblech wäre dieses Problem beseitigt.“

Alu-Höchstwert in Bayern
In Bayern gibt es aufgrund dieser Problematik seit 1999 einen Grenzwert für den Verwaltungsvollzug von 10mg Aluminium pro Kilogramm Laugengebäck (bezogen auf das Frischgewicht). Backwaren, die über diesem Höchstwert liegen, gelten als nicht für den Verzehr geeignet. Anders als in Bayern gibt es EU-weit und damit auch in Österreich keinen Grenzwert, obwohl das BfR bereits seit 2002 maximal 10 mg/kg empfiehlt. Zum Vergleich: Der höchste gemessene Wert im VKI-Test lag bei 214 mg/kg. Zwei Drittel der Proben lagen aber auch immerhin bei einem guten Wert von unter 5mg/kg. Alle genannten Werte beziehen sich auf das Frischgewicht.

Reaktionen auf Test
Die betroffenen Bäckereien (insbesondere Schwarz und Der Mann) haben umgehend auf die Ergebnisse des Tests reagiert und die Produktion umgestellt bzw. die Kontrollmaßnahmen verschärft. Das Gesundheitsministerium erarbeitet bereits seit einiger Zeit eine Leitlinie zur Herstellung von Laugengebäck. Als Reaktion auf den Test wird fürs Erste zudem eine Aussendung des Ministeriums an alle österreichischen Bäcker erfolgen. Darin wird auch nochmals auf jene im österreichischen Codex für Gebrauchsgegenstände veröffentlichte Empfehlung hingewiesen, bei der Herstellung von Laugengebäck keine Aluminiumbleche zu verwenden. Darüber hinaus hat das Gesundheitsministerium die AGES beauftragt, einen sogenannten Aktionswert für Aluminium zu definieren. Bei Überschreitung dieses Wertes sollen künftig Gespräche mit Produzenten geführt werden, wie hohe Aluminiumgehalte abgesenkt werden können.

Auskunft für Konsumenten
Was aber können Konsumenten selbst tun? „Liebhaber von Laugengebäck können sich bei ihrem Bäcker oder ihrer Backfiliale erkundigen, ob diese auf Aluminiumblechen gebacken werden“, rät Mittl. „Darüber hinaus haben wir im Zuge unseres Tests aber auch erhoben, welche Bleche von den getesteten Bäckereien und Backfilialen benutzt werden.“ Diesen Überblick gibt es in der September-Ausgabe von KONSUMENT sowie ab sofort online unter www.konsument.at

Die "40 besten deutschen Bierlokale"

Sommerzeit ist Biergartenzeit – aber welche lohnen am meisten einen Besuch? Dort, wo zum hausgebrauten Bier eine handfeste, gute Küche serviert wird – ein idyllischer Terrassenplatz macht dann das Glück perfekt.

Zum ersten Mal hat DER FEINSCHMECKER die besten Braugasthäuser in ganz Deutschland getestet und empfiehlt in seiner August-Ausgabe die 40 besten Braustuben und Biergärten, nach Bundesländern geordnet.

Die größte Auswahl haben die Bayern – kein Wunder, denn mit 200 Brauereien haben zum Beispiel die Oberfranken die größte Brauereidichte der Welt. Jede zweite Brauerei in Deutschland sitzt in Bayern, rund 600 von 1200. In seiner Liste der 40 besten deutschen Bierlokale empfiehlt DER FEINSCHMECKER in Bayern acht Brauhäuser, viele davon sind regionale Tipps wie „Weib’s Brauhaus“ in Dinkelsbühl oder das neue Craft Beer-Zentrum „Camba Bavaria“ in Truchtlaching.

Aber auch im Osten Deutschlands können Brauhäuser mit orginellem gutem Bier punkten: Die Spreewälder Privatbrauerei im brandenburgischen Schlepzig etwa, die Störtebeker Biermanufaktur in Stralsund mit dem Lokal „Zum Alten Fritz“ oder die „Papiermühle“ in Jena, wo das dunkle Jenaer Schellenbier mit ambitionierter Küche wetteifert.

In den Metropolen empfiehlt DER FEINSCHMECKER auch neue Craft Beer-Lokale, die auf kräftige, stark gehopfte Manufakturbiere nach amerikanischem Vorbild setzen – hier begeistert in Hamburg etwa das „Alte Mädchen“ im Schanzenviertel mit großer Terrasse und in München die kleine Brauerei Giesinger mit guter Küche wie Kalbshaxe mit Blaukraut oder Spinatknödel.

Die „40 besten deutschen Bierlokalen“ erscheinen in DER FEINSCHMECKER Ausgabe 08.15, die ab dem 15. Juli im Handel erhältlich ist und 9,95 Euro kostet. www.der-feinschmecker.de

EU schützt Obazda

Die EU-Kommission hat den bayerischen Obazdn in die Reihe der Käse mit geschützter geografischer Angabe (g.g.A.) aufgenommen. Das heißt: Wenn ein Käse den Namen „Obazda“ oder „Obatzter“ trägt, muss er im Freistaat getreu traditioneller Verfahren hergestellt sein.

„Obazda ist eine bayerische Spezialität mit einer langen Tradition in der hiesigen Küche. Der europäische Schutz ist ein Beleg für die anerkannte Käse-Kompetenz des Milchlands Bayern“, sagt Dr. Maria Linderer Geschäftsführerin der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM), die den Käse bereits 2005 als schützenswerte Spezialität angemeldet hat. Damit ist der Obazde schon der vierte geschützte Käse aus Bayern. Allgäuer Emmentaler, Allgäuer Bergkäse und Allgäuer Weißlacker tragen eine geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.). Diese besagt, dass Erzeugung, Verarbeitung und Herstellung in Bayern erfolgen. Somit müssen alle Rohstoffe und Zutaten aus der Region stammen.

Obazda – ein Muss bei jedem Biergartenbesuch
Die pikante Käsespezialität ist eines der beliebtesten Gerichte in bayerischen Biergärten. Obazda, auch als Biergartenkäse bekannt, wird traditionell mit Roggenbrot oder Brezen bestellt und oft mit Radieschen oder Radi (Rettich) serviert. Das traditionelle Rezept besteht üblicherweise aus Camembert oder Brie, Butter, Paprikapulver und Salz. Käseliebhaber geben gerne auch zusätzlich Romadur, Limburger oder Frischkäse hinzu. Zwiebeln, Kümmel, Milch oder Bier sorgen für einen individuellen Geschmack. Wichtig für die Zusammensetzung: Der Anteil an Camembert oder Brie sollte mindestens 40 Prozent und der gesamte Käseanteil mindestens 50 Prozent betragen.

Ein bayerisches Original
In die Zeit der Entstehung der bayerischen Biergärten vor über 150 Jahren fiel auch die Erfindung des Obazdn: Um stark gereiften Camembert oder Brie noch verzehren zu können, machten sich die Wirte die Erkenntnis zunutze, dass beide Weichkäse mit zunehmendem Alter würziger schmecken. Durch die Vermischung von Weichkäsen mit den anderen Zutaten ergab sich dann die schmackhafte Käsezubereitung Obazda. Nach und nach verbreitete sich das Rezept in abgewandelter Form deutschlandweit. „Das bayerische Original besitzt einen unverwechselbaren Geschmack“, erklärt Dr. Linderer.

Für unsere Zugroasten: Ein Obazda und seine vier Fälle
1. Fall: der Obazde
2. Fall: des Obazdn
3. Fall: dem Obazdn
4. Fall: den Obazdn

Reisekosten

Magazin Reader’s Digest veröffentlicht repräsentative Umfrage: Kosten spielen bei der Entscheidung für ein Urlaubsziel die größte Rolle – Bayern achten auf Landesküche

Die Deutschen gelten als Reiseweltmeister – fahren sie doch gern und oft in den Urlaub. Und die entscheidende Rolle bei der Wahl ihres Urlaubsziels spielt für die meisten das Geld. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für das Magazin Reader’s Digest (Mai-Ausgabe) achten 76 Prozent der Befragten bei der Entscheidung für ein Reiseziel vor allem auf die Kosten. Selbst bei Besserverdienenden mit einem Haushaltsnettoeinkommen von monatlich 3500 Euro und mehr steht der Preis der Reise an erster Stelle. Emnid befragte hierfür insgesamt 1004 repräsentativ ausgewählte Bürger in Deutschland.

Auf Platz zwei der Rangfolge, die Reader’s Digest in seiner neuen Ausgabe veröffentlicht, steht die Frage der Sicherheit. Demnach informieren sich 65 Prozent der Urlaubswilligen vor der Buchung der Reise über die aktuellen politischen Verhältnisse in dem Zielland. Vor allem für Familien ist das ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung. Die weiteren Ergebnisse der Umfrage: Gut jeder Zweite (54 Prozent) achtet auf die Dauer der Anreise, für 39 Prozent wiederum ist es wichtig, welche Landesküche sie erwartet. Vor allem für die Bayern kommt dem Faktor Essen und Trinken mit 46 Prozent eine entscheidende Bedeutung zu. Im Unterschied dazu spielt die Sprache im Urlaubsland für die Freunde des Fernwehs offenbar eine untergeordnete Rolle. Hier gaben nur 33 Prozent aller Befragten an, dies sei ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung, wohin die Reise geht.

Die Mai-Ausgabe von Reader’s Digest Deutschland ist an zentralen Kiosken erhältlich.

Wasabi

Wasabi kennen viele als hellgrünen Begleiter für Sushi. Es ist ein scharfes Gewürz, das mittlerweile auch anderen Lebensmitteln wie gerösteten Nüssen, Chips und sogar einigen Käsesorten eine neue Geschmacksnote gibt. Häufig wird Wasabi als „japanischer Meerrettich“ bezeichnet. Botanisch unterscheiden sich die Pflanzen jedoch. Beiden gemeinsam ist ihr scharfer Geschmack. „Verantwortlich dafür sind flüchtige Senföle, die so genannten Isothiocyanate“, sagt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

Echter Wasabi hat seinen Preis – egal ob frisch, als Trockenpulver oder fertige Paste. Bei Produkten mit Wasabi rät die Verbraucherzentrale Bayern, sich die Zutatenliste genau anzusehen. „Gerne wird ein Großteil des teuren Rohstoffs durch eine geschickte Kombination von Meerrettich, Senf, Farb- und Aroma­stoffen ersetzt“, so Sabine Hülsmann.

Welche sind die besten Restaurants im ganzen Land?

Wenn Sterne, Kochmützen und Kochlöffel vergeben sind, ermittelt die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste – nun schon im fünften Jahr in Folge – wie sich die Bewertungen der sieben großen bundesweiten Restaurantführer auf das Ranking der deutschen Spitzengastronomie auswirken. Berücksichtigt werden dabei nicht allein die Top 100 unter den Gourmet-Restaurants, sondern alle 4.616 Restaurants, die professionell getestet und von einem oder mehreren nationalen Restaurantführern 2015 empfohlen wurden. Das Ergebnis ist ein Überblick über die gesamte Bandbreite und regionale Vielfalt der deutschen Spitzengastronomie. Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste lädt ein, diese Vielfalt zu entdecken.

Was tut sich in den Top 20?
Die Positionen 1 bis 3 gehören auch 2015 der Schwarzwaldstube (Baiersbronn), dem Gourmetrestaurant Vendôme (Bergisch Gladbach) und dem Bareiss (Baiersbronn). Doch die Auswertung der sieben großen Restaurantführer zeigt auch Bewegung in den Top-Positionen: Das Sonnora (Dreis) steigt von Platz 6 auf Platz 4, Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg (Perl/Mosel) von Platz 8 auf Platz 7. Hinzu kommen Neueinsteiger auf den Positionen 18 bis 20.

1. Schwarzwaldstube, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2014: 1)
2. Gourmetrestaurant Vendôme, Bergisch Gladbach/ NRW (2014: 2)
3. Bareiss, Baiersbronn/ Baden-Württemberg (2014: 3)
4. Sonnora, Dreis/ Rheinland-Pfalz (2014: 6)
5. la vie, Osnabrück/ Niedersachsen (2014: 5)
6. Aqua, Wolfsburg/ Niedersachsen (2014: 4)
7. Victor’s Gourmet-Restaurant Schloss Berg, Perl (Mosel)/ Saarland (2014: 8)
8. GästeHaus Klaus Erfort, Saarbrücken/ Saarland (2014: 7)
9. Gourmetrestaurant Überfahrt, Rottach-Egern/ Bayern (2014: 9)
10. Gourmetrestaurant Lerbach, Bergisch Gladbach/ NRW (2014: 10)
11. Residenz Heinz Winkler, Aschau im Chiemgau/ Bayern (2014: 11)
12. Tantris, München/ Bayern (2014: 12)
13. La Belle Epoque, Lübeck/ Schleswig-Holstein (2014: 13)
14. Steinheuers Restaurant, Bad Neuenahr/Rheinland-Pfalz (2014: 14)
15. Haerlin im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg (2014: 17)
16. Jacobs Restaurant, Hamburg (2014: 15)
17. Lorenz Adlon Esszimmer, Berlin (2014: 16)
18. Amador, Mannheim/ Baden-Württemberg (2014: 23)
19. LePavillon, Bad Peterstal-Griesbach/ Baden-Württemberg (2014: 25)
20. Im Schiffchen, Düsseldorf/ NRW (2014: 21)

Drei Restaurants gelingt 2015 der Aufstieg in die Spitzengruppe der besten 20: Das Amador (Mannheim) verbessert sich von Rang 23 auf Rang 18 der Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste, das LePavillon (Bad Peterstal-Griesbach/ BW) steigt von Platz 25 auf Platz 19, Im Schiffchen (Düsseldorf) von Rang 21 auf Rang 20. Die Plätze 16 und 17 belegen Jacobs Restaurant, Hamburg und das Lorenz Adlon Esszimmer, Berlin.

Deutschland kulinarisch: Ranking der Bundesländer und Städte
Was die Zahl der Top-Restaurants betrifft, liegt Deutschlands Süden vorn. Die sieben bundesweiten Restaurantführer des Jahres 2015 geben 951 baden-württembergischen und 872 bayerischen Restaurants ihre Empfehlung, auf den Plätzen drei und vier liegen Nordrhein-Westfalen (789) und Rheinland-Pfalz (451). Mecklenburg-Vorpommern behauptet sich mit 134 exzellenten Restaurants als das in der Spitzengastronomie stärkste Neue Bundesland. Unter den Metropolen kann Berlin mit insgesamt 154 ausgezeichneten Restaurants seine Position als kulinarische Hauptstadt ausbauen. Es folgen die Genuss-Metropolen München (141), Hamburg (122), Frankfurt (79), Köln (61), Stuttgart (59) und Düsseldorf (54). Rang 7 hält die Insel Sylt mit 49 Empfehlungen in Deutschlands Restaurantführern.

Die Newcomer – zwei Neue schaffen auf Anhieb den Sprung in die Top 200
Unter den insgesamt 4.616 ausgezeichneten Restaurants finden sich gegenüber dem Vorjahr 443 Neuzugänge. Zwei Newcomer konnten sich auf Anhieb unter den 200 besten Restaurants platzieren: das Storstad in Regensburg (Rang 105) und die Alte Post in Nagold/Baden-Württemberg (Rang 127). Das Kuno 1408 (Würzburg), einer der Top-Newcomer des Vorjahres, konnte sich 2015 noch weiter steigern, von Rang 191 auf Rang 116. Die meisten neuen Restaurantempfehlungen (103) gibt es für bayerische Gourmet-Adressen, die fünf Neuen Bundesländer verzeichnen 2015 insgesamt 40 neue Empfehlungen.

Über die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste – jetzt auch als App
Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste wird erstellt auf Grundlage der sieben großen bundesweiten Restaurantführer: Michelin, Gault&Millau, Feinschmecker, Varta, Gusto, Schlemmer Atlas und der Große Restaurant & Hotel Guide. Die Noten für die Küche gehen ebenso in die Berechnung ein wie alle Service- und Ambiente-Beurteilungen der Restaurantführer. Auch der unterschiedliche Stellenwert, den die Gastronomen den verschiedenen Auszeichnungen beimessen, wird berücksichtigt. Dieses vom Magazin Sternklasse entwickelte Bewertungssystem ermöglicht eine präzise Bestimmung der Rangposition jedes Restaurants. Die Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2015 (inklusive ausführlichem Kartenteil) ist in gedruckter Version ab Januar bei Amazon erhältlich. Zur mobilen Nutzung gibt es sie ab Februar auch als kostenlose App im App Store bzw. als Android App bei Google play. Die Daten und Informationen zum Bewertungssystem können unter
http://www.sternklasse-magazin.de/bestenliste abgerufen werden.

Gerolsteiner Restaurant-Bestenliste 2015
260 Seiten inkl. Kartenteil
Preis 9,90 EUR
ISBN 978-3-00-048175-8

HOGA Nürnberg

65 Jahre HOGA Nürnberg: Die Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV ist Treffpunkt für das süddeutsche Gastgewerbe – Vom 22. bis 25. Februar 2015 präsentieren rund 700 Aussteller ein geballtes fachliches Angebot – Neue Trends, in- novative Konzepte für Hotellerie und Gastronomie und span- nende Wettbewerbe setzen die Akzente – Food-Kompetenz konzentriert unter einem Dach: FOOD SPECIAL des Servicebund, Gemeinschaftsstand der BÄKO und erstmalige Beteiligung der Evenord eG – Februar-Termin ermöglicht optimale Planung von Einkäufen und Investitionen

Vom 22. bis 25. Februar eröffnet die HOGA Nürnberg den Reigen der Branchenmessen für das Gastgewerbe im neuen Jahr. Die bayerische Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und GV ist 2015 die einzige Messe in Süddeutschland. Sie dürfte damit zum Pflichttermin für alle werden, die sich über Neuheiten, aktuelle Trends und innovative Gastronomie-Konzepte informieren möchten, Einkäufe planen und den Messebesuch zur Kommunikation und zum Erfahrungsaustausch mit Kolleginnen und Kollegen nutzen wollen.
Die HOGA findet diesmal einen Monat später zum idealen Termin für die Planung von Investitionen, Modernisierungs- und Rationalisierungsmaßnahmen statt. Fachlicher Träger ist erneut der Bayeri-
sche Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V., der mit seinem großen Infostand in Halle 8 eine wichtige Anlaufstelle für Hoteliers, Gastronomen und deren Mitarbeiter sein wird.

65 Jahre HOGA – eine Erfolgsgeschichte
Die veranstaltenden AFAG Messen können diesmal ein stolzes Jubi- läum feiern und mit 65 Jahren HOGA Nürnberg auf eine lange Er- folgsgeschichte zurückblicken. 1950 erlebte die Messe unter dem damaligen Namen Süddeutsche Fachschau für Hotel-Gastronomie und Konditorei in Nürnberg ihre Premiere. Es folgten Jahre des Wachstums, beflügelt durch die boomende deutsche Wirtschaft und Vollbeschäftigung. Bundesweit wurden in den Anfangsjahren der HOGA neue Gaststätten und Hotels eröffnet, immer mehr Menschen konnten sich Reisen leisten und das Gastgewerbe profitierte vom zunehmenden Geschäftsreiseverkehr und zahlreichen neuen Messen.
Vor diesem Hintergrund baute die HOGA ihre Bedeutung als süd-deutscher Branchentreff kontinuierlich aus und sie legte von Jahr zu Jahr bei den Aussteller- und Besucherzahlen zu. Das Angebot der Messe orientierte sich dabei stets an den aktuellen Bedürfnissen der Branche und an aktuellen Trends. Auch die Sorgen des Gastgewer- bes wurden schon frühzeitig im Rahmen von Informationsschauen aufgegriffen. So war bereits bei der ersten Gastromesse in Nürnberg die hohe Steuerbelastung in der Hotellerie und Gastronomie das Thema einer Informationsschau. Ein Thema, das auch heute noch die Branche beschäftigt. Darüber hinaus sorgten bereits in den Anfangsjahren der Messe Wettbewerbe für ein lebendiges Branchen- bild und mit ihrem Rahmenprogramm und ideellen Sonderschauen wurde die Nürnberger HOGA zum Vorbild für viele andere Veranstaltungen.

Fast 700 Aussteller und viel Neues bei der HOGA 2015
Die HOGA zählt inzwischen neben den Veranstaltungen in Hamburg und Stuttgart zu den drei wichtigsten deutschen Branchenmessen des Gastgewerbes. Bei ihrer letzten Durchführung 2013 konnte die HOGA bei der Ausstellerzahl um 15 Prozent zulegen und mit über 35.000 Besuchern an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen. Dass laut Besucherbefragung rund 40 Prozent der Besucher nur die HOGA Nürnberg und keine andere deutsche Gastromesse besuchen, unterstreicht den Stellenwert, den die HOGA in Fachkreisen genießt.
Die bisher sehr gute Vermietungssituation lässt auch für 2015 eine starke HOGA erwarten. Wenn sich der positive Trend bis zum Mes- sestart im Februar fortsetzt, könnte erstmals die Zahl von fast 700 Ausstellern erreicht werden! Insgesamt wird die HOGA in der Messe Nürnberg fünf Messehallen mit rund 40.000 m2 belegen und mit mehr Herstellern, neuen Food-Anbietern und interessanten neuen Ausstellern aus dem Bereich Großküchen und Technik ihre fachliche Kompetenz weiter stärken. Zum Kreis der Aussteller gehören auch EDEKA C+C Großhandel Nordbayern, Sachsen, Thüringen und Südtirol wird sich erstmals mit einem Gemeinschaftsstand beteiligen.

Im Mittelpunkt der Messe stehen die Bereiche Küchentechnik, Ein- richtung und Ausstattung, Nahrungsmittel und Getränke, Haus- und Betriebstechnik sowie Dienstleistungen, IT-Organisation und Kommunikationstechnik. Wer besonders kreative und innovative Produktideen, Konzepte und Dienstleistungen sucht, findet diese gebündelt im HOGANovum.
Da die HOGA immer stärker in die benachbarten Bundesländer Sachsen und Thüringen ausstrahlt, wird man für die kommende Messe die Aktivitäten und Werbemaßnahmen in diesen Bundesländern verstärken und erstmals eine Kooperation mit der Leipziger Messe eingehen. Bei der HOGA wird sich die Leipziger Messe ISS GUT! mit einem Gemeinschaftsstand präsentieren und das Genießerland Sachsen vorstellen. Im Gegenzug werden sich bei der nächsten ISS GUT! vom 1. – 3. November 2015 in Leipzig bayerische Anbieter mit regionalen Schmankerln präsentieren. Darüber hinaus ist eine Beteiligung der bayerischen Partner am Leipziger Kongress für KITA- und Schulverpflegung sowie der begleitenden Ausstellung geplant.

HOGA-Forum in Halle 8: Infozentrum des DEHOGA Bayern ist zentraler Treffpunkt der Information und Kommunikation
Das Herzstück und Kommunikationszentrum der HOGA ist der modern gestaltete Stand des Bayerischen Hotel- und Gaststättenver- bandes DEHOGA Bayern im HOGA-Forum in Halle 8. Verbandsmit- glieder und interessierte Besucher erhalten an diesem Branchen- treffpunkt vielfältige Informationen und eine fachliche Beratung zu allen Bereichen des Gastgewerbes. Im HOGA-Forum in Halle 8 sorgt das Programm auf der DEHOGA Bayern Arena für Abwechslung, u.a. werden hier die Ehrungen und Preisverleihungen der Wettbewerbe durchgeführt.
Einrichtungsideen für Hotels: DEHOGA Bayern und Bund Deut- scher Innenarchitekten präsentiert die Preisträger des Studen- tenwettbewerbs „Essen, Trinken, Schlafen“
Neben dem fachlichen Angebot bietet die Messe an vier Messeta- gen eine Fülle an Informationen, sie stellt Konzepte für die perfekte Gästebewirtung vor und zeigt Beispiele, wie sich im Restaurant, Hotelzimmer oder in der Hotelbar eine Wohlfühlatmosphäre erzeugen lässt.

Von besonderem Interesse für Hoteliers dürfte in diesem Zusam- menhang ein Wettbewerb sein, der vom Bund Deutscher Innenarchi- tekten (BDIA) gemeinsam mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststät- tenverbandes DEHOGA Bayern e.V. durchgeführt wurde. Der Wett- bewerb stand unter dem Motto „Essen, Trinken, Schlafen“ und dazu haben 140 Studenten von drei bayerischen Hochschulen für Innen- architektur (Akademie der bildenden Künste München, FH Rosen- heim und FH Coburg) ihre Arbeiten eingereicht. Die Studenten konnten bei diesem Wettbewerb, der als Semesterarbeit gewertet wurde, ihre Ideen und Einrichtungskonzepte für die Hotellerie zum Thema „Essen, Trinken, Schlafen“ umsetzen. Dabei überraschten die Stu- denten die Jury mit tollen Einrichtungskonzepten und pfiffigen Ge- staltungsideen. Insgesamt wurden in der letzten Runde 25 Arbeiten für die Ausstellung im Rahmen der HOGA ausgewählt, die in Halle 9 am Stand des BDIA auf einer Sonderfläche präsentiert werden. Die Arbeiten sollen für die Besucher der HOGA Inspiration sein, aber auch zu Diskussionen anregen. Die Ehrung der Preisträger findet am 22. F
ebruar gegen 15.00 Uhr auf der DEHOGA Bayern Arena in Halle 8 statt.

FOOD SPECIAL – Zwei Tage geballte Food-Kompetenz
Bereits zum 9. Mal lädt der Servicebund (Zusammenschluss mittel- ständischer Lebensmittel-Fachgroßhändler für Großverbraucher) im Rahmen der HOGA Nürnberg zur FOOD SPECIAL ein. Dazu wer- den am 22. und 23. Februar in Halle 6 über 100 Unternehmen ihre neuesten Produkte, Ideen sowie Food-Konzepte präsentieren und zu Degustationen einladen.
Ein attraktives Rahmenprogramm wird das Angebot der Aussteller abrunden und prominente Gäste der Gastroszene und namhafte Köche werden den Fachbesuchern wertvolle Anregungen und krea- tiven Input bieten. Die Ansprüche der Gäste werden immer höher und Gastronomen müssen sich mit ihrem kulinarischen Angebot auf individuelle Essgewohnheiten und Wünsche ihrer Gäste einstellen. Dazu liefert die FOOD SPECIAL wertvolle Tipps und Anregungen.
Erstmalige Beteiligung der Evenord eG: Metzger und Fleischer sind wichtiger Teil der Gastronomie
Ein besonderes Anliegen des HOGA-Veranstalters war es, neben den Bäckern und Konditoren auch Metzger und Fleischer in das Konzept der HOGA einzubinden. Dies wird nun 2015 erstmals mit der Beteiligung der Evenord eG realisiert, die bereits 1950 Aussteller der Nürnberger Gastromesse war. Die Abholmärkte der Evernord eG sind auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten. Ob Verkauf, Imbissbereich, Küche oder Werkstatt – das Stammsortiment von über 20.000 Artikeln deckt den Tagesbedarf von Metzgerei, Ho- tellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung ideal ab. Für AFAG-Messechef Heiko Könicke ist das Engagement der Evenord auf der HOGA eine wertvolle Kooperation, die Sinn macht: „Metzge- reien, die sich in den Bereichen Catering und Partyservice engagie- ren und ihren Kunden Möglichkeiten zu einem Imbiss bieten, sind längst fester Bestandteil des Gastgewerbes. Mit der Evenord eG und der BÄKO stellen zwei wichtige Partner des Gastgewerbes ihr Leistungsspektrum auf der Messe vor und wir holen damit neue Zielgruppen auf die Messe und davon werden auch andere Ausstel- ler der HOGA profitieren“.

Frühjahrstreff der BÄKO Franken Oberbayern-Nord eG
Bereits zum dritten Mal nach der Premiere 2011 ist die BÄKO Franken Oberbayern-Nord eG auf der HOGA vertreten und lädt erneut zu ihrem Frühjahrstreff ins Nürnberger Messezentrum ein. Bei der letz- ten HOGA 2013 lag der Anteil der Bäcker und Konditoren bereits bei 9,2 Prozent. Neben dem reinen Bäckereisektor hat die BÄKO ihr Leistungsspektrum deutlich ausgebaut und ist längst ein wichtiger Partner der Gastronomie. So werden neben dem klassischen Bä- ckerei- und Konditoreisortiment auch Kaffeespezialitäten und Snacks bis hin zu vollständigen Gerichten angeboten.
Auf der HOGA ist die BÄKO mit zahlreichen Geschäftspartnern auf einer Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern vertreten und ne- ben Bäckern und Konditoren können sich auch Gastronomen über das breite Leistungsangebot der BÄKO informieren. Die Messebe- sucher können sich im BÄKO-Café bei Herzhaftem und Süßem stär- ken und in der „Schau-Backstube“ das Backhandwerk live und mit allen Sinnen erleben.

HOGA richtet Augenmerk auf den Berufsnachwuchs
Seit jeher richtet die HOGA ein besonderes Augenmerk auf den Berufsnachwuchs. Koch-Auszubildende, in der Ausbildung befindliche Hotel- und Restaurantfachleute sowie der Konditoren-, Bäcker- und Metzgernachwuchs sind aktiv in das Messegeschehen eingebunden und zum Teil auch bei spannenden Wettbewerben gefordert.
Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die großzügige Unterstützung der Nürnberger Berufsschule 3. Die Direktion und Lehrkräf- te geben mit ihrem Engagement den jungen Menschen die Chance, aktiv an der HOGA mitzuwirken. Im Rahmen der Bayerischen Jugendmeisterschaften in den gast- gewerblichen Ausbildungsberufen werden täglich drei Berufsschulen antreten, um deren besten Schüler in den Kampf um die begehrten Meistertitel zu schicken. Für den Nachwuchs in den Berufen Koch/ Köchin sowie Hotel- und Restaurant-Fachmann/ -frau sind die Bayerischen Jugendmannschaftsmeisterschaften der bayerischen Berufsschulen um den HOGA-Jugendpokal Bayern 2015 das Highlight. Die jungen Nachwuchskräfte kommen aus verschiedensten bayerischen Berufsschulen und werden sich u.a. im Schau- Restaurant, in der gläsernen Wettbewerbsküche und an der Hotel- rezeption bei praktischen und theoretischen Aufgaben messen.
Neben den Bayerischen Jugendmannschaftsmeisterschaften, bei denen junge Köche, Restaurant- und Hotelfachleute gefordert sind, ist auch die Konditorenabteilung der Nürnberger Berufsschule 3 auf der HOGA vertreten. Vor den Augen der Messebesucher werden süße Köstlichkeiten angefertigt und beim Konditoren-Wettbewerb sind die Konditoren-Azubis aus ganz Bayern bei praktischen Aufga- ben gefordert. Der Bäcker-Nachwuchs der Berufsschule 3 wird auf der HOGA ebenfalls bei praktischen Prüfungsaufgaben zeigen, was man gelernt hat, aber auch Schülerinnen und Schüler der Abteilung Fleischer sind bei der Herstellung kulinarischer Spezialitäten gefordert.

Ihre HOGA-Premiere erleben diesmal die vom VSR (Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte e.V) veranstalteten Wettbewerbe wie die Deutsche Meisterschaft für Hotel und Res- taurant, die Deutsche Junioren-Meisterschaft für Hotel und Res- taurant sowie die Deutsche Meisterschaft des Flambierens.

Show Dining-Wettbewerb: Kreativität rund um die perfekt gedeckte Tafel
Kreativität gepaart mit höchster Perfektion sind beim Show Dining- Wettbewerb um die HOGA Trophy 2015 gefragt. Ausgerichtet vom Verband der Serviermeister, Restaurant- und Hotelfachkräfte (VSR) und dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V., können Hotels, gastronomische Betriebe und Fachschulen zeigen, wie sie optischen Genuss bereits vor dem Servieren auf den Tischen zaubern. Die perfekt eingedeckten und mit viel Kreativität gestalteten Tische werden erneut ein besonderer Augenschmaus der HOGA sein und als Anregung dienen.

Rund um das Trendthema Kaffee
Ein neuer Schwerpunkt der HOGA ist das Thema Kaffee als Trend- Umsatzbringer der Branche. Im Rahmen einer Rösterei greifen die Veranstalter das Thema gemeinsam mit mehreren Spezialröstereien aus der Region auf. Im Mittelpunkt steht die Information über indivi- duelle und qualitativ hochwertige Kaffee-Rohprodukte, darunter auch Fair Trade Erzeugnisse. Auf der HOGA wird frischer Kaffee geröstet und das Ergebnis wird anschließend bei Degustationen verkostet. Barista-Schulungen an Geräten und Fachvorträge zur Warenkunde weihen die Besucher in die Geheimnisse eines guten Kaffees ein und liefern die richtigen Verkaufsargumente gegenüber den Gästen. Verschiedenste Hersteller komplettieren mit einer Aus- wahl an Espressomaschinen das fachliche Angebot.

LiquidArea mit Cocktail-Meisterschaften
Als weitere Neuheit präsentiert die HOGA in Halle 7 die LiquidArea. Hier stehen innovative Getränke im Fokus als Inspiration für das Spirituosenkonzept in der Hotellerie und Gastronomie. Neben In- Getränken wie Kakao, Energy Drinks, Limonaden, Fruchtsäfte, Wellnessdrinks oder Premixcocktails geht es auch um Trendspiritu- osen wie Rum, Gin, Wodka und natürlich Whisk(e)y. Vertreten sind auch regionale Brennereien mit ihren Produkten.
Im Rahmen der HOGA finden darüber hinaus die Cocktailmeister- schaften von Bayern, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz statt, bei denen sich die besten Bar-Profis im fairen Wettstreit messen.
Die Deutsche Barkeeper
Union wird sich in Halle 8 mit einem Info- stand und einer Bar präsentieren und in unmittelbarer Nachbarschaft stellen sich Barschulen aus München und weiteren Städten vor.
Restaurant der Zukunft: Gastronomie-Report präsentiert die Preisträger des neuesten Wettbewerbs
Das Konzept „EREMITAGE“ ist Sieger des jüngsten Wettbewerbs „Restaurant der Zukunft – The next Generation“ und wird neben den anderen Preisträgern bei der HOGA auf dem Stand der Fachzeit- schrift Gastronomie-Report in Halle 8 vorgestellt.
Sehen und gesehen werden, flirten, Spaß haben: Das gehört doch zu einem gelungenen Lokalbesuch dazu – oder? Nicht für alle Gäs- te: Wer allein zum Essen geht, fühlt sich nicht selten wie ein ausge- grenzter Sonderling oder Paria. Für diesen bislang vernachlässigten Gästekreis hat die Architekturstudentin Kathrin Hermanns das visio- näre Lokal „EREMITAGE“ entworfen, bei dem jeder Gast in seinem eigenen Häuschen allein genießt.

Dieses ebenso atemberaubende wie polarisierende Konzept ist der Sieger der neuen Runde des weltweit einzigartigen Wettbewerbs „Restaurant der Zukunft“, den die Fachzeitschrift Gastronomie- Report dieses Mal in Kooperation mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart veranstaltet hat. Auf der HOGA Nürn- berg werden die visionären Modelle, in denen gesellschaftspoliti- scher Zündstoff steckt, erstmals in Bayern präsentiert.
Das Siegerkonzept „EREMITAGE“ kann als Antwort auf die Verein- samungstendenzen der modernen Gesellschaft interpretiert werden. Es rückt die stetig wachsende Zahl der Singles in allen Altersstufen, die aus Angst vor dem „Allein-Essen-Gehen“ nicht selten auf Fast Food und Delivery-Service zurückgreifen, als wichtige Zielgruppe für die Gastronomie von morgen in den Mittelpunkt.
Auch die anderen Restaurant-Konzepte der Studenten greifen teilweise gesellschaftspolitische Probleme auf und werden reichlich Stoff zu Diskussionen liefern. Beim Wettbewerb „Restaurant der Zu- kunft“ geht es vor allem darum, der Branche ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie die Jugend von heute tickt und welche Wünsche und Sehnsüchte sie an die Gastronomie von morgen hat“, so Wettbewerbs-Initiator Willy Faber, Herausgeber der Fachzeitschrift Gastronomie-Report.

Spezialitätenland Bayern
Für das Spezialitätenland Bayern wirbt das Bayerische Staatsminis- terium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten auf der HOGA mit einem Gemeinschaftsstand. Die HOGA-Besucher können sich an rund 20 Messeständen über kulinarische Schmankerl aus dem Frei- staat informieren und natürlich auch verkosten. Franken, insbeson- dere die Region Oberfranken, steht für die größte Brauereidichte weltweit.

Frankenwein-Vinothek
Der Fränkische Weinbauverband wird sich erneut mit seiner Fran- kenwein-Vinothek an der HOGA beteiligen und aufzeigen, wie sich mit Frankenweinen und regionalen Konzepten Erfolg in der Gastro- nomie generieren lässt. Wissenswertes rund um den Frankenwein vermitteln praxisorientierte Seminare, Verkostungen und Diskussio- nen für Gastronomen. Dabei geht es u.a. um die Partnerschaft zwi- schen Winzern und Wirten, um Schulungen für Servicepersonal oder Informationen über das Berufsbild des Sommeliers. Weitere Details zum Programm auf der Website www.culinarium-bavaricum.de.

Kulinarik der Spitzenklasse: Unter dem Motto „KochSterne“ präsentiert die AHGZ Spitzenköche
Die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung wird auf ihrem Messestand einen attraktiven Beitrag zum Rahmenprogramm der HOGA beisteuern. Bei hochkarätigen Kochshows erleben die Besucher unter dem Motto „KochSterne“ Spitzenköche und Patissiers bei der Zubereitung kulinarischer Köstlichkeiten, u.a. Nico Burkhardt, Lucki Maurer, Heiko Antoniewicz und Elisabeth Opel. Alle mitwirkenden Köche sind wahre Meister ihres Fachs und wurden für ihre Kochkünste mehrfach ausgezeichnet. Sie werden den Berufskolle- gen wertvolle Anregungen für die eigene berufliche Praxis liefern und so manchen fachlichen Tipp mit auf den Weg geben.

Veranstalter erwarten eine besonders starke HOGA
HOGA-Projektleiter Stephan Dovern sieht der kommenden Veran- staltung optimistisch entgegen: „Die Messe ist hervorragend aufgestellt und die vielen positiven Fakten sprechen für eine starke HOGA 2015. Die im Vergleich zur letzten HOGA gestiegene Nachfrage nach Standflächen, die Beteiligung vieler neuer Unternehmen sowie die Bereitschaft vieler Aussteller, die Standfläche zu vergrößern, werten wir als positives Signal. Bayern ist das Tourismusland Nr. 1 in Deutschland mit einer leistungsstarken Hotellerie und Gastrono- mie und davon profitieren auch unsere Aussteller. Ob Hotelier, Wirt, Kochprofi, Servicekraft oder Auszubildender – von der HOGA wird jeder wertvolle Anregungen und Inspirationen für den eigenen Be- trieb und die eigene Arbeit mitnehmen können. Deshalb sollte man den Termin vom 22. bis 25. Februar 2015 dick im Terminkalender anstreichen“, so der HOGA-Projektleiter.

HOGA-Eintrittskarten rechtzeitig online bestellen
Wer sich seine HOGA-Eintrittskarten rechtzeitig sichern möchte, kann seine Tickets über das Online-Ticketing per Internet ordern. Dadurch erspart man sich Wartezeiten an den Kassen und gewinnt Zeit für den Messebesuch.

 www.hoga-messe.de

Craft Beer

Craft Beer ist zurzeit in aller Munde. Wie reagieren die bayerischen Bierbrauer auf diesen Trend? Ist das Bayerische Reinheitsgebot hiermit überholt? Walter König, Geschäftsführer des Bayerischen Brauerbunds, erklärt, warum Craft-Beer in Bayern schon lange Tradition hat und warum die Bierbrauer ihre Kreativität derzeit ausleben wie noch nie.

Seminare, Aktionsbühne, Verkostungen: Auf der FOOD & LIFE können Messebesucher vom 26. bis 30. November das Trendthema „Craft Beer“ hautnah erleben. Der Bayerische Brauerbund, ideeller Partner der Messe, stellt zwölf Brauereien vor, die ihrer Kreativität freien Lauf lassen und ihre charaktervollen Bierspezialitäten mit nach München bringen. Im Interview erklärt Walter König, Geschäftsführer des Bayerischen Brauerbunds, wie man den amerikanischen Begriff „Craft Beer“ in Bayern einordnen kann.

Die „Craft-Beer-Bewegung“ hat Deutschland erreicht. Wie reagieren die bayerischen Bierbrauer auf diesen Trend?
König: Ganz unterschiedlich. Für viele Brauer ist Craft Beer ein neuer Begriff für das, was sie schon immer gemacht haben. Andere Brauer sehen diesen Trend eher als Aufforderung. Das heißt, die Braukunst dem Verbraucher neu zu demonstrieren, Kreativität auszuleben und andere Wege zu gehen, ohne jedoch die Grenzen des Bayerischen Reinheitsgebots aufzuweichen.

Was macht einen Craft-Beer-Hersteller aus?
König: Craft bedeutet eigentlich handwerklich. In Deutschland kann man eine „Craft Brewery“ nicht wie in den USA an der Größe der Brauerei, an deren Besitzverhältnissen oder an dem Grad der Automatisierung festmachen. Denn nicht einmal in der kleinsten Brauerei in Bayern rührt der Braumeister seinen Sud noch mit dem „Kochlöffel“ um. Craft Beer ist, meiner Meinung nach, eine Haltung und eine Leidenschaft zur Herstellung des Bieres. Diese beginnt bei der Rohstoffauswahl: Wo bekomme ich dauerhaft und nachhaltig meine Hopfen- oder Gerstensorten, um mein ganz besonderes Bier zu brauen? Wie bringe ich neue Geschmacksrichtungen in meine Biere, ohne das Reinheitsgebot zu missachten? Monatelang testen die Brauer ihre neuen Kreationen, bevor sie sie auf den Markt bringen. Hier sprechen wir auch von Craft Beer in Deutschland und in Bayern.

Inwieweit dürfen die Brauer experimentierfreudig sein, ohne das Reinheitsgebot zu verletzen? Welche Möglichkeiten haben sie?
König: Die Kreativität innerhalb des Bayerischen Reinheitsgebots ist immens! Brauer setzen auf besondere Hopfen- und Malzsorten. Wir verfügen hierzulande über sehr viele Malzsorten – vom sehr hellen Pilsenmalz bis hin zum tiefschwarzen Röstmalz, das wie Kaffee aussieht. Und es gibt immer wieder innovative Mälzungs- und Darrverfahren, die ganz neue Aromen ins Bier bringen. Neu Kreuzungen in der Hopfenzüchtung bringen Zuchtstämme hervor, die ganz natürlich für fruchtige oder gewürzartige Noten im Bier sorgen. 50 Malzsorten und ca. 40 Hopfensorten – hier wird die Bandbreite immer größer – hunderte von Hefestämmen geben dem Bier über die Gärung verschiedene geschmackliche Komponenten. Die Bierbrauer haben somit innerhalb des Reinheitsgebots viele Möglichkeiten noch gar nicht ausprobiert, so dass sie noch tausende Biere machen können, die wir noch nicht kennen.

Bayern besitzt eine Vielfalt an Brauereien, die handwerklich arbeiten. Warum werden ihre Biere nicht als „Craft-Biere“ bezeichnet?
König: Bayern hat mit über 40 Biersorten und darunter unzählige regionale und saisonale Spezialitäten sogar die größte Biervielfalt auf der ganzen Welt! Nun kommt die Craft-Beer-Welle aus Amerika herübergeschwappt. Der Verbraucher hierzulande denkt, dass nur Biersorten wie Ales, Indian Pale Ale (IPA), Porters, Stouts, hopfengestopfte Biere oder Sauerbiere zu den sogenannten Craft-Bieren gehören. Sie schließen die Biersorten aus, die in Bayern lange Tradition haben. Aber unsere traditionellen Bierspezialitäten gelten ebenso als Craft-Biere. Sobald man Deutschland verlässt, wird das auch so gesehen – vor allem in Ländern, die bayerisches Bier importieren.

Der Bayerische Brauerbund stellt auf der FOOD & LIFE zwölf Brauereien vor. Können Messebesucher hier Craft-Biere bzw. ausgefallene Biere verkosten? Wenn ja, welche?
König: Viele Verbraucher trinken Bier, nicht weil sie Durst haben, sondern weil sie den besonderen Geschmack von Spezialbieren schätzen. Charaktervolle Biere von lokalen Brauereien werden auch immer mehr gefragt. Auf der Messe stellen die Brauereien traditionelle Biere aber auch Spezialbiere vor. Das Riedenburger Brauhaus zum Beispiel präsentiert ein hopfengestopftes, mit Ale-Hefe vergorenes obergäriges Bier in zwei Stärkevarianten. Die Neumarkter Lammsbräu ist eine Bio-Braurerei, die auch mit Hopfenaromen angereicherte Biere anbietet. Die Schlossbrauerei Herrngiersdorf hat eine neue Bierkreation, den „Hallertauer Hopfen-Cuvée“, die mit vier Aromahopfen hergestellt wird. Weißbräu Unertl und Bräu im Moos haben besondere Weißbiere, die innerhalb dieser Craft-Beer-Bewegung entwickelt wurden. Und das sind nur ein paar Beispiele!

„Reinheitsgebot für Bier – Wozu eigentlich noch?“ lautet der Titel Ihres Vortrags am 29. November auf der Aktionsbühne der FOOD & LIFE. Brauchen wir das Reinheitsgebot noch?
König: Ja, es ist sogar mehr Wert den je! Doch gerade vor dem Hintergrund der Craft-Beer-Bewegung kommt immer wieder die Frage auf, ob das Reinheitsgebot noch zeitgemäß ist oder ob es ein Bremsklotz für die Kreativität darstellt. Diese Frage sprechen wir ganz offen an. Ich sehe das Bayerische Reinheitsgebot als den Grundstein für den guten Ruf, den das bayerische Bier weltweit genießt. Über 20 Prozent des Biers, das in Bayern produziert wird, geht ins Ausland. Dieser Exportanteil steigt von Jahr zu Jahr. Es gibt viele Lebensmittelhersteller und Länder, die uns um das Reinheitsgebot beneiden, auch wenn es manche für überholt halten. Brauereien, die ein Spezialgetränk wie Frucht- oder Gewürzbier herstellen wollen, können das im Zuge eines Biermischgetränks tun, dürfen es halt nicht Bier nennen. Denn Bier soll in Bayern ein unverfälscht reines Getränk bleiben, bei dem man nicht erst die Zutatenliste lesen muss.

Auf der Messe bieten Sie zwei Seminare zum Thema „Craft-Biere – Vielfalt nach dem Reinheitsgebot“ an. An wen richten sich die Seminare und was erwartet die Besucher dort?
König: Das Seminar richtet sich an interessierte Verbraucher, die sich dem Genuss von Bier öffnen wollen. Hier erläutere ich die Herstellungsverfahren mehrerer kreativer Bierspezialitäten und verkoste mit den Teilnehmern die Geschmacksunterschiede verschiedener Biersorten, die aus der Rohstoffauswahl und dem Brauverfahren entstehen. Bei dieser Verkostung wird auch anschaulich, welche Biervielfalt innerhalb des Bayerischen Reinheitsgebots hergestellt werden kann. Den Teilnehmern garantiere ich einen richtigen Aha-Effekt!

Die Seminare zum Thema „Craft-Biere – Vielfalt nach dem Reinheitsgebot“ auf der FOOD & LIFE finden am Samstag, 29. November um 15 Uhr und am Sonntag, 30. November um 16.30 Uhr statt.

Interessierte Besucher können bereits ihren Platz sichern und Tickets unter http://www.food-life.de/seminare-workshops kaufen. Der Vortrag zum Thema „Reinheitsgebot für Bier – Wozu eigentlich noch?“ findet am Samstag, 29. November um 17 Uhr auf der Aktionsbühne in Halle C3 statt. Weitere Informationen zum Thema Bier und Biergenuss auf der FOOD & LIFE unter www.food-life.de/themenspecial-die-welt-der-biere.

Die FOOD & LIFE findet vom 26. bis 30. November 2014 in der Halle C3 auf dem Messegelände München statt. Sie ist täglich von 9:30 bis 19 Uhr geöffnet. Messebesucher können ihre Tickets über das Internet erwerben und dabei zwei Euro sparen. Die Tickets berechtigen auch zum Eintritt der parallel stattfindenden Heim+Handwerk. We
itere Informationen im Internet unter www.food-life.de oder auf Facebook unter www.facebook.com/FOOD.LIFE.MESSE.

Die FOOD & LIFE ist seit 2004 Treffpunkt für Genießer aus Süddeutschland, Österreich, Schweiz und Italien. Die Verkaufsausstellung richtet sich an Feinschmecker und ernährungsbewusste Verbraucher. Über 200 Aussteller stellen ihre Köstlichkeiten vor und informieren über Herkunft und Herstellung der Erzeugnisse. Zudem bietet die FOOD & LIFE Koch- und Produktvorführungen, Seminare und Expertendiskussionen zu aktuellen Fragen rund um das Thema Ernährung. Die Messe wird im jährlichen Turnus von der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH veranstaltet und findet auf dem Messegelände München parallel zur Heim+Handwerk statt.

Hofkäsereien besichtigen

Wir erhielten folgende Email vom Verband für
handwerkliche Milchverarbeitung
im ökologischen Landbau e.V.

Hofkäsereien und Hofmolkereien live erleben
Wir möchten Sie ganz herzlich zu einem „Tag der offenen Tür“ einladen!
Von Schleswig-Holstein bis Bayern dürfen unsere Gäste bei allen teilnehmenden Höfen dabei sein, wenn würzige Hofkäse und feine Hofmolkerei-Produkte handwerklich und traditionell hergestellt werden.
Und natürlich können alle Besucher die kulinarischen Köstlichkeiten aus unserer frischen und naturbelassenen Hofmilch auch gleich „vor Ort“ probieren!

Auf unserer neuen Internetseite www.hofkaese.de/hofbesuche finden Sie alle aktuellen Termine zu Hofführungen, Hoffesten, Hofkäsetagen und Hofkäse-Schulen in ganz Deutschland.

www.hofkaese.de

Pizza Facts

Allein in Deutschland werden jährlich rund 1 Milliarde Pizzen verputzt. Erstmals veröffentlicht jetzt Lieferheld, der führende deutsche Online-Service für Lieferessen, eine nationale Pizza-Karte.

Pizza Margherita führt die Hitliste an! Jede vierte Pizza-Bestellung in Deutschland fällt auf den Klassiker (26%) mit Tomate, Mozzarella, und Basilikum. Nur knapp dahinter in der Beliebtheitsskala folgt Pizza Salami (23%), die fruchtige Hawaii belegt den dritten Rang (11%). Ein anderes Bild ergibt sich im Osten Deutschlands: Hier schafft es die sonst so populäre Margherita nicht einmal in die Top3, Salami führt hier vor Schinken.

Das klassische Getränk zum Pizza-Genuss ist die Cola. Überall in Deutschland? Nein, in Bayern ist Bier das beliebteste Bestellgetränk. Die Bayern machen ihrem Ruf noch immer alle Ehre.

Immerhin 37% aller Menschen, die sich eine Pizza ins Haus bestellen, sind weiblich. Getreu dem Motto: „Ich liebe Kochen. Aber bitte nicht heute.“ Bevorzugter Bestelltag ist der Sonntag, an dem 26% aller wöchentlichen Bestellungen eingehen, die populärste Bestellzeit liegt zwischen 18 und 20 Uhr. Bedeutet: Wenn ein männlicher Kunde sonntags um 19 Uhr eine Pizza Margherita ordert, hat er eine echte Muster-Bestellung abgegeben.