Sushi-Bar Kochbuch

Japanische Rollakrobatik für Jedermann

Sehen schick aus und schmecken grandios – Sushi sind der kulinarische Exportschlager aus Japan. Tanja Dusy hat sich die allerbesten Häppchen herausgepickt und präsentiert in der Sushi-Bar tolle Rezepte für die leichte Asien-Küche daheim. Ihr Kochbuch aus der GU Reihe Einfach clever weiht Einsteiger Schritt für Schritt ins nötige Sushi-Know-how ein.

So simpel können Sushi sein: Ohne umständliches Küchen-Japanisch wird gezeigt und erklärt, wie sich die edlen Stücke völlig unkompliziert zubereiten lassen. Erst gibt es einen Überblick über die verschiedenen Sushi-Formen und Basiszutaten wie Wasabi und Sojasauce. Danach verrät die Autorin sämtliche Profitricks: Wie koche ich Sushi-Reis, worauf muss ich beim Fischkauf achten und welche Sushi-Werkzeuge brauche ich? Ist der Sushi-Schnellkurs absolviert, stimmen erfrischende Japan-Drinks die Gäste auf die kommenden Gaumenfreuden ein. Und dann nichts wie ran an die Reisröllchen von klassisch bis brandneu! Bleibt nur noch die Wahl, ob Nigiri-Sushi mit Pfefferfisch, Temaki-Sushi mit Fünf-Gewürz-Ente oder vegetarischer Hoso-Maki mit Spinat.

Und weil die Sushi-Bar natürlich noch jede Menge anderer köstlicher Japan-Snacks im Angebot hat, werden in einem Extrakapitel Miso-Suppe, frittierte Tofuwürfel oder Hähnchen-Yakitori aufgetischt. Zum Abschluss noch ein paar süße Kleinigkeiten – und das Japan-Feeling ist perfekt. Bleibt nur noch zu sagen: „Itadaki masu“, guten Appetit!

Tanja Dusy kocht für ihr Leben gern und arbeitet in der Redaktion Kochen & Verwöhnen des GRÄFE UND UNZER VERLAGS. Auf der Suche nach dem perfekten Sushi schaute sie erfahrenen Sushimeistern über die Schulter. Bei GU ist sie die Indien- und Asien-Spezialistin. Aus ihrer Feder stammen u. a. die erfolgreichen Titel „Indien – Küche & Kultur“, „Indien Basics“ und „Asia-Suppen“.

Tanja Dusy
Sushi-Bar
Reihe: GU Einfach clever
128 Seiten, ca. 100 Farbfotos
Format: 16,5 x 20 cm, Hardcover
Preis: 9,90 € (D) / 10,20 € (A) / 18,90 sFr
ISBN: 978 3-8338-1060-2
Erscheinungstermin: September 2008

Josef Landgraf kocht für den Papst

Hirschkalbsrücken für den Papst

Hirschkalbsrücken und Weintraubentörtchen werden am 9. September nach der Messe im Stephansdom im Erzbischöflichen Palais für Papst Benedikt XVI. aufgetischt.

Ein Landgraf kocht für den Papst

„Die einzige Vorgabe war, dass es heimische Produkte sind“, sagt Josef Landgraf. Er ist der Koch der Erzdiözese Wien und wird sich am 9. September nach der Messe im Stephansdom um das leibliche Wohl des Papstes und 36 weiterer Gäste kümmern.

Im Erzbischöflichen Palais wird eine Terrine vom Alpenlachs mit Dillcremegurken, eine Kraftsuppe, ein Hirschkalbsrücken im Walnussmantel und Kürbisgemüse sowie abschließend ein Weintraubentörtchen mit Süßweingelee serviert.

Quelle: www.ORF.at

Kulinarische Lebensphilosophie: Tisch-Talk für Dinner-Runden auf Bestellung

Essen als das Kulturthema schlechthin erfreut sich auch über den – und das im wahrsten Sinne des Wortes – Tellerrand hinaus wachsender Beliebtheit. Was Asserate mit seinen Manieren 2003 vom Zaun brach, hat mittlerweile die „bessere“ Gesellschaft kontaminiert. Der äthiopische Prinz vermittelte, geschickt in leichte Kurzweil verpackt, dem geneigten Leser real erlebte Manieren und damit – auch – Tischkultur.

Kurzweilige Geschichten rund um Kulinarisches und Esskultur haben Hochkonjunktur. Dinner-Gesellschaften im privaten und kommerziellen Umfeld erleben eine Renaissance. Niveauvolle Inhalte zu Tisch- und Tafelkultur werden salonfein und geschickt zwischen den einzelnen Gängen in Plauder-Manier den Gästen häppchenweise aufgetischt. So bekommt das Verzehrte eine nachhaltige, weil populärwissenschaftliche Note. Der Esser fühlt sich besser. Das Gegessene dient nun nicht mehr nur zur Befriedigung von essentiellen Bedürfnissen, sondern als Basis für vielerlei Erkenntnisse. Diese dürfen dann mit hundertprozentiger Erfolgsquote beim nächsten kulinarischen Anlass dem staunenden Tischnachbarn als triviales, natürlich eigenes Standard-Allgemeinwissen aufgetischt werden.

Zugegeben, Trittbrettfahrer und solche, die das schnelle Geld riechen, versuchen das Thema in das Notwendigkeits-Korsett von Benimm- und Knigge-Kursen zu pressen. Doch wer genau hinschaut und lange genug sucht, findet zum Thema ein fantastisches Nischenwissen und hervorragende Anbieter. Auf die Präsentation derartiger „Ess-Einlagen“ haben sich in Deutschland nur einige wenige Anbieter spezialisiert, die Fachwissen zur Geschichte des Tafelns und den etikettegerechten Umgang bei Tisch mit angenehmer Leichtigkeit vermitteln – alles zum Wohle des Gastgebers und der Kurzweil der Gäste. Ein Geheimtipp ist die Firma „Seutter-von-Loetzen“

www.seutter-von-loetzen.de

Urtümlicher Glashüttenzauber in Smaland, Schweden

Im småländischen Glasreich erwartet die Besucher von Mitte November bis Mitte Dezember 2006 jeweils von Mittwoch bis Samstag eine Weihnachtsstimmung, wie sie urtümlicher kaum sein könnte:
Denn wenn die Glasbläser am Abend nach Hause gehen, werden an ihrem Arbeitsplatz wie schon vor hundert Jahren lange Speisetafeln aufgebaut.

Auf den Tisch kommen bei einem solchen „Hyttsill“ (Hüttenhering) traditionell Gerichte, die tagsüber im Kühlrohr gebraten wurden, während die gerade geblasenen Gläser dort langsam abkühlten. Dazu zählen vor allem Salzheringe, knuspriger Speck, Isterband (Griebenwurst) sowie Ofenkartoffeln – und natürlich echt småländischer Käsekuchen.

In der Vorweihnachtszeit werden außerdem viele Leckereien aufgetischt, die zu einem traditionell schwedischen Weihnachtsessen einfach dazu gehören: angefangen bei Fleischbällchen und Schinken über eingelegten Hering bis hin zu Schokolade, Pfefferkuchen und Glögg (schwedische Art des Glühweins).

Während des gemütlichen Abends zeigt außerdem ein Glasbläser den Gästen seine Kunst und wer will, kann es gleich einmal selber ausprobieren. Der traditionelle „Julhyttsill“ (Weihnachts-Hyttsill) wird von verschiedenen Glashütten im Glasreich angeboten, zum Beispiel in der berühmten Glashütte Kosta.

www.glasriket.se

Walter Scheib

Dinieren wie unter Präsidenten, Lunchen wie Laura Bush mit Freundinnen und Grillen wie bei Partys im Weißen Haus – in Washington muss man dafür nicht mehr als großzügiger Parteispender um die Gunst des Präsidentenpaares buhlen.

Ein Dinner nach exklusiven White-House-Rezepten, von einem waschechten Präsidentenkoch persönlich angerichtet ist eine reine Frage des Geldes, keine politische. Und zum Dessert werden auch noch Anekdoten aus der Machtzentrale serviert.

Der 52-jährige Walter Scheib, der elf Jahre lang zunächst die Clintons und dann die Bushs bekochte, gibt sich für rund 250 bis 300 Dollar (206 bis 248 Euro) pro Kopf gerne die Ehre. Dazu kommt noch das Essen und der Wein. „Es ist nicht billig“, räumt Scheib ein. Dafür bekommen seine Gäste aber auch das Gefühl von Präsidentennähe aufgetischt.

Lesen Sie den gesamten Artikel:
http://focus.msn.de/politik/ausland/usa_nid_27088.html

Die wahren Kanaren

Das neue GEO Special weist Wege, die Kanarischen
Inseln neu zu entdecken

Zehn Millionen Touristen besuchen die Kanarischen Inseln jedes
Jahr. Kann es da noch Orte geben, die ihre Ursprünglichkeit bewahrt
haben? Das neue GEO Special tritt den Beweis an, dass es sie gibt. Es
zeigt, dass der Archipel vor der Küste der Westsahara nicht nur die
„Badewanne Europas“ ist, sondern auch ein blühender Garten im
Atlantik, auf dem die Evolution ihre eigene Geschichte geschrieben
hat. Noch heute werden auf den Inseln im Schnitt jede Woche eine neue
Pflanzen- oder Tierart entdeckt. Ob beim Erforschen der Lorbeerwälder
Teneriffas oder beim Wandern über die Hochalmen von El Hierro, der
saubersten Insel Europas: Die GEO-Fotografen und -Reporter teilten
schnell die Begeisterung der Forscher über die Vielfalt und Schönheit
der Kanarenflora. Und sie fanden diese Naturidyllen nicht nur im
Landesinneren. Denn abseits der in Beton erstarrten
Touristenhochburgen am Meer bietet das Inselreich auch heute noch
lange weiße Strände, in denen mitunter nur zwei Sonnenschirme
stecken.

Auch kulturell ist der Archipel sehr viel reicher, als es viele
Strandurlauber wahrnehmen. Die Kanaren waren schon immer ein
Brückenkopf für lateinamerikanische Musiker auf dem Weg nach Europa;
die Bewohner von Las Palmas, der Hauptstadt Gran Canarias, bezeichnen
ihr Lebensgefühl gar als „trikontinental“ – inspiriert von Afrika,
Europa und Lateinamerika.

Diese Einflüsse kennzeichnen auch die kanarische Küche, die in den
letzten Jahren eine Renaissance erlebt hat, was auch für die alten
Weinsorten der Inseln gilt. Wo sie aufgetischt werden und wo Reisende
jenseits der Pauschalangebote die stilvollsten Fincas und
Designhotels finden, das beschreibt ein 34-seitiger Reiseservice im
neuen GEO Special. Einem Ausnahme-Resort hat die Redaktion sogar eine
große Reportage gewidmet: Im Club La Santa trainieren viele von
Europas Top-Athleten – und Gäste, die dort feststellen, dass acht
Stunden Hochleistungssport am Tag nicht müde, sondern süchtig machen.

GEO Special „Kanarische Inseln“ umfasst 164 Seiten, kostet 7,80
Euro und erscheint am 7. Dezember 2005.