Frederic Morel

Das Se7en Oceans an der Hamburger Binnenalster ernennt Fréderich Morel zum neuen Küchenchef. Sebastian Andrée verlässt aus privaten Gründen die Hansestadt.

„Wir freuen uns, ab sofort unseren Sous Chef Frédéric Morel mit der Position des Küchenchefs zu betrauen. Er trägt einen großen Teil zum hohen Niveau unseres Hauses bei, seine Expertise und Leidenschaft begeistern Team und Gäste jeden Tag aufs Neue“, so Geschäftsführer Jaffar Saidolzakerin gegenüber Gourmet Report.

Der Franzose startete im Frühjahr als Sous Chef an der Seite von Sebastian Andrée. Er bringt neben Leidenschaft und Ideenreichtum sehr vielfältige Erfahrungen aus der Spitzengastronomie in Europa mit. So kochte er unter anderem im L´Auberge de Glazick, einem der Top 10 Restaurants in Frankreich, an der Seite von Starkoch Oliver Bellin, im Sternerestaurant Lords of the Manor in England und im Jacobs Restaurant in Hamburg an der Seite von Thomas Martin. Vor dem Se7en Oceans war Morel im 3-Sterne-Restaurant Vendôme in Bergisch Gladbach tätig. Durch die Ausbildung an der renommierten Lycée Hotelier de Dinard bringt er neben der Kochexpertise auch das nötige Know-how für die Position als Küchenchef mit.

Konzept und Team im Gourmetrestaurant bleiben bestehen: „Als Franzose wurde mir mein Faible für die maritime Küche quasi in die Wiege gelegt, schon mit vier Jahren habe ich mir zum Abendessen meine Taschenkrebse selbst zerlegt. Im Se7en Oceans arbeite ich mit einem besonders qualifizierten Team, viele bringen ihre Erfahrungen aus hochdotieren Häusern ein. Das Ziel ist, das derzeitige Niveau nicht nur zu halten sondern sogar noch zu steigern“, so Frédéric Morel im Gourmet Report Gespräch. Unterstützt wird er dabei unter anderem von Raika Faghieh-Nassiri, der zuvor im Restaurant La poèle d´or einen Stern mit erkochte, sowie Christoph Kaiser, der schon bei Sternekoch Björn Freitag im Goldenen Anker tätig war.

www.se7en-oceans.de

Frédéric Morel

Im Se7en Oceans wird das Team um Sternekoch Sebastian Andrée um einen Spitzengastronom reicher: Frédéric Morel, ehemals Chef de Partie im Restaurant Vendome (3 Michelin-Sterne) ist neuer Sous Chef.

Der 26-Jährige Franzose freut sich auf seine neue Herausforderung: „Hamburg mochte ich schon immer und das Se7en Oceans hat für mich eines der interessantesten Gastronomiekonzepte. Mitten in der City und doch ganz exklusiv. Mit Herrn Andrée neue Sterne-Menüs zu kreieren und noch dazu mit dem Fokus auf Fisch – das wird eine spannende Aufgabe.“

Morel bringt neben seiner – wie er selbst sagt – „angeborenen“ Leidenschaft für das Kochen vielfältige Erfahrungen aus der Spitzengastronomie in ganz Europa ein. Nach seiner fünfjährigen Ausbildung an der Lycée Hotelier de Dinard, während der er sich auf den Beruf des Koches spezialisierte, zog es ihn zunächst nach England in das Wyck Hill House Hotel und in das Lords of Manor Hotel. 2010 ging es nach Frankreich in das Auberge des Glazicks und dann in die Schweiz, in das Hotel Le Grand Chalet. 2012 folgte er dem Ruf an die Elbe: Er kochte unter anderem im renommierten Jacobs Restaurant. Seine letzte Wirkungsstätte war in Bergisch Gladbach: Als Chef de Partie im 3-Sterne-Restaurant Vendôme – kürzlich als bestes Restaurant in Deutschland ausgezeichnet und unter den Top 10 Gastronomieadressen weltweit.

Dass es ihn jetzt zurück in die Hansestadt und noch dazu an die Alster zieht, freut Se7en Oceans-Geschäftsführer Jaffar Saidolzakerin sehr. Ihm ist bewusst, dass man sich auf einem Michelin Stern nicht ausruhen darf. Ganz im Gegenteil: „Der Anspruch an die Sterneküche wächst ständig und wir möchten mitwachsen. Mit Frédéric Morel im Team heben wir unser Niveau um eine weitere Stufe. Wir sind stolz, dass wir ihn für unser Haus gewinnen konnten und freuen uns sehr, unsere Gäste mit den neuen Kreationen zu begeistern“.

www.se7en-oceans.de/

St. Moritz Gourmet Festival

Gleich zum Auftakt der Festivalwoche können sich Feinschmecker beim Grand Opening im glanzvollen Kempinski Grand Hotel des Bains St. Moritz am Montagabend auf die Begegnung mit allen acht internationalen Sternegastköchen gemeinsam freuen! Die Starchefs Andree Köthe, Tim Raue und Christian Scharrer aus Deutschland, Mauro Colagreco und Yoann Conte aus Frankreich, Yoshihiro Takahashi aus Japan sowie Moshik Roth aus den Niederlanden und Wolfgang Puck aus den USA werden hier an verschiedenen Gourmetinseln erste Kostproben ihres kulinarischen Könnens zum Besten geben. Dazu geniessen die Gäste auserlesene Champagner, Weine und Spirituosen. An der anschliessenden Party mit Livemusikband darf ausgelassen gefeiert werden!

An den darauffolgenden Abenden bieten dann die Gourmet Dîners die fantastische Möglichkeit, in den stilvollen Restaurants der Festival-Partnerhotels bei einem Fünf-Gang-Menu oder à la carte die individuellen Kochkünste der acht Sternegastköche einzeln zu geniessen. Die Gourmet Dîners gehören jeweils zu den besonders einzigartigen Erlebnissen in einer Festivalwoche – in kulinarischer wie gesellschaftlicher Hinsicht! Wer in den ganz individuellen Genuss der kulinarischen Bestleistungen kommen möchte und dabei persönlich umsorgt sein will von diesen international aufsehenerregenden Starchefs, der muss nicht extra durch Europa, nach Kyoto oder gar in die USA reisen, sondern Ende Januar 2014 einfach nur ins Oberengadin kommen!
Bei den beliebten Gourmet Safaris geht es diesmal mit BMW-Limousinen in geselliger Runde und begleitet von einem erfahrenen Ranger auf köstliche Entdeckungstour zu fünf Sternegastköchen. Diese verwöhnen die Gäste in besonders ungezwungener Atmosphäre am sogenannten Chef’s Table in den Partnerhotel-Küchen jeweils mit einem Menugang. Passend dazu werden erlesene Weine gereicht. Zum Abschluss treffen sich diesmal alle Safariteilnehmer am Dessertbuffet im berühmten Dracula Club des Kulm Hotels St. Moritz.

Im Badrutt’s Palace Hotel steigt wieder die legendäre Kitchen Party: Dabei können direkt in der Grossküche des Luxushotels die Kreationen aller Spitzenköche zwischen dampfenden Kochtöpfen und zischenden Pfannen genossen werden! Bei Livemusik und begleitet von edelsten Champagnern, Weinen und Spirituosen findet diese heiss begehrte Kulinarikparty erst in den frühen Morgenstunden im King’s Club ihren Ausklang.
Beim Küchengeflüster im Hotel Schweizerhof St. Moritz wird Gastkoch Andree Köthe, Deutschlands „Koch des Jahres 2012“ (GaultMillau), direkt in der Schweizerhofküche zusammen mit prominenten Freunden für die Gäste auserlesene Apérohäppchen zubereiten. Dabei wird vom sympathischen Meister viel Wissenswertes über seine sternegekrönte Gewürz- und Gemüseküche zu erfahren sein.
Medienmitteilung
Beim hocheleganten Fascination Champagne im Suvretta House mit dem Champagnerhaus Laurent-Perrier, Tours-sur- Marne (F), kommen die Gäste in den Genuss der exklusiven Champagner Grand Siècle, Cuvée Rosé, Millésimé und Ultra Brut von Laurent-Perrier. Fein darauf abgestimmt kreiert dazu der Zwei-Sterne-Gastkoch Moshik Roth aus Amsterdam die kulinarischen Gaumenfreuden. Der gebürtige Israeli vereint virtuos Molekulartechniken mit traditionellen Zubereitungsmethoden! Musikalisch hochklassig umrahmt wird der einzigartige Abend von den renommierten Künstlerinnen Marlis Walter (Piano) und Isabel Schau (Violine), die international für ihre feinsinnigen Kammermusik-Darbietungen bekannt sind.

Ins Weinparadies entführt Experte Jan Martel beim Event Weltklasse Weine im Hotel Waldhaus, das wie ein Märchenschloss oberhalb von Sils-Maria thront. Ruhmreiche und starke Charakterweine, u. a. von den Weingütern Domaine de la Romanée-Conti, Jean-Louis Chave, Bodegas Roda, Castello di Ama und Ridge Vineyards, können hier bei Kerzenschein in persönlicher Atmosphäre degustiert werden. Anschliessend sorgt Küchenchef Kurt Röösli für kulinarische Hochgenüsse aus der Waldhausküche, begleitet von Trouvaillen aus dem Schatzkeller der Weinhandlung Martel.
An der Wine & Cheese Celebration mit dem Käsepapst Maître Antony in den Gewölben des legendären Cava im Hotel Steffani darf sich jeder Gast seinen Wein, darunter wahre Raritäten, selbst aus dem Regal aussuchen und dazu eine Cérémonie des Fromages geniessen – von Maître Antony höchstpersönlich vorgestellt.

Für die informative Entdeckungstour The Tasting verwandelt sich das Kempinski Grand Hotel des Bains in einen stilvollen Marktplatz: An verschiedenen Stationen bieten sich vielfältige Gelegenheiten, in aller Ruhe marktfrische Spezialitäten, aussergewöhnliche Weine, edle Champagner und besondere Kaffeesorten sowie eine exklusive Auswahl an japanischen Reis- und Branntweinen zu degustieren. Zudem werden hier hochwertige Kochbücher zu finden sein.
Liebhaber japanischer Reisweine können auch beim erstmals im Carlton Hotel stattfindenden Sake-Aperitif erlesene Sorten dieser aromatischen hochprozentigen Spezialität aus Fernost kennen lernen und zusammen mit Canapés geniessen, die der Drei-Sterne-Gastkoch Yoshihiro Takahashi zubereitet!

Einen neuen Genussevent bietet auch Spitzenkoch Reto Mathis in der Festivalwoche an: Beim Corviglia Caviar & Seafood Blizzard können marktfrische Meeresfrüchte im Lodge-Pavillon von Mathis Food Affairs vor einer atemberaubenden Alpenkulisse genossen werden! Mit seinen raffinierten Kaviar- und Seafoodspezialitäten wird Chef Reto auf 2’486 Metern über dem Meer garantiert für unvergesslich köstliche Blizzards aus dem Meer sorgen!
Beim legendären Chocolate Cult in der «Grand Hall» des Badrutt’s Palace Hotels präsentiert Chef-Patissier Stefan Gerber einzigartige Kreationen aus feinster Chocolade in seltener Vielfalt. Überdies wird Sepp Fässler, Chef-Chocolatier der renommierten und traditionsreichen Confiserie Sprüngli, in gekonnter Handarbeit feinste Truffes du Jour trempieren, mit einer überraschenden Geschmackskomposition von Sprüngli Grand Cru Chocolade.
Am Freitagabend gipfelt die Festivalwoche im Great BMW Gourmet Finale. Der Schauplatz dieses mit Sicherheit absoluten Höhepunkts ist diesmal neu das VIP-Zelt auf dem zugefrorenen St. Moritzersee. Vor der märchenhaften Kulisse bereiten die acht internationalen Gastköche gemeinsam mit den Küchenchefs der Festival-Partnerhotels ein fantastisches, von edlen Champagnern und Weinen begleitetes Mehrgangmenu zu.

Weitere Höhepunkte des Finalabends werden die Übergabe der Diplome an die Gastköche sowie die Auszeichnung (inkl. Preisübergabe) der Gewinnerin oder des Gewinners des „Young Engadine Talents“-Wettbewerbs sein, der zur Förderung junger Kochtalente im Rahmen des Festivals stattfindet. Bei Musik und Tanz wird der Abend in Partylaune stimmungsvoll seinen Ausklang finden. Auch für langjährige Festivalfans wird diese Gala-Night ein ultimatives Gesamterlebnis!
Das komplette Festivalprogramm ist unter www.stmoritz-gourmetfestival.ch aufgeführt. Der Vorverkauf für die Event-Tickets startet am 1. Dezember 2013.

Erstmals bieten die acht Festival-Partnerhotels ganz individuelle Special Arrangements an! Darin enthalten sind Event- Tickets inklusive Übernachtungen mit speziellen, sehr attraktiven Extravorzügen dieser exklusiven Hotels im Oberengadin. Die Special Arrangements sind bereits jetzt
buchbar und ebenfalls auf der Website www.stmoritz-gourmetfestival.ch zu finden.

Folgende Festivalpartner freuen sich darauf, Gourmetfans aus aller Welt beim Festival begrüssen zu können: die Partnerhotels Badrutt’s Palace Hotel***** Superior, St. Moritz; Carlton Hotel***** Superior, St. Moritz; Grand Hotel Kronenhof***** Superior, Pontresina; Hotel Giardino Mountain***** Superior, Champfèr/St. Moritz; Hotel Schweizerhof**** Superior, St. Moritz; Kempinski Grand Hotel des Bains***** Superior, St. Moritz; Kulm Hotel St. Moritz***** Superior und Suvretta House***** Superior, St. Moritz, sowie die drei Eventlocations Cava – Hotel Steffani****, St. Moritz, Hotel Waldhaus*****, Sils- Maria, und Mathis Food Affairs, Corviglia/St. Moritz.

Die Gastköche des St. Moritz Gourmet Festivals 2014 im Überblick:
Andree Köthe (2 Michelin-Sterne, 18 GaultMillau-Punkte, „Koch des Jahres 2012“ (GaultMillau), Restaurant Essigbrätlein, Nürnberg/D)
Gastkoch bei Küchenchef Christian Ott im Hotel Schweizerhof**** Superior, St. Moritz, www.schweizerhofstmoritz.ch

Tim Raue (2 Michelin-Sterne, 19 GaultMillau-Punkte, Restaurant TIM RAUE, Berlin/D, www.tim-raue.com ) Gastkoch bei Küchenchef Fabrizio Piantanida im Grand Hotel Kronenhof***** Superior, www.kronenhof.com

Christian Scharrer (2 Michelin-Sterne, 18 GaultMillau-Punkte, „Koch des Jahres 2011“ (Bertelsmann Verlag), Restaurant Buddenbrooks / A-ROSA Resorts & Hideaways, Travemünde/D, www.resort.a-rosa.de/travemuende )
Gastkoch bei Küchenchef Markus Rose im Hotel Giardino Mountain***** Superior, Champfèr/St. Moritz, www.giardino-mountain.ch

Mauro Colagreco (2 Michelin-Sterne, 4 Hauben, Nr. 28 World’s Best Restaurants, Frankreichs „Koch des Jahres 2009“, Restaurant Mirazur, Menton/F, www.maurocolagreco.com)
Gastkoch bei Küchenchef Axel Rüdlin im Kempinski Grand Hotel des Bains***** Superior, St. Moritz, www.kempinski-stmoritz.ch

Yoann Conte (2 Michelin-Sterne, 4 Hauben, Restaurant Yoann Conte, Annecy/F, www.yoann-conte.com) Gastkoch bei Küchenchef Hans Nussbaumer im Kulm Hotel St. Moritz***** Superior, www.kulmhotel-stmoritz.ch

Yoshihiro Takahashi (3 Michelin-Sterne, Restaurant Hyotei, Kyoto/J, www.hyotei.co.jp/en/)
Gastkoch bei Küchenchef Salvatore Frequente, Carlton Hotel***** Superior, St. Moritz, www.carlton-stmoritz.ch

Moshik Roth (2 Michelin-Sterne, Restaurant &samhoud places, Amsterdam/NL, www.samhoudplaces.com/en )
Gastkoch bei Küchenchef Bernd Ackermann, Suvretta House***** Superior, St. Moritz, www.suvrettahouse.ch;

Wolfgang Puck (2 Michelin-Sterne, „Business Statesman of the Year 2001“, Emmy-Award-Gewinner, Restaurant Spago, Beverly Hills/USA, www.wolfgangpuck.com).
Gastkoch bei Küchenchef Mauro Taufer, Badrutt’s Palace Hotel***** Superior, St. Moritz, www.badruttspalace.com

St. Moritz Gourmet Festival

Diesmal mit  den Gastköchen Andree Köthe, Tim Raue, Christian Scharrer, Mauro Colagreco, Yoann Conte, Yoshihiro Takahashi, Moshik Roth und Wolfgang Puck – 27. – 31. Januar 2014 –  die Partnerhotels bieten ganz individuelle Arrangements an, inklusive Übernachtungen und attraktiver Extras, die bereits jetzt gebucht werden können

Die Gastköche kommen aus Deutschland, Frankreich, Japan, den Niederlanden und den USA.
Gourmetfans können sich bereits jetzt auf die kulinarische Begegnung mit folgenden acht internationalen Sternegastköchen Ende Januar 2014 im Oberengadin freuen: Aus Deutschland reisen Andree Köthe, Tim Raue und Christian Scharrer an, aus Frankreich Mauro Colagreco und Yoann Conte, aus Japan Yoshihiro Takahashi, aus den Niederlanden Moshik Roth und aus den USA Wolfgang Puck.

„Es spricht für den anhaltend hohen Stellenwert des St. Moritz Gourmet Festivals, dass so renommierte Spitzenköche eine Woche lang ihre eigenen Restaurants in der Heimat schliessen werden, um dem Ruf ins Oberengadin zu folgen!“, freut sich Reto Mathis, Präsident der Festival-Eventorganisation gegenüber Gourmet Report. In Summe bringen die acht Gastköche allein 17 Michelin-Sterne mit! Gemeinsam mit den ebenfalls hoch ausgezeichneten Küchenchefs der Partnerhotels werden sie die Festivalgäste an den Official Events – sowie individuell an verschiedenen Special Events – vom 27. bis zum 31. Januar 2014 verwöhnen:
Andree Köthe (2 Michelin-Sterne, 18 GaultMillau-Punkte, „Koch des Jahres 2012“ (GaultMillau), Restaurant Essigbrätlein, Nürnberg/D) ist bekannt für seine spannende Gewürz- und Gemüseküche, die er mit seinem kongenialen Küchenchef Yves Ollech kreiert. „Auch wenn Fleisch oder Fisch integriert sind, der Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Gerichts ist für uns immer ein Gemüse“, lautet das Credo.
Gastkoch bei Küchenchef Christian Ott im Hotel Schweizerhof**** Superior, St. Moritz, www.schweizerhofstmoritz.ch

Christian Scharrer (2 Michelin-Sterne, 18 GaultMillau-Punkte, „Koch des Jahres 2011“ (Bertelsmann Verlag), Restaurant Buddenbrooks / A-ROSA Resorts & Hideaways, Travemünde/D, www.resort.a-rosa.de/travemuende ) baut auf traditionelle Geschmackskombinationen und saisonale Vermählungen. „Nicht Provokation ist mein Ziel, sondern mit Harmonie in Geschmack und Präsentation die Sinne meiner Gäste zu berühren“, lautet seine Devise.
Gastkoch bei Küchenchef Markus Rose im Hotel Giardino Mountain***** Superior, Champfèr/St. Moritz, www.giardino-mountain.ch

Tim Raue (2 Michelin-Sterne, 19 GaultMillau-Punkte, Restaurant TIM RAUE, Berlin/D, www.tim-raue.com ) hat mit seiner einzigartigen „East meets West“-Philosophie eine beispiellose Eigenständigkeit erlangt. Die kulinarische Nummer eins in Deutschlands Hauptstadt serviert ausschliesslich Gerichte, die Energie und Lebensfreude spenden.
Gastkoch bei Küchenchef Fabrizio Piantanida im Grand Hotel Kronenhof***** Superior, www.kronenhof.com

Mauro Colagreco (2 Michelin-Sterne, 4 Hauben, Nr. 28 World’s Best Restaurants, Frankreichs „Koch des Jahres 2009“, Restaurant Mirazur, Menton/F, www.maurocolagreco.com ) begeistert die Gourmetfachwelt als „Wunderkind“ mit seinem einzigartigen „new natural“-Stil. In seiner Küche hebt der gebürtige Argentinier die Grenzen von Land und Meer auf. Gastkoch bei Küchenchef Axel Rüdlin im Kempinski Grand Hotel des Bains***** Superior, St. Moritz, www.kempinski-stmoritz.ch.
Yoann Conte (2 Michelin-Sterne, 4 Hauben, Restaurant Yoann Conte, Annecy/F, www.yoann-conte.com) brilliert mit seiner „hohen Kochkunst direkt aus der Natur“. Für seine Küche durchforscht der gebürtige Bretone Berge, Wälder und Seen nach ursprünglichen Naturschätzen und pflegt die Aufzucht seltener Pflanzen, Gewürze und Kräuter.
Gastkoch bei Küchenchef Hans Nussbaumer im Kulm Hotel St. Moritz***** Superior, www.kulmhotel-stmoritz.ch

Yoshihiro Takahashi (3 Michelin-Sterne, Restaurant Hyotei, Kyoto/J, www.hyotei.co.jp/en/ ) ermöglicht multisensorische Erlebnisse mit seiner durch französische Einflüsse modern interpretierten traditionellen Kaiseki-Küche. Im Zentrum steht der Erhalt des Eigengeschmacks jahreszeitlicher Zutaten, die Takahashi auf speziellem Geschirr in Form von Pflanzen- und Tierdarstellungen mit essbaren Blüten und Blättern serviert.
Gastkoch bei Küchenchef Salvatore Frequente, Carlton Hotel***** Superior, St. Moritz, www.carlton-stmoritz.ch

Moshik Roth (2 Michelin-Sterne, Restaurant &samhoud places, Amsterdam/NL, www.samhoudplaces.com/en) bricht mit seinen molekularen Kochtechniken und traditionellen Zubereitungsmethoden bekannte Regeln auf. Der gebürtige Israeli kreiert sensationelle Menus mit dem Anspruch, dass niemals zuvor ein solches gegessen wurde.
Gastkoch bei Küchenchef Bernd Ackermann, Suvretta House***** Superior, St. Moritz, www.suvrettahouse.ch

Eine unvergleichliche Eventvielfalt
Mit diesen spannenden Gastköchen bietet das St. Moritz Gourmet Festival eine unvergleichliche Eventvielfalt in der letzten Januarwoche 2014! Das vollständige Programm wird demnächst bekannt gegeben. Bereits jetzt steht fest: Beginnend mit einem glanzvollen Opening im Kempinski Grand Hotel des Bains wird ein aussergewöhnliches Genusserlebnis aufs andere folgen! Darunter die Gourmet Safaris und individuellen Gourmet Dîners, die legendäre Kitchen Party im Badrutt’s Palace Hotel und das hochelegante Fascination Champagne im Suvretta House sowie weitere Special Events. Zum Abschluss findet das spektakuläre Finale mit allen Spitzenköchen neu im VIP-Zelt auf dem zugefrorenen St. Moritzersee statt.

Der Vorverkauf für die Eventtickets startet am 1. Dezember 2013, individuelle Special Arrangements der Partnerhotels bereits jetzt buchbar
Erstmals bieten die Partnerhotels in der Festivalwoche ganz individuelle Special Arrangements an, inklusive Übernachtungen und attraktiver Extras, die bereits jetzt gebucht werden können! Die Detailinformationen sind auf der Website www.stmoritz-gourmetfestival.ch zu finden.

Wolfgang Puck (2 Michelin-Sterne, „Business Statesman of the Year 2001“, Emmy-Award-Gewinner, Restaurant Spago, Beverly Hills/USA, www.wolfgangpuck.com gilt als genialer Begründer der California Haute Cuisine. Der gebürtige Österreicher geh
ört zum kulinarischen Olymp der Vereinigten Staaten und blickt auf eine Karriere mit Starkultcharakter. Gastkoch bei Küchenchef Mauro Taufer, Badrutt’s Palace Hotel***** Superior, St. Moritz, www.badruttspalace.com

Folgende Festivalpartner freuen sich darauf, Gourmetfans aus aller Welt beim Festival begrüssen zu können: die Partnerhotels Badrutt’s Palace Hotel***** Superior, St. Moritz; Carlton Hotel***** Superior, St. Moritz; Grand Hotel Kronenhof***** Superior, Pontresina; Hotel Giardino Mountain***** Superior, Champfèr/St. Moritz; Hotel Schweizerhof**** Superior, St. Moritz; Kempinski Grand Hotel des Bains***** Superior, St. Moritz; Kulm Hotel St. Moritz***** Superior und Suvretta House***** Superior, St. Moritz, sowie die drei Eventlocations Cava – Hotel Steffani****, St. Moritz, Hotel Waldhaus*****, Sils- Maria, und Mathis Food Affairs, Corviglia/St. Moritz.

www.stmoritz-gourmetfestival.ch

Sebastian Andree

Sebastian Andree vom Hamburger Restaurant Se7en Oceans serviert Spargel am liebsten mit exklusivem Fisch

Der „Königin unter dem Gemüse“ gebührt ein majestätischer Auftritt und eine angemessene Gesellschaft: In der Sterneküche von Sebastian Andree, Küchenchef im Se7en Oceans, gehen Spargel und hochwertiger Fisch eine interessante Verbindung ein. Beide sind fein im Geschmack, reich an Vitalstoffen und schmecken besonders leicht und elegant.

Bei den Variationen darf es auch mal etwas kreativer zugehen. „Wir servieren gern Klassisches, möchten unsere Gäste aber auch immer wieder mit neuen ausgefallenen Kreationen überraschen“, so der Sternekoch. Dass diese hauptsächlich maritimen Ursprungs sind, verrät schon der Name des Restaurants – erlesene Fischgerichte stehen auf der Karte ganz oben.

Der Deutschen liebstes Gemüse
Durch den langen Winter müssen sich die Fans des deutschen Spargels in diesem Jahr etwas gedulden. Erst ab Mitte April werden die ersten hochwertigen Stangen auf dem Markt erhältlich sein, am 24. Juni, dem Johannistag ist es mit der Saison dann schon wieder vorbei. Der begrenzte Zeitraum ist einer der Faktoren, der den Spargel so begehrt macht. Laut statistischem Bundesamt ist er der Deutschen liebstes Gemüse mit dem größten Anbaugebiet. Gegenüber der letzten Vollerhebung im Jahr 2008 stieg die Anbaufläche von Spargel im Jahr 2012 um 10 Prozent auf fast 24 000 Hektar. Damit nahm Spargel gut ein Fünftel der gesamten Freilandfläche für Gemüse in Deutschland ein. Die größten Spargelanbauflächen lagen mit 5 200 Hektar in Niedersachsen*.

Von April bis Juni ist der Spargel also sehr oft auf dem Speiseplan. In welcher Kombination – daran scheiden sich die Geister: Fleisch oder Fisch, roher oder gekochter Schinken, Schnitzel, Lachs oder auch mal etwas ganz anderes?
Die Kombination mit Fisch schätzen vor allem Fans der leichten Küche. Das gesunde Gemüse verträgt zwar durchaus auch gehaltvollere Begleiter, fügt sich aber besonders harmonisch mit zartem, aromatischem Fisch.

*Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), März 2013

Tipps von Sebastian Andree:
1. Am einfachsten gelingt der Spargel in einem Spargeltopf. Die Köpfe sollten noch aus dem Wasser herausragen, sie werden dann nur durch den Dampf gegart und bleiben bissfest.
2. Für eine besonders weiße Farbe hilft ein Spritzer Zitrone im Kochsud. Unbedingt sparsam umgehen um das Aroma zu bewahren.
3. Um festzustellen, ob der Spargel fertig ist, einfach eine Stange mit einer Zange oder Gabel aus dem Wasser heben – biegen die Enden sich leicht nach unten, ist er perfekt gegart.
4. Zum weißen Spargel passt ein säurearmer, nicht zu süßer Weißwein, wie zum Beispiel ein Silvaner oder Riesling. Grüner Spargel verträgt einen kräftigeren Tropfen, der das leicht nussige Aroma der Stangen unterstützt, Sommeliers empfehlen einen Sauvignon blanc oder einen kräftigen Weißburgunder.
5. In ein feuchtes Leinentuch gewickelt hält sich Spargel bis zu drei Tage im Kühlschrank.

Wissenswertes für das Tischgespräch

Geschlürft und nicht geschnitten:
Früher wurde Spargel ausschließlich „geschlürft“, also mit den Fingern zum Mund geführt, da man verhindern wollte, dass die empfindlichen, unbeschichteten Messer rosteten.

Ein alter Bekannter:
Historisch belegt ist die Existenz des Spargels seit etwa 500 v.Chr., Wandmalereien sollen sogar beweisen, dass ihn bereits die alten Ägypter vor 5.000 Jahren entdeckten. Vor rund 2.000 Jahren kultivierten die Römer Spargel erstmalig als Gemüse, das erste deutsche Spargelbeet wurde im 16. Jahrhundert im Stuttgarter Lustgarten angelegt.

Die inneren Werte:
Spargel ist reich an Mineralstoffen wie Phosphor, Kalium, Kalzium, Natrium und Eisen, er regt den Stoffwechsel an und schwemmt Gift- und Schlackenstoffe aus. Mit 17 Kilokalorien pro 100 Gramm ist er perfekt für die bewusste Ernährung, und auch mit Vitaminen geizen die ranken Stangen nicht. So deckt etwa ein Pfund Spargel den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C.

Ihre Heiligkeit:
In China, Persien und auch Griechenland galt der Spargel als vielseitige Heilpflanze, die beispielsweise zur Linderung von Zahnschmerzen oder Bienenstichen eingesetzt wurde – daher auch der botanische Name „Asparagos officinalis“.

Rekordverdächtig:
Der Kieler Koch Helmut Zipner ist Weltmeister im Spargelschälen. Er schält 1.000 Kilogramm nonstop in 11h 24 min.

Die Sonne bringt Farbe ins Spiel:
Entscheidend für die Farbe sind Ernte und Sonneneinwirkung. Der weiße, mild schmeckende Spargel bleibt weiß, weil er unter den Erdwällen ohne Sonneneinwirkung wächst. Der violette, kräftigere Spargel wird gestochen, wenn er die Erdoberfläche schon durchbrochen hat, also bereits leicht von der Sonne gefärbt wurde. Grünspargel wächst komplett über der Erde, er hat dünnere Stangen und ein herzhaftes, leicht nussiges Aroma.

Zitat mit Köpfchen:
„Es hat mich nie gestört, dass man mich manchmal mit einem Spargel verglichen hat, denn am Spargel ist der Kopf das Wichtigste.“ (Charles de Gaulles)

Spezialist für Spargel ist Sebastian Andrees Wirkungsstätte:
Se7en Oceans, Ballindamm 40, 2. OG in der Europapassage (separater Fahrstuhl am Eingang Jungfernstieg), 20095 Hamburg

Öffnungszeiten Gourmet-Restaurant:
Küche: Täglich von 12 – 15 Uhr und 18 – 22 Uhr. Ruhetag: So. + Di.

www.se7en-oceans.de/

Felix Pirwitz

Das Hamburger Sternerestaurant Se7en Oceans verpflichtet Felix Pirwitz als Sous Chef – Pirwitz wird das Team um Küchenchef Sebastian Andree* perfekt ergänzen

Das Gourmetrestaurant Se7en Oceans wurde im Herbst 2012 mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Eine besondere Überraschung nach so kurzer Zeit und ein Ansporn, das hohe Niveau noch zu steigern.

Zur Spitzengastronomie gehört für Geschäftsführer Jaffar Saidolzakerin neben einer hochwertigen Ausstattung und den besten Produkten vor allem das perfekte Team: „Felix Pirwitz hat einen ausgezeichneten Ruf. Er ist kreativ, professionell und mit viel Herzblut bei der Arbeit. Er wird das Team um Küchenchef Sebastian Andrée perfekt ergänzen. Schön, dass er bei uns an Bord ist.“

Der 27-Jährige aus Wolgast freut sich auf die neue Herausforderung. Er war zuletzt Küchenchef im Restaurant Frankfurter Botschaft, die Sterneküche kennt er bereits aus seiner Tätigkeit im Gourmetrestaurant Le Ciel, wo er 2006 nach seiner Ausbildung im Intercontinental Resort Berchtesgarden wirkte.

Was Felix Pirwitz neben seiner Qualifikation ausmacht, ist seine besondere Experimentierfreudigkeit: „In der Sterneküche geht es nicht nur um Perfektion und Exklusivität. Eine große Portion Leidenschaft und der Mut zu neuen Kreationen machen die Gerichte wirklich einzigartig. Am Se7en Oceans reizt mich besonders die gehobene Fischküche und die junge kreative Mannschaft, ich freue mich sehr auf die Arbeit mit Sebastian Andrée und seinem Team“, so Pirwitz.

Im Gourmet Restaurant diniert der Gast auf insgesamt 70 Plätzen mit Blick auf die Binnenalster. Die Karte umfasst vor allem maritime Spezialitäten aus der Region; wechselnde internationale Fisch- und Fleischkreationen ergänzen das Angebot. Highlights für Fischliebhaber sind die Theke mit fangfrischem Fisch und das Hummerbecken. Die Kreationen aus der hauseigenen Pâtisserie und die exklusive Weinkarte runden das Menü ab.

Das Ensemble am Jungfernstieg umfasst neben dem Gourmet-Restaurant die Sushi-Bar unter der Leitung von Sushi-Meister Byong Ho Lee, die Oceans Bar mit Panoramablick und eigener Bistroküche sowie die Carlos André Cigar Lounge mit begehbarem Humidor.

Se7en Oceans, Ballindamm 40, 2. OG in der Europapassage (separater Fahrstuhl am Eingang Jungfernstieg), 20095 Hamburg, www.se7en-oceans.de

Öffnungszeiten Gourmet-Restaurant:
Küche: Täglich von 12 – 15 Uhr und 18 – 22 Uhr. Ruhetag: So. + Di. abends

Jochen Kempf

Wieder ein Stern weniger für Hamburg! Nach Rachs Tafelhaus, Anna Sgroi und Poletto schließt nun auch das Prinz Frederik.

Schon lange mehr kein Geheimtipp ist das Hamburger Restaurant Prinz Fredrik, insbesondere seit dort Jochen Kempf Küchenchef und seit 8 Jahren regelmäßig einen Michelinstern für das Restaurant Prinz Frederik erkocht – im Mai 2013 ist Schluß – das Hotel wurde verkauft.

Inhaber Fritz Lay hat das Luxushotel in Harvestehude verkauft. Er hat schon andere Pläne. Bald will er in einer alten Kerzenfabrik in Barmstedt Gäste bewirten. Auf die Frage, ob es ihm leidtue, nach so vielen Jahren das Haus zu verlassen, sagte Lay in DIE WELT: „Nö. Es war eine schöne Zeit, aber nun mache ich etwas anderes. Ich habe Sterne-Koch Jochen Kempf und der Brigade angeboten, mit nach Barmstedt zu kommen. Mal sehen, wer sich entschließt.“

Gourmet Report wünscht Lay und Kempf viel Erfolg!

Im aktuellen Michelin www.gourmet-report.de/artikel/343514/Alle-Michelin-Sterne-2013.html kann Hamburg 13 Sterne aufweisen, da Karlheinz Hauser den zweiten bekam und Andre Stolle sowie Sebastian Andree jeweils einen Stern neu bekamen. Damit liegt Hamburg hinter Berlin (16), aber noch vor München (12).

Sebastian Andrée

Gerade erst hat er sich einen Michelin Stern erkocht, schon bricht der 28-jährige Sebastian Andrée auf zu einer neuen Herausforderung: Der Sternekoch stellt ab sofort als Küchenchef im Seven Oceans an der Binnenalster seine Fähigkeiten unter Beweis: „Die Nähe zum Meer und das Gastronomiekonzept haben mich schnell überzeugt, denn die gehobene Fischküche hat schon immer eine Faszination auf mich ausgeübt. Ich freue mich darauf, mit meinem Team im Seven Oceans die Hamburger Gourmets zu verwöhnen.“

Seine Liebe zum Kochen entdeckte der ‚Koch aus Leidenschaft‘ – wie er sich selbst beschreibt – bereits als kleiner Junge in der Pension seiner Mutter in Paraguay. Nach seiner Ausbildung bei Karl Ederer im Münchner Restaurant Glockenbach führte ihn sein Weg unter anderem in das Restaurant Bareiss in Baiersbronn, das Gourmetrestaurant Dallmayr in München und zuletzt in das Restaurant Gregor’s Fine Dining in Rötz, Oberpfalz. Hier wurde seine Arbeit jüngst vom Guide Michelin mit einem Stern ausgezeichnet. Auch seine übrigen Stationen sind von Guide Michelin und Gault Millau hoch dekoriert.

Jaffar Saidolzakerin, Geschäftsführer des Seven Oceans, freut sich sehr, dass er den Sternekoch für sein Haus gewinnen konnte. „Wir sind stolz, Herrn Andrée als neuen Küchenchef vorstellen zu dürfen. Seine besonderen Kochkünste, sein hoher Anspruch an die Frische und Qualität der Produkte und die Liebe zum Detail passen perfekt zu unserem Konzept.“ Im Gourmet-Restaurant diniert der Gast auf insgesamt 70 Plätzen mit Blick auf die Binnenalster. Die kleine, ausgewählte Karte umfasst vor allem maritime Spezialitäten aus der Region; wechselnde internationale Fisch- und Fleischkreationen ergänzen das Angebot. Highlights für Fischliebhaber sind die Theke mit fangfrischem Fisch und das Hummerbecken. Der Gast kann sich seinen Favoriten auswählen und nach seinen persönlichen Wünschen zubereiten lassen. Süße Kreationen aus der hauseigenen Pâtisserie und die exklusive Weinkarte runden das Menü ab.

Das Ensemble umfasst neben dem Gourmet-Restaurant die Sushi-Bar unter der Leitung von Sushi-Meister Byong Ho Lee, die Oceans Bar mit Panoramablick und eigener Bistroküche sowie die Carlos André Cigar Lounge mit begehbarem Humidor.

Se7en Oceans, Ballindamm 40, Europapassage 2. OG, 20095 Hamburg
www.se7en-oceans.de

Gault Millau 2012

19,5 Punkte für Sven Elverfeld aus Wolfsburg im neuen Gault Millau – Douce Steiner aus Südbaden beste deutsche Köchin – Tim Raue bester Koch in Berlin – Heftige Kritik am Service

Als „immer lästigere Störung“ empfindet die französische Gourmetbibel Gault Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2012 die „Überpräsenz des Service in der deutschen Spitzengastronomie. Was es für Liebende, Geschäftsleute oder eine gesellige Runde bedeutet, wenn der Service heute doppelt so oft an den Tisch kommt wie vor 10 Jahren (damals 20, nun etwa 40 Mal pro Stunde an einen Vierertisch), interessiert diese Störenfriede nicht im mindesten, die ständig etwas ansagen, fragen oder nachschenken müssen“. Auch allzu viele Köche trügen zu diesem „Gästestören bei. Wer seine Zugehörigkeit zur Avantgarde beweisen will, bietet ja kein Stück Fleisch mehr, sondern spielt das in drei Variationen mit sechs verschiedenen Beilagenelementen in Texturen durch. Und jeder Geleewürfel, Saucentupfer und Püreestrich auf dem Teller muss vom Service ausgiebig ‚erklärt’ werden, besonders gern unter Zuhilfenahme des Uhrzeigersinns.

Kurzum, man fühlt sich mittlerweile in den meisten Toprestaurants wie in einem Überwachungsstaat. Wer sich mit Freunden unterhalten oder mit Partnern etwas besprechen will, bedenke bei der Wahl des Lokals, ob er dort noch ausreden darf und sein Gedankenfluss nicht ständig unterbrochen wird. Wir sind sicher, der Service wird es über kurz oder lang hinkriegen, dass Menschen, die sich etwas zu sagen haben, dazu Restaurants meiden.“

Rucolasauce zum Rahmeis mit Himbeeren beim „Koch des Jahres“

Zum „Koch des Jahres“ wurde der „Pionier der deutschen Gewürz- und derzeit so modischen Gemüseküche“ gekürt: der 47-jährige Andree Köthe vom Nürnberger „Essigbrätlein“. Er kochte „schon vor 10 Jahren sein Gemüse aus der Neben- in die Hauptrolle und bot Fleisch wie Fisch als Beilage dar. Und bewies dabei eine unglaublich sichere Hand im Umgang mit der Würze, die hier so vielfältig, so ungewohnt, so fordernd und auch so provozierend wirkt wie in kaum einem anderen deutschen Restaurant“.

Seine „intellektuelle, aber unprätentiöse Küche“ bietet nur ein maximal siebengängiges Menü, „das man mit ‚Nachdenken über Geschmack’ oder ‚Schmecken mit Verstand’ überschreiben könnte. Hauchdünne, kurz al dente blanchierte Scheibchen und würzig-knackige Blattstiele vom Radieschen gibt es als zungestreichelnden Balsam zur Seeforelle, Blumenkohl als feine Creme und in hauchdünnen, rohen Scheiben zu glasig angegartem Wildsaibling. Auch ein Augenschmaus sind die in einem Dreieck aus grober Meerrettichcreme stehenden Scheiben von säuerlich marinierter Roter Bete, denen Schnittlauchröllchen grüne und Kirschblüten-Crunchy duftige Noten verleihen. Reiner Schnittlauchsaft führt die Kombination von Aprikose und Reh zur Geschmacksexplosion auf der Zunge, feinherbe Rucolasauce kontrastiert Rahmeis mit Himbeeren.“

Für diese „in die in Sphären absoluter puristischer Aromatik vorstoßende Küche“ erhielt der völlig uneitle Nordhesse, der keine großen Lehrmeister und keine Hobbys hat, weder luxuriöse Produkte noch modische Effekte verwendet, 18 von 20 möglichen Punkten.

Eine höhere Bewertung als Köthe haben in dem nach dem französischen Schulnotensystem urteilenden Guide nur 12 deutsche Köche. In die Phalanx der mit 19,5 Punkten höchstbewerteten Küchenchefs stieg Sven Elverfeld vom Restaurant „Aqua“ in Wolfsburg auf. Aus der Begründung: „Er verzichtet auf exotische Produkte und hyperkreative Zubereitungen. Das scheinbar Einfache wird bei ihm zu einem Reigen des Wohlgeschmacks und der vollendeten Harmonie für alle Geschmackssinne. Er stellt konsequent Geschmack über Effekt.“

Ihre 19,5 Punkte aus dem Vorjahr bekamen wieder Harald Wohlfahrt von der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn-Tonbach für „nie nachlassende kreative Energie, unbestechlichen Gaumen und absoluten Willen zur Perfektion“, Helmut Thieltges vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis bei Wittlich in der Südeifel wegen „seiner Küche von der Leichtigkeit, aber zugleich auch Tiefe einer Mozartmelodie“, Joachim Wissler vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach als „Deutschlands weltoffenster Koch mit dem Ehrgeiz und der Ernsthaftigkeit eines Hohenprie- sters der internationalen Avantgarde“ und Klaus Erfort vom „GästeHaus“ in Saarbrücken, „der die Kulinarik nicht neu erfinden, sondern ihr bloß in aller Bescheidenheit das absolute Optimum abgewinnen will“.

Diesem Quintett folgen mit je 19 Punkten Thomas Bühner vom „La Vie“ in Osnabrück für seine „reine Harmonielehre auf jedem Teller“, Christian Jürgens von der „Überfahrt“ in Rottach-Egern am Tegernsee für das „Bestreben, die Seele eines Produkts auf das Bestmögliche darzustellen“, Christian Bau vom „Schloss Berg“ im saarländischen Perl-Nennig, der „leider ohne lockere Beschwingtheit der Küche den Weg in die Zukunft weisen will“, Hans Stefan Steinheuer von „Steinheuers Restaurant zur alten Post“ in Bad Neuenahr, der „durch den kühl kalkulierten Einsatz der würzenden Zutaten prononcierte Herzhaftigkeit erreicht“, Heinz Winkler von der „Residenz Heinz Winkler“ im oberbayerischen Aschau für „eine Küche von erhabener Leichtigkeit bei gleichzeitig tiefgründigen Aromen“, Nils Henkel vom „Schloss Lerbach“ in Bergisch Gladbach, der „alle technischen Möglichkeiten zeitgenössischer Kulinarik nutzt, um ein sehr gutes Produkt in all seinen Facetten zu zeigen“ sowie Tim Raue vom gleichnamigen Restaurant in Berlin, der diese Note erstmals erreichte, weil er „aus seinen umfangreichen internationalen Erfahrungen eine persönliche Essenz der asiatischen Küche destillierte“. Er kreierte auch das „Menü des Jahres“, das im „Prinzip höchster Leichtigkeit“ u.a. thailändische Tageslilie, neuseeländische „8 head“ Abalone und Taube in Sichuangewürzen bietet.

Auf 18 Punkte steigerten sich der „spielerisch-heiter und technisch ausgefeilt kochende“ Hans Horberth vom „La Vision“ in Köln und der „sensorische Ekstase und emotionale Freude vereinende“ Christoph Rainer von der „Villa Rothschild“ in Königstein/Taunus. Insgesamt erkochten 30 Köche 18 Punkte, die für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung” stehen; 19,5 und 19 Punkte bedeuten Weltklasse. Von den 42 deutschen Topköchen, die 18 bis 19,5 Punkte bekamen, stehen 11 in NRW, 6 in Baden-Württemberg und je 5 in Bayern und Rheinland- Pfalz am Herd.

17 Punkte erreichten erstmals 16 Köche, unter ihnen Douce Steiner vom „Hirschen“ in Sulzburg (Südbaden), die damit höchstbewertete Köchin in Deutschland ist. Für ihre „sehr mundwässernd komponierten Gerichten der vielseitigen Speisenkarte, ihre besondere Liebe zu Gemüse und Kräutern sowie ihr Händchen für leichte Saucen“ wurde sie „Aufsteiger des Jahres“. Dieselbe Note schafften auf Anhieb die Küchenchefs zweier neu eröffneter Restaurants: Franz Berlin, 28, von „Berlin’s Krone“ in Bad Teinach (Nordschwarzwald) und Dirk Hoberg, 30, vom „Ophelia“ in Konstanz.

Die „feenhafte, aber selbstbewusste Küche“ der 26-jährigen Kimberley Unser des ebenfalls neueröffneten „Seven Swans“ in Frankfurt stellen die Tester als „Entdeckung des Jahres“ vor, weil sie „essbare Landschaften auf den Teller zaubert und ihre scheinba
r unbekümmerte Gute-Laune-Küche mit Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Bio-Qualität bietet“.

869 Restaurants ausgezeichnet, darunter 102 in den neuen Bundesländern
Insgesamt bewertet der alljährlich wegen seiner strengen Urteile und deren zu- weilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Fein- schmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in seiner neuen Ausgabe 1060 Restaurants. Die 25 Tester, die stets anonym auftreten und dieses Jahr 282.000 Euro Spesen machten, verliehen 869 Luxuslokalen und Landgasthöfen, Bistros und Hotelrestaurants die begehrten Kochmützen. Dazu mussten die Köche mindestens 13 von 20 Punkten erreichen, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Auch 102 Küchenchefs in den neuen Bundesländern erkochten diese Auszeichnung

An ihrer Spitze stehen mit 18 Punkten Oliver Heilmeyer vom „17fuffzig“ in Burg (Spreewald) und Dirk Schröer vom „Caroussel“ in Dresden. Ihnen folgen mit 17 Punkten der Italiener Marcello Fabbri vom Restaurant „Anna Amalia“ in Weimar, Benedikt Faust vom „Berliner Salson“ in Göhren auf Rügen, Tillmann Hahn vom „Butt“ in Rostock-Warnemünde, Stefan Hermann vom „Bean & Beluga“ in Dresden, Ronny Siewert vom „Friedrich Franz“ in Bad Doberan-Heiligendamm sowie die beiden Leipziger Detlef Schlegel vom „Stadtpfeifer“ und Peter Maria Schnurr vom „Falco“.

Da auch die Welt der Gourmandise im ständigen Wandel ist und die Plätze im Feinschmeckerparadies immer wieder neu gerührt und erkocht werden, servierte der Gault Millau im Vergleich zur Vorjahrsausgabe 119 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 119 inspirierte Küchen neu oder wieder auf. 118 Köche wurden höher, 116 niedriger als im letzten Guide bewertet. Außer dem Koch und dem Aufsteiger sowie der Entdeckung und dem Menü des Jahres zeichnete der Guide noch weitere kulinarische und gastronomische Leistungen aus:

• „Oberkellner des Jahres“: Enrico Spannenkrebs vom „Atelier“ in München,
• „Sommelier des Jahres“: Magdalena Brandstätter vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis bei Wittlich,
• „Restaurateur des Jahres“: Konrad Winzer vom „Drei König“ in Lörrach, ein Bildhauer, der aus Freude an unverkünstelter Küche ein Edelgasthaus finanzierte.
• „Pâtissier des Jahres“: Oliver Näve vom „Restaurant Français“ in Frankfurt,
• „Kochschule des Jahres“: Stefan Hermann vom „Bean & Beluga“ in Dresden,
• „Barkeeper des Jahres“: Franz Höckner vom Hotel „Adlon“ in Berlin.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (914 Seiten, 29.95 €) 370 Hotels. Im „Weinromantikhotel Richtershof“ in Mülheim an der Mosel kürte er den Rauchsalon („Londoner Herrenclub meets Mülheimer Fachwerkidyll“) zur „Cigar Lounge des Jahres“. Als zusätzliches Schmankerl bietet der Guide auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault Millau Deutschland 2012 – Der Reiseführer für Genießer 29. Jahrgang, 914 Seiten, Euro 29,95
ISBN 978-3-86244-076-4 (Bestellink portofrei), Christian Verlag München

Alle Meldungen zum Gault Millau 2012

Alles über den Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340144/Gault-Millau-2012/

Gault Millau Berlin 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340145/Gault-Millau-Berlin-2012/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340146/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2012/

Gault Millau 2012 in Bayern:
www.gourmet-report.de/artikel/340147/Gault-Millau-2012-Bayern/

Gault Millau 2012 in Brandenburg
www.gourmet-report.de/artikel/340148/Gault-Millau-2012-Brandenburg/

Gault Millau 2012 in Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/340149/Gault-Millau-2012-Bremen/

Gault Millau 2012 in Hamburg
www.gourmet-report.de/artikel/340150/Gault-Millau-2012-Hamburg/

Gault Millau 2012 in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/340151/Gault-Millau-Hessen-2012/

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern
www.gourmet-report.de/artikel/340152/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2012/

Gault Millau 2012 in Niedersachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340153/Gault-Millau-2012-Niedersachsen/

Gault Millau 2012 in NRW:
www.gourmet-report.de/artikel/340154/Gault-Millau-2012-NRW/

Gault Millau 2012 in Rheinland-Pfalz
www.gourmet-report.de/artikel/340155/Gault-Millau-2012-Rheinland-Pfalz/

Gault Millau 2012 im Saarland

www.gourmet-report.de/artikel/340156/Gault-Millau-2012-Saarland/

Gault Millau 2012 in Sachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340157/Gault-Millau-2012-Sachsen/

Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/340158/Gault-Millau-2012-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau 2012 in Schleswig- Holstein
www.gourmet-report.de/artikel/340159/Gault-Millau-in-Schleswig-Holstein/

Gault Millau 2012 in Thüringen:
www.gourmet-report.de/artikel/340160/Gault-Millau-2012-Thueringen/

Die besten GM Restaurants 2012 nach Orten sortiert:
www.gourmet-report.de/artikel/340161/Gault-Millau-2012-die-Besten/

Alle Links zum Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340162/Alle-Links-zum-Gault-Millau-2012/

Lesen Sie auch die Ergebnisse vom Guide Rouge Michelin 2012
www.gourmet-report.de/artikel/340071/Alle-wichtigen-Links-zum-2012-Michelin/

Marc-Andree Grünheid

Marc-Andree Grünheid kommt ursprünglich aus Wittingen und kocht seit kurzem in einem von Christian Rachs Restaurants in Hamburg. Ein Traumjob für wohl viele seiner Kollegen. Rach, Inhaber des Michelin-sterns und des Tafelhauses in Hamburg, ist als Spitzenkoch bekannt aus TV-Sendungen wie „Rach der Restauranttester“ und „Rachs Restaurantschule“. Für die beiden Fernsehformate erhielt er 2010 den Deutschen Fernsehpreis. Der 25 Jahre alte Marc-Andree Grünheid berichtet im IK-Interview über seine erfolgreiche bisherige Laufbahn als Koch und wie er seine neue Arbeit erlebt.

Lesen Sie das Interview hier:
http://www.az-online.de/nachrichten/landkreis-gifhorn/wittingen/traumjob-beim-sternekoch-1330693.html