Hendrik Canis

Hendrik Canis‘ Einstand als Sommelier und Serviceleiter im Hotel Elephant

Heimat bleibt eben Heimat, auch für einen der renommiertesten Sommeliers Berlins. Hendrik Canis, geboren im thüringischen Weimar, ist neuer Sommelier und Serviceleiter im Hotel Elephant. Verantwortlich für das Gourmetrestaurant Anna Amalia und den Elephantenkeller, stellte er sich zur wichtigsten Veranstaltung des Hotels, der zweitägigen Küchenparty Marcello & Friends, rund 800 Gästen vor.

Rückkehrer wie Hendrik Canis sieht man gerne in Weimar. Der gelernte Restaurantfachmann war rund 20 Jahre in Berlin aktiv und hat sich dort als Ausnahmegastgeber einen Namen gemacht. Nach Stationen wie dem Restaurant Vau, der Weinbar Rutz und dem eigenen Restaurant Die Spindel, fühlte er sich bereit für neue Herausforderungen: „Nach all den Jahren in der Großstadt wollte ich wieder ein Stück Heimat riechen. Nun in einem so wunderbar gewachsenem Haus wie dem Hotel Elephant zu arbeiten, macht mich sehr stolz.“

Auch Kay Heller, General Manager des Hotel Elephant in Weimar, freut sich über soviel Fachwissen und Leidenschaft in Person, zumal der zweifache Familienvater Hendrik Canis das Team um Küchenchef Marcello Fabbri und Restaurantleiterin Katrin Kühn als Sommelier und Serviceleiter perfekt ergänzt. „Einen erfahrenen Profi wie Hendrik Canis in unseren Reihen zu haben, ist für große Events wie unserer Küchenparty besonders wertvoll. Den diesjährigen Erfolg von Marcello & Friends haben wir somit auch ihm zu verdanken.“ Dass der leidenschaftliche Sportler Canis viel Ausdauer hat, bewies er am 18. und 19. November 2016 im Akkord – nämlich beim Öffnen von rund 200 Champagnerflaschen für die Gäste der Küchenparty. „Das war großer Rock’n’Roll, ich hätte mir keinen besseren Einstand wünschen können.“ Hendrik Canis‘ Herz schlägt also nicht nur für edle Gewächse aus Deutschland, Italien und Österreich, sondern auch für seine Heimatstadt Weimar, die er während seiner Zeit in Berlin nie vergessen hat.

www.hotelelephantweimar.com

Gault Millau 2017 – Thüringen

Zwei Thüringer Köche verbessern sich dieses Jahr nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird: Simon Raabe in seinem  Ende September 2016 eröffneten „Belle Epoque“ in Mühlhausen und Johannes Wallner vom „Clara“ in Erfurt. Raabe, der zuvor im „Küsterhaus“ (in Mühlhausen) kochte, „präferiert weiterhin jene Art zeitgemäßer bürgerlicher Küche, die er während seiner zehn Fortbildungsjahre in der Schweiz und im Elsass verinnerlichte: glasigen Bachsaibling auf Papaya-Chinakohlsalat mit Zitronengras oder auf Apfelholz geräuchertes und mit tasmanischem Bergpfeffer gewürztes Kalbsfilet mit Cassissauce und Gemüse“. Wallner „entfacht zwar kein kreatives Feuerwerk, bietet aber zuverlässig harmonische Gerichte wie Rehrücken in kräftigem Jus mit jungem Sellerie, geschmolzenen Blaubeeren und frischen Morcheln oder Sauerkirschgranité mit Haselnusskrokant unter einem Rosmarinschaum“.
Beide bekommen in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2017, die nach dem fanzösischen Schulnotensystem urteilt, jeweils 15 von 20 möglichen Punkten, die für einen „hohen Grad an Kreativität und Qualität“ verliehen werden.

Auf 14 Punkte steigert sich „der vormalige Bauhistoriker, aromenintensiv und edelrustikal kochende Autodidakt“ Dr. Werner Freund vom „St. Georges“ in Dieterode. Seine „kulinarische Tour de France mit Abstechern in andere radsportbegeisterte Länder bietet nach  Entenstopfleber mit bitter-süßer karamellisierter Orange auch eine sehr erfrischende Interpretation der Insalata Caprese (Burrata vom Wasserbüffel, Basilikumsorbet, Tomatenpesto) oder gut bestückte baskische Fischsuppe mit Piment d’Espelette und Pernod“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Thüringen teilen sich mit den beiden Aufsteigern Raabe und Wallner „der kaum noch italienisch kochende“ Marcello Fabbri vom „Anna Amalia“ in Weimar und Christian Hempfe vom „Scala“ in Jena. Bei dem „aufgrund von Nachlässigkeiten“ um einen Punkt abgewerteten Fabbri fanden die Tester „Bretonischen Hummer auf weißem Selleriesalat und einer Nocke des Knollengemüses eine respektable Kombination, besonders dann, wenn großzügig edler Osietra-Kaviar das Gericht nobilitiert – aber nur solange, bis ein unharmonischer Sud von Stangensellerie angegossen wird.“ Der „meist blätter- und blütenreich anrichtende“ Hempfe gefiel mit „farben- und aromafreudigen Gerichten wie der Gänseleber auf Pistazienbrot mit Kirschenspiel oder dem Lammrücken im mediterranen Geleit von gerösteten Artischocken, Oliven und lockeren Quarkgnocchi.“    

Dem Quartett folgen mit 14 Punkten Ulrich Rösch vom „Weinrestaurant Turmschänke“ in Eisenach, der „Kabeljau unter der Röstzwiebelkruste mit sautierten Radieschen, Cidresauce und Tagliarini anrichtet und von der Taube zarte Brust und knusprig gebackene Pâté mit violetter Karotte, Saubohnen und Morchelrisotto inszeniert“, und Andreas Schöppe vom „Il Cortile“ in Erfurt, bei dem „verlockende Antipasti wie das dünn aufgeschnittene Agnello mit eingelegten Peperoni, Bleichsellerie, lila Kartoffeln und gekleckster Thunfischcreme sowie Pasta alla Casarecce mit Garnelen, rosa Rinderfilet, Lauch und Chili eine sichere Bank sind“.  

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 17 Restaurants in Thüringen. 12 Restaurants zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, die ab 13 Punkten verliehen werden. Die schaffen auch die erstmals bewerteten Christin Ballenberger in ihrem Bistro „Das Ballenberger“ in Erfurt „dank Gerichten wie der röschen Perlhuhnbrust in Senfsauce mit Safranweizen und knackigen Erbsschoten“ und Martin Grau im „Le Goullon“ in Weimar durch „typische Bistro-Gerichte wie kurz gebratenes Tatar von der Regenbogen-Makrele mit Avocado, Tomate und Zwiebeltarte“.

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Thüringen
15 Punkte
**Clara im Kaisersaal in Erfurt
Scala in Jena
*Belle Epoque in Mühlhausen
***Anna Amalia in Weimar
14 Punkte
**St. Georges in Dieterode
Weinrestaurant Turmschänke in Eisenach
Il Cortile in Erfurt
13 Punkte
Venerius in Eckolstädt
*Das Ballenberger in Erfurt
Posthalterei in Meiningen
Feine Speiseschenke in Rüdigsdorf/Südharz
Anastasia und *Le Goullon in Weimar

*Newcomer  **Aufsteiger ***Absteiger   

Der Guide erscheint im Münchner Christian Verlag (752 Seiten, 34.99 Euro),
ISBN 978-3-95961-001-8 

 

Berichte aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/347794/Gault-Millau-2017-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/347795/Gault-Millau-2017-Baden-Wuertemberg/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/347796/Gault-Millau-2017-Bayern/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/347797/Gault-Millau-2017-Hessen/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/347798/Gault-Millau-2017-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/347799/Gault-Millau-2017-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/347800/Gault-Millau-2017-Hamburg/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/347801/Gault-Millau-2017-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347802/Gault-Millau-2017-Niedersachsen/
NRW: www.gourmet-report.de/artikel/347803/Gault-Millau-2017-NRW
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/347804/Gault-Millau-2017-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/347805/Gault-Millau-2017-Saarland/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/347806/Gault-Millau-2017-Sachsen/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/347807/Gault-Millau-2017-Sachsen-Anhalt/
Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/347808/Gault-Millau-2017-Thueringen/
Schlewsig-Holsten: www.gourmet-report.de/artikel/347809/Gault-Millau-2017-Schleswig-Holstein/

Hauptbericht: www.gourmet-report.de/artikel/347793/Koch-des-Jahres-Andreas-Krolik-in-Frankfurt/

Alle Restaurants mit 15 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319696743124
Alle Restaurants mit 16 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/posts/10154319689593124
Alle Restaurants mit 17 Punkten: www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319683638124/?type=3
Alles Restaurants mit 18 Punkten:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319679138124/?type=3
Restaurants mit mehr als 18 Punkten – die Besten in Deutschland:
www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10154319673603124/?type=3

Puyehue und Andes Mountain Water

In Chile fließt nicht nur Wein –
Edle Mineralwässer aus reinen Quellen wollen internationalen Genussmarkt erobern

Bisher hat sich Chile vor allem als Quelle für herausragende Weine einen Namen gemacht. Das Land am Pazifik zählt aber auch beim Mineralwasser zu den internationalen Spitzenreitern. Insgesamt vier chilenische Wassersorten gehören zu den Weltmeistern der Reinheit, der perfekten Mineralienkomposition und des Geschmacks. In eleganten Fläschchen werden die Premium-Wässer weltweit in Restaurants und Bars angeboten. Auf der Anuga in Köln Anfang Oktober präsentiert Chile zwei seiner Produkte: Agua Mineral Puyehue und Andes Mountain Water. Beide haben in der Bibel der feinen Mineralwässer, dem ‚Fine Waters: A Connoisseur’s Guide to the World’s Most Distinctive Bottled Waters‘, Höchstpunktzahlen erreicht.

Die klimatischen, geologischen und tektonischen Bedingungen am Fuße der chilenischen Vulkane sind einzigartig und fördern besonders reine Mineralwässer. Diese werden direkt an der Quelle abgefüllt, wobei praktisch kein Kontakt mit der Luft oder dem Menschen erlaubt ist. Dank der Böden in Chile ist die chemische Zusammensetzung aus Mineralstoffen und Spurenelementen ideal. Auch das exklusive Flaschendesign unterstützt die Positionierung der hochwertigen Wässer auf dem internationalen Genussmarkt.

Agua Mineral Puyehue: Reinheit pur in Form eines Regentropfens
Agua Mineral Puyehue entspringt aus der Quelle am Fuße des gleichnamigen Vulkans, mitten zwischen unberührten Naturwäldern im Süden Chiles. Sie verfügt über eine Zertifizierung des chilenischen Gesundheitsministeriums, wonach das Wasser von Puyehue aus einer offiziell anerkannten Heilquelle entspringt. Direkt vor Ort wird es in edle Fläschchen in Form eines Regentropfens abgefüllt.

Das Wasser weist eine ausgeglichene Komposition aus Mineralien und Spurenelementen aus und gehört zu den am besten bewerteten Mineralwässern weltweit. Es hat einen besonders geringen Natrium-Gehalt und enthält natürliche, gesundheitsfördernde Antioxidantien. Im Mund perlt es weich und frisch, die Geschmacksnerven sanft umschmeichelnd. Der Autor und Wasser-Sommelier Michael Mascha vergibt in seinem Buch ‚Fine Waters‘ die Höchstnote mit fünf Sternen an Agua Mineral Puyehue und setzt es in Rankings vor die weltberühmten Sorten Perrier und Evian.

Andes Mountain Water aus der Quelle der heiligen Amalia
Seit über 100 Jahren wird am Llaima Vulkan circa 700 Kilometer südlich von Santiago bereits ein besonders reines Wasser getrunken. Die Mapuches, die chilenischen Ureinwohner, erfrischten sich an der Quelle, die sich in den Colico See ergießt. Colico bedeutet in der Sprache der Mapuches „reines Wasser“. Seit zwei Jahren erst wird es unter dem Brand „A“ weltweit verkauft. A steht für die Kordilleren der Anden und auch für den Namen Amalia. Sie war Anfang des 20. Jahrhunderts eine der ersten Siedlerinnen in der Seenregion und erkannte die extreme Reinheit und gesunde Zusammensetzung des Wassers. Noch heute wird sie tief verehrt. Beispielsweise von Don Pancho, einem 96 Jahre alten Bewohner, der sich noch erinnern kann, wie Amalia die Quelle gegen jegliche Eingriffe des Menschen verteidigte. In ihrem Andenken wurde die Quelle „Santa Amalia“ genannt. Der Wasser-Experte Michael Mascha gab auch dem Andes Mountain Water fünf Sterne für seine hohe Reinheit und den weichen Geschmack.

Davidoff Tour Gastronomique 2012

Davidoff setzt die erfolgreiche Reise zu den besten Köchen Deutschlands fort und lädt zum fünften Mal zur Genusstour durch die Republik ein. Sterneköche servieren exklusive Menüs, und prominente Schauspieler bereichern mit Lesungen den kulturellen Teil der vier Stationen. Große Weine und Davidoff Cigarren runden die Abende ab.

Gastgeber der ersten Etappe in Weimar sind Sternekoch Marcello Fabbri und Friedrich von Thun, der unter anderem mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet ist. Der Grandseigneur des deutschen Fernsehens bezeichnet sich selbst als Genussmenschen, er schätzt guten Wein und gutes Essen – eben alles, was das Leben schöner macht. Diese Eigenschaft teilt er mit Marcello Fabbri, für den ein Gericht immer ein Gesamtkunstwerk ist.

www.davidoff.com

Gault Millau 2012, Thüringen

Ralf Kronmüller in Sondershausen kocht sich im neuen Gault Millau in die thüringische Küchenspitze – Höhere Noten für weitere fünf Thüringer Köche

„Den noch jungen, aber akribisch arbeitenden“ 29-jährigen Ralf Kronmüller vom „Schlossrestaurant” in Sondershausen serviert die französische Gourmet-Bibel Gault Millau in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2012 als thüringischen Aufsteiger des Jahres. Er beeindruckte die Tester, weil er „die butterzarte Schulter vom Iberico-Schwein im eigenen Saft mit einem fast künstlerisch arrangiertes Potpourri von Minigemüse garniert, den tadellos gebratenen Loup de mer mit Passepierre-Algen und Safran-Chorizosud begleitet und die Jacobsmuschelkerne so lange mit Nussbutter begießt, bis sie würdig erscheinen, auf einem Gazpachogelee nebst Petersilienschaum den Gast zu beglücken“. Dafür bekommt Kronmüller vom Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, erstmals 16 von 20 möglichen Punkten und steigt damit in jene Klasse auf, in der nach Gault Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird.

Auf 14 Punkte verbesserten sich André Dubrow von der „Güldenen Gans“ in Saalfeld durch „sehr gute Froschschenkel mit Rote Bete-Tapioka, Parma-Brotchip und Salatspitzen mit Kartoffeldressing“ und Sebastian Necke vom Restaurant „Charlotte“ in Weimar mit „Wildlachs auf geschmolzenen Tomaten und röschen Kartoffelwürfelchen, angegossen mit säuerlichen Buttermilchblä- schen“.

14 Punkte erreichte auch die wieder aufgenommene „Anastasia“ in Weimar. Dort bietet Andreas Scholz „köstliche Rehwürstchen auf warmem Kartoffel-Pfifferlingssalat mit hausgemachtem Traubensenf und marinierter Kresse“. Auf 13 Punkte steigerten sich Peter Herrmann von der „Landgrafenstube“ auf der Wartburg bei Eisenach („andalusisches Kaninchen mit Pinienkernen und Granatapfel-Manchego-Tortilla“) und Danilo Weh vom „Schwanenrestau- rant“ in Tabarz („Kalbshaxe auf delikatem Spitzkohl-Feigengemüse mit Thüringer Kloß“).

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault Millau in Thüringen hält mit 17 Punkten Marcello Fabbri im „Anna Amalia“ in Weimar. Die Tester preisen „die Grandezza erstklassiger Gänsestopfleber mit Kirschen auf dreierlei Art: opulente gebratene Scheibe auf Kirschkompott mit altem Balsamico, Praline in Gelee, die einer echten Kirsche verblüffend ähnlich war, und Schichttörtchen auf salzigem Biskuit mit herber Schokoladenmitte und Kirschgelee. Subtiles Handwerk und klare Aromen boten auch zartsaftiger Kabeljau auf knackigem Selleriesalat mit dezent-fruchtigem Holundersößchen, Paprikarisotto mit Garnelen und Pesto-Eis“.

Ihm folgt mit 16 Punkten neben Kronmüller der Erfurter Claus Alboth: „Mit Wonne schäumte der Kräuterfetischist ein Sauerampfersüppchen auf, toppte es aromastark mit feinen Koriander-Vanillebläschen und setzte als Einlage in die schicke Suppenterrine ein edelrustikales Spanferkeltörtchen. Höchstform erreicht die Küche“ in „Alboth’s Restaurant im Kaisersaal“ stets „bei ihren Dessertkünsten wie der Schokoladenmousse auf Brownie mit geschichteter Minz-Panna cotta als optischem Leckerbissen“.

Seine 15 Punkte aus dem Vorjahr verteidigte Ulrich Rösch vom „Wein- restaurant Turmschänke“ in Eisenach dank „moderner Inspirationen wie den Bäckchen vom Iberico-Schwein mit gefüllter Paprika und Weizenrisotto“.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 27 Restaurants in Thüringen. 20 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe benotet der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in Thüringen je 5 Restaurants höher bzw. niedriger.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (914Seiten, 29.95 €) 370 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol. Für unterwegs gibt es den Gault Millau auch als App fürs iPhone (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault Millau Deutschland 2012 – Der Reiseführer für Genießer 29. Jahrgang, 914 Seiten, Euro 29,95
ISBN 978-3-86244-076-4 (Bestellink portofrei), Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault Millau in Thüringen

17 Punkte
Anna Amalia in Weimar

16 Punkte
Alboth’s Restaurant im Kaisersaal in Erfurt Schlossrestaurant* in Sondershausen

15 Punkte
Weinrestaurant Turmschänke in Eisenach

14 Punkte
Gloriosa Palais Wachsberg und Zumnorde in Erfurt Güldene Gans* in Saalfeld
Patrick Wagner in Wachsenburggemeinde Anastasia** und Charlotte* in Weimar

13 Punkte
St. Georges in Dieterode Landgrafenstube in Eisenach
Il Cortile in Erfurt
Scala in Jena
Posthalterei in Meiningen Schieferhof in Neuhaus am Rennweg Schwanenrestaurant* in Tabarz Alt-Weimar in Weimar

* Aufsteiger **Newcomer

Alle Meldungen zum Gault Millau 2012

Alles über den Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340144/Gault-Millau-2012/

Gault Millau Berlin 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340145/Gault-Millau-Berlin-2012/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340146/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2012/

Gault Millau 2012 in Bayern:
www.gourmet-report.de/artikel/340147/Gault-Millau-2012-Bayern/

Gault Millau 2012 in Brandenburg
www.gourmet-report.de/artikel/340148/Gault-Millau-2012-Brandenburg/

Gault Millau 2012 in Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/340149/Gault-Millau-2012-Bremen/

Gault Millau 2012 in Hamburg
www.gourmet-report.de/artikel/340150/Gault-Millau-2012-Hamburg/

Gault Millau 2012 in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/340151/Gault-Millau-Hessen-2012/

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern
www.gourmet-report.de/artikel/340152/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2012/

Gault Millau 2012 in Niedersachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340153/Gault-Millau-2012-Niedersachsen/

Gault Millau 2012 in NRW:
www.gourmet-report.de/artikel/340154/Gault-Millau-2012-NRW/

Gault Millau 2012 in Rheinland-Pfalz
www.gourmet-report.de/artikel/340155/Gault-Millau-2012-Rheinland-Pfalz/

Gault Millau 2012 im Saarland

www.gourmet-report.de/artikel/340156/Gault-Millau-2012-Saarland/

Gault Millau 2012 in Sachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340157/Gault-Millau-2012-Sachsen/

Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/340158/Gault-Millau-2012-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau 2012 in Schleswig- Holstein
www.gourmet-report.de/artikel/340159/Gault-Millau-in-Schleswig-Holstein/

Gault Millau 2012 in Thüringen:
www.gourmet-report.de/artikel/340160/Gault-Millau-2012-Thueringen/

Die besten GM Restaurants 2012 nach Orten sortiert:
www.gourmet-report.de/artikel/340161/Gault-Millau-2012-die-Besten/

Alle Links zum Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340162/Alle-Links-zum-Gault-Millau-2012/

Lesen Sie auch die Ergebnisse vom Guide Rouge Michelin 2012
www.gourmet-report.de/artikel/340071/Alle-wichtigen-Links-zum-2012-Michelin/

Marcello Fabbri, Thomas Kahl und Ronny Siewert im Gabriele Restaurant, Berlin

Sterneköche im Gabriele: Marcello Fabbri, Thomas Kahl und Ronny Siewert geben ein kulinarisches Gastspiel in der Hauptstadt

Lebensfreude, Genuss, la dolce Vita – kaum eine Küche steht so sehr für die Freude am Essen wie die italienische. Seit Jahren schon zählt die Kochkunst aus dem Land hinter den Alpen zu den absoluten Favoriten der Deutschen. Das Gabriele Restaurant hat sich als italienisches Wohnzimmer Berlins daher etwas ganz Besonderes für alle Liebhaber mediterraner Genüsse einfallen lassen: Die besten Sterneköche Europas sind zu einem Gastspiel eingeladen und verwöhnen die Berliner mit italienischen Gaumenfreuden. Nachdem die beiden ersten Abende mit den Gastköchen Dieter Müller und Karlheinz Hauser für echte Begeisterung gesorgt haben, stehen nun drei weitere Sterneköche fest, die die Hauptstadt mit ihren kulinarischen Spezialitäten verwöhnen möchten: Marcello Fabbri, Thomas Kahl und Ronny Siewert.

Am 9. März besucht Marcello Fabbri, Chef de Cuisine im Restaurant Anna Amalia in Weimar, das Gabriele Restaurant. Für den in Rimini geborenen Sternekoch ist es eine echte Passion, die italienische Küche in Deutschland zu repräsentieren. Das Magazin „Der Feinschmecker“ wählte das Restaurant Anna Amalia zu den zehn besten ausländischen Restaurants in der Bundesrepublik, der Gault Millau belohnte Fabbris Küche mit hervorragenden 17 Punkten und der Guide Michelin zeichnete ihn bereits vor Jahren mit einem Michelin Stern aus. Im Gabriele Restaurant wird Fabbri ein 5-Gang-Menü zaubern, das die Gäste unter anderem mit Zitronen-Risotto mit Hummer und Assietra Kaviar und gebratener Jakobsmuschel auf Petersilien-Emulsion mit schwarzem Trüffel verwöhnt.

Bei einem Gastspiel der internationalen Kochelite darf auch er nicht fehlen: Thomas Kahl. Der gebürtige Österreicher perfektionierte seine Kochkunst auf weltweiten Stationen: Unter anderem war er Sous Chef im bekannten New Yorker Restaurant Danube, in Paris arbeitete er unter Pierre Gagnaire und in Deutschland leitete er von 2005 bis 2008 das Restaurant Le Val d’Or auf Johann Lafers Stromburg. Inzwischen ist Kahl im St. Regis Mardavall Resort auf Mallorca angekommen und verbindet dort in seinem Gourmetrestaurant Es Fum die mediterrane Küche mit seinem internationalen Erfahrungsschatz. Selbst Gourmet-Kritiker Heinz Horrmann bezeichnete das Es Fum unlängst als seine „absolute Nummer eins“ unter den besten Adressen für Connoisseure auf der Baleareninsel. Diese außergewöhnliche Interpretation der südländischen Kochkunst können nun auch die Gäste des Gabriele Restaurant am 13. April bei seinem 5-Gang-Menü in Berlin genießen.

Ein weiterer kulinarischer Höhepunkt erwartet die Hauptstadt am 13. Mai mit Ronny Siewert. Der Küchenchef des Gourmet Restaurants Friedrich Franz im Grand Hotel Heiligendamm verteidigte gerade zum dritten Mal in Folge einen Michelin Stern und erzielte 17 Gault Millau Punkte für seine „Küche mit höchster Kreativität und Qualität mit bestmöglicher Zubereitung.“ Seine persönliche Vorliebe gilt einem Zusammenspiel von Süße und Säure in Verbindung mit Fisch und Krustentieren. Auch er hat das Ziel, die Berliner bei seinem Gastspiel mit italienischer Sterneküche zu verwöhnen. Durch die Qualität seiner Produkte und die Intensität der Aromen möchte er sich in bleibende Erinnerung bei den Berlinern kochen.

Die genussvollen Abende mit der internationalen Kochelite beginnen jeweils um 19 Uhr. Gebucht werden kann jedes Gastspiel mit einem 5-Gang-Menü und einem Amuse Bouche für 99 Euro pro Person unter der Telefonnummer 030 301117-160 oder via Email unter gabriele@gabriele-restaurant.de. Das Gabriele Restaurant ist dienstags bis samstags von 18 bis 23 Uhr und sonntags von 17:30 bis 23 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sind unter www.gabriele-restaurant.de erhältlich.

Andreas Flechs

Küchenchef Andreas Flechs führt zukünftig die weiße Brigade und freut sich auf Maître und Sommelier Vedad Hadziabdic

Das Gabriele Restaurant der Adlon Holding begrüßt in diesen Tagen eine neue Führungsmannschaft in Küche und Service: Ab sofort übernimmt der bisherige Sous Chef Andreas Flechs den Posten des Küchenchefs. Der 26-jährige Weimarer arbeitet seit Beginn des Jahres im Gabriele und war zuvor knapp zwei Jahre im Gourmetrestaurant Anna Amalia in Weimar tätig. Unterstützung bekommt er ab dem 15. November vom neuen Maître und Sommelier, Vedad Hadziabdic. Der 41-jährige Gastronom und „Berliner Maître 2009“ war in den vergangenen Jahren ausschließlich in Sternerestaurants tätig, unter anderem in der renommierten Ente im Nassauer Hof, im Restaurant Aqua in Wolfsburg sowie zuletzt im Restaurant Quadriga im Brandenburger Hof.

Andreas Flechs
Andreas Flechs hat bereits im Alter von neun Jahren erste Erfahrungen in der Küche gemacht: Als jüngster von vier Kindern half er seiner Mutter schon früh bei der Zubereitung der gemeinsamen Mahlzeiten. Was zunächst als reine Begeisterung für die gemeinsame Zeit in der Küche begann, wurde im Laufe der Jahre zur Liebe zum Kochen und schließlich zur Berufung. Nach der Schule absolvierte Flechs daher eine Ausbildung zum Koch und sammelte im Anschluss internationale Erfahrungen auf den Schiffen der Viking River Cruises und in Alfons Schubeck´s Palazzo in München. Vor seiner Zeit im Gabriele Restaurant war der begeisterte Motorradfahrer in dem mit einem Michelin Stern ausgezeichneten Restaurant Anna Amalia in Weimar tätig. Hier entwickelte Flechs unter der Leitung von Küchendirekor Marcello Fabbri seine Liebe zur mediterranen Küche und legte damit die Basis für seine neue Position im Gabriele. Dort präsentiert er nun eine traditionelle italienische Küche auf höchstem Niveau. Auf der Karte finden sich Klassiker wie Thunfisch-Carpaccio mit Kalbstatar und Wachtelei sowie Milchkalbsfilet mit Lauch und weißem Trüffel. Andreas Flechs ist überzeugt von der traditionellen Küche und setzt diese nun im Restaurant Gabriele raffiniert und mit viel Liebe zum Detail um. Zu seinen persönlichen Favoriten gehören daher insbesondere das Steinpilzrisotto und der Loup de Mer im Sepiabrotmantel mit Kürbis.

Vedad Hadziabdic

Vedad Hadziabdic wurde 1969 in Bosnien und Herzegowina geboren und kam mit vier Jahren nach Deutschland. In der Zeit von 1982 bis 1990 ging seine Familie noch einmal in sein Geburtsland zurück, wo Hadziabdic dann auch die Schule beendete und eine Ausbildung zum Elektrotechniker absolvierte. Doch während dieser Zeit arbeitete er bereits als Aushilfe im Restaurant seines Onkels und stellte schnell fest, dass ihn sein ursprünglich erlernter Beruf in der Zukunft nicht ausfüllen würde. Kurz entschlossen entschied sich Hadziabdic zu einer weiteren Ausbildung zum Restaurantfachmann, die er in seiner Heimatstadt Tuzla absolvierte. Im Anschluss ging der junge Gastronom nach Kassel und sammelte dort erste Erfahrungen mit der italienischen Lebensart: In der ausschließlich von Italienern geführten Osteria La Frasca entwickelte er seine Liebe zum italienischen Wein und zum „Dolce Vita“. 1998 übernahm er dann zum ersten Mal die Position des Restaurantleiters in Johann Lafer’s Stromburg. In gleicher Position führte er in den Folgejahren das mit einem Michelin Stern ausgezeichnete Restaurant Ente im Nassauer Hof in Wiesbaden sowie das mit drei Michelin Sternen ausgezeichnete Restaurant Aqua im The Ritz-Carlton, Wolfsburg. Seit Juni 2008 ist Hadziabdic in Berlin. Und die Hauptstadt steht dem Vater zweier Kinder gut, denn schon im ersten Jahr zeichnete ihn die Berlin Partner GmbH zum „Berliner Maître 2009“ aus. Nun setzt er seine Erfahrungen als Gastgeber im Gabriele Restaurant ein, um gemeinsam mit seinem neuen Team und Küchenchef Andreas Flechs an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen. Martin Pelz, Geschäftsführer der Adlon Holding, freut sich über diese neuen Entwicklungen: „Wir haben uns viel Zeit dafür genommen, einen Gastgeber für das Gabriele zu finden und sind sehr glücklich darüber, mit Vedad Hadziabdic einen erfahrenen Gastronomen gewonnen zu haben. Darüber hinaus sind wir besonders stolz, Andreas Flechs zum neuen Küchenchef zu ernennen. Herr Flechs hat in den vergangenen Monaten nicht nur sein Talent unter Beweis gestellt, sondern sich auch als Führungskraft mit großem Teamgeist positioniert“, so Pelz.

Das Gabriele Restaurant befindet sich auf der Südseite des Hotel Adlon und präsentiert eine gehobene italienische Küche, die seit November 2008 mit einem Michelin Stern und 16 Punkten im Gault Millau ausgezeichnet ist. Gestaltet wurde das Restaurant von Designerin Anne Maria Jagdfeld, die eine warme und private Atmosphäre geschaffen hat, in der sich der Gast wohlfühlen kann. Das Interieur besticht durch einen unkonventionellen Mix aus klassischer italienischer Architektur und einem modernen New York-Style. In Verbindung mit dem charmanten Service erleben Gäste eine Atmosphäre voller Wohlbehagen und Entspannung an einem Ort, an dem man unbefangen die hohe Kunst der italienischen Küche genießen kann – das Gabriele ist das „italienische Wohnzimmer Berlins“.

Das Restaurant ist dienstags bis samstags von 18 bis 23 Uhr und sonntags von 17:30 bis 23 Uhr geöffnet. Weitere Informationen sind unter www.gabriele-restaurant.de erhältlich.

Zu Tisch an … der Algarve

ARTE, Samstag, 09.01. um 13:00 Uhr

Zu Tisch an … der Algarve

Die Küche an der Algarve lebt von den Gaben des Meeres und wurde deshalb von den erfahrenen Hausfrauen dem wechselnden Glück der Fischer angepasst: Für die Spezialität „Guisado“ kommt beinahe jede Sorte Fisch infrage – nur aus dem Meer muss er sein. Dazu wird Gemüse geschmort. Amalia, die Frau des Fischers Rogerio Conceição, die mit ihrer Familie in dem portugiesischen Küstenstädtchen Tavira wohnt, sammelt die Muscheln für ihre Küche selbst und serviert „Carne de porco com amêijoas“.

Der von Tag zu Tag wechselnde Fang, den der Fischer Rogerio Conceição an Land bringt, bestimmt, was bei seiner Familie auf den Tisch kommt. Doch seine Frau Amalia, die mit Rogerio und ihren drei erwachsenen Kindern in dem Küstenstädtchen Tavira wohnt, ist ohnehin offen für diese Zufälle und wirft ihre ursprüngliche Küchenplanung leicht über Bord, so wie sie auch im Leben vieles mit Humor nimmt. Für das „Guisado“, Fisch auf einem Gemüsebett, kann beispielsweise jeder Seefisch verwendet werden, dazu werden Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch geschmort. Aus selbst gesammelten Muscheln und Schweinefleisch kocht Amalia „Carne de porco com amêijoas“. In Tavira kocht und isst man gemeinsam. Zum Gemüseschneiden kommt die Nachbarin vorbei, und selbst in den Frisiersalon nimmt Amalia frittierte Stockfischbällchen mit. Mit ihrer Schwester macht sie Marzipankonfekt, das die Damen dann bei einem Ausflug in den Dünen essen.

Zu Tisch an … der Algarve

So, 03.01. um 17:25 Uhr arte

Zu Tisch an … der Algarve

Die Küche an der Algarve lebt von den Gaben des Meeres und wurde deshalb von den erfahrenen Hausfrauen dem wechselnden Glück der Fischer angepasst: Für die Spezialität „Guisado“ kommt beinahe jede Sorte Fisch infrage – nur aus dem Meer muss er sein. Dazu wird Gemüse geschmort. Amalia, die Frau des Fischers Rogerio Conceição, die mit ihrer Familie in dem portugiesischen Küstenstädtchen Tavira wohnt, sammelt die Muscheln für ihre Küche selbst und serviert „Carne de porco com amêijoas“.

Der von Tag zu Tag wechselnde Fang, den der Fischer Rogerio Conceição an Land bringt, bestimmt, was bei seiner Familie auf den Tisch kommt. Doch seine Frau Amalia, die mit Rogerio und ihren drei erwachsenen Kindern in dem Küstenstädtchen Tavira wohnt, ist ohnehin offen für diese Zufälle und wirft ihre ursprüngliche Küchenplanung leicht über Bord, so wie sie auch im Leben vieles mit Humor nimmt. Für das „Guisado“, Fisch auf einem Gemüsebett, kann beispielsweise jeder Seefisch verwendet werden, dazu werden Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch geschmort. Aus selbst gesammelten Muscheln und Schweinefleisch kocht Amalia „Carne de porco com amêijoas“. In Tavira kocht und isst man gemeinsam. Zum Gemüseschneiden kommt die Nachbarin vorbei, und selbst in den Frisiersalon nimmt Amalia frittierte Stockfischbällchen mit. Mit ihrer Schwester macht sie Marzipankonfekt, das die Damen dann bei einem Ausflug in den Dünen essen.

Der einzige Michelin Stern in Thüringen an Restaurant Anna Amalia

Der einzige Michelin Stern in Thüringen: Das Restaurant Anna Amalia im Hotel Elephant Weimar ist die absolute Top-Adresse für jeden Feinschmecker

Nach Bekanntgabe der Bewertung des Guide Michelin ist der Jubel im Hotel Elephant groß: Die beständig herausragenden Leistungen von Küchenchef Marcello Fabbri und Restaurantleiter Roman Drobeck mit ihren Teams sind erneut mit einem Michelin-Stern, einer der renommiertesten Auszeichnungen der Gastronomie, belohnt worden. Damit ist das Anna Amalia zum siebten Mal in Folge das einzige Restaurant in Thüringen mit dem begehrten Stern.

General Manager Paul J. Kernatsch freut sich erneut sehr mit seinen Küchen- und Restaurantchefs über die konstant ausgezeichneten Leistungen und kann nur wiederholt loben: „Qualitativ hochwertige Zutaten, ideenreiche Zubereitung, exzellenter Service und das stimmungsvolle Ambiente überzeugen auch die kritischsten und anspruchsvollsten Gäste und Tester. Ich bin sehr stolz und froh über die Kontinuität auf höchstem gastronomischen Niveau!“

Marcello Fabbri (38) zeichnet seit 1993 für die Küche des Anna Amalia und ihre mediterrane Ausrichtung verantwortlich. Der Erhalt des Sterns in der „roten Bibel“, wie der Guide Michelin von Köchen gern respektvoll genannt wird, bedeutet für den gebürtigen Italiener eine tägliche Herausforderung, die er mit Leidenschaft und Professionalität gemeistert hat.

Hotel Elephant, Weimar, ein Hotel der Luxury Collection
Das Hotel Elephant gehört zur erlesenen Riege von The Luxury Collection und liegt am Marktplatz im Herzen Weimars. 99 geräumige, mit zeitgenössischen Designs und Kunstwerken versehene Gästezimmer, Suiten und öffentliche Räume des Gebäudes sind geprägt von klassischem Bauhaus-Stil. Vier Veranstaltungsräume mit Tageslicht und einem edlen Interieur im Art déco- und Bauhaus-Stil schaffen einen ganz besonderen Rahmen für Bankette, Meetings und Tagungen. Im mehrfach preisgekrönten Gourmet-Restaurant Anna Amalia serviert Sternekoch Marcello Fabbri mediterrane Spezialitäten. Im historischen Gewölbe des Restaurants Elephantenkeller werden thüringische Gerichte serviert und in der Bar Elephant alle Lieblingsdrinks gemixt. Eine eigene Kulturreferentin eröffnet den Hotelgästen auf privaten Stadtführungen die Kunst- und Kulturschätze Weimars. Einer davon ist das Hotel Elephant selbst: Seit Jahrhunderten ist es Dreh- und Angelpunkt des gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Neben dem Hotel Elephant gehören folgende Hotels der exklusiven Luxury Collection zum Verbund von ArabellaStarwood Hotels & Resorts: das Hotel Fürstenhof in Leipzig, das Castillo Hotel Son Vida und das ArabellaSheraton Golf Hotel Son Vida auf Mallorca, das Le Président Wilson in Genf sowie das Arabella Western Cape Hotel & Spa in Südafrika.

www.luxurycollection.com/elephant

Hotelpreisvergleich