Nori: Sushi-Blätter häufig mit Schadstoffen belastet

Algenblätter (Nori) sind ein fester Bestandteil der asiatischen Küche und erfreuen sich auch in Deutschland einer wachsenden Beliebtheit, z. B. bei Sushi-Gerichten. Allerdings nehmen Meeresalgen häufig Schadstoffe aus der Umwelt auf. Bei Untersuchungen wurden besonders hohe Gehalte an Cadmium, Blei, Arsen und Aluminium in getrockneten Algenblättern nachgewiesen, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin mitteilte. Auch die gemessenen Jodgehalte waren in der Regel zu hoch und möglicherweise gesundheitsschädlich.

Sticks’n’Sushi
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Gault Millau 2014 – Baden-Würtemberg

 

Sören Anders kocht sich im neuen Gault&Millau in die Landesspitze – Viel Auftrieb im kulinarischen Mittelfeld – Harald Wohlfahrt seit 24 Jahren Nr. 1 im Ländle

Für seine „Begeisterung auslösende Küche“ kürt die französische Gourmetbibel Gault&Millau den „besessen mit viel Liebe zum Detail arbeitenden“ 27-jährigen Sören Anders aus Karlsruhe in ihrer jetzt erscheinenden Ausgabe 2014 zum Aufsteiger des Jahres in Baden-Württemberg. Die Tester kommentieren: „Den öffentlich mit einem Hang zur Großspurigkeit auftretenden Anders erlebt man in seinem Restaurant, das er im Januar übernahm, sympathisch und bescheiden. Dass er sich bei großen Köchen wie Thomas Bühner und Helmut Thieltges fortbildete, sieht und schmeckt man in seinem vielfältigen Repertoire.“

Für Gerichte wie „die sorgsam mit Kirschgelee beglänzte Gänseleber als Block und Roulade mit Gänselebereis, Kirschen, Mandeln, Mandelmilch und Amarettini-Bröseln oder die Taube auf fein gegartem Spitzkohl mit frittierten Blutwurstscheibchen und geräuchertem Apfelpüree“ bekommt er vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, 17 von 20 möglichen Punkten, die für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung” stehen. Eine höhere Note haben im Ländle nur vier und im Rest der Republik lediglich 32 Köche.

Auf 16 Punkte und damit in jene Klasse, in der nach dem Verständnis des Guides Kochen zur Kunst wird, verbessern sich

  • ·  Adolf und Axel Frey von der „Rebstock-Stube“ in Denzlingen („Vom neuen Esprit kündete auch ein gebackener, mit Hummer gefüllter Poulardenflügel samt Hummerschaum und -mayonnaise auf köstlichem kleinen Schnittlauch- Kartoffelkuchen“),

  • ·  Christian Baur vom „Wilden Ritter“ in Durbach („Extravaganzen von gebeizter Entenleber mit Wakame-Algen-Puder über Rehrücken, der im Sud exotischer Gewürze pochiert ist, mit Sauerkirsch-Couscous, Kirschwasser-Biskuit und rohem Blumenkohl-Tatar bis zum Soufflé von gesalzenen Zitronen mit Zitronengrassorbet, Zitronenschalencreme und Earl- Grey-Sabayon“) sowie

  • ·  Hansjörg Wöhrle vom „Adler“ in Weil („Von Gang zu Gang bemerkten wir ein deutliches Plus an Präzision und Mühewaltung bei der nach wie vor klassischen Küche“).

    Dieselbe Note bekommt auf Anhieb Peter Hagen vom neueröffneten „Ammolite“ in Rust, bei „dem man auch am erstklassigen Hummer im gelierten Apfelsaft mit Apfelblüten und Staudensellerieblättern merkt, dass er beste Lehrmeister hatte. Leider stört der Hang, möglichst zu jedem Gang etwas zu pürieren.“

Auf 15 Punkte steigern sich

  • ·  Raffaele Cannizzarro vom „Taberna“ in Müllheim („Er verbindet auf kreative Art die Leichtigkeit des Südens mit Badens Bodenständigkeit, italienische Lässigkeit mit deutscher Präzision“),

  • ·  Marcus Krietsch vom „Pfauen“ in Schorndorf („Aus modernem Küchengeist kommt auch der Eintopf mit Languste, Petoncles-Muscheln, Kohlrabi und Schwarzwurzeln“),

  • ·  Konrad Sluga von der „Künstlerkneipe“ in Karlsruhe („Marinierter Hummer mit gegrillter Ananas, Papayawürfeln und Curryschaum zeugt von sicherem Sinn für ausbalancierte, harmonische Aromen“),

  • ·  Christian Krüger vom „Axt“ in Mannheim („Lachs darf sich unter süßlicher Erbsencreme und gelierter Erbsen-Lasagne verbergen, die säuerlicher Grapefruitschaum überzieht“),

  • ·  Ralph Knebel vom „Erbprinz“ in Ettlingen („Gambas mit Avocadopüree und in Earl Grey gegartem Spinat demonstrieren modernisierte Klassik“) sowie

  • ·  Jörg Lawerenz vom „Walk’schen Haus“ in Weingarten („leichte Küche auf der Höhe der Zeit wie die Rotbarbe mit Pulpo, Artischocken, Passepierre-Algen, süßlichen Tomaten und Tomaten-Chips im feinen Sud“).

    Auf Anhieb schaffen die 15 Punkte in ihren neueröffneten Restaurants Ralf Kronmüller vom „Stadtpalais“ in Wertheim am Main („moderne Klassik wie der Rehrücken mit Olivenkrokant in einem Beet aus lila Karottenpüree, in dem verschiedene Gemüse steckten“) und Marcus Helfesrieder von der „Kellerwirtschaft“ in Vogtsburg-Oberbergen („klassisch die Bouillabaisse, luftig die Gnocchi mit geschmortem Pulpo, Taggiasca-Oliven und Dörrtomaten im Chorizo-Fond“).

    Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau im Ländle verteidigt seit 24 Jahren souverän Harald Wohlfahrt, dem „auch nach 33 Jahren am Herd der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn die Ideen nicht ausgehen. Er setzt regelmäßig mehr neue Gerichte auf die Karte als die allermeisten jüngeren Kollegen, die sich in der deutschen Küchenspitze sehen. Eines der denkwürdigen Gerichte dieser Testsaison war eine geschmeidig-intensive Panna cotta vom Hummer, die als Bett für sacht gegarte Hummermedaillons, nur sekundenkurz gebratene Jakobsmuschel und Impérialkaviar diente. Eine ganz fein darüber gepinselte Limonenmarinade, Hijiki-Algen und Ponzugelee brachten die nötige Frische und einen Hauch Säure. Einem grandios an der Gräte saftig gegarten Seeteufel mit süß-säuerlichem asiatischem Gemüse verpasste er eine leuchtend rote Krönung durch eine indische Tandoori-Würzpaste. Er garte sie nicht mit, wie in Indien üblich, sondern strich sie nach dem Garen quasi wie einen Senf auf den Fisch, sodass die Aromatik nicht dominant, sondern ganz subtil ausfiel.“ Für solche Gerichte bekommt er erneut 19,5 Punkte, die Höchstnote des Guides, die nur drei weitere Köche in Deutschland haben.

    Den zweiten Rang sichert sich wieder Claus-Peter Lumpp vom Restaurant „Bareiss” in Baiersbronn, der „nicht mehr den Drang hat, alles zeigen zu wollen, was er kann, sondern sich im Sinne des Gastes immer öfter auf das beschränkt, was er für das Wesentliche hält: eine Küche des reinen Wohlgeschmacks“. Mit Gerichten wie Loup de mer, dessen Haut kross und knusprig wie Blätterteig ist, mit einem ganzen Strauß an Zitrusnuancen oder Lammrücken mit Dattelconfit und Kichererbse, Lammbauch mit Salatchiffonade in Kichererbsencrêpe und Lammschulterragout mit Zucchiniblüte rechtfertigt er seine 19 Punkte.

    Den beiden Spitzenköchen folgen mit je 18 Punkten Juan Amador vom „Amador” in Mannheim für „die virtuose Gabe, mit kontroversen Aromen zu spielen und mit tiefgründigen Geschmackserlebnissen zu überraschen“ und Josef Bauer vom „Landgasthof Adler“ in Rosenberg für „die souveräne Selbstverständlichkeit, mit der er im besten Landgasthof der Republik vermeintlich simple Zubereitungen in sublime Delikatessen verwandelt“.

Die Tester beschreiben und bewerten dieses Jahr insgesamt 176 Restaurants in Baden- Württemberg. 160 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Das schaffen auch die neu eröffneten oder erstmals bewerteten Lokale „Gasthof Sommerau“ in Bonndorf, „Eichhalde“ in Freiburg, „Gasthaus Löwen“ in Frickingen, „Krone“ in Remshalden, „Schuppen 13“ in Langenargen (jeweils 14 Punkte) sowie „Stubersheimer Hof“ in Amstetten, „Gasthof Lamm“ in Schlat und das „Seerestaurant“ in Überlingen (je 13 Punkte).

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau im Ländle 22 langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt 14 neu auf, 19 werden höher, 16 niedriger bewertet. Fünf Küchenchefs verloren die begehrte Kochmütze. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
ISBN: 978-3-86244-487-8  Christian Verlag München

Die 20 besten Restaurants des Gault&Millau in Baden-Württemberg

19,5 Punkte
Schwarzwaldstube in Baiersbronn-Tonbach

19 Punkte
Bareiss in Baiersbronn-Mitteltal

18 Punkte
Amador in Mannheim
Landgasthof Adler in Rosenberg bei Crailsheim

17 Punkte
Brenners Park-Restaurant in Baden-Baden Schlossberg in Baiersbronn-Schwarzenberg
Traube in Blansingen bei Lörrach
Landhaus Feckl in Ehningen bei Stuttgart Zirbelstube in Freiburg
Anders Superior in Karlsruhe
Ophelia in Konstanz
Raub’s Restaurant in Kuppenheim bei Baden-Baden Casala in Meersburg
Falconera in Öhningen/Bodensee
Staufeneck in Salach bei Göppingen
Eisenbahn in Schwäbisch Hall
Hirschen in Sulzburg/Markgräflerland
Berlin’s Krone in Bad Teinach
Schwarzer Adler in Vogtsburg

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Muscheln essen

Die alte Regel, nach der Muscheln nur in Monaten ohne „r“ gegessen werden sollten, hat nur noch historischen Wert. Denn durch Kühlung konnte die Hygiene verbessert und durch ständige Kontrollen die Rückstände an Muschelgiften weitestgehend ausgemerzt werden.
Von der „r“-Monate-Regel“ wusste man schon im alten Ägypten, denn man kannte bereits das Phänomen der Algenblüte im Sommer. Dann vermehren sich Algen besonders stark und bilden giftige Stoffe. Da sich die Muscheln von den Algen ernähren, sammeln sich diese Giftstoffe in den Muscheln an und können beim Menschen Vergiftungen verursachen. Ohne Kühlung verdarben die Muscheln im Sommer schnell.

Dank der modernen Technik können Muscheln heutzutage auch im Sommer durchgehend gut gekühlt werden. Außerdem ist durch ein EU-Gesetz gewährleistet, dass die Muscheln während des gesamten Jahres auf Giftstoffe untersucht werden. Erst nach einer umfangreichen Kontrolle werden sie für den Verzehr freigegeben. Die Gefahr einer Muschelvergiftung muss daher in den Monaten ohne „r“ nicht mehr befürchtet werden.

Dennoch gibt es immer noch einen Grund, in den Sommermonaten auf Muscheln zu verzichten: es ist die Zeit, in der die Muscheln laichen. Und dann schmecken sie einfach weniger gut.
Dr. Jörg Häseler, www.aid.de

Nori, Kombu, Wakame

In der deutschen Küche sind Algen nur selten auf dem Speiseplan zu finden. Dabei ist das Meeresgemüse kalorienarm und enthält viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe.

Besonders bekannt ist Nori (Porphyra tenera), die zur Ummantelung von Sushi-Röllchen verwendet wird und einen leicht süßlichen Geschmack hat. Zur Herstellung der hauchdünnen Blätter wird die japanische Rotalge zerkleinert, gepresst, getrocknet und geröstet. Nori verleiht aber auch Salaten, Fisch- und Gemüsesuppen, Reis und Omelette eine asiatische Note.

Die Braunalgen Kombu (Saccharina japonica) und Wakame (Undaria pinnatifida) schmecken als Gemüsebeilage zu Fisch und Meeresfrüchten oder im Salat – etwa mit Gurken, Jakobsmuscheln und Ingwer.
Wakame wird als Zutat für die bekannte Miso-Suppe mit Tofu verwendet – ein japanisches Nationalgericht. Ganz einfach können Hobbyköche aus Wakame und Kombu mit Bohnen, Erbsen oder Linsen einen bunten Gemüseeintopf zubereiten. Durch die enthaltene Glutaminsäure werden die Hülsenfrüchte weicher und damit leichter verdaulich.

Algen sind meist als Trockenware in Asialäden erhältlich. Vor der Zubereitung müssen sie einige Zeit eingeweicht werden. Da Meeresalgen oft sehr jodhaltig sind, sollten sie nur in Maßen verzehrt werden.
Heike Kreutz, www.aid.de

Arabella Alpenhotel am Spitzingsee

Zartes, junges Grün, Vogelgezwitscher, die wärmende Sonne lässt den letzten Schnee schmelzen, die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf und auch der menschliche Organismus stellt sich um. Fit für den Frühling macht das Arabella Alpenhotel am Spitzingsee mit seiner neuen Gourmet Vital-Küche, die auch die letzten lästigen Winterpfunde purzeln lässt. Entschlackende Thalgo-Behandlungen sorgen für Regeneration von innen und außen – das perfekte Programm, um frisch und munter in einen aktiven Frühling und Sommer zu starten.

Die neue Gourmet Vital-Kost ist ideal für gesundheitsbewusste Gäste, Allergiker und für alle, die schlanker schlemmen möchten. Die ausgewählten Gerichte werden aus frischen, bevorzugt aus regionalem biologischem Anbau stammenden Zutaten zubereitet, unter Vermeidung säurebildender Stoffe wie Weißmehl, tierische Fette oder Raffinatzucker. Die Gerichte können im abendlichen Vier-Gänge-Menüder Halbpension als Hauptgang oder auch à la carte genossen werden.

Zur innerlichen und äußerlichen Reinigung bietet das familiäre Alpenhotel entspannende Thalgo-Behandlungen in der Beauty-Farm des 700 Quadratmeter großen AlpenSpa an. Die Anwendungen greifen zurück auf die regenerativen Kräfte von Meeresprodukten, beispielsweise bei einer einstündigen Algen-Gel-Behandlung. Diese besteht aus einem Meersalz- und Algen-Körperpeeling, einer nicht fettenden Gel-Packung und einer straffenden Abschlusspflege. Der Körper wird entschlackt und mit Mineralien und Spurenelementen versorgt, störende Fettpölsterchen werden reduziert. Wer sich rundum verwöhnt fühlen möchte, für den ist die Samt und Seide-Behandlung „Thalasso am Spitzingsee“ genau das Richtige. Die Kombination aus einer reinigenden Gesichtsmaske und einer wohltuenden Körperbehandlung wird von einer erholsamen Wellness-Massage gekrönt. Ein weiteres Highlight der Thalgo-Serie ist die remineralisierende „Pelude Marin“-Meerschlick-Anwendung. Das Thalgo-Meersalzpeeling entfernt abgestorbene Hautschüppchen und erhöht die Aufnahmefähigkeit der Haut für anschließend aufgetragene Pflegeprodukte – der ideale Begleiter also, um den Winter hinter sich zu lassen und sich passend zum Frühling wieder leicht und gepflegt zu fühlen.

Die einstündigen Behandlungen kosten jeweils zwischen 55 und 65 Euro. Weitere Informationen und Buchungsanfragen unter www.arabella-alpenhotel.com oder telefonisch unter +49 8026 798-0.

"Fashion Food" Berlin

Ein echter Augenschmaus

Haarschmuck aus Algen, eine Oktopus-Tunika oder ein Schal aus Zuckerwatte – diese Mode ist wenig alltagstauglich. In der neuen Ausstellung „Fashion Food“ zeigt das Museum für Kommunikation essbare Haute Couture in 50 eindrucksvollen Fotografien.

w w w. fashionfood. at

Servicezeit

Moderation: Yvonne Willicks

Gesundes Meeresgemüse: Sylter Algen
In Japan und China gehören sie schon seit Jahrtausenden zum täglichen Speiseplan, und auch in Europa gewinnen die vitamin- und mineralstoffreichen Meeresalgen allmählich an Bedeutung. Besonders in den küstennahen Regionen Frankreichs und Irlands wird der Seetang gerne gegessen. Und seit einigen Jahren gibt es auch auf Sylt eine Algenfarm, die in Meerwasserbecken verschiedene Sorten Rot- und Braunalgen für kulinarische Zwecke züchtet. Ihr frischer, würziger Geschmack hat selbst kritische Feinschmecker schnell überzeugt. Inzwischen wird die Nordsee-Delikatesse regelmäßig an einige Restaurants, Feinkosthändler und Lebensmittelproduzenten geliefert. Neben Algenbrot und -wurst sind schon zahlreiche Algenspezialitäten im Angebot, und die Köche auf der Insel bieten ihren Gästen gerne mal raffinierte Algen-Kreationen im Menü.

Kräuterwanderung im Ahrtal
Frühlingserwachen auf Wiesen und Feldern in NRW! Im April hat die Natur schon frische Kräuter zu bieten – das weiß keiner besser als Spitzenkoch Jean-Marie Dumaine. Ihn zieht es zum Frühlingsanfang ins Ahrtal, wo er gemeinsam mit einer Gruppe von Feinschmeckern Wildkräuter aufspürt und diese anschließend in seinem Restaurant zu einem Menü verarbeitet. Die Servicezeit begleitet ihn bei seiner Winterkräuterwanderung durch die Weinberge.

Weiteres Thema:
Croissants zum Aufbacken im Geschmackstest

WDR Fernsehen, Freitag, 15. April 2011, 18.20 – 18.50 Uhr

Algenpräparate

Sie klingen sehr gesund, aber niemand braucht sie wirklich: Algenpräparate. Bei empfehlungsgemäßem Verzehr liefern sie nur geringe Nährstoffmengen. Und drei der zehn Produkte, die für die Februar-Ausgabe von test untersucht wurden, nämlich die mit Afa-Algen, enthalten auch noch Spuren von Microcystinen. Das sind Algengifte, die Leber, Niere und Gehirn schädigen können. Zudem stuft sie die Weltgesundheitsorganisation als möglicherweise Krebs erregend ein.

Geht es um die Wunderwirkungen von Algenpräparaten, findet die Werbung, etwa im Internet, kaum genug Worte: So sei zum Beispiel die Afa-Alge „das vitalstoffreichste Lebensmittel der Welt“, sie sorge für „mentale Klarheit, Energie und Konzentration“ und helfe unter anderem gegen Krebs, Depressionen und Demenz. Um das alles zu belegen, fehlen offenbar die Worte. Auf den getesteten Produkten mit den Süßwasseralgen Afa, Chlorella und Spirulina findet man dazu nichts.

Auch Studien, die den Nutzen von Algenpräparaten belegen, sind Mangelware. Fest steht, dass die empfohlene Höchstdosis der zehn getesteten Produkte täglich 1,1 bis 5,4 Gramm Protein liefert. Ein 70 Kilo schwerer Mann braucht aber etwa 56 Gramm. Noch niedriger sind die Mengen an Kohlenhydraten und Fetten. Und das Vitamin B 12, das in Afa und Spirulina enthalten ist, kann der Mensch nicht verwerten.

Die Stiftung Warentest kommt nach der Untersuchung zu dem Schluss, dass man solche Präparate nicht braucht. Wer sich ausgewogen ernährt, hat keinen Mangel. Vom Verzehr der Produkte GSE Afa-Alge, Hannes Pharma Blue Green Alge und Wilco Blaugrüne Afa-Algen rät test ab.

Der ausführliche Test Algenpräparate ist in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/algenprodukte veröffentlicht.

Von Sherry aus Algen bis zu flambiertem Stollen

Außergewöhnliche Produkte und Showkochen auf der SlowFisch

Laminaria saccharina, zu gut deutsch Zuckertang, wird in der Kieler Bucht kultiviert. Mit ihm lassen sich maritime Speisen zaubern, man kann ihn aber auch zur Herstellung von Algentee verwenden oder per Gärung ein alkoholisches Getränk auf Algenbasis mit Sherry-Note kreieren. Die Ergebnisse dieser schöpferischen Arbeit und noch mehr können Liebhaber von Fisch, Meeresfrüchten und außergewöhnlichen Spezialitäten auf der SlowFisch probieren. Die Veranstaltung lädt vom 5. bis 7. November 2010 in die Messe Bremen ein.

„Gemüse aus dem Meer“ heißt das Geschmackserlebnis rund um die nachhaltig kultivierten Algen aus Kiel. Bei der Verkostung können bewusste Genießer sich die Algen nicht nur auf der Zunge zergehen lassen, sondern erfahren auch Interessantes über die Nutzung der Meere für Aquakultur. Nachhaltige Aquakultur betreiben auch die Ahrenhorster Edelfisch GmbH & Co. KG, der Garnelenhof Schäfer und die Forellenzucht Benecke. Gemeinsam präsentieren sie ihre Erzeugnisse – Garnelen, Forellen und Saiblinge und europäischen Wels – am Stand des Fischereiverbandes Niedersachsen. „Wir bringen nur heimische Produkte auf die SlowFisch“, kündigt Hermann Otto-Lübker von Ahrenhorster Edelfisch an. „Denn wir wollen zeigen, was hier aus der Heimat kommt – anstelle von Fischen, die erst weit transportiert werden müssen. Regionale und saisonale Produkte sollten auf dem Speiseplan der Verbraucher wieder ganz oben stehen.“ Wie moderne, nachhaltige Fischzucht in Aquakultur funktioniert, das erklären Otto-Lübker und Schäfer im Vortrag „Waller und Garnelen aus regionaler Fischzucht – wie funktioniert das heute?“.

Die Hochseefischer der Kutterfisch-Zentrale Cuxhaven bringen auf See gefangenen Fisch auf die Messe und stellen den Fang aus Nord- und Ostsee vor. Sie zeigen auf einer interaktiven Fanggebietskarte, wo der Fisch gefangen wird und demonstrieren die Filetierung und Zubereitung. „Am Stand der Kutterfischzentrale kann man den gesamten Weg des nachhaltig gefangenen Fisches von der See bis auf den Teller verfolgen“, kündigt Jürgen Fricke, Projektleiter bei der Messe Bremen, an. „Viele Verbraucher legen großen Wert darauf zu wissen, woher der Fisch auf ihrem Teller kommt. Diesem Thema widmen sich auf der SlowFisch auch der Marine Stewardship Council und das Fischinformationszentrum. Außerdem haben wir in unserem Rahmenprogramm mehrere Vorträge zum Thema Nachhaltigkeit und Schutz der Ressourcen.“

Der bewussten Nutzung der Meere haben sich auch die Goede Vissers verschrieben. Das holländische Fischerkollektiv, das ständig auf See lebt, bringt zum dritten Mal von Hand im Wattenmeer gesammelte Austern auf die SlowFisch. Außerdem haben die Fischer Garnelen, Stinte und Meeräschen im Gepäck. Getränke zum Fisch gibt es von verschiedenen Fruchtsaftkeltereien, regionalen Brauereien und Weingütern. Und auch für den Nachtisch ist auf der SlowFisch gesorgt: Neben Pralinen, Schokolade und Honigspezialitäten macht mit Whiskey flambierter Stollen Lust auf Süßes.

Die dritte SlowFisch findet vom 5. bis 7. November 2010 in den Hallen 1 und 2 der Messe Bremen statt. Regulärer Eintritt 8 Euro, ermäßigt 6 Euro. Für Kinder bis 12 Jahre ist in Begleitung eines Erwachsenen der Eintritt frei. Besucher der SlowFisch erhalten freien Zutritt zu den zeitgleich stattfindenden Messen ReiseLust und CARAVAN Bremen.

Weitere Informationen unter www.slowfisch-bremen.de