Alexander Huber

Der Chefpatissier des Restaurants top air am Stuttgart Airport, Alexander Huber, kreiert ein Fünf-Gänge-Menü ausschließlich mit Desserts

Im April dieses Jahres qualifizierte sich der Patissier des Sternerestaurants top air, Alexander Huber, für das Finale des internationalen Wettbewerbs „Patissier des Jahres“. Dieses wird nächstes Jahr in Köln auf der Anuga, der weltgrößten Food-and-Beverage-Messe, stattfinden. Dort wird sich Huber unter den strengen Augen einer Jury, deren Präsident Pierre Lingelser aus der Schwarzwaldstube ist, mit sieben anderen Finalisten aus dem deutschsprachigen Raum messen müssen.

Der Gewinn des Vorentscheids und der Zuspruch seiner Gäste, waren für den 26-jährigen Huber, der seit dreieinhalb Jahren im top air arbeitet, Anlass genug, einen ungewöhnlichen Menüabend zu veranstalten. Und so kreierte er ein komplettes Menü, das ausschließlich aus Dessert-Gängen bestand. Freie Hand ließ ihm dabei Küchenchef Marco Akuzun, der an dem besagten Abend in der Küche nicht viel zu tun hatte. Genug zu tun hatte dagegen Restaurantleiter Ralf Pinzenscham, denn das top air war bis auf den letzten Platz ausgebucht mit Gästen, die auf diese besondere Geschmacksreise mitgenommen werden wollten. In fünf Gängen lernten sie Obst- und Gemüsesorten in ganz speziellen Kombinationen kennen. Dazu gab es ausgesuchte Weine.

Der knusprige Brokkoli kam mit grünem Apfel und Zitronengras daher, den Blumenkohl servierten Huber und sein Team mit weißer Valrhona-Schokolade, mit Mandeln und mit der vitaminreichen Yuzu, einer Zitrusfrucht. Die Passionsfrucht wurde von Kokosstreifen und Ananas und einer ausbalancierten Currysauce begleitet. Und dann kam auch noch das Gewinnerdessert aus Achern: Rote Bete, Joghurt und Limette. Zunächst marinierte Huber die Bete roh und servierte sie dann mit süß-fruchtigem Limettencrumble und hauchzartem Joghurtpapier. Alexander Huber versteht es, ein harmonisches Geschmacksbild aus Würze, Säure, Schärfe und Süße abzuliefern. „Fünf Gänge nur süß, das würde niemand durchhalten. Aber die Gäste haben sich auf etwas Neues eingelassen und das freut mich“, sagt Huber, der sein Handwerk im Bad Uracher Café Ruf gelernt hat und später in der Münchner Spitzengastronomie und in der Küche des Fünf-Sterne-Hotels „Tennerhof“ im Kitzbühel gearbeitet hat.
Seine Leidenschaft für die Gastronomie kommt bei Huber nicht von ungefähr. Seine Großeltern haben den „Löwen“ in Beuren einst zu einem angesehenen gut bürgerlichen Lokal auf der Schwäbischen Alb gemacht. Da sei er oft in der Küche dabei gewesen und habe probieren dürfen.

Damit die Gäste die vielfältigen Dessertkreationen des 26-jährigen Huber kennenlernen und genießen können, veranstaltet das top air zukünftig – und das ist einmalig in Stuttgart – vier Mal im Jahr einen Dessertmenü-Abend. Der nächste soll spätestens im September stattfinden.

rbb Reporter – 24 Stunden Flughafen Tegel

„Die rbb Reporter – 24h Flughafen Tegel“ im Restaurant Red Baron

Liebevoller Blick hinter die Kulissen
Schon längst sollte der Flughafen Tegel geschlossen sein, stattdessen platzt er aus allen Nähten und muss so viele Starts und Landungen verkraften wie noch nie. Im letzten Jahr strömten etwa 21 Millionen Fluggäste durch den 1974 eröffneten Airport „Otto Lilienthal“, der mittlerweile zum Berliner Wahrzeichen und Lieblingsflughafen von Millionen von Menschen geworden ist. Doch kaum einer der Passagiere, Besucher oder Flaneure kennt die Protagonisten hinter den Kulissen dieses markanten Gebäudes oder nimmt sie bewusst wahr. Die rbb Reporter begleiteten ein paar Tage lang die Menschen, die den Betrieb Tag und Nacht am Laufen halten. Unter anderem auch den Restaurantmanager des „Red Baron“, Thomas Reichel, der interessante Einblicke hinter die Kulissen des seit dem Jahr 2005 perfekt funktionierenden Restaurants gewährt, das neben dem Bistro-Café „Leysieffer“ und dem Quick Service Restaurant „Burger King“ zu den Gastronomieeinheiten der C. Wöllhaf GastroService GmbH auf dem Airport Berlin gehört.

Die Reportage „rbb Reporter – 24 Stunden Flughafen Tegel“ wird am Dienstag, den 5. April um 20.15 Uhr im rbb Fernsehen ausgestrahlt

Marco Akuzun

Marco Akuzun, Küchenchef des Sternerestaurants top air am Stuttgart Airport, kocht in der Sendung „ARD Buffet“

Als Koch hat sich Marco Akuzun, Küchenchef des Restaurants top air am Stuttgart Airport, längst einen Namen gemacht. Bereits im ersten Jahr nach der Übernahme der Küche im Jahr 2013 erkochte Akuzun den begehrten Michelin-Stern, den des Restaurant bereits seit 24 Jahren in Folge hält – übrigens das einzige Sternerestaurant auf einem europäischen Flughafen überhaupt. Nun schickt sich der 34-Jährige an, sein Können einem etwas größerem Publikum als im top air zu präsentieren: Am Dienstag, den 26. Januar um 12.15 Uhr wird er erstmals als Fernsehkoch in der Sendung „ARD Buffet“ zu sehen sein und reiht sich damit in die Liste der Sterneköche wie Otto Koch, Jörg Sackmann und Lokalmatador Vincent Klink ein, die regelmäßig im „ARD Buffet“ zu sehen sind.

Jennifer Kliem, Catharina Rehaag

Maritim Azubi Pokal

Druck und Zeitstress wie bei der echten Abschlussprüfung: Beim Maritim Azubi Pokal ging es für die insgesamt 20 Azubis aus dem dritten Lehrjahr um alles. Bereits zum 24. Mal fand im Maritim Hotel Bremen das große Finale statt. Mitte Januar 2015 kämpften die Finalteilnehmer um die ersten Plätze in den Bereichen Küche, Restaurant- und Hotelfach.
Der Endausscheidung gingen bereits zwei Vorentscheide mit insgesamt 44 Teilnehmern aus allen deutschen Maritim Hotels voraus. Für die einzelnen Fachbereiche wurden nur die Besten von ihren Hotels ins Rennen um den jährlich stattfindenden Pokal geschickt – eine Ehre, die gleichzeitig gezielte Vorbereitung auf die IHK-Abschlussprüfung ist. Denn die Juroren aus den Maritim Hotels und der Hotelfachschule Lübeck prüfen sowohl das theoretische Wissen als auch praxisnahe Kenntnisse. Es nahmen je acht angehende Hotelfachleute und Köche/Köchinnen teil sowie vier angehende Restaurantfachleute.

Den Maritim Azubi Pokal für den besten Hotelfachmann nahm David Krauss vom Maritim Hotel Ulm entgegen. Über den ersten Platz im Restaurantfach freute sich Jessica Schneider vom Maritim Hotel Stuttgart. Den Titel beste angehende Köchin sicherte sich Jennifer Kliem, Maritim Hotel Berlin.

Die Platzierungen im Überblick:
Hotelfachmann/-frau
David Krauss, Maritim Hotel Ulm
Julia Faßnacht, Maritim Hotel Stuttgart
Mona Barthelmes, Maritim Hotel Würzburg
 
Restaurantfachmann/-frau
1. Jessica Schneider, Maritim Hotel Stuttgart
2. Madlin Behlen, Maritim Hotel Köln
3. Georgios Kritskas, Maritim Airport Hotel Hannover

Koch/Köchin
1. Jennifer Kliem, Maritim Hotel Berlin
2. Catharina Rehaag, Maritim Hotel Düssseldorf
3. Florian Witter, Maritim Hotel Halle/Saale
und Niklas Windmeier, Maritim Airport Hotel Hannover
(zwei Drittplatzierungen bei gleichem Punktestand)

Die Gewinner freuen sich über Seminar- und Konzertgutscheine, hochwertige Fachliteratur und andere attraktive Sachpreise.
 
www.maritim.de

Marco Akuzun

10 best airport restaurants around the world

Amerikanischer Nachrichtensender CNN Travel kürt das Stuttgarter
„restaurant top air“ zu einem der besten Flughafenrestaurants der Welt

Redakteure der amerikanischen CNN Travel-Website kürten das Stuttgarter „restaurant top air“ kürzlich zu einem der besten Flughafenrestaurants der Welt. Auch wenn seit einiger Zeit viele hochdekorierte Köche den Trend mitmachen und Restaurants auf internationalen Flughäfen eröffnen, das „top air“ mit seinem Patron Claus Wöllhaf auf dem Flughafen Stuttgart ist dieser Entwicklung Jahrzehnte voraus gewesen: Seit 1984 gibt es das Gourmetrestaurant bereits, seit 22 Jahren in Folge mit einem Michelin-Stern dekoriert. Zudem ist es das einzige Sternerestaurant auf einem europäischen Flughafen überhaupt.

Flughäfen sind heutzutage längst nicht mehr nur Start- und Landeplätze. Neben Abflug und Ankunft profilieren sie sich als Einkaufs-, Erlebnis- und eben auch Gastronomiestätten. Überwogen in den letzten Jahren noch Schnellimbisse in der Gunst der Reisenden zur flotten Nahrungsaufnahme vor oder nach den Flug, gönnen sich die Menschen heutzutage dafür mehr Zeit. Es gibt immer mehr Passagiere, für die der Aufenthalt auf einem Flughafen mehr ist, als das Warten auf den Abflug und die gerne etwas Besonderes genießen möchten.
Das weiß man auch im „restaurant top air“. Der aktuelle Küchenchef ist der 32-jährige Marco Akuzun, der seit Anfang 2013 im „top air“ kocht. Er gilt nicht nur in der Stuttgarter Gourmetszene als Überflieger und als einer der aufregendsten und aufstrebendsten Köche. Seine moderne und sehr aufwändige Küche kommt nicht mit den üblichen drei oder vier Komponenten aus. Schon die Amuse gueules bestehen aus einem Dutzend Komponenten. Die Speisen sind wahre Geschmacksexplosionen, die durch ihre nahezu künstlerische Präsentation bestechen. Das finden nicht nur die Gäste, die während des Essens einen phantastischen Blick auf die Start- und Landebahn des Stuttgarter Flughafens haben und dabei von einem Team von einem halben Dutzend Köchen und drei Servicemitarbeitern vorzüglich umsorgt werden. Das fanden auch die Redakteure der CNN Travel-Website.

„Diese Auszeichnung ist das Ergebnis aus Können, Perfektion, Fleiß und natürlich Teamleistung. Ich freue mich und bin stolz darauf, dass unser Restaurant Redakteuren einer solch renommierten Seite aufgefallen ist“, sagt Marco Akuzun im Gourmet Report Gespräch. Doch Akuzun wäre nicht der ehrgeizige Koch, der er eben ist, wenn er sich nicht noch ein hehres Ziel gesetzt hätte: sein zweiter Michelin-Stern soll in diesem Jahr auf dem Flughafen erstrahlen. Wo auch sonst, denn hier ist man den Sternen einfach etwas näher.

Marco Akuzun hat neu einen weiteren Grund zum Feiern. Akuzun hat am Pfingstwochenende die stellvertretende Restaurantleiterin des top air, Nadine Koch, geheiratet. Das Hochzeitsessen und das anschließende Fest wurden am Flughafen ausgerichtet. Gourmet Report gratuliert dem Paar.

Hier können Sie den CNN Bericht lesen:
http://edition.cnn.com/2014/04/27/travel/best-airport-restaurants

www.restaurant-top-air.de
www.facebook.com/marco.akuzun

Einen Abend mit Nelson Müller gewinnen

„Diner en bleu“ am Düsseldorfer Flughafen mit Sternekoch Nelson Müller: Lust auf eine kulinarische Auszeit? Machen Sie mit dem Airport „blau“

Blau gekleidete Menschen kommen aus allen Richtungen zum Düsseldorfer Airport. Gemeinsam bilden sie an diesem Abend eine kleine, exklusive Gruppe. Denn sie sind im Flughafenterminal zu einem Festmahl geladen. „Diner en bleu“ nennt sich das exklusive Abendessen mit Gala-Anmutung, bei dem es eigentlich nur eine Regel zu beachten gibt: Alles muss blau sein! Blau wie die Farbe des Düsseldorfer Airport-Logos. Eine perfekte Choreografie mit einem ganz besonderen Zauber.

Der Flughafen und die hier ansässigen Gastronomen laden am Sonntag, 4. Mai, insgesamt 80 Personen zu einem hochkarätigen Mehr-Gänge-Dinner ein. Feinste Speisen, Livemusik – und dies alles in ein dezentes blaues Licht gehüllt. Was für ein Ambiente. Das Drehbuch für einen außergewöhnlichen Exklusiv Sonntag steht somit. Und ein weiteres Highlight erwartet die Gäste an diesem Abend. Sternekoch Nelson Müller ist bei dem „Diner en bleu“, das von den Gastronomen am Flughafen zubereitet wird, auch zu Gast und wird dabei vor Ort seine musikalischen Entertainer-Qualitäten beweisen. Denn der aus dem Fernsehen bekannte Gourmet-Koch hat zwei Leidenschaften: das Kochen und die Musik. Die ursprüngliche Idee des eigentlich weißen „Diner en blanc“ an außergewöhnlichen Orten kommt aus Paris und freut sich mittlerweile weltweit größter Beliebtheit.

Sind auch Sie auf den Geschmack gekommen? Haben Sie Lust auf dieses Erlebnis der ganz besonderen Art? Der Flughafen verlost 80 Teilnahmeplätze für das „Blaue Dinner“ im Terminal mit dem sympathischen Starkoch Nelson Müller. Mitmachen kann jeder. Beantworten Sie hierfür einfach folgende Frage: Was verbindet Sie besonders mit der Farbe Blau, dem Essen allgemein oder dem Düsseldorfer Airport? Füllen Sie dafür den Fragebogen aus, der auf der Internetseite des Flughafens enjoydus.com heruntergeladen werden kann. Schicken Sie diesen bitte bis zum Mittwoch, 23. April, per E-Mail an enjoy@dus.com und gewinnen Sie eine Teilnahme mit Begleitperson. Das Los entscheidet. Alle Bewerber werden schriftlich benachrichtigt. Die einzige Vorgabe für einen schönen Abend am Airport: Blaue Kleidung ist Pflicht!

Das „Diner en bleu“ bildet den Auftakt einer neuen Attraktion am Düsseldorfer Flughafen: die Exklusiv Sonntage für ausgewählte Besucher. Dieses neue Format komplettiert das regelmäßige Angebot des Airports im Rahmen der bekannten „Event Sonntage“. An jedem ersten Sonntag im Monat bietet der Airport Besuchern und Passagieren die Möglichkeit, den Flughafen auf ganz besondere Art und Weise zu erleben – und das jeweils unter einem bestimmten Motto. Von „TanzTerminal, tanz“ über den „FashionAirport“ bis hin zu den großen „DUS Classics“. Neben den neuen exklusiven Veranstaltungen und den großen Airlebnis-Events gibt es als dritte Variante noch die Familien Sonntage mit besonderen Angeboten für Familien und Kinder. Somit steht am Düsseldorfer Flughafen an jedem ersten Sonntag im Monat ein Event an, den man sich im Terminkalender notieren sollte. Und das Rezept bei allen drei Veranstaltungstypen lautet in jedem Fall: enjoy the airport!

Klaus Böhler

Küchendirektor Klaus Böhler vom Sheraton Frankfurt Airport Hotel bietet „Big Bottles & Delicious Dinner“ – „Magnum“, „Jeroboam“, „Methusalem“, „Balthazar“ und „Nebukadnezar“ glasweise zu korrespondierende Speisen

Sie heißen „Magnum“, „Jeroboam“, „Methusalem“, „Balthazar“ oder „Nebukadnezar“ – und sind mit bis zu 15 Litern Fassungsvermögen die „Riesen“ unter den internationalen Weinflaschengrößen. Die Herstellung ist besonders aufwändig und teuer, die geschmackliche Qualität des Inhalts gilt jedoch im Vergleich zu regulären Flaschen bei Kennern als oftmals deutlich harmonischer. Nur selten besteht Gelegenheit dazu, den Genuss edler Tropfen aus diesen übergroßen Weinflaschen glasweise zu erleben. Dies ist nun bis zum 3. November 2013 im Restaurant Flavors des Sheraton Frankfurt Airport Hotel & Conference Center möglich: Täglich zwischen 18.00 und 22.00 Uhr präsentiert Küchendirektor Klaus Böhler unter dem Titel „Big Bottles & Delicious Dinner“ korrespondierende Speisen, zu denen der Gast aus drei verschiedenen Weinen des Weinguts Allendorf im Rheingau – im offenen Ausschank aus übergroßen Flaschen – frei wählen kann. Im Angebot ist ein 2011er Quercus, Rheingauer Spätburgunder Barrique QbA, aus der 3 Liter Doppel-Magnum Flasche, ein 2011er Assmannshäuser Höllenberg Spätburgunder – Terroir – aus der Methusalem-Flasche (6 Liter) oder ein 2011er Spätburgunder Exclusiv QbA aus der Balthazar-Flasche (12 Liter).

Das „Big Bottles & Delicious Dinner“:
Essenz von Steinpilzen, Kräuterstange und Perlhuhnsaté
Geschmortes und kurz Gebratenes vom Milchlamm – Stelze und Rückenfilet,
Couscous mit Safran und Rosinen, Herbstgemüse
Für zwei Personen am Tisch tranchiert: Rehrücken mit Orangen-Ingwer-Kruste, sautierte Pilze, Rosenkohlblätter und Holunder-Chili-Glace
Das Restaurant „Flavors“ im Sheraton Frankfurt Airport Hotel hat montags bis freitags von 6.30 bis 22.00 Uhr geöffnet, an Wochenenden und Feiertagen bis 23.00 Uhr. Das Restaurant „Taverne“ hat montags bis freitags von 11.30 bis 14.30 Uhr und von 18.00 bis 23.30 Uhr geöffnet. Tischreservierungen werden telefonisch unter 0 69-69 77 12 59, per E-Mail an restaurants.frankfurt@sheraton.com oder online unter www.sheratonfrankfurtairport.com entgegengenommen. Hier sind auch die kompletten Speisenkarten einsehbar.

Taxifahrer von Zürich bis Shanghai

Großer BUSINESS TRAVELLER-Report über die Besonderheiten, Fallstricke und Gefahren bei der Fahrt im Fond in zwölf internationalen Metropolen

Manipulierter Taxameter, ungewollte Stadtrundfahrten oder rätselhafte Zuschläge:
Um die Rechnung nach oben zu korrigieren, fällt den schwarzen Schafen der Zunft so manches ein. Weil die Methoden der Fahrer von Land zu Land bzw. Stadt zu Stadt variieren, hat sich die BUSINESS TRAVELLER-Redaktion auf den Weg gemacht und die meistfrequentierten Metropolen deutscher Geschäftsreisender per Taxi durchquert.

12 Insider-Tipps:

· „Taxi Magic“ heißt das Zauberwort bzw. eine probate App für New York bzw., wenn es schüttet und auf normalem Wege kein Wagen zu bekommen ist.

· Nur über die Taxi-Zentrale bestellen ist das oberste Gebot für Buenos Aires, wo immer noch mit kriminellen Übergriffen zu rechnen ist bei unregistrierten Fahrern.

· Hält man in London ein Taxi an, nur ein „Black Cab“, bitte – sie sind die einzigen, die Fahrgäste auf der Straße auflesen dürfen.

· In Paris sind Taxis Mangelware. Wer den Straßenkampf um ein Auto leid ist, sollte folgende Nummern wählen: Taxis Bleu, Tel. 49361010, oder Taxi G7, Tel. 47394739.

· Nur Großverdiener sollten in Zürich zur Rush Hour ins Taxi steigen: Im Stau kassieren die Fahrer pro Stunde Wartezeit happige 69 Franken!

· Kein Gepäck auf dem Schoß – so lautet die Devise in Johannesburg: Sonst läuft man Gefahr, dass die Scheibe eingeschlagen und die Tasche geraubt wird.

· Ausschließlich in Rubel sollte man Moskaus Taxifahrer bezahlen – die Nutzung ausländischer Währungen ist illegal.

· Wer in Delhi ans Ziel kommen will, fährt am besten mit der Hotellimousine: Sie kostet etwas mehr, bringt Sie aber tatsächlich an den gewünschten Ort.

· Ob Central Business District, Airport oder Maut: In Singapur muss man mit Zuschlägen rechnen. Für eine Fahrt nach Mitternacht darf der Taxifahrer zum Beispiel 50 Prozent draufschlagen.

· Rot, Grün, Blau: Das Taxisystem in Hongkong ist leicht zu durchschauen. Je nach Wagenfarbe decken die Wagen bestimmte Stadtgebiete ab.

· Schwitzen in Shanghai: Sitzen Sie hinter dem Fahrer, bitte niemals das Fenster öffnen, weil die Fahrer gern aus dem Fenster spucken und Sie durch den Sog zur Zielscheibe werden.

· Geben Sie Tokios Taxifahrern kein Trinkgeld! Es ist unüblich und wird vereinzelt sogar als Beleidigung empfunden.

Wer mehr wissen will: Der vollständige Report steht in der aktuellen Ausgabe des BUSINESS TRAVELLER 2/2013 und online unter www.businesstraveller.de

Anton J. Stengl

Warum die internationalen Gäste das Ur-Bayerische lieben

Es gibt wohl keinen Ort in München, der internationaler ist als der Flughafen im Erdinger Moos. Und kaum ein Hotel, das für Menschen aus aller Herren Länder ein beliebterer Treffpunkt ist als das Kempinski Hotel Airport München. Doch die Küche in dem Business Hotel zwischen den Terminals 1 und 2 ist traditionell, bayerisch, bodenständig – in innovativer, moderner Interpretation.

Seine regionalen Spezialitäten, die auch zahlreiche Anwohner aus der Umgebung in das Restaurant „charles lindbergh“ locken, sind zum Beispiel Ochsenbacken mit Serviettenknödeln und Dreierlei von Karotten und Sellerie oder Schweinebauch „35 Stunden Sous Vide“, bei Niedrigtemperatur im Vakuumbeutel gegart, sowie das vegetarische Graupenrisotto mit Waldpilzen und Röstzwiebelpüree. Das ist nur eine kleine Auswahl an Gerichten, mit der Küchendirektor Anton J. Stengl seine Gäste verwöhnt.

Lokale Spezialitäten der Saison, zubereitet mit den qualitativ besten Zutaten, die die Landwirte aus der Region produzieren – das ist die Maxime des Moosburgers, der seit zwei Jahren Küchenchef im Kempinski Hotel Airport München ist. Und Stengl weiß, wie authentische regionale Küche funktioniert, denn er hat sie von der Pike auf gelernt. Nach seiner Ausbildung im Restaurant „Stiller Lindum“ im oberbayerischen Dorfen hat er in den verschiedensten Küchen in Deutschland und Österreich seine Kochkünste perfektioniert. Internationale Erfahrungen und Inspirationen sammelte er während verschiedener Stationen in Australien und Dubai, bevor er wieder in seine bayerische Heimat zurückkehrte und die Küche des Kempinski Hotel Airport München übernahm.

„Saisonale und authentische Gerichte kommen in meiner Küche individuell interpretiert auf den Teller“, sagt Küchenchef Stengl. Ganz besonders wichtig ist ihm dabei die enge Zusammenarbeit mit den Lieferanten und Bauern der Umgebung, „damit wir das Produkt in seiner ganzen Ursprünglichkeit perfekt abgestimmt für unsere Gäste zubereiten können.“ Denn der Bayer hat sich ein Ziel gesetzt: „Wir möchten unserem internationalen Publikum, das durch den Flughafen bei uns ein- und ausgeht, die Kulinarik unserer Heimat näherbringen. Damit bleiben wir in Erinnerung.“

Doch die regionalen Schmankerln, die er alle drei Monate der Saison anpasst, sind nicht Stengls einzige Spezialität. Zu den wöchentlichen Themenbuffets, die weit über München und das Umland hinaus bekannt sind, ist das Restaurant regelmäßig bis auf den letzten Platz gefüllt. Und dann tischt der Küchenchef, dem Motto entsprechend, Gerichte aus aller Welt auf: zum Traumschiff Buffet, zum Weltreise Buffet oder zum Route 66 Buffet und zum Sonntagsbrunch.

www.kempinski.com

Manuel Lutze

Seine Ausbildung zum Koch absolvierte Manuel Lutze im Hotel Schöne Aussicht in Bad Kösen. Nach verschiedenen Stationen als Sous-Chef und Demi Chef de Partie begann Lutze 2011 zunächst als Junior Sous-Chef im Steigenberger Airport Hotel Frankfurt und war dort später als Sous-Chef tätig.

Manuel Lutze folgt auf Thorsten Hopp, der sich nach 9 Jahren als Küchenchef im Restaurant Faces selbständig macht.