Talia Bos & Alexander Kochanowski

Eine besondere Urkunde gab es von Almaz Böhm, Schirmherrin der von Karlheinz Böhm aufgebauten Stiftung „Menschen für Menschen“, für zwei junge Menschen aus Meerbusch und Hamburg. Mit der Ernennung zu Botschaftern der Stiftung ehrte die Schirmherrin die 24jährige Talia Bos, Tochter des Delikatessenpapstes Ralf Bos. Außerdem ihren Freund Alexander Kochanowski aus Hamburg. Die Witwe von Karlheinz Böhm bedankte sich vor rund 300 anwesenden Gästen für deren uneigennützige Hilfsbereitschaft zugunsten der seit 30 Jahren tätigen Äthiopienhilfe. „ Ich habe es selten erlebt, dass sich Menschen so vorbildlich anstrengen, um denen zu helfen, die sich nicht selbst helfen können.“, beschrieb sie das Engagement der neuen Botschafter. Damit bezog sie sich insbesondere auf die von den beiden initiierte Aktion „Spitzenwinzer für Äthiopien“.

Die Hilfsaktion des Meerbusch-Hamburger Duos entstand in Anlehnung an das von Ralf Bos gegründete Projekt „Spitzenköche für Afrika“, durch das mit Hilfe individueller Spendenaktionen in deutschen Top-Restaurants schon über 1,2 Millionen Euro für die Äthiopienhilfe gesammelt werden konnten. Sechs Schulen wurden mit dem Geld finanziert, eine siebte ist bereits im Bau. „Ich war einige Male vor Ort, um mir die Projekte anzuschauen und war menschlich zutiefst berührt. Denn diese Kinder haben nichts. Und wenn sie nicht zur Schule gehen können, dann werden sie nicht aus dem Teufelskreislauf von fehlender Bildung und Armut herauskommen.“, erläutert Ralf Bos seinen persönlichen Ehrgeiz, die Stiftung „Menschen für Menschen“ weiterhin zu unterstützen.

Das Engagement ihres Vaters motivierte Talia Bos, Leiterin der Wine & Bar Abteilung von Bos Food, ihren Vater auf einer seiner Reisen nach Äthiopien zu begleiten. Dort wurde die Restaurantfachfrau mit der Armut und Perspektivlosigkeit äthiopischer Kinder konfrontiert. „Mir ging es immer gut. Außerdem konnte ich zur Schule gehen, und mich weiterbilden. Es ist unfair, dass andere Kinder das nicht können, weil entweder das Geld dafür fehlt, oder sie schon im Kindesalter arbeiten müssen.“, beschreibt sie ihre Eindrücke, die sie aktiv werden ließen.

Eine wichtige Unterstützung fand sie in ihrem Freund Alexander Kochanowski, einem gebürtigen Hamburger. Mit ihm zusammen rief sie die Initiative „Spitzenwinzer für Äthiopien“ ins Leben, welche die von Karlheinz Böhm gegründete Stiftung unterstützen soll. „Ich freue mich auf die Herausforderung und möchte dazu beizutragen, dass die Lebensumstände von Menschen in Äthiopien in entscheidender Weise verbessert werden können.“, so der 31jährige diplomierte Wirtschaftsingenieur.

Mit ihrer jetzt auf deutsche Top-Winzer ausgeweiteten Initiative wollen die beiden Spendengelder generieren, mit welchen wichtige Grundlagen für die Verbesserung der Lebensumstände vor Ort erzielt werden sollen. Dabei geht es um die Themen Wasser, Ernährung, Bildung und Gesundheit. Ihr Fokus ist die besonders von Armut geprägte Region Legehida im Hochland von Äthiopien.

Am Freitagabend fand deshalb die erste Spendenparty auf dem Gelände von Bos Food statt. Unter anderem gab es eine Tombola mit Preisen, die von Top-Winzern, wie Markus Schneider, Martin Tesch, Tina Pfaffmann oder Jochen Dreissigacker gestiftet wurden. Talia Bos und Alexander Kochanowski freuten sich dabei über 9.200 Euro, die durch den Losverkauf zustande kamen, und vom Hausherren auf 10.000 Euro aufgerundet, direkt an Almaz Böhm übergeben wurden.

6 Tage für Äthiopien

Hilfe für Äthiopien – bei einem Charity Dinner im Maritim

Im Rahmen der Charity-Initiative „6 Tage für Äthiopien“ engagiert sich Darmstadt vom 30.9. bis 5.10.2013 mit zahlreichen Veranstaltungen und vielen prominenten Unterstützern für die Stiftung Menschen für Menschen – der Äthiopienhilfe von Karlheinz Böhm.

Der krönende Abschluss dieser Veranstaltungsreihe findet am 5. Oktober im Maritim Rhein-Main Hotel statt. Der äthiopische Initiator und Koch, Abate Sheferawe, wird an diesem Abend mit TV-Starkoch Mike Süsser („Die Kochprofis“, RTL 2), dem italienischen Koch Salvatore Stabilito und Olaf Tosch vom Maritim Rhein-Main Hotel den Gästen ein 4-Gänge-Menü der Extraklasse servieren.

Das Verwöhn-Menü inklusive Getränke kostet 99 Euro. Von diesem Erlös kommen 70 Prozent direkt den Projekten der Stiftung Menschen für Menschen zugute. Karten können unter
Tel.: 06151-3030 oder E-Mail: info.dam@maritim.de bestellt werden.

www.6tagefueraethiopien.de

Mit "eat & meet" nach Äthiopien, Australien und Peru

Von Springböcken, französischer Zwiebelsuppe & gefüllten Empanadas

Neben herzhafter Hausmannskost und heimischen Gaumenfreuden, entführt das Kulinarik-Festival „eat & meet“ in der Salzburger Altstadt seine Gäste auch in ferne Länder rund um den Globus. Andere Länder, andere Sitten und auch andere Geschmäcker: Wer schon immer einmal wissen wollte, welche Essensrituale, exotische Zutaten und außergewöhnliche Gewürzmischungen in Mexiko, Somalia, Äthiopien, Peru und Australien zum Einsatz kommen, darf sich auf spannende Abende im März freuen.

Back to the Roots: Während GourmetliebhaberInnen im letzten Jahr im Afro Café auf kulinarische Entdeckungsreise durch Marokko wandelten, ist das Ziel in diesem Jahr der Ursprung des Kaffees. Am 7., 14. und 21. März reisen die „eat & meet“-TeilnehmerInnen in das im Nord-Osten Afrikas gelegene Äthiopien mit seiner ganz besonderen Küche und seinen Traditionen. Das landestypische Sauerteig-Fladenbrot Injera dient dabei als Teller- und Besteckersatz um die köstlichen Wots (verschiedene Saucen aus Linsen, Kichererbsen, Weißkraut und Karotten) zu genießen. Als besonders höflich gilt es, dem Tischpartner hin und wieder eine Portion direkt in den Mund zu stecken…

In 6 Gängen um die Welt
Das Sternbräu beschäftigt MitarbeiterInnen aus 24 Nationen und von drei verschiedenen Kontinenten. Dieses Potenzial wird bei der Veranstaltung „In 6 Gängen um die Welt“ am 8. März genutzt, um den Gästen und Freunden des Hauses ein ganz besonderes Menü mit in- und ausländischen Köstlichkeiten aus sechs verschiedenen Ländern zuzubereiten.
Im Restaurant Alt Salzburg werden am 22. März in überzeugender Weise australische Kraft mit europäischer Eleganz vereint: Zu den einzelnen Gängen aus der Haubenküche kredenzen Johann und Gerlinde Kögl große Rot- und Weißweine des österreichischen Weinguts Salomon Undhof und des südaustralischen Weinguts Salomon Estate. Das maritime Klima im Weinbaugebiet Finniss River lässt Weine voll Eleganz und Finesse entstehen.

Empanadas Party
Im mazz – coffee & more erleben Gäste am 24. März einen Abend voll von Köstlichkeiten, Kultur, Sprache und Musik aus Lateinamerika. Zur „Empanadas Party“ werden Spezialitäten wie Empanadas (gefüllte Teigtaschen), Causitas (eines der beliebtesten peruanischen Gerichte aus gestampften Kartoffeln) und Juane (Reis-Spezialität aus dem Regenwald Perus) aufgetischt. Gegen den Durst gibt es original argentinische Weine. Lateinamerikanisches Lebensgefühl mitten in der Salzburger Altstadt!

Reservierung erbeten:
– Mittwoch, 14. März 2012, 19.00 Uhr: Back To The Roots – Eine äthiopische Nacht im Afro Café
Ort: Afro Café Salzburg, Bürgerspitalplatz 5
Folgetermin: 21. März 2012
– Donnerstag, 8. März 2012, 19.30 Uhr: In 6 Gängen um die Welt
Ort: Sternbräu Griesgasse 23
– Donnerstag, 22. März 2012, 19.00 Uhr: Austria meets Australia / Salomon Undhof & Salomon Estate
Ort: Restaurant Alt Salzburg, Bürgerspitalgasse 2
– Samstag, 24. März 2012, 19.30 Uhr: Empanadas Party
Ort: mazz – coffee & more, Kaigasse 25

www.salzburg-altstadt.at

Ralf Bos: „Spitzenköche für Afrika“

Almaz Böhm zeigte sich bei der Einweihung vom Engagement der Köche überwältigt: „Auch im Namen meines Mannes danke ich allen beteiligten Gästen, Gastronomen und Köchen für ihre Unterstützung – allen voran Ralf Bos und Eckart Witzigmann für ihre Initiative und ihr Engagement. Wir hoffen, dass wir mit Hilfe von ‚Spitzenköche für Afrika’ noch sehr vielen Kindern in Äthiopien Zugang zu Bildung verschaffen können.“ Die Begeisterung der Vorsitzende der Stiftung Menschen für Menschen ist verständlich. So werden in der Geri Higher Primary School in der Provinz Illubabor künftig 460 Schülerinnen und Schüler das Schreiben, Lesen und Rechnen lernen. Das Bildungsangebot in den neuen Gebäuden der Masha Higher Primary School in der Sheka Zone kommt 1.464 Kindern zugute. Insgesamt investierte Menschen für Menschen in den Neubau der beiden Schulhäuser knapp eine halbe Million Euro, die durch die Initiative „Spitzenköche für Afrika“ ( www.skfa2012.de ) bereitgestellt wurde.

Im Rahmen der Spendenaktion setzen sich Top-Gastronomen aus ganz Deutschland mit Veranstaltungen und Benefizessen über das gesamte Jahr für die Bildungsprojekte der Stiftung Menschen für Menschen ein. Der Bau der zweiten Schule konnte komplett durch die „Spitzenköche“-Sonderaktion „TV-Köche tischen auf“ finanziert werden, die 2010 in Kooperation mit der Deutschen Bahn durchgeführt worden war.

Die in ganz Deutschland für Aufsehen sorgende Initiative hat eine Welle der Unterstützung für das Bildungsprogramm ABC-2015 von Menschen für Menschen in Äthiopien in Gang gesetzt: Durch den von Ralf Bos initiierten Einsatz von Sterne- und Spitzenköchen konnten seit September 2008 bereits über 1 Million Euro für den Bau von Schulen in Äthiopien gesammelt werden.

Véronique Witzigmann, Unternehmerin und Tochter von Eckart Witzigmann, hat mit ihm gemeinsam die Schirmherrschaft der Aktion übernommen. Sie besuchte nun erstmals Äthiopien: „Es hat mich sehr bewegt die Freude der Kinder zu sehen, die nun erstmalig eine Schule besuchen können. Als Mutter einer Tochter ist es mir ein Herzensanliegen, Kinder zu unterstützen, die nicht die gleichen Chancen haben wie unsere eigenen Kinder.“ Spitzenkoch Mike Süsser war als Botschafter von Menschen für Menschen bereits im vergangenen Jahr in Äthiopien und hat sich das Ziel gesetzt, die Aktion „Spitzenköche für Afrika“ in Österreich voranzutreiben und bis Ende des Jahres gemeinsam mit österreichischen Spitzenköchen einen Schulbau zu finanzieren.

Der dreifache Familienvater und Delikatessen-Unternehmer Ralf Bos, der jetzt zum zweiten Mal bei einer Einweihung in Äthiopien ist, will die Hilfsaktion konsequent fortführen. Aktuell sammeln die „Spitzenköche für Afrika“ für den Bau einer weiteren Schule in der Region Illubabor. „Wenn man sieht, wie glücklich diese Kinder sind, weil sie endlich eine Chance auf Bildung bekommen, dann wird einem warm ums Herz. Deshalb möchten wir noch vielen weiteren Kindern helfen, sich aus dem Teufelskreislauf von fehlender Bildung und Armut befreien zu können.“

Rückblick: Begonnen hat alles vor vier Jahren: Damals wetteten Ralf Bos und Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann mit Stiftungsgründer Karlheinz Böhm, dass sie gemeinsam mit anderen Spitzenköchen binnen hundert Tagen 250.000 Euro für den Bau einer Schule in Äthiopien sammeln würden. Wette gewonnen: Rund 1.000 Schüler konnten sich seinerzeit über die Investition von mehr als 265.000 Euro in das erste gemeinsame Projekt, die Gordom Higher Primary School, freuen. Teil von „Spitzenköche für Afrika“ war zuletzt auch die Aktion „TV-Köche tischen auf“. Von Februar bis Dezember 2010 kredenzte die Deutschen Bahn ihren Fahrgästen ein Jahr lang in den Bordrestaurants sämtlicher ICEs Speisen von prominenten Fernsehköchen. 50 Cent des Verkaufserlöses für jedes Gericht gingen dabei an die Aktion „Spitzenköche für Afrika“.
Weitere Informationen im Internet unter www.skfa2012.de

WIDDER-Küchenchef Alexander Kroll kocht für die „Blindenhilfe Äthiopien“

Kunst und Kulinarik genießen und gleichzeitig Gutes tun. Beim 1. Waldhotel-Davos Foodfestival am 29. März 2011 zaubern internationale Spitzenköche ein erlesenes Sechs-Gang-Dîner, dessen Erlös der „Blindenhilfe Äthiopien“ zugutekommt. Neben Meisterköchen wie Martin Liefeith oder Marcus van Sprang engagiert sich auch Alexander Kroll, Küchenchef des Zürcher Widder Hotels, für den guten Zweck und wird die Vorspeise des Menüs zubereiten. „Wir werden den Gästen etwas ganz Besonderes bieten. Diese Veranstaltung liegt uns allen sehr am Herzen und daher möchten wir so viele Spenden wie möglich erhalten!“

Seine neue Kreation „Gänseleber mit Gewürztomate, Brioche und Lakritz“ wird dazu beitragen. „Für das Menü kommen nur High-Class Produkte zum Einsatz“, erklärt Kroll, der sich schon lange für Wohltätigkeitsveranstaltungen einsetzt. Der WIDDER-Küchenchef ist Mitglied im Netzwerk der „Chefheads“, in dem sich renommierte Köche und Pâtissiers zusammengeschlossen haben und regelmäßig Charity-Veranstaltungen organisieren. „Wir haben überlegt, wie und was wir in unserer Berufssparte machen können, um Bedürftigen zu helfen. So kam das Engagement für Projekte wie die „Blindenhilfe Äthiopien“ oder auch die „Stiftung KinderHerz“ zu stande,“ so Kroll.

Die „Blindenhilfe Äthiopien“ wurde 2001 ins Leben gerufen und ermöglichte es, dass bis heute über 3.000 Kinder und Erwachsene ihr Sehvermögen wiedererlangt haben. 2002 operierte Professor Dr. Jochen Kammann und ein Jahr später sein Sohn, der Davoser Augenarzt Dr. Marc T. Tell Kammann, dort unter primitivsten Verhältnissen die ersten Patienten. Dank großzügiger Spenden konnte inzwischen eine neue Augenklinik gebaut werden, was in einem Land mit rund einer Million Blinden und nur wenigen Augenärzten dringend nötig ist. Rund 40 Dollar genügen, um einem Blinden in Äthiopien sein Augenlicht zurückzugeben.

Neben den kulinarischen Leckerbissen wird der Abend durch die Vernissage der Bilder des international bekannten Künstlers Peter Koschak gekrönt. Eines der Werke kann ersteigert werden, der Erlös geht ebenfalls an die „Blindenhilfe Äthiopien“.

Coffea Arabica

Gerade Arabica-Kaffee gedeiht in den Tropen vor allem in kühleren Höhenlagen und an schattigen Plätzen – warum muss er dann aber von dort importiert werden, statt Kaffeepflanzen in heimischen Gefilden anzubauen? Die Antwort ist leicht: Bei uns würde die Kaffeepflanze erfrieren und verdursten, denn Kaffee braucht gleichmäßige Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius sowie hohe Niederschlagsmengen. Bis zu dreimal soviel Niederschlag wird für den Anbau benötigt, wie in unseren Breiten normalerweise fällt. Zudem ist Kaffee auf extrem gute, fruchtbare Böden angewiesen. Arabica-Kaffee wird beispielsweise an höher gelegenen, baumbewachsenen Berghängen in Afrika, Süd- und Zentralamerika sowie Asien angebaut.

Hinsichtlich seines Ursprungs führt der Name „Coffea Arabica“ in die Irre. Denn man geht davon aus, dass Äthiopien das Ursprungsland des Kaffeeanbaus ist und er erst später durch Sklavenhändler nach Arabien eingeführt wurde. Dort röstete man ihn etwa ab dem 15. Jahrhundert und trank ihn als Kaffee. Handelszentrum war die Hafenstadt Mocha, auch Mokka genannt, das heutige al-Mukha im Jemen. Derzeit sind Brasilien, Kolumbien und Afrika die Haupterzeuger. Für sehr gute Qualitäten von Arabica -Kaffee sind beispielsweise Costa Rica und Tansania bekannt. Mit „Bohnen“ hat der Kaffee übrigens botanisch rein gar nichts gemeinsam. Er zählt zu den Steinfrüchten und trägt deshalb auch die Bezeichnung „Kaffeekirsche“.
Friederike Heidenhof, www.aid.de

1 Million Euro für Kinder-Hilfsprojekte in Äthiopien

BOS FOOD will Spendeninitiative weiter ausbauen

Auf Basis einer bislang in Deutschland einmaligen Initiative will Ralf Bos, Deutschlands führender Delikatessenhändler, sein Engagement für Kinder in Afrika ausbauen. Der dreifache Familienvater, Inhaber und Geschäftsführer von BOS FOOD, hat vor vier Jahren begonnen, Spendengelder für benachteiligte Kinder in den ärmsten Regionen der Welt zu sammeln. Bislang kamen über eine Million Euro zusammen, vor allem durch die Aktion „Spitzenköche für Afrika“ ( www.skfa2010.de ).

Die von Ralf Bos initiierte Aktion unter der Schirmherrschaft von Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann und seiner Tochter Véronique Witzigmann hat sich ein großes Ziel gesetzt: Jedes Jahr soll mit Hilfe individueller Spendenaktionen deutscher Spitzenköche eine Schule in Äthiopien gebaut werden. „Spitzenköche für Afrika“ arbeitet dabei mit der Karlheinz Böhm Stiftung „Menschen für Menschen“ zusammen. Zwei große Schulen in den besonders von Armut betroffenen Regionen Illubabor und Boretscha für insgesamt 1.000 Kinder konnten bereits errichtet werden, die Spendenaktion für die nächste Schule läuft auf Hochtouren. Über 37.000 Euro kamen alleine durch ein Event in Wassenberg zusammen, bei dem die Crème de la crème der deutschen Spitzenköche spezielle Gerichte für Besucher des Schlemmermarktes anboten. Am Ende eines Gala-Abends Mitte November im Bayerischen Hof in München wurden 15.000 Euro Spenden gezählt. Außerdem gab es viele Aktionen regional bekannter Restaurants, die auch im Dezember fortgesetzt werden.

„Ich möchte mich bei allen Gastronomen in Deutschland bedanken, die sich in den Dienst dieser Sache stellen und einen großen Teil ihrer knappen Freizeit opfern. Ich war selbst vor Ort in Äthiopien und habe gesehen, wie glücklich diese Kinder sind, wenn sie die Chance auf Bildung bekommen. Ohne Schulbildung haben sie keine Perspektive und werden ihr Leben lang in Armut leben müssen, speziell die Mädchen in diesem Land“, erklärt Ralf Bos. „Deutsche Top-Gastronomen dokumentieren mit ihrer Hilfe, dass sie ein großes Herz für Kinder in Äthiopien haben.“

Ein Teil der bislang gespendeten eine Million Euro stammt von der Deutschen Bahn, die Ralf Bos am 06.12.2010 einen Scheck über 250.000 Euro übergab. Das Unternehmen war auf die einzigartige Hilfsaktion aufmerksam geworden und spendet seit Februar dieses Jahres 50 Cent von speziell ausgewählten Gerichten, die in den Bordrestaurants der Bahn verkauft werden. Kreiert wurden diese Speisen von bekannten TV-Köchen, die sich für die Gemeinschaftsaktion der Deutschen Bahn mit „Spitzenköche für Afrika“ engagieren.

„Mein Mann und ich sind so dankbar für diese Hilfsbereitschaft, die immer weitere Kreise zieht“, so Almaz Böhm, Ehefrau von Karlheinz Böhm und geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung „Menschen für Menschen“. „Der Bildungsnotstand und die Armut sind unfassbar groß in Äthiopien. Deshalb freuen wir uns für jedes einzelne Kind in Äthiopien, dem geholfen werden kann.“

Für 2011 plant „Spitzenköche für Afrika“ bereits das nächste Projekt: Ralf Bos will mit deutschen Top-Gastronomen rund 160.000 Euro für den Neubau der Tamo Higher Primary Schule in der Region Asargit sammeln. Weitere 400 Kinder könnten dann unterrichtet werden.

www.bosfood.de

Das hast Du gut gemacht, Ralf Bos

„Spitzenköche für Afrika” startet drittes Projekt für Karlheinz-Böhm-Stiftung – Über 500.000 Euro in nur zwei Jahren für Schulen in Äthiopien

Mit der Übergabe eines Schecks in Höhe von 37.400 Euro hat der Initiator von „Spitzenköche für Afrika”, Ralf Bos, sein nächstes Etappenziel erreicht: Die Summe ist der Grundstein für die dritte Schule in Äthiopien, die Tamo Higher Primary School in der Region Asagirt, die durch individuelle Spendenaktionen von Spitzengastronomen finanziert wird. „Damit haben wir innerhalb von nur zwei Jahren insgesamt über 500.000 Euro zusammen bekommen”, erklärt Ralf Bos. „Das übertrifft unsere selbst gesteckten Ziele bei weitem. Ich danke allen ganz herzlich, die uns persönlich unterstützen. Viele Köche und Gastronomen opfern einen großen Teil Ihrer ohnehin knappen Freizeit und helfen so, den Teufelkreislauf von fehlender Bildung und Armut in Afrika zu durchbrechen,” berichtet Ralf Bos dem Gourmet-Report im Gespräch.

Ralf Bos überreichte den Scheck am gestrigen Sonntag, 15. August 2010, an Véronique Witzigmann, die gemeinsam mit Ihrem Vater Eckart Witzigmann die Schirmherrschaft von „Spitzenköche für Afrika” übernommen hat. Die Übergabe fand zum Ausklang des viertägigen Schlemmermarktes in Wassenberg (Kreis Heinsberg) statt, bei dem 16 Spitzengastronomen für die Spendenaktion am Herd standen und Kochkurse gaben. Die Besucher des Schlemmermarktes konnten unter anderem Menüs von Sterneköchen wie Christopher Willbrand (Restaurant „Zur Post”, Odenthal) und Rainer Hensen („Burgstuben Residenz”, Heinsberg) genießen oder die Kreationen von den TV-Köchen Patrick Jabs, Björn Freitag und Nelson Müller probieren. Alle Beteiligten haben unentgeltlich gearbeitet, und auch die benötigten Lebensmittel und Getränke wurden gespendet, so dass der Erlös von 37.400 Euro hundertprozentig dem Schulprojekt zugute kommt.

Botschaft von Almaz Böhm

„Spitzenköche für Afrika” arbeitet mit der Stiftung „Menschen für Menschen” von Karlheinz Böhm und seiner Ehefrau Almaz Böhm zusammen, die den Bau der Schulen vor Ort organisiert. „Das Engagement der Köche für die Kinder in Äthiopien freut uns zutiefst”, sagte Almaz Böhm in einer Videobotschaft bei der Scheckübergabe in Wassenberg. „Doch noch immer haben rund 40 Prozent der Kinder auf dem Land keinen Zugang zu Bildung. Bildung aber ist der Schlüssel zu Entwicklung. Nur wer lesen und schreiben gelernt hat, kann sich aus eigener Kraft aus Armut befreien”, erklärte Almaz Böhm.

„Spitzenköche für Afrika” von Anfang an eine Erfolgsgeschichte

Ralf Bos, der mit seinem Unternehmen BOS FOOD führender Delikatessenhändler Deutschlands ist, hat „Spitzenköche für Afrika” 2008 ins Leben gerufen. Bereits im Oktober 2009 konnte der dreifache Familienvater gemeinsam mit Almaz Böhm und Eckart Witzigmann die Gordom Higher Primary School für rund 1000 Kinder im Südwesten Äthiopiens eröffnen. Deutsche Top-Gastronomen hatten mit seiner Hilfe und organisatorischer Unterstützung 265.000 Euro in 100 Tagen gesammelt. Die nächsten 215.000 Euro für die zweite Schule (Guba Hora Lower Primary School in der Region Illubabor/Äthiopien) kamen ebenfalls in kurzer Zeit durch viele Einzelaktionen in Restaurants, durch Kochevents sowie Geldspenden von Unternehmen und Privatpersonen zusammen. „Wir gehen jetzt mit gleichem Elan das nächste Hilfsprojekt an”, erklärt Ralf Bos, „und hoffen, dass uns die Spitzenköche weiterhin so kreativ und engagiert unterstützen.”

Äthiopien ist die Urheimat des Kaffees

Äthiopien ist die Urheimat des Kaffees

Kaffee, Coffee, cafe, Qahwa – jeder kennt das Getränk und überall auf der Welt lautet der Name ähnlich. Nur in Äthiopien nicht, denn hier heißt das schwarze Getränk „bunna“. Die Kaffeepflanze stammt aus der Provinz Kaffa, von wo aus arabische Kaufleute begonnen haben, die Pflanze nach Jemen und von dort in die Welt zu tragen. Sie bezeichneten die Pflanze und das Getränk nach dem Herkunftsgebiet, und ihnen folgend die Botaniker als „coffea“, aber irrtümlich mit dem Zusatz arabica. Daher der Name. Aufgrund genetischer Untersuchungen steht jedoch heute eindeutig fest, dass die Heimat der Kaffeepflanze wirklich Äthiopien ist.

www.ethiopianairlines.com

Eckart Witzigmann und Ralf Bos eröffnen neue Schule in Äthiopien

Eckart Witzigmann und Ralf Bos eröffnen mit Almaz Böhm neue Schule in Äthiopien

Erste „Spitzenköche für Afrika“-Schule ermöglicht 1.000 Kindern in Äthiopien die Chance auf Bildung / Top-Gastronomen in ganz Deutschland sind aktiv, um bis Jahresende Spenden für eine weitere Schule von Menschen für Menschen zu sammeln

Die Initiatoren der Aktion „Spitzenköche für Afrika“, Eckart Witzigmann und Ralf Bos, haben in Illubabor, einer der ärmsten Regionen Äthiopiens, jetzt die Gordom Higher Primary School eingeweiht. Sie hatten in einer bundesweit einzigartigen Hilfsaktion gegen Karlheinz Böhm erfolgreich gewettet, dass sie es mit anderen deutschen Spitzenköchen, deren Gästen und kreativen Events wie Küchenpartys, Benefizveranstaltungen oder Home Cookings schaffen, in 100 Tagen mindestens 250.000 Euro für den Bau einer Schule in Ä-thiopien zu sammeln. Es wurden mehr als 265.000 Euro! Bei der feierlichen Eröffnung gemeinsam mit Almaz Böhm erlebten die Initiatoren Witzigmann und Bos nun die Freude und Dankbarkeit Hunderter Kinder, die durch die neue Schule die Chance auf eine bessere Zukunft haben und dem Teufelskreislauf aus fehlender Bildung und Armut entkommen können. Almaz Böhm: „Wir sind den Spitzenköchen unendlich dankbar. Ihr großartiges Engagement für Menschen für Menschen zeigt, dass sich durch kreative Ideen und den persönlichen Einsatz jedes Einzelnen von uns Großes bewegen lässt.“

1.000 Schülern jährlich ermöglicht die Gordom Higher Primary School jetzt eine Schulbildung – eine Chance, die im ostafrikanischen Land laut UN-Angaben 40 Prozent aller Kinder nicht haben. Bei ihrer viertägigen Äthiopienreise konnten sich Delikatessenspezialist Ralf Bos und Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann erstmals ein eigenes Bild von der Situation in einem der ärmsten Länder der Welt machen: „Als Familienvätern ist es uns ein besonderes Anliegen, Kinder zu unterstützen, die einfach nicht die gleichen Chancen haben wie unsere eigenen Kinder.“ Spitzenköche haben offensichtlich ein großes Herz, deshalb wollen Bos und Witzigmann mithilfe ihrer Kollegen langfristig Bildungsprojekte von Menschen für Menschen unterstützen. Seit mehreren Wochen führen Top-Gastronomen in ganz Deutschland wieder kreative Spendenaktionen durch, um die nächste Schule bauen zu können.

Interessierte Köche und Gastronomen sind darum weiterhin dazu aufgerufen, sich mit persönlichen Aktionen in ihren Restaurants an „Spitzenköche für Afrika“ zu-gunsten des Menschen für Menschen Bildungsprogramms ABC-2015 zu beteiligen. Anregungen und weitere Informationen sind im Internet unter ( www.skfa2009.de ) oder beim Initiator Ralf Bos (BOS FOOD, Meerbusch, Tel.: 02132-139-200) erhältlich.