ÖKO-TEST Aceto Balsamico di Modena

ÖKO-TEST Aceto Balsamico di Modena

Abgeschmiert
Schon wieder hat es einen Spitzenkoch „erwischt“: Dieses Mal Jamie Oliver, dessen Balsamico – ebenso wie der von der Firma Kattus – nicht einmal die gesetzlichen Vorgaben einhält. „Sehr gute“ Testurteile gab es ausschließlich für Bio-Produkte.

Laut EU-Verordnung darf Aceto Balsamico die Modena nur aus Weinessig und Traubenmost hergestellt werden. Doch in den Essigen von Jamie Oliver und Kattus fand das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST Hinweise auf den Eintrag anderer Zucker. Nach Einschätzung von Experten stammen solche Verfälschungen in der Regel aus gezuckerten Importweinen für die Herstellung von Weinessigen. Da die Produkte die EU-Vorgaben nicht einhalten, dürften sie sich eigentlich nicht Aceto Balsamico di Modena nennen.

Hingegen punktet das Produkt vom Spitzenkoch damit, dass es als einziges (konventionell) hergestelltes ohne färbende Zuckerkulör auskommt, mit der die anderen Hersteller bei der dunklen Farbe nachhelfen. Diese Mogelei wird von ÖKO-TEST abgewertet.

Zudem enthält Zuckerkulör häufig einen Schadstoff, der von der kalifornischen Gesundheitsbehörde als krebserregend eingestuft wurde. Die Testprodukte von Edeka, Rewe und Kattus waren am höchsten belastet. Und nicht zuletzt: Alle konventionellen Essige enthalten Sulfit bzw. Schwefeldioxid. Darauf reagieren manche Menschen empfindlich.

Überzeugen konnten im ÖKO-TEST die Bio-Produkte – für alle sechs untersuchten Marken gab es das Testurteil „sehr gut“.

Das ÖKO-TEST-Magazin September 2013 gibt es seit heute im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Rezept: Roastbeef

Roastbeef mit grüner Olivenkruste

Zubereitungszeit: ca. 3 Stunden
Zutaten für 4 Personen:

800 g Roastbeef ohne Fettdeckel (einige Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen)
Salz
2 EL einfaches Olivenöl (raffiniert, zum Anbraten)
3 EL bestes Olivenöl
Pfeffer aus der Mühle
1 Zweig Rosmarin
einige Zweige Thymian
3 Knoblauchzehen
400 g Cherry-Strauchtomaten
1 TL Dijonsenf
Fleur de sel

Für die Olivenkruste:

100 g Toastbrot (ohne Rinde)
5 Zweige glatte Petersilie
3 Zweige Thymian
4 EL grüne Oliven (ohne Stein)
100 g weiche Butter
Salz, Pfeffer

Das Roastbeef trocken tupfen, ringsherum leicht salzen. In einer Pfanne im heißen Olivenöl ringsherum ca. 8 Minuten anbraten. Backofen auf 80 Grad vorheizen. Fleisch in einen Bräter legen, mit bestem Olivenöl beträufeln, pfeffern. Kräuter um das Fleisch herum legen. Knoblauchzehen etwas andrücken, zugeben. Auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Backofen 1,5 bis 2 Stunden garen. In den letzten 30 Minuten gewaschene Tomaten zugeben, salzen, pfeffern und mitbraten.
Für die Kruste das Brot zerzupfen. Kräuterblättchen abzupfen. Oliven fein würfeln. Brot und Kräuterblättchen im elektrischen Zerhacker fein zerkleinern. Butter hell schaumig rühren. Brotbrösel und Oliven unterheben, abschmecken. Masse ca. 20 Minuten kalt stellen, anschließend zwischen zwei aufgeschnittenen Gefrierbeuteln knapp ½ cm dick länglich (ca. 10 x 20 cm) ausrollen. Kalt stellen, bis die Platte fest geworden ist.

Mit einem Fleischthermometer die Kerntemperatur des Fleisches messen (perfekt sind 55 Grad). Fleisch aus dem Ofen nehmen. Auf eine feuerfeste Platte legen. Olivenbutter-Platte auf die Arbeitsfläche legen, obere Folie abziehen und die Platte in Größe des Fleischstückes zuschneiden. Fleisch auf der Oberseite mit Dijonsenf bepinsel. Die Oliven-Butterplatte darauf stürzen, etwas andrücken und die zweite Folie abziehen. Auf der mittleren Schiene unter dem vorgeheizten Grill goldbraun überbacken. Roastbeef einige Minuten ruhen lassen, in Scheiben schneiden und mit den Tomaten anrichten. Dazu passen Rosmarinkartoffeln.

Mein Tipp:
Mit dieser Kruste lassen sich auch kurz gebratene Steaks oder Lachsfilets gratinieren. Dann Steak oder Filet etwas kürzer braten als gewöhnlich, die Kruste in der passender Größe zuschneiden und darauf legen.

Zwiebelrostbraten auf italienisch
Zutaten für 4 Personen:
4 Rumpsteaks (ca. 2 cm dick, ca. 1 Stunde vor der Zubereitung
aus dem Kühlschrank nehmen)
Salz
3 EL Olivenöl
Fleur de Sel
Pfeffer aus der Mühle

Für die Sauce:
2 Gläser kleine Antipasti-Zwiebeln in Aceto Balsamico (à 300 g Füllmenge)
5 Thymianzweige
200 ml Rinderfond
2 TL brauner Zucker
1-2 TL körniger Dijon-Senf
Salz
Pfeffer aus der Mühle
40 g eiskalte Butter

Backofen mit einer feuerfesten Form darin auf 120 Grad vorheizen. Steaks trocken tupfen und den Fettrand mehrmals einschneiden, damit sich das Steak beim Braten nicht wölbt und das Fleisch leicht salzen . Im heißen Öl von jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. In die feuerfeste Form legen und im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten garziehen lassen.
Zwiebeln abtropfen lassen, Einlegeflüssigkeit auffangen. 100 ml der Flüssigkeit und den Fond mischen und auf etwa die Hälfte einkochen lassen. Zwiebeln und Thymian kurz im Bratensatz anbraten, mit Zucker bestreuen, leicht karamellisieren lassen. Mit der Fondmischung ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Kalte Butter in kleinen Stückchen und den Senf unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Steaks mit Fleur de sel und grobem Pfeffer bestreuen. Mit den Balsamico-Zwiebeln anrichten. Dazu passt z.B. Rosmarinpolenta.

Mein Tipp:
Die feine Balsamico-Zwiebel-Sauce passt natürlich auch sehr gut zu anderem kurzgebratenem Fleisch wie zum Beispiel Entenbrust und Schweinefilet. Auch Kalbsleber lässt sich hervorragend damit ergänzen. Braten Sie sie dann noch einige Apfelwürfel zusammen mit den Zwiebeln an.

Tagliata vom Rind mit Rucola und Parmesan

Zutaten für 4 Personen:
12 sehr dünne Scheiben Roastbeef
100 g Rucola
4 Zweige Basilikum
1 El Zitronensaft
ca. 5 Tl alter Aceto Balsamico
Meersalz
Pfeffer
Ca. 9 El Olivenöl
Fleur de sel
40 g Parmesan

Das Roastbeef sollte sehr dünn sein, am besten vom Schlachter auf der Aufschnittmaschine schneiden lassen. Fleisch etwa eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Zwischen zwei Bögen Frischhaltefolie oder zwei Gefrierbeutel legen und mit einem Plattiereisen oder einem Stielkopf noch etwas flacher klopfen.
Rucola waschen, verlesen und trocken schleudern. Die Basilikumblätter von den Stielen zupfen. Zitronensaft, einen Spritzer Aceto balsamico, Salz, Pfeffer und drei Esslöffel Öl verrühren. Dressing mit Rucola und Basilikum mischen und den Salat auf vier Teller verteilen.
In einer großen Pfanne zwei Esslöffel Öl erhitzen, das Fleisch darin bei starker Hitze von jeder Seite etwa eine halbe Minute portionsweise anbraten und auf dem Rucola verteilen. Jeweils mit etwa einem Teelöffel Aceto balsamico und einem Esslöffel Olivenöl beträufeln. Mit Fleur de sel und nach Belieben noch mit etwas grob zerstoßenem Pfeffer würzen und den Parmesan darüber hobeln. Sofort servieren.

Polettos Kochschule am Samstag, 15. Oktober 2011 um 18:15 Uhr im SR Fernsehen – Grundkurs Roastbeef

Balsamico: Bluff aus Modena

Gleich 9 von 22 „Aceto Balsamico di Modena“ haben bei einem Test der Stiftung Warentest nur „mangelhaft“ abgeschnitten. Anders als vorgeschrieben, enthalten sie nicht genug Säure, ihre Essigsäure stammt nicht allein aus Weintrauben, sondern auch aus Zuckerrübe, Mais oder Zuckerrohr. Bei den zusätzlich geprüften 4 weißen Condimenti Bianco schnitten ebenfalls 2 „mangelhaft“ ab.

Seit 2009 ist „Aceto Balsamico di Modena“ eine geschützte geografische Angabe, damit vor Nachahmern geschützt und mit Anforderungen verbunden. Auch der teuerste Balsamessig im Test, Guiseppe Giusti, der für stolze 49 Euro für die 250-Milliliter-Flasche bei Manufactum zu haben ist, schnitt nur „mangelhaft“ ab. Er erreichte nicht den vorgeschriebenen Säuregehalt, die Essigsäure stammte zum Teil aus Zuckerrübe, außerdem fanden die Tester beträchtliche Rückstände von Eisen, Zink und Blei. In Sachen Schadstoffe fallen ausgerechnet die Bioessige auf. Im Byodo Antico Balsamico (28 Euro/Liter), Kaiser’s Tengelmann/Naturkind (6,60 Euro/Liter) und Rapunzel (18 Euro/Liter) fanden sich erhöhte Kupfergehalte. Gesundheitliche Folgen sind allerdings unwahrscheinlich.

6 der 22 dunklen Balsamico sind „gut“, darunter Bertolli, Rewe, Ponti und Kühne für 2,90 bis 7 Euro pro Liter. Der beste Günstigste war Mamma Gina von Netto-Markendiscount für nur 1,70 Euro je Liter. Bei der Verkostung „sehr gut“, in der Deklaration aber mit Schwächen: der Balsamico von Mazzetti (34 Euro/Liter). Der einzige „gute“ Weiße kommt ebenfalls von Mazzetti (7,20 Euro/Liter).

Mit Mirko Reeh nach Italien

Kochen und Genießen in Bella Italia:
Mirko Reeh hat noch Plätze frei

Noch zwei Doppelzimmer sind frei für die Koch- Genießer-Reise in die Emiglia-Romana. Am ersten Oktober startet die kleine Gruppe unter der kulinarischen Leitung von Starkoch Mirko Reeh durch. Ab Reehs Kochschule in Frankfurt geht es mit einem Zwischenstopp in Zürich, wo ein vegetarischer Kochkurs im Kochatelier Hiltl und eine Übernachtung auf dem Programm stehen, weiter in Richtung Süden. Mitten in der Natur, umgeben von Weinbergen liegt das Landgut La Razza. Nur wenige Kilometer sind es bis nach Parma, Modena und Bologna. Im angeschlossenen Restaurant werden Gerichte aus der Region serviert. Eine Käserei und eine Metzgerei sowie eigene Weinberge gehören mit zu dem gepflegten Anwesen. Übernachtet wird in gemütlichen Doppelzimmern mit eigenem Badezimmer. Auf Anfrage ist auch Einzelbelegung möglich.

Am ersten und zweiten Abend ist Entspannung pur angesagt. Die Gruppe (max. 20 Personen) lässt sich im Restaurant bekochen. Am dritten und vierten Abend heißt es in einer nahegelegenen Kochschule ran an die Töpfe. Während des Aufenthalts werden auch regionale Produzenten besucht, so zum Beispiel eine Schinken Manufaktur, die berühmte Parmigiano Reggiano Produktion sowie Weingüter und ein Aceto Balsamico Hersteller.

Die 6 tägige Reise ab und bis Frankfurt am Main schließt 5 Übernachtungen ein und kostet 860,- Euro mit allen Leistungen und Fahrt im komfortablen Reisebus. Weitere Infos unter „Zeit zum Reisen“, Anja Wolter, e-mail wolter@zeitzumreisen.de; Tel.06104 40 888 99.

Wie viele Profiköche arbeitet auch Mirko Reeh mit CHROMA Kochmesser – mit Japanchef und type 301

Polettos Kochschule

Eine weitere Grundkurs-Folge erwartet Sie am Samstag, 13. März 2010 um 18.15 Uhr im SR Fernsehen. Diesmal dreht sich alles um

                                                            Roastbeef

Roastbeef mit grüner Olivenkruste

Zubereitungszeit: ca. 3 Stunden

Zutaten für 4 Personen:

  • 800 g Roastbeef ohne Fettdeckel (einige Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen)
  • Salz
  • 2 EL einfaches Olivenöl (raffiniert, zum Anbraten)
  • 3 EL bestes Olivenöl
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Zweig Rosmarin
  • einige Zweige Thymian
  • 3 Knoblauchzehen
  • 400 g Cherry-Strauchtomaten
  • 1 TL Dijonsenf
  • Fleur de sel

Für die Olivenkruste:

  • 100 g Toastbrot (ohne Rinde)
  • 5 Zweige glatte Petersilie
  • 3 Zweige Thymian
  • 4 EL grüne Oliven (ohne Stein)
  • 100 g weiche Butter
  • Salz, Pfeffer

Das Roastbeef trocken tupfen, ringsherum leicht salzen. In einer Pfanne im heißen Olivenöl ringsherum ca. 8 Minuten anbraten. Backofen auf 80 Grad vorheizen. Fleisch in einen Bräter legen, mit bestem Olivenöl beträufeln, pfeffern. Kräuter um das Fleisch herum legen. Knoblauchzehen etwas andrücken, zugeben. Auf der mittleren Schiene im vorgeheizten Backofen 1,5 bis 2 Stunden garen. In den letzten 30 Minuten gewaschene Tomaten zugeben, salzen, pfeffern und mitbraten.

Für die Kruste das Brot zerzupfen. Kräuterblättchen abzupfen. Oliven fein würfeln. Brot und Kräuterblättchen im elektrischen Zerhacker fein zerkleinern. Butter hell schaumig rühren. Brotbrösel und Oliven unterheben, abschmecken. Masse ca. 20 Minuten kalt stellen, anschließend  zwischen zwei aufgeschnittenen Gefrierbeuteln knapp ½ cm dick länglich (ca. 10 x 20 cm) ausrollen. Kalt stellen, bis die Platte fest geworden ist.

Mit einem Fleischthermometer die Kerntemperatur des Fleisches messen (perfekt sind 55 Grad). Fleisch aus dem Ofen nehmen. Auf eine feuerfeste Platte legen. Olivenbutter-Platte auf die Arbeitsfläche legen, obere Folie abziehen und die Platte in Größe des Fleischstückes zuschneiden. Fleisch auf der Oberseite  mit Dijonsenf bepinsel. Die Oliven-Butterplatte darauf stürzen, etwas andrücken und die zweite Folie abziehen. Auf der mittleren Schiene unter dem vorgeheizten Grill goldbraun überbacken. Roastbeef einige Minuten ruhen lassen, in Scheiben schneiden und mit den Tomaten anrichten. Dazu passen Rosmarinkartoffeln.
Mein Tipp:
Mit dieser Kruste lassen sich auch kurz gebratene Steaks oder Lachfilets gratinieren. Dann Steak oder Filet etwas kürzer braten als gewöhnlich, die Kruste in der passender Größe zuschneiden und darauf legen.

Zwiebelrostbraten auf italienisch

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Rumpsteaks (ca. 2 cm dick, ca. 1 Stunde vor der Zubereitung
  • aus dem Kühlschrank nehmen)
  • Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • Fleur de Sel
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Für die Sauce:
  • 2 Gläser kleine Antipasti-Zwiebeln in Aceto Balsamico (à 300 g Füllmenge)
  • 5 Thymianzweige
  • 200 ml Rinderfond
  • 2 TL brauner Zucker
  • 1-2 TL körniger Dijon-Senf
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 40 g eiskalte Butter

Backofen mit einer feuerfesten Form darin auf 120 Grad vorheizen. Steaks trocken tupfen und den Fettrand mehrmals einschneiden, damit sich das Steak beim Braten nicht wölbt und das Fleisch leicht salzen . Im heißen Öl von jeder Seite ca. 2 Minuten anbraten. In die feuerfeste Form legen und im vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten garziehen lassen.
Zwiebeln abtropfen lassen, Einlegeflüssigkeit auffangen. 100 ml der Flüssigkeit und den Fond mischen und auf etwa die Hälfte einkochen lassen. Zwiebeln und Thymian  kurz im Bratensatz anbraten, mit Zucker bestreuen, leicht karamellisieren lassen. Mit der Fondmischung ablöschen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Kalte Butter in kleinen Stückchen und den Senf unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Steaks mit Fleur de sel und grobem Pfeffer bestreuen. Mit den Balsamico-Zwiebeln anrichten. Dazu passt z.B. Rosmarinpolenta.
Mein Tipp:
Die feine Balsamico-Zwiebel-Sauce passt natürlich auch sehr gut zu anderem  kurzgebratenem Fleisch wie zum Beispiel Entenbrust und Schweinefilet. Auch Kalbsleber lässt sich hervorragend damit ergänzen. Braten Sie sie dann noch einige Apfelwürfel zusammen mit den Zwiebeln an.

Tagliata vom Rind mit Rucola und Parmesan

Zutaten für 4 Personen:

  • 12 sehr dünne Scheiben Roastbeef
  • 100 g Rucola
  • 4 Zweige Basilikum
  • 1 El Zitronensaft
  • ca. 5 Tl alter Aceto Balsamico
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • Ca. 9 El Olivenöl
  • Fleur de sel
  • 40 g Parmesan

Das Roastbeef sollte sehr dünn sein, am besten vom Schlachter auf der Aufschnittmaschine schneiden lassen. Fleisch etwa eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Zwischen zwei Bögen Frischhaltefolie oder zwei Gefrierbeutel legen und mit einem Plattiereisen oder einem Stielkopf noch etwas flacher klopfen.

Rucola waschen, verlesen und trocken schleudern. Die Basilikumblätter von den Stielen zupfen. Zitronensaft, einen Spritzer Aceto balsamico, Salz, Pfeffer und drei Esslöffel Öl verrühren. Dressing mit Rucola und Basilikum mischen und den Salat auf vier Teller verteilen.

In einer großen Pfanne zwei Esslöffel Öl erhitzen, das Fleisch darin bei starker Hitze von jeder Seite etwa eine halbe Minute portionsweise anbraten und auf dem Rucola verteilen. Jeweils mit etwa einem Teelöffel Aceto balsamico und einem Esslöffel Olivenöl beträufeln. Mit Fleur de sel und nach Belieben noch mit etwas grob zerstoßenem Pfeffer würzen und den Parmesan darüber hobeln. Sofort servieren.

Guten Appetit!

© Saarländischer Rundfunk

Kulinarische Events in der Emilia-Romagna

Wine Food Festival

Die Ferienregion Emilia-Romagna gilt als der Bauch Italiens. Als Herkunftsort weltbekannter Spezialitäten wie Parmesan, Aceto Balsamico Tradizionale, Tortellini oder Parmaschinken veranstaltet die Region von Mitte September bis Ende November rund 40 kleinere und größere kulinarische Feste. Diese wurden dieses Jahr erstmals unter dem Dach des „Wine Food Festivals“ zusammengefasst.

Nähere Informationen sind unter www.winefoodfestival.it in italienischer Sprache verfügbar.

Rezept: Wildbolognese

Polettos Kochschule zeigte einem weiteren Klassiker am Samstag, 26.09.2009 um 18.15 Uhr im SR-Fernsehen. Hier nun das Rezept:

Wildbolognese

Zutaten für 4 Personen

1 kg Wildhackfleisch (z.B. vom Reh, Hirsch)
150 g Schalotten
3 Knoblauchzehen
je 100 g Möhren, Fenchel und Knollensellerie
2 EL Olivenöl
1 Stück Schwarte vom Parmaschinken (beim Metzger nachfragen)
je 1 Zweig Rosmarin, Thymian und Salbei
2 Lorbeerblätter
250 g Dosentomaten
1/4 l Rotwein
100 ml roter Portwein
1 EL Mostarda di frutta (Senffrüchte)
1 EL Alter Aceto balsamico
50 g Butter
1 EL Thymianblättchen
Salz
schwarzer Pfeffer
1 Stück Parmesan zum Reiben

Zubereitung:

Die Schalotten und den Knoblauch schälen und fein würfeln. Das Gemüse küchenfertig vorbereiten und ebenfalls würfeln.

Einen Topf erwärmen, das Olivenöl zugießen und das Hackfleisch darin von allen Seiten scharf anbraten; mit Salz und Pfeffer würzen. Dann die Schinkenschwarte dazugeben und etwas auslassen. Das Gemüse darin anbraten, salzen und pfeffern.

Die Kräuter waschen und trocken schütteln. Die Tomaten bei Bedarf entkernen. Tomaten und Kräuter in den Topf geben und mit Rot- und Portwein ablöschen. Mit einem Holzlöffel gut umrühren und dabei die Tomaten zerkleinern. Die Sauce bei schwacher Hitze zugedeckt ca. 1 Std. köcheln lassen; bei Bedarf etwas Wasser dazugeben.

Die Kräuter herausnehmen, den Sugo mit Mostarda di frutta, Aceto balsamico, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Servieren die heiße Bolognese über Pasta (z. B. Spaghetti) geben und ein großzügiges Stück Butter darauf schmelzen lassen, mit Thymianblättchen garnieren und geriebenen Parmesan dazu reichen.

Cornelia Poletto und Steffen Hallaschka wünschen guten Appetit!

© Saarländischer Rundfunk

Das Herbstfest „Baccanale“ in der Emilia-Romagna

Genießen wie Bacchus in der Emilia-Romagna:

Das Herbstfest „Baccanale“ feiert in diesem Jahr die Küche der Armen und
der Adeligen.

„Miseria e nobiltà – Armut und Adel“
ist das Thema der diesjährigen „Baccanale“ in der Ferienregion
Emilia-Romagna. An drei Wochenenden vom 7. bis 22. November 2009 stehen
die historische Altstadt von Imola nahe der Hauptstadt Bologna und die
umliegenden Dörfer im Zeichen der kulinarischen Schätze der Region. Bei
Kochkursen, Weinverkostungen und Kochshows tauchen Gourmets in die
Geheimnisse der sowohl bodenständigen als auch opulent raffinierten Küche
der Renaissance ein. Ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm sowie
thematisch abgestimmte Menüs in den örtlichen Restaurants lockten im
vergangenen Jahr bereits mehr als 70.000 Besucher an.

Seit mehr als 20 Jahren wird im Rahmen der „Baccanale“, einem von
zahlreichen kulinarischen Herbstevents in der Region, der reichen
lukullischen Tradition der Emilia-Romagna Tribut gezollt. Armut und Adel –

das diesjährige Motto der Veranstaltung – steht sowohl für schlichte
Pastagerichte und reichhaltige Suppen für das einfache Volk als auch für
edle Fleischgerichte mit Gans, Rind und Schaf für die Herren in den
Renaissancehöfen von Ferrara, Modena oder Parma. Mehr als 60 Restaurants
in der Region bieten thematisch abgestimmte Menüs für ihre Gäste an.

Hobby-Köche können aber auch selber zum Kochlöffel greifen: Verschiedene
Restaurants und Kochschulen bieten unter der Leitung gelernter Köche oder
fachkundigen Hausfrauen zwei bis vierstündige Kurse an. Für 15 bis 100
Euro pro Person lernen Interessenten die Raffinessen eines Pastagerichtes
wie der regionaltypischen Garganelli mit Ragoutsauce oder der Tortellacci
mit Maroni kennen und schmecken. Zahlreiche Restaurants, Enotheken oder
auch historische Palazzi bieten außerdem Weinverkostungen an – ab 15 Euro
pro Person. Für die Teilnahme an den Kochkursen und Weindegustationen ist
eine Anmeldung über das Tourismusbüro in Imola erforderlich (Tel.:+39 0542
602207).

Die Ferienregion Emilia-Romagna gilt als der Bauch Italiens. Als
Herkunftsort weltbekannter Spezialitäten wie Parmesan, Aceto Balsamico
Tradizionale, Tortellini oder Parmaschinken veranstaltet die Region von
Mitte September bis Ende November neben der Baccanale über 40 weitere
kleinere und größere kulinarische Feste. Diese wurden dieses Jahr erstmals
unter dem Dach des „Wine Food Festivals“ zusammengefasst.

Das speziell ausgearbeitete Urlaubspaket „Baccanale“ beinhaltet eine
Übernachtung mit Frühstück im Doppelzimmer eines 3-Sterne Hotels. Ein
Abendessen zum Thema der diesjährigen Baccanale sowie eine Weinverkostung
sind ebenfalls im Preis inbegriffen. Es besteht außerdem die Möglichkeit,
kulinarische Ausflüge in die Nachbarorte zu unternehmen, die Produktion
von Olivenöl zu besichtigen oder die repräsentative regionale Weinkellerei
von Dozza zu besuchen. Das Paket kostet bei eigener Anreise ab 110 Euro
pro Person, Reiseversicherung inklusive. Dieses und andere kulinarische
Urlaubspakete sind ab sofort unter www.visitemiliaromagna.de buchbar.

Informationen zum Wine Food Festival sind auf Italienisch unter
www.winefoodfestival.it verfügbar. Allgemeine Informationen und
Neuigkeiten über die gesamte Region Emilia-Romagna bietet die offizielle Website www.original-italienisch.de

Parmaschinken-Festival und Cozze

Buon appetito – Parmaschinken-Festival und Cozze
Hotels.com mit Tipps für eine kulinarische Reise durch die Emilia Romagna

Käme die Familie von Sara (Mina Tander) aus Norditalien, wären Jan, alias Christian Ulmen, im Film „Maria, ihm schmeckt’s nicht“, einige kulinarische Überraschungen erspart geblieben. Zwar gibt es auch im süditalienischen Apulien regionale Leckerbissen, mit den Delikatessen aus der Emilia Romagna sind die aber kaum vergleichbar. Das Hotelbuchungsportal Hotels.com hat sich vor dem Parmaschinken-Festival im September in die Emilia Romagna aufgemacht, um die regionalen Gaumenfreuden vorzukosten.

Parmaschinken-Festival in der Provinz Parma

Ob mit Melone oder pur, der echte Parmaschinken ist würzig im Duft und mild im Geschmack. Seit 1998 steht die Spezialität unter dem Schutz der EU, der die Herkunft des Schweinefleischs reglementiert. Die Herstellung ist streng auf das Gebiet um Parma begrenzt, genauer gesagt auf Langhirano, 20 Kilometer südlich der Großstadt, denn die besondere Luft des Areals verleiht dem Schinken seinen einzigartigen Geschmack. Wie die Delikatesse genau hergestellt wird, kann man beim Parmaschinken-Festival an allen Septemberwochenenden in der Provinz Parma live erleben. Hotelempfehlung für Schinken-Freunde ist das Drei-Sterne-Hotel Vime Aquamaris Benessere in Sala Baganza, zwischen Parma und Langhirano.

Bauchnabel der Venus aus Bologna

In Form von Schmetterlingen, Muscheln oder Spiralen kennt sie jeder, aber Pasta, die dem Bauchnabel der Venus nachempfunden ist, scheint eher ungewöhnlich? Keineswegs, denn Tortellini gehören zu den beliebtesten Pastasorten überhaupt. Die echten Tortellini stammen aus Bologna, wo das traditionelle Rezept seit 1974 bei der italienischen Handwerkskammer eingetragen ist. Der Legende nach entspricht die Form der Teigspezialität dem Bauchnabel der Venus, die der Koch eines Gasthauses nach einem Blick auf das göttliche Körperteil nachbildete. Wahrzeichen Bolognas sind die beiden Geschlechtertürme Garisenda und Asinelli, die um 1300 erbaut wurden. Nur einen Steinwurf von den imposanten Türmen entfernt liegt das Grand Hotel Baglioni an den Via Indipendenza im historischen Stadtzentrum Bolognas.

Kulinarische Cozze aus der Adria

Zugegeben, auf Deutsch klingt der italienische Name der Miesmuscheln weniger appetitlich. In einer leichten Weißweinsoße sind die fünf bis acht Zentimeterlangen Meerestiere aber eine wahre Delikatesse. Das Hafenstädtchen Cesenatico an der Ostküste Italiens gehört zu den größten Muschelzuchtgebieten der Region und ist nicht zuletzt durch die Nähe zu Rimini mittlerweile sehr beliebt bei Touristen. Muschelsuchern rät der Hotelexperte zum Drei-Sterne Gallia Clubhotel, da es nur 100 Meter vom belebten Gallia Strand als auch vom Stadtzentrum entfernt liegt.

Modena, Heimat des Aceto Balsamico Tradizionale

Nur wenn Tradizionale drauf steht, ist auch der traditionell hergestellte Balsamicoessig in der Flasche. Der beliebte Balsamessig aus Modena muss mindestens zwölf Jahre reifen, bevor er sich in Form, Farbe und Geschmack von anderen Balsamessigen unterscheidet. Besonders kostbar sind die mehr als 25 Jahre gelagerten Essige, die einen fast süßlichen Geschmack haben und fantastisch zu fruchtigen Desserts passen. Neben dem „schwarzen Gold“ Modenas ist der ganze Stolz der Modeneser die Piazza Grande mit dem romanischen Dom San Geminiano der seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Modena-Besuchern emfiehlt Hotels.com das Drei-Sterne-Hotel Libertà, 100 Meter von der Piazza Grande entfernt.

zu buchen bei www.gourmet-report.de/goto/hotels-com

Parmaschinken-Festival und Cozze

Buon appetito – Parmaschinken-Festival und Cozze
Hotels.com mit Tipps für eine kulinarische Reise durch die Emilia Romagna

Käme die Familie von Sara (Mina Tander) aus Norditalien, wären Jan, alias Christian Ulmen, im Film „Maria, ihm schmeckt’s nicht“, einige kulinarische Überraschungen erspart geblieben. Zwar gibt es auch im süditalienischen Apulien regionale Leckerbissen, mit den Delikatessen aus der Emilia Romagna sind die aber kaum vergleichbar. Das Hotelbuchungsportal Hotels.com hat sich vor dem Parmaschinken-Festival im September in die Emilia Romagna aufgemacht, um die regionalen Gaumenfreuden vorzukosten.

Parmaschinken-Festival in der Provinz Parma

Ob mit Melone oder pur, der echte Parmaschinken ist würzig im Duft und mild im Geschmack. Seit 1998 steht die Spezialität unter dem Schutz der EU, der die Herkunft des Schweinefleischs reglementiert. Die Herstellung ist streng auf das Gebiet um Parma begrenzt, genauer gesagt auf Langhirano, 20 Kilometer südlich der Großstadt, denn die besondere Luft des Areals verleiht dem Schinken seinen einzigartigen Geschmack. Wie die Delikatesse genau hergestellt wird, kann man beim Parmaschinken-Festival an allen Septemberwochenenden in der Provinz Parma live erleben. Hotelempfehlung für Schinken-Freunde ist das Drei-Sterne-Hotel Vime Aquamaris Benessere in Sala Baganza, zwischen Parma und Langhirano.

Bauchnabel der Venus aus Bologna

In Form von Schmetterlingen, Muscheln oder Spiralen kennt sie jeder, aber Pasta, die dem Bauchnabel der Venus nachempfunden ist, scheint eher ungewöhnlich? Keineswegs, denn Tortellini gehören zu den beliebtesten Pastasorten überhaupt. Die echten Tortellini stammen aus Bologna, wo das traditionelle Rezept seit 1974 bei der italienischen Handwerkskammer eingetragen ist. Der Legende nach entspricht die Form der Teigspezialität dem Bauchnabel der Venus, die der Koch eines Gasthauses nach einem Blick auf das göttliche Körperteil nachbildete. Wahrzeichen Bolognas sind die beiden Geschlechtertürme Garisenda und Asinelli, die um 1300 erbaut wurden. Nur einen Steinwurf von den imposanten Türmen entfernt liegt das Grand Hotel Baglioni an den Via Indipendenza im historischen Stadtzentrum Bolognas.

Kulinarische Cozze aus der Adria

Zugegeben, auf Deutsch klingt der italienische Name der Miesmuscheln weniger appetitlich. In einer leichten Weißweinsoße sind die fünf bis acht Zentimeterlangen Meerestiere aber eine wahre Delikatesse. Das Hafenstädtchen Cesenatico an der Ostküste Italiens gehört zu den größten Muschelzuchtgebieten der Region und ist nicht zuletzt durch die Nähe zu Rimini mittlerweile sehr beliebt bei Touristen. Muschelsuchern rät der Hotelexperte zum Drei-Sterne Gallia Clubhotel, da es nur 100 Meter vom belebten Gallia Strand als auch vom Stadtzentrum entfernt liegt.

Modena, Heimat des Aceto Balsamico Tradizionale

Nur wenn Tradizionale drauf steht, ist auch der traditionell hergestellte Balsamicoessig in der Flasche. Der beliebte Balsamessig aus Modena muss mindestens zwölf Jahre reifen, bevor er sich in Form, Farbe und Geschmack von anderen Balsamessigen unterscheidet. Besonders kostbar sind die mehr als 25 Jahre gelagerten Essige, die einen fast süßlichen Geschmack haben und fantastisch zu fruchtigen Desserts passen. Neben dem „schwarzen Gold“ Modenas ist der ganze Stolz der Modeneser die Piazza Grande mit dem romanischen Dom San Geminiano der seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Modena-Besuchern emfiehlt Hotels.com das Drei-Sterne-Hotel Libertà, 100 Meter von der Piazza Grande entfernt.

zu buchen bei www.gourmet-report.de/goto/hotels-com