Jürgen Dollase

„Schlecht essen ist wie sich nicht waschen“
In GALA MEN keilt der gefürchtete Restaurantkritiker Jürgen Dollase gegen die Essgewohnheiten der Deutschen und plädiert für mehr Kultur bei Tisch

Jürgen Dollase ist bestürzt über die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen und deren weit verbreitete Gleichgültigkeit gegenüber Qualität im Kochtopf. „Leider ist kulinarischer Analphabetismus gesellschaftlich nicht geächtet. Für viel zu viele gehört Essen in den Bereich ordinärer Verrichtungen, fast wie Verdauen“, kritisiert er in der aktuellen GALA MEN (Ausgabe 5/14, derzeit im Handel). Der Gastrokritiker, der pro Jahr bis zu 150 Restaurants testet, appelliert: „Essen ist keine Privatsache, sondern hat gesellschaftliche Rückkopplungen. Aggressiv formuliert: Schlecht essen ist wie sich nicht waschen. Genießen ist eine Wahrnehmungsfertigkeit, die man entwickeln kann.“

Hart geht Dollase mit dem Lieblingsessen in deutschen Kantinen ins Gericht, der Currywurst: „Diese darmgepressten Fleischabfälle sind überhaupt nur dank einer absurd stark gewürzten Sauce genießbar. Ich führe gerade einen Feldzug gegen Salz und Pfeffer und werbe für eine aromatische Abrüstung.“

Wer sich einmal an „gedopte Aromen“ gewöhnt habe, so Dollase, sei kein Kandidat mehr für die Spitzenküche, weil dort wesentlich milder und differenzierter gewürzt werde. „Diese Leute sagen dann zu allem, es schmecke fade. Das ist im Grunde eine zivilisatorische Katastrophe.“

Alfredissimo!

Eins Plus, Dienstag, 28.10. um 16:15 Uhr

Alfredissimo!
Kochen mit Bio und Dirk Bach

Thema: Heute: Olivengnocchi und Pizza mit Birne und Gorgonzola

„Sichtvegetarier war ich schon immer.“ Schon als Kind habe ich nur Fleischprodukte gegessen, die nicht nach Tier aussahen und wo ich mir vorstellen konnte, dass es auf Bäumen oder Sträuchern gewachsen ist“, sagt Schauspieler und Moderator Dirk Bach, der 1996 schon einmal zu Gast bei Alfred Biolek war und damals noch ein Fleischgericht zubereitete. Seit mehreren Jahren ernährt sich der für PETA aktive Bach nun ausschließlich vegetarisch. „Irgendwann wurde mir bewusst, wie absurd es ist, kein Fleisch zu mögen, aber trotzdem Leberwurst oder Pastete zu essen. Da habe ich den konsequenten Schritt getan.“ Als großes Glück empfindet der gebürtige Kölner, dass man mittlerweile auf eine große Anzahl an Fleischersatzprodukten zurückgreifen kann. „Da gibt es z.B. falsches Cordon Bleu, Schnitzel, verschiedenste Patés und natürlich falsche Hackfleischbällchen. Damit kann man nun auch klassische Gerichte vegetarisch nachkochen. Möhren bürgerlich z.B. schmeckt auch mit falschem Hackfleisch ganz hervorragend.“

In „alfredissimo!“ macht Dirk Bach eine Pizza mit Birne und Gorgonzola, Alfred Biolek Olivengnocchi. Dirk Bach zum 2. Mal in alfredissimo! – vom Fleischesser zum überzeugten Vegetarier. „Sichtvegetarier war ich schon immer. Schon als Kind habe ich nur Fleischprodukte gegessen, die nicht nach Tier aussahen und wo ich mir vorstellen konnte, dass es auf Bäumen oder Sträuchern gewachsen ist“, sagt Schauspieler und Moderator Dirk Bach, der 1996 schon einmal zu Gast bei Alfred Biolek war und damals noch ein Fleischgericht zubereitete. Seit mehreren Jahren ernährt sich der für PETA aktive Bach nun ausschließlich vegetarisch. „Irgendwann wurde mir bewusst, wie absurd es ist, kein Fleisch zu mögen, aber trotzdem Leberwurst oder Pastete zu essen. Da habe ich den konsequenten Schritt getan.“ Als großes Glück empfindet der gebürtige Kölner, dass man mittlerweile auf eine große Anzahl an Fleischersatzprodukten zurückgreifen kann. „Da gibt es z.B. falsches Cordon Bleu, Schnitzel, verschiedenste Patés und natürlich falsche Hackfleischbällchen. Damit kann man nun auch klassische Gerichte vegetarisch nachkochen. Möhren bürgerlich z.B. schmeckt auch mit falschem Hackfleisch ganz hervorragend.“

Alfredissimo!

„Sichtvegetarier war ich schon immer.“ Schon als Kind habe ich nur Fleischprodukte gegessen, die nicht nach Tier aussahen und wo ich mir vorstellen konnte, dass es auf Bäumen oder Sträuchern gewachsen ist“, sagt Schauspieler und Moderator Dirk Bach, der 1996 schon einmal zu Gast bei Alfred Biolek war und damals noch ein Fleischgericht zubereitete. Seit mehreren Jahren ernährt sich der für PETA aktive Bach nun ausschließlich vegetarisch. „Irgendwann wurde mir bewusst, wie absurd es ist, kein Fleisch zu mögen, aber trotzdem Leberwurst oder Pastete zu essen. Da habe ich den konsequenten Schritt getan.“ Als großes Glück empfindet der gebürtige Kölner, dass man mittlerweile auf eine große Anzahl an Fleischersatzprodukten zurückgreifen kann. „Da gibt es z.B. falsches Cordon Bleu, Schnitzel, verschiedenste Patés und natürlich falsche Hackfleischbällchen. Damit kann man nun auch klassische Gerichte vegetarisch nachkochen. Möhren bürgerlich z.B. schmeckt auch mit falschem Hackfleisch ganz hervorragend.“

In „alfredissimo!“ macht Dirk Bach eine Pizza mit Birne und Gorgonzola, Alfred Biolek Olivengnocchi. Dirk Bach zum 2. Mal in alfredissimo! – vom Fleischesser zum überzeugten Vegetarier. „Sichtvegetarier war ich schon immer. Schon als Kind habe ich nur Fleischprodukte gegessen, die nicht nach Tier aussahen und wo ich mir vorstellen konnte, dass es auf Bäumen oder Sträuchern gewachsen ist“, sagt Schauspieler und Moderator Dirk Bach, der 1996 schon einmal zu Gast bei Alfred Biolek war und damals noch ein Fleischgericht zubereitete. Seit mehreren Jahren ernährt sich der für PETA aktive Bach nun ausschließlich vegetarisch. „Irgendwann wurde mir bewusst, wie absurd es ist, kein Fleisch zu mögen, aber trotzdem Leberwurst oder Pastete zu essen. Da habe ich den konsequenten Schritt getan.“ Als großes Glück empfindet der gebürtige Kölner, dass man mittlerweile auf eine große Anzahl an Fleischersatzprodukten zurückgreifen kann. „Da gibt es z.B. falsches Cordon Bleu, Schnitzel, verschiedenste Patés und natürlich falsche Hackfleischbällchen. Damit kann man nun auch klassische Gerichte vegetarisch nachkochen. Möhren bürgerlich z.B. schmeckt auch mit falschem Hackfleisch ganz hervorragend.“

Do, 23.10. um 00:15 Uhr, einsplus

Die Skibindung hat im Supermarkt nichts verloren

Ungefähr so absurd, wie die rezeptfreie
Abgabe von Tranquilizern ist der Verkauf von Ski-Sets durch
Supermarktketten. Schon im Vorjahr bemängelte der Österreichische
Gewerbeverein (ÖGV), dass der Verkauf von Skisets ohne fachmännische
Bindungseinstellung gelinde gesagt fahrlässig ist, heuer gehen die
Spaßtreiber im Supermarkt noch weiter.

Da bietet eine Kette einen Junior-Allround-Carver mit Bindung im Set um
wohlfeile 149 EUR an. Wörtlicher Zusatz: „Es handelt sich dabei um ein
Bindungssystem, welches mit einfachsten Handgriffen und schnellstens auf
alle gängigen Schuhgrößen angepasst werden kann.
Wahrscheinlich handelt
es sich dabei um keine Sicherheitsbindung, denn das Motto – zwischen den
Zeilen gelesen – lautet schlicht: „In den Skischuh kommst eh eini, ob
der Haxn bricht, is uns wurscht!“ Es macht doch stutzig, wenn bei einer
Skibindung die Schuhgrößeneinstellung in den Vordergrund tritt und jene
der Sicherheit verschwiegen wird.

Verwundert ist man, dass der Konsumentenschutz in Österreich, dies alles
so hin nimmt. Und auch der Welt größte Verbraucherschutzorganisation
EUROPÄISCHE UNBEDARFTE (abgekürzt EU), hat sich zu diesem Problem noch
nicht geäußert.

Dafür bastelt eine fanatische EU-Beamtin mit Sendungsbewusstsein um
unser Steuergeld seit acht Jahren an einer EU-Health-Claims-Verordnung.
Die bekennende Malzkaffeekonsumentin will eine EU-weite
Vereinheitlichung der gesundheitsbezogenen Angaben auf Lebensmitteln.
Eine symbolische Ampel zeigt dann an, wenn Fett, Zucker oder Salz
bestimmte Grenzwerte überschreiten. Ein Ampel-Rot soll künftig das Aus
für das jeweilige Lebensmittel bedeuten.

Der ÖGV zeigt mangels EU-verbraucherschützenden Aktivitäten bei wirklich
haarsträubend gefährlichen Anlässen all jenen Supermarktketten, die
Skibindungen zum Selbsteinstellen verkaufen die rote Ampel. Vielleicht
findet sich sogar einmal eine Behörde, die gegen solche
unverantwortlichen Vorgehensweisen eintritt. Oder fürchtet man sich vor
großen Konzernen und bestraft nur die Kleinen?

Der ÖGV fordert Konsumenten auf, Bindungen, die nur „einfachsten
Handgriffen und schnellstens auf alle gängigen Schuhgrößen angepasst
werden“ können, die rote Ampel beim Einkauf zu zeigen. Sicherheit
scheint dort keine Rolle zu spielen.

Bevor Sie solche Sets „mit sportlichem Handling und großem Spaßfaktor“
kaufen, verzichten Sie lieber auf „No risk, no fun“ und bevorzugen Sie
einen Sportfachhändler!

Pressemitteilung des „Österreichischer Gewerbeverein“
www.gewerbeverein.at