Unapologetically enjoyed

…wie bitte? Mit Whisky-Eisrezept
Mittlerweile sind knapp 40 % der Whisky-Trinker Frauen. Folglich müssen endlich die Whisky-Mythen,-Klischees und -Vorurteile hinterfragt werden, von denen es ungefähr genauso viele gibt wie Inseln vor Schottland – über 500 . Mit Leichtigkeit räumen unser Whisky-Experte und der Neuköllner Comedian Masud mit den typischen Whisky Vorurteilen auf und zeigen auf humorvolle Weise die verschiedenen Facetten der Spirituose. Es wird schnell klar, The Singleton ist mit seiner Fülle an geschmackvollen Scotch-Noten ein sofortiger Genuss, den jeder auf seine Art kombinieren kann – unapologetically enjoyed! Der erste Abend fand am 18. April in der Stone Brewery Tab Room statt, die nächste Session steht bereits für den 13. Juni fest. Als Vorbereitung wird hier schon mal mit den drei hartnäckigsten Whisky-Mythen aufgeräumt:

Warum nicht alles im Alter besser wird

The Singleton Old Fashioned
The Singleton Old Fashioned

Der „klassische“ Whisky-Trinker ist ein gut betuchter, in die Jahre gekommener Gentleman, der gerne unter seinesgleichen bleibt und tiefsinnige Konversationen liebt. Dieses leicht verstaubte Bild ist mittlerweile längst überholt. Der Fokus bei der Wahl des Whiskys richtet sich heute mehr auf Qualität und Nachhaltigkeit und selbstverständlich auf den Geschmack. Beispielsweise ist das Besondere an einem Single Malt Scotch Whisky wie The Singleton, dass dieser zum einen nicht aus dem Verschnitt mehrerer Whisky-Sorten besteht. Zum anderen wird als Getreide ausschließlich gemälzte Gerste genutzt (Malt, dt. Malz). Bei diesen sogenannten Single Malts beginnt das übliche Abfüllungsalter nach zehn bis zwölf Jahren. Dabei kann die Reifezeit hochwertiger Produkte aber auch 20 Jahre oder länger betragen. Von weich-fruchtigen Espressonoten entfalten sich die warmen Aromen der unterschiedlichen Singleton Blends 12 yo, 15 yo und 18 yo bis hin zu einem bitter-dunklen Kakaoprädikat und damit perfekt für Whisky-Neulinge. Prinzipiell gilt: Je älter der Whisky, umso weicher ist sein Aroma, was aber nicht automatisch heißt, dass dieser unbedingt besser ist. Ergo, nicht nur stoisch nach dem Jahr auswählen, sondern nach dem eigenen Gusto!

Was Frauen wollen
Das Vorurteil, Whisky sei reine Männersache, gehört ebenfalls der Vergangenheit an. Immer mehr Frauen entdecken Whisky für sich: ob karrierebewusste Powerfrau, mit einem Faible für Single Malt, die freundliche Dame von nebenan, die Blended Scotch bevorzugt oder die Partyqueen, die ihren Whisky am liebsten als Cocktail genießt. Generell gilt aber festzuhalten, wenn überhaupt kategorisiert werden muss, dann in Einsteiger, die offen und neugierig im Umgang mit Whisky sind, Genießer, die meist schon ihre Lieblingsdistillerie definiert haben, aber auch gerne über den Tellerrand hinausschauen. Nicht zu vergessen auch die klassischen Kenner, die alle noch so kleinen Details über das flüssige Gold wissen wollen: „Vom Torf-Gehalt im Malz zu Fermantationszeiten bis zum Namen der Distilleriekatze“, erklärt Master of Whisky Germany & Austria Thomas Plaue. Außerdem verrät er weiter, wieso Fachmänner Whisky oft mit weiblichen Eigenschaften beschreiben: „Weil Whisky nach den ersten oft kräftigen Aromen wie Rauch oder Torf schnell sehr filigran werden kann. Auch hier spielt die Vielfalt der Aromen eine Rolle. So gibt es eben Whiskys, die man mit Bud Spencer vergleichen kann, aber eben auch welche, zu denen Emma Watson besser passt.“ Erkennbar ist demnach, dass es nicht um Alter, Geschlecht oder Kombination geht, sondern um die Liebe zum Whisky.

Nieder mit dem unzeitgemäßen Tadel: Warum erlaubt ist, was gefällt.
Es ist schön, abends, am besten vor dem Kamin, einen spannenden Krimi zu lesen und dabei an einem Whisky zu nippen. Es geht aber auch anders, denn wer will schon immer nach den Regeln spielen? Auch ein Whisky Tonic oder das Pendant mit Cola sind nicht zu verachten. Warum auch? „Erlaubt ist, was gefällt“, sagt auch Thomas Plaue, denn das Besondere am Whisky ist „Die Vielfalt im Geschmack und der damit verbundene Genuss. Whisky gibt es für alle Lebenslagen, ob als geselliger Begleiter, oder zur Feier eines besonderen Moments. Pur, auf Eis, im Drink oder auch als Food Pairing in Kombination mit dem perfekten Gericht – einen passenden Whisky findet man immer. Und wer sagt, dass er keinen Whisky mag, hat bloß noch nicht den richtigen probiert.“ The Singleton ist dabei eine Geheimwaffe, um bei einem besonderen Abend mit Freunden Whisky unkompliziert zu genießen.

Whisky on the Rocks mal anders – nämlich als Eis: aus 3 Eigelb, 100 g Zucker, 250 ml Sahne und Milch, und 8 cl Singleton Dufftown lässt sich ein wunderbares Whisky-Eis herstellen. „Der beste Whisky ist immer der, den man selbst im Glas hat und der einem schmeckt, der Rest ist nebensächlich“, so Plaue. Whisky sind letztlich richtige Alleskönner und jeder kann seinen Malt genießen, wie er es am liebsten mag.

Es ist an der Zeit, sich von den Konventionen und Vorgaben rund um Whisky zu verabschieden und sich voll und ganz auf die Essenz des Ganzen zu fokussieren: den Genuss. Zu guter Letzt #Unapologeticallyenjoyed!

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