Antwerpen kulinarisch

„Die singende Kartoffel“

Mit Belgien verbindet man Waffeln, Bier und Pommes — so scheint es zumindest in Deutschland. Nicht ganz falsch, denn die Pommes wurden hier erfunden und perfektioniert. Und darauf sind die Belgier zurecht stolz. Das Lindner Hotel & City Lounge in Antwerpen widmet den goldenen Schätzchen daher einen festen Platz in einem leckeren Arrangement, das die kulinarische Seite der Stadt betont.

Der Belgier hat ein ganz besonderes Verhältnis zu Pommes Frites, die dort “Frieten“ genannt werden: Für ihn sind sie nicht bloß eine Beilage, nein, in Belgien sind sie ein Nationalgericht, das mit Stolz genossen wird. Und da den Belgiern leckeres Essen wichtig ist, darf auch im Antwerpener Lindner Hotel & City Lounge ein echtes Genießer-Arrangement nicht fehlen: Um die belgischen Spezialitäten kennenzulernen, gibt es im „Lecker“-Arrangement Gutscheine für Pommes in der Fritkot Max, einer der ältesten Pommesbuden Flanderns, Bier aus der bekanntesten Brauerei der Stadt sowie Waffeln und Pralinen von Erfinder Jean Neuhaus. Dazu gehört eine kulinarische Stadtkarte, die von Leckerei zu Leckerei führt — und nebenbei die schöne Stadt näher bringt.

Goldgelbe Ersatz-Fischstäbchen
Mit dabei sind natürlich die berühmten belgischen Pommes, handgeschnitzt und — anders als in Deutschland — in speziellem Fett zweimal gebacken. Fertig sind sie, wenn die Kartoffelstäbchen „singen“, das heißt an der Oberfläche herumtanzen. Angeblich erfanden Fischer im belgischen Namur die Frieten etwa 1750, als die Maas zugefroren war. Daher konnten sie keine Fischstücke im siedenden Öl zubereiten und nahmen als Ersatz Kartoffelscheiben, die später in Form der sonst üblichen kleinen Fische geschnitten wurden — so entstand die berühmte Stäbchenform.

Dass die weltläufige Bezeichnung später „French Fries“ wurde, lässt daher fälschlich auf eine Erfindung der Franzosen schließen. Vielmehr besuchten im ersten Weltkrieg zahlreiche Soldaten die Frietkots und Frituuren
(Pommesbuden) in Belgien. In der Armee sprach man damals ausschließlich Französisch — der Name French Fries war geboren. Und den versteht man heute auf der ganzen Welt.

Soßen für jeden Geschmack
65 Kilogramm Kartoffeln verarbeitet eine Frituur durchschnittlich pro Tag. Serviert werden sie mit den verschiedensten Soßen. Am bekanntesten ist in Deutschland die Version „Spezial“ mit Ketchup, Mayonnaise und gehackten Zwiebeln.
Weitere belgische Soßen-Kreationen haben abenteuerlich klingende Namen wie „Flammetje“ (Mischung aus Zwiebeln, Mayonnaise, Curry- u. Tomaten- Ketchup), „Samurai“ (Sambal Oelek-Mayonnaise), „Joopi“ (Erdnuss Soße) oder „Hannibal“ (Knoblauch-Mayonnaise). Die Belgier lieben zudem Tartarsoße (Mischung aus Remoulade und Mayonnaise) oder „Tomataise Pilli Pilli“, eine Pickles-Version mit sauer eingelegten Gemüsestückchen. Eine Wissenschaft für sich, nicht umsonst gibt es in Antwerpen sogar ein kleines Frieten-Museum. Das gehört zur Fritkot Max, der berühmtesten Frituur der Stadt.

Das Lecker-Arrangement im Überblick
Ein Begrüßungsgetränk „Diamond Drink“
2 Übernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück
Gutscheine für:
Eine Portion Belgische Pommes Frites mit Mayonnaise auf dem Groenplaats in der berühmten Fritkot Max
Bier: „Bolleke“ De Koninck auf dem Grote Markt beim Café Engel
Typisch Belgische Pralinen in „Stadsfeestzaal“ bei Neuhaus
Frische Waffeln auf der Meir bei Coffee2Go
Informations-Broschüre über Antwerpen inklusive Stadtplan

Der Preis pro Person im Arrangement beträgt im Doppelzimmer ab 99 Euro, im Einzelzimmer ab 169 Euro. Buchbar ist es unter +32 3 22777-00, per Email unter reservations.antwerpen@lindnerhotels.be oder auf http://goo.gl/kIGzKY.

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