Landwirt Berlin

Unglaubliches Berlin. Mit etwas Suchen findet man leicht gute Restaurants, manchmal sogar sehr Gute. Wobei bei den sehr, sehr guten der Michelin oder der Tagesspiegel schon hilfreicher sind.
Die Entdeckungen um die Ecke machen einfach Spaß. Der Name Landwirt machte uns neugierig und das Motto hörte sich gut an: „Regional, lecker, glücklich„. Aber trotz großer Messe in Berlin nur zwei andere Gäste? Egal, die Karte hörte sich sehr vielversprechend an. Wir bleiben und das war eine gute Entscheidung.

Hier wird wirklich lecker deutsch gekocht. Und sagenhaft preiswert. Dazu gibt es eine kompetente Weinberatung. Der Inhaber und Küchenchef Ludwig Bauer arbeitete lange bei Witzigmann, Ducasse und Marchesi.

Hier wird nicht auf Sterne-Niveau, aber höchst anständig gekocht.

Leberkäse-Bratkartoffeln-Landwirt Berlin – für 9,90 €

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Ab heute: „An die Töpfe, Fertig, lecker!“ Kochshow im TV

PASTA

Ab dem 2. April 2017 wird im Disney Channel gekocht, gebrutzelt, gerührt und gelacht. Denn mit der Eigenproduktion AN DIE TÖPFE, FERTIG, LECKER! startet die brandneue Comedy-Kochshow mit 13 Folgen als deutsche TV-Premiere im Disney Channel.

Ganz wie Linguini und Rémy in RATATOUILLE zeigt das ungleiche Duo – bestehend aus einem jungen Chefkoch und seinem erwachsenen Assistenten – wie man mit gutem Teamwork, frischen Zutaten, einer großen Portion Kreativität und vor allem ganz viel Spaß neue Gerichte erfinden und zubereiten kann.  „Ab heute: „An die Töpfe, Fertig, lecker!“ Kochshow im TV“ weiterlesen

TK-Ernährungsstudie 2017

Gesund geht vor lecker! Fast die Hälfte der Deutschen legt Wert auf gesunde Ernährung. Eine Tendenz, die in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat und sich in der aktuellen Ernährungsstudie der Techniker Krankenkasse zeigt. Doch was ist den Menschen beim Essen wichtig? Wer lebt gesünder? Und was ist drin in Lebensmitteln? Alle Informationen und Ergebnisse der Studie, Infografiken und Interviews.

Während bei über der Hälfte der Frauen (54 Prozent) der Gesundheitsaspekt im Vordergrund steht, essen 51 Prozent der Männer nach dem Motto „Hauptsache lecker“.

Klar wird: Essen und Ernährung spielen eine Hauptrolle im Leben der Deutschen. Kein Wunder, denn Nahrungsmittel sind der Kraftstoff, der uns durch den Alltag bringt und die Voraussetzungen dafür schafft, möglichst lange gesund und aktiv zu leben.

Bewegung, Stress und Ernährung haben einen entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit. Viele Zivilisationskrankheiten ließen sich mit einer gesünderen Lebensweise verhindern oder in ihrem Verlauf positiv beeinflussen. Ernährung spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Runde Republik Deutsch­land
Laut Ernährungsumfrage finden sich knapp 40 Prozent der Deutschen als etwas zu schwer. Acht Prozent halten sich für stark übergewichtig. Signifikante Unterschiede bei Frauen und Männern gibt es nicht. Klar erkennbar ist der Zusammenhang zwischen Gewicht und wahrgenommener Gesundheit. Bei den Befragten mit schlechterer Gesundheit ist der Anteil der Übergewichtigen deutlich höher als bei den Teilnehmern, die sich eine gute Gesundheit attestieren.

Zeit und Ruhe fehlen
Die TK-Ernährungsstudie zeigt auch, dass sich die Menschen gesünder ernähren wollen. Häufigstes K.O.-Kriterium: fehlende Zeit und Ruhe, um sich besser ernähren zu können. Drei von vier Personen gaben das als Grund für unausgewogene Ernährung an. Jeder Siebte benennt fehlendes Wissen als Ursache ungesunder Ernährung. 36 Prozent finden die Essensauswahl am Arbeitsplatz schwierig. Folge daraus: Jeder Vierte isst während der Arbeitszeiten nicht viel, dafür aber abends reichlich.

Blogger kochen für die Bahn

Gourmet Connection realisiert kulinarische Kampagne mit Food-Bloggern für die Deutsche Bahn AG

Köche als Rezeptgeber für weltweit tätige Unternehmen sind inzwischen ein alter Hut. Doch das Pilotprojekt, das die Deutsche Bahn AG im April 2017 startet, ist eine Innovation: Ein Jahr lang werden die Rezepte verschiedener Food-Blogger in der Bordgastronomie serviert. Verantwortlich für Konzeption und Durchführung des Projekts ist die Frankfurter Marketing- und Kommunikationsagentur Gourmet Connection GmbH.

Bloggen ist ein Trend, der in den letzten Jahren immer stärker aus den USA nach Deutschland gekommen und heute aus der hiesigen Social-Media-Landschaft nicht mehr wegzudenken ist. Dem Thema Food widmen sich besonders viele Blogs, und diesen Schwerpunkt hat die Deutsche Bahn AG als eines der ersten Unternehmen aus der Systemgastronomie für ihre Verpflegung an Bord gewählt. Schließlich reisen Food-Blogger viel und wissen, welche Gerichte den Gästen der Bordgastronomie schmecken. Sechs verschiedene Food-Blogger entwickeln jeweils ein Aktionsgericht, das im zweimonatigen Wechsel zwischen April 2017 und März 2018 von den Profis der Deutschen Bahn in den Bordrestaurants aller ICE-Züge umgesetzt wird. Dabei liegt der Fokus auf saisonalen Lieblingsrezepten mit dem gewissen Etwas. Auch ein veganes Aktionsgericht steht auf der Speisekarte und ergänzt die Auswahl an vegetarischen und veganen Optionen, die die Deutsche Bahn aktuell schon anbietet.

Mit an Bord sind Dorothée Beil aus München, die den Blog „Bushcooks Kitchen“ betreibt, Sascha und Torsten Wett aus Köln von „Die Jungs kochen und backen“, die Hamburger Sarah Kaufmann von „Vegan Guerilla“ und Oliver Wagner von „Kochfreunde“, Petra Hola-Schneider aus der Nähe von Nürnberg mit ihrem Blog „Hol(l)a die Kochfee“ und Sascha Suer aus dem Ruhrgebiet mit „Lecker muss es sein“.

Für die Konzeption und Umsetzung der Kampagne ist Gourmet Connection GmbH verantwortlich. Die auf Kunden aus den Bereichen Kulinarik, Genuss und Produkt-PR spezialisierte Agentur bietet Kontakte zu Meinungsführern in der Szene und zur Food-Presse, langjährige Erfahrung und tiefgehendes Know-how. „Wir haben in der Vergangenheit bereits die drei kulinarischen Jahresaktionen ‚Europa erleben. Sterne genießen.‘, ‚Natürlich genießen‘ und ‚TV-Köche tischen auf‘ für die Deutsche Bahn entwickelt und durchgeführt“, erklärt Agenturinhaberin Susanne Drexler. „Wir freuen uns darauf, mit den Food-Bloggern an diese Erfolge anzuknüpfen.“

Weitere Informationen unter www.db.de und www.gourmet-connection.de

Die beliebtesten vegetarischen Restaurants

Fleischarme und gar vegane Ernährung erfreut sich immer größerer Beliebtheit – immer mehr Restaurants bieten den Food-Trend auch auf ihren Speisekarten an. TripAdvisor zeigt eine Auswahl der am besten bewerteten Restaurants Deutschlands mit Schwerpunkt auf vegetarische und vegane Speisen. Der Blick auf die Top Ten-Liste zeigt: Ob regionale Speisen, Produkte in Bio-Qualität oder klassische Gerichte neu aufgelegt: Die grünen Lieblingslokale der TripAdvisor-Community überzeugen in punkto Gemüse-Küche mit besonders viel Raffinesse und Vielfalt und lassen sich in der ganzen Republik und vor allem auch in kleineren Städten entdecken.    

„Wer für den Gaumen etwas Neues ausprobieren möchte, sollte einen Blick auf die am besten bewerteten Restaurants der TripAdvisor-Reisenden werfen, die ein umfassendes Angebot an vegetarischen und veganen Gerichten bieten. Hier sind einige verborgene Schätze dabei, die Reisende und Einheimische unterwegs am besten über die TripAdvisor-App finden. Durch die „In meiner Nähe“-Funktion werden sie schnell und einfach zu Restaurants in ihrer unmittelbaren Umgebung geführt“, so Susanne Nguyen, Presseverantwortliche bei TripAdvisor.  

Top 10 Restaurants in Deutschland mit Schwerpunkt auf vegetarische und vegane Küche

1. Naturkost Restaurant Tie, Coburg – 5 von 5 Bewertungspunkten, 24 Reviews
Bereits seit 1984 setzt das „erste Naturkost Restaurant“ Coburgs auf regionale Produkte „für Gourmets“. Viele Gäste schätzen die kreative Speisekarte – ob Kartoffelsuppe mit schwarzen Möhren, Rote Bete Scheiterhaufen mit Kastanien überbacken oder fränkischen  Pfefferrahmlinsen. Den Gästen schmeckt es: „Ein Restaurant, das sich völlig vom üblichen Mainstream abhebt. Die klare Ausrichtung auf gesunde Küche und saisonale Produkte wird geschmacklich überzeugend umgesetzt.“

2. Soup & Soul Kitchen, Goslar – 5 von 5 Bewertungspunkten, 64 Reviews
Im Haus der historischen Dampfbäckerei ist dieses Lokal in Goslar untergebracht, das auf vegetarische und vegane Suppen, Pasta und Salate sowie Bio-Weine zu souligen Klängen setzt. Besucher schwärmen von der Kochbananen-Ingwer-Suppe, dem Karottenbrot und den Nudeltaschen mit Ziegenfrischkäse. Auch Allergiker werden hier fündig: „Mein Wunsch –gluten- und laktosefrei – war überhaupt kein Problem. Vielseitige Karte. Wirklich außergewöhnlich gut“, so ein Gast auf TripAdvisor.

3. Symbiose, Leipzig –  4,5 von 5 Bewertungspunkten, 37 Reviews
Das kleine Lokal hat sich auf vegane Speisen und Getränke in Bio-Qualität spezialisiert. So finden sich auf der Speisekarte zum Beispiel Tofu-Filets mit veganer Zitronenbutter, Karotten-Gemüsebällchen oder hausgemachte Basilikum-Dinkel-Crêpes. “Perfekter Abend – nicht nur für Veganer – Der Service im  Symbiose ist sehr gut, die Speisen waren sehr lecker und waren auch optisch ansprechend gestaltet. Auf Wunsch erhält man die Rezepte der gewählten Speisen – Ideal zum Nachkochen!“

4. KARIN’s , Erding – 4,5 von 5 Bewertungspunkten, 69 Reviews, Zertifikat für Exzellenz   
Der Kopf und Namensgeberin dieses kleinen Restaurants im Münchner Umland ist Karin. Als Verfechterin der kreativen regionalen Küche, serviert die diese oftmals sogar persönlich. „Die Zusammenstellungen sind überraschend und fantasievoll: Süßkartoffel-Orangensuppe, Wirsingroulade mit Gemüsefüllung oder ein Lebkuchen-Parfait. Das kulinarische Highlight war aber definitiv das vegetarische Knödel-Trio! Lecker! Wir können Karin’s sehr empfehlen – gerade für Vegetarier, die es in Bayern nicht gerade leicht haben“, so ein Gast in seiner TripAdvisor-Bewertung.

5. Let It Be – Vegan Creperie, Berlin – 5 von 5 Bewertungspunkten, 32 Reviews   
Freunde von fleischlosen Burgern und Crêpes, die nach großen Künstlern und Berühmtheiten benannt sind, kommen in diesem Lokal in der Treptower Straße auf ihre Kosten. So zeigen sich internationale Gäste auf TripAdvisor begeistert vom „Mike Tyson BBQ (Soja) Steak Burger“. Ein Gast aus England: „Sehr freundlich, sehr leckere hausgemachte Speisen. Ganz einfach die besten Burger und Crêpes. Interessante Auswahl an Getränken. Ein klasse veganes Restaurant in Berlin!“

6. Pizza Bande, Hamburg – 4,5 von 5 Bewertungspunkten, 88 Reviews  
Zwischen Kiez und Hamburger Hafen liegt die Pizzabande, die sich auf den Teigfladen in kreativen Formen spezialisiert hat und auch vegetarische und vegane Variationen anbietet: zum Beispiel Pizza mit Büffelmozzarella, Granatapfelkerne und Sesamsoße. „Noch nie habe ich in den mehr als drei Jahren, die ich nun vegan esse, eine so leckere Pizza gegessen. Man kann sie selbst zusammenstellen und Willemsburger Pizzaschmelz (veganer Käse) oder Sesamtopping stattdessen auswählen. Ganz normale Preise“, so ein User auf TripAdvisor.

7. Patta, Berlin – 5 von 5 Bewertungspunkten, 66 Reviews     
In diesem Friedrichshainer Lokal dreht sich alles um die Kartoffel, genauer gesagt um Kumpir, die  Ofenkartoffel türkischer Art. Sie wird in einem speziellen Ofen gebacken, dann püriert und mit speziellen Saucen und Zutaten abgerundet – wie Couscous mit Granatapfel, Safranrüben oder Gegrillte-Paprika-Auberginen-Paste. „Es muss nicht immer Döner sein, auch nicht immer ein veganer Burger. Die  Kartoffelgerichte sind lecker angerichtet, riechen gut, Geschmackserlebnis positiv.“

8. Zodiac, Essen – 4,5 von 5 Bewertungspunkte, 56 Reviews   
Das Restaurant, das es bereits seit den 1987 gibt,  bietet vegetarische Speisen aus zwölf Ländern und Pizza in vegan-vegetarischen Variationen an. Auch hausgemachte Getränke finden sich auf der Speisekarte. „Sehr schönes und besonderes Ambiente, angenehm gastfreundliche Bewirtung, sehr leckere und appetitlich servierte Biovollwertgerichte iranischen, indischen, türkischen, marokkanischen, chinesischen…Ursprungs, wir gehen bestimmt bald wieder dorthin“, urteilt ein begeisterter Gast.

9. Leaf, Hamburg – 4,5 von 5 Bewertungspunkten, 58 Reviews  
Das vegane Restaurant setzt auf Zutaten aus der Hamburger Region, Bio-Qualität und eine Küche, die von internationalen Einflüssen inspiriert ist. Das Ergebnis ist zum Beispiel eine Bärlauch-Suppe mit Zitronensahne und Ocean-Jelly-Tatar oder Nari Auberginen und Pastinaken-Steckrüben-Puffer auf Curry-Mangoldbett mit Kirsch-Portwein-Sauce. „Großartiges Restaurant, tolle Bedienung, super leckeres Essen! Können wir 100%ig weiterempfehlen. Essen ist außergewöhnlich lecker, kreativ, und auch als vegan-verwöhnten Berliner eine Reise wert“, so eine Bewertung auf TripAdvisor.

10.  Momos, Berlin – 4,5 von 5 Bewertungspunkten, 125 Reviews
Momos sind Teigtaschen, die ursprünglich aus der Himalaya-Region stammen und die die Gründer dieses kleinen Lokals am Prenzlauer Berg auf einer Reise durch Nepal entdeckt haben. In Berlin bieten sie die Teigtasche mit Gemüsefüllungen in Bio-Qualität an, ob gebraten oder gedämpft. „Ich habe mich durch die Auswahl an veganen Teigtaschen gegessen. Die Füllungen sind einfallsreich und geschmacklich sehr lecker. Das Personal war auch sehr hilfsbereit. Ich komme wieder!“

TripAdvisor ist die weltweit größte Reise-Website*. Reisende können Millionen von Bewertungen und Meinungen lesen und ihren nächsten Trip buchen: www.tripadvisor.de.

Die besten gesunden Lebensmittelprodukte gesucht

eathealthy Awards 2015 gestartet

Die Publikumszeitschrift eathealthy aus dem DoldeMedien Verlag hat den Startschuss für einen neuen Branchenpreis in der Lebensmittelwirtschaft gegeben: Die eathealthy Awards würdigen die besten gesunden Produkte in 31 ausgeschriebenen Kategorien. Die Fachjury unter dem Vorsitz der Publizistin und eathealthy-Chefredakteurin Dagmar von Cramm besteht aus Experten für Ernährung, Gesundheit, Handel und Gastronomie.

Das Spektrum der Wettbewerbskategorien umfasst große Teile des klassischen Lebensmittelsortiments und würdigt zugleich vegane, gluten- oder lactosefreie Produkte in eigenständigen Kategorien. Special Awards gibt es unter anderem in den Kategorien „Regionale Produkte“ und „Produkte für Kantinen und Restaurants“ zu gewinnen. Mit einer Nominierung für das Finale am 19. November 2015 in Stuttgart bekommen Teilnehmer die Möglichkeit, ein entsprechendes Label im Rahmen ihrer Marketingkommunikation zu verwenden. Die Preisverleihung der eathealthy Awards erfolgt am 20. November 2015 im Rahmen der Messe veggie & frei von in Stuttgart.

„Clever einkaufen, lecker kochen und gesund essen“ – so lautet das Motto der Zeitschrift eathealthy, die zehnmal pro Jahr in einer Auflage von 100.000 Exemplaren erscheint und ausschließlich von Ernährungswissenschaftlern gemacht wird. „Wir verstehen uns als Ratgeber für alle, die Spaß am gesunden Essen haben“, erläutert Dagmar von Cramm, selber von Haus aus Diplom-Ökotrophologin, die eathealthy-Philosophie. „Die eathealthy Awards unterstreichen diesen Anspruch – auch mit der interdisziplinären Zusammensetzung der Jury.“ Das 15-köpfige Gremium vereint Praktiker aus den einschlägigen Ernährungs- und Gesundheitsfachverbänden, Food-Autoren, TV- und Sterneköche, Delikatessenexperten, Öko-Tester sowie Fachredaktionen für Lebensmittelhandel und Catering.

Einsendeschluss für die eathealthy Awards 2015 ist der 24.09.2015. Informationen zu den Teilnahmegebühren, zur Jury, zum Bewertungsverfahren und zur Einreichung gibt es unter http://awards.eathealthy.de.

Das Magazin eathealthy ist ein Ernährungsratgeber im handlichen Format – für alle, die Spaß am gesunden Essen haben. Die Leitidee: clever einkaufen, lecker kochen und gesund essen. Die Redaktion besteht ausschließlich aus Ernährungswissenschaftlern. eathealthy erscheint im DoldeMedien Verlag.

Löwenzahn

Die warmen Temperaturen und der viele Regen haben allerorten Löwenzahngewächsen einen kräftigen Schub gegeben. Auf Wiesen, an Wegrändern und in Gärten machen sich ihre Rosetten mit den gezackten Blättern breit, die Blüten strahlen um die Wette. Der Nachschub für die Löwenzahn-Küche ist also gesichert.

Besonders lecker sind frisch geerntete, saftig grüne Blättchen im Salat beispielsweise mit einem Dressing aus Walnussöl und Rotweinessig. Dabei können sie gut mit anderen Wildkräutern oder Blattsalaten, aber auch mit Cherrytomaten oder gehaltvolleren Zutaten wie Linsen, Käsestreifen oder gekochtem Ei kombiniert werden. Im Pesto harmoniert das herbe Aroma der wilden Blätter gut mit Mandeln, in Brotaufstrichen mit Frischkäse und Nüssen.

Löwenzahnblüten haben sich vor allem dank ihrer leuchtend gelben Farbe eine Nische erobert: Sie kommen als Dekoration auf Vorspeisen und Salaten zum Einsatz oder werden mit Zucker und Wasser zu Sirup, Gelee oder süßem Fruchtaufstrich verarbeitet.

Löwenzahn überzeugt vor allem durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C und D sowie an Kalium. „Seine wichtigsten Wirkstoffe sind jedoch die Bitterstoffe. Sie regen die Verdauung an“, erläutert Harald Seitz, Ernährungswissenschaftler beim aid infodienst. Daher ist Löwenzahn in der Naturheilkunde sehr beliebt. Dort werden die Blätter gerne als Tee zubereitet.

In der Küche hingegen können die Bitterstoffe auch stören. Je nach Sorte und Saison kann ihr Gehalt so hoch sein, dass er jeden anderen Geschmack überlagert oder einfach nur unangenehm ist. Das lässt sich mit einigen Tricks vermeiden. Die einfachste Methode ist, die frischen Blätter vor der Zubereitung ein bis zwei Stunden in kaltes Wasser zu legen. „Einfacher ist es, den bitteren Geschmack durch andere Zutaten zu mildern“, empfiehlt Harald Seitz. Beliebte Partner im Salat sind deshalb Kartoffeln, Äpfel oder geröstetes Brot. Auch ein Schuss Sahne oder etwas Schmand im Dressing harmonisiert das Aroma. Der Gemeine Löwenzahn von der Wiese im Garten enthält besonders viele Bitterstoffe, erst recht, wenn er nach der Blüte geerntet wird. Etwas milder ist Zuchtlöwenzahn. Er kommt vor allem aus Frankreich in den Sommermonaten in die deutschen Läden. Auch der ebenfalls milde gebleichte Löwenzahn ist manchmal zu haben.
Eva Neumann, www.aid.de

Mirko Reeh

Mirko Reeh legt vor: „Schnell gekocht“: Über achtzig Küchen-Renner

Wer hat schon alle Zeit dieser Welt, um tolle Gerichte auf den Tisch zu bringen? Mal ehrlich, meistens muss es doch schnell gehen. Aber schmecken soll es trotzdem. Mit „Schnell gekocht“ zeigt Küchenstar Mirko Reeh, wie man auch bei knappen Zeitbudget gesund und lecker kochen kann. Bis auf einige wenige Ausnahmen sind alle Rezepte in maximal 30 Minuten auf dem Tisch. Denn: Mirko bringt alles schnell auf den Punkt. Deshalb gibt’s auch keine langen Erklärungen. Und trotzdem funktioniert’s. Über 50 Fotos machen Lust aufs Kochen. Insgesamt hat der Bestseller Autor, der mittlerweile über 30 Bücher auf den Markt gebracht hat, 80 Rezepte mit vielen Variationen in seinem neuen Küchen-Quicky versammelt. Von der Blitz-Pasta bis zu ausgefallenen Kompositionen, die Mirko Reehs Kreativität zeigen, reicht die Palette. Und was rät der Koch: „Einfach loslegen. Keine Zeit verlieren. Das wird schon“ sagt Mirko.

Mirko Reeh: Schnell gekocht, 100 Seiten, Softcover, EUR 12,-, ISBN 9783738608649, Hardcover, EUR 19,90,-, ISBN 9783734733659 Auch als E-Book für EUR 9,99,- erhältlich.

Fook Lam Moon, Wan Chai, Hong Kong

Wir besuchen das Flagschiff dieser berühmten Kette – und waren nicht angetan – 2. Tag des Jahres, zweites Sternerestaurant

Dieses Jahr hat die Filiale in Kowloon ihren Stern verloren, während das Stammhaus in Wan Chai weiterhin mit dem Stern glänzte. Das passte uns gut, da wir auch in Wan Chai im Indigo – http://gourmet-report.de/blog/hotel-indigo-hong-kong-island-hongkong/ – wohnten.

Wir wurden mittendrin platziert und konnten das Treiben in diesem großen Restaurant gut beobachten. Hier treffen offenbar die Großeltern die jüngere Generation und verteilt rote Umschläge, in denen sich wohl Geld befindet. Meist hat Oma am Tisch das Sagen.

Der Service war rustikal chinesisch. Der Kellner empfahl uns als besondere Spezialitäten Schweinebauch kross (23 Euro) als Vorspeise, als Hauptgericht krosses Hühnchen („Weltberühmt!“ – 27 Euro) und Schweinefleisch süss-sauer (23 Euro). Die letzte Empfehlung fand ich originell. Das ist ja nun Gericht, dass wir in Deutschland auch gut kennen! Die Nr. 33! Neben Rindfleisch mit Zwiebeln einer der Klassiker.
Dazu bestellten wir jeder eine Schale Reis (je 4,20 Euro).
So langsam verstand ich, warum man sich hierhin von den Großeltern einladen lässt.
Die Weinkarte ist mehr als imposant, viele alte und große Gewächse. Wir bestellten aber nichts, da das preiswerteste Glas schon 12 Euro kostete, sehr happig kalkuliert!

Nach einiger Wartezeit kamen alle drei warmen Gerichte zusammen. Das fanden wir schade, weil ja nun alles kalt werden würde.

Wir freuten uns sehr über die kulinarischen Hochgenüsse, die jetzt kommen sollten. Leider waren wir schnell ernüchtert. Ja, der Schweinebauch war lecker, aber nichts besonderes. Eine Sauce wäre vielleicht schön gewesen.
Warum das Hühnchen nun 27 Euro kostet, verstanden wir nicht. Die Haut ist beim Hähnchengrill oft knuspriger, das Fleisch war lecker saftig. Auch hier wäre eine Sosse toll gewesen.
Noch ratloser machte uns das Schweinefleisch süss-sauer. Das war alles tadellos, aber Michelinstern Niveau? Das bekomme ich so auch bei einem guten Chinesen in Berlin-Zehlendorf. Dazu hatten wir eine Schale Reis für 4,20 Euro jeweils. Das Schweinefleisch süss-sauer schmeckte uns am besten!

Auf Haifischflosse und ähnlichem, sehr teuren Getier hatten wir verzichtet. Vielleicht haben wir uns einfach nur langweilige Gerichte empfehlen lassen. Das Preis-Leistung für China ist sehr hoch. Wir zahlten am Ende 86 Euro und verliesen nicht glücklich das Restaurant.

Sehen Sie unsere Bilder auf Facebook:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152732710593124.1073741920.168996673123&type=3&uploaded=10

Lesen Sie auch unseren Berichte zum Jardin de Jade, einem weiteren Sternerestaurant in Wan Chai:
http://www.gourmet-report.de/artikel/346032/Jardin-de-Jade/

Jonas Pfiffner, Hamburg

Auch im Restaurant HEIMAT des Hamburger 25hours Hafencity steht mit Jonas Pfiffner ein neuer Küchenchef an den Kochtöpfen. Das Thema Hafen bestimmt die Küche und das, was aus den unterschiedlichen Häfen angrenzender Länder nach Hamburg getragen wird und dort als regionale Delikatesse gilt. Mit der Winterkarte hat der gebürtige Schweizer einen vielversprechenden Start hingelegt: Etwa mit dem Fondue Chinoise aus der Schweiz, Miesmuscheln nach Bretonischem Rezept, warmem Pulpo auf Tomatencarpaccio oder dem fast schon legendären HEIMAT-Burger.

„Seit über zehn Jahren arbeite ich jetzt schon als Koch – und wenn ich dabei eines gelernt habe, dann dass es ganz gleich ist, woher die Rezepte stammen: Die Qualität der Zutaten muss stimmen und mit Liebe und Spaß an der Arbeit zubereitet sein“, erklärt Pfiffner. Damit spricht er der Hoteldirektorin Nina Quitmann aus der Seele, die ergänzt: „Unser Restaurant heißt HEIMAT, denn für uns ist Heimat kein Ort, sondern ein Gefühl. Wir möchten, dass der Gast bei uns sehr gut und lecker isst und sich durch das Essen bei uns ein bisschen wie zu Hause fühlt. Wir freuen uns sehr, Jonas an Board zu haben, da er mit seiner Energie, seinem Know-how sowohl als Koch, als auch durch seine Arbeit mit jungen Menschen ein großer Mehrwert für unser HafenCity Team ist.“

Nach seiner Ausbildung im Hotel Restaurant Engel im Schweizer Frick war Jonas Pfiffner drei Jahre in München bevor er über das Restaurant Rösterei in Zürich und dem Schweizer Edel-Caterer Gamma Catering zur Stiftungskette kam: Ein Restaurantprojekt, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, psychisch und körperlich benachteiligten jungen Menschen die berufliche Integration zu ermöglichen.