Österreich – Lebensmittel um 8,2 Mio. Euro gingen 2008 nach Hongkong

Österr. Lebensmittel um 8,2 Mio. Euro gingen 2008 nach Hongkong

Enorme Chancen für die heimische Exportwirtschaft – 15
heimische Unternehmen präsentierten erfolgreich Produkte „Made
in A“ auf der HOFEX 09

„Im vergangenen Jahr verzeichnete die
Außenhandelsstelle Hongkong einen Zuwachs von über 40 Prozent bei
österreichischen Lebensmittelausfuhren nach Hongkong und China.
Heimische Lebensmittel und Getränke im Werte von 8,2 Mio. Euro gingen
2008 nach Hongkong, zusätzliche 5,4 Mio. Euro gingen in die
Volksrepublik China“, berichtet Christian H. Schierer,
österreichischer Handelsdelegierter in Hongkong, anlässlich der
erfolgreich abgelaufenen HOFEX 2009. An der bedeutendsten
internationalen Fachmesse für Nahrungsmittel in Asien nahmen vom 6.
bis 9. Mai 1.800 Aussteller aus über 40 Ländern und 30.000
Fachbesucher in Hongkong im Convention & Exhibiton Centre teil.

Besonders erfreut zeigt sich Schierer, dass in diesem Jahr 15
österreichische Aussteller – das sind doppelt so viele wie bei der
letzten Ausstellung im Jahr 2007 – am Gruppenstand der
Außenwirtschaft Österreich (AWO) als „Botschafter des guten
Geschmacks“ österreichische Qualität präsentierten. Verwunderlich sei
dieser Anstieg in einem Fernmarkt aber nicht, denn: „Die AWO setzt
alles daran, um den Unternehmen den Eintritt als Erstexporteur, aber
auch als erfahrener routinierter Exporteur, zu erleichtern“, betont
Schierer. So habe sich die Außenhandelsstelle Honkong bereits seit
Monaten dafür eingesetzt, auf die österreichischen Unternehmen bei
potenziellen Partnern in Hongkong, aber auch in Süd-China, Shanghai
und Singapur aufmerksam zu machen und Kontakte herzustellen.


Für die österreichische Exportwirtschaft sieht Schierer enorme,
ungenützte Chancen: „Hongkong ist klein und hat wenig bis gar keine
Agrarflächen – somit müssen 95 Prozent der Lebensmittel importiert
werden. Lebensmittel im Wert von 7 Mrd. Euro pro Jahr werden
eingeführt. Selbst das Trink- und Gebrauchswasser wird importiert.“
Durch das ‚Tor Hongkong‘ gehen bereits knapp 30 Prozent der
österreichischen Exporte nach China.

Die Weltfinanzkrise habe, so der Handelsdelegierte, dazu geführt,
dass Unternehmer noch flexibler reagieren müssten, sich an neue
Marktgegebenheiten schnell anpassen müssten und vermehrt in
exotische, nicht immer einfache Fernmärkte kämen. Den Exporteuren
rät Schierer, langfristig und strategisch zu denken: „Unser Ziel als
AWO ist es, die Unternehmen dabei zu unterstützen, trotz der Krise in
den Auslandsmärkten zu bleiben, ihre Position dort festigen und auch
in neue, zukunftsträchtige Märkte wie Hongkong und China
einzutreten“.

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