Michelin Guide 2020 Hong Kong Macau

Sieben Drei-Sterne-, zwölf Zwei-Sterne- und 51 Ein-Sterne-Restaurants zeichnet der gerade erschienene Michelin Guide Hong Kong Macau in Asiens Kulinarik-Metropole Hongkong aus. Dies sind zehn Sterne mehr als noch im vergangenen Jahr. Der Gourmet-Führer bewertete insgesamt 260 Restaurants und 60 Hotels in den beiden Städten in der Greater Bay Area am chinesischen Perlflussdelta.

Chef Chan Yan Tak, King Lung Heen, Hongkong – echte drei Sterne – was man in Asien nicht immer sagen kann …
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Heute startet das Jahr des Schweins

Hongkong lässt die Sau raus:  China startet ins Jahr des Schweins

Am 5. Februar beginnt nach dem chinesischen Kalender das Jahr des Schweins. In kaum einer anderen Metropole lässt sich das neue Jahr so intensiv feiern wie in der meistbesuchten Stadt der Welt Hongkong. Zum „Chinese New Year“ befindet sich die Mega-Metropole 72 Stunden lang im Ausnahmezustand. Jahrtausende alte Bräuche und Feste der Superlative prägen den mehrtägigen Eventmarathon.

Dim Sum im Hong Kong
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Hong Kong: Street Food trifft Sterneküche

Eines der bekanntesten Restaurants Hongkongs ist Tim Ho Wan, das sich 2011 als günstigstes Sterne-Restaurant der Welt einen Namen machte. Die Dim Sums sollen immer noch die leckersten der Stadt sein – serviert in Kantinen-Atmosphäre und ausgezeichnet mit dem begehrten Michelin Stern. Aufgrund des großen Andrangs hat der Inhaber mittlerweile expandiert und Tim Ho Wan zu einer kleinen Restaurant-Kette für die typischen Hongkonger Teigtaschen ausgebaut.

Mittlerweile ein Kettenrestaurant mit Filialen in vielen Ländern:  Tim Ho Wan

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Hongkong Wine and Dine Festival

Hongkong feiert vom 25. bis 28. Oktober 2018 die zehnte Ausgabe des Wine and Dine Festivals. Das Festgelände vor der Kulisse des Victoria Harbours ist diesmal 20 Prozent größer als in den Vorjahren. Mehr als 450 Stände servieren auf der Food-Meile ausgewählte Weine und hochwertige Speisen. Anlässlich des zehnten Geburtstags des Festivals hat sich die Stadt mehrere neue Elemente rund um das Thema Wein und Kulinarik ausgedacht. So rücken Streetfood und Kaffee-Spezialitäten in den Mittelpunkt.

Street Food, Kaffee und edle Tropfen aus aller Welt

Kernstück des Festivals ist die riesige Food-Meile auf der Ausstellungsfläche an der Central Harbourfront auf Hong Kong Island mit zehn unterschiedlichen Zonen. Hier präsentieren sich unter einem Dach die angesagtesten Restaurants der Stadt mit ihren Leckereien. In den neuen Festivalzonen „Street Eats“ und „Coffee Fiesta“ können sich Besucher durch die aktuellen Trends der internationalen Streetfood- und Kaffee-Szene probieren.

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Internationales Gourmet-Festival in Hongkong

Vom 27. bis 30. Oktober 2016 findet das international anerkannte «Hong Kong Wine & Dine Festival» statt. Mit mehr als 400 Ausstellern, die Speisen und Weine aus aller Welt präsentieren, wird es das bisher größte Gourmet-Festival in Hongkong. Die kulinarische Genussveranstaltung ist Auftakt für das «Hong Kong November Feast», mit dem Hongkong dem guten Essen und Trinken einen gesamten Monat mit zahlreichen kulinarischen Veranstaltungen widmet.

Gefeierte Spitzenköche, einige der weltbesten Winzer und Käseveredler: Dies sind die Zutaten für das alljährliche «Hong Kong Wine & Dine Festival». Vom 27. bis 30. Oktober 2016 findet das internationale Gourmetfestival in der Kulinarischen Hauptstadt Asiens bereits zum achten Mal statt. Mittlerweile hat sich das Festival als eines der weltweit beliebtesten Genussveranstaltungen etabliert. Im letzten Jahr ließen sich über 140.000 Feinschmecker von kulinarischen Spezialitäten und Spitzenweine aus aller Welt begeistern. Mit mehr als 400 Ausstellern wird das diesjährige «Hong Kong Wine & Dine Festival» das bisher größte Gourmetevent in Hongkong. Beim Schlemmen und Genießen unter freiem Himmel werden die Besucher mit Live-Musik begleitet – vor der einzigartigen Kulisse des weltbekannten Victoria Harbour.

Das «Hong Kong Wine & Dine Festival» ist auch Startschuss für das zum ersten Mal stattfindende «Great November Feast», mit dem die asiatische Megametropole dem guten Essen und Trinken einen ganzen Monat widmet. Während dem gesamten November belegen und festigen zahlreiche Genussveranstaltungen auf schmackhafte Weise den Rang Hongkongs als kulinarische Hauptstadt Asiens.
Weitere Informationen unter www.DiscoverHongkong.com/de

Hong Kong Wine & Dine Festival (27. bis 30. Oktober 2016)
Hong Kong Great November Feast (1. bis 30. November 2016)

Michelin Hongkong 2016

Neue Sternerestaurants Michelin Hongkong 2016
1 Stern:
    Qi
    Peking Garden (Central)
    Lei Garden
    On Dining
    Serge et le phoque
    Ta Vie
2 Sterne:
    Forum
    Ming Court
3 Sterne:
    Tang Court

Einen Stern verloren haben:
    STEAK HOUSE wine bar + grill
    Upper Modern Bistro
    NUR Restaurant
    Sushi Ginza
    The Square
    TIm Ho Wan (Tai Kok Tsui)
    The Principal (geschlossen

Alle aktuellen Michelin Sternerestaurants in HongKong:
3 Sterne:
    8½ Otto e Mezzo BOMBANA
    Bo Innovation
    L’Atelier de Joël Robuchon
    Lung King Heen
    Sushi Shikon
    Tang Court (new)                                   2

2 Sterne:
    Amber
    Caprice
    Celebrity Cuisine
    Duddells
    Ming Court
    Pierre
    Shang Palace
    Summer Palace
    Sun Tung Lok Chinese Cuisine
    Tenku Ryu Gin
    Tin Lung Heen
    Wagyu Takumi
    Yan Toh Heen
    Forum (new)
    Ming Court (new)

1 Stern:
    Ah Yat Harbour View Restaurant
    Akrame
    CIAK – In The Kitchen
    Fook Lam Moon
    Fu Ho Restaurant
    Golden Leaf
    Golden Valley
    Guo Fu Lou
    Ho Hung Kee
    Jardin de Jade
    Kam’s Roast Goose
    Kazuo Okada
    Lei Garden (Central, Kowloon Bay, Mong Kok, North Point, Sha Tin, Wan Chai
    Loaf On
    Man Wah
    Mandarin Grill + Bar
    MIC Kitchen
    ON Dining (new)
    Pang’s Kitchen
    Peking Garden (new)
    Seasons by Olivier E.
    Serge et le phoque (new)
    Sing Kee Seafood Restaurant
    Spoon by Alain Ducasse
    Ta Vie (new)
    Tate Dining Room & Bar
    The Boss
    THE STEAK HOUSE winebar + grill
    Tim Ho Wan, the Dim-Sum Specialists (North Point, Sham Shui Po)
    Tosca
    Yat Lok Restaurant
    Yu Lei
    YUE
    Yè Shanghai (TST)
    Wagyu Kaiseki Den
    Zhejiang Heen

Dim Sum in Hongkong und Macau

Wolfgang Weitlaner war wieder einmal in Hongkong/Macau und hat sich in erster Linie an Köstlichkeiten in diesen zwei großartigen Destinationen schadlos gehalten

Wenn man die Schalterbeamtin auf der Hauptpost nach Briefmarken fragt, reicht sie einem derzeit eine Marke auf der ein üppiger Eintopf namens Poon Choi abgebildet ist. Der sanfte Hinweis, dass man in Hongkong möglicherweise dauernd nur ans Essen denkt, drängt sich auf. Tatsächlich endet auch eine Konversation mit meinem alten Bekannten Fred mit genau diesem Thema. Er, als echter Hongkong-Chinese, erklärt, wie stolz man hier auf die Vielfalt des Ess-Angebots sei. „Um es auf den Punkt zu bringen: in Hongkong ißt man dauernd“, meint er stolz. Tatsächlich ist die Anzahl der Lokale – selbst ohne die Garküchen – schlichtweg unzählbar. „Bei der Frage nach dem besten Restaurant kann es durchaus heftige Diskussionen geben“, räumt Fred ein, der einen Tipp, eines anderen Locals mit den Worten „da kenn ich aber bessere Restaurants“ abtut. Die Aufforderung an ihn lautete daher nur mehr, uns in ein Hongkong-Style Restaurant seiner Wahl zu bringen. Es wurde das Luk Yu Tea House – ein alteingesessenes kantonesisches Lokal mit Spezialitäten aus Großmutters Kochbuch – etwa geröstete Ente mit grünem Gemüse, geschmorten Frosch und gedämpften Rinderhackbraten mit getrockneten Mandarinenschalen.

Lesen Sie die gesamte, spannende Story incl. Hotel & Restauranttipps auf Wolfgang Weitlaners Homepage:
www.amliebstenreisen.at/dim-sum-city-kulinarische-abenteuer-hongkong-und-macau/

Taiwans Küche

Taiwan bietet eine gigantische Auswahl hochwertiger asiatischer Küchen an – bekannte Köche wie Andre Chiang (Restaurant Andre, Singapur) oder Chan Shu Kit („Lei Garden“ Kette, Hongkong, 6 Michelin Sterne) kommen aus Taiwan

Taiwanesen begrüßen sich oft mit „Haben Sie schon gegessen?“. Es ist ein Feinschmecker Volk. Historisch bedingt hat Taiwan sehr viele Küchen. 1895 – 1946 war Taiwan von Japan besetzt. Die Besetzung hat viele kulinarische Spuren hinterlassen. Als die Kuomingtang sich 1949 nach verlorenenem Kampf gegen Mao in Taiwan zurückzog, zogen fast 2 Millionen Chinesen aus allen Landesteilen Chinas mit und brachten ihre lokalen Küchen ein. Dazu kommen die traditionellen Küchen des 22 Millionen Volks.

Besonders beliebt sind die Nachtmärkte, die in allen Taiwanesichen Städten bestehen und unter strenger Gesundheitskontrolle stehen. Der Shilin Nachtmarkt prägte z.B. den Ausnahmekoch Andre Chiang. Seine Familie wohnte direkt am Shilin Nachtmarkt und jeden Tag nach der Schule ging Chiang über diesen großen Markt, dn er selber als prägend bezeichnet.

Heute wird überall in Taiwan in hoher Qualität gespeist. Die verschiedenen Küchen Taiwans konkurrieren miteiander. Dazu kommt, dass Taiwans Agrasektor sehr gut ausgebaut ist.

Von Taiwan aus wurde der „Bubble Tea“ berühmt. Jedoch wurde die Qualität der Bubbles aus hochwertigen Tapioka und Alginat im Westen oft vereinfacht. Ein weiterer Trend ist das „85°C Bakery Cafe“, daß mit seinem „Sea Salt Coffee“ auch in China, Australien und Kalifornien erfolgreich ist. Auch das immervolle Smoothiehouse in Daan ist mit seinen Mango Snowflake Eiskrem Spezialitäten nicht nur in Taiwan erfolgreich, sondern auch in China und Korea. Das berühmteste Restaurant Taiwans dürfte das Din Tai Fung sein. Es gibt Filialen in Japan, USA, Singapur, China, Indonesien, Korea, Thailand, Malaysia, Hongkong, Australien und Macau. Die Hongkonger Filialen glänzen mit einem Bib, wobei ich da eher den Stern sehen würde.

Andre Chiang hat sich jetzt auch einen Wunsch erfüllt und endlich ein Restaurant in Taiwan eröffnet, das RAW, nachdem er mit seinem Singapur Restaurant die Nr. 6 in der asiatischen Pelligrino Liste wurde.

Die Englischkenntnisse der Taiwanesen ist oft nicht berühmt, das wird aber mit Herzlichkeit wieder ausgeglichen. Und der Wirt freut sich, wenn ein Westler seine Küche probiert.

„Fine Dining“ im Sinne von „steif“ habe ich nie in Taiwan erlebt. Selbst in teuren Restaurants zieht sich jeder so an, wie es ihm passt. Es geht ganz alleine um den kulinarischen Genuss. Am besten ist es immer an einer großen Tafel mit vielen Platz zu nehmen. Die Speisen werden vom Kellner auf eine runde Drehplatte gestellt und jeder bedient sich davon. Es wird immer zuviel bestellt. Die Reste lässt sich dann der Gastgeber einpacken und verzehrt diese die nächsten Tage zuhause.

Getrunken wird normalerweise zum Essen Tee oder heisses Wasser. Ein Bier oder gar Wein ist selten zu sehen.

Die Preise sind immer human. So kostet selbst im RAW das vielgängige Weltklasse Menü keine 50 Euro pro Person. Auf den Nachtmarkt zahlte ich für acht Stück Dim Sum gerade 1,50 Euro.

Fotos von Din Tai Fung:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151483674433124.1073741834.168996673123&type=3
Mango Snowflake Eiskrem: https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10152719870278124
Unser Bericht vom Din Tai Fung: www.gourmet-report.de/artikel/346040/Din-Tai-Fung-Taipeh/

Taiwans Nachtmärkte sind eine Sensation für sich: www.gourmet-report.de/artikel/346062/Taiwans-Nachtmaerkte/

Hier haben wir ein bunte Auswahl guter Restaurants in Taiwan, Vielfalt pur: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152791301183124.1073741924.168996673123&type=3

Das beste Restaurant in Taiwan gehört Andre Chiang, das RAW. Es ist fast unmöglich, dort einen Tisch zu bekommen. Hier unsere Fotos:

Jardin de Jade

Gerade von einer drei Wochen Tour aus Singapur und Taiwan kommend (Berichte folgen), besuchen wir auf dem Weg nach Hause Hong Kong. Da wir im Dim Sum Laden „Fook Lam Moon“ – ein Stern – keinen Tisch bekommen haben, gehen wir in das ebenfalls Ein-Sterne-Restaurant Jadegarten (Jardin de Jade), ebenfalls in Wan Chai.

Das Jardin de Jade ist ein riesiges Restaurant im Keller eines Shopping Centers mit ca. 150 Plätzen. Der freundliche Kellner erklärt uns, das sich in Rotchina weitere 22 Filialen befinden.
Die Restaurantkette ist auf Zhejianger und Shanghaier Küche spezialisiert. Da ich in Zhejiang in der Regel lieber kantonesich und in Shanghai oft japanisch oder taiwanesich esse, war ich recht gespannt. Bisher empfand ich die Küche der Region als sehr schwer und fettig. Aber vielleicht ist es ja in Hong Kong anders, da es hier so viel hochwertige Konkurrenz gibt.

Das Restaurant ist leicht gehoben chinesisch eingerichtet, der Kellner sehr nett und gut englisch sprechend. Ein riesiger Weinkühlschrank trennte die Gasträume. Im Weinkühlschrank sah es extrem unaufgeräumt aus. Allmögliches wurde da gekühlt.

Wir tranken den chilenischen Hauswein (ca. 6 Euro/Glas), den einzigen Offenen.
Wir starteten mit dem geschmorten Schweinefleisch und Tofuhaut. Ein schmackhafter Start in einer schweren dunklen Sauce. Aber auch nichts, was einen vom Hocker haute.
Gleichzeitig kam die halbe Ente, die in Jasmin Tee geräuchert wurde. Zur Ente gibt es „Brötchen“, in die man die Entenstücke packt und dann thailändische, süsse Chilisauce draufstreicht (so etwas: www.bosfood.de/shop-detail/kategorie/asia-ethno-food/subkategorie/asiatische-saucen/produkt/chili-sauce-suess-yeos-300-ml.html ).
Die Ente war teilweise knusprig und insgesamt perfekt auf den Punkt gegart. Auch ein leckeres Gericht. Das „Brötchen“ trocken, aber mit der süssen Chilisauce schmackhaft. Sterneküche? Da gab es bei 1000en unserer Leser bessere Ente zu den Festtagen!

Als nächstes kamen die sehr teuren Gemüse: Spargel und geschmortes Gemüse mit Matsutaken Pilzen. Das geschmorte Gemüse war Spinat, der mich an den Kindergarten erinnerte und der daran Schuld war, dass ich jahrelang keinen Spinat mehr aß! Die wenigen Matsutake Pilzstücke waren äußerst langweilig. Dabei kostet das Kilo dieses seltenen Wildpilzes aus Japan bis zu 2000 Euro! Wir haben den Spinat fast komplett stehengelassen und die Hälfte der Pilze.
Der grüne Spargel in Pfeffersauce war okay, aber auch nichts, für das man einen Umweg machen würde.

Als nächstes kamen – auf besondere Empfehlung des Kellners – Shanghaier Dim Sums. Nun waren wir dreimal kurz vorher im Din Tai Fung in Taipeh (siehe unsere alten Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151483674433124.1073741834.168996673123&type=3 ), den für mich besten Spezialisten für Dumplings. Die Shanghaier waren dann auch ein Reinfall. Weder der Teig war lecker, noch die Brühe und noch weniger das Schweinefleisch. Sehr schade.
Zusammen mit einem Jasmintee und den beiden Gläsern Wein zahlten wir ca. 95 Euro.

Fazit: Lohnt sich nicht, extra dahin zugehen. Sicher ein ordentlicher Chinese, aber Michelin Niveau sah ich da nicht. Vielleicht haben wir auch nur die falschen Gerichte bestellt? Oder war der Küchenchef nicht da? Auch etwas teuer für die Qualität in Hongkong.

www.openrice.com/en/hongkong/restaurant/wan-chai-jardin-de-jade/47071

Unsere Fotos vom Besuch:
https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152719327498124.1073741919.168996673123&type=3

Tag 2 besuchten wir das Fook Lam Moon: http://www.gourmet-report.de/artikel/346034/Fook-Lam-Moon-Wan-Chai-Hong-Kong/

Simon Wu, Peking

Simon Wu ist neuer „Chinese Executive Chef“ im Huang Ting

Simon Wu, in Hongkong geboren, ist ein Meister der kantonesischen Küche. Jetzt kocht er als neuer Chinese Executive Chef im Gourmet-Restaurant Huang Ting des Peninsula Beijing seinen Gästen extravagante Neuauflagen klassischer kantonesischer Gerichte wie Meeresschnecken-Suppe, geschmorte Seegurke oder Abalone mit Jade-Melone und delikater Trüffelsauce. Das bildschöne Ambiente des Huang Ting – sein Name bedeutet „Phönixhof“ – mit Antiquitäten aus der Qing-Dynastie, prächtigen Seidenstoffen und schicken Neuinterpretationen des Ming-Designs setzt die kulinarische Genusswelt von Chef Simon gekonnt in Szene.

Neben den innovativen Signature-Gerichten von Chef Simon, darunter seinen berühmten Dim Sum-Spezialitäten, spielen gesunde, mit chinesischen Heilkräutern zubereitete Speisen eine wichtige Rolle. Der Meisterkoch und sein Team integrieren die alten Philosophien der Traditionellen Chinesischen Medizin und ihre gesundheitlichen Wohltaten in ihre Menüs. „Die Nutzung von Heilkräutern in unseren Speisen ist zur Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens gedacht“, erklärt Chef Simon. „Genutzt werden Substanzen, die dabei helfen, die Kräfte Yin und Yang in Balance zu halten“.

Gäste des Huang Ting können 14 Gerichte aus dem Kräutermenü wählen – etwa geschmortes Hühnchen in chinesischem Wein mit Engelwurz und Chuan Qiong. Engelwurz zählt zu jenen Heilkräutern, die das Blut nähren sollen. Chuan Qiong (deutsch: Szechuan-Liebstöckel) wird in China seit dem 14. Jahrhundert bei Kopfschmerzen eingesetzt.

Simon Wus kulinarische Handschrift ist durch seine Biografie geprägt. Als jüngstes von fünf Geschwistern geboren, entdeckte er mit 18 Jahren seine Leidenschaft für das Kochen, als ihn sein Bruder mit zur Arbeit in ein Restaurant nahm. Unermüdlich arbeitete er in den folgenden fünf Jahren daran, die unterschiedlichen chinesischen Kochmethoden zu erlernen. Besonders prägten ihn die Kochkünste seiner Großmutter und die vielen Facetten der kantonesischen Küche.

Nach den Lehrjahren zog es Simon Wu 1995 nach Beijing. Dort zählten das Kempinski und das Hilton zu seinen ersten Stationen. Mit der Beförderung zum Executive Banquet Chef kam der Wechsel ins Shangri-La, wo er für den gesamten Bankettbereich zuständig war. Eine kolossale Turandot-Opernveranstaltung direkt an der Chinesischen Mauer mit einem Catering für mehr als 10.000 Menschen ist nur ein Highlight seiner Karriere. 2002 zog es Simon Wu wieder zurück nach Hongkong. Dort lancierte er renommierte Events, unter anderem für Happy Valley Clubhouse und Cathay Pacific Airlines. Für den Hong Kong Jockey Club war er in dieser Zeit zudem als Chinese Executive Chef tätig. Im August 2014 schließlich folgte Meisterchef Simon dem Ruf des Peninsula in Beijing.

Mit dem Huang Ting präsentiert das Peninsula Beijing Tradition und Moderne in einem einzigartigen Ambiente: Als Hommage an die “imperialen Innenhöfe” jahrhundertealter Pekinger Courtyard-Paläste ist das Interieur von der traditionellen Architektur Chinas und dem zeitgenössischen Design des modernen Asiens geprägt. Täglich von 11.30 bis 14.30 Uhr für Lunch und von 18 bis 22 Uhr für Dinner geöffnet. Reservierung über: www.peninsula.com