David Kowarik

Heimische Schmankerl und authentische, österreichische Küche in gemütlichem Ambiente erwarten Genießer seit jeher im Restaurant „s’Herzl“. Nach umfangreicher Renovierung der Herzl-Küche startet das charmante Restaurant im Salzburger Landhausstil nun mit neuem Küchenchef und neuer Speisekarte. Neben Köstlichkeiten á la „Wildragout mit Pilzen, Rotkraut und Nockerl“ und „Original Herzl Rostbratwürste mit Sauerkraut und Kren“ heißt es ab sofort mit dem Special „Ripperl Essen im s’Herzl“ jeden Mittwoch herzhaft schlemmen. Täglich wechselnde Mittagsmenüs und ein kleiner Gastgarten runden das Angebot ab.

Köstliche regionale Spezialitäten und echte Salzburger Schmankerl erleben Gäste im Restaurant s’Herzl. Das charmante, bewusst regional inspirierte Restaurant lockt auch nach umfassender Renovierung der Küche mit verschiedensten Leckereien aus Salzburg und der umliegenden Region. So stehen neben Spezialitäten wie „Gebratener Saibling mit Gemüse und Kartoffeln“ und „Salzburger Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpüree“ auch neu interpretierte Salzburger Hausmannskost wie „Backhenderlstreifen auf gemischten Blattsalaten“ und die köstlichen „Hirschen-Würstel“ auf der neuen Speisekarte. Weiteres Highlight ist das Special „Ripperl Essen im s’Herzl“: Hier warten ab sofort jeden Mittwoch hausmarinierte ofenfrische Sparrips mit dreierlei Saucen und Kartoffelchips auf Fleisch-Liebhaber.

Herr über die s’Herzl-Küche ist David Kowarik. Der frisch ernannte Küchenchef startete nach seiner Ausbildung 2001 seine Karriere als Jungkoch im Hotel Goldener Hirsch und arbeitete nach seiner Beförderung zum Demi Chef de Cuisine und zum Chef de Partie schließlich von 2005 bis 2013 als Sous Chef im Restaurant. Seit Mai 2015 lenkt der gebürtige Deutsche nun die Geschicke im Restaurant s’Herzl.

Neben 45 Sitzplätzen im Restaurant können Gäste bei schönem Wetter auch im Schanigarten mit 12 Sitzplätzen speisen. Zudem kann das Restaurant als exklusive Location für Feierlichkeiten mit bis zu 45 Personen gebucht werden. Geöffnet ist das Restaurant s‘Herzl täglich von 11:30 Uhr bis 22:00 Uhr.

www.restaurantherzl.at

Thorsten Probost

Thorsten Probost mit „Award für Innovation“ geehrt

Große Auszeichnung für Thorsten Probost: Beim diesjährigen Europa-Kongress der europäischen Elite junger Spitzenköche und Restaurantbesitzer im idyllischen Roermond wurde der heimische Starkoch mit dem „Innovations-Award“ gekürt.

Beim alle 2 Jahre stattfindenden Europa-Kongress der Jeunes Restaurateurs d’Europe, 2015 in den Niederlanden, gaben sich rund 350 der kreativsten Gastronomen aus zwölf Ländern ein Stelldichein. Mittendrin auch die junge Riege österreichische Spitzenköche aus 20 führenden Betrieben des Landes.

Darunter auch 3-Hauben-Koch Thorsten Probost von Lech am Arlberg (Griggeler Stuba im Burg Vital Resort), der sich über die Verleihung des Innovations-Awards freuen durfte. Zu recht, zählt Probost doch bereits seit Jahren zu den absoluten Topköchen Österreichs, der zugleich einen strengen Codex verfolgt: „Natur pur und zu 100 Prozent mit Produkten aus Österreich.“ Thorsten Probost stellt wie kaum ein anderer gesundheitsbewusste Aspekte in den Mittelpunkt seiner auf saisonalen Kräutern und Gemüse aufbauenden Küche. Dabei demonstriert Österreichs „Gault Millau-Koch des Jahres 2008“ eindrucksvoll, wie wunderbar vitales Lebensgefühl mit höchsten Gourmetansprüchen harmonieren kann.

Weitere Information zu den Jeunes Restaurateurs d´Europe Österreich: www.jre.at

Neuer Genussmarkt in Vaduz

Am heutigen Freitag, den 20. März 2015, findet in Vaduz erstmalig der neue Genussmarkt statt. Mitten im Städtle werden zukünftig jeden Freitag heimische und regionale Produkte auf dem Wochenmarkt angeboten. Leckereien ab Hof, aus Küche und Keller decken an rund 30 Marktständen den täglichen Bedarf.

Vaduz hat ab dem 20. März einen neuen Treffpunkt – den Genussmarkt mitten im Städtle – auf dem Rathausplatz. Nach dem Erfolg des ehemaligen Bauernmarktes, welcher die vergangenen Jahre einmal monatlich auf dem Rathausplatz stattgefunden hat, erhält Vaduz nun einen wöchentlichen Markttag. Jeden Freitag von 10 bis 14 Uhr präsentieren sorgfältig ausgesuchte Landwirtschaftsbetriebe und Produzenten an rund 30 Ständen Produkte wie regionalen Käse, hausgemachte Fleisch- und Wurstwaren, Milchprodukte, Konfitüre, Brot und Backwaren sowie saisonale Früchte und Gemüse. Nebst den Lebensmitteln des täglichen Bedarfs bieten die Standbetreiber auch Produkte wie hausgemachte Pasta, gefüllte Nudeln, Oliven und Antipasti, belgische Waffeln, Frühlingsrollen und Rheintaler Riebel an. Der Markt steht ganz im Zeichen des Genusses. Aus diesem Grund wird das kulinarische Angebot mit Naturkosmetik und ausgewählter Dekoration angereichert. Ein Marktbesuch lohnt sich nicht nur zum Schmökern und Einkaufen, auch ein schnelles Mittagessen kann an den verschiedenen Imbissständen eingenommen werden.

Saison und Marktgeschehen
Das Angebot des Marktes wird saisonal angepasst. Landwirtschaftsbetriebe aus Liechtenstein und der Region erhalten somit eine Plattform ihre frischen Produkte ab Hof mitten in Vaduz zu verkaufen. Damit auch Kleinbetriebe eine Chance haben dabei zu sein, gibt es die Möglichkeit mit einem von uns zur Verfügung gestellten Gaststand seine Produkte zu präsentieren. Um dem Markt ein besonderes Flair zu vermitteln, sind diverse Aktionen und Kleinanlässe geplant. Am Karfreitag beispielsweise zeigt sich der Vaduzer Osterhase inmitten des Marktes und schickt die Familien auf eine spannende Suche durchs Städtle.

Weitere Informationen und Aktuelles finden Sie unter www.genussmarktvaduz.li.

Gaumentestspiele 2014 Wiesbaden

Die kulinarische Erlebnis- und Verkaufsmesse im Herzen Wiesbadens

Zur Premiere der „Gaumentestspiele“ im November 2013 kamen rund 3500 Besucher ins Wiesbadener Marktgewölbe, um bei den mehr als 40 Ausstellern, informativen Vorträgen und spannenden Kochvorführungen kulinarische Genüsse und Gaumenkitzeleien der besonderen Art zu genießen. Die neue Endverbrauchermesse im Marktplatz-Stil, für alle, die regionale Spezialitäten schätzen, neue kulinarische Entdeckungen suchen, authentische Geschmackserlebnisse lieben und mit den Produzenten persönlich ins Gespräch kommen möchten, konnte damit einen gelungenen Einstand feiern!

Deshalb freuen sich jetzt alle Genießer auf die nächsten „Gaumentestspiele“. Sie finden am 1. und 2. November 2014 wieder im Marktgewölbe Wiesbaden statt. Dann heißt es erneut: „Entdecken – Schmecken – Kaufen“.

Eingeladen wurden Produzenten und Importeure der Region, deren Produkte wegen ihrer Qualität, Originalität und Authentizität überzeugen. Genießen Sie außergewöhnliche, im Gewölbekeller gereifte Käsesorten, Flaschenbrot und Sandwich-Pasteten in hochwertiger Öko-Qualität, arabisches Dukkah nach Pfälzer Art und andere Feinkostprodukte für den anspruchsvollen und gesundheitsbewussten Gourmet; das „beste Fleisch der Welt“ aus San Sebastian, frisches Wild aus der Region in herzöglicher Zubereitung, Genussprodukte zeitgemäßer, regionaler Apfelweinkultur, wildaromatisches Rosmarin-Thymian-Meersalz und andere ausgefallene Feinkost aus Sizilien, Elsass, Spanien und Portugal. Dazu hochwertige heimische Speiseöle, im Eichenfass gereifte Essigspezialitäten und Brände aus heimischem Obst.

Erstmals bei den „Gaumentestspielen“ dabei ist das junge Unternehmen „Brühkult“ aus Wiesbaden; Motto: Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee. Sabine und Daniel Nardazinski bringen mit „Brühkult“ frischen Wind in die Bio-Branche. Jedes der Produkte ist bio-zertifiziert, vom Kaffee, Tee, über den Kakao bis zur Schokolade, keines ist Massen- oder Industrieware. Alle Kaffees werden von Hand im schonenden Langzeit-Röstverfahren geröstet und erhalten dadurch ihr einzigartiges Aroma. Doch „Brühkult“ legt nicht nur Wert auf Qualität, sondern auch auf ein biologisches Gesamtkonzept. Zum Beispiel versenden wir alle unsere Produkte CO²-neutral mit DHL, verzichten bei der Verpackung größtenteils auf Plastik und erstellen Rechnungen auf recyceltem Papier.

Aus Darmstadt kommt „Asavi“ – die kleine Manufaktur fertigt speziell kreierte Salz- und Ölmischungen für die anspruchsvolle Küche und für Alle, die genussvoll kochen. Inhaberin Irene Jost-Göckel legt Wert auf Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau und verzichtet auf jeglichen Zusatz von Geschmacksverstärkern, künstlichen Aromen und Konservierungsstoffen. Alle Produkte sind vegan, hefe- und glutenfrei. Das erste Salz, das Aasavi auf den Markt brachte, war die 7-Kräutermischung für die „Grie Soß“, das hessische Nationalgericht. Später folgten das Keltensalz und das Apfelsalz – eine feine zarte Mischung aus Salz und Apfel. Inzwischen hat sich das Angebot stark erweitert, einzigartige, kundenspezifische Salzmischungen, wie etwa Wein-, Kirsch- oder Mirabellensalz finden Anwendung in der gehobenen Küche.

Mitbringen wird Irene Jost-Göckel die ganzheitliche Ernährungsberaterin Petra Buhl, die mit ihrem Mann in Nierstein lebt, wo sie auch ein Weingut haben. In Petra Buhls Kochkursen lernen die Teilnehmer regional, saisonal, frisch und nachhaltig kochen – mit Vorliebe vegane und vegetarische Gerichte. Mit einigen wird sie die Messebesucher auf der Showbühne verwöhnen.

Der Wiesbadener Michael Dietz hat einige Zeit und einen guten Lehrer gebraucht, um seinen Weg durch den undurchsichtigen Dschungel der Ernährungslehren finden. Dabei entdeckte er die Kraft der ursprünglichen 5-Elemente-Küche jenseits von Dogmatik, basierend auf den Langlebens- und Gesundheitslehren der alten Weltkulturen. Zum Glück will er sein Wissen nicht für sich behalten sondern uns daran teilhaben lassen – in Seminaren, Coachings und persönlichen Beratungen. Schmackhafte Kostproben serviert er an seinem Stand auf den „Gaumentestspielen“.

Von der anderen Rheinseite kommt der Leinpfad-Verlag, „ der kleine Verlag mit dem großen regionalen Programm“, darunter zahlreiche Krimis und Kochbücher. Inhaberin Angelika Schulz-Parthu hat ihre Autorin (und Köchin) Gina Greifenstein eingeladen, die beweist, dass Tapas und die Pfalz doch irgendwie zusammen gehören, und auf der Messe ihre Crossover-Kreationen präsentieren wird – pfälzische Zutaten wie Handkäs oder Saumagen in einer Weise bearbeitet, dass es manchem spanisch vorkommt: als Handkäs in Dornfelder-Zwiebeln, gebratene Saumagenwürfel mit scharfer Tomaten-Salsa, Blutwurst-Ravioli und Pfälzer Quiche mit grünem Spargel.

Auf der Messe vorstellen wird sich das neue Craft Beer Zentrum, das als “Epizentrum der Biervielfalt” dafür sorgenwill, daß nicht nur auf den Massengeschmack getrimmte Bier getrunken werden, sondern individuelle und ausgefallene Varianten. Schließlich gibt es über 140 Bierstile, allerdings ist es schwierig, in Deutschland an unkonventionelle Biere heranzukommen. Die Pilsbierübermacht – immer mehr auf den Einheitsgeschmack getrimmt – trägt dazu bei, daß handwerklich gebraute, aber auch internationale Bierstile immer mehr in Vergessenheit geraten. Das muss sich ändern! Im Sortiment führt das Zentrum u. a. Fitza Bräu Pale Ale, Crew IPA Drunken Sailor, La Trappe Triple oder Weltenburger Braopck Dunkel. Es gibt viel zu entdecken!

Etwas ganz Besonderes bringt Gianluca Amato, Inhaber der Bar Manoamano mit auf die Messe: Amato Gin, den ersten eigenen Dry Gin Wiesbadens. Er wird nach einem einzigartigen und liebevoll komponierten Rezept hergestellt, welches ausschließlich ausgewählte Zutaten in regionaler Verbreitung beinhaltet. Neben den klassischen Botanicals wie Wacholder, Zitrus und Koriander ist der Geschmack von Amato Gin besonders durch handverlesene Akzente von frischer Gurke, Tomate und Aprikose geprägt. Und der würzige Geschmack des Thymian entwickelt sich während der Destillation zu einer feinen, subtil auftretenden Note. Es gibt wohl kein schöneres Geschenk aus Wiesbaden.

Etwas Besonderes ist auch ein neuer Wodka aus Deutschland: Freimut Wodka, gebrannt aus 100% deutschem Bio-Roggen. Das relativ austauschbare Angebot an Premium Wodkas brachte den enthusiastischen Wiesbadener Unternehmer Florian Renschin dazu, seinen eigenen Wodka herzustellen. „So natürlich wie möglich“, lautet das Credo für die Herstellung . Klar, dass sämtliche Zutaten über das EU-Bio-Zertifikat verfügen und aus Deutschland stammen, so dass auch die Transportwege entsprechend kurz sind. Freimut Wodka ist ab Mitte Oktober erhältlich, und natürlich auch auf der Messe.

„Gaumentestspiele“ wird eine Messe voller Überraschungen werden. Genießen Sie Handkäs deluxe, Pfälzer Tapas und das Yakfleisch-Buffet; gehen Sie in der Showküche auf vegane Entdeckungsreise und erleben Sie das Kochduell der Hobbyköche, die neuen GaumentestSPIELE zum Mitmachen. Natürlich fehlen heimische und ausländische Weine und Champagner ebenso wenig wie rohe Kakao-Produkte von Kakaobutter bis Kakaopulver in Bio-Qualität und, und …und für Ihren Vierbeiner Vollwert-Hundekekse. Abgerundet wird das Angebot durch Aussteller aus den Bereichen Tourismus & Literatur und ausgewählten Fachvorträgen.

Tickets können Sie ab sofort online buchen unter: www.media-futura.de/gaumentest . Dort finden Sie alle Informationen, die für einen Besuch wichtig sind. Ca. sechs Wochen vor der Messe sind dort die Aussteller und Akteure der Kochshows aufgelistet.

Andreas Döllerer & Manuel Schillinger

Gerade erst im „Kocholymp angekommen“ (Originalzitat aus Falstaff 2014), macht sich Andreas Döllerer auf ins Wellnesshotel Engel im Tiroler Tannheimer Tal. Der erst 35-jährige Starkoch aus Salzburg, der mit seiner eigenwilligen Cuisine Alpine frischen Wind in die Kulinarikwelt der Alpenrepublik bringt, gehört bereits zur Kochelite Europas. 99 Punkte von 100 möglichen, mit denen sein Genießerrestaurant Döllerers in Golling erst kürzlich von Falstaff ausgezeichnet wurde, beweisen einmal mehr die Klasse des Salzburger Maîtres.

Döllerer folgt der Einladung des ebenfalls jungen Küchenchefs Manuel Schillinger 33 Jahre, seines Zeichens Haubenkoch und Küchenchef des Engels, und bringt im November die Cuisine Alpine nach Tirol. Anlass sind die diesjährigen renommierten Engel Gourmetwochen, bei denen schon Größen wie Hubert Wallner Junior oder Klaus Velten zu Gast waren.

Von 09. bis 16. November steht der Engel ganz im Zeichen der irdischen Genüsse. Döllerers Linie setzt auf die Produktvielfalt Österreichs und verleiht seinen Köstlichkeiten, deren Grundlage frische, regionale Zutaten sind, einen kosmopolitischen Charme. Frische, Originalität und heimische Qualitätsprodukte sind auch die Eckpfeiler der Küchenphilosophie des Engels. So dürfen sich Feinschmecker am 13. November auf pfiffige Gerichte der jungen österreichischen Haubenküche freuen. Begleitet wird das Gourmetgaladinner mit dem passenden Glas Wein, das fachgerecht vom hauseigenen Sommelier Florian Brutscher ausgewählt wird. Bei der Gourmetpressereise können Sie zudem die vielen Wellnessangebote nutzen und das Engel Spa entdecken.

Auch im Tannheimer Tal empfehlenswert:
Gasthaus Morent – unsere Fotos: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10152380608578124.1073741909.168996673123&type=3

www.engel-tirol.com/de/

Regionale Genüsse in der Fränkischen Schweiz

Ob Schäuferla, Kren oder Seidla – das Tourismusgebiet zwischen Nürnberg, Bamberg und Bayreuth hat kulinarisch viel zu bieten. Auf die große Vielfalt der regionalen Produkte ist man hier sehr stolz. Besucher sind herzlich zu einem Gourmet-Streifzug durch die Gaststätten, Brennereien und Brauereien eingeladen. Genussmomente garantiert!

Aus der Erde
Ob frisch gehobelt oder verzehrfertig im Glas – der Meerrettich, auch Kren genannt, ist fest mit der Gastronomie der Fränkischen Schweiz verbunden. Sogar die Bratwurst wird hier traditionell mit Kren gegessen. Im Rahmen der „Scharfen Wochen“ im Oktober bieten teilnehmende Gastronomien allerlei schmackhafte Speisen mit Meerrettich an. Ob Apfel-Kren-Eis oder Brokkoli-Flan mit Meerrettich – hier zeigt die Wurzel, was in ihr steckt. Als eines der bedeutendsten Anbaugebiete des Gewächses hat die Region viel dazu beigetragen, dass der bayerische Meerrettich seit 2010 zum „Weltgenusserbe Bayerns“ zählt.
Auch ein anderes Gewächs ist regional stark vertreten: der Kürbis. In der Herbst- und Wintersaison werden viele kulinarische Köstlichkeiten rund um die orange Frucht angeboten. Wie wäre es mit einer würzigen Suppe, einem aromatischen Chutney oder Relish, einer fruchtigen Marmelade oder pikant eingelegtem Gemüse? Ein echtes Highlight für die Geschmacksnerven.

Aus dem Wasser
Schon im 19. Jahrhundert befasste sich der Schriftsteller und Poet Viktor von Scheffel mit der einzigartigen Landschaft der Fränkischen Schweiz und ihren enormen Fischbeständen. Er schrieb vor allem über den edelsten Fisch seiner Zeit: die Bachforelle. Die Wiesent, die mitten durch die Region fließt, weist Experten zufolge auch heute noch eine der höchsten Besatzdichten an Bachforellen in ganz Europa auf. Deshalb ist dieser Fisch aus den Küchen der Region auch nicht mehr wegzudenken. Fangfrisch auf den Tisch, egal ob als Filet auf Spargel-Lauch-Ragout, im Bierteig oder im Ganzen gebraten, ist die heimische Bachforelle damals wie heute ein purer Genuss.

Aus dem Wald
Gerade im Herbst, wenn die Jagdsaison beginnt, reservieren Restaurants und Gaststätten in der Fränkischen Schweiz Wildgerichten einen Platz auf der Speisekarte. Bei Rehrücken, Damhirschkotelett auf Waldpilzen mit Preiselbeer-Spätburgunder-Jus, Hirschsteak mit Pfifferlingssoufflé oder Wildschweinbraten läuft jedem Wild-Fan das Wasser im Mund zusammen. Die Tiere ernähren sich ausschließlich von regionalen Gewächsen und können sich frei bewegen. Das wirkt sich natürlich positiv auf die Fleischqualität aus und grenzt dieses Regionalprodukt deutlich von der industriellen Ware ab.

Von der Weide
Aus dem Wald auf die Weide: Auch das Juralamm gilt als heimische Spezialität. Die Tiere werden traditionell von einer Wiese zur nächsten getrieben und können dort nach Herzenslust viele wilde Kräuter und Gräser fressen. Kenner schätzen dieses Fleisch besonders wegen seiner hervorragenden Qualität. Der Klassiker Schäuferla vom Lamm mit Gemüse schmeckt dabei mindestens genauso gut wie die neuen Rezeptkreationen, die sich die Wirte auch 2014 wieder ausdenken. Übrigens: Das Schäuferla, die knusprig gebratene Schulterpartie, gibt es traditionell auch vom Schwein und schmeckt mit Kloß und Kraut besonders gut.

Von den Bäumen
Der Anbau von Obst hat in der Fränkischen Schweiz eine lange Tradition. Als größtes zusammenhängendes Anbaugebiet für Süßkirschen in Mitteleuropa werden hier jedes Jahr unzählige der kleinen roten Früchte geerntet. Neben der Süßkirsche werden unter anderem auch Zwetschgen, Äpfel, Erdbeeren, Birnen, Mirabellen, Quitten und Walnüsse kultiviert. Doch aus den leckeren Früchten werden nicht nur herrliche Kuchen, Torten oder andere Süßspeisen hergestellt. Das Obst wird auch in den etwa 300 Brennereien der Region verarbeitet. Neben den Obstbränden gibt es einen feinen Nussgeist oder andere Spezialitäten wie den Mispelgeist. Eins ist klar: Wer die Selbstgebrannten hier verkostet hat, will keine anderen mehr trinken.

Was ebenso bei keiner Feinschmecker-Tour fehlen darf, ist das Bier. Mit 74 Brauereien kann die Region eine der größten Brauereidichten deutschlandweit aufweisen. Die kleine Gemeinde Aufseß steht sogar als Ort mit der größten Brauereidichte der Welt im Guinness-Buch der Rekorde. Durch die Vielzahl an kleinen Brauereibetrieben, die alle nach alten Familienrezepten brauen, ist eine wahre Geschmackslandschaft entstanden. An einem frischen Seidla, fränkisch für einen halben Liter Bier, kommt hier keiner vorbei. Aber welches schmeckt am besten? Probieren ist angesagt!

Die Fränkische Schweiz liegt im Städtedreieck Bamberg – Bayreuth – Nürnberg. Der Naturpark ist eine der ältesten und beliebtesten Urlaubsregionen Deutschlands mit einer kleinstrukturierten, bäuerlich geprägten Naturlandschaft, durch die sich romantisch anmutige Tallandschaften schlängeln, überragt von 35 mittelalterlichen Burgen und Ruinen. Mehr als 700 idyllisch gelegene, kleine Dörfer mit schmucken Fachwerkhäusern und blühenden Wiesen vermitteln das Gefühl, im „Schlupfwinkel Deutschen Gemütes“ zu sein. Sowohl für Sportfreunde als auch für Kulturinteressierte bietet die Region zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Weitere Informationen unter www.fraenkische-schweiz.com

Wild, Waldbeeren und Pilze sicher genießen

Da Wild-Fleisch in der Regel zäher ist als das von Schlachttieren, sind in der Wildküche Marinaden beliebt: Essig, Wein oder Buttermilch können das Fleisch zarter und saftiger machen – Wild immer ganz durchgaren

Die Saison für frisches Wild hat begonnen. Sie dauert je nach Tierart bis Januar. Und wer sich in Wald und Flur auskennt, kann in den nächsten Wochen noch Beeren und Pilze sammeln gehen. Sie harmonieren gut mit dem Fleisch von Reh, Hase und Co. Die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. bietet Informationen über Essbares aus freier Wildbahn sowie Tipps für einen sicheren Genuss und eine wohlschmeckende Zubereitung.

„Gerichte mit Wildfleisch sind eine besondere Gaumenfreude und bereichern in der kalten Jahreszeit den Speiseplan“, so Alexandra Borchard-Becker, Ernährungswissenschaftlerin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE gegenüber Gourmet Report. Wildfleisch kann z. B. über Jäger, Wildhändler oder gut sortierte Supermärkte bezogen werden. Es stammt nicht immer aus freier Wildbahn, oft wird sogenanntes Gatterwild angeboten. Da Wild-Fleisch in der Regel zäher ist als das von Schlachttieren, sind in der Wildküche Marinaden beliebt. Essig, Wein oder Buttermilch können das Fleisch zarter und saftiger machen. Wegen der häufiger auftretenden Krankheitserreger muss es stets vollständig durchgegart werden. Drückt man es mit dem Finger leicht ein, gibt fertig gegartes Wildfleisch nicht mehr nach. Der beim Anstechen austretende Fleischsaft sollte nicht mehr rosa sein.

„Der meist kräftig-herbe Wildgeschmack passt hervorragend zu Gemüse der Saison wie Kohl oder Pilzen, aber auch zu süß-säuerlichem Obst und Wildbeeren“, empfiehlt die Ernährungswissenschaftlerin. Wilde Pilze lassen sich mit Speisepilzen, Beeren und mit anderen Früchten bestens kombinieren. Für die ungetrübte Freude an herbstlichem Pilzragout oder dem Beerenkompott sollten Sammler sich genau auskennen und umsichtig handeln. Wer in die Pilze geht, sollte die essbaren und die tödlich giftigen Arten zweifelsfrei erkennen können. Wegen der dramatischen Folgen eines Fehlgriffs gilt für Pilze und Beeren immer: Im Zweifel Hände weg! Als Sammelorte sollten abgelegene Stellen bevorzugt werden, denn an Straßenrändern und auf Industriebrachen ist die Belastung mit Umweltschadstoffen oft hoch. In Naturschutzgebieten und bei gefährdeten Arten herrscht absolutes Pflück-Verbot. Gesammelte Pilze sollten gleich verarbeitet oder kurz erhitzt und eingefroren werden. Aus Wildbeeren
lässt sich Kompott, Konfitüre, Gelee oder Saft herstellen.

Die 24-seitige Broschüre „Wild & Wildpflanzen“ stellt heimische Wildarten vor, informiert über die besondere Rolle der Jäger und wirft einen kritischen Blick auf exotische Fleischsorten. Sie gibt einen Überblick über heimische Kräuter, Beeren und Pilze. Hinweise zum Sammeln und Lagern der wilden Genüsse ergänzen das Angebot. Das Heft kann für 4,00 Euro (inkl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder für 2,50 Euro heruntergeladen werden.

Goldenes Teeblatt

Tee verbindet – und zwar nicht nur heißes Wasser mit erlesenen Früchten, Kräutern oder edlen Grün- und Schwarztees, sondern auch Tradition mit Innovation. So zeigen die ÖsterreicherInnen seit Jahren zunehmendes Interesse an einem Mix aus klassischer Teekultur und trendigen Geschmacksrichtungen. Sie sind immer besser über die Teesorten und ihre Zubereitungsformen informiert, wodurch die Ansprüche bezüglich Qualität und Vielfalt an die heimische Gastronomie wachsen.

Immer mehr österreichische Gastronomen werden diesem Trend mit einem hochwertigen Teeangebot auch gerecht. Gepaart mit einer gepflegten Teekultur erleben Liebhaber des heißen Getränkes in vielen heimischen Restaurants, Cafés und Hotels daher besonders genussvolle Momente bei einer Tasse Tee.

Die florierende Teekultur in Österreich macht GAULT MILLAU die Wahl von Jahr zu Jahr schwerer, sich für die Top Tee-Gastronomen des Landes zu entscheiden. Trotzdem haben sie, gemeinsam mit der TEEKANNE, auch 2012 wieder herausragende Preisträger gekürt, pro Bundesland einen, die sich auf besondere Weise um die Teekultur in Österreich bemühen. In festlichem Rahmen im Steirereck wurde nun bereits zum 9. Mal das „Goldene Teeblatt“ an die ausgezeichneten Gastronomen verliehen.

Mit dem „Goldene Teeblatt“ 2012 wurden ausgezeichnet:

Wien: The Ring, Wien
Niederösterreich: Hotel Krone – Schachner, Maria Taferl
Kärnten: Karnerhof, Egg/Faaker See
Oberösterreich: Almtalhof, Grünau
Salzburg: Romantikhotel Gmachl, Elixhausen
Steiermark: Aiola City, Graz
Burgenland: Greißlerei beim Taubenkobel, Schützen/Gebirge
Vorarlberg: Burg Vital Resort, Lech/Arlberg
Tirol: Hotel Astoria, Seefeld

TEEKANNE und GAULT MILLAU fördern die heimische Teekultur

„Die Verleihung des ‚Goldenen Teeblatts’ ist ein Projekt, das uns besonders am Herzen liegt. Denn speziell die Teekultur hat in Österreich in den letzten Jahren eine sehr positive Entwicklung genommen. Immer mehr Gastronomen erkennen das Potenzial des Produktes ‚Tee’ und verbessern ihr Angebot in Hinblick auf Vielfalt und Qualität. Wir sind stolz darauf – nicht zuletzt durch die Verleihung des ‚Goldenen Teeblatts’ – einen wesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung leisten zu können.“, erklärt TEEKANNE Geschäftsführer Mag. Bernhard Zoller im Gourmet Report Gespräch.

GAULT MILLAU Herausgeber Karl Hohenlohe schließt sich diesem Lob an die Gastronomen an: „Es ist wirklich eine große Freude zu sehen, mit welchem Engagement die österreichischen Gastronomiebetriebe die einzelnen Facetten der Teekultur pflegen und zelebrieren. Durch exzellente Kenntnisse der Tee-Beratung und –Zubereitung leisten sie einen großen Beitrag, den Genuss einer guten Tasse Tee noch stärker zu etablieren. Denn `Tee trinken` ist nicht gleich `Tee genießen` – das haben speziell unsere heurigen Gewinner erkannt und umgesetzt,“ so der GM Herausgeber gegenüber Gourmet Report.

Trinken, essen, feiern auf höchstem Niveau – im Steirereck

Dem exklusiven Anlass entsprechend fand die Verleihung des „Goldenen Teeblatts“ in diesem Jahr wieder im Wiener Restaurant „Steirereck“ statt. Auch heuer ließ es sich der Haubenkoch Heinz Reitbauer dabei nicht nehmen, die frisch gekürten Preisträger mit seinem Team kulinarisch zu verwöhnen. Trendige Köstlichkeiten mit einem Hauch österreichischer Tradition lieferten den Gästen unvergessliche Genussmomente.

Unabhängige Tester von GAULT MILLAU

Alljährlich können sich Restaurants, Cafés und Hotels in Österreich um „Das Goldene Teeblatt“ bewerben. Voraussetzungen für die Teilnahme sind ein attraktives Teeangebot, kompetente Beratung und eine perfekte Zubereitung des Heißgetränkes. Speziell diese Attribute werden von anonymen Testern des GAULT MILLAU bis Ende Juni des laufenden Jahres anhand festgelegter Kriterien bewertet. Um die heimische Teekultur genau unter die Lupe zu nehmen ist GAULT MILLAU in ganz Österreich unterwegs und sucht in jedem Bundesland den besten Betrieb mit vollendetem Teegenuss.

Festgelegte Kriterien wurden zur Ermittlung der Preisträger heran gezogen, dabei prüfen anonyme Tester der GAULT MILLAU-Redaktion Gastronomiebetriebe in allen Österreichischen Bundesländern. Das Augenmerk liegt dabei auf deren Teeangebot, der Qualität der Zubereitung und natürlich auf dem Service. Daraus ergibt sich in den einzelnen Häusern ein ganzheitliches Bild von Teekultur. Die Verwendung von TEEKANNE-Produkten ist keine Voraussetzung für die Auswahl. Die Verleihung „des Goldenen Teeblatts“ steht nicht in Zusammenhang mit den veröffentlichten Restaurant-Kritiken und der Haubenvergabe des GAULT MILLAU.

Mitmachen im nächsten Jahr:
Ihre Bewerbung für „das goldene Teeblatt 2013“ können Österreichs Gastronomen ab sofort einreichen. Mehr Informationen und die Möglichkeit zur Bewerbung unter www.goldenesteeblatt.at

Virginia feiert erstmals "Monat des Bieres"

Im August dreht sich im Commonwealth alles um die heimische Braukunst
Höhepunkt ist das Brauereifest am 25. August in Roseland nahe Charlottesville

Virginia ist das Herzstück der Weinwirtschaft in der Hauptstadtregion um Washington DC: Mit rund 200 Weingütern und 24 Weinwanderwegen gehört der Bundesstaat zu den Top 5 der aufstrebenden Anbaugebiete in den USA. Was wenige wissen: Auch die Brauereikunst blüht in Virginia. Um das lokal produzierte Bier bekannter zu machen, hat das Commonwealth jetzt erstmals den August zum „Monat des Bieres“ erklärt. Mehr als 40 Brauereien, Restaurants und Bars beteiligen sich an der Aktion und bieten Besuchern lokale Biersorten und Snacks zum Probieren an, häufig begleitet von einem bunten Rahmenprogramm.

Eine interaktive Karte unterwww.virginia.org/craftbeer
zeigt Nutzern, welche Brauereien sich an der Aktion beteiligen und Bierproben, Touren und mehr anbieten. Höhepunkt des Monats ist das Brauereifest am 25. August 2012 in der Delvis Backbone Brauerei im idyllischen Roseland nahe Charlottesville. Neben dem lokal gebrauten Gerstensaft und leckeren Snacks erwartet die Besucher Live-Musik und der Craft Beer Cup, bei dem in fünf Kategorien das beste Bier der Region gekürt wird.
Infos zum Brauereifest gibt es im Internet unter virginiacraftbrewersfest.com

„Das perfekte Dinner – Kampf der Regionen“

Schleswig-Holstein, Berlin, Schwarzwald oder Ahrtal – welche Region hat die beste Küche? In der neuen Koch-Doku „Das perfekte Dinner – Kampf der Regionen“ klären vier Hobbyköche aus verschiedenen Teilen Deutschlands diese kulinarische Streitfrage. Die jeweiligen Vertreter ihrer Region laden sich gegenseitig zu einem Drei-Gänge-Menü nach Hause ein. Hier müssen sie ihre Mitstreiter nicht nur von ihren Gastgeberqualitäten, sondern auch von den regionalen Spezialitäten überzeugen.

Aber auch für das heimische Flair gilt es die Gäste zu begeistern, denn diese bewerten ihre kulinarische Reise am Ende eines jeden Abends mit null bis zehn Punkten. Wer am Ende die meisten Punkte bekommt, ist um 3.000 Euro reicher und der Held einer ganzen Region!

So., 29.07., 20:15 Uhr, VOX