Wenn Essen die Funktion der Gene verändert

Mütterliche Ernährung beeinflusst Fett- und Zuckerstoffwechsel der Nachkommen durch epigenetische Veränderungen – Diese Änderungen beeinflussen Stoffwechselwege, die durch das Darmhormon GIP reguliert sind, wodurch die erwachsenen Nachkommen empfänglicher für Übergewicht und Insulinresistenz werden, der Vorstufe zum Typ-2-Diabetes

Dauerndes Essen verringert Bewegungslust

Wenn der Körper zu oft Nahrung erhält, sinkt die Bewegungslust. Auslöser dafür ist ein molekularer Schalter, der durch Insulin gesteuert wird – Das berichtet ein Forscherteam der ETH Zürich in einer neuen Studie im Fachmagazin Nature

Fehlendes Gen macht Mäuse fett

Wer auf Dauer zu viele Kalorien aufnimmt, wird dick – Hinter diesem einfachen Zusammenhang verbergen sich komplexe Mechanismen, die den Energieverbrauch messen und die Nahrungsaufnahme daran anpassen – Die Steuerungszentrale liegt in einem bestimmten Teil des Gehirns, dem Hypothalamus

Mutiertes Gen schützt vor Übergewicht und Diabetes

Einem Wissenschaftlerteam vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) ist es unter der Leitung von Hadi Al-Hasani und Hans-Georg Joost gelungen, erstmals eine natürliche Mutation im Tbc1d1-Gen zu identifizieren, die Mäuse trotz fettreicher Kost schlank bleiben lässt und zudem vor Diabetes schützt