Die Sternfrucht

Wenn Sie in Ihrem Sekt Sterne sehen, könnte das auch die Karambole sein – Die Früchte sind im Querschnitt sternförmig, weshalb sie auch Sternfrucht genannt werden – Die tropische Pflanze sorgt mit ihren fünfzackigen Früchten für optische Highlights in prickelnden Getränken, im Cocktail oder im Smoothie

Petersilienwurzel

Petersilienwurzel ist ein typisches Wintergemüse und ideal für Eintöpfe und feine Cremesuppen – Denn der Petersiliengeschmack bleibt beim Kochen erhalten – Die eher unscheinbaren Wurzeln haben aber noch viel mehr zu bieten: Feinschmecker glasieren sie in Honig, schmecken mit Weißwein ab und reichen sie zu Wild und Geflügel.

Hagebutte

Im Herbst entdeckt man als Spaziergänger an wilden Hecken und Sträuchern Hagebutten – Die purpurroten Früchte haben ein feinsäuerliches Aroma und schmecken nicht nur im Tee – Das Mark wird als Zutat für Suppen, pikante Soßen zu Wild, Muffins, Kuchen und Desserts verwendet – In der Konfitüre lässt sich das Wildobst mit Äpfeln, Orangen und der Kornelkirsche sehr gut kombinieren

Sanddorn

Im Spätsommer leuchten orangerote Früchte an den Sanddornbüschen. Die Beeren haben ein weiches Fruchtfleisch und einen herb-samtigen, aber kräftig-sauren Eigengeschmack: Daher werden sie in der Regel nicht pur gegessen, sondern zu Marmelade, Gelee, Sirup oder Mus verarbeitet – Sanddorn soll das Immunsystem stärken und bei Appetitmangel helfen

Schwarzer Holunder – als Saft, Sirup oder Gelee

Schwarzer Holunder bringt nicht nur Farbe in die Küche, sondern ist auch sehr gesund. Die saftigen Beeren sind reich an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen. Aus den Früchten lassen sich Marmelade, Gelee, Sirup, Saft oder Wein zubereiten. Holundersaft schmeckt gut und stärkt nebenbei die Abwehrkräfte

Rotklee

Rotklee, gemeinhin auch Wiesenklee genannt, kennt jedes Kind. Die krautige, 20 bis 40 Zentimeter hohe Pflanze mit ihren in Dreiergruppen angeordneten Laubblättchen, den leicht kantigen Stängeln und den rot bis rosa gefärbten Kugelblüten ist hierzulande ein verbreiteter Wiesenbewohner. Weitgehend unbekannt ist jedoch, dass ihre jungen Triebe, Blätter und Blüten durchaus schmackhaft sind

Die Zwiebel als Heilpflanze

Ob als Sirup, Saft, Tee oder Tinktur – die Zwiebel hilft zum Beispiel beim ersten Frühlingsschnupfen und bei Ohrenschmerzen, löst Schleim in den Bronchien und bekämpft Appetitlosigkeit – im Jahr isst jeder Deutsche 7 kg im Durchschnitt

Sauerampfer

Jetzt können Spaziergänger in Wald und Wiese den Sauerampfer finden. Das fein-säuerliche Wildkraut verleiht vielen Speisen ein einzigartiges Aroma – Die jungen Blätter und Triebspitzen schmecken im Salat – etwa in Kombination mit frischen Blattspinat, Mangold oder Wildkräutern wie Löwenzahn und Brennnessel

Matcha

Ob als "Green Chai" oder "Matcha on the rocks" – das Grünteepulver aus Japan hat sich zu einem Trend entwickelt: Genießer trinken Matcha nicht nur als Tee, sondern auch als "Matcha Latte" mit Milch, in grünen Smoothies oder Cocktails