Mehr als jedes zweite Erfrischungsgetränk überzuckert

Knapp 60 Prozent der untersuchten Erfrischungsgetränke enthalten zu viel Zucker – Energy Drinks schneiden am schlechtesten ab, aber auch Schorlen sind zuckriger als empfohlen – foodwatch fordert Zucker-Abgabe für Getränke-Hersteller – Deutschland ist eines der Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an zuckergesüßten Getränken weltweit

Spätes Essen macht nicht dick

"Viel wichtiger als der Zeitpunkt der Mahlzeiten ist die über den ganzen Tag aufgenommene Energiemenge", erklärt Ernährungswissenschaftler Harald Seitz – Das gilt für Kinder und Erwachsene gleichermaßen – Wer viel snackt, verliert leicht den Überblick, und das kann sich auf der Waage niederschlagen

Fußballer kein Vorbild

DFB – Nationalspieler müssen für Produkte werben, die sie selber nicht empfehlen – Nationalspieler André Schürrle erklärte kürzlich auf einer Pressekonferenz im französischen Évian, es gebe "keine Chips und keine Cola" für die Mannschaft, sondern "eher gesunde Sachen"

Italien ist Spitzenreiter

In Italien sind Kinder ab einem Alter von drei Jahren deutlich häufiger übergewichtig als in Deutschland und anderen europäischen Ländern – Das ist ein Resultat der europäischen IDEFICS-Studie zur Identifizierung und Prävention gesundheitlicher Auswirkungen von Ernährung und Lebensstil bei Kindern

Wie wir betrogen werden

Jetzt bedienen sich Hersteller eines neuen Tricks, indem sie für ihre Produkte nach einer meist mehrstufigen Schrumpfkur mit mehr Packungsinhalt werben und gleichzeitig der Preis im Supermarkt deutlich steigt – Auch bei den Mars Minis wurde allmählich die Füllmenge von 250 über 235 und 221 auf schließlich 200 Gramm pro Packung gesenkt

Formula-Diät

Generell sind Diäten keine Lösung für eine langfristige Gewichtsabnahme und -stabilisierung. Und das obwohl so gut wie alle Diäten eigentlich funktionieren – solange man sich nur daran hält. Das ist aber gleichzeitig das Kernproblem: wer will schon die nächsten 30 Jahre von 1.200 bis 1.500 kcal leben, dauerhaft auf fettreiche Lebensmittel verzichten oder jahrelang Pulver anrühren?

Wenn Essen die Funktion der Gene verändert

Mütterliche Ernährung beeinflusst Fett- und Zuckerstoffwechsel der Nachkommen durch epigenetische Veränderungen – Diese Änderungen beeinflussen Stoffwechselwege, die durch das Darmhormon GIP reguliert sind, wodurch die erwachsenen Nachkommen empfänglicher für Übergewicht und Insulinresistenz werden, der Vorstufe zum Typ-2-Diabetes

Kochen lohnt sich

Selbst zubereitetes Essen schmeckt besser, vor allem wenn es sich um "gesunde" Speisen handelt – Das ist das Resultat einer gemeinsamen Untersuchung der Kölner Universität und der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich, an der 120 Frauen teilnahmen

Linsen, Erbsen und Co

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2016 zum "Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte" erklärt – Unter dem Motto "Nahrhafte Pflanzen für eine nachhaltige Zukunft" werden Erbsen, Bohnen, Soja und Konsorten in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt