Totoya, Osaka (Japan)

Das habe ich noch nie gemacht: Als erstes, nachdem ich zuhause angekommen bin, habe ich nachgeguckt, ob das Restaurant wirklich zwei Michelinsterne hat: ja, hat es, seit vielen Jahren – das Essen war gut, die Bedienung sensationell

Ich gab unserem Concierge eine Liste mit Michelin-Sterne-Restaurants, die er nach Priorität reservieren sollte. Erst Platz fünf klappte. Das Zweisterne Kappo Restaurant Totoya ganz in der Nähe vom Hotel, in Osakas Amüsierviertel.

Ein Kappo ist ein Restaurant, in dem der Chef selber hinter einem Tresen steht und die Gäste ihm zugucken können.
Google Maps fand das Restaurant nicht am richtigen Platz. Da, wo wir hinsollten, war es nicht. Ich sprach eine Japanerin an, die 15 Minuten Ihrer Zeit opferte und uns zum Restaurant führte, in dem sie vorher anrief und die Chefin uns freudig vor der Tür in Empfang nahm. Die Freundlichkeit vieler Japaner ist sensationell!

Das Restaurant ist sehr klein. Kleiner Vorraum. Gastraum und Küche in einem. Links zwei Tische japanischer Art (man sitzt niedrig ohne Schuhe), rechts 6 Plätze an der Bar.
Ein Tisch war eingedeckt, der andere etwas undordentlich als Ablage benutzt. Ebenso an der Bar, wo drei Plätze eingedeckt waren und der Rest unordentlich mit etwas anderem belegt war. Das Restaurant macht einen recht alten, abgenutzten Eindruck. Gut war, dass es unter dem Tisch eine beheizte Fußmatte gab, so dass man keine kalten Füsse hatte, wie so oft in Japan.
Wie wurden an den Tisch gebeten, an dem schon für drei eingedeckt war.

Es gibt nur ein Menü, beim Hauptgericht kann man zwischen Fisch, Ente in Soja Sauce und Kobe Beef auswählen.

Wir starteten mit einer Bohne, ähnlich der Edamame, Soramaiye. Die freundliche Chefin erklärte uns – wie den ganzen Abend noch – wie was zu essen ist. Sie sprach nur sehr gebrochen Englisch. Oft zeigte sie uns Bilder in Büchern mit den Lebensmitteln.
Serviert wurde immer mit kleinen Schälchen, die auf einem lackierten Tablett, das vor uns stand, abgestellt wurden.

Der nächste Gang war interessanter. Drei kleine Nigiri, die auf und unter einem Sakurablatt lagen, ein Schälchen mit kleinen, etwas harten Tintenfischbeinen und sehr guten, zarten Stücken von einem größeren Tintenfisch (Ika/Squid). Dazu eine gute grüne Sauce. Ein guter Gang.

Der nächste Durchgang war durchwachsen. Auf einem Schälchen waren zwei Bällchen, aus Tofu, hatte ich verstanden. Das habe ich aber wohl falsch verstanden. Auf dem anderen Schälchen lagen Meeresfrüchte, die bis auf die Torigai Muschel (Vogelmuschel) etwas hart waren. Von den zwei Bällchen, die nicht Tofu waren, schmeckte das Orangefarbige sehr gut.

Danach gab es eine Suppe mit Bambus und eine Art Fischomelett. Der Bambus – eine neue Erfahrung – war ausgezeichnet, das Fischomelett okay. Die Brühe heiss.

Es folgten wieder kleine Tintenfischchen mit Kohl an einer sehr leckeren Sauce. Ein netter Gang. Dazu gab es ein Glas mit Seegras und Miso. Bei diesem Gericht erahnte ich zum ersten Mal die beiden Sterne. Simpel, aber sehr gut gemacht.

Als Hauptgang wählten wir alle drei das Kobe Beef. Leider sahen wir das Fleisch nicht vorher, noch gab es Angaben zum Fettstatus. Wir bestellten Medium rare.

Wie beim Chinesen kam das Rindfleisch auf eine „sizzling plate“ – einer Gußpfanne, auf der es noch nachbrät. Da immer einer nach dem anderen zwar liebevoll, aber auch sehr langsam, bedient wurde und ich letzter war, hatte ich statt medium rare überwiegend medium well bis done. Aber auch die anderen hatten eher Medium. Wir haben zwar alle schnell das Fleisch aus der zischenden Pfanne geholt, aber es war nicht mehr viel zu retten. Totalschaden. So etwas passiert nicht einmal Blockhaus. Die Chefin diskutierte wohl auch mit ihrem Mann, wir hörten „medium rare“ und uns war deutlich das Unbehagen anzusehen, übergartes Fleisch bekommen zu haben.
Das Hida Beef aus Gifu, das wir eine Woche vorher hatten, spielte da in einer anderen Liga.

Zu unserer Überraschung gab es nach dem Fleisch Bratreis, Pickles und Misosuppe mit Muscheln. Noch überraschender war, dass der Reis partiell angebrannt war. Jetzt waren wir doch entsetzt!

Danach bekamen wir noch ein Schälchen Reis mit Erbsen. Zum Ende gab es eine Aprikose.

Wir waren etwas ratlos. Wenig überrascht waren wir, dass niemand mehr den ganzen (Mittwoch) Abend kam. Diese Woche ist Hochsaison in Osaka wegen der Sakura Blüte. Alle anderen Restaurants waren ausgebucht.

Die Bedienung durch die Chefin war so liebvoll und familiär, dass man sich wie zuhause bei Oma fühlte. Einzig, dass Oma am Ende 480 Euro verlangte – wir hatten eine kleine Karaffe sehr guten Sake (8 Euro) und sonst nur Wasser und Tee – trübte die Atmosphäre.

Warum dieses Restaurant seit Jahren zwei Sterne hat, irritiert uns, Auskunft kann nur der Michelin geben. Wir sind aber offenbar nicht die einzigen, die irritiert sind, sonst wäre der Laden nicht so leer.

Wir hatten trotzdem einen netten Abend! Nur würden wir wohl dorthin nicht wieder gehen!

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Neue Kochkurse mit Klaus Erfort

Kochen wie ein Sternekoch: neue Kochkurse mit Klaus Erfort

Zaubern Sie zuhause wie ein Sternekoch. Das nötige Know-how dazu vermitteln wir Ihnen in einem Kochkurse im GästeHaus Klaus Erfort.
 
Die Termine dazu stehen fest und können gebucht werden. Alle Kurse starten jeweils um 16 Uhr. An den Kurstagen bleibt das GästeHaus für weitere Gäste geschlossen. Damit ist garantiert, dass wir uns ganz auf die Kursteilnehmer konzentrieren können.
 
Übrigens: Die Teilnahme an einem Kochkurs ist auch ein einmaliges Geschenk an einen besonderen Menschen.
 
Termine:
12. Januar 2016
13. Januar 2016
19. Januar 2016
20. Januar 2016
Bitte beachten Sie: Um auf jeden „Kochschüler“ optimal eingehen zu können, ist die Teilnehmerzahl auf 12 Personen pro Termin begrenzt.
 
Eingeschlossene Leistungen:
Kochkurs unter der Leitung von Klaus Erfort
Zubereitung eines Menüs in vier Gängen inklusive aller Zutaten
Gemeinsames Essen
Wasser
Weinbegleitung zum Menü
Kaffee, Espresso, Cappuccino etc. zum Abschluss
bestickte Schürze und Rezeptmappe
Preis: 380,- Euro/Person
 
Anmeldung: Bitte setzen Sie sich telefonisch unter +49 681 – 95 82 68-2 mit unserem Restaurantleiter Jérôme Pourchère in Verbindung, um sich verbindlich zu einem Termin anzumelden und alle weiteren Details zu klären

Nur 2-3 x warmes Essen in der Woche

Etwas Warmes auf den Tisch – Umfrage: Bei großer Mehrheit wird zuhause täglich warm gekocht – Frauen und ältere Befragte legen offenbar besonderen Wert darauf

Zumindest einmal pro Tag etwas Warmes auf den eigenen Esstisch – das ist vielen Deutschen nach wie vor äußerst wichtig. Wie eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ herausfand, wird bei zwei Dritteln der Männer und Frauen (69,1 %) zuhause mindestens einmal täglich ein warmes Gericht gekocht.

Besonders Frauen (73,5 %) und ältere Menschen (Ab-70-Jährige: 84,5 %) legen darauf offenbar großen Wert. Befragte zwischen 20 und 29 Jahren (32,1 %; Gesamt: 23,2 %) erklären hingegen überdurchschnittlich häufig, bei ihnen gebe es zuhause üblicherweise nicht täglich, sondern nur zwei- bis dreimal pro Woche etwas Warmes.

Der Blick auf eine Befragung aus dem Jahr 2008 zeigt, dass dieses Essverhalten generell leicht zugenommen hat: Während die Zahl derer, in deren Haushalt für gewöhnlich nicht täglich, sondern nur zwei- bis dreimal unter der Woche daheim ein warmes Essen zubereitet wird, in den vergangenen sechs Jahren um fünf Prozentpunkte angewachsen ist (2008: 18,2 %; 2014: 23,2 %), sank in fast gleichem Maße der Anteil an Befragten, bei denen täglich warm gekocht wird (2008: 75,2 %; 2014: 69,1 %).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.051 Personen ab 14 Jahren. Die Vergleichszahlen stammen aus einer „Apotheken Umschau“-Umfrage aus dem Jahr 2008 (2.150 Befragte ab 14 Jahren). Viele Tipps und Infos zum Thema Ernährung gibt es auf

Thomas Altenberger ist neuer Barchef der VESPER BAR

Ob Lola, Porto Cervo Cooler oder Boulevardier – er hat sie alle schon gerührt oder geschüttelt: Thomas Altenberger. Der Grandseigneur in Berlins Barszene nennt ab September die VESPER BAR am Kurfürstendamm sein neues berufliches Zuhause. Zwischen sanftem Licht vergoldeter Kugeln, die über dem Tresen schweben und original Eichenparkett aus einem hundert Jahre alten Tanzsaal, kommen hier die Swinging Sixties und das alte Westberlin auf charmanteste Art zusammen.

„Ich freue mich sehr, die internationale Atmosphäre im aufstrebenden Berliner Westen, der mir bestens vertraut ist, in meinen Drink-Kreationen einzufangen und mit einem Hauch „Casino Royal“ zu mixen“, so der 45-Jährige, der in Berlin Cocktail- Geschichte geschrieben hat: Cuisine Style Cocktails waren bis dato unbeschrittenes Terrain in der Hauptstadt.

Der vom Gault Millau in 2008 ausgezeichnete „Barkeeper des Jahres“ entdeckte seine Leidenschaft für Hochprozentiges als Commis de Bar im Nassauer Hof (Wiesbaden). Über Stationen in den Kultbars von Frankfurt (Jimmy’s und Harry’s New-York Bar) und München (Pusser’s Bar) führte ihn sein Weg nach Berlin in Häuser, die heute ebenso zur Legende geworden sind wie seine Drinks. So managte Altenberger unter anderem Bars, wie die Bristol Bar, Harry’s New-York Bar, und zuletzt die Lebensstern-Bar im Einstein.

„Mit Thomas Altenberger haben wir einen international anerkannten Profi, der auf dem Gebiet seinesgleichen sucht, für uns gewonnen. Jemand, der unsere Gäste zu neuesten Beverage-Trends beraten kann, aber auch Klassiker stilsicher kreiert“, sagt Thorsten Schermall, der die VESPER BAR zusammen mit Stilian Laufer betreibt.
Das Mixology Magazine zeichnete Altenberger zuletzt als „Deutschlands Gastgeber des Jahres 2014“ aus.

Die VESPER BAR befindet sich direkt am Kurfürstendamm im Hotel Louisa’s Place. ‚VESPER‘ ist angelehnt an den gleichnamigen Drink aus James Bonds „Casino Royal“ – benannt nach Bonds Gespielin Vesper Lynd.

Andreas Eggenwirth

„Leitungswasser muss ein Lifestyle-Produkt werden“

Andreas Eggenwirth kann zum Thema Genuss jede Menge erzählen: Er ist ausgebildeter Koch und Restaurantfachmann und war lange Jahre in der Spitzengastronomie zuhause, ist Mitbegründer der Slowfood Bewegung in Deutschland und leitet heute eine „Genussagentur“, die gastronomische Betriebe berät. Ein Thema liegt ihm besonders am Herzen: Trinkwasser aus der Leitung. Er sagt: „Das ist ein so tolles Lebensmittel, und wir in Deutschland sind in der wirklich glücklichen Lage, dass bei uns das Lebensmittel Nr. 1 einfach so in bester Qualität aus der Leitung sprudelt.“ Julia Carstens vom Forum Trinkwasser wollte von dem Gourmet auch erfahren, warum deutsche Restaurants sich so schwer tun, Trinkwasser zu servieren und welche Tipps er für die Gastronomen hat, wenn der Gast danach fragt.

Herr Eggenwirth, haben Sie ein „Lieblingswasser“?
Eggenwirth: „Ich bin Frankfurter und absoluter Fan vom Frankfurter Leitungswasser. Das Trinkwasser hier hat eine angenehme Mineralität, einen dezenten Bitterton und ist gleichzeitig sehr ausgewogen. Wissen Sie, ein Glas Leitungswasser ist die ideale Begleitung zu anderen Getränken, wie zum Beispiel Wein. Es beeinträchtigt den Geschmack des Weines nicht – wie das beispielsweise Wasser mit Kohlensäure tut – Trinkwasser neutralisiert den Geschmack im Mund und Gaumen, sodass man das Hauptgetränk besser schmecken kann. Auch zum sehr intensiven Aroma von Espresso ist Trinkwasser aus der Leitung zum Neutralisieren perfekt. Deswegen passt es so gut ins Restaurant.“

Welche Reaktionen begegnen Ihnen, wenn Sie Trinkwasser im Restaurant bestellen?
Eggenwirth: „Ich frage bei jedem Restaurantbesuch nach Trinkwasser. Oft ist das kein Problem, manchmal aber wird auch ungläubig nachgefragt. Ich glaube, das Servicepersonal ist es einfach nicht gewohnt, dass ein Gast danach fragt. Deshalb herrscht eine gewisse Unsicherheit. Wenn man das ändern will, geht das nur, indem man immer wieder danach fragt. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und wenn der Wirt häufiger mit diesem Wunsch konfrontiert wird, wird er sich auch damit auseinander setzen.“

Welcher Preis ist für eine Liter-Karaffe Trinkwasser angemessen?
Eggenwirth: „Das kann man pauschal schwer sagen, denn es kommt auf das Preisniveau des Restaurants an. Wenn man dort für eine Flasche Mineralwasser 10 Euro zahlt, dann ist es durchaus im Rahmen, 4 Euro für einen Liter Leitungswasser abzurechnen. Es mag den ein oder anderen Gast geben, der das für überzogen hält, dazu hätte ich dann einen Tipp für den Gastronomen: Der Wirt muss sich Gedanken machen, wie er das Leitungswasser präsentiert! Wenn er einfach eine schlichte Glaskanne mit Wasser auf den Tisch stellt, wirkt das nicht hochwertig. Wenn er aber eine edle Karaffe wählt, sie meinetwegen mit einer Schleife oder einem Tuch ‚kleidet‘ oder sie in einem Kühler serviert, sodass der Gast während des ganzen Essens kühles, erfrischendes Wasser trinken kann, dann wird sich sicher niemand beschweren. Der Gast wird das als einen besonders aufmerksamen und netten Service ansehen. Eine ganz ausgefallene Idee kann es sein, bunte Glassteine ins Wasser zu legen. Die gibt es in
verschiedenen Farben und wenn sich darin das Licht bricht, ist das ein echter Hingucker – und wird sicher zum Tischgespräch. So macht das Trinken doch dann richtig Spaß! Mein Ansatz wäre, aus Trinkwasser ein Lifestyle-Produkt zu machen, das mit Genuss getrunken wird. Schließlich ist unser Wasser in Deutschland wirklich lecker. Dann werden die Kosten auch kein Thema sein.“

In anderen Ländern ist es Gang und Gebe, nach Leitungswasser im Restaurant zu fragen – was glauben Sie, weshalb diese Sitte in Deutschland noch nicht verbreitet ist?
Eggenwirth: „Gute Frage! Zum einen könnte das historisch bedingt in unseren Köpfen verankert sein. Nach entbehrlichen Zeiten, in denen Mineralwasser aus Flaschen ja quasi Luxus war, ist es heute immer noch so, dass wir mit dem Auto in den Supermarkt fahren, dort Wasser in Flaschen kaufen, es nach Hause transportieren und dort lagern. Obwohl es auch direkt aus der Leitung kommt und der Gang zum Wasserhahn ausreichen würde. Zum anderen ist Mineralwasser schon fast ein Lifestyle-Produkt geworden, der Werbung sei Dank. Wer heute seinen Gästen zuhause Wasser aus der Leitung serviert, muss sich nicht selten fragen lassen, ob man sich kein Mineralwasser leisten könne. Weil die Menschen eben mit Flaschenwasser einen gewissen Status, einen gewissen Luxus verbinden. Sinnvoll wäre es meiner Meinung nach, diesen Lifestyle auf Wasser aus der Leitung zu übertragen. Nur weil in TV und Radio keine Werbung für ein Produkt gemacht wird, heißt das nicht, dass es schlechter ist. Das
Gegenteil ist bei Trinkwasser der Fall.“

Berlin Food Week

Während der „Berlin Food Week“ vom 7.Oktober – 12. Oktober kredenzen die Foodfotografin Ailine Liefeld und der Profikoch und Foodblogger Steffen Sinzinger ein einmaliges Abendessen.

Das Menü von Ailine und Steffen verbindet zwei Küchen, die unterschiedlicher nicht sein können. Während Steffen in der gehobenen Gastronomie zuhause ist, diese auch von der Pike auf erlernt hat und seine Speisen von Ailine immer liebevoll “Pinzettenkochkunst” genannt werden, ist Ailine eher in der rustikalen Küche zuhause und hat alles was sie kann, von der Oma gelernt und sich über die Jahre selbst beigebracht. Steffen sagt immer, dass man alles was sie kocht, am besten in einem Happen isst. Zusammen haben sie ein herbstliches, buntes Menü kreiert, das ihre Lieblingszutaten auf feine wie rustikale Art auf dem Teller vereint und den Gast tief in die Kochherzen der beiden schauen lässt. Buchbar in der Berliner Miele- Galerie auf http://bit.ly/MieleGalerie.


Aicuisine – www.aicuisine.com
Berliner Speisemeisterei – www.berlinerspeisemeisterei.de

Menü von Ailine Liefeld & Steffen Sinzinger

Aicuisine · Berliner Speisemeisterei

coho-lachs „mi-cuit“

zitrusfrüchte · cous cous salat · gurke

knuspriger schweinebauch

babyfenchel · kartoffel-fenchelsud · zwiebel

brandenburger hirschkalbsrücken

geräuchertes ofengemüse · boudin noir creme · kataifistrudel mit hirschschulter

weiße schokoladen-mascarponecreme

crème de citron · holunder · melisseneis · eingelegte zitrone · muscovadostreusel & amarettini

Süßungsmittel

13. Forum der DGE-Sektion Baden-Württemberg am 20.3.2014

Vor gut zwei Jahren erfolgte die Zulassung von Stevia über die
Europäische Union. Mit ihrer Einführung kam Bewegung in den Markt der
Süßungsmittel und sie sind seitdem in aller Munde. Welche Süßungsmittel
gibt es und in welchen Lebensmitteln sind sie zu finden? Wie viel darf es
sein? Haben Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe Vorteile? Wie kann ich
Zucker, Honig und Co. zuhause sinnvoll verwenden?

Auf diese und weitere Fragen gibt die Sektion Baden-Württemberg der
Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) in ihrem 13. Forum zum
Thema Süßungsmittel Antworten. Ernährungsfachkräfte und Lehrkräfte
haben die Möglichkeit, ihr Wissen auf dieser Veranstaltung auf den
neuesten Stand zu bringen und erhalten Anregungen für Beratung und
Unterricht. In Vorträgen zeigen Experten aus Lehre und Praxis Alternativen
zu Zucker und deren Zusatz in Lebensmitteln. Mediziner und Physiologen
erläutern die Stoffwechselwege und Vor- und Nachteile von
Süßungsmitteln. In Workshops testen die Teilnehmer die Geschmacksnuancen
verschiedener Süßungsmittel und erfahren, wie Unverträglichkeiten
gegenüber Zuckeraustauschstoffen bestimmt werden. Die Rolle der
Süßungsmittel in der Zahngesundheit, der Einsatz von Steviolglycosiden in
Lebensmitteln sowie das Einsparen von Zucker beim Backen sind weitere
Workshopthemen.

Das Forum findet am 20. März 2014 von 9.00 bis 17.00 Uhr an der
Universität Hohenheim im Biologiezentrum statt. Die Kosten betragen 35,00
EUR, 25,00 EUR für DGE-Mitglieder, 15,00 EUR für Schüler sowie für
bestimmte Organisationen. Für Studierende der Universität Hohenheim ist
der Eintritt frei. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage der Sektion
Baden-Württemberg unter http://www.dge-bw.de. Weitere Auskünfte gibt die
Geschäftsstelle der Sektion, Schelztorstraße 22, 73728 Esslingen, Tel.
0711 469959-10, zentrale@dge-bw.de

WURSTGALERIE

Am 01. Februar 2014 laden die Köche von Kitchen Guerilla und Pilsner Urquell zur ersten Wurstgalerie. An diesem Abend geht es im wahrsten Sinn um die Wurst. Das Kitchen Guerilla Team wird rund 80 Gäste in der Berliner Malzfabrik mit einem unvergesslichen kulinarischen Geschmackserlebnis mit Wurst und Pilsner Urquell verwöhnen.

Wursten – bedeutet im Ursprung soviel wie „etwas drehen“, vermengen, rollen und wenden. Eine handwerkliche Tradition, die dem Fleischprodukt seinen Namen gab. Das Herstellen von Wurst blickt auf eine lange Geschichte. Ob tschechische Spekacky, südafrikanische Boerwurst, Merguez aus Marokko oder Südtiroler Kaminwurzen – Wurst ist in vielen Kulturen der Welt zuhause. Auf die Gäste wartet an diesem Abend ein kulinarisches Highlight, bei dem Wurst eine Liaison mit Pilsner Urquell eingeht. Zwei Premiumprodukte, die ihren einzigartigen Geschmack und Aromen der Verwendung von hochwertigsten Zutaten und einer traditionellen Herstellung verdanken, nehmen die Besucher auf eine Entdeckungsreise durch die Welt des guten Geschmacks. Verschiedenste, zeitgenössische Interpretationen des Metzgerhandwerks stehen im Focus und Wurst-Gerichte von Kitchen Guerilla werden mit Pilsner Urquell serviert, um die Geschmacksnerven der Gäste zu verzaubern. Während des Abends entdecken die Besucher wie kreativ und wie vielseitig die Geschmackswelt von Bier mit Wurst ist. Neben selbstgemachten Wurst-Klassikern werden auch andere außergewöhnliche Kreationen mit spezielle Zutaten, Zubereitungsmethoden und Geschmacksrichtungen angeboten.

Die Berliner Malzfabrik bietet für dieses Fest der kulinarischen Sinne die passende Szenerie. Hier, wo früher schon das Brauhandwerk zuhause war, trifft Premium-Bier auf außergewöhnliche Wurst-Spezialitäten. Neben dem 5-Gänge Menü wird eine Ausstellung zum Thema Wurst den Gästen Informatives bieten. Mit Bildern, Video-Installationen, Live Akts aber auch erzählten Geschichten werden der Düsseldorfer Metzgermeister Peter Inhoven und der Wurstelier Hendrik Haase alias Wurstsack die Guerillas bei diesem Abend unterstützen. Die Besucher tauchen in die Welt des Wurstens und erfahren Kurioses, Wissenswertes und Schmackhaftes über den langen Weg dieses Nahrungsmittels auf unsere Teller.

Karten für das Event sind ab Januar auf www.kitchenguerilla.com für 49.00 Euro erhältlich.

Weinvielfalt aus West Virginia

Von feinherb bis fruchtig-süß

Das moderate, sonnige Klima West Virginias macht den Staat zu einem perfekten Zuhause für eine Vielzahl von Weinbergen, auf denen Trauben verschiedenster Art durch den fruchtbaren Boden und klares Bergwasser prächtig gedeihen. Die meisten der insgesamt 15 Weingüter im Mountain State wurden in den 1970er, 80er oder 90er Jahren gegründet. Ihre Ursprünge reichen aber oft Jahrzehnte weit zurück. Die erfahrenen Winzer produzieren heute eine beeindruckende Auswahl – von trockenen bis süßen Rot-, Weiß- und Roséweinen. Viele, darunter die Potomac Highland Winery in Keyser und der Stone Road Vineyard in Elizabeth, laden Besucher auch zum Verweilen und Verkosten in ihren Verkaufsräumen ein. Die Weinherstellung in West Virginia boomt. Erst in den letzten Jahren wurden zahlreiche neue Weingüter eröffnet. Einen Überblick über die verschiedenen Weinproduzenten und deren vielfältige Veranstaltungsprogramme gibt es unter: Weingüter in West Virginia –> www.wvtourism.com/spirits/wineries.aspx

"Schonend garen" Special

Es ist nicht zu übersehen: Immer mehr Menschen suchen den Genuss, ohne dabei die Gesundheit zu vernachlässigen. Und das schonende Garen ist der ideale Weg dorthin.

Fleisch wird zart wie Butter, Gemüse bleibt knackig, Fisch steckt voller Aromen – das kennen viele nur aus Restaurants. Wie man aber auch zuhause mit einfachen Mitteln Spitzenergebnisse erzielt, zeigt das 50-Seiten-Special „Schonend garen“, das dem aktuellen FEINSCHMECKER beiliegt.

33 Rezepte, alle neu und exklusiv entwickelt, widmen sich dabei unterschiedlichen Methoden: Garen im Glas, im Papier, im Salzmantel, im Vakuumierbeutel und im Dampfgarer. Dazu werden aktuelle Geräte für den Hausgebrauch vorgestellt.

Das Special liegt dem FEINSCHMECKER Heft 08/2013 bei, das jetzt im Handel erhältlich ist.