44 Prozent essen an Heiligabend Kartoffelsalat und Würstchen

Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit und das lassen sich die Deutschen etwas kosten: Für Essen und Getränke an den Feiertagen geben sie pro Haushalt 224 Euro aus – immerhin ein Drittel der kompletten Weihnachtsausgaben. Das ergab eine repräsentative Studie von RetailMeNot.
Bei dem, was an Heiligabend aufgetischt wird, lassen sich die Deutschen aber auf keine Experimente ein: 44 Prozent entscheiden sich für den Klassiker Kartoffelsalat und Würstchen. Besonders beliebt ist das Duo in den neuen Bundesländern (59 Prozent) ¬– in der restlichen Republik kommt es nur bei knapp jedem Vierten (23 Prozent) auf den Tisch. Am zweithäufigsten entscheiden sich die Deutschen für Gans oder Ente (34 Prozent). Dem drittplatzierten Raclette frönen an Heiligabend immerhin 18 Prozent – in den alten Bundesländern sogar fast jeder Vierte (23 Prozent).

Traditionell deftig wird auch am ersten Weihnachtstag gegessen: An erster Stelle stehen hierzulande Geflügelgerichte (54 Prozent). Der Rinderbraten landet auf dem gesamtdeutschen zweiten Platz (16 Prozent). Bei 15 Prozent der Deutschen geht es mit Hirsch und Wildschwein dagegen kulinarisch wild zu. Ganz ohne Gans & Co. ist Weihnachten für die meisten aber nicht denkbar: Nur sieben Prozent essen an Heiligabend und vier Prozent am ersten Weihnachtstag fleischlos.

Weihnachtsstress-Prophylaxe: Jeder Zehnte lässt Essen liefern – ein Viertel trinkt sich das Fest schön
Der Festtagsgenuss kann schnell ins Geld gehen, deswegen spart die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) beim Essenskauf mit Sonderangeboten. Alternativ verzichtet fast jeder dritte Bundesbürger (30 Prozent) auf das Kochen und geht während der Feiertage ins Restaurant. Neun Prozent der Deutschen sparen sich auch den Fahrtweg und lassen sich das Weihnachtsmenü liefern.

Zum üppigen Menü darf der Alkohol natürlich nicht fehlen. Jeder Vierte (25 Prozent) übertreibt es aber gelegentlich mit dem heiligen Geist und schaut zu tief ins Glas. Männer (33 Prozent) erleben dabei häufiger feuchtfröhliche Weihnachten als Frauen (18 Prozent). Die meisten beschwipsten Weihnachtsgäste findet man bundesweit in Baden-Württemberg (43 Prozent), in Mecklenburg-Vorpommern ist es dagegen nur jeder Zehnte (elf Prozent).

Top 3 Gerichte zur Weihnachtszeit
Heiligabend Erster Weihnachtstag
1. Würstchen und Kartoffelsalat 44 % 1. Geflügel, z.B. Gans oder Ente 54 %
2. Geflügel, z.B. Gans oder Ente 34 % 2. Rind 16 %
3. Raclette 18 % 3. Wild 15 %

Süße Weihnachten: Plätzchen und Lebkuchen am beliebtesten – Stollen verliert
Alleine für Weihnachtssüßigkeiten gibt jeder Deutsche in diesem Jahr durchschnittlich sparsame 37 Euro aus. Die größten Schlemmermäuler sind dabei die Thüringer mit 47 Euro pro Kopf – in Sachsen reichen hingegen 31 Euro für weihnachtliche Zuckerwaren aus. Trotzdem bleibt der Genuss dabei nicht auf der Strecke: Die große Mehrheit der Deutschen (84 Prozent) schlemmt ohne Rücksicht auf Kalorien. Am häufigsten greifen sie bei Plätzchen und Keksen (86 Prozent) zu, gefolgt von Lebkuchen (78 Prozent) und Nüssen (70 Prozent). Selbstgebackenes steht bei deutschen Schlemmermäulern hoch im Kurs:
77 Prozent der Frauen und über die Hälfte der Männer (54 Prozent) greift selbst zum Plätzchen-Ausstecher. Auf die meisten Gabenteller gehört außerdem Schokolade (65 Prozent), aber nicht unbedingt der Weihnachtsklassiker Stollen: Nur bei den Über-50-Jährigen (75 Prozent) und in den neuen Bundesländern (75 Prozent) ist das traditionelle Gebäck sehr beliebt. Weniger Anklang findet es hingegen bei den Unter-30-Jährigen (46 Prozent) und in den alten Bundesländern (55 Prozent).

Top 10 der Weihnachtssüßigkeiten (Mehrfachantworten möglich)
1. Plätzchen & Kekse 86 %
2. Lebkuchen 78 %
3. Nüsse 70 %
4. Schokolade (außer Weihnachtsmännern) 65 %
5. Schoko-Weihnachtsmänner 64 %
6. Stollen 64 %
7. Domino-Steine 59 %
8. Marzipanbrot/- kartoffeln 53 %
9. Andere Teigwaren wie Baumkuchen
und Quarkbällchen 45 %
10. Sonstiges 13 %

Die repräsentative Umfrage wurde von RetailMeNot unter 1.000 deutschen Verbrauchern durchgeführt. Alle Ergebnisse sind unter folgendem Link einzusehen:
http://www.retailmenot.de/weihnachten-essen-suessigkeiten-2015

Immer mehr Konsumenten reduzieren ihren Fleischkonsum

Fleischersatzprodukte boomen, auch dank des Handels

Im Internet kursiert ein Witz: „Papa, was sind Vegetarier? Kleines, das sind Menschen, die ihre Wurst beim Gärtner kaufen.“ – Bekanntlich soll ein Witz die Wirklichkeit auf ironische Weise überhöhen.
Manchmal wird er aber auch von der Wirklichkeit eingeholt. Denn die Anhänger der pflanzlichen Kost können ihr Gemüse inzwischen auch beim Metzger kaufen, sogar bei ‚Großmetzgern‘ wie Rügenwalder und Wiesenhof. Und das tun beileibe nicht nur eingefleischte Vegetarier oder Veganer, sondern ‚ganz normale Menschen‘. ‚Fleisch ist mein Gemüse‘, lautet das Credo der Beef-Enthusiasten. Immer öfter schallt ihnen heute entgegen: ‚Veggie is my Beef‘!

Nach Schätzungen des Vegetarierbundes ist heute etwa jeder zehnte Bundesbürger Vegetarier oder Veganer. Da dürfte die Fantasie allerdings etwas ins Kraut geschossen sein; vielleicht hat man aber auch die ‚Flexitarier‘ mitgezählt, die Teilzeit-Vegetarier sozusagen. Davon gibt es immer mehr. 2014 haben bereits über elf Mio. Verbraucher
in Deutschland pflanzliche Brotaufstriche bzw. Fleischersatzprodukte gekauft. In den letzten Jahren war die Käuferzahl von Jahr zu Jahr noch schwankend, allerdings mit Tendenz nach oben. Aktuell liegt die Käuferreichweite für beide Segmente zusammen bei rund 28 Prozent. Einen noch deutlicheren Wachstumsschub machten die Umsätze. Sie haben sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt. Wer fleischlose Produkte gekauft hat, tat dies also mit wachsender Intensität. Und ganz aktuell: Im ersten Quartal 2015 kletterten die Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum gleich um 27 Prozent, auch weil jetzt deutlich mehr Verbraucher entsprechende Produkte kaufen. (c) GFK

Oster Essen

Fisch am Karfreitag, aber kein Lamm zu Ostern – Umfrage: Während Fisch am Karfreitag relativ häufig ist, kommt Lammbraten an Ostern nur selten auf den Tisch

Traditionelle Ostergerichte sind weniger beliebt als vielfach angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“. Am häufigsten gibt es noch Fisch am Karfreitag. Dieser ist bei der Hälfte der Befragten (49,5 Prozent) – im überwiegend katholischen Bayern sogar bei etwas mehr als drei Viertel (76,6 Prozent) – fester Bestandteil des österlichen Speiseplans.

Anders sieht es beim „Osterlamm“ aus: In Form von Kuchen bäckt es zu Ostern laut eigener Aussage traditionell immerhin etwa jeder Fünfte (21,3 Prozent). Als Fleisch kommt es deutlich weniger häufig auf den Tisch. Lediglich etwas mehr als jeder Zehnte (11,9 Prozent) erklärt, dass es zu Ostern „meist“ Lammbraten zum Essen gibt.

Das Ende der Fastenzeit führt der aktuellen Erhebung zufolge auch längst nicht bei jedem zu Ess-Exzessen: Dass an den Osterfeiertagen so richtig geschlemmt wird, ohne auf Kalorien, Fett oder Cholesterin zu achten, erklären nur etwas mehr als vier von zehn (42,4 Prozent) der Befragten.

Frischeparadies Innsbruck

Frischeparadies ist ab sofort mit einer zweiten Niederlassung in Österreich vertreten

Neun Märkte gab es bisher in Deutschland und Österreich, jetzt stärkt die Frischeparadies KG mit einer Filiale in Innsbruck ihre Präsenz im Nachbarland. Die Fruchthof Handels GmbH gehört ab März 2014 zum Frankfurter Delikatessengroßhändler und bildet die zehnte Niederlassung. Der bisherige Geschäftsführer des Fruchthofs bleibt weiterhin als externer Berater tätig.

Heribert Lenz, ehemaliger Geschäftsführer der Fruchthof Handels GmbH, hat schon umdekoriert: Sobald die Übernahme durch die Frischeparadies KG beschlossene Sache war, begrüßten Schilder die eintreffenden Kunden mit „Fruchthof Innsbruck, willkommen im Frischeparadies“. „Alle Beteiligten sind mit den Modalitäten der Übernahme sehr glücklich, und wir freuen uns, dass Heribert Lenz uns weiterhin als Berater zur Verfügung steht. Schließlich hat er den Fruchthof maßgeblich geprägt“, so Dietmar Mükusch, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Frischeparadies KG.

Der Innsbrucker Fruchthof bietet neben seiner Kernkompetenz Obst und Gemüse eine große Feinkostauswahl an Käse, Wein, Ölen, Marmeladen, Chutneys und zahlreiche Bioprodukte. Dieses Sortiment ist fest etabliert, ebenso wie der Name Fruchthof. Die bisherigen Mitarbeiter bleiben weiterhin für das Unternehmen tätig, die Leitung liegt ab dem ersten März 2014 bei Frischeparadies: „Wir werden unsere Stärke und Erfahrung in den Bereichen Frischfisch und Krustentiere nutzen und die Fischtheke ab dem ersten April mit unseren Produkten bestücken. Umgekehrt profitieren wir von den guten Beziehungen des Fruchthofs nach Verona, von dort kommen Obst und Gemüse in hervorragender Qualität. Diese Produkte wollen wir nach und nach auch in unseren anderen Märkten einführen“, erklärt Mükusch. Weitreichende Umbaumaßnahmen sind vorerst nicht geplant, in naher Zukunft wird aber die Fischtheke an das bekannte Frischeparadies-Design angepasst.

Anders als die übrigen neun Frischeparadies-Niederlassungen ist der Fruchthof in Innsbruck ein Markt nur für Endverbraucher. Der Standort ist jedoch laut Frischeparadies auch für Gastronomiekunden zukunftsträchtig: „Wir sehen für die Region Innsbruck und Tirol durchaus Potenzial im Bereich Auslieferungen. Hier werden wir nach einiger Zeit sehen, wie wir den Fruchthof weiterentwickeln können, um ihn auch für Profis aus der Gastronomie interessant zu gestalten“, so Christian Horaczek, Vertriebsleiter der Frischeparadies-Gruppe.

Der Fruchthof besteht in Innsbruck seit 1996 und bietet nicht nur ladeneigene Lebensmittel, sondern vereint unter seinem Dach auch weitere, eigenständige Partner wie eine Bäckerei und eine Metzgerei, einen Anbieter von Oliven, Antipasti und Aufstrichen, ein Blumengeschäft und einen Tabakwarenladen. Das gastronomische Angebot umfasst ein erfolgreiches Thai-Bistro für den schnellen Mittagstisch und ein attraktives Fischrestaurant, das mittags und abends geöffnet hat. Alle Partnerschaften werden unverändert fortgeführt.

www.fruchthof.at
www.frischeparadies.de

Wann trinken Deutsche Kaffee?

Kaffee ist besonders morgens und nachmittags bei deutschen Verbrauchern beliebt: Einer bundesweiten Umfrage zufolge starten 82 Prozent der Kaffeetrinker vor 10 Uhr morgens mit Kaffee in den Tag. Fast die Hälfte der befragten Verbraucher genießt am späten Vormittag Kaffee. Zur Mittagszeit (12 bis 14 Uhr) trinken 41 Prozent Kaffee, dann steigt der Kaffeeverzehr unmittelbar danach wieder an: 70 Prozent der Befragten greifen am Nachmittag zum aromatischen Bohnensaft.

Nach 17 Uhr geht der Kaffeekonsum zurück: Knapp ein Viertel der Umfrageteilnehmer trinkt am frühen Abend Kaffee, danach gönnt sich ab 20 Uhr immerhin noch jeder Zehnte eine Tasse Kaffee.

Ob morgens, mittags oder abends: Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. 149 Liter trinkt jeder Bundesbürger pro Kopf und Jahr, mehr als Mineralwasser und Bier. Deutschlands beliebtestes Getränk wird darum nun zum achten Mal mit einem bundesweiten Aktionstag geehrt: Am 07. September findet – zum ersten Mal an einem Samstag – in ganz Deutschland der „Tag des Kaffees“statt. Alle Aktionen und Events rund um die braune Bohne sind ab August auf der Internetseite www.tag-des-kaffees.de zu finden.

Weihnachtszeit ist Kaffeezeit

Kaffee und Kaffeemaschinen liegen unterm Weihnachtsbaum

17,6 Prozent der Deutschen trinken an den Weihnachtsfeiertagen mehr Kaffee als sonst. Dies ergab eine aktuelle, repräsentative Umfrage im Auftrag des Deutschen Kaffeeverbandes. Auch als Geschenk ist Kaffee bei den Deutschen beliebt: Jeder Zehnte verschenkt Kaffee oder eine Kaffeemaschine zu Weihnachten. „Weihnachtszeit ist Kaffeezeit“, so Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes im Gourmet Report Gespräch. Der Umfrage zufolge genießen drei von vier Personen an Weihnachten Kaffee. Rund jeder Zehnte trinkt an den Weihnachtstagen fünf oder mehr Tassen Kaffee täglich. „Dies zeigt, dass Deutschland gerade zu Weihnachten ein Land der Kaffeetrinker ist“, sagt Preibisch.

Während der Kaffeekonsum bei vielen an Weihnachten laut der Umfrage höher liegt als sonst, gaben nur knapp 5 Prozent der Befragten an, weniger zu trinken. „Kaffee gehört für die Deutschen zu Gesellig- und Feierlichkeit dazu“, so Preibisch.

Vor allem weibliche Kaffeetrinker verbinden die Weihnachtsfeiertage stark mit dem anregenden Heißgetränk: Der Anteil der Frauen, die zu Weihnachten Kaffee trinken, liegt rund 10 Prozent über dem der Männer.

Kaffee und Kaffeemaschinen als Weihnachtsgeschenke beliebt

Kaffee und Kaffeemaschinen stehen als Weihnachtsgeschenke hoch im Kurs. Jeder zwanzigste Befragte wird eine Kaffeemaschine als Präsent unter den Weihnachtsbaum legen.

Laut der Umfrage sind 40 Prozent der an Weihnachten verschenkten Kaffeemaschinen Pad- oder Kapselmaschinen. Vor allem die jüngere Generation bis 29 Jahre verschenken Einzelportionenmaschinen, bei den 30-39-Jährigen liegen Siebträger/Espressomaschinen hoch im Kurs und die 40-49-Jährigen setzen vielfach auf Filtermaschinen.

Regionale Besonderheiten

    - Den höchsten Kaffeekonsum an Weihnachten haben die Bürger aus
     Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. 17
     Prozent der dort Befragten trinken fünf oder mehr Tassen Kaffee
     täglich an Weihnachten.  
    - Der Anteil der Personen, die an Weihnachten Kaffee trinken,
     liegt in Baden-Württemberg mit 82,5 Prozent am höchsten.  
    - In Hessen trinken 28 Prozent der Bürger an den Weihnachtstagen
     pro Tag ein bis zwei Tassen mehr als sonst.  
    - Jeder zehnte Hamburger trinkt zu Weihnachten täglich drei oder
     mehr als drei Tassen zusätzlich zum normalen Kaffeekonsum.  
    - Jeder zehnte Bürger der neuen Bundesländer verschenkt an
     Weihnachten Kaffee. "So knüpfen die Ostdeutschen scheinbar an
     die Tradition der "Westpakete" an, die häufig zu DDR-Zeiten
     Kaffee als Geschenk von westdeutschen Verwandten enthielten", so
     Preibisch.  

Umfrage vom 18.12.2012, 1.006 Befragte ab 14 Jahren in Deutschland

www.kaffeeverband.de

Viele erleben Kiloschock nach dem Urlaub

All Inclusive am Buffet, ausgiebig Zeit für Restaurantbesuche und faules Sonnenbaden am Strand. Deutsche Urlauber reisen häufig mit Übergewicht zurück nach Hause. Dies ergibt eine Umfrage des Reiseportals Holidaycheck.de
unter seinen Usern zu der Frage, ob sie im Urlaub zunehmen. An der Umfrage nahmen 1704 User teil.

Bei 39,2 Prozent der Befragten schlägt die Waage nach den Ferien auffallend aus. Sie nehmen regelmäßig im Urlaub zu. Bei weiteren 3,4 Prozent sind es sogar fünf Kilogramm und mehr auf den Rippen. Gar keine Gewichtsveränderung bemerken 20,8 Prozent der User. Sie essen und bewegen sich offensichtlich ganz wie Zuhause.

Ganz anders die sportlichen Urlauber: Jeder zehnte Reisende (10,2 Prozent) bewegt sich viel beim Wandern, Radfahren oder Surfen und nimmt dabei ab.

Für viele ist Urlaub einfach Urlaub. Ihnen ist das Gewicht völlig egal. Deshalb ist für 26,4 Prozent der Deutschen klar, dass sie sich erst gar nicht wiegen. Vielleicht scheuen sie nur den Blick auf die Waage.

Die Redaktion vom Gourmet Report empfiehlt das Reiseziel Indien zum Abnehmen. Dort verliert man leicht Gewicht! 😉

Frischfisch nicht immer frisch

AK Test

Zu hohe „Lagertemperaturen“ – Mehr Betriebs-Kontrollen nötig

Jede zehnte Frischfisch-Probe war verdorben. Und: In fast in jedem untersuchten Frischfisch wurde Quecksilber nachgewiesen. Aber alle Werte lagen unter dem Grenzwert. Das zeigt ein AK Test von 20 Frischfischen in fünf Supermarktfilialen und 15 Fachhändler-Geschäften. „Konsumenten müssen sich verlassen können, dass Frischfisch auch wirklich gut ist“, sagt AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl. „Denn oft werden die Fische zu warm gelagert, was folglich die Haltbarkeit verkürzt.“ Verstärkte Temperaturkontrollen sind daher nötig. Die Kühlkette von der Produktion bis zum Verkauf muss streng eingehalten werden, verlangt die AK.

Von den 20 eingekauften Frischfisch-Proben – etwa Kabeljau, Scholle, Tunfisch, Schwertfisch, Heilbutt, Pangasius – waren am Tag des Einkaufes bereits zwei lebensmittelrechtlich zu beanstanden. Sie waren schlecht und rochen unangenehm. Ein Produkt hatte zwar eine erhöhte Keimzahl, war aber noch nicht zu bemängeln.

Auf Quecksilber wurden 15 Proben untersucht. In den 14 Proben von Meeresfischen wurde Quecksilber gefunden. Es wurde aber bei keiner Probe der Grenzwert überschritten.

Offen verkaufter frischer Fisch sollte bei null bis zwei Grad Celsius auf Eis gelagert werden. Die Hälfte der untersuchten Produkte hatte eine Produkttemperatur von null bis zwei Grad. Die andere Hälfte hatte mehr als zwei Grad Temperatur. Ausreißer war eine Produkttemperatur von knapp 14 Grad Celsius.

Auch die Kühlvitrinen sind zu warm. Nur bei zwei von 20 Vitrinen lag die Lufttemperatur bei unter zwei Grad Celsius. 18 der 20 beurteilten Vitrinen wiesen eine höhere Temperatur auf, bei sechs lag die Temperatur sogar bei 13,5 bis 20,8 Grad Celsius.

Zur Erhebung: Die AK Tester haben im Juli 20 Frischfische (jeweils mehrere Filetstücke) gekauft. Die Produkte wurden sofort am Einkaufstag untersucht. Sie wurden in einem Transportkühlschrank (zwei Grad Celsius) befördert. Mikrobiologisch untersucht hat die Lebensmittelversuchsanstalt Wien die Gesamtkeimzahl, Pseudomonaden, Enterbacteriaceen, Coliforme Keime, Escherichia Coli und Salmonellen. Die Untersuchung auf Quecksilber führte das Umweltbundesamt durch. Die Proben wurden in fünf Filialen von drei Supermärkten (Interspar, Merkur, Billa) eingekauft und in 15 Geschäften von 14 Fachhändlern (Frischeparadies Austria, Fisch&Feinkost Wilhelm, Fischspezialitäten Mira, Fisch&Co W. Vranovsky, Cervenka, Nordsee, Peregi, Karls Fischspezialitäten, Umar, Gruber, Rösel, Golden Fisch, Schaulow, Cerny´s Fisch & Feinkost).

SERVICE: Die Erhebung finden Sie unter http://wien.arbeiterkammer.at

Im Bett wird mehr geknabbert als gelutscht

Im Bett wird mehr geknabbert als gelutscht

30 % der Deutschen essen auch im Bett laut einer Befragung von fast 1000 Bundesbürgern durch das Verbraucherportal brandnooz.de.

Besonders die Jüngeren (42% der unter 20-Jährigen) sehen das Bett als Speisestätte, während ab 50 das Interesse deutlich sinkt (nur jeder Zehnte über 50 isst auch mal im Bett).

Doch was wird am meisten verzehrt?

„Im Bett wird mehr geknabbert als gelutscht,“ sagt Johannes Nielsen, Geschäftsführer bei brandnooz. „Trotz des Krümelfaktors stehen salzige Snacks und Kekse ganz oben auf der Speisekarte. Bonbons oder Eis findet man nur in 5% der deutschen Schlafzimmer.“

Chips sind der absolute Favorit: Fast jeder achte Verbraucher (13%) lässt sich damit im Bett verführen. Das vermeintliche Aphrodisiakum Schokolade bringt es auf 11%, gefolgt von Keksen (9%).

Insgesamt wurden 912 Bundesbürger aller Altersgruppen befragt. Tendenziell essen Männer eher im Bett (33%) als Frauen (27%).

Männer vertrauen ihrer Partnerin mehr als Frauen ihrem Partner

Beziehungen: Männer vertrauen, Frauen misstrauen

Männer vertrauen ihrer Partnerin mehr als Frauen ihrem Partner. Zudem tendiert das weibliche Geschlecht dazu, die Aktivität von neuen Online-Bekanntschaften zu kontrollieren. In einem sind sich die Geschlechter allerdings einig: Die Spionage in persönlichen Dingen kann ein Trennungsgrund sein. So das Ergebnis einer Umfrage von der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de unter 7.475 Singles.

Männer vertrauen eher
66 Prozent der Singlemänner, aber nur 44 Prozent der Singlefrauen würden ihrem Partner gänzlich vertrauen.

Profil-Check: Frauen kontrollieren
Nach einem Date mit einer Online-Bekanntschaft schauen 40 Prozent der Frauen nach, ob er sich noch aktiv bei der Partnervermittlung einloggt. Männer sehen’s gelassener: Nur 28 Prozent von ihnen kontrollieren das Profil der neuen Flamme.

Jeder Zehnte hat spioniert
Jeder Zehnte hat schon einmal in persönlichen Daten des Partners wie beispielsweise SMS oder E-Mails herumgeschnüffelt. Solch Spionage birgt Gefahren, denn: 36 Prozent der Singles würden sich trennen, wenn der Partner in persönlichen Daten wie SMS oder E-Mails herumschnüffelt.

Kommentar: Misstrauen bildet sich in der Kindheit
„Vertrauen spielt eine entscheidende Rolle in Beziehungen“, stellt Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.de fest. „Der Grundstein für die Tendenz zu Ver- oder Misstrauen wird bereits in der Kindheit gelegt. Ereignisse aus erwachsenen Beziehungen verstärken oder schwächen diese Haltung. Tendenziell misstrauische Menschen neigen zu Kontrolle. Doch solch Verhalten belastet eine Partnerschaft zunehmend. Besser: Über Unsicherheitsgefühle sprechen und am Vertrauen arbeiten.“

ElitePartner.de Singlestudie
Die Singlestudie von ElitePartner.de entsteht in Kooperation mit dem Online-Marktforschungsinstitut Fittkau und Maaß. Insgesamt nahmen 9.669 deutschsprachige Singles an der Befragung im Oktober / November 2009 teil. Es handelt sich damit um die größte Singlestudie Deutschlands.