Slow Food (international)

Slow Food (international) – 2012-2016
INTERNATIONALER PRÄSIDENT               
Carlo Petrini
               
INTERNATIONALER EXEKUTIVAUSSCHUSS        
Roberto Burdese                            Italien
Paolo Di Croce                                  Italien
Katherine Deumling                      USA
Ursula Hudson                                Deutschland
Joris Loehman                                  Niederlande
Edward Mukiibi                               Uganda
               
Paolo Di Croce                                  Generalsekretär
               
INTERNATIONALER BEIRAT        
Daniela Rubino                                Italien
Ludovico Roccatello                       Italien
Massimo Bernacchini                    Italien
Daniele Buttignol                            Italien
Franco Archidiacono                      Italien
Gisela Bautz                                     Deutschland
Rupert Ebner                                    Deutschland
Lotte Heerschop                             Deutschland
Andrea Ries                                      Schweiz
Josef Helg                                          Schweiz
Hans Van Der Molen                     Niederlande
Bea Logtenberg                               Niederlande
Caroline Bennet                              GB
Alberto Lopez De Ipina                 Spanien
Philipp Braun                                    Österreich
Melanie Faucconier                       Frankreich
Defne Koryorek                              Türkei
Katrine Klinken                                Nordeuropäische Länder
Natalia Gordetzka                          Osteuropa/ Kaukasus
Jacek Szlarek                                    Zentral-Osteuropa
Dessislava Dimitrova                     Balkan
Charity Kenyon                                USA
Nazli Parvizi                                       USA
Joel Smith                                          USA
Matt Jones                                        USA
Sinclair Philip                                     Kanada
Sara El Sayed                                    Nordafrika
John Kariuki                                      Ostafrika
Abdon Manga                                  Westafr
ika
Herschelle Milford                         Südliches Afrika
Samuel Karanja                               Kenia
El Rhaffari                                          Marokko
Alfonso Rocha Robles                   Mexico und Mittelamerika
Madaleine Vasquez Galvez        Karibik
Sabrina Chavez                                Anden
Georges Schnyder                         Brasilien
Maria Irene Cardoso                     Südliches Amerika
Ishida Masayoshi                            Japan
Phrang Roy                                        Indien
Hilman Helianti                                Ferner Osten
Kim Byung Soo                                 Südkorea
Amorelle Dempster                       Australien
               
Die Slow Food Stiftung für Biologische Vielfalt und die Universität der Gastronomischen Wissenschaften haben jeweils das Recht auf eine/n Delegierte/n:
Serena Milano, Generalsekretärin der Slow Food Stiftung für Biologische Vielfalt
Piercarlo Grimaldi, Dekan der Universität der Gastronomischen Wissenschaften

Lesen Sie auch unseren Artikel über den Slowfood Kongress www.gourmet-report.de/artikel/343502/Internationaler-Slow-Food-Kongress.html

Slow Food: Universität der Gastronomischen Wissenschaften

Deutsche Absolventen an Universität der Gastronomischen Wissenschaften erreichen hohe Auszeichnungen

In einer festlichen Zeremonie wurden 36 Absolventen der von Slow Food gegründeten Universität der Gastronomischen Wissenschaften am vergangenen Dienstag, 28. Februar, die akademischen Titel verliehen. Darunter auch fünf junge Deutsche – und drei von ihnen erreichten ihren Abschluss mit summa cum laude.

Diese höchste Auszeichnung erhielten im dreijährigen Grundstudium Annelie Bernhart aus Erlenfurt (Thema der Abschlussarbeit war die Auswirkung der Globalisierung auf traditionelle ökologische Wissenssysteme am Beispiel der Khasi in Nordost-Indien) und Elisabeth Paul aus Quedlinburg, mit einer Studie über artgerechte Tierhaltung in traditionellen Zuchtsystemen, am Beispiel der Slow Food Presidia. Den Magisterabschluss mit summa cum laude erreichte Anke Klitzing aus Saarlouis mit einer Abhandlung über den gastronomischen Diskurs in deutschen und englischen Tageszeitungen. Diese Studie baut auf die Arbeitserfahrung von Frau Klitzing im internationalen Pressebüro von Slow Food in Italien auf, die sie jetzt bei Slow Food Deutschland e.V. in Berlin als Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit fortsetzt.

Beachtliche Erfolge erzielten auch Florian Mitzlaff (Berlin), dessen Bachelorstudie sich mit der Geschichte und Wirtschaftlichkeit des Weinbaus in Brandenburg beschäftigte, und Andrea Pommerenke (Frankfurt) mit einer Untersuchung über nachhaltige Energiehaushalte in landwirtschaftlichen Betrieben.

Insgesamt spiegelten die Abschlussarbeiten der 36 Absolventen aus sechs Nationen die weitreichende Themenbreite der gastronomischen Wissenschaften wieder, von Anthropologie über Wirtschaftslehre zu Ästhetik und Lebensmitteltechnologie.

Die Universität der Gastronomischen Wissenschaften bietet ein Grundstudium in gastronomischen Wissenschaften, das Magisterstudium in Theorie und Kommunikation für Gastronomie und Tourismus sowie drei einjährige Master-Studiengänge an. Unterrichtssprachen sind Italienisch und Englisch.

Seit der Gründung in 2004 haben 900 Studenten aus über 60 Nationen die Universität der Gastronomischen Wissenschaften besucht. Sitz der Universität ist das historische Jagdschloss des Savoyer-Königs Carlo Alberto in Pollenzo, Piemont (Italien).

Weitere Informationen: http://unisg.it/welcome_eng.lasso

„Cirque de Gourmet“ mit Steffen Henssler

„Cirque de Gourmet“ mit Steffen Henssler

Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) eröffneten zusammen mit Steffen Henssler am 08.07.2010 um 10:30 Uhr eine virtuelle Mensa in Second Life.

Im kommenden Herbst zieht die Fakultät Design, Medien und Information der HAW Hamburg in die ehemalige Frauenklinik Finkenau. Da es auf dem neuen Mediencampus zunächst keinen Speisesaal für die Studierenden geben wird, wird eine provisorische Mensa in Form eines Zeltes auf dem neuen Gelände zur Verfügung gestellt. Um auf die tragende Bedeutung einer geregelten Verpflegung in der Hochschule aufmerksam zu machen, feiern die HAW-Studierenden jetzt virtuell die symbolische Eröffnung eines spektakulären Mensazeltes auf dem Campus mit prominenter Unterstützung. Der Hamburger Starkoch Steffen Henssler übernimmt exklusiv die Patenschaft zum „Cirque de Gourmet“ der HAW. „Ein virtuelles Gourmet-Event ist eine witzige Idee. Wenn man schon im Internet und virtuell unterwegs ist, ist es eine gute Sache sich mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen“, so Henssler vorab.

In Second Life zaubert der Avatar des Kochpaten Henssler, ein mensataugliches Sterne-Menü und verrät im Anschluss Kochgeheimnisse und Tipps zur gesunden Ernährung. Nach der festlichen Einweihung des Mensazeltes erhalten die Gäste auf der Insel der HAW in Second Life (slurl.com/secondlife/Campus%20Finkenau/128/128/23) alle Rezepte des Tages und können sich mit dem Starkoch fotografieren lassen. Besucher ohne einen eigenen Avatar sind ebenso willkommen und können die Eröffnungsfeier in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften, Berliner Tor 5 im Raum 4.11 zusammen mit den Studierenden in der realen Welt mit verfolgen.

Universität Pollenzo

In der Empfangshalle der „Università del gusto“ hängen ungemein sympathische Weihnachtsmännchen am Tannenbaum: fröhliche Gesellen, die Weinflaschen entkorken, riesige Schinken tranchieren und Sahnetorten tragen. Das Fest des Konsums und der Liebe wird hier als Frohbotschaft guter und genüsslicher Ernährung zelebriert.

Und die Bibel von Carlo Petrini, der hier in der piemontesischen Provinz die Bewegung „Slow Food“ und die erste „Universität der gastronomischen Wissenschaften“ begründet hat, liegt im angrenzenden Hotel zum Verkauf aus: „Gut, gerecht und sauber“ – im Titel finden sich die Grundwerte einer Lebensweise, welche die Anhänger von „Slow Food“ zwischen Feinschmeckerei, Ökologie und Entwicklungshilfe als ihr großes Zukunftsprojekt betreiben.

Studieren im Schlaraffenland

Lesen Sie den gesamten Artikel über die Universität Pollenzo bei der FAZ:
www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E7905BE17225C48DDBE429F83F45B0FDC~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Verein UAS7

In Berlin haben sieben deutsche Fachhochschulen am vergangenen Freitag den
Verein UAS7 (Universities of Applied Sciences) gegründet. Damit setzen sie
die vor zwei Jahren begonnene Arbeit zur Bildung einer strategischen
Allianz von Hochschulen der Angewandten Wissenschaften weiter fort.

Die Zusammenarbeit begann mit der Einrichtung eines gemeinsamen Büros in
New York, mit der Zielsetzung, Präsenz auf dem amerikanischen
Bildungsmarkt zu zeigen und Kooperationen mit führenden amerikanischen
Hochschulen auszubauen. Durch die initiierten Programme findet
mittlerweile ein reger Austausch von amerikanischen und deutschen
Studierenden im Rahmen von Kursen, Studien- oder Praktikumsaufenthalten
statt. Kooperationen mit amerikanischen Hochschulen ermöglichen deutschen
Studierenden ein gebührenfreies Studium in den USA. Der Erfolg und die
Erfahrung in der Zusammenarbeit bestärkte die Hochschulen, ihre
Zusammenarbeit in der Form eines Vereins weiterzuführen. Dadurch werden
neue Ziele auf anderen Gebieten wie Forschung oder Lehre möglich.

Der Verein mit Sitz in Berlin wird von dort aus die Interessen seiner
Mitglieder vertreten. Das Konsortium der sieben Hochschulen vereint unter
dem Dach der Marke UAS7 75.000 Studierende und 2.200 Professorinnen und
Professoren.

Den Vorsitz der UAS7 e.V. übernimmt der Rektor der Fachhochschule für
Wirtschaft (FHW) Berlin, Prof. Dr. Franz Herbert Rieger. Im Vorstand haben
weitere Sitze: Prof. Dr. phil. Joachim Metzner, Rektor der FH Köln und
Prof. Dr. Michael Stawicki, Präsident der Hochschule für Angewandte
Wissenschaften Hamburg.

Mitglieder des UAS7 e.V. sind neben den im Vorstand vertretenen die
Hochschule Bremen, die FH Münster, die Hochschule für angewandte
Wissenschaften München sowie die FH Osnabrück.

Weitere Informationen unter http://www.uas7.org

Matthias Buchholz kocht in der FU Mensa

Mensa De Luxe
Müritz-Lamm und Mispeln: Sternekoch Matthias Buchholz zaubert in der Großraumküche

Die Mensa der Freien Universität Berlin in der Otto-von-Simson-Straße ist nicht seine Welt. Denn der Sternekoch Matthias Buchholz arbeitet normalerweise im Restaurant „First Floor“ im Hotel Palace Berlin als Küchenchef. Sein Fischmenü mit fünf Gängen kostet dort 108 Euro – für diesen Preis gibt es in der Mensa 50 Mal das Bio-Rindergulasch zu 2,15 Euro pro Portion, die gebratene Ente mit Orangen zu 4,95 Euro bekäme man dafür 21 Mal. Normalerweise.

Doch während der Langen Nacht der Wissenschaften ist alles anders. Matthias Buchholz und sein Team feiern ab 21 Uhr zusammen mit der Mensa-Mannschaft eine Küchenparty und zeigen, was sich in einer Großraumküche alles zaubern lässt. „Wir schaffen kleine Food-Inseln in der Küche“, sagt Buchholz, kleine Stationen, an denen je ein Gericht zubereitet wird. Die Besucher können unmittelbar miterleben, wie sich Gurken, Kartoffeln oder Lammfilets in kleine kulinarische Kunstwerke verwandeln. „Und sie können probieren“, sagt Buchholz.

Noch ist die Menüfolge unklar: „Es werden aber Zutaten aus der Region sein.“ Auch zur Jahreszeit werden die Gerichte passen. Ein Müritz-Lamm komme in Frage oder für den Nachtisch Mispeln – das sind dunkle Südfrüchte mit Kernen.

An normalen Uni-Tagen arbeiten in der Mensa sechs Köche und ein Team mit etwa 50 Leuten, von der Küchenhilfe bis zum Buchhalter. Auch während der Langen Nacht werden einige von ihnen dabei sein. Küchenleiter Thomas Jarocki wird von der alltäglichen Herausforderung berichten, bis zu 4500 Essen für die hungrigen Studierenden, Wissenschaftler und Mitarbeiter zuzubereiten. Besucher können Kippbratpfannen so groß wie Wagenräder bestaunen oder Bandfriteusen, die unzählige Pommes gleichzeitig garen können.

Damit sich nicht zu viele Besucher beim Staunen und Schlemmen gegenseitig auf die Füße treten, ist die Teilnehmerzahl begrenzt: Maximal 120 Besucher können zur Küchenparty kommen.
Voraussetzung: Sie haben eine Karte für die Lange Nacht der Wissenschaften und sie haben sich angemeldet – das geht ab sofort per E-Mail unter fuma3@zedat.fu-berlin.de.

Lesen Sie den gesamten Artikel im Berliner Tagesspiegel:
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/15.04.2006/2451258.asp

Matthias Bucholz arbeitet mit Kasumi Messern und wird von der Kochenden Leidenschaft vertreten.
www.kasumi-messer.de
www.kochende-leidenschaft.de