Per Thøstesen, Mikkel Maarbjerg, Jacob de Neergaard, Allan Schultz und Thomas Pasfall kochen in Berlin

Der Norden zu Gast in Berlin: Die traditionelle Küchenparty im 2 Sterne Restaurant Fischers Fritz im Regent Berlin steht in diesem Jahr unter dem Motto „Die Wikinger in Berlin“. Küchenchef Christian Lohse hat als Gastgeber am 26. Oktober 2014 fünf Köche des Nordens zu sich eingeladen und verwandelt zusammen mit ihnen die Küche in eine Bühne der Genüsse mit Food Stations, Live Music und Live Cooking.
Die Wikinger stehen für den Norden und für wagemutige Entdeckungen mit enormen Leistungen in der Seefahrt sowie als Fernhändler. Über ihre ausgedehnten Handelswege die bis zu den Arabern und sogar bis nach Asien reichten, bezogen sie Gewürze wie Pfeffer, Sternanis und Zimt, aber auch Fadenkandis und kandierte Früchte. Damit waren sie kulinarisch bereits im Mittelalter sehr weit vorne.

Nordisch by Nature: Das gilt für alle Köche, die neben Christian Lohse und seinem Team an diesem Abend ab 18.30 Uhr vor und hinter den Kulissen des Fischers Fritz stehen. So konnte das Berliner Luxushotel Regent Berlin für die diesjährige Auflage der erfolgreichen Küchenparty drei Spitzenköche aus Kopenhagen gewinnen: Per Thøstesen vom Bisto Boheme, Mikkel Maarbjerg vom Kirk-Maarbjerg sowie Jacob de Neergaard vom Rossini-Neergaard. Nahe Kopenhagen in Holte liegt das Restaurant Dagens Maaltid des dänischen Starkochs Allan Schultz, der bereits für das Königshaus kochte und ebenfalls kommt, sowie Thomas Pasfall vom Restaurant Pasfall aus Odense.

Auch die Vertreter der Weingüter sind erneut prominent besetzt: Neben dem Weingut Dr. Bürklin-Wolf, Wachenheim (Pfalz) nehmen auch die Winzer von Enderle&Moll, Münchweier (Baden) teil sowie das Weingut von Racknitz von der Nahe, Weingut Zehnthof-Luckert aus Franken und Comando G aus Madrid in Spanien.

„Die Wikinger in Berlin“-Küchenparty im Regent Berlin beginnt am Sonntag, den 26. Oktober 2013 um 18.30 Uhr. Die Teilnahme kostet 179,- Euro pro Person und versteht sich inklusive Speisen, Weinen sowie Softgetränken. Reservierungen im Fischers Fritz unter fischersfritz.berlin@regenthotels.com oder der Telefonnummer: +49 (0)30-20 33 63 63.

„Küchenparty mit Kopfkissen“ – das Regent Berlin bietet ein spezielles Package für 399,- Euro im Einzelzimmer und 599,- Euro im Doppelzimmer an. Enthalten sind neben der Übernachtung im luxuriösen Superior Zimmer das Regent à la carte Frühstück, die Teilnahme an der Küchenparty, kostenloses WiFi im gesamten Hotel sowie die freie Nutzung des Sauna- und Fitnessbereiches.

www.regenthotels.com/berlin

Patrik Johansson, der Butter-Wikinger

In seinen früheren Leben war Patrick Johansson mal Fischer, später Manager einer Kaffeeplantage in Madagaskar und er produzierte Salz aus Meerwasser. Bis er schließlich seine wahre Berufung fand: die Butter. Manchmal löffelt der 45-Jährige die gelbe Köstlichkeit auch nur so aus dem Fass – das Brot würde „den Geschmack ruinieren“.

Johansson lebt mit seiner Familie im dicht bewaldeten Nordosten Göteborgs in einem für Schweden so typischen roten Holzhaus. Dies verlässt er drei Mal die Woche, um in einem benachbarten Schloss eine der besten Butter der Welt herzustellen: Er ist der „Butter-Wikinger“. Seine samtige Spezialität schmeckt Restaurantgästen in ganz Europa. Sie kommt beispielsweise im Noma in Kopenhagen aufs Brot, auch der Londoner Sternekoch Heston Blumenthal brutzelt mit ihr. Jahrelang hat Johansson experimentiert, mittlerweile ist er für seine „Virgin Butter“ bekannt: Zu 40 Prozent aus Buttermilch gemacht, cremig, sauer und geschmacklich so intensiv, dass sie süchtig macht.

www.vallmobacken.se

Islands Festivals

Feiern wie die Wikinger: Thorrablot (25. Januar bis 22. Februar 2013)
Vom 25. Januar bis zum 22. Februar 2013 feiern die Isländer „Thorrablot“, ein lebendiges und fröhliches Fest mit Gesang und Tanz, das auf heidnische Bräuche zurückgeht und nach dem alten Nordischen Kalender gefeiert wird. Ganz wichtig dabei sind traditionelle Wikinger-Speisen wie geräuchertes Lammfleisch, Stockfisch und „Rugbraud“, ein im heißen Erdboden gebackenes, typisch isländisches Roggenbrot. Dazu gibt es die Nationalspeise „Skyr“, ein Milchprodukt, das Quark oder dickflüssigem Joghurt ähnelt, und Brennivin – der isländische Schnaps wird auch „Schwarzer Tod“ genannt. Viele Restaurants in Island bieten in dieser Zeit die traditionellen Thorrablot-Speisen an.

Winter Lights Festival (7. bis 10. Februar 2013)
Vom 7. bis zum 10. Februar 2013 dreht sich beim „Winter Lights Festival“ in der isländischen Hauptstadt Reykjavik alles um Licht und Dunkelheit. Illuminationen erhellen dabei den nordischen Nachthimmel, Künstler interpretieren alte Volkssagen, im Zoo erfahren Gäste, was Tiere im Dunkeln sehen, und in der Stadtbibliothek leuchten sie sich selbst den Weg mit einer Taschenlampe. Lesungen, Ausstellungen und Führungen beschäftigen sich mit Licht und Schatten und laden die Besucher zum Mitmachen ein. Sogar in den Schwimmbädern finden Veranstaltungen wie Partys, Konzerte und Foto-Ausstellungen statt. An dem Festival beteiligen sich Galerien, Restaurants, Museen und andere Einrichtungen der Stadt, um die dunkle Jahreszeit für Besucher und Bewohner gleichermaßen zu beleben und erleuchten. www.vetrarhatid.is

Food & Fun Festival (27. Februar bis 3. März 2013)
Unter dem Motto „Food and Fun“ stehen im Februar und März 2013 in Reykjavik hervorragende Kochkünste auf dem Speiseplan. Die Idee: Internationale Küchenchefs zaubern aus frischen isländischen Zutaten ein besonderes Menü, das während der Festival-Woche in den teilnehmenden Restaurants angeboten wird. An drei Tagen stehen die renommierten Köche dabei selbst am Herd, bevor sie am letzten Festival-Tag in einem Wettbewerb gegeneinander antreten. Auch für das dreigängige Wettbewerbs-Menü gilt: Ausschließlich frische isländische Zutaten wandern in den Kochtopf. www.foodandfun.is

Pferdefest in Reykjavik (4. bis 7. April 2013)
Vom 4. bis zum 7. April 2013 steht Reykjavik ganz im Zeichen der Islandpferde: Beim „Icelandic Horse Festival“ öffnen Gestüte und Reiterhöfe in der Hauptstadt und im Umland die Tore und laden Besucher ein, einen Blick in ihre Ställe zu werfen. Von Zuchtschauen bis zum Sattelmachen stehen verschiedene Events auf dem Programm, bei denen die Gäste alles über die kleinen Islandpferde lernen. www.icelandichorsefestival.is

Reykjavik Arts Festival (17. Mai bis 2. Juni 2013)
Das „Reykjavik Arts Festival“ lockt vom 17. Mai bis zum 2. Juni 2013 wieder die internationale Kunstszene in die isländische Hauptstadt. Seit seiner Gründung 1970 gilt das Festival als das führende Kunstvent der Vulkaninsel. Auf dem Programm stehen auch für 2013 wieder unzählige Ausstellungen und Veranstaltungen zu den verschiedenen Facetten der modernen Kunst – von Konzerten und Tanz über Theater und Oper bis zu bildender Kunst. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der isländischen Kultur der Vergangenheit und Gegenwart, die mit Werken internationaler Künstler zusammengeführt wird. www.artfest.is

Island: Natur und Kultur genießen

„Island mit Genuss“ heißt eine neue achttägige Tour von Wikinger Reisen. Der Name ist Programm: Kleine Wandergruppen genießen die kolossale Natur mit spektakulären Lavagebieten und Geysiren, aber auch Lifestyle und Cityfeeling in Reykjavik. Für individuelle Urlauber gibt es ein neues Island-Programm im Südwesten der Insel.

In unterschiedlichen Landschaften wandern
Zur geführten Tour gehören fünf leichtere Wanderungen mit ganz unterschiedlichen Landschaftsbildern: saftige Wiesen, Schlammtöpfe und Lavafelder, Gletscher und Wasserfälle. Zwischendurch entspannen die Aktivurlauber in warmen Flüssen und Dampfquellen.

Highlights der Vulkaninsel erleben
Auf dem Programm stehen die Highlights Islands: von der Reykjaneshalbinsel über den Geysir Strokkur mit seinen riesigen Fontänen bis zum Gletschertal Þórsmörk. Weitere Ziele sind der Vulkan Eyjafjallajökull und die größte europäische Heißwasserquelle Deildartunguhver. Wer möchte, kann die berühmte Blaue Lagune besuchen oder Wale beobachten. Auf Wunsch ist auch ein Flug auf die Westmännerinseln möglich.

Reykjavik entdecken
Für diese Genuss-Tour hat Wikinger Reisen bewusst ein Hotel in der lebendigen Altstadt von Reykjavik ausgewählt. Man bummelt durch die isländische Metropole mit trendiger Kunst- und Musikszene, besucht Museen und probiert die kreative Küche im Nordatlantik. In den zahlreichen angesagten Restaurants, Bars und Cafés treffen sich auch viele Einheimische.

Neue individuelle Reise im Südwesten
Für individuelle Aktivurlauber bietet der Marktführer für Wanderreisen jetzt eine Rundtour im Südwesten Islands. Die ebenfalls achttägige Reise mit komfortablen Hotels und kurzen Fahrstrecken lässt viel Zeit für Wanderungen und Landschaftserlebnisse.

Reisepreise und Termine 2012
Geführte Standortreise:
„Island mit Genuss“ – 8 Tage ab 1.450 Euro, inklusive Linienflug nach Keflavik und zurück,
Programm, Frühstück, Wikinger-Reiseleitung.
Termine: 26.06. – 03.07., 17. – 24.07., 31.07. – 07.08., 14. – 21.08.12

Individuelle Wanderreise mit 3 Standorten:
„Wanderwoche in Island“ – 8 Tage ab 815 Euro, Mietwagen der gebuchten Kategorie ab/bis Flughafen Keflavik inkl. aller gefahrenen km, Vollkaskoversicherung, Frühstück, gute Straßenkarte, Wanderkarten und Beschreibungen der einzelnen Gebiete und Wanderungen.
Termine: tägliche Anreise möglich (je nach Airline)

www.gourmet-report.de/goto/icelandexpress

Saurer Widderhoden zum Abendbrot

Auf Island sind die Wikinger los – Iceland Express fliegt kulinarische Abenteurer zu den einzigartigen Festen Thorrablot und Viking Market

Svidasulta, Hrútspungar und einen Schluck Brennivin – klingt harmlos, ist aber kulinarisch aufregend. Derzeit können Probierfreudige beim Wikingerfest Thorrablot ihre normalen Essgewohnheiten vergessen machen und kulinarische Grenzen neu abstecken. Noch bis zum 21. Februar stehen auf Island Gerichte und Getränke der traditionellen regionalen Küche auf dem Speiseplan, die es spielend mit den lukullischen Mutproben des „RTL-Dschungelcamps“ aufnehmen können. Die isländische Low Cost Airline Iceland Express fliegt Experimentierfreudige direkt zu den kuriosesten Gaumenfreuden der Insel.

Svidasulta – Schafskopfsülze
Eine Delikatesse, die in keinem isländischen Supermarkt fehlt: Sülze aus angesengtem und gekochtem Schafskopf. Im Handumdrehen zubereitet, ist Svidasulta ein Gaumenschmaus. Zunächst wird den frischen Schafsköpfen über dem offenen Feuer das Fell entfernt. Dies sorgt zugleich für das einzigartige Röst-Aroma. Anschließend mit frischem Wasser abgespült, werden die Köpfe in jeweils zwei gleich große Hälften geteilt und in Salzwasser 90 bis 120 Minuten gekocht.

Hrútspungar – Gesäuerter Widderhoden
Als Snack für zwischendurch, als Pastete oder in einem Knoblauchkuchen verarbeitet – beim Thorrablot findet sich immer eine Möglichkeit, den gesäuerten Widderhoden zu vertilgen. Die Hoden werden gepresst und in Molke konserviert, was ihnen einen leicht sauren Beigeschmack verleiht. Schenkt man den Einheimischen Glauben, schmeckt vor allem die Pastete deliziös – solange man nicht darüber nachdenkt, was man gerade isst.

Brennivin– oder auch „Schwarzer Tod“
Brennivin ist Islands Nationalschnaps. Gebrannt aus Kartoffeln und verfeinert mit einer Kümmel-Note, ist dieser feine Tropfen bei den Isländern auch als der „Schwarze Tod“ bekannt. Der starke Geschmack und hohe Alkoholgehalt dieses „Brennstoffs“ hilft auch hartgesottenen Isländern, ihre deftige Kost zu verdauen.

Viking Market in Hafnarfjördur
Wer das Wikingerleben über die ungewöhnliche Küche hinaus kennenlernen möchte, kann vom 14. bis 17. Juni 2012 beim „Viking Market“ im nur etwa 8 Kilometer südlich von Reykjavik gelegenen Hafnarfjördur auf den Spuren der Wikinger wandeln. Hier können Reisende die Kultur der isländischen Vorfahren beim Bogenschießen, Nachahmen überlieferter Musik und Tänze, Erzählen alter Geschichten und Kämpfen hautnah erleben.

Zu buchen unter: www.gourmet-report.de/goto/icelandexpress

Per Rad durchs Kiwiland und ins Tropenparadies

Mit Neuseeland und Sri Lanka hat Wikinger Reisen jetzt neun Fernziele im Katalog „Rad-Urlaub 2012“. Im Kiwiland geht es auf „Auf Panoramastraßen ans Ende der Welt“, in Sri Lanka entdeckt man ein „Tropisches Paradies voller Kontraste“. Bei allen Radreisen bekommen Frühbucher bis zum 31. Januar drei Prozent Rabatt.

120 geführte und individuelle Touren im Rad-Katalog
Neben Neuseeland und Sri Lanka „erfahren“ die kleinen Wikinger-Radgruppen Mexiko, Kuba, Marokko, Südafrika, Vietnam und Thailand. Wenn es statt der Fern- lieber die Mittelstrecke sein soll: Ein Dauerbrenner im Rad-Katalog ist die Inselkombination Lanzarote und Fuerteventura. Insgesamt gibt es fast 120 geführte und individuelle Radreisen zwischen Nordsee und Mittelmeer.

Neuseeland: vom Pazifikstrand bis zum Gletscherrand
24 Tage lang sind die kleinen Wikinger-Gruppen in Neuseeland unterwegs – auf 16 Radetappen vom Pazifikstrand bis zum Gletscherrand. Die Traumroute führt über ruhige Nebenstraßen von Ort zu Ort: Startpunkt ist Christchurch, Ziel Auckland.

Dazwischen liegen die neuseeländischen Südalpen bis zum Arthur’s Pass, die Goldgräberstadt Shantytown, Regenwald und Farmland, jede Menge Seen, Fischerdörfer, das McKenzie-Hochland und Maori-Kultur. Dazu kommen Queenstown, Wellington und natürlich die Golden Bay. Man wandert zum Wharaiki Beach und zum Cape Farewell und erlebt per Bus den für sein Panorama berühmten Queen Charlotte Drive. Ein Geheimtipp: das 1862 erbaute Danseys Pass Coach Inn, in dem die Gruppe in Zentral-Otago wohnt.

Sri Lanka: Teeplantagen, Reisfelder, Kultur, Traumstrände
Auf Sri Lanka entdeckt man 16 Tage lang kulturelle Vielfalt, eine freundliche Atmosphäre und bunte Landschaftsbilder: entlang von Teeplantagen und Reisfeldern, bei freundlichen Dorfbewohnern, an historischen Stätten und Traumstränden.

Die Radler kommen zum Höhlentempel von Dambulla, zum Felsen von Sigiriya und zu den Wasserfällen von Bambarakanda. Im Udawalawe-Nationalpark sieht man bei einer Jeep-Safari wilde Elefanten aus nächster Nähe. Wer möchte, kann in Kandy außerdem den heiligsten „Temple of the tooth“ besichtigen.

Reisepreise und –termine:
Neuseeland – auf Panoramastraßen ans Ende der Welte: – 24 Tage ab 4.030 Euro, inkl. Linienflug nach Christchurch und zurück von Auckland, Transfers in Neuseeland, 3 x Frühstück, 1 x Abendessen, Rundreise lt. Reiseverlauf (16 Radtouren), Klimatisierter Reisebus mit Rad-Anhänger, Gepäcktransport während der Radetappen, Rad-Miete (21-Gang-Tourenräder mit Gepäcktasche), deutschsprachige Reiseleitung.
T
ermine:
11.02. – 05.03., 10.11. – 03.12.12, 17.12. – 09.01.13

Sri Lanka – tropisches Paradies voller Kontraste – 16 Tage ab 2.548 Euro, inkl. Linienflug nach Colombo und zurück, Transfers, Halbpension, Programm (9 geführte Radtouren), Begleitfahrzeug an den Rad-Tagen, Gepäcktransport, Jeep-Safari an Tag 12, Rad-Miete, Wikinger-Reiseleitung.
Termine: 10.02. – 25.02., 02.03. – 17.03., 19.10. – 03.11., 02.11. – 17.11.12

Teneriffa: Frühlingsgefühle mitten im Winter

Bei frühlingshaften Temperaturen wandern und relaxen – eine verlockende Idee im nasskalten Winter. Wikinger Reisen bietet dazu geführte und individuelle Angebote auf Teneriffa an. Darunter ein Special über die Festtage: „Kanarische Weihnacht“. Standort ist das Wohlfühlhotel Luz del Mar – ein Vier-Sterne-Haus mit Meerblick im grünen und ursprünglichen Norden der Insel.

Geführte Wanderreise über die Festtage
Dem heimischen Weihnachtsstress entfliehen – das garantiert eine geführte Wanderreise auf der Sonneninsel. Über die Festtage entdeckt die kleine Wandergruppe auf leichten Touren die Vulkanlandschaft des Teide. Man streift gemeinsam durch Lorbeerwälder und wandert entspannt auf Küstenpfaden. Oder schnuppert südliche Weihnachtsatmosphäre in La Laguna und der Inselhauptstadt Santa Cruz.

Das achttägige Weihnachtsspecial startet am 19. Dezember. Wer möchte, kann die Reise individuell verlängern und auch den Jahreswechsel hier verbringen.

Individuelle Programme mit täglicher Anreise
Inselfans, die lieber allein wandern möchten, entdecken vom Luz del Mar aus „Teneriffa vom Feinsten“. Über Weihnachten und Silvester oder zu einem anderem Wunschtermin – die Anreise ist täglich möglich. Wikinger Reisen liefert den Mietwagen, abwechslungsreiche Tages- und Ausflugsprogramme, detailliert beschriebene Wanderrouten und alle notwendigen Transfers.

Bestens ausgerüstet erkunden Natur- und Wanderfans auf eigene Faust die weiten Sand- und Lavalandschaften der Insel. Man entdeckt die Basaltgebilde der „Roques de García“ oder die traditionelle Ziegenwirtschaft auf der Hochfläche des Teno-Gebirges. Und genießt das Ambiente im Luz del Mar. Das Wohlfühlhotel mit großem Pool im weitläufigen Garten und Wellnessbereich liegt in ländlicher Umgebung nur 200 Meter vom Meer entfernt, umgeben von Bananenplantagen.

Eine gute Auswahl an Flügen bietet Air Berlin , Preise kann man bei Opodo vergleichen.
Hotels findet man sehr günstig bei booking.com oder im Hotelpreisvergleich

Winzer in Dänemark: Der Weinberg des Uhrmachers

„Ich hatte keine Lust wie alle anderen Radieschen und Petersilie anzubauen. Warum nicht mal Wein?“ Mit vier Weinstöcken im eigenen Garten startete der 63-jährige dänische Uhrmacher Frede Thomsen im jütländischen Odder vor 21 Jahren sein zweites Leben als ambitionierter Hobbywinzer. Weinstöcke sind zwischen Nordseedünen und Kopenhagen längst keine Seltenheit mehr. Über 1.300 Mitglieder zählt der Verband dänischer Winzer heute, eindeutiger Beleg für die wachsende Weinbegeisterung der Menschen zwischen Nord- und Ostsee. Mit Inkrafttreten einer neuen EU-Weinverordnung am 1. August 2000 wurde die Heimat der Wikinger offiziell in den Kreis der Weinbaunationen Europas aufgenommen.

Nur die wenigsten dänischen Winzer, nämlich etwa 50, produzieren wie Frede Thomsen nach den Prinzipien der ökologischen Landwirtschaft. Ohne die Unterstützung durch das Netzwerk dänischer Winzer und die vom Verband angebotenen Fortbildungen wäre sein Weg von vier Weinstöcken im Hausgarten zu einem eigenen Weinberg unvorstellbar. Vor allem den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern möchte er nicht missen. Auf 0,15 Hektar pflegt er heute 440 Weinstöcke, dazu kommen noch 60 Pflanzen in seinem Privatgarten. 12 verschiedene Traubensorten umfasst sein Bestand. Bevor Frede die Sorten in größerer Stückzahl kultiviert, testet er sie fünf Jahre in seinem Hausgarten auf Widerstandsfähigkeit und Frosthärte.

   Daneben betreut er die Weinversuche im Ökogarten von Odder. „Den Økologiske Have“ ist eine 10 Hektar große Gartenanlage etwa 24 Kilometer südlich von Ǻrhus. Die Kombination aus Spiel, Spaß, Information und Aufklärung über ökologische Zusammenhänge im Garten macht die Einzigartigkeit des größten Ökogartens Skandinaviens aus und lockt vor allem im Sommer unzählige Urlauber an.

   Überraschungen sind Teil des Programms. Der Anblick reifer Weintrauben in Dänemark gehörte bisher zweifellos dazu. Im Weingarten kultiviert Frede Thomsen vor allem winterharte Rebsorten (Rondo, Orion, Don Muscat). Beim zweiten Blick fallen die neben den Trauben hängenden faustgroßen Knäuel aus der Wolle der im Garten gehaltenen Gotlandschafe ins Auge. Sie dienen, so informiert eine der zahlreichen Informationstafeln im Garten (auch in deutscher Sprache), zum Schutz der Reben vor Rehen und Hasen.

   Auch wenn der dänische Erfahrungsschatz in Sachen moderner Weinanbau und Vinifizierung kaum mehr als eine Zeitspanne von etwa 30 Jahren umfasst, können die Nachfahren der Wikinger durchaus auf historische Phasen des Weinbaus zurück blicken.

 

 

 

Klostergründungen bringen Weinanbau nach Dänemark

Der Fund von Weintraubenkernen und Pollen in Steinzeitgräbern sowie Resten hölzerner Weinfässer belegen zumindest, dass den Wikingern sowohl die Früchte als auch der Wein bekannt gewesen sein müssen. Erst im Zuge der Christianisierung um 1000 hielt auch der Weinanbau Einzug in Dänemark. Weinstöcke gehörten zum unverzichtbaren Garteninventar der zahlreichen Klostergründungen, insbesondere der Zisterzienser. Wein war ein wichtiger Bestandteil religiöser Handlungen. Begünstigt wurde der Weinanbau durch die im Vergleich zu heute höheren Temperaturen.

   Die Niederlegung zahlreicher Klöster als Folge der Reformation läutete Anfang des 16. Jahrhunderts eine kurze Unterbrechung des dänischen Weinanbaus ein. Dann nahm sich jedoch der Adel der Sache an. 1560 machte sich der Weinbauer Mertten Ende aus Radebeul bei Dresden mit einer Bootsflotte und nicht weniger als 7.500 Weinpflanzen (Muskateller und Traminer) auf den Weg über die Elbe nach Hamburg und weiter nach Dänemark.

   Auftraggeberin war Königin Dorothea, deren Tochter Prinzessin Anne mit dem Kurfürsten August von Sachsen verheiratet war. Über den Verbleib dieser Lieferung ist ebenso wenig bekannt wie über die Aktivitäten des sächsischen Weinexperten am dänischen Königshof. So ist es unklar, ob es sich bei der erneuten Bestellung von Weinpflanzen in Sachsen im Jahre 1581 um einen Ausdruck des Erfolgs oder Misserfolgs der vorherigen Initiative handelte. Aber auch über den Verbleib dieser Lieferung kann lediglich spekuliert werden. Wahrscheinlich waren die Pflanzen für die in diese Zeit fallende Neuanlage der Gärten um Schloss Koldinghus (Jütland) bestimmt.

   Heute liegt hier, am nördlichen Stadtrand von Kolding, das 1998 von der Familie Moesgaard gegründete Weingut Skærsøgaard – mit einer Fläche von 4,3 Hektar eines der größten konventionell bewirtschafteten Weingüter Dänemarks.

 

 

 

 

Dänische Winzer organisieren sich

Selbst bei Flaschenpreisen ab 20 Euro finden die dänischen Weiß-, Rosé- und Rotweine mittlerweile ihren Weg in Restaurants und zu privaten Weinliebhabern im ganzen Königreich. Das war nicht immer so. Diese leidvolle Erfahrung besiegelte 1956 das Schicksal des dänischen Weinpioniers Niels Vilhelm Nielsen. Aus dem Ertrag seiner 1.800 Weinstöcke (u. a. Pinot Noir) produzierte er ab 1939 zwischen 700 und 1.000 Flaschen Schaumwein pro Jahr nach der klassischen Champagnermethode.

   Mit seinem Weingut „Furesødal Vingard“ im Norden Seelands bewies er eindrucksvoll: Weinanbau und Weinproduktion ist in Dänemark trotz klimatischer Widerstände sehr wohl möglich. Nielsens Einsatz für sein Unternehmen gilt als legendär. So soll er beispielsweise schwarz gefärbte Steine unter die Weinstöcke gelegt haben, um die Sonnenwärme zu speichern. Doch die Dänen verweigerten ihm die Gefolgschaft und blieben beim Bier. 1956 wurden die Weinstöcke gerodet und durch Obstplantagen ersetzt.

   Der Bericht einer Gartenzeitschrift brachte 1980 wieder Bewegung in den Weinanbau. Im ganzen Land wurden kleine Weingärten angelegt, und 1993 gründeten die dänischen Winzer ihre eigene Interessenvertretung. Der Verband „Foreningen af Danske Vinavlere“ zählt heute über 1.300 Mitglieder, darunter immerhin etwa 45 Erwerbswinzer mit einer Anbaufläche von insgesamt etwa 50 Hektar.

 

Erwartungsfrohe Weinfreunde

Ohne die Unterstützung eines erfahrenen Erwerbswinzers säßen auch die zwölf erwartungsfrohen Weinfreunde, die an einem sonnigen Frühjahrstag in einer kleinen abgelegenen Scheune im Südwesten Møns zusammen gekommen sind, vor leeren Gläsern. Die Anteilseigner der „Organic Wine of Meonia A.m.b.a.“ fiebern der Verkostung ihres ersten Weins entgegen.

   Vor vier Jahren legten die insgesamt 29 Mitglieder den Grundstock für eine ökologische Weinkooperative. 2.500 Weinstöcke wurden gepflanzt und seitdem wachsam beäugt und gepflegt. Die Leitung obliegt der Ex-Bankerin und heutigen Ökogärtnerin Eva Bøtker, die ansonsten grünen Spargel, Erdbeeren, Rhabarber, Quitten und Kräuter anbaut und im angeschlossenen Hofladen „Møn økologisk“ in Askeby verkauft.

   Die erste Ernte wurde von Jørgen Teik Hansen auf seinem benachbarten Weingut Hjelm zu insgesamt 30 Flaschen Weiß-, Rosé- und Rotwein ausgebaut. Den zum Teil weit angereisten Weinfreunden ist der Stolz über ihren ersten eigenen Wein anzusehen. Die frischen Weine sind zwar von einer Prämierung auf der jährlichen dänischen Weinschau noch ein gutes Stück entfernt, der erste Schritt aber ist getan.

   Mit Stolz und Begeisterung präsentiert auch Frede Thomsen die wohlschmeckenden Früchte seiner Arbeit. Aus der jährlichen Ernte kelterte er, unterstützt von seiner Frau, jeweils etwa 250 Liter Wein (1/3 Rot-, Weiß- und Roséwein). Der Verband dänischer Winzer würdigte zahlreiche seiner Weine im Rahmen seiner jährlichen Weinschau mit hohen Auszeichnungen.

 

 

 

Weinanbau zwischen Legoland und Wattenmeer

Vor allem der gezielten Sortenwahl (Interspezifische Rebsorten, sog. „Piwis“) verdanken die dänischen Winzer einen Großteil ihres Erfolgs. Neue Züchtungen wie beispielsweise Orion, Regent, Rondo zeichnen sich durch ausgesprochene Frosthärte (bis minus 25 Grad), kürzere Reifezeiten und eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten wie Mehltau aus.

Niedrigere Durchschnittstemperaturen in der Wachstumsperiode als in traditionellen Weinbaugebieten können zudem durch die um fünf bis sechs Stunden längeren Tage im Sommer ausgeglichen werden. Die Gefahr der späten Frühjahrsfröste sowie frühen Herbstfröste lässt sich durch geeignete Standortwahl in Küstennähe verringern. Die Wassermassen der Ost- und Nordsee wirken Temperatur mildernd. Die starken Winde lassen sich durch Windschutzpflanzungen in ihrer Auswirkung auf die Weinpflanzen besänftigen.

Den dänischen Winzern ist es gelungen, weite Teile der Bevölkerung des Königreichs für ihren Wein zu gewinnen und zu begeistern. Außerhalb Dänemarks spielen die heimischen Weine jedoch bisher kaum eine Rolle. Zu exotisch erscheint vielen Weinliebhabern südlich von Flensburg die Vorstellung von Winzern zwischen Nordseedünen und Legoland. Am jährlichen „Dänischen Weintag“, in diesem Jahr am 17. September 2011, laden zahlreiche dänische Winzer Weinliebhaber zum Tag der Offenen Tür ein. Eine hervorragende Gelegenheit, sich von der Qualität des „Wein der Wikinger“ zu überzeugen.

Informationen zur Weinschau sowie zum jährlichen Weintag (am dritten Samstag im September) bei Foreningen af Danske Vinavlere: http://www.vinavl.dk/ . Frede Thomsen ( mailto:vesterledvin@gmail.com ) bietet im Ökogarten Odder auch regelmäßig Führungen durch den Weingarten an. Informationen hierzu sowie zum Gesamtprogramm und Öffnungszeiten bei Den Økologiske Have : http://www.ecogarden.dk/ . Jørgen Teik Hansen, Hjelm Vingard; http://www.hjelmvingaard.dk/ ; Weinprobe und –kauf nach telefonischer Absprache. Organic Wine of Meonia A.m.b.a.; http://www.meonia.dk/

Mittsommer in Island: Wikinger Festival in Hafnarfjördur

Kampf-Shows, alte Erzählkunst, Bogenschießen und traditionelle Musik: Vom 16. bis 19. Juni steht die Stadt Hafnarfjördur nahe Reykjavik ganz im Zeichen der Wikinger. Das Wikinger-Dorf in Hafnarfjördur veranstaltet zum sechzehnten Mal ein Sonnenwende-Fest mit Markttreiben in Wikinger-Kleidung, alten Instrumenten und Schmuckverkauf, Handwerks- und Erzählkunst und natürlich Speis und Trank nach alter Wikingertradition. Es werden circa zweihundert „Wikinger“ aus Island und dem Ausland erwartet, die mit diesem Spektakel ihre Isländischen Vorfahren würdigen. Das alles in uriger, mittelalterlicher Atmosphäre mit Musik, Narren und tanzenden Mädchen sowie zahlreichen, überraschenden Show-Kämpfen.

Weitere Informationen auf www.fjorukrain.is/en/viðburðir/viking-festival

Armenien Reise

Natur, Kultur und Küche – neues Ziel bei Wikinger Reisen

Wikinger Reisen hat auf seiner Europakarte ein neues Fähnchen gesetzt: Armenien. Im Juni startet die erste Wanderstudienreise in ein echtes Landschaftsparadies. Die kleinen Gruppen entdecken Naturvielfalt, Kirchen und Klöster. Sie wohnen in Stadtvillen, Hotels und Cottages im armenischen Stil – modernisiert und traditionell restauriert. Und sie genießen die Kräuter- und Gemüseküche des Landes.

Die 13-tägige Tour führt von der lebhaften Hauptstadt Yerevan aufs Land: zu einsamen Klöstern, in die Berge und altrussische Dörfer, zu Seen und Schluchten. Bis hin zur königlichen Ararat-Landschaft. Armenien präsentiert sich dabei in vielfältigen Bildern – eines schöner als das nächste: Gebirgsketten und grüne Hügel, Hochebenen, Almen, Blumenwiesen und dichte Wälder.

Wer sich für Kultur und Geschichte interessiert, entdeckt traditionelle Baukunst mit Holz und Naturstein, unzählige Abteien, Nomadenzelte und die spannende Geschichte der Molokanen. Die Wikinger-Gruppen sind zu Gast in einem Dorf der altrussischen Religionsminderheit, die sich als Urchristen betrachtet.

Genießer können sich auf Kulinarisches freuen. Auf eine bäuerliche Küche mit Schafskäse und Joghurt, Auberginen und Tomaten. Auf einen Höhlen-Lunch mit „Lawash“, dem besten Fladenbrot überhaupt. Oder auf ein landestypisches Abendessen im „Wohnzimmer-Restaurant“ von Frau Gajane, das selbst für die Yerevaner ein Geheimtipp ist. Nicht zu vergessen die berühmte armenische Pflaume, von der die Markthändler in Ijevan 15 Sorten anbieten.

Neben Armenien hat der Spezialist für Wanderurlaub in Osteuropa auch Albanien und den armenischen Nachbarn Georgien im Programm. Nach Georgien führt eine Insider-Wanderstudienreise mit Panoramatouren im Kaukasus. Albanien, die „schöne Unbekannte des Balkans“, lernt man auf einer 15-tägigen Rundreise kennen – mit Stippvisite in Mazedonien, kulturellen Highlights und Wanderungen auf Ziegenpfaden.

Reisepreise und -termine 2010:
Armenien „Mit viel Liebe und Leidenschaft“ 13 Tg. ab 1.950 € einschl. Linienflug, Transfers, Wikinger-Studienreiseleitung, HP, (Juni, Aug., Sept.).
Albanien/Mazedonien „Natur und Kultur“ 15 Tg. ab 1.498 € einschl. Linienflug, Transfers, Wikinger-Studienreiseleitung, HP (Mai, Sept., Okt.).
Georgien (Insider) „Im Land des Goldenen Vlies“ 14 Tg. ab 2.155 € einschl. Linienflug, ,Transfers, Wikinger-Reiseleitung, 6 x HP, 6 x VP, (Juli, Aug.).