Manuel Schmuck

Im neuen Berliner Restaurant „Martha’s“ rocken junge, kreative Köche. Das Restaurant ist gleichzeitig Talentschmiede für eine neue Generation in der Küche

Martha’s ist das neue Restaurant im alten Westen im Herzen Berlins. Hier bringt Küchenchef Manuel Schmuck seit wenigen Wochen zeitgemäße, gehobene und dennoch bezahlbare Küche auf den Teller. Der 26-jährige Schmuck stand zuvor an der Seite von 2-Sterne-Koch Daniel Achilles im Reinstoff.

Patronin und Namensgeberin Martha, selbst leidenschaftliche Köchin von klein auf, freut sich über die positive Resonanz in der Hauptstadt: „Mit der Familie und Freunden toll und unkompliziert essen gehen – das Martha’s trifft mit seinem Konzept den Nerv der Zeit und hat die kulinarische Szene Berlins im Sturm erobert.“ Ihr Wunsch war es, eine Plattform zu schaffen, wo talentierte Jungköche auf Gäste treffen, die erstklassige Küche erleben und sich gleichzeitig wie bei Freunden fühlen. „Unser Team kocht auf sehr hohem Niveau und handwerklich ausgefeilt. Diese Energie in der Küche überträgt sich automatisch auf die Gäste,“ sagt die 23 jährige Martha. „Ich sehe das Restaurant als Kreativitätsschmiede, in der sich neue kulinarische Ideen entwickeln. Unsere Türen sind stets für junge Talente geöffnet,“ so Martha weiter.

Jung und mit Erfahrung in der Sternegastronomie im In- und Ausland, unter anderem im Wiener Steirereck, ist Küchenchef Manuel Schmuck. Im Martha’s bringt er seine einfache Philosophie auf den Punkt: „Ich verwende das Beste, was der Markt hergibt und das zu fair kalkulierten Preisen. Das muss nicht zwingend regional sein, es muss nur einfach richtig gut schmecken.“ Dabei kombiniert er verschiedene Aromen und Texturen miteinander, verbindet gern auch typisch deutsche, bodenständig deftige Produkte mit asiatischen und mediterranen Aromen. Kreationen wie Gesottene Kalbszunge mit violettem Senf, Senfkörnern, Zwiebel-Püree, Hefe-Bockbier-Vinaigrette, Granny-Smith und Rotkohlblättern oder ein Muscheleintopf aus Bachsaibling mit Haselnussöl, Amaranth, Rucola, saurem Rotkohl und Rotkohlsaft stehen auf der Karte. Die Gerichte kosten zwischen 8 bis 30 Euro. Sie werden ergänzt durch 80 preisgünstig kalkulierte Weine aus Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 18:00 bis 22:30 Uhr (Küche), Bar: open end. Reservierungen unter +49 30 78 00 66 65 oder online unter http://marthas.berlin.

Die leckeren "Freunde des Kudamms"

Niko Rechenberg sammelt die Freunde des Berliner Kudamms – der Zusammenschluss von Restaurants und Hotels rund um den Kurfürstendamm – u.a. mit Andreas Lanninger, Markus Semmler, Dirk Biedermann, Matthias Diether

Der Westen lebt! Go west ist sexy – das sind die Schlagwörter aus den vergangenen Monaten in Berlin. Das neue Waldorf Astoria macht Furore, das Cafe Grosz lockt, demnächst eröffnet der apple-Flagshipstore am Kudamm. Kreative und Entscheider aus Kanzleien und Galerien zieht es in den Westen zurück. Einen weiteren Schub bringt das neue Areal rund um das Bikini Haus – der Kurfürstendamm erlebt eine Renaissance.

Daher haben sich Restaurants und Hotels am Kurfürstendamm unter dem Motto Freunde des Kudamms zusammengeschlossen.

Die ersten acht Freunde sind:

Restaurant & Bar New York von Andreas Lanninger

Restaurant Markus Semmler

Mövenpick-Weinbar Lage 93 von Dirk Biedermann

Hotel Palace (First Floor mit Matthias Diether)

Hotel Ellington

Restaurant Filetstück (West)

Restaurant La Mano Verde im Kempinski Plaza

Velvet Room von City-Küchen und Marcell von Berlin

Ziel ist die Fokussiereng nicht nur der Anwohner sondern auch der Touristen auf den Kudamm: der Westen bindet seine neue Kunden und Geschäftspartner und ist nicht mehr bereit, sie an den Osten, die Friedrichstraße und den Potsdamer Platz zu verlieren.

Das wird durch folgende Punkte erreicht:

– regelmäßige Küchenpartys in den einzelnen Restaurants unter Teilnahme mehrerer Chefs

– Hoffeste in den Hotels mit Teilnahme aller Restaurants & Bars

– Gutscheinaktionen und Specials unter den Restaurants und Hotels

– monatlich wechselndes Berlin-Menü rund um den Kudamm.

Die Freunde des Kudamms setzen auf die neue Strahlkraft des Kurfürstendamms und werden stark wachsen, Ende des Jahres sollen es ein oder zwei Dutzend Partner sein. Jedes hochklassige Restaurant und Hotel rund um den Kudamm ist eingeladen, an den Freunden teilzunehmen.

Die Freunde des Kudamms werden über das Genussportal GOURMETWELTEN präsentiert:  www.nikos-weinwelten.de/rubrik/freunde_des_kudamms/

Tolle Aktion von Niko Rechenberg in Berlin

Neue Food Trails in Carmarthenshire, Wales

Die kulinarischen Erlebnisse in der Grafschaft Carmarthenshire sind für Gaumen und Seele ein Genuss sowie ein Überraschungspaket – angefangen bei Brotfladen aus Seetang und Haferflocken, über Muscheln direkt von der Küste, bis zu Y Polyn, dem besten Restaurant von Wales – versteckt in dem Dörfchen Capel Dewi. Drei neu eröffnete sogenannte Food Trails helfen Besuchern die gastronomischen Schätze der Region zu entdecken. Die Wanderwege sind aufgeteilt in West, Nord und Osten und führen durch die appetitanregendsten Betriebe in Carmarthenshire. Angebote reichen von Bauernläden, Kuchenbäckereien, Delis und Pubs bis hin zu Restaurants, Tee-Läden und Bars. Zusätzlich laden Fischer wie der bärtige Big Bill in Llansteffan dazu ein regionale walisische Traditionen mitzuerleben. Am Wochenende bereitet er seinen Fang zu und serviert ihn in seinem Wohnzimmer.

Die drei Wanderwege bieten Köstlichkeiten abseits der großen Supermärkte und rücken den authentischen Geschmack der Region in den Mittelpunkt. Lokale Produzenten in Carmarthenshire stellen seit Jahrzehnten Fleisch, Käse und Bäckerwaren her. Bei Albert Rees selcht Sohn Chris noch immer den berühmtenCarmarthen-Schinken nach einem Rezept, das seit Generationen weitergegeben wird. Eine Legende besagt, dass es während der römischen Invasion gestohlen und daraufhin als Parmaschinken verkauft wurde. Nicht weit entfernt befindet sich die Etta Richardson-Bäckerei im Carmarthen Indoor Market. Ihr Fruchtkuchen hat Prinz Charles so beeindruckt, dass er prompt acht Stück für Weihnachten bestellte und ihn sogar beim Hochzeitsempfang für Camilla servierte. Das Rezept für den Etta Royal Cake ist allerdings nach wie vor geheim.

Zur neuen Garde der Essens-Pioniere gehört auch Scott Davis. Nach jahrelanger Arbeit in den Top-Restaurants in London und New York kehrte er zu seinen Wurzeln zurück und eröffnete cnwd (ausgesprochen wie Knut) – eine Räucherei, die Wildfisch und preisgekrönte Pasteten serviert. Jüngst kam das Wright’s Food Emporiumhinzu, ein unabhängiges Lebensmittelgeschäft und Café, das Bio-Rindfleisch und Bio-Lamm von der Hazelwell Farm in Whitland sowie hausgemachtes Brot verkauft. Zu den Verkaufsschlagern gehört mittlerweile Eichhörnchenfleisch. Jeden Freitag können Besucher sich damit beim Taste of the Valleys im Carmarthen Marketeindecken.

Drei genussreiche Wanderwege
Jeder Wanderweg porträtiert einen lokalen Lebensmittelhelden und zeigt eine Auswahl kulinarischer Höhepunkte in den drei Regionen.

1. Von Carmarthen führt die kulinarische Reise in den Westen – Die Route in den Westen beginnt beim Carmarthen Indoor Market, wo der legendäreCarmarthen-Schinken und Etta’s Royal Cake verkauft werden. Er endet bei Philip Hughes Butchers in St. Clears. Dort verköstigen Besucher bis zu 7.000 hausgemachte Kuchen pro Woche.

2. Über die Ruinen der Burg Newcastle Emlyn geht es in den Norden – Der Wanderweg über Newcastle Emlyn in den Norden führt Touristen von den traditionellen Käsemachern Caws Cenarth zum The Black Lion im Cothi-Tal. Dort wartet jeden Sonntag ein günstiges 3-Gänge-Menü auf die wanderlustigen Gourmets.

3. Von Llandeilo nach Llanelli in den Osten – Der Pfad nach Lllandeilo und in den Osten ist der Kompakteste und bietet die größte Vielfalt an Betrieben. ImCwmcerrig Farm Shop & Grill gibt es alles, was der Gaumen begehrt – von lokalem Gemüse und handgeschlagener walisischer Butter bis hin zu Watkins‘ preisgekröntem Texel-Lamm. Die nahegelegenen Ruinen des Carreg Cennen Castle bieten die perfekte Umgebung für ein Picknick mit Käse, Essiggurken, Brot und lokalem Ale. Als Sahnehäubchen gibt es einen Panoramablick über das Tal. Für Naschkatzen werden im Heavenly Ice Cream, Chocolate and Cake Shop diverse Sorten hausgemachten Eises angeboten – unter anderem gibt es eine Sorte für Hunde.

www.discovercarmarthenshire.com/food-trail

Expeditionskreuzfahrt durch Australiens dramatisch-schöne Kimberley-Region

Eine Kreuzfahrt in die tiefste Wildniss auf Fünf-Sterne-Niveau – das Expeditonsschiff Orion hat wenig mit normalen Kreuzfahrtschiffen gemein. Durch ihre geringe Größe erreicht sie Gebiete, in die große Schiffe nicht vordringen können, beispielsweise Australiens zerklüftete Kimberley-Küste im Westen Australiens, an der die Passagiere mit Zodiac-Booten anlanden – so erreichen sie Pfade, auf denen bisher kaum Touristen unterwegs waren. Der Fernreise-Spezialist Tischler Reisen hat Trips auf dem Expeditionsschiff Orion neu in sein Australien-Programm aufgenommen.

Zu Gast auf dem Expeditionsschiff Orion

100 Gäste und 70 Mann Besatzung sind auf der Orion unterwegs. Tagsüber stehen Besuche an außergewöhnlichen Orten an, die oft nur vom Wasser aus erreichbar sind. Dafür stehen auf der Orion Zodiacs – motorisierte Gummiboote – bereit (Foto). An Bord genießen die Passagiere den vollen Komfort einer luxuriösen Kreuzfahrt. Alle Zimmer und Suiten an Bord haben gläserne Panorama-Schiebetüren mit Meerblick und eigenem Balkon. Die Gastronomie an Bord ist auf höchstem Niveau, es gibt allabendlich Unterhaltungsprogramm, Pools und ein Fitness-Studio. Interessierte Expeditionsteilnehmer haben die Möglichkeit, bei Vorträgen und Seminaren mehr über die Region, ihre Geschichte und Natur zu erfahren.

Die australische Kimberley-Region

Prähistorische Felsmalereien der Aborigines, die australischen Ureinwohner, unbewohnte Inseln, unberührte Strände, tiefe Schluchten, die horizontalen Wasserfälle in der Talbot Bay, die King George Falls, ein 85 Meter hoher Zwillingswasserfall, der für die Aborigines als Begräbnisstätte eine spirituelle Bedeutung hat – es gibt viel zu entdecken an der Kimberley-Küste. Ein besonderes Highlight: Mit dem Helikopter geht es zu den erst kürzlich entdeckten Bungle Bungles, eine einzigartige Sandstein-Erscheinungsform im Purnululu-Nationalpark. Tierliebhaber bekommen mit ein bisschen Glück Salzwasser-Krokodile, Delphine, Mantarochen, Wale, Dugongs (Seeschweine) und Schwarzspitzen-Riffhaie zu sehen. Auf Wunsch sind Tauchgänge, Angeln und Ballonfahrten möglich. Auch das Urlaubsgefühl kommt nicht zu kurz während dieser Expedition: weiße Sandstrände und die charmanten Küstenstädte Broome und Darwin wollen besucht werden.

Die Route im Überblick:
Tag 1: Broome, Westautralien
Tag 2: Nares Poing & Crocodile Creek
Tag 3: Talbot Bay / horizontaler Wasserfall
Tag 4: Montgomery Fluss & Raft Point
Tag 5: Hunter River (Mitchell Wasserfall)
Tag 6: Vansittart Bay
Tag 7: King George Fluss & Wasserfälle
Tag 8: Kununurra (mit inkludiertem Flug über Bungle Bungle)
Tag 9: Auf See
Tag 10: Jaco Island (kurzer operativer Stop)
Tag 11: Darwin, Northern Territory

Silvester Party auf dem Las Vegas Strip

Mit der größten Party im Westen der USA ins Neue Jahr

Ausgelassene Party oder anspruchsvolle Silvesterdinner: Es gibt wieder einmal viel zu feiern in Las Vegas – auf verschiedenste Art und Weise. Dementsprechend bereiten sich die berühmten Kasinos, die erstklassigen Restaurants und die heißesten Nachtclubs auf eine schillernde Silvesternacht auf dem legendären Las Vegas Strip vor. Die Party soll die größte im Westen der USA sein und trägt deshalb den Namen „America’s Party“.

In diesem Jahr legen die Feierlichkeiten erneut den Strip für alle motorisierten Verkehrsmittel lahm. Stattdessen finden sich Besucher aus aller Welt in der Wüstenmetropole ein und füllen den berühmten Strip, um das Neue Jahr gebührend zu begrüßen. Keine Gefahr durch vorbeifahrende Autos, keine störenden Motorgeräusche – an diesem Abend sollen hier nur Menschen zu finden sein, die miteinander den Jahreswechsel feiern wollen.

Der Boulevard ist dabei der perfekte Platz, um die fünf Feuerwerk-Shows um Mitternacht mitzuerleben. Die Raketen werden von acht Hausdächern auf dem Strip abgeschossen und koordiniert. Las Vegas bietet damit ein Silvesterspektakel, das der Marke „Only Vegas“ mit Sicherheit gerecht wird.

Zum Jahreswechsel finden sich auch zahlreiche Stars in Las Vegas ein, um Fans und Besucher mit Begeisterung ins Neue Jahr zu führen. Im Hard Rock Hotel stehen Guns ’n Roses auf der Bühne, imRiviera tritt Vanessa Williams auf, im Palms ist John Legend zu sehen und das TributePalooza wird die Fremont Street Experience begeistern.

Das Cosmopolitan Las Vegas feiert den Jahreswechsel mit dem legendären Stevie Wonder, der Headliner bei einer schillernden Feier im The Chelsea, der Konzertlocation des The Cosmopolitan, sein wird. Die Show des gefeierten Künstlers, Songwriters, Musikers und Produzenten wird auch für Besucher auf dem Las Vegas Strip über riesige Leinwände gestreamt, da die Tickets streng limitiert sind.

Als weitere Stargäste haben sich die Kardashians angekündigt. Kim Kardashian wird im TAO zu sehen sein, Schwester Kourtney und Freund Scott feiern im Chateau des Paris Las Vegas. Robert wird sich imTryst Nightclub in die Menge mischen.

„Las Vegas hat ein phänomenales Jahr 2011 hinter sich. Die Destination ist um mehr als 1.000 Hotelzimmer gewachsen und unsere Besucherzahlen sind schnell gewachsen“, so Cathy Tull, Senior-Vizepräsidentin des Marketings für die Las Vegas Convention and Visitors Authority (LVCVA). „Wir sind bereit zu feiern und danken unseren Besuchern mit einer unglaublichen Silvesterparty, die verblüffen wird und läuten 2012 mit einem Knall ein, den nur Las Vegas schafft.“

10 Gründe für North Carolina als Urlaubsziel 2011

Dass die angesehene New York Times die Stadt Durham in North Carolina zu einem der 41 Orte wählte, die man 2011 unbedingt besuchen sollte, konnte nur diejenigen wundern, die die Stadt nicht kennen. Tatsächlich steckt der Bundesstaat an der amerikanischen Ostküste voller verborgener Juwelen, die man 2011 entdecken sollte.

Für die Urlaubspläne sollte man sich die folgenden zehn Reisetipps für North Carolina genauer anschauen. Eigentlich ist für jeden Geschmack etwas dabei – und das Wort „Geschmack“ darf man wörtlich nehmen!

#1 – Hier braut sich etwas zusammen

Wenn es um Südstaaten-Bier geht, dann ist North Carolina zweifelsohne die Nummer 1, denn hier gibt es mehr Kleinbrauereien (microbreweries) und Brauereikneipen (brew pubs) als in jedem anderen Bundesstaat im Süden der USA, und die Stadt Asheville wurde zweimal in Folge zur „Beer City USA“ gewählt. Hier wurden auch die brews cruises erfunden, ausführliche Brauereibesichtigungen, die von Verkostungen des leckeren Gerstensafts gekrönt werden. Weitere Einzelheiten dazu findet man im Internet unter dem Stichwort „Brews & Breweries“ auf VisitNC.com/beer. Eine Karte (unter „Places“) zeigt die genaue Lage von dreißig Brauereien an, von den Bergen im Westen bis an die Küste im Osten. Dazu gibt es Kurzbeschreibungen, Videos und weitere Informationen. Übrigens: Einige der Brauereien in North Carolina brauen auch streng nach dem deutschen Reinheitsgebot!

#2 – Ein Wald feiert Geburtstag

Der majestätische Joyce Kilmer Memorial Forest feiert seinen 75. Geburtstag. Tatsächlich sind einige Bäume in diesem Wald bis zu 450 Jahre alt, denn der 6.880 Hektar große Forst umfasst einen der größten Altbaumbestände der östlichen USA. Im Jahre 1936 aber wurde er Alfred Joyce Kilmer (1886-1918) gewidmet, einem Dichter und Journalisten, der im Ersten Weltkrieg in Frankreich gefallen war. Kilmers berühmtestes Gedicht war „Trees“ – „Bäume“ („I think that I shall never see / A poem lovely as a tree „), und der Wald aus Tulpenbäumen, Hemlocktannen, Buchen, Birken und Linden, der nun seit 75 Jahren seinen Namen trägt, soll immer an seine Naturverbundenheit erinnern. Am 30. Juli wird die Widmungszeremonie erneuert; die Einzelheiten dazu werden rechtzeitig unter www.fs.usda.gov/nfsnc nachzulesen sein. Reisende finden hilfreiche Informationen für einen Besuch des Waldes unter http://bit.ly/eEk8n9. Für ein paar besinnliche Urlaubsstunden ist der Wald im äußersten Westen des Bundesstaates (an der Grenze zu Tennessee) genau das Richtige.

#3 – 150 Jahre „Civil War“

Anno 1861 waren die Vereinigten Staaten nicht ganz so einig wie heute – die Südstaaten lösten sich nach und nach aus dem Bund, als vorletzter unter ihnen auch North Carolina, wo zahlreiche freigelassene Sklaven lebten – sogar in ganzen Kolonien, wie beispielsweise auf der Insel Roanoke. In diesem Jahr ruft der Staat jene Ereignisse in Erinnerung, die vor genau 150 Jahren zu einem erbitterten Bürgerkrieg, dem Sezessionskrieg, führten. Am 20. Mai 2011 wird in Raleigh sogar die Sezessionsdebatte nachgespielt, die genau 150 Jahre zuvor zwischen den Gegnern und den Befürwortern der Abspaltung stattgefunden hatte. Einzelheiten zu dieser und weiteren Veranstaltungen rund um das Jubiläum gibt es unter VisitNC.com/civilwar.

#4 – In luftiger Höhe

Ende vergangenen Jahres konnte Harrah’s Cherokee Casino & Hotel ( www.HarrahsCherokee.com ) das dritte Hotelhochhaus auf seinem 15 Hektar großen Gelände innerhalb des Cherokee-Indianerreservats im Westen des Bundesstaates eröffnen. Der 21stöckige „Creek Tower“ mit seinen 532 Gästezimmern ist nur ein Teil der $633 (ca. Euro 460) Millionen teuren fünfjährigen Hotelerweiterung, die 2012 abgeschlossen sein wird. Im Herbst 2011 wird das neue Ruth’s Chris Steakhouse eröffnet und im nächsten Jahr dann das Mandara-Luxus-„Spa“, das Elemente der einheimischen Indianerkultur in die balinesisch inspirierten Behandlungen integriert. Weitere Informationen und ein Video zum Projekt findet man unter http://bit.ly/fsJfwX.

#5 – Urlaub zum Schnäppchenpreis

In North Carolina gibt es immer die Chance auf ein Schnäppchen – sogar in den luxuriösesten Nobelherbergen. Die aktuellen Angebote werden auf der Website VisitNC.com/Offers zusammengestellt. So erfährt man beispielsweise, dass eine ganze Familie ihr Osterfest für nur $189 (ca. Euro 137) pro Person im vornehmen Pinehurst Resort (bei Pinehurst im Zentrum des Staates) verbringen kann, und ab $199 (ca. Euro 145) gibt es dort bereits eine Übernachtung mit Frühstück plus zwei Runden Golf oder zwei „Spa“-Therapien (pinehurst.com). Und auch für den kommenden Winter kann man schon vorausplanen: Wie wäre es mit einem Skiurlaub in Maggie Valley, einem Wintersportgebiet am Rande des Nationalparks Great Smoky Mountains (an der Grenze zu Tennessee)? Besonders für Familien lohnt sich dieser Geheimtipp, denn Kinder übernachten dort nicht nur kostenlos, sondern dürfen auch gratis alle Lifte nutzen (KidsSkiFree.com ). Ganz in der Nähe liegen übrigens der aus Literatur und Film bekannte 1.834 m hohe Cold Mountain und ein Dutzend weiterer Berge mit Höhen über 1.800 Metern.

#6 – Frisches vom Lande

Wer bei amerikanischen Ernährungsgewohnheiten an „junk food“ denkt, war sicherlich noch nie in North Carolina und hat sich dort auf einem Markt oder Bauernhof umgeschaut. Das Angebot an Frischem und Gesundem ist so überwältigend, dass man sich kaum zurechtfindet. Zum Glück hat die Reisejournalistin Diane Daniel soeben ihren Führer Farm Fresh North Carolina ( http://bit.ly/fuRUb1 ) im Universitätsverlag UNC Press veröffentlicht, in dem man alles über Lebensmittel erfährt, die es in North Carolina frisch vom Bauern gibt – und über mehr als 425 einheimische Bauernhöfe und Bauernmärkte. Wo kann man selbst pflücken oder ernten? Wo kann man sich einen Weihnachtsbaum oder einen Halloween-Kürbis aussuchen? Wo werden Weinproben angeboten (siehe auch #9 unten)? Wo können Kinder auf dem Bauernhof spielen? Wo kann man Kutschfahrten unternehmen? Wo gibt es Maislabyrinthe? Wo kann man einen Urlaub auf dem Bauernhof verbringen? – Die Verfasserin beschreibt nicht nur, sondern bewertet auch und gibt wertvolle Hinweise, wie man unabhängige, nachhaltig und umweltbewusst wirtschaftende Bauern unterstützen kann. Das Taschenbuch (ISBN 978-0-8078-7182-9 ) kostet $18,95 (ca. Euro 14) (unverbindliche Preisempfehlung).

Übrigens: Das Landwirtschaftsministerium des Staates hat kürzlich auch die besten Köche in North Carolina ausgezeichnet, die einheimische Produkte verarbeiten. In der Kategorie „Fine Dining“ (gehobene Gastronomie) gewann Ashten’s (ashtens.com) in Southern Pines (rund 65 km westlich von Fayetteville), in der Kategorie „Casual Dining“ (einfache Gastronomie) das Bistro 42 (NCBistroFortyTwo.com) in Asheboro (rund 45 km südlich von Greensboro). Alle Sieger sind hier aufgeführt: http://bit.ly/gCgCkk.

#7 – Reisetipps

Auch 2011 gibt es wieder einen offiziellen Reiseführer für North Carolina, den The Official 2011 Travel Guide North Carolina. Auf dem Titelbild ist der historische Brightleaf Square von Durham abgebildet, der Namenspate eines Stadtbezirk, der ehemals aus Lagerhäusern der einheimischen Tabakindustrie bestand, heute aber ein beliebtes Einkaufsviertel mit hippen Läden, schicken Restaurants und sehenswerten Kunstgalerien ist. Der Reiseführer berichtet unter anderem über die um fast 12.000 m² erweiterte Ausstellungfläche im Kunstmuseum von North Carolina in Raleigh und über die Drehorte berühmter Filme und Fernsehserien, die im Staat entstanden. Außerdem: die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Staates, der 150. Jahrestag der Sezession (siehe auch #3 oben), die Brauereikultur von North Carolina (siehe auch #1 oben), Motorsport im Heimatstaat der NASCAR, Verwöhnurlaub in „Spa Resorts“ (siehe auch #8 unten) und „Wo die Einheimischen essen“. Dazu gibt es Karten und Verzeichnisse der Orte, Attraktionen und Unterkünfte sowie viele weitere nützliche Informationen. Am bequemsten ist es, sich den 184 Seiten starken Reiseführer im Internet unter VisitNC.com/eguide einfach anzuschauen, herunterzuladen oder auszudrucken.

#8 – Ruhe und Entspannen

Sich einfach einmal verwöhnen und die Seele baumeln lassen: das ist der Traum vom perfekten Urlaub. Erfüllen kann man sich diesen Traum in „The Spa at Fearrington“ (in Fearrington Village, wenige Kilometer westlich der Hauptstadt Raleigh im zentralen Städtedreieck), das im vergangenen Oktober eröffnet wurde. Im Stil wurde es einem schwedischen Bauernhaus nachempfunden, mit sanften Farben, schlichter Möblierung, hellem Interieur und sachlichem Ambiente. Die rund 370 m² große Anlage gewährt einen Ausblick auf das Dorfzentrum und grenzt an einen Heilkräutergarten. Das Bad ist dienstags bis sonntags von 10 bis 19 Uhr (sonntags nur bis 16 Uhr) geöffnet. Einzelheiten und Buchungsmöglichkeiten findet man unter fearrington.com/spa.

#9 – Weingut, alles gut

Vor gut hundert Jahren war North Carolina tatsächlich die führende Weinbauregion der USA, aber erst in den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Weingüter im Staat North Carolina mehr als vervierfacht, und 2011 überschreitet sie die „magische Grenze“ von 100. Bevorzugte Rebsorten sind die an Antioxidantien reichen Vitis rotundifolia (englisch muscadine) sowie die Vinifera-Sorten Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Syrah, Chardonnay und Viognier. Hauptanbaugebiet ist vor allem das Yadkin Valley im Nordwesten des Staates, wo man ein knappes Drittel aller Weingüter findet. In den letzten Jahren kamen zwei weitere offiziell anerkannte Regionen hinzu: Swan Creek (2008) im Nordwesten und River Valley (2009) in der Mitte. Das meistbesuchte Weingut der gesamten USA ist Biltmore Estate bei Asheville (biltmore.com). Weitere Infos zum Weinbau gibt es unter VisitNCWine.com.

#10 – Schottischer Whisky und edelste Tropfen

Das im vergangenen Jahr offiziell als besonders umweltfreundlich anerkannte Hotel The Ritz Carlton in Charlotte (RitzCarlton.com) im Südwesten des Staates eröffnete in diesem Jahr seine „Urban Sip Wine & Scotch Bar“. Die öffentlich zugängliche Bar im 15. Stockwerk des Luxushotels bietet über 90 Weine und 35 Sorten „Single Malt Scotch“-Whisky im Ausschank – die größte Auswahl im gesamten Südosten der USA. Die „Single Malts“ stammen aus sechs unterschiedlichen Regionen Schottlands: Highland, Lowland, Islay, Isle of Skye, Isle of Jura und Orkney Islands. Auch Weinspezialitäten wie Far Niente Chardonnay und Cakebread Chardonnay oder Champagner der Marke Dom Perignon kann man im Glas bestellen. Abgerundet wird das Geschmackserlebnis durch 21 Käsespezialitäten aus Frankreich, Utah und natürlich aus North Carolina selbst.

Weitere Informationen
Weiterführende Informationen zu den im Text erwähnten Themen sind (meist in englischer Sprache) auf den dort genannten Websites zu finden. Verbrauchern steht für alle Fragen rund um North Carolina die North Carolina Division of Tourism, c/o Wiechmann Tourism Service GmbH, Scheidswaldstraße 73, 60385 Frankfurt, Telefon +49 69 25538 260, Telefax +49 69 25538 100 mit Rat und Tat zur Seite. Deutschsprachige Informationen zu North Carolina gibt es auch im Internet: Unter www.VisitNC.de kann der „Tar Heel State“ rund um die Uhr besucht werden.

Die APACHE SPIRIT RANCH in Arizona – Best Western Food

Wer schon immer einmal den Wilden Westen hautnah und mit allen Geschmacksnerven erleben wollte, hat nun die Möglichkeit, sich auf der APACHE SPIRIT RANCH diesen Wunsch zu erfüllen. Indianische und mexikanische Küche oder einfach, was das Cowboy-Herz begehrt – die Apache Spirit Ranch ermöglicht kulinarische Inspirationen jeglicher Art. Und auch das Auge isst hier mit, denn man speist auch was das Ambiente betrifft im Best Western Style. Siebzehn komfortable Gästehäuser und mehr als 110 Hektar Land bieten die perfekte Kulisse für endlose Ausritte und jede Menge Lagerfeuerromantik.

Auf der gerade neu eröffneten Apache Spirit Ranch in Arizona (USA) kann man jetzt erstmals eine Zeitreise in den Wilden Westen erleben und auch kulinarisch gesehen absolute Highlights erleben: Best Western Food und das mit einem perfekten Ambiente in einer echten Western Stadt. Das Auge isst mit und wo könnte das authentischer sein als auf der Apache Spirit Ranch. Ob saftiges Steak, mexikanische Küche oder indianische Köstlichkeiten – auf der Apache Spirit Ranch wird man mit dem Besten verwöhnt, was die Old-West-Küche zu bieten hat: Steaks, Chicken, Lamm, Fisch, Gemüse, frische Salate und vieles mehr. Wer mag, beginnt den Tag traditionell mit kräftigem Kaffee, Omelette, Burrito und Bacon. Steht ein langer Ausritt auf dem Programm wird genügend Proviant aufgesattelt, den man sich dann am Lagerfeuer schmecken lässt. Kulinarischer Höhepunkt des Tages ist dann das Dinner im Saloon. Außerdem wird man bei Interesse mit den Geheimnissen der indianischen Küche vertraut gemacht. Das Native American Cooking am Lagerfeuer im Apache Camp ist ein unvergessliches Erlebnis. Beim Apache Spirit Ranch Chili-Contest kann man dann selbst sein Können unter Beweis stellen.

Mit der Fertigstellung der APACHE SPIRIT RANCH erfüllte sich der Münchner Peter Stenger einen Lebenstraum. „Winnetou war der Held meiner Kindheit und schon als kleiner Junge habe ich die Bücher von Karl May verschlungen.“ Dreißig Jahre später lernte er zum ersten Mal einen echten Apachen kennen und nach unzähligen, gemeinsamen Ausritten entstand die Idee, dieses besondere Erlebnis auch anderen Menschen zugänglich zu machen. Das Konzept der APACHE SPIRIT RANCH war geboren.

Am Fuße der Dragoon Berge, nahe der legendären Westernstadt Tombstone, in der sich im Jahre 1881 Wyatt Earp und Doc Holliday mit den Clanton Brüdern duellierten, fand er den perfekten Ort für seine Ranch: Rund 110 Hektar geschichtsträchtiges Apachenland im Herzen Arizonas. Im Oktober 2010 wurde die APACHE SPIRIT RANCH schließlich fertig gestellt.

Die insgesamt siebzehn liebevoll und stilecht eingerichteten Gästehäuser erinnern von ihrer Anordnung und Architektur an eine typische Westernstadt. Besucher können beispielsweise

in der Postkutschenstation, im Büro des Marshals oder sogar im Gefängnis wohnen. „Unser Ziel war es, sich so weit wie möglich an den originalen Vorbildern alter Westernstädte anzulehnen und auf diese Weise unseren Gästen eine Zeitreise in den Wilden Westen zu ermöglichen.“ Die originellen Ausstattungsdetails sind der damaligen Zeit nachempfunden und lassen dabei echtes Wildwest-Feeling aufkommen, ohne auf modernen Komfort zu verzichten.

Standesgemäß sind Pferde immer noch das bevorzugte
Fortbewegungsmittel auf der Ranch. Das Umland ist ein wahres Reiterparadies und bietet perfekte Voraussetzungen für Anfänger und Fortgeschrittene. In der Riding-Arena erlernen auch die Reitanfänger unter den Gästen schnell den respekt- und vertrauensvollen Umgang mit den Pferden, der sie befähigt, an den Trailrides teilzunehmen. Und wenn sie entlang der ausgetrockneten Flussläufe durch die endlose Prärielandschaft in den Sonnenuntergang reiten, werden sie sich dem Cowboy-Traum von Freiheit und Abenteuer nie wieder näher fühlen. Nach der Rückkehr auf die Ranch warten am Pool bereits eisgekühltes Bier, Soft- oder Longdrinks und herzhafte Snacks. Als Abschluss eines ereignisreichen Tages dient der „Old Trappman Saloon“ als authentische Kulisse für einen geselligen Abend mit echten Cowboys und Cowgirls.

Nahe den Haupthäusern befindet sich auch ein originales
Chiricahua-Camp mit traditionellen Strohzelten, den so genannten Wikiups. Die dem Stamm der Apachen zugehörigen Indianer errichteten die Anlage auf dem Land, auf dem sich ihre Vorfahren einst blutige Kämpfe mit den Weißen lieferten. Heute erzählen sie bei gemeinsamen Abenden am Lagerfeuer den Gästen interessante Geschichten über die Lebensweise ihres Volkes und entführen sie in eine spirituelle Welt voller Mythen, Legenden, Brauchtümer und Tänze.

Zu weiteren Freizeitgestaltungsmöglichkeiten gehören unter anderem Lasso- und Hufeisenwerfen, Billard oder Poker, Vorführungen berühmter Western unter freiem Himmel und Live Country Music am Lagerfeuer. Auch kulinarisch bleibt die APACHE SPIRIT RANCH ihrem Motto treu. Serviert werden feines Best-Western-Food und mexikanische Spezialitäten.

Weitere Informationen unter www.apachespiritranch.com

Verdammt lecker! Nachschlag für Adam Richman

Beef Sandwich in Chicago

Herzhafte Hot Dogs, polnische Würstchen und die besten Sandwiches im gesamten Mittleren Westen – Schlemmer-Freaks, die auf ihrem USA-Trip so richtig auf ihre Kosten kommen wollen, sollten in Chicago, Illinois unbedingt im ‚Al’s Beef‘ vorbei schauen.

Dort kreierte Restaurant-Gründer Al Ferrari vor etwa 70 Jahren sein legendäres Italian-Sandwich mit hauchdünn geschnittenem Roastbeef. Ein absoluter Klassiker, hoch gelobt vom amerikanischen Männer-Magazin ‚Esquire‘, der sich bis heute größter Beliebtheit erfreut, weit über die Stadtgrenzen hinaus. Selbstredend lässt sich auch Adam Richman die angepriesene Köstlichkeit in dieser Episode der Doku-Serie mit Leidenschaft auf der Zunge zergehen.

DMAX, Montag, 10.01.,13:35 – 14:00 Uhr

Berlin Charlottenburg – trendig und lecker

Berlin steht vor einem Richtungswechsel: Nach dem Boom der Ost-Szeneviertel wie Mitte, Prenzlauer Berg oder Friedrichshain deutet sich jetzt eine Rückbesinnung auf den alten Westen an. Pünktlich zum 125. Geburtstag des Kurfürstendamms im Jahr 2011 kommt neues Leben in den Prachtboulevard. Man sieht es an den Baukränen und den neuen Ladenschildern: Das ehemalige Zentrum West-Berlins rund um den Bahnhof Zoo und die Gedächtniskirche steht vor einer Renaissance. Altes und Neues verbinden sich auf beste Weise: Designhotels beleben Altbauten aus den 20er Jahren. Eine junge Generation von Köchen findet hier einen ruhigeren Lebensrhythmus und trifft auf Kunden, die Zeit zum Genießen haben. Aufstrebende Designer freuen sich über ein interessiertes, zahlungskräftiges Publikum.

Neue Galerienszene in Charlottenburg

Neben Berlin-Mitte ist Charlottenburg heute eines der Zentren der Berliner Galerienszene. Rund 30 Galerien ballen sich zwischen Mommsenstraße, Kurfürstendamm und Fasanenstraße. Kunsthandwerk und Kunsthandel haben in dem Viertel eine lange Tradition – was nicht heißt, dass man hier nicht offen für neue Strömungen wäre. Zuzüge aus anderen Teilen der Stadt, aber auch aus anderen Städten wie München und Köln beleben die Szene der „Westgalerien“. Die Galeristin Susanne Albrecht etwa hat im März 2009 ihre Räume in der Charlottenburger Straße bezogen. Nach zwei erfolgreichen Jahrzehnten in München genießt sie die Freiheit, auch mal abseitige Positionen zeigen zu können. www.galeriesusannealbrecht.de

Der Kölner Galerist Daniel Buchholz hat sich ebenfalls gegen die „wilde“ Szene in Berlin-Mitte und für einen sanierten Altbau in der noblen Fasanenstraße entschieden. Seit dem Sommer 2008 zeigt er hier unter anderem Werke von Isa Genzken und Wolfgang Tillmans. www.galeriebuchholz.de. Aber auch Künstler und Galeristen, die ein eher raues Klima bevorzugen, finden im Berliner Westen geeignete Orte. An der Potsdamer Straße liegt ein Ort, den man im Auge behalten sollte: das „Freie Museum Berlin“. Eine Gruppe von Kunstschaffenden hat das Haus im Juli 2009 in Eigeninitiative eröffnet. In einer alten Fabrik aus dem 19. Jahrhundert sind auf 1300 m² Atelier-, Archiv- und Ausstellungsräume entstanden. Den Machern geht es darum, die klassischen Grenzen zwischen Künstler, Kurator und Galerist aufzubrechen. Einmal im Monat findet ein Salon statt, zu dem neben bildenden Künstlern auch Schriftsteller oder Politiker eingeladen werden. www.freies-museum.com

Shopping zwischen Luxus und Berlin-Design

Eine Shoppingtour auf dem Kurfürstendamm beginnt natürlich im KaDeWe. Mit inzwischen 60.000 m² Verkaufsfläche auf acht Etagen ist das KaDeWe das größte Warenhaus auf dem europäischen Kontinent. www.kadewe.de Wer Zeit mitbringt und einen Abstecher in Seitenstraßen des Kurfürstendamms unternimmt, findet aber auch Geschäfte kleinerer Berliner Modedesigner. Zu den Klassikern gehören etwa Nana Kuckuck, Anna von Griesheim oder Daniel Rodan. Dazu kommen immer mehr junge Designer, die sich ganz bewusst nicht in Mitte, sondern in der „neuen“ City West angesiedelt haben.

Die 27 Jahre junge Designerin Mareen Weden hat im März 2010 ihr Atelier in der Schönhauser Allee aufgegeben und ist in die Charlottenburger Fasanenstraße gezogen. Ein passender Ort für ihre klassisch-raffinierten Schnitte, die sie in Materialien wie Ziegenvelours und Seidenchiffon umsetzt. Selbstverständlich werden alle Modelle des Labels „Mareen Mo“ nach dem Kauf noch den Wünschen und Maßen der Kunden angepasst. www.mareen-mo.de Ebenfalls ein Zuzügler aus Mitte ist der „Chelsea Farmers Club“, der britisch inspirierte Mode für den modernen Gentleman verkauft. Oder wie es der Inhaber Christoph Tophinke formuliert: „Die Essenz aus Mode, Ethnologie, Ästhetik, Psychoanalyse, Design, Sexologie, Mechanik und Küche.“ In der Bleibtreustraße hat er im September 2006 Räume gefunden, die großzügig genug sind, um neben der Kleiderkollektion auch eine Bar aufzunehmen. Denn was nützt einem der schönste Anzug, wenn man ihn nicht stilvoll mit einem Drink in der Hand präsentieren kann? www.chelseafarmersclub.de

Nachhaltigkeit ist das Konzept von „de la Reh“. Der erst im September 2010 eröffnete Laden in der Nürnberger Straße verkauft ausschließlich „Green Fashion“ – also Mode, die umweltschonend und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wird. Dass die Sachen dazu auch noch super aussehen, versteht sich von selbst. www.delareh.de

Clubs und Bars

Wohin mit den schicken Outfits? In die Bars um den Kurfürstendamm. Ob futuristisch, mit Panorama-Blick oder ganz nostalgisch – die City West macht alle Nachtmenschen glücklich.

Vom Kino zum Clubrestaurant. Diese Wandlung hat die erst im Oktober 2010 eröffnete „Home Lounge“ erfolgreich hinter sich gebracht. Im ehemaligen Kinofoyer können die Gäste mit Blick auf den Kurfürstendamm feinste Küche genießen. Wer nach dem Essen noch feiern will, bestellt als Nachspeise ein Gin-Tonic-Sorbet und geht anschließend nur ein paar Schritte weiter zum Club- und Loungebereich. Auf 450 m² ist genug Platz für alles, sogar für einen echten Segelflieger, der unter der Decke schwebt. Die Home Lounge hat nur freitags und samstags geöffnet. www.the-home-berlin.de

Das „Stagger Lee“ liegt etwas östlich vom Kurfürstendamm. Thematisch ist man dort aber mitten im Wilden Westen. Die Bar gibt es seit Herbst 2009, die Inneneinrichtung erinnert aber an einen Saloon um 1900: schummrig-rote Tapeten, ein Pokertisch und auf den Toiletten originale Zinkwaschbecken. Dem Namenspatron, dem Mörder Stagger Lee, ist ein exzellenter Mint Julep gewidmet. Die detailverliebten Barkeeper legen sogar ihre Cocktailkirschen selbst ein. www.staggerlee.de

Architektur

„Bikini Berlin“ heißt das Projekt, das das Gesicht des Breitscheidplatzes komplett verändern könnte. Im Zentrum steht das sogenannte „Bikinihaus“ – ein länglicher Gebäuderiegel zwischen Zoo und Gedächtniskirche. Ein neuer Investor will den Gebäudekomplex luftiger und moderner gestalten, ohne seinen Charakter zu verfremden. Ab Herbst 2012 sollen hier Restaurants und Geschäfte einziehen. Ein Teil der Fläche ist exklusiv für Berliner Designer reserviert. Zusätzlich soll auf 7000 m² ein öffentlich zugänglicher Dachgarten entstehen – mit bestem Blick auf Giraffen und Elefanten, denn der Zoo beginnt direkt hinter dem Gebäude.

Auch neben dem Bikinihaus wird gebaut: Der Gründer einer Multiplexkette hat sein Herz für Kinolegenden entdeckt und saniert den 1957 gebauten „Zoopalast“. Das Premierenkino aus den Wirtschaftswunderjahren ist eines der schönsten Kinos Berlin, hat in den letzten Jahren aber an Glanz verloren. Nach dem Umbau soll der Zoopalast ein Ort für exklusive Kinoerlebnisse werden, mit neuester Digitaltechnik, gemütlichen Sesseln und einer Cocktailbar.

Vis à vis vom Zoopalast entsteht derzeit das „Zoofenster“. Die Baukräne des 119 Meter hohen Wolkenkratzers überragen schon jetzt jedes Gebäude im Umkreis. Wenn das Zoofenster Ende 2011 fertig ist, wird es mit 32 Stockwerken das höchste Haus in der City West sein. Das 180-Millionen-Euro Projekt wird von einem Investor aus Abu Dhabi finanziert. Der plant dort Büros, Luxusappartements und Geschäfte anzusiedeln. 15 Stockwerke hat sich bereits die renommierte Hotelkette „Waldorf Astoria“ reserviert.

Neue deutsche Küche

Wer fürstlich speisen will, war in der Gegend rund um den Kurfürstendamm schon immer an der richtigen Adresse. Besonders lebhaft geht es derzeit zwischen Fasanenstraße und Ludwigkirchplatz zu. Das Flair ist im Sommer fast mediterran, die Küche dagegen besinnt sich zunehmend auf deutsche Spezialitäten.

Bodenständig geht es im „Esswein“ am Fasanenplatz zu. Seit Mai 2010 serviert Claudia Esswein hier sehr deutsche Klassiker wie Blutwurst und Pfälzer Saumagen. Allerdings viel raffinierter zubereitet als gewohnt. Zum Beispiel als „Geröstete Blutwurstravioli mit Kräutermeerrettichschaum“. Diese Mischung zieht Berliner genauso an wie ein junges Szenepublikum, das sich für regionale Küche interessiert. www.esswein-berlin.de

Die neueste Adresse in der jungen Gastroszene der City West ist der im September 2010 eröffnete „Universum Grill“ am Lehniner Platz. Im Zentrum des Restaurants steht ein offener Grill und da ist es logisch, dass hochwertiges Fleisch den Schwerpunkt der Speisekarte bildet. Zum Beispiel eine 21 Tage gereifte Hochrippe von Chianina-Rind. Die Grillspezialitäten werden puristisch serviert mit klassischen Beilagen wie Vichy-Babykarotten und selbstgemachter Sauce Bernaise. Danach besteht die Möglichkeit, in das in Blickweite liegende Theater Schaubühne weiterzuziehen, oder aber in die Universum Bar – mit ihrem futuristischen Raumschiff-Look eine der schönsten Bars in Charlottenburg. www.universumlounge.com

Das Restaurant Wegner liegt etwas versteckt in einer Seitenstraße des Kurfürstendamms. Kenner der Berliner Restaurantszene sind trotzdem schon aufmerksam geworden, denn Jens Wegner gilt derzeit als einer der besten Köche der Stadt. Im April 2009 hat er sich den Traum von einem eigenen Restaurant erfüllt und überrascht wöchentlich mit neuen Specials: Hummerwochen, Gastköche oder ein Menü, das komplett auf biodynamische Weine abgestimmt ist. In dem winzigen, puristisch eingerichteten Gastraum serviert er Gourmetküche wie Rehrücken an Balsamico-Kirschen und Pfifferlingen – ohne Schnickschnack, aber auf allerhöchstem Niveau. www.restaurant-wegner.de

Naturzeit in Westkanada

Naturzeit in Westkanada

Einfach mal weg. Nach Westkanada. Zur besten Tierbeobachtungszeit! Diese drei Wünsche erfüllt das Naturzeit-Special von SK Touristik. Mit einem Campmobil des Premiumvermieters Traveland RV in Vancouver erleben Reisende den faszinierenden Westen Kanadas bei freier Routenwahl. Ob in östlicher Richtung durch die Weinanbauregion Okanagan Valley bis hinein in die imposante Bergwelt der Rocky Mountains oder direkt mit der Fähre nach Vancouver Island, um dort wilde Sandstrände und dichte Regenwälder zu entdecken sowie Bären und Wale aus nächster Nähe zu beobachten.

Der Reisezeitraum umfasst die beste Zeit zur Tierbeobachtung: Mai/Juni (Abreise möglich vom 17.04.-21.05.2010) oder September/Oktober (Abreise möglich vom 24.09.-17.10.2010). Im Frühsommer ist die Vegetation in den Niederungen voll erblüht und es ist hier noch nicht zu heiß – ideale Bedingungen für die nun häufig auch Jungtiere führenden Wildtiere Westkanadas. Nicht selten sind sie nun direkt von der Straße aus zu beobachten. Lange Tage mit viel Tageslicht tun ihr übriges. Im Herbst präsentiert sich dann mit der Lachswanderung ein ganz besonderes Naturschauspiel. Die Flüsse sind voll mit Lachsen und viele Tiere warten schon auf deren Aufstieg. In den Bäumen sitzen die Weißkopfseeadler und an den in die Pazifikfjorde mündenden Bächen versammeln sich die Grizzlies, um sich an diesem von Mutter Natur aufgetischten „Lachsbuffet“ zu bedienen.

Die Reise endet in Vancouver und kann hier individuell verlängert werden. Gleiches gilt natürlich auch für die Mietdauer des Campmobils.

Weitere Informationen online: www.sktouristik.de oder telefonisch bei SK Touristik unter 02536-345910.