Reste im Restaurant bitte einpacken

Der Großteil der Bundesbürger (83 Prozent) würde gern sein übrig gebliebenes Essen aus dem Restaurant mit nach Hause nehmen. Ebenso viele (83 Prozent) würden es begrüßen, wenn ihnen die Mitnahme ihrer Reste immer automatisch angeboten wird. Schließlich ist es immerhin gut jedem Vierten (28 Prozent) unangenehm, selber danach zu fragen.
So das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstitut EARSandEYES unter 2.000 Bundesbürgern im Alter von 18-69 Jahren. Auf diese Weise könnte in der Gastronomie viel Lebensmittelmüll vermieden werden, denn Essen das vom Gast zurückgeht, muss vernichtet werden selbst wenn es unberührt blieb.

Zur Studie:
Stichprobe: n = 2.000 Bundesbürger, Altersgruppe: 18-69 Jahre
Bevölkerungsrepräsentative Ergebnisse. Angleichung an die amtliche Statistik für Alter, Geschlecht mittels iterativer Gewichtung.
Methode: Online-Befragung. Geschlossener, qualitätskontrollierter EARSandEYES Accesspool

http://www.earsandeyes.com/de/presse/Essensreste-verwerten/

Frank Buchholz

Kaum hat Ende 2015 der letzte offiziell besternte Teller die Restaurantküche im Buchholz verlassen, beschäftigt sich der Chef des Hauses schon mit neuen Plänen. Lange Ruhepausen oder gar Stillstand sind bei einem Buchautor, Fernsehkoch, Unternehmer, ehemaligen Sternekoch und Familienvater auch schwer vorstellbar. „Wenn man gewohnt ist, ständig auf der Suche nach neuen Zutaten, Rezepten, Zubereitungstechniken und Ideen zu sein, setzt man sich nach der Schließung seines Sternerestaurants bestimmt nicht zur Ruhe. Da geht immer noch mehr“, erklärt Frank Buchholz. Erst vor kurzem ist er mit seiner erfolgreichen Kochschule ins Haupthaus des ehemaligen Sternerestaurants umgezogen. Bislang war die Kochwerkstatt in einem separaten Nebengebäude untergebracht, jetzt kochen Schüler und Profi gemeinsam in der erst 2015 neu eingebauten Küche und essen anschließend im stilvoll eingerichteten Gastraum.

Ein vollkommen neues und in der Region einzigartiges Projekt startet Buchholz außerdem unter dem Titel Frank’s Friday Kitchen. Dahinter steckt ein kommunikatives Esserlebnis, mit dem er sich bewusst vom alltäglichen Einerlei und der Hektik eines normalen Gastronomiebetriebs befreit. Nur an einem Freitagabend im Monat öffnet er seine Türen und serviert gemeinsam mit seinem Team ein Vier-Gänge-Menü mit abgestimmter Weinbegleitung. „Ich habe mir schon lange gewünscht, fernab vom normalen Tagesgeschäft ein intimes und lockeres Restauranterlebnis bieten zu können. Diesen Traum erfülle ich mir jetzt und freue mich sehr, auf diese Weise weiterhin und sogar noch intensiver für meine Gäste da zu sein“, sagt Buchholz. Die Abende werden jeweils unter einem wechselnden Motto stehen, das den Abonnenten des Buchholz-Newsletters im Vorfeld exklusiv mitgeteilt wird. Zum Konzept gehört auch die offene Küchentür, denn die Gäste sollen ganz ohne Scheu auch einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich frei und ungezwungen bewegen können. „Persönlicher und abwechslungsreicher kann ein Auswärtsessen kaum sein. So sieht für mich die Gastlichkeit der Zukunft aus“, so Buchholz.

Auch für private Veranstaltungen wie Firmenjubiläen, Familienfeiern oder Hochzeiten stehen die Räumlichkeiten ab sofort zur Verfügung. Mit seiner Fokussierung auf einen möglichst individuellen Restaurantbesuch formt Buchholz nun sein ganz eigenes Bild von moderner Gastronomie und setzt mit den drei Elementen Kochschule, exklusiven Dinnerabenden und intimen Privatveranstaltungen den neu eingeschlagenen Weg konsequent in die Tat um.

www.frank-buchholz.de

Mazagan Beach & Golf Resort

Marokko und Sushi? Das klingt zunächst etwas ungewöhnlich. Doch im Mazagan Beach & Golf Resort in El Jadida verbinden sich marokkanische Kultur und japanische Kulinarik auf harmonische Weise. Das Resort erweitert nun sein bereits vielfältiges kulinarisches Angebot um die beliebten Spezialitäten aus Japan. Sie ergänzen die bestehende Restaurantauswahl von beispielsweise traditionellem Essen aus Marokko, frischen Meeresspezialitäten aus der Region oder italienischen Köstlichkeiten.

Den Gästen des Mazagan Beach & Golf Resort wird ab sofort in der neuen Sushi Bar „Jin-Ja“ japanische Köstlichkeiten serviert. Auf der Karte stehen individuell zusammengestellte Platten mit Maki, Nigiri und Sashimi oder Sushi Rolls. Das Jin-Ja Restaurant ist abends, donnerstags bis samstags von 19-23 Uhr geöffnet, am Sonntag von 13-18 Uhr.

Darüber hinaus bietet das Mazagan Beach & Golf Resort seinen Gästen eine vielseitige kulinarische Auswahl an. Für diejenigen, die die traditionelle marokkanische Küche probieren möchten, steht das Morjana offen. Hier zaubern neben Couscous-Gerichten und Tajine auch orientalische Musik und Bauchtanz einen Hauch von 1001 Nacht in den Urlaubsabend. Im „Sel de Mer“, welches sich im ersten Stockwerk des Grand Riad Gebäudes mit Blick auf den Pool befindet, kommen Meeresfrüchte fangfrisch auf den Tisch. Hier werden täglich Fisch- und Austernspezialitäten serviert, ob vom Barbecue-Grill oder als Pasta-Gericht, während Livebands für die passende Hintergrundmusik sorgen. Als Dessert werden erfrischende Sorbets und Früchte gereicht.

Das Mazagan Beach & Golf Resort liegt 90 Kilometer südlich von Casablanca inmitten einer 250 Hektar großen Anlage an einem sieben Kilometer langen Sandstrand und Blick auf die Silhouette des Städtchens El Jadida. Das Küstenresort der Kerzner Gruppe verfügt über 500 Zimmer und Suiten sowie 67 Villen, die zum Verkauf angeboten werden. Das umfangreiche Kulinarikangebot mit neun Restaurants und mehreren Bars und Lounges reicht von typisch marokkanischer Küche bis zur italienischen Cuisine. Während der nahe gelegene Strand mit sportlichen Aktivitäten wie Reiten, Quadfahren und Jet Skiing lockt, bietet das Resort mit altersgerechten Kids Clubs, einem Casino und einem Nachtclub, Tennisplätzen, Koch- und Pilateskursen u.v.m. weitere Möglichkeiten für Freizeitbeschäftigungen. Zum Entspannen lädt das Mazagan Spa, inmitten von Sanddünen gelegen, mit luxuriösen Behandlungen und traditionell marokkanischen Wellnessanwendungen wie Hammam ein. Golf-Fans kommen auf dem von der südafrikanischen Golflegende Gary Player gestalteten 18-Loch Championship Golfplatz auf ihre Kosten.

Weitere Informationen finden sich auch im Internet unter www.mazaganbeachresort.com

Asiatische Patisserie mit Profi Christian Hümbs

Mini-Dampfnudeln mit Mango-Nashi-Birnen-Chutney

Die klassische Dampfnudel ist eine zu Unrecht unterschätzte Nachspeise und wird häufig als wenig raffiniert abgetan. Christian Hümbs, mehrfacher Patissier des Jahres und Chefpatissier im Restaurant Haerlin in Hamburg, zeigt exklusiv für Panasonic, wie man mit asiatischen Aromen, frischen Früchten und dem richtigen Küchenequipment aus einer vermeintlich schweren Mehlspeise ein modernes Dessert kreiert.

Die Dampfnudel ist ein traditionell süddeutsches Gericht, das seit Jahrhunderten zubereitet wird. Wurden die Vorteile des Dämpfens als Garmethode schon damals erkannt und genutzt?

„Da stimme ich auf jeden Fall zu. Dämpfen ist eine sehr alte Zubereitungstechnik und nicht nur im herzhaften Bereich sinnvoll, auch süße Hefeteige lassen sich hervorragend mit Hilfe von Dampf garen. Auf diese Weise geht die Hefe sehr schön auf und man erhält ein besonders weiches und lockeres Ergebnis.“

Die klassische Dampfnudel mit Vanillesoße ist als Mehlspeise eine eher schwere Angelegenheit. Was ist das Besondere an Ihrer asiatisch inspirierten Variante?
„Ich finde das Zusammenspiel aus exotischen Aromen und einem so traditionellen Gebäck wie der Dampfnudel super spannend. Reismehl und Mango geben dem Klassiker ein ganz neues Gesicht. Ich möchte nicht sagen, dass meine asiatische Dampfnudel dadurch ein leichtes Diätgericht wird, sie ist natürlich immer noch ein süßes Hefegebäck. Aber durch das Dampfgaren und die Früchte wird sie auf jeden Fall frischer.“

Ist die Dampfnudel ein zu Unrecht unterschätztes Dessert?
„In meinen Augen wird sie definitiv unterschätzt. Ein so einfaches und wenig aufwendiges Dessert sollte viel öfter auf den Speisekarten und Tellern zu Hause landen. Dabei kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen, da die Dampfnudel als relativ neutrale Basis mit unglaublich vielen Aromen kombinierbar ist. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei, und warmer, duftender Hefeteig ist doch eigentlich immer eine sichere Bank.“

Gibt es etwas, das man bei der Zubereitung auf jeden Fall beachten sollte?
„Ich empfehle, ausschließlich frische Hefe zu verwenden, ansonsten kann es passieren, dass der Teig nicht so schön aufgeht. Der Dampf sollte außerdem auf keinen Fall heißer als 80 Grad Celsius sein, da die Hefe bei höheren Temperaturen frühzeitig kaputtgehen kann. Auch wenn es auf diese Weise etwas länger dauert, sollte man sich die Zeit nehmen und den Teig erst ruhen lassen und anschließend bei niedriger Temperatur schonend dämpfen.“

Traditionell verwendet man in Asien zum Dämpfen spezielle Bambuskörbe. Was sind in diesem Fall die Vorteile eines modernen Dampfgarers?
„Ein riesiger Pluspunkt ist die erhöhte Kontrolle und Genauigkeit. Während Bambuskörbe nicht komplett dicht sind und die Temperatur im Inneren nur schwer nachvollziehbar ist, hat man beim Dampfgarer eine sehr viel größere Sicherheit, was Temperatur, Zeit und Dampfintensität angeht. Da kann man sich getrost auf die Technik verlassen. Außerdem werden Struktur und Aussehen der Dampfnudel sehr viel gleichmäßiger.“

Weitere Tipps und Tricks gibt Christian Hümbs im Video unter https://youtu.be/UMKTCAkZgjg

Das Rezept zur asiatischen Dampfnudel gibt es unter http://www.panasonic.com/de/consumer/kueche-haushalt/einbaugeraete/tipps-aktionen/japanische-kochkunst-und-rezepte/asiatisch-backen-mit-christian-huembs.html

Christian Hümbs, mehrfacher Patissier des Jahres und Chefpatissier im Hamburger Zwei-Sterne-Restaurant Haerlin, ist bekennender Schokoholic und deutschlandweit einer der fachkundigsten Experten, wenn es um trendige Desserts und Gebäck geht. Aus diesem Grund entwickelte Hümbs exklusiv für Panasonic eine fünfteilige Rezeptserie, die er gezielt auf deren neue, innovative Kücheneinbaugeräte abstimmte. Allen voran das Induktionskochfeld mit integriertem Genius Sensor, das eine genaue Temperatureinstellung in Fünf-Grad-Schritten ermöglicht.

Präzision spielt in der Patisserie eine wichtige Rolle. Temperatur, Zeit und Zutaten müssen stimmen. Eine intelligente, technische Unterstützung durch innovative Geräte bietet spannende Möglichkeiten, kreativ zu werden. Als japanischer Hersteller legt Panasonic großen Wert auf Tradition und Herkunft. Christian Hümbs ließ sich bei seinen Rezepten deshalb vor allem von asiatischen Aromen und Zutaten inspirieren. Der technische Fortschritt trägt so zur Optimierung und Neuinterpretation bekannter Klassiker bei. Durch die präzise Temperaturregulierung und automatische Kontrolle vereinfacht das Induktionskochfeld mit Genius Sensor viele Prozesse, nicht nur für einen Profi wie Christian Hümbs, und sorgt für exakte Ergebnisse.

Unsere 10 am meisten gelesenen Facebook Artikel

Hier die 10 am meisten gelesenen Facebook Artikel der letzten drei Monate:

1. Platz: Kevin Fehling erhält 3 Sterne – https://www.facebook.com/gourmetreport/photos/a.427082738123.197268.168996673123/10153415372038124/?type=3&theater – über 62.000 Leser

2. Platz: Wir machen geschälte Apfelspalten – 23.577 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153438183618124

3.Platz: Sascha Stemberg über merkwürdige Resultate einiger Restaurantführer – 22.384 Leser
https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153367960468124

4. Platz: Die Schweizer Köchin Meta Hiltebrand über Regulierungen durch Behörden – 19.054 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153410024703124

5. Platz: Wem es in der Küche zu heiß ist, darf nicht Koch werden – Mangelware Köche – 18.835 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153381695118124
6. Platz: Köche sind arrogant – 17.090 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153346947473124

Platz 7: Original Anfrage für Catering bis max. 5 Euro pro Person – 15839 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153374712803124

Platz 8: Der Deutsche lässt sich seine Küche so viel kosten wie keiner sonst in Europa (im Schnitt 6200 Euro) – 15264 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153421556943124

Platz 9: Marcel Schiefer gibt Stern zurück, um mehr Zeit für die Familie zu haben – 15.051 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153498548603124

Platz 10: Sie schwören auf ihren „Thermi“ und glorifizieren ein Küchengerät auf absurde Art und Weise – 14.647 Leser – https://www.facebook.com/gourmetreport/posts/10153408172218124

Stand: 31.12.2015

Pierre Nippkow

Diesen Monat veröffentlichte der Guide MICHELIN seine neue Ausgabe: Pierre Nippkow ist der einzige Sternekoch auf der Halbinsel und einer der wenigen, die im Bundesland Mecklenburg – Vorpommern mit einem der begehrten Michelin-Sterne ausgezeichnet wurden.

Die außergewöhnliche Küchenleistung, die für die Auszeichnung mit einem Stern erbracht werden muss, definiert der renommierte Hotel- und Restaurantführer Guide MICHELIN in seiner Ausgabe Deutschland 2016 wie folgt: „Eine Küche voller Finesse – einen Stopp wert! Produkte von ausgesuchter Qualität, unverkennbare Finesse auf dem Teller, auf den Punkt gebrachter Geschmack, ein konstant hohes Niveau bei der Zubereitung – einen Stopp wert!“

Pierre Nippkow kocht in der Tat im doppelten Sinne ganz oben, denn das Gourmetrestaurant OSTSEELOUNGE im Strandhotel Fischland in Dierhagen befindet sich auf dem Dach des Hauses. Hier ist allein der Ausblick schon etwas Besonderes. Zum Abheben aber hat Nippkow keine Zeit, während er seine Gäste in den Genießerhimmel entführt.

Mit dem ganzen Team freut er sich über die erneute Anerkennung durch den renommierten Hotel- und Restaurantführer und weiß, dass dafür jeden Tag höchste Konzentration, Disziplin und Professionalität gefordert sind. „Nur so kann man es schaffen, immer wieder erfolgreich zu sein. Dennoch darf bei uns in der Küche auch gelacht werden, denn die Freude am Beruf ist mindestens genauso wichtig und beeinflusst die Kreativität“, so Nippkow. Erst vor wenigen Tagen bestätigte auch der bekannte Restaurant- und Hotelführer für Feinschmecker „Gault&Millau“ die hervorragende Küchenleistung und zeichnete sie in der neuen Ausgabe abermals mit 16 Punkten aus.

Generaldirektorin Isolde Heinz ist besonders stolz auf das ganze Team: „Die Auszeichnungen haben sich alle jeden Tag verdient und sie zeigen, dass sich Kontinuität auszahlt. Verlässlichkeit hat auch für unsere Gäste eine sehr große Bedeutung. Die Küchenleistung, das Ambiente, der Service – alles muss zusammenpassen, damit sich Gäste wohlfühlen und Kritiker ein Küchenteam in dieser Weise ehren.“

Aktuell stehen die Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum des Hauses im Mittelpunkt, nach weiteren großen Veranstaltungen und Firmenfeiern geht es nahtlos in die Feiertage, wo auch stets die Sterneküche wieder in besonderer Weise gefordert ist.

www.strandhotel-ostsee.de

Alle Infos zum Michelin 2016: www.gourmet-report.de/artikel/346976/Alle-Ergebnisse-zum-Michelin-2016/

Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkungen auf die Gesundheit

Schon Kinder wissen, dass Gemüse und Obst wichtige Inhaltsstoffe
enthalten, die die Gesundheit auf vielfältige Weise verbessern. Neben
Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen liefern sie auch
sekundäre Pflanzenstoffe. Aber nicht nur in Gemüse und Obst – und
hierzu zählen auch Hülsenfrüchte sowie Nüsse – sondern auch in Samen,
Vollkornprodukten und Kartoffeln stecken die Substanzen, die
zahlreiche Stoffwechselvorgänge positiv beeinflussen. Eine hohe Zufuhr
von sekundären Pflanzenstoffen über pflanzliche Lebensmittel geht mit
einem verringerten Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie
weiterer Krankheiten einher. Immer mehr Ergebnisse aus
epidemiologischen Studien belegen, dass diese Substanzen das Risiko
für verschiedene Krebsarten senken. Einige wirken cholesterolsenkend,
andere verbessern die Funktion der Blutgefäße oder senken den
Blutdruck. Ihre antioxidativen, entzündungshemmenden und
antibakteriellen Wirkungen sind schon aus Tier- und experimentellen
Studien bekannt.

Von Nahrungsergänzungsmitteln mit isolierten sekundären
Pflanzenstoffen rät die DGE ab. Über pflanzliche Lebensmittel nehmen
wir mehrere Tausend verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe auf. Zudem
ist für die gesundheitsfördernde Wirkung möglicherweise die Zufuhr von
verschiedenen Pflanzenstoffen im Verbund eines Lebensmittels
notwendig. Dies kann ein einzelnes Präparat nicht leisten. Auch der
gegenwärtige Trend der Lebensmittelindustrie, funktionelle
Lebensmittel auf der Basis einer Anreicherung mit sekundären
Pflanzenstoffen auf den Markt zu bringen, bringt die Gefahr einer
Überdosierung mit sich. Die Sicherheit derartiger Maßnahmen kann heute
noch nicht abgeschätzt werden.

Um möglichst viel von dem großem Spektrum an sekundären
Pflanzenstoffen aufzunehmen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für
Ernährung e. V. (DGE) mehr Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Nüsse, Samen,
Kartoffeln und verschiedene Vollkornprodukte in die Mahlzeiten zu
integrieren:

* Ernähren Sie sich abwechslungsreich und farbenfroh mit diesen
Lebensmitteln.
* Nutzen Sie die Vielfalt des Angebots an Gemüse und Obst,
kombinieren Sie verschiedene Gemüse- und Obstarten roh und
gegart und wechseln Sie immer wieder ab.
* Bevorzugen Sie dabei Gemüse und Obst der Saison.

Hannes Schneider

Für das Team um Hannes Schneider, der das Fünf-Sterne-Hotel Arlberg führt, ist Tradition ein lebendiger Begriff – und gewissermaßen ein Vermächtnis. Vor 50 Jahren leisteten seine Eltern Pionierarbeit, als sie den Grundstein für das heute renommierte Luxushotel legten. Auch in der Küche des Hauses zollt die Crew auf ihre ganz eigene Weise der Vergangenheit Tribut und lässt sich dabei bereitwillig über die Schulter schauen. Gäste dürfen im Rahmen eines eigens zusammengestellten Packages das Geheimnis hinter perfekten klassischen Gerichten, wie Kässpätzle, Schlutzkrapfen oder Mohnnudeln lüften.

Die guten alten Zeiten werden oft zitiert, meist zurückersehnt und viele lassen sie gerne wieder aufleben. Dass Erinnerungen an einen Geschmack oder Geruch bekanntlich besonders intensiv sind, macht sich das Team des Hotel Arlberg in Lech zu Nutze und lädt Gäste ein, kulinarisch auf den köstlichen Spuren der Vergangenheit zu wandeln. Wer Buchteln mit Vanillesoße aus seiner Kindheit kennt oder Mohnnudeln liebt, der kommt in „Omas Küche“ auf seine Kosten. Das gleichnamige Package basiert auf einem Aufenthalt von vier Übernachtungen inklusive Halbpension und ermöglicht bei einem Kochkurs einen umfassenden Blick in das Rezeptbuch der Großmutter, in dem sich traditionell österreichische Gerichte finden. Ein Mini-Sommelierkurs bildet das genussvolle i-Tüpfelchen. Als Ode an die Gartenkunst von „Anno Dazumal“ steht überdies eine vierstündige Kräuterwanderung auf dem leichtfüßigen Programm, die dank eines aus heimischen Kräutern hergestellten kleinen Präsents sicher noch lange in Erinnerung bleibt. Eine Kräuterstempelmassage rundet das Angebot ab, das von 15. bis 19. Juli 2015 oder von 9. bis 13. September 2015 zum Preis von 1.500 Euro für zwei Personen im Deluxe-Doppelzimmer buchbar ist. Weitere Informationen unter http://www.arlberghotel.at/pauschalen/omas-kueche-neu-entdecken/.

Der Sinn für Tradition wird im Hotel Arlberg durch Innovation perfektioniert. In den zwölf jüngst umgebauten Unterkünften des Jagdhofs sind moderne Technik mit regionalen Materialien wie Schiefer, rohe Granitplatten und handgehobelte Eichenböden harmonisch miteinander kombiniert. Das Hotel Arlberg verfügt über 51 individuell eingerichtete Zimmer und Suiten. Der mit zwei Hauben dotierte Küchenchef Franz Riedler und sein Team sind über die Grenzen von Lech hinaus berühmt für ihre hervorragende Kochkunst, die Gault Millau regelmäßig mit zwei Hauben dotiert. Der großzügige Senses Spa macht das Angebot des Fünf-Sterne-Traditionshotels für ein rundum gelungenes Urlaubserlebnis komplett.

Evelyn Lindner

Evelyn Lindner aus Leipzig gewinnt Fachhandelspreis des Deutschen Weininstituts

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat in Kooperation mit der Fachzeitschrift WEIN+MARKT die „Weinhandlung Lindner“ in Leipzig als Sieger des diesjährigen Fachhandelspreis aus­gezeichnet. Den zweiten Platz erreichte der „Weinlade am Gutenbergplatz“ in Karlsruhe, gefolgt vom „Kölner Weinkeller“.

DWI-Geschäftsführerin Monika Reule betonte im Rahmen der Preisverleihung, dass der Weinfachhandel im vergangenen Jahr seinen Umsatz mit deutschen Weinen um zehn Prozent gesteigert und einen Marktanteil von zwölf Prozent am Umsatz erreicht hat. Er hätte insbesondere bei der Vermarktung hochwertiger Weine einen wichtigen Stellenwert im heimischen Weinmarkt.

Mit ihrem Wettbewerb zeichnen die Ausrichter Fachhändler aus, die sich in besonderer Weise für Qualitätsweine aus den deutschen Anbaugebieten engagieren. Zu den Bewertungskriterien zählt unter anderem die ansprechende und übersichtliche Präsentation unterschiedlicher Rebsortenweine aus möglichst vielen Regionen. sowie eine fachkundige Beratung durch qualifiziertes Personal. Unangemeldete Besuche haben gezeigt, dass die ausgezeichneten Fachhändler diesen Anforderungen in besonderer Weise gerecht wurden.

„Evelyn Lindner präsentiert in ihrer kleinen aber feinen Weinhandlung sorgfältig ausgewählte Weine deutscher Spitzenerzeuger auf besonders liebevolle Art und Weise. Ihr Veranstaltungsprogramm, mit dem sie heimische Weine kreativ in Szene setzt, ist beeindruckend“, so fasste Werner Engelhard, Chefredakteur der Zeitschrift WEIN+MARKT, die Bewertung der Jury für die Wettbewerbssiegerin zusammen.

Für die Wahl des Zweitplatzierten war ebenfalls ein umfangreiches Seminarprogramm, verbunden mit einem gut sortierten Angebot und dem unermüdlichen Einsatz für die deutschen Weine ausschlaggebend. Aus Sicht der Jury hat Guntram Fahrner in seinem „Weinlade am Gutenbergplatz“ eine sehr ansprechende Welt der Weine geschaffen, in der deutsche Erzeuger und Rebsorten besonders im Vordergrund stehen.

Der gigantische „Kölner Weinkeller“, den Andreas Brensing für die Kölner Rewe-Group verantwortet, bietet nach Ansicht der Jury ein Einkaufserlebnis der besonderen Art. Das Angebot an deutschen Weinen sei vorbildlich und werde großzügig präsentiert.

Die drei Gewinner des Fachhandelspreises erhalten neben Trophäen, Urkunden und Plaketten wertvolle Warengut­scheine der Wettbewerbssponsoren Schott Zwiesel, Howasped und Knoeppel sowie Gutscheine für Mitarbeiter­schulungen durch das DWI im Gesamtwert von 8.000 €.

Windrather Bauernkäserei

Ricola, Lisa und ihre Kolleginnen…

… sind schwarz-bunte Holstein-Friesians, die auf den Demeter-Betrieben „Örkhof“ und „Schepershof“ im Bergischen Land leben und die Bio-Milch für die von den Höfen gemeinsam betriebene „Windrather Bauernkäserei“ liefern. Die Kuh-Damen leben im Sommer auf der Weide, im Winter in einem mit Stroh eingestreuten Laufstall – und natürlich haben sie Hörner!

„Mit Herz und Hand“, also auf traditionelle handwerkliche Weise, werden hier aus der naturbelassenen Rohmilch Hofkäse und Hofmilchprodukte hergestellt: zum Beispiel der hauseigene Quark, der schon bald nach dem morgendlichen Melken aus der frischen, ungekühlten Milch „angesetzt“ wird und so seinen ganz unverwechselbaren Geschmack bekommt. Frische Milch gibt es hier zum Selbstabfüllen, praktisch „direkt von der Kuh“ – und als Spezialität der Region macht Hofkäsemeister Tobias Schlevogt „Bergischen Landkäse“, einen Schnittkäse, der immer wieder mit Gewürzen und Kräutern kreativ abgewandelt und delikat verfeinert wird. Für den „Windrather Bergkäse“, der nur in den Sommermonaten hergestellt wird, wenn die Kühe das frische Gras fressen, hat die Bauernkäserei 2012 als Qualitätsauszeichnung die silberne VHM-Käseharfe bekommen.

Wie man aus bester Rohmilch nach den strengen Demeter-Richtlinien Hofkäse und Hofmilchprodukte macht, möchte Tobias Schlevogt seinen Kunden und allen Hofbesuchern auch gerne anschaulich zeigen. Deshalb wurde extra eine „Besucherbrücke“ eingebaut – von hier aus hat man durch große Fenster einen idealen „Einblick“ in die Gemeinschaftskäserei und kann dem Käsemeister bei der Arbeit direkt über die Schulter schauen!

Windrather Bauernkäserei
Windratherstraße 134,
42553 Velbert,

Tel.: 02053 – 2306

www.schepershof.de