Deutsche wollen kleine Cent-Münzen abschaffen

Kleve rundet seit Februar Endbeträge auf Fünf-Cent-Beträge und nimmt damit als erste Stadt Deutschlands den Kampf gegen die kleinen Kupfermünzen auf. Vorbild ist der Nachbar Niederlande, wo das Modell bereits seit elf Jahren erfolgreich umgesetzt wird. Einer aktuellen repräsentativen Umfrage zufolge sind auch die Deutschen mehrheitlich für die Abschaffung der kleinen Cent-Münzen, und die Zahl der Befürworter stieg seit 2015 weiter an.

Das Institut myMarktforschung.de hat im Mai 2016 untersucht, wie die Deutschen zu einer Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen stehen. Dazu wurden 1.024 Teilnehmer zwischen 18 und 70 Jahren online befragt. Gleichzeitig wurde erhoben, ob die Befragten eine komplette Abschaffung des Bargelds befürworten und was sie von einer Obergrenze bei Bargeldzahlung halten.

Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent-Münzen
Weit mehr als jeder zweite Deutsche spricht sich für eine Abschaffung der kleinen Cent-Münzen in Deutschland und dem damit verbundenen Auf- und Abrunden des Endbetrags bei Barzahlungen aus: Während die Zustimmung im vergangenen Jahr noch bei 52,7 Prozent lag, legt sie in diesem Jahr um 4,6 Prozentpunkte auf 57,3 Prozent zu. Insbesondere bei den 30- 59-Jährigen stieg der Anteil der Befürworter, die gut auf die kleinen Kupfermünzen verzichten könnten. Hauptargumente sind dabei Platzgründe und verlängerte Bezahlvorgänge. Abschaffungsgegner hingegen fürchten, dass der Handel mit Preissteigerungen reagieren könnte.

Bezahlmethoden und Abschaffung des Bargelds
Alltägliche Einkäufe wie Lebensmittel oder Drogeriebedarf werden nach wie vor am liebsten bar gezahlt. In Bereichen, die höhere Durchschnittsbons haben, wie etwa Mode, Technik und Wohnen/ Einrichten, wird beim Kauf eher die EC-Karte eingesetzt. Die Zahlung mit der EC-Karte legte im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozentpunkte zu und löst damit erstmals die Barzahlung als beliebteste Zahlweise ab. Die Deutschen gelten anders als die europäischen Nachbarn als Bargeldfans. So verwundert es nicht, dass der Großteil einer kompletten Abschaffung des Bargelds auch ablehnend gegenübersteht. Gleichwohl kann sich mehr als ein Viertel der Befragten dieses Szenario – zumindest teilweise – vorstellen.

Obergrenze bei Barzahlung
Überlegungen zur Beschränkung des Bargeldverkehrs gibt es bei der Europäischen Zentralbank, die an der Abschaffung der 500-Euro-Note arbeitet. Das Deutsche Finanzministerium kann sich eine Obergrenze in Höhe von 5.000 Euro bei Bargeldzahlungen vorstellen. Die vorgeschlagene Höchst-grenze stößt jedoch bei mehr als der Hälfte der Befragten auf Ablehnung. Vier von zehn Befragten sind der Meinung, dass Barzahlungen unbegrenzt möglich sein sollten.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie gibt es kostenlos unter www.myMarktforschung.de

Restaurants mit Weihnachtsgeschäft

Umsätze deutscher Restaurants steigen im Weihnachtsgeschäft stärker als die Auslastung – Weihnachtsgeschäft für Gastronomen von hoher Bedeutung – Mehr als ein Drittel der Gastronomen können sich vorstellen, über Weihnachten zu schließen – 33 Prozent der Restaurants benötigen mehr Personal

Mit dem Weihnachtsgeschäft steigen die Umsätze deutscher Restaurants stärker als ihre Auslastung. Dies ergab eine Umfrage von resmio, der Lösung für Restaurantmanagement und -marketing, unter Gastronomen. 73,6 Prozent der Befragten gaben an, ihr Umsatz sei im Dezember höher oder sehr viel höher als im Rest des Jahres. Die Auslastung steigt dagegen lediglich bei 53,6 Prozent merklich.

Die Bedeutung der Weihnachtsgeschäfts schätzen die Gastronomen als besonders hoch ein. 62,7 Prozent der Befragten betrachten die Weihnachtszeit als wichtig oder sehr wichtig für ihr Restaurant. Lediglich 5,5 Prozent messen ihr keine besondere Bedeutung bei. Den Mehraufwand über die Feiertage fangen die meisten Restaurants mit dem bestehenden Personal auf. 67,3 Prozent gaben an, keine zusätzlichen Mitarbeiter zu benötigen, während immerhin ein Drittel (32,7 Prozent) ihr Personal aufstocken.

So wichtig das Weihnachtsgeschäft auch ist, Zeit für sich und die Familie ist für die Gastronomen ebenfalls unerlässlich. Dies gilt vor allem für Heiligabend: Hier haben nur 23,6 Prozent der Befragten geöffnet, während die Mehrheit am ersten (63,6 Prozent) und zweiten Feiertag (74,5 Prozent) Gäste empfängt. Nur 15,5 Prozent der Restaurants weiten ihre Öffnungszeiten über Weihnachten aus. Dagegen können sich 38,2 Prozent der Befragten vorstellen, über Weihnachten zu schließen oder tun dies bereits.

Ein guter Grund, um über Weihnachten zu öffnen, sind auch die Gäste: Fast die Hälfte der Befragten (49,0 Prozent) gab an, dass diese zu Weihnachten spendabler seien und mehr Trinkgeld geben.

In drei Tagen: ChefAlps

Der Countdown läuft – nur noch drei Tage bis zum International Cooking Summit ChefAlps: Junge Avantgarde-Naturköche und ein Patissierweltmeister live auf der Bühne in Zürich!

Die Schweizer und internationale Kochelite gibt sich hier ein Stelldichein: Unter dem Motto „Spitzenküche beginnt heute bereits am Ursprungsort der Produkte“ startet am Sonntag, 18. Mai 2014, das zweitägige International Cooking Summit ChefAlps in der Zürcher Eventhalle StageOne. Profis und Nachwuchstalente aus der Gastronomie und Hotellerie sowie ambitionierte Gourmethobbyköche erwarten diesmal spannende Bühnenshows junger, erfolgreicher Avantgarde-Naturköche und Patissierweltmeister Olivier Bajard! Jetzt gilt es, sich noch rasch ein Ticket im Vorverkauf via Starticket zu sichern. Infos sind hier ersichtlich: www.chef- alps.com!

Den Auftakt der Bühnenshows macht am Sonntag, 18. Mai, um 14.00 Uhr der norwegische Zwei-Sternekoch Esben Holmboe Bang mit der Zubereitung von Gerichten wie „Langustinen von Frøya in Fichten-Butter“, in dem die puren Aromen und Zutaten der dramaturgisch gegensätzlichen Natur Norwegens im Wechsel der Jahreszeiten im Zentrum stehen! Poul Andrias Ziska von den Färöer Inseln im Nordatlantik, Küchenchef im Restaurant KOKS, wird unter anderem ein geschmacklich fein komponiertes Lammgericht vorstellen, das auf der traditionellen Färöer Zubereitungsmethode „Ræst“ basiert. Das ist eine Kombination aus Fermentierung und Reifung von Fleisch und Fisch. Die Offenbarung des Geheimnisses dieser Methodik gilt als impulsgebender Färöer Beitrag in der internationalen Gourmetszene!

Die neusten Trends der hohen Patissierkunst wird am Sonntagnachmittag Dessertweltmeister Olivier Bajard aus Frankreich auf der ChefAlps-Bühne vorstellen. Seine berühmte Ecole Internationale de Pâtisserie in Perpignan ist ein Mekka für Fachleute und leidenschaftliche Hobbykonditore! Und mit Ángel León aus Spanien kommt der unbestrittene „Chef del Mar“ unter den Spitzenköchen nach Zürich. Statt Gemüse- unterhält León Planktongärten und erschafft wie kein anderer in der Haute Cuisine unglaubliche Gerichte, Saucen, Suppen und Cocktails aus allem, was das Meer hergibt: vom Fisch und Schalentier bis hin zum Einzeller. Als glühender Verfechter der nachhaltigen Fischerei beteiligt sich Ángel León zudem an mehreren Forschungsprojekten!

Für Furore sorgt am Montag, 19. Mai, um 9.30 Uhr mit Sicherheit auch Virgilio Martínez aus Peru. Bei Lateinamerikas führendem Natural Cooking-Avantgardist bestimmt Mutter Natur, was auf den Tisch kommt. In Zürich wird der Shootingstar Gerichte aus traditionellen und von ihm wieder entdeckten ungewöhnlichen Kostbarkeiten aus dem Pazifik, den Anden und dem Dschungel Perus vorstellen. So beispielsweise „Kartoffel- Püree mit Andenkraut aromatisiert“ oder „Ente auf Jakobsmuscheln mit Tigermilch aus Tumbo, Sellerie und Tigermilch-Gel“. Auch in Europa hat sein kulinarisches Konzept bereits Fuss gefasst: Sein Restaurant LIMA in London ist bereits mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. In der „World‘s Best Restaurant List 2014“ stieg er übrigens gerade von Platz 50 auf Rang 15 auf und wurde mit dem „Highest Climber Award“ ausgezeichnet.

Inspirierende Ideen gibt darüber hinaus am Montag neben Stefano Baiocco aus Italien, der einige seiner ausgefallenen avantgardistischen Gewürzpflanzen-Gerichte vorstellen wird, mit Sicherheit auch Daniel Achilles aus Deutschland. GaultMillaus „Koch des Jahres 2014“ wird mit raffinierten Kreationen wie „Ostseeschnäpel mit Sanddorn“ oder dem extravaganten Dessert „Schieferstück und die Duftstoffe des Riesling“ seine Philosophie „ganznah“ und „weiterdraussen“ aus Berlin auf der Bühne demonstrieren und eindrucksvoll aufzeigen, dass es sich lohnt, heimische Produkte aus der unmittelbaren Umgebung in der Haute Cuisine einzusetzen. Der spanische Naturküche-Avantgardist Josean Alija wird die Symposiumsteilnehmer in die Raffinessen seines experimentellen kulinarischen Spiels mit den Essenzen der Erde und ihren Produkten einweihen: „Aroma, Ästhetik, Texturen, Geschmack – das sind die Grundzutaten einer authentischen, persönlichen Küche“, lautet seine Kurzformel dazu.

Andreas Döllerer aus Österreich, kreativer Vorreiter unter den jungen Spitzenköchen seines Landes, unter anderem mit 18 GaultMillau-Punkten und vom Fallstaff als „Gastronom des Jahres“ ausgezeichnet, wird Kreationen seiner Erfolgsgeschichte „Cuisine Alpine“ vorstellen. Der heimatverbundene Name dokumentiert die Basis seiner herausragenden Küche, die konsequent auf regionalen Gemüsesorten, Kräutern, Milchprodukten sowie auf Fleisch und Fisch aus Österreich basiert.

Gipfeltreffen der Haute Cuisine

Abgerundet wird der gastronomische Gipfeltreff nicht zuletzt durch die persönliche Begegnung mit den Botschaftern der ChefAlps, die mit ihrem Namen für die Qualität des Symposiums bürgen: Am Sonntag, 18.5., werden die Spitzenköche Andreas Caminada und Benoît Violier aus der Schweiz sowie Heinz Reitbauer aus Österreich und am Montag, 19.5., Thomas Dorfer aus Österreich und Norbert Niederkofler aus Italien im Publikum anzutreffen sein. Ebenso wie viele weitere namhafte Spitzenköche, die sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen, ihren Kolleginnen und Kollegen über die Schulter zu schauen und mit ihnen gemeinsam über die neusten kulinarischen Trends zu diskutieren.

Innovative Gourmetprodukte in der Markthalle entdecken!

Während des ganzen Symposiums bietet die sogenannte „Markthalle“ viele Möglichkeiten, Kontakte zu pflegen und neue Verbindungen zu knüpfen. Hier können die Symposiumsteilnehmer überdies an den Ständen innovativer Produzenten und Anbieter aussergewöhnliche Ausstattungen, hochwertige Tableware und nicht alltägliche Produkte für die Gourmetküche kennenlernen und degustieren.

Tickets sind online erhältlich sowie vor Ort an der Tageskasse

Profis und Nachwuchstalente sowie auch Gourmethobbyköche werden an der ChefAlps mit Sicherheit neue Impulse und Anregungen zur Umsetzung in ihrer eigenen Küche mitnehmen können! Um der Schlange an der Tageskasse vor Ort zu entgehen, empfiehlt es sich, diese Woche noch den Vorverkauf zu nutzen und sich ein Ticket zu sichern: online erhältlich via Starticket unter http://www.chef-alps.com/de/tickets/.

Detailinformationen sind unter www.chef-alps.com zu finden. 

Joachim Wissler und Jonnie Boer kommen Ende Mai nach Zürich

Die ChefAlps 2013

Das Programm der nächsten ChefAlps, wird immer spannender: Mit Joachim Wissler, dem „Koch der Köche 2012“ aus Deutschland, und Jonnie Boer, kulinarischer Top-Rock’n Roller aus den Niederlanden, haben zwei weitere Drei-Sterne-Köche ihr Kommen zugesagt! Die beiden ergänzen den bereits attraktiven Kreis der internationalen Top-Köche, die ihre kulinarischen Konzepte auf der Bühne in der Zürcher Eventhalle StageOne am 26. und 27. Mai 2013 vorstellen werden.

Nutzen aus dem ziehen, was gezeigt wird, Netzwerke bilden, weiterkommen, besser werden – das ist die Botschaft der ChefAlps, die im vergangenen Jahr mit über 1’000 Besuchern eine erfolgreiche Premiere feierte. Die Vorbereitungen zur zweiten Ausgabe des Fachsymposiums laufen auf Hochtouren.

Nun steht aktuell fest: Joachim Wissler (3 Michelin-Sterne, 19,5 GaultMillau-Punkte, 4 Hauben, Nr. 23 – World’s Best, Restaurant Vendôme, Bergisch Gladbach / D, www.schlossbensberg.com ) und Jonnie Boer (3 Michelin-Sterne, Nr. 33 – World’s Best, Restaurant De Librije, Zwolle / NL, www.librije.com ) bereichern den Kreis der Topköche, die ihre trendsetzenden Kreationen und zukunftsweisende kulinarischen Konzepte in Bühnenshows an der ChefAlps präsentieren werden.
Neben Wissler und Boer sind dies bislang nun: aus Deutschland Tim Raue (2 Michelin-Sterne, 19 GaultMillau-Punkte, Restaurant Tim Raue, Berlin, www.tim-raue.com ), aus Spanien Joan Roca (3- Michelin-Sterne, Nr. 2 – World’s Best, Restaurant El Celler de Can Roca, www.cellercanroca.com ), aus Italien Massimo Bottura (3 Michelin-Sterne, Nr. 5 – World’s Best, Restaurant Osteria Francescana, Modena, www.osteriafrancescana.it ), aus Schweden Björn Frantzén und Daniel Lindeberg (2 Michelin- Sterne, Nr. 20 – World’s Best, Restaurant Frantzén/Lindeberg, www.frantzen-lindeberg.com ) und aus der Schweiz Tanja Grandits (2 Michelin-Sterne, 17 GaultMillau-Punkte, Restaurant Stucki, Basel www.stuckibasel.ch ), Denis Martin (1 Michelin-Stern, 18 GaultMillau-Punkte, Restaurant Denis Martin, Vevey, www.denismartin.ch ) und Rolf Mürner (Pâtissier-Weltmeister, Bestes Dessertbuch der Welt, Innovativer Trendsetter 2012, www.swisspastrydesign.ch ).

Die ChefAlps verspricht also auch in diesem Jahr ein echter Mehrwert zu werden für alle, die wissen wollen, wohin die Reise in der Haute Cuisine und Pâtisserie gehen wird. Der Mix aus Bühnenshows,
Medienmitteilung, Diskussion, Ausstellung und viel Gelegenheit zum Get together bietet einzigartige Möglichkeiten, sich fachlich weiterzuentwickeln und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen: für Spitzenkräfte und Nachwuchstalente aus der Gastronomie und Hotellerie sowie gleichermassen für ambitionierte Gourmet-Hobbyköche!

www.chef-alps.com.

Am Wochenende nach Brandenburg

Am 15. und 16. September ein buntes Fest, mit dem die Region Facetten des ländlichen Lebens vorstellen will – Erntekronenwettbewerb und neue Königin – Meister im Gespannpflügen – Heedekorn

Auf Initiative des Verbands zur Förderung der Entwicklung des ländlichen Raumes pro agro sowie des Landesbauernverbands Brandenburg startet am kommenden Wochenende das 9. Brandenburger Dorf- und Erntefest in der Niederlausitz-Gemeinde Muckwar. Nach der Eröffnung durch Ministerpräsident Matthias Platzeck und Agrarminister Jörg Vogelsänger wird hier an zwei Tagen (15. und 16. September) ein buntes Fest gefeiert, mit dem die Region Facetten des ländlichen Lebens vorstellen will. Muckwar ist ein Ortsteil der Gemeinde Luckaitztal im Amt Altdöbern (Landkreis Oberspreewald-Lausitz). Am Sonntag steht die 666-Jahr-Feier der Ersterwähnung von Muckwar im Fokus.

Erntekronenwettbewerb und neue Königin
Traditionell gehören zum Programm des Brandenburger Dorf- und Erntefests der große Festumzug, der Erntekronen- und der Ernteköniginnenwettbewerb sowie der Bauernmarkt mit Erzeugern und Handwerkern aus Brandenburg. 100 Tage vor dem 9. Brandenburger Dorf- und Erntefest wurde bereits die neue Luckaitztaler Erntekönigin gekrönt. Carina Läser aus Wormlage ist Leiterin der Milchviehanlage in Peickwitz und im Luckaitztaler Ortsteil Schöllnitz aufgewachsen.

In der Tradition der Erntefeste wird durch den Brandenburger Landfrauenverband der Erntekronenwettbewerb ausgerichtet. Alljährlich wetteifern Bewerber aus ganz Brandenburg mit ihren Erntekronen um die ersten Plätze und um den Titel „Publikumsliebling“. Nach längerer Pause beteiligen sich in diesem Jahr auch die Frauen aus den Landfrauenverband Niederlausitz mit einer Erntekrone beim Landeswettbewerb. Sie wollen es sich nicht nehmen lassen, beim 9. Dorf- und Erntefest, das in ihrer Region stattfindet, mit einer Krone dabei zu sein und sich der Jury zu stellen. Damit sind 19 Anmeldungen eingegangen. Allein sieben Kronen kommen aus der Gemeinde Luckaitztal. Die Landfrauen des Heimatvereins Lindenau bringen nicht nur ihre fertige Erntekrone mit, sie zeigen im Ausstellungszelt, wie aus tausenden Ähren eine Krone entsteht. Erstmals beteiligt sich der Traditionsverein Boblitz aus der Region. Angemeldet wurde auch eine polnische Erntekrone der „Folksgruppe Goscieszanki“ aus dem Kreis Zagan.

Meister im Gespannpflügen
Die 2. Offenen Ostdeutschen Meisterschaften im Gespannpflügen werden in diesem Jahr im Rahmen des 9. Brandenburger Dorf- und Erntefestes durchgeführt. Im Anschluss gibt es auf der Wettkampffläche das Geschicklichkeitsfahren mit Leiterwagen, Falknervorführungen und Theateraufführungen zu Pferde aus dem Luckauer Ortsteil Paserin.

Heedekorn
Einen Schwerpunkt des Dorf- und Erntefests in Muckwar bildet der Buchweizen, örtlich auch als „Heedekorn“ bezeichnet, der aufgrund seiner geringen Ansprüche an die Bodenverhältnisse schon vor langer Zeit Einzug in die Calauer Schweiz und das Luckaitztal gehalten hat. So werden auf einer eigens angelegten Fläche historische wie gegenwärtig kultivierte Pflanzen präsentiert, darunter auch Buchweizensorten. Hier geben fachkundige Einwohner ihr Wissen zu dieser Pflanze weiter. Schließlich können sich die Besucher auch Buchweizenplinse schmecken lassen oder Buchweizenhonig probieren. Für Kinder gibt es den Streichelzoo und die Aktiv-Olympiade entlang der Dorfstraße.

666 Jahre Dorfgeschichte
Am Sonntag (16. September) steht die 666-Jahr-Feier der Ersterwähnung von Muckwar im Fokus. Zu den Programmhöhepunkten gehören ein Wettbewerb im Holzrücken sowie das Kranzreiten: Für Kinder wird Pittiplatsch die Bühne erobern.

Bergbaulandschaft im Wandel
Muckwar ist ein Ortsteil der ländlichen Gemeinde Luckaitztal. Der Name leitet sich vom Bach Luckaitz ab, der in der Gegend entspringt. Das Dorf hat sich mittlerweile mit seinen Erntefesten, bekannt als Luckaitztaler Bauerntag, einen Namen gemacht. Einen Höhepunkt bildet dabei neben dem Erntekronenwettbewerb und anderen traditionellen Erntetechniken das Schaupflügen vor Jury und Publikum. 2010 zählte zu den Teilnehmern neben erfahrenen Landwirten auch ein Neunspänner mit jungen Männern der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde.

Das Amt Altdöbern mit seinen Gemeinden Altdöbern, Bronkow, Luckaitztal, Neupetershain und Neu-Seeland liegt südlich des Spreewalds im Lausitzer Seenland im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Geprägt durch die ehemaligen Tagebaue, Gräbendorf, Greifenhain und Sedlitz sind die Bergbaufolgelandschaften mitten im Wandel zu einer agrarisch und touristisch genutzten, attraktiven Region.

In den Gemeinden Bronkow und Luckaitztal, an einem Ausläufer des Niederlausitzer Landrückens, der Calauer Schweiz, gelegen, laden Wander- und Radwanderwege durch die bewaldete Hügellandschaft zur aktiven Erholung ein. Rund um den Ort gibt es 32 Kilometer Radwanderwege beziehungsweise fünf Wanderwege. Das Dorf Muckwar (niedersorbisch Mukwaŕ) gehört zum Naturpark Niederlausitzer Landrücken, eingebettet zwischen den Naturschutzgebieten „Calauer Schweiz“ und „Teichlandschaft Buchwäldchen/ Muckwar“. Sehenswert sind in Muckwar die Bockwindmühle, Wassermühlen, Ausstellungen mit historischer Technik, ein uralter Opferstein, das Wildtiergehege, die Töpferei, die Ziegelei, die Straußenfarm. -red

Gourmet Report wünscht seinen Lesern ein entspanntes Wochenende

Wein für die Kapelle

In diesen Tagen, in denen viel von Rettungsschirmen die Rede ist, werden immer mehr kulturellen Institutionen die Gelder entzogen. Das piemontesische Weingut Tenuta Tenaglia hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um mit eigenen Mitteln den Verfall aufzuhalten. Ein Modell mit Zukunft, das die Eigentümerin Sabine Ehrmann auf der ProWein vorstellen will.

Malerisch zieht es sich über einen Bergkamm hinweg: das Santuario di Crea, Unesco-Welterbe, besteht aus einem Kloster und 23 Kapellen, die in einer der schönsten Gegenden des Piemont stehen, dem Monferrato. Einen kleinen Makel gibt es allerdings: Die Kapellen werden baufällig, und das Geld für die Sanierung ist knapp.

Eine ähnliche Situation gab es vor ungefähr 400 Jahren schon einmal. Damals errichtete der Gouverneur von Moncalvo mit dem Spitznamen La Tenaglia, im Deutschen die Beißzange, gleich unterhalb des Santuario ein Weingut, um zwischen zwei Kriegen die nötige Erholung und den richtigen Wein, nämlich den eigenen, zu genießen. Er entschloss sich, die allfällige Sanierung der Kapelle Nummer drei finanziell zu unterstützen. Flugs sammelte er zusätzliche Steuergelder ein. Die heutige Besitzerin des Weingutes Tenuta Tenaglia, Sabine Ehrmann, hat es nicht ganz so einfach – ihr fehlt die Befugnis, Gelder von Amts wegen einzutreiben. Aber das Weingut produziert hervorragenden Wein, und die Verbindung von Wein und Religion ist von jeher eine sinnliche.

Also entwickelt die gebürtige Allgäuerin mit ihrem italienischen Team den Cappella III del Sacro Monte di Crea, einen formidablen Barbera del Monferrato. Ein Teil des Erlöses aus dem Weinverkauf fließt direkt in die Sanierung der Kapelle. „Damit schaffen wir eine klassische Win-win-Situation: Unsere Kunden bekommen einen hervorragenden Wein zu einem vernünftigen Preis, wir können das Santuario unterstützen, und das Santuario kann seine Kapelle sanieren“, erklärt Sabine Ehrmann.

Auf der Fachmesse ProWein, die Anfang März in Düsseldorf stattfindet, wird sie den Wein erstmals in Deutschland vorstellen. „Das Modell, mit Wein kulturelle Institutionen zu unterstützen, können wir uns auch für andere Einrichtungen vorstellen. Schließlich ist derzeit mehr als eine Kapelle von finanziellen Engpässen bedroht“, betont die verantwortungsvolle Unternehmerin. Dass sie mit ihrer Idee auf einem guten Weg ist, glaubt auch Giancarlo Berto. Er ist der Bürgermeister von Serralunga di Crea, der kleinen Stadt, zu der das Weingut gehört, und möchte jetzt mehr Patenschaften für die Kapellen vom Monte di Crea installieren.

Die Fachmesse ProWein findet vom 4. bis 6. März 2012 in Düsseldorf statt. Die Tenuta Tenaglia hat ihren Stand in Halle 3, Stand F 99.

Vom FEINSCHMECKER: Die besten Weingüter in Deutschland 2012

Trotz des schwierigen Jahrgangs 2010 und einer kleinen Ernte konnten die deutschen Winzer in den letzten Monaten eine ganze Reihe von weißen Spitzenweinen vorstellen – und dazu auch exzellente Rotweine aus dem Jahrgang 2009. Diese Erfolge haben sich in der aktuellen Bestenliste der deutschen Weingüter und Winzergenossenschaften niedergeschlagen, die das Magazin DER FEINSCHMECKER aus dem Hamburger JAHRESZEITEN VERLAG in seiner neuesten Ausgabe veröffentlicht (jetzt am Kiosk für 9,95 Euro).

In einem reich illustrierten Taschenbuch, das dem DER FEINSCHMECKER beiliegt, werden insgesamt mehr als 900 Weinbaubetriebe präsentiert, alle mit Adresse und aktueller Bewertung. Die Besten der Besten werden zudem mit einem Kurzporträt vorgestellt, ergänzt durch ausgewählte Weinempfehlungen. Die Bewertungen basieren auf den Erfahrungen bei etlichen verdeckten, d.h. anonymisierten Weinproben, bei denen die DER FEINSCHMECKER-Weinjury in den Monaten August und September mehrere tausend Weine verkostet hat.

Vom hauseigenen Gemüsegarten auf die Speisekarte

Schon mal was von Ochsenherz gehört? Die auch als „cuore di bue“ bekannte, im deutschen Raum wenig gehandelte, Fleischtomatensorte verfeinert beispielsweise Soßen. Ab Juni wird diese ursprüngliche Gemüsesorte sowie viele alte Salat- und Kräutersorten im neuen über 2.000 Quadratmeter großen Gemüsegarten des Hotel-Restaurants Ole Liese angebaut.

Passend zu der Neuheit wird Autor Jens Mecklenburg am 25. Mai 2011 sein aktuelles Buch „Raritäten mit Biss – Alte Gemüsesorten und Wildkräuter neu entdeckt“ in der Ole Liese vorstellen. Wildkräuter-Expertin Anja Christiansen ist mit dabei und präsentiert natürliche Wildkräuter aus ihrer Gärtnerei „Wilde Kost“, die auch auf der Speisekarte der Ole Liese zu finden sind – Lesung mit Aperitif und 5-Gang-Menü ab 35 Euro pro Person – Reservierungen unter Tel. 0 43 81 / 9 06 90 erbeten – weitere Informationen und Übernachtungsanfragen über www.ole-liese.de

Nachhaltiger Konsum und gesunde, heimische Lebensmittel liegen im Trend. Für die Gastgeber des Hotel-Restaurants Ole Liese, Oliver und Birthe Domnick, ist dieses Thema besonders wichtig. „Sowohl in unserem Restaurant 1797 als auch im bodenständigen Restaurant Ole Liese kommen nur Speisen auf den Tisch, deren Produzenten bekannt sind und deren Herkunft zurückverfolgt werden können. Wir arbeiten im Schwerpunkt mit regionalen Anbietern zusammen und sind darauf bedacht, dass Spezialitäten aus besonders nachhaltigen Gebieten der Erde kommen“, so Gastgeber Oliver Domnick.

Doch damit nicht genug: Die Familie hat sich zusammen mit Küchenchef Richard Kahl für einen eigenen Gemüsegarten entschieden. Direkt vor der Haustür auf rund 2.000 Quadratmetern Fläche erstrahlen inmitten der Gutsgemeinschaft ab Juni vergessene Gemüsearten wie Ochsenherz und Urmöhre, aber auch alte Salatsorten und zahlreiche Wildkräuter. Diese werden vom Küchenchef Richard Kahl sorgfältig zu köstlichen Leckereien und Beilagen verarbeitet und verfeinern damit die Speisen in den beiden Restaurants.

Auf „Raritäten mit Biss – Alte Gemüsesorten und Wildkräuter neu entdeckt“ hat sich auch der Autor und Journalist Jens Mecklenburg verschrieben. Am 25. Mai 2011, ab 19 Uhr, präsentiert er sein gleichnamiges Buch in der Ole Liese. Dazu gesellt sich Anja Christiansen, Wildkräuter-Expertin aus Blunk, die wilde Raritäten aus ihrer Gärtnerei „Wilde Kost“ mit im Gepäck hat und dem Publikum bei feinsten Speisen vorstellen wird. Die Lesung mit Aperitif und einem Fünf-Gang-Menü kostet 35 Euro pro Person.

Weitere Informationen sind erhältlich unter www.ole-liese.de oder per E-Mail an info@ole-liese.de, ebenso Zimmerbuchungen möglich.

Jeder vierte Deutsche träumt vom Jobwechsel

Der Mai macht nicht alles neu: repräsentative Umfrage über Veränderungsbereitschaft der Deutschen

Entgegen des Sprichwortes „Alles neu macht der Mai“ wollen die Deutschen ihr Leben offenbar nicht radikal umkrempeln. Wie das Magazin Reader’s Digest in seiner Mai-Ausgabe berichtet, sind 41 Prozent der Deutschen derzeit mit ihrem Leben zufrieden und würden selbst dann nichts daran verändern, wenn sie keinerlei Nachteile befürchten müssten. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungs­forschungsinstituts Emnid unter 1003 Befragten im Auftrag des Magazins Reader’s Digest.

Veränderungsbereitschaft besteht am ehesten im Beruf. Hier träumt im Durchschnitt jeder vierte Deutsche von einem neuen Job (26 Prozent); in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen sind es sogar 42 Prozent. 19 Prozent der Deutschen lockt ein Ortswechsel. Während Sachsen und Thüringer sich als besonders standorttreu zeigen (nur zwölf Prozent zieht es woanders hin), kann sich ein Viertel der Bewohner von Hessen, Rheinland-Pfalz und des Saarlands sowie von Baden-Württemberg durchaus einen anderen Lebensmittelpunkt vorstellen.

Auf die Geborgenheit im Kreis der Familie und Freunde wollen die Deutschen noch weniger verzichten. So gaben nur acht Prozent in der Umfrage an, sie würden ihre familiäre Situation ändern. Selbst von den Alleinstehenden möchten das nur 15 Prozent. Ganz abgeschlagen in der Umfrage für Reader’s Digest landete auf dem letzten Platz der Partnerwechsel. Dazu wären nur vier Prozent bereit. Fazit: Statt „Alles neu macht der Mai“ herrscht die Meinung vor „Da weiß man, was man hat.“

Eat, Pray and Love

Passend zum Kinostart der Verfilmung des Bestsellers „Eat, Pray and Love“ mit Julia Roberts möchte BLUEBIRD TRAVEL Ihnen Reise-Ideen auf den Spuren dieses Filmes vorstellen. Der Film erzählt die Geschichte einer Frau auf der Suche nach sich selbst, nach Lebenslust und Liebe – quer durch Italien, Indien und Indonesien. Wenn Sie gerne selbst auf den Spuren des Films wandeln und neue Lebenserfahrungen sammeln möchten, dann sind hier die passenden Ideen:

Indien: Kokospalmen, Hausboot und Gewürze
Indiens exotischer Süden begeistert mit seiner einmaligen Natur und seiner beeindruckenden kulturellen Vielfalt. Prunkvolle Tempelanlagen, monumentale Heiligtümer sowie traditionelle Tanz- und Musikkunst sind Ausdruck der hinduistischen Lebensweise. Wo erwarten uns 1900 km idyllischer Kanäle und malerischer Lagunen – außer in den Backwaters Keralas? Wo findet sich ein besserer Ort, der uns wieder aufmerksam zu lauschen, zu fühlen und zu sehen lehrt, als ein behagliches Hausboot, das durch die palmengesäumten Wasserstraßen gleitet?

Indien: Ayurveda: Balsam für Körper, Geist & Seele
Die Jahrtausende alte indische Heilkunst Ayurveda („Die Wissenschaft des Lebens“) zielt auf eine individuell abgestimmte Reinigung und Regeneration von Körper, Geist und Seele ab. Ob Sie voll und ganz in die Welt des Ayurveda eintauchen oder eine Behandlung auch mit anderen Aktivitäten verbinden möchten – BLUEBIRD TRAVEL bietet ein große Auswahl an hervorragenden Ayurveda-Hotels an den Stränden Keralas, in den Backwaters, im Hochland Südindiens oder auch das berühmte „Ananda – In the Himalayas“ am Fuße der Himalaya-Kette.

Bali: “Eat, Love & Pray” – ein ganz besonderer Ausflug
Passend zur Verfilmung des Bestsellers stellt Ihnen BLUEBIRD TRAVEL einen ganz besonderen Ausflug auf Bali vor: Die liebreizende Hauptfigur des Films ist auf der Suche nach den besten Weg zu Lebensfreude, Liebe und inneren Ausgeglichenheit. Dies möchte BLUEBIRD TRAVEL auch seinen Gästen gerne ermöglichen. Bei diesem Ausflug besuchen die Reisenden einen Astrologen und einen Priester, bringen Ruhe in Ihre Gedanken, in dem Sie traditionelle Handwerkskünste erlernen und sich bei einem Kochkurs ganz der Liebe für gutes Essen hingeben. In einem traditionellen Spa können sich die Teilnehmer anschließend im Swimming Pool mit Blick über die Reisfelder erfrischen und sich von einer balinesischen Massage verwöhnen lassen.

www.bluebirdtravel.at