F&B-Controlling durch Kennzahlen und Excel

Die steigenden Kosten im F&B-Bereich zwingen die Abteilungsleiter dazu, Betriebsabläufe ständig zu optimieren und die vorhandenen Ressourcen effizient einzusetzen. Gerade hier kann ein Controllingsystem, unterstützt mit MS Excel, schnelle und nachhaltige Wirkung erzielen, ohne dafür viel Zeit zu benötigen. Wie das möglich ist, wird den Teilnehmern in den Seminaren „MS Excel fortgeschrittene Anwendungen im F&B-Bereich“ und „Controlling im F&B einführen“, welche von der Firma F&B Support vom 28. bis 30. Oktober in Düsseldorf angeboten werden, aufgezeigt.

Im eintägigen Excelseminar lernen die Teilnehmer, wie sie mit Pivot-Tabellen, Arbeiten von Listenbereichen, Datenbankfunktionen und Generieren von Diagrammen zahlreiche Tätigkeiten im Betrieb rationeller und effektiver durchführen können.

Im anschließenden Controllingseminar ermitteln sie notwendige Kennzahlen, werten diese aus und beurteilen die Ergebnisse. Im Anschluss erstellen die Teilnehmer mit Hilfe von MS Excel ein Steuerungs- und Kennzahlensystem, welches sie direkt am nächsten Tag in ihren Betrieben einsetzen können.

Die Seminare können einzeln oder im Paket gebucht werden. Bei der Anmeldung zu beiden Seminaren erhält der Teilnehmer 25% Rabatt auf die Seminargebühr.

Telefon 02154 953 52 45,
www.f-bsupport.de

Charlotte mit neuem Stadtzentrum

Charlotte mit neuem Stadtzentrum

Bis 2010 wird sich North Carolinas „Queen City“ in eine

abwechslungsreiche Unterhaltungsmetropole verwandeln

North Carolinas größte Metropole im Wandel: Zu der bereits vorhandenen Anzahl an Veranstaltungsorten kommen in Charlotte nun noch mehr Unterkünfte und Vergnügungs-Möglichkeiten dazu. Bis 2010 werden drei Hotels, mehrere Restaurant-Komplexe, eine New Yorker Nachahmung des BlackFinn Restaurants, ein Bowling-Zentrum sowie einige Nachtlokale entstehen.

Dank des sehr gut ausgebauten Straßenbahn-Netzes ist Charlotte bereits eine beliebte Vergnügungs- und Ausgehstadt. Doch durch die Erweiterung des Stadtzentrums wächst nun auch die Auswahl. Neben einem Ritz-Carlton und dem Hotel Sierra werden so genannte EpiCentres, die Steakhäuser, Irish Pubs, italienische Bistros, Kinos und vieles mehr beinhalten, errichtet. Ein weiterer Höhepunkt wird das BlackFinn Restaurant sein, wo auf 32 Großleinwänden Sportsendungen übertragen werden. Für Musikfreunde ist das Howl at the Moon genau das Richtige: Die Musiker erfüllen, ob auf einem Stutzflügel, einem Saxofon, einer Gitarre oder einem Schlagzeug spielend, jeden Publikumswunsch. Ausgehfreudige sind hingegen in Dale Earnhardts, Jr.’s Whisky River gut aufgehoben.

Durch den Ausbau des Stadtzentrums wird Charlotte nicht nur Anziehungspunkt für Jung und Alt, sondern auch für Familien und internationale Besucher werden. Nähere Informationen zur Stadterweiterung unter www.charlottecentercity.org oder www.charlottesgotalot.com

Allgemeine Informationen zum US-Bundesstaat unter www.visitnc.de

Tunfisch im Mittelmeer bis 2012 ausgestorben?

Tunfisch im Mittelmeer bis 2012 ausgestorben?


Fangsaison im Mittelmeer wird gestartet. WWF-Prognose: Totaler Kollaps der Bestände wegen Überfischung

Der Blauflossen-Thunfisch im Mittelmeer wird, wenn sich nichts ändert, bis zum Jahr 2012 ausgerottet sein. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF nach Analyse der Populationsbestände und der vorhandenen Zahl an fortpflanzungsfähigen Tieren. Die Fangsaison für den Blauflossen-Tunfisch im Mittelmeer wird traditionell Mitte April eingeläutet. Zu der offiziellen Fangquote kommt nach WWF-Angaben eine Dunkelziffer an illegalen Fängen. Zwar hat die EU kurzfristig die Fangsaison um zwei Wochen verkürzt, doch damit wird die Jagd auf Tunfisch trotzdem noch in der Laichsaison, die im Mai beginnt, stattfinden.

Der WWF hatte in der Vergangenheit wiederholt einen kompletten Fangstopp bis zur Erholung der Bestände, die in den vergangenen 50 Jahren um etwa 75 Prozent eingebrochen sind, gefordert. Neuste Untersuchungen haben jetzt ergeben, dass die fortpflanzungsfähige Population bis 2012 ausgelöscht sein wird. Danach droht die unwiederbringliche Ausrottung der Tunfische im Mittelmeer. „Es ist absurd, die Fangsaison zu eröffnen, während die Bestände kollabieren.
Die Art könnte in den nächsten drei Jahren verschwinden und die Fischindustrie will wieder zum Tagesgeschäft übergehen“, so WWF-Fischereiexpertin Karoline Schacht.

Fang und Verzehr von Blauflossen-Tunfisch (auch Roter Tunfisch genannten) haben in den Mittelmeeranrainern eine lange, stark verankerte Tradition, die jedoch durch das Aussterben der Tierart bald der Vergangenheit angehören könnte. Erst Anfang April hat das Fürstentum Monaco als erster Staat der Erde komplett auf Blauflossen-Tunfisch verzichtet. Alle Restaurants, Einzelhändler und Chefköche haben die bedrohte Art aus ihren Regalen und von ihren Speisekarten genommen. Diese Maßnahme will Monaco so lange durchführen, bis sich die Bestände von der Jahrzehnte andauernden Überfischung erholt haben. „Ob es jedoch jemals wieder Blauflossen-Tunfisch in dem Fürstentum geben wird, ist nach derzeitigem Stand der Dinge mehr als zweifelhaft“, sagt Karoline Schacht. „Die Vertragsstaaten und die Fischindustrie müssen sich Monaco zum Vorbild nehmen und den Tunfisch-Fang im Mittelmeer einstellen.“ Dies sei die letzte Chance, den Blauflossen-Tunfisch zu retten.

Mais

Maisgesundheit

Natürliche Abwehrkräfte nutzen

Gelingt es, die im Mais vorhandenen natürlichen Abwehrkräfte zu nutzen, könnte der Maisanbau bald mit weniger Pflanzenschutzmitteleinsatz erfolgen. Mais gehört zu den wichtigsten Nahrungs- und Futterpflanzen weltweit. Krankheiten und Schädlinge führen jedoch zu großen Ernteverlusten. Die Larven des Maiszünslers beispielsweise fressen sich durch das Stängelmark der Pflanze.
Dagegen bildet die Maispflanze den wirksamen Schutzstoff Benzoxazinoid DIMBOA, allerdings nur in ganz jungen Pflanzen. Forscher des Wissenschaftszentrums Weihenstephan und der Technischen Universität München haben nun die genetischen Grundlagen dieses natürlichen Abwehrmechanismus der Maispflanze aufklären können. Ziel ihrer weiteren Forschungsarbeiten ist es, die Zeit, in der Schutzstoff gebildet wird, zu verlängern. Dazu wurden alte Maissorten nach Linien durchsucht, die auch in älteren Entwicklungsstadien noch hohe DIMBOA-Konzentrationen aufweisen. Mit zwei Linien, die deutlich bessere Abwehrkräfte entwickeln als andere Linien, züchten sie nun weiter und kombinieren diese abwehrstarken Linien mit ertragsstarken.
Da durch die genetische Analyse bekannt ist, auf welchen Chromosomen die gewünschten Gene sitzen, kann der gesamte Züchtungsprozess verkürzt werden. Mit Hilfe dieses so genannten „Smart breeding“-Verfahrens könnten schon in wenigen Jahren abwehrstarke Maispflanzen angebaut und der Pflanzenschutzmitteleinsatz deutlich eingeschränkt werden.

aid, Renate Kessen

Test: Teure Aufschläge für Tickets in Kartenbüros

Wer Veranstaltungskarten in einem Kartenbüro kauft, muss mit teuren Aufschlägen rechnen. Bis zu einem Viertel des Kartenpreises wird zusätzlich aufgeschlagen. Das zeigt ein aktueller AK Test bei 21 Kartenbüros. „Bei den Aufschlägen herrscht ein wahrer Dschungel, bei dem Konsumenten schwer durchblicken“, kritisiert AK Konsumentenschützer Harald Glatz. Wird die Veranstaltung abgesagt, zahlen zwei von drei Kartenbüros nur den reinen Kartenpreis zurück, aber nicht den Aufschlag.

Die AK hat vom 16. Februar bis 19. März die Aufschläge von Kartenbüros für Pop-Konzert-, Opern-, Theater- und Fußballmatchkarten erhoben. Erfragt wurden die Aufschläge der Kartenbüros bei einer telefonischen Bestellung und über das Internet sowie die Kosten der Zustellung der Karten. Ingesamt standen 21 Kartenbüros (14 haben eine Homepage) am Prüfstand (17 in Wien, jeweils zwei in Salzburg und der Steiermark).

Vermittlungsgebühren werden in der Regel in Prozent des Kartenpreises verrechnet und betragen im Normalfall zwischen null und 25 Prozent. KonsumentInnen tun sich bei den Kartenaufschlägen schwer, weil die Aufschläge unterschiedlich bezeichnet werden – Vorverkaufs-, Vermittlungs-, Bearbeitungsgebühr. Zusätzlich werden manchmal noch Service- und Systemgebühren für den Ausdruck der Karte oder die Bestellung von Karten über ein betriebsfremdes Ticketsystem verrechnet.

„Wer im Web bestellt, dem bleiben oft die vollständigen Informationen über die diversen Gebühren und ab und zu auch die Höhe der Versandkosten verborgen“, sagt Glatz. Bei neun von 14 (64 Prozent) Kartenbüros, die die Karten im Internet anbieten, fehlt die vollständige Information über diverse Aufschläge: Austria Ticket, VTM, Kartenbüro Praterstraße, ö-ticket, Kartenbüro Währing, Arena, Salzburg Ticketsverice, die Eintrittskarte, Hörmann. Jedes fünfte (3 von 14) Kartenbüro hat im Internet keine Information über die Versandkosten: Vienna Ticket Office, Kartenbüro Währing, Korecky. Ein Kartenbüro (ticket point) gab an, dass die Zustellung in der Vermittlungsgebühr enthalten ist. Andere verrechnen für die eingeschriebene Zustellung zwischen 2,65 und acht Euro.

Was noch dazu kommt: Teilweise stimmen die im Internet vorhandenen Preise nicht mit den mündlich erhaltenen Auskünften im Kartenbüro überein. Nur bei zwei der 14 Kartenbüros passen die vollständig vorhandenen Preisinformationen im Internet mit den Antworten im Kartenbüro zusammen: Jirsa, Allevent.

Fast zwei Drittel der Kartenbüros (13 von 21) zahlt bei Absage des Konzertes nicht den Gesamtpreis, sondern nur den reinen Kartenpreis zurück. Die Vermittlungsgebühr wird auf Grund der erbrachten Dienstleistung einbehalten. Lediglich acht erstatten den Preis komplett: ATT, Austria Ticket, NÖL, ticket point, ö-ticket, Jirsa, Kartenbüro Währing, Wr. Stadthalle (verrechnet aber an der Tages- und Abendkassa keine Gebühr). (Forts.)

Tipps der AK Konsumentenschützer
+ Erkundigen Sie sich, bevor Sie eine Karte bestellen, wie viel die Karten insgesamt kosten. Kartenbüros haben bei ihren Vermittlungsgebühren grundsätzlich eine freie Preisgestaltung.
+ Fragen Sie nach dem Kartenpreis und den Vermittlungsgebühren oder sonstigen Gebühren. Die Kartenbüros nennen zumeist gleich den Gesamtpreis. Sie wissen sonst nicht, wie viel Sie für die Vermittlung bezahlen.
+ Fragen Sie, ob bei Absage des Konzertes auch die Vermittlungsgebühren refundiert werden. Lassen Sie sich das am Besten schriftlich bestätigen.
+ An der Tages- oder Abendkasse der Stadthalle erhalten Sie die Karten für Stadthallen-Veranstaltungen ohne zusätzliche Vermittlungsgebühr. Achtung: Wenn Sie Karten für Stadthallen-Veranstaltungen telefonisch bestellen, wird das über ein Kartenbüro abgewickelt. In diesem Fall müssen Sie mit zusätzlichen Vermittlungsgebühren rechnen.
+ Manche Kartenbüros bieten auf ihren Wunsch die Besorgung von Karten für Veranstaltungen an, die sonst nicht in ihrem Programm sind.

Rungis Express

In dieser Woche kommt es endlich zum Showdown für den seit Monaten in der Insolvenz befindlichen Feinkostlieferanten Rungis Express in Meckenheim. Heute gaben die letzten beiden verbliebenen Interessenten ihre Offerten ab. Dem Insolvenzverwalter Dr. Andreas Ringstmeier sowie dem grössten Gläubiger der Firma der Deutschen Industriebank (IKB) in Düsseldorf liegt zum einen das Übernahmeangebot der Bremer Cool Chain Group (CCG) vor mit einer Bestandsgarantie für die drei Standorte Meckenheim, Berlin und Satteldorf. Dagegen steht ein Kaufangebot einer privaten Interessentengruppe um den Kölner Wirtschaftsprüfer Dr. Wolfgang Bornheim und die Ehefrau des bisherigen geschäftsführenden Gesellschafters George W. Kastner. Dies gilt aber nur für den Standort Meckenheim. Am Dienstag werden sowohl der Betriebsrat als auch der Vorstand der IKB über diese beiden Angebote beraten. Für Donnerstag wurde eine Gläubigerversammlung einberufen. Bei einer Übernahme durch die CCG könnten wohl die meisten der noch vorhandenen 130 Arbeitsplätze gesichert werden. CCG-Chef Christian Helms hat allerdings zur Bedingung gemacht, dass Kastner endgültig aus der Firma ausscheidet. Im Falle der „Kastner-Lösung“ würde das Lager in Satteldorf geschlossen und damit die bereits ausgesprochenen Kündigungen wirksam werden. Der Betriebsrat hatte sich heute geweigert einen entsprechenden Interessensausgleich zu unterschreiben mit dem offenbar der Weg für ein Comeback Kastners geebnet werden sollte. Ein Gewerkschaftsvertreter sprach in diesem Zusammenhang von einem Fall „versuchter Nötigung“.
Quelle: http://drinktank.blogg.de/