Grillfleisch

LAVES untersucht mariniertes Grillfleisch – vorwiegend Kennzeichnungsmängel

Ganz besonders in den Sommermonaten wird gegrillt, und das Angebot für mariniertes Fleisch ist groß. Grund genug für das Lebensmittel- und Veterinärinstitut (LVI) Oldenburg des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES), dieses Fleisch genauer unter die Lupe zu nehmen. Insgesamt sind bisher 61 Proben mariniertes, rohes Grillfleisch von Rind, Schwein und Geflügel untersucht worden.

Das Ergebnis: In einer Probe Putenbrustfleisch sind Salmonellen nachgewiesen worden. Dieses Fleisch stellt für den Verbraucher keine Gefahr dar, wenn es vollständig durchgebraten wird. Bei drei Proben war die angegebene Mindesthaltbarkeitsfrist zu lang bemessen und daher irreführend.

Darüber hinaus entsprachen bei weiteren 15 Proben die Bezeichnungen, unter denen das Fleisch verkauft wird, nicht den Anforderungen: (Marinierte) Steaks jeglicher Art, in deren Bezeichnung keine Tierart genannt wird, bestehen üblicherweise aus Rindfleisch. Bei elf Proben war das nicht der Fall. Es handelte sich um Schweinefleisch, und damit war die Verkehrsbezeichnung unzutreffend. In vier weiteren Fällen waren die Bezeichnungen (z. B. „Mariniertes Fleisch“ oder „Kurzbratenstücke“) zu ungenau, oder es fehlte ein Hinweis auf besondere, nicht zu erwartende Geschmacksrichtungen (z. B. Zitrone oder Rauch). Die Proben wurden durch die kommunalen Lebensmittelüberwachungsbehörden als Fertigpackung (20) aus den Kühlregalen und frisch aus den Bedientheken (41) entnommen.

Das Marinieren macht das Fleisch nicht nur würzig, sondern auch zarter. Allerdings können stark gewürzte Marinaden auch unangenehme Gerüche überdecken, wenn das Fleisch beispielsweise nicht mehr ganz frisch ist. Deshalb ist es erfreulich, dass bei Eingang der 61 Proben keine verdorben war – sie haben weder bei Aussehen und Geruch noch bei der mikrobiologischen Untersuchung Anzeichen von Verderb aufgewiesen.

Um einen ungetrübten Grillspaß zu gewährleisten, sollte das Fleisch möglichst gekühlt transportiert und bis zum Grillen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Rohes Fleisch sollte nicht mit anderen Lebensmitteln in Kontakt kommen, um die Übertragung von Keimen zu verhindern. Auch sollte Schweine- und Geflügelfleisch immer vollständig durchgebraten werden.

www.laves.niedersachsen.de

Volker Drkosch

Volker Drkosch eröffnet das Restaurant „Navette“ mit neuem Gourmetkonzept

In der Küche herrscht Hochbetrieb und auch auf dem Parkplatz vor dem Hotel rangieren heute häufiger als sonst die Kühlwagen von Deutschlands besten

Lieferanten. Behutsam laden sie kistenweise knackiges Gemüse aus ganz Europa, herrlich frische Obstsorten und beste Fleisch- und Fischspezialitäten aus. Der erfahrene Küchenprofi begutachtet alle angelieferten Waren selbst und geht mit der gesamten Küchenbrigade die Checklisten durch. Vom ersten Tag an soll alles reibungslos klappen und nichts vergessen werden. Alle Mitarbeiter ziehen an einem Strang: Stimmt die Blumendekoration? Sind alle neuen Teller und Gläser vollständig in die Schränke eingeräumt? Wenn die Gäste am Abend erst mal da sind, muss jeder Handgriff perfekt sitzen. Volker Drkosch und sein Team bleiben relativ gelassen, denn sie haben sich gründlich vorbereitet und freuen sich sehr auf die neue Gastgeberrolle im Restaurant „Navette“.

Das Restaurant hat in den letzten Wochen ein neues Gesicht erhalten: Nach ersten Änderungen wirkt es jetzt heller, moderner und bereits beim ersten Hinsehen spürt man schon den neuen, frischen „Spirit“. In den nächsten Tagen wird das Restaurant optisch durch eine Glaswand abgetrennt und auch die Fensterfront erhält durch mattierendes Milchglas einen völlig neuen Look. Für das Restaurant „Navette wurde auch eine neue CI kreiert – sie reicht vom neuen Schriftzug über ein frischeres Logo bis hin zu eigens angefertigten Speisekarten und wird bis Ende September vollständig umgesetzt sein. Darüberhinaus schmücken die kunstvollen Foodaufnahmen des bekannten Fotographen Thomas Ruhl die Restaurantwände.

Team:
Die siebenköpfige Küchenbrigade steht am Herd parat und im Restaurant wird Christos Netis künftig die Aufgabe als Oberkellner und Sommelier übernehmen. Der smarte Grieche kennt sich gut aus: In der Ente in Wiesbaden sammelte er Erfahrung im Umgang mit anspruchsvollen Gästen. Zusammen mit Volker Drkosch will er für spannende Inszenierungen bei Tisch sorgen.

Anspruchsvolle Speisekarte:
Der einfallsreiche Kochvirtuose präsentiert auf seiner Menükarte vielversprechend Kompositionen wie „Gebackener Langostino mit rosa Grapefruit, Himalayasalz und Olivenöl“, „Pochiertes Wachtelei auf Blumenkohlpüree und geräuchertem Heringskaviar“, „Asiatisch marinierter Sushituna mit Wildfang Garnele, Gurke und Koriander“ oder „Poelierter Rochenflügel auf Romanasalat mit Steinpilzreis und Kalbsschwanzessenz“, um nur einige Beispiele zu nennen. Drkosch experimentiert gern, dabei vereint er mit Vorliebe Gegensätzliches, wagt aber auch gekonnte Anlehnung an molekulare Kreationen wie „Aquadellenchip mit Tomaten-Gin-Luft“. Mit sicherem Gespür traut er sich auch an ungewohnte Geschmacksrichtungen und aromatisiert Gerichte mit Vadouvan, einem fermentierten, indischen Gewürz. Für sein gegrilltes Lammcarré hat er nach langem Suchen einen kleinen, feinen Produzent von Weidelamm in Irland ausgewählt.

Reservierungshotline:
Ab sofort ist eine Reservierungshotline freigeschaltet, sie lautet: 06142 -876-824. Anrufer werden direkt mit Volker Drkosch verbunden, so wird eine individuelle und optimale Beratung gewährleistet.
Das Restaurant „Navette“ im Columbia Hotel ist per Auto über die A 60, Ausfahrt Rüsselsheim-Königstätten leicht zu finden und liegt im Herzen des Rhein-Main Gebietes, rund 25 Autominuten von Frankfurt, Mainz oder Wiesbaden entfernt.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag von 12.00 bis 15.00 Uhr sowie von 19.00 bis 24.00 Uhr. Samstag bis Montag Ruhetag.

www.columbia-hotels.de