Vielfliegerprogramme von airberlin und British Airways kooperieren

Mitglieder können topbonus Meilen und Avios sammeln

Jetzt können airberlin Passagiere auch auf Flügen mit dem Codeshare-Partner British Airways Avios sammeln. Avios ist die neue Währung von British Airways für Vielflieger. Außerdem können diese Meilen für Prämienflüge eingelöst werden. Kunden des British Airways Executive Club können auf Flügen Avios sammeln und einlösen, die sowohl von airberlin als auch von NIKI durchgeführt werden. Bereits seit Juli dieses Jahres arbeiten die beiden Fluglinien – airberlin und British Airways – als Codeshare-Partner im Rahmen der oneworld®-Flugallianz zusammen, der airberlin im Frühjahr 2012 als Vollmitglied beitreten wird. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Vielfliegerprogrammen ist ein weiterer wichtiger Schritt beim Ausbau dieser erfolgreichen Partnerschaft.„Sowohl airberlin als auch British Airways sind für ihre Full-Service-Produkte und ihr ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt. Durch die Zusammenarbeit zwischen den Vielfliegerprogrammen haben die Teilnehmer jetzt noch mehr Vorteile: Sie können nun schneller Meilen für noch mehr attraktive Ziele innerhalb der Streckennetze von airberlin und British Airways sammeln.“, erläutert André Rahn, Director Marketing airberlin.

Gavin Halliday, British Airways‘ Area General Manager Europe and Africa, sagt: „Die heutige Ankündigung zeigt ein weiteres Mal, wie die Beziehung zu airberlin sich für unsere Kunden als immer wertvoller erweist. Wir freuen uns darauf, dass airberlin nächstes Jahr Vollmitglied der oneworld-Allianz wird.“

topbonus und Executive Club Mitglieder geben zum Meilensammeln bei der Buchung einfach ihre Vielflieger-Mitgliedsnummer an oder legen beim Einchecken ihre Karte vor. Die gesammelten topbonus Meilen und Avios werden automatisch dem Meilenkonto gutgeschrieben.

Aktuell nehmen bereits mehr als 2,7 Millionen Fluggäste am Vielfliegerprogramm topbonus teil und sammeln Meilen für Prämienflüge und exklusive Statusvorteile. topbonus Meilen können u.a. beim Fliegen, bei zahlreichen Partnern, wie zum Beispiel Hotels, Mietwagen, Versicherungen und Zeitschriften, sowie bei jeder Zahlung mit der airberlin Kreditkarte gesammelt werden.

www.gourmet-report.de/goto/air-berlin

Meilen sammeln: alles Betrug?

TEST Vielfliegerprogramme: Der Meilen-Flop: Gekaufte Tickets oft günstiger als Prämienflug

Wer dem Vielfliegerprogramm einer Fluggesellschaft beitritt, bekommt als Belohnung für die langjährige Treue nach jedem Flug die zurückgelegten Meilen gutgeschrieben. Hat der Kunde genügend Meilen zusammen, nimmt ihn die Fluggesellschaft als Belohnung einmal kostenlos mit. Ein gutes Geschäft für beide Seiten, möchte man meinen. Wären da nicht die Steuern und Gebühren, also Sicherheitsgebühren, Service-Entgelte und Kerosinzuschläge, die der Fluggast selbst zu tragen hat. Die nämlich sind in den letzten Jahren kräftig gestiegen. Das günstigste Bezahlticket ist heute oftmals billiger als der mühsam erflogene „Freiflug“. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt ein Test in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift REISE & PREISE ( www.REISE-PREISE.de ), wo sich 13 renommierte internationale Fluggesellschaften auf zwei Strecken – einer innereuropäischen nach Nizza und einer interkontinentalen Flugroute nach Bangkok – einem Gebührentest stellen mussten. Testteilnehmer Air France bucht Mitgliedern des beliebten Bonusprogramms „Flying Blue“ für den Flug nach Nizza an Frankreichs Promiküste Côte d’Azur 20.000 Meilen vom Konto ab und schickt dem Kunden zusätzlich eine Gebührenrechnung über € 211. Das billigste im Reisebüro erhältliche Air-France-Ticket hätte zum Testzeitpunkt € 175 gekostet – inkl. Steuern und Gebühren, versteht sich. Der Vielflieger zahlt unterm Strich € 36 drauf. Kein Einzelfall: Miles & More-Mitglieder von Lufthansa müssen für ein Prämienticket von Frankfurt nach Nizza sogar 30.000 Meilen opfern. Selbstbehalt an Gebühren:
€ 118.

Ärgerlich für den Kunden, denn ohne Meilen wäre er schon für € 99 ans Ziel gekommen. Auf der Fernstrecke ist das Prämienticket zwar durchweg günstiger als der reguläre Flugschein, doch auch hier klaffen Wunschdenken und Realität weit auseinander. Auf der untersuchten Bangkok-Route schnitt Emirates am besten ab. Grund: Die arabische Airline verzichtet seit geraumer Zeit auf Treibstoffzuschläge, so fallen die Gebühren mit € 96,21 vergleichsweise niedrig aus – bei einem Einsatz von 67.500 Meilen. Ungleich mehr kostet der Prämienflug bei Air France (80.000 Meilen, zu zahlende Gebühren: € 382), British Airways (80.000 Meilen, € 372) und Lufthansa (80.000 Meilen, € 311). Zu viel, so das Urteil der REISE & PREISE-Tester: Für einen Prämienflug in die thailändische Hauptstadt muss ein Flugreisender immerhin etwa achtmal nach Bangkok oder zehnmal nach New York fliegen. Wem dann für den erhofften Freiflug noch eine Rechnung über mehrere hundert Euro ins Haus flattert, der reagiert zu Recht mit Unverständnis, zumal reguläre buchbare Sondertarife nach Bangkok schon ab € 550 angeboten werden.

Gourmet Report meint: Airlines, der Verbraucher ist nicht dumm! Eure kleinen fiesen Tricks der permanenten Verschlechterungen merkt der Verbraucher genau. Als Verbraucher werden wir nicht loyal sein, wenn die Airlines uns immer nur veralbern!