Deutschlands Kinder sind wahre Reiseprofis

Deutschlands Kinder sind wahre Reiseprofis
Hotels.com Familien-Umfrage: Kinder und Jugendliche bereisen heute doppelt so viele Länder wie ihre Eltern im gleichen Alter

Wohin geht es in diesem Jahr während der Ferien? An die italienische Adriaküste oder in die Karibik? Vor rund 40 Jahren hätte sich diese Frage nicht gestellt, heute aber steht jungen Reisenden die ganze Welt offen. Das zeigt sich auch in ihrer Reiseerfahrung, denn Deutschlands Kinder und Teenager haben bereits im zarten Alter von 16 Jahren durchschnittlich sechs Länder besucht. Damit hat sich die Anzahl der von Kindern und Jugendlichen bereisten Destinationen im Vergleich zu deren Elterngeneration im gleichen Alter verdoppelt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage des weltweit führenden Hotelbuchungsportals www.Hotels.com unter mehr als 500 deutschen Familien.

Afrika nach Europa meistbereister Kontinent
Deutschlands Kinder und Jugendliche überschreiten oft Grenzen – und zwar besonders häufig die europäischen. Während ihre Eltern mit 16 Jahren durchschnittlich lediglich drei Länder besucht haben, können heranwachsende Kosmopoliten heutzutage im gleichen Alter einen Reisekatalog von durchschnittlich sechs Ländern vorweisen. Am meisten wird innerhalb Europas gereist. 98 Prozent der heutigen jungen Jetsetter verbrachten ihre Ferien im europäischen Ausland, bei ihren Eltern waren es sogar 99 Prozent. Zwecks Horizonterweiterung geht es heute aber auch oft über die Grenzen des heimischen Kontinents hinaus. 20 Prozent bereisten schon einmal Afrika, es folgen Nord- und Südamerika (18 Prozent), Asien (12 Prozent) und Australien (sechs Prozent).

Heute: Generation Jetsetter
Heute ist eines der touristischen Hauptverkehrsmittel der reisenden Kinder und Teenager das Flugzeug. Dementsprechend haben sich auch die Reiseziele verändert, ein Drittel der Top Ten der bereisten Destinationen liegt mittlerweile außerhalb Europas. Die Spitze ist allerdings ähnlich wie vor 40 Jahren besetzt, mit Spanien (zwölf Prozent) und Italien (acht Prozent). Mit der Türkei wird bereits Platz drei von einem Reiseziel in Flugdistanz belegt, in dem sechs Prozent der deutschen Teenies schon mindestens einmal die Ferien verbracht haben. Die USA (fünf Prozent) liegen im Ranking ebenfalls weit vorn. Ägypten ist mit knapp vier Prozent die zweite außereuropäische Destination und platziert sich nach Frankreich (knapp fünf Prozent) auf Rang sechs. Platz sieben teilen sich mit je rund vier Prozent europäische Ziele, nämlich die Niederlande, Dänemark und Großbritannien. Schlusslicht ist Tunesien, mit zwei Prozent.

Damals: Mit dem PKW durch Europa
Wie in den 70er Jahren üblich, packte der deutsche Urlauber in Heinz Erhardt-Manier den VW-Käfer mit Kind und Kegel und startete einer Völkerwanderung gleich gen Süden. Elf Prozent der heutigen Eltern verbrachten ihre Ferien als Kinder oder Jugendliche in Italien, Platz zwei belegte Spanien (neun Prozent), gefolgt von den Niederlanden (sieben Prozent) sowie Frankreich und Österreich (je fünf Prozent). Auch Ungarn und Großbritannien (je vier Prozent) waren besonders attraktive Reiseziele, vor Polen und der einzigen außereuropäischen Destination, den USA, mit je drei Prozent. Schlusslicht der Reise-Top Ten war die Schweiz, mit zwei Prozent.

Massentourismus früher: 32 Prozent der Jugendlichen reisten bereits außerhalb Europas
Entgegen der Annahme, man sei in den 60er und 70er Jahren ausschließlich mit dem eigenen PKW, Bus oder der Bahn gereist, zeigte die heutige Elterngeneration bereits in ihrer Jugend eine hohe Affinität zu Flugreisen. Zwar sind sie quantitativ nicht so viel gereist wie ihre Sprösslinge im gleichen Alter, dafür aber ebenfalls recht weit. 32 Prozent der Teenager der 70er Jahre haben durch die Einführung großräumiger Düsenflugzeuge in den 60er Jahren und dem damit verbundenen Charterflugverkehr auch außerhalb Europas Urlaub gemacht. 13 Prozent verbrachten ihre Ferien in Nord- und Südamerika, nach Afrika ging es damals für elf Prozent der Heranwachsenden, gefolgt von Asien (fünf Prozent) und Australien (drei Prozent).

Diejenigen Reiseziele der Teenager von heute, die bei den befragten Eltern in deren Kindheit oder Jugend noch gar kein Thema waren, sind nach Angaben der Befragten vor allem solche des Mittleren Ostens, wie Pakistan, der Jemen oder auch Afghanistan. Aber auch Fernreiseziele wie die Dominikanische Republik, China, Jamaika oder Mauritius finden sich neu im Reiserepertoire von Kindern und Jugendlichen.

Zwei Verhaltensregeln gegen kindliches Übergewicht

Zwei Verhaltensregeln gegen kindliches Übergewicht

Weniger Zeit vor dem Bildschirm und Schritt-Pensum empfohlen

Immer mehr Kinder bringen zu viel Gewicht auf die Waage. Dass eine eher passive Freizeitgestaltung und zu wenig Bewegung im Alltag zu viele Pfunde zur Folge haben, ist unbestritten. Bisher haperte es jedoch an konkreten Lösungsvorschlägen, diesem „dicken“ Problem zu begegnen. Täglich weniger als zwei Stunden vor dem Bildschirm plus mindestens 11.000 Schritte für Mädchen und 13.000 Schritte für Jungen – diese Kombination zweier Verhaltensregeln ist einer US-Studie zufolge ein gutes Rezept, um Übergewicht bei Kindern vorzubeugen.

Mit dieser Studie untermauern die Forscher eine Richtlinie der American
Academy of Pediatrics, die diese beiden Maßnahmen zur Prävention von
Übergewicht von Kindern empfiehlt. An der Studie hatten 709 Kinder von
durchschnittlich zehn Jahren teilgenommen. 24 Prozent der Jungen und 30
Prozent der Mädchen waren übergewichtig. Kinder, die mehr als zwei
Stunden vor dem Fernseher und Computer verbrachten und weniger als die
vorgegebene Schrittzahl zurücklegten, hatten nach Berechnungen der
Wissenschaftler ein drei- bis vierfach höheres Risiko für Übergewicht als
Kinder, die beide Bedingungen erfüllten.

Viel zu wenige Kinder entsprechen jedoch bisher diesen Vorgaben, so die Forscher. Nur 101 Kinder verbrachten weniger als zwei Stunden vor dem Bildschirm und bewegten sich ausreichend. 277 der untersuchten Kinder erfüllten dagegen keine der beiden Bedingungen. Die Jungen verbrachten durchschnittlich 4,5 Stunden vor dem Fernseher und Computer, die Mädchen 3,5 Stunden.

Finnland immer beliebter bei Urlaubern

Finnland immer beliebter bei Urlaubern
2007 kamen 5,3 Millionen Besucher ins Land

Finnland hat das letzte Jahr mit einem deutlichen Besucherplus von 6,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2006 abgeschlossen. Mehr als 5,3 Millionen ausländische Gäste weltweit blieben über Nacht im Land der tausend Seen.

Vergleicht man die Gesamtbesucherzahlen für diesen Zeitraum, so zeigt sich, dass sich Finnland als beliebte Destination in Europa etabliert hat. So belegt Deutschland mit 571.916 Übernachtungen den dritten Platz hinter Russland und Schweden. Aus der Schweiz wurden 116.450 und aus Österreich 48.192 Übernachtungen gezählt.

Im Durchschnitt verbrachten Besucher im letzten Jahr 4,4 Nächte in Finnland. Touristen gaben über 1,6 Milliarden Euro während ihres Aufenthaltes aus, was eine Steigerung von neun Prozent gegenüber 2006 ausmacht.

MS »Astor« begrüßt Neues Jahr im ewigen Eis

Silvesterfeier in der Antarktis. Als erstes Kreuzfahrtschiff
Deutschlands erreichte MS »Astor« pünktlich zu Silvester das ewige
Eis – die Sektkorken knallten zur Party an Deck inmitten
majestätischer Eisberge vor Elephant Island.

Noch bis Ende April ist die »Astor« auf einer 148-tägigen
Weltreise unterwegs. Nachdem die Passagiere die Weihnachtsstage im
sommerlichen Argentinien verbrachten, führt die Route nach dem
erstmaligen Anlaufen der Antarktis um Kap Horn, über Chile, die
Osterinsel in Richtung Südsee. Weitere Etappen sind Australien,
Südostasien und der Orient.

www.transocean.de

Dicke Kinder: Werbung ist verantwortlich

Werbung wirkt – wenn Kinder viel Zeit vor dem
Fernseher verbringen, essen sie mehr Snacks und trinken mehr
Softdrinks, die besonders oft beworben werden. Dadurch nehmen sie im
Schnitt pro zusätzlicher Stunde Fernsehen 167 Kilokalorien extra auf
und werden dicker, berichtet das Onlineportal GesundheitPro.de anhand
einer Studie der Harvard School of Public Health (USA).

Die Forscher
untersuchten 548 Bostoner Schüler im Abstand von 19 Monaten und
befragten sie insbesondere zu Snacks, Softdrinks und ihrem
Sportverhalten. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass ein
Zusammenhang zwischen Übergewicht und der vor dem Fernseher
verbrachten Zeit besteht, der Grund war aber offen geblieben. Werbung
für energiedichte, wenig nährstoffreiche Nahrungsmittel ist nun ein
erster möglicher Mechanismus, der die Verbindung erklären könnte. Die
Ergebnisse der Studie erscheinen in den „Archives of Pediatric and
Adolescent Medicine“.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter
http://www.gesundheitpro.de/A060424BADEP023500 dem unabhängigen
Onlineportal der Apotheken Umschau.