Mehr als jeder dritte Mann kann "überhaupt nicht" kochen

In der Küche keine Ahnung – Umfrage – Fertiggerichte als Alternative

Selbst Spiegeleier oder ein simpler Kartoffelbrei werden für sie offenbar schon zum Problem: Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportal „www.apotheken-umschau.de“ gibt mehr als ein Drittel der Männer in Deutschland (37,6 %) an, „überhaupt nicht“ kochen zu können. Bei den Frauen sind dies nur 5,1 Prozent. Überdurchschnittlich häufig essen Männer mehrmals in der Woche Fertiggerichte (24,0 %; Frauen: 11,5 %) – aus Mangel an Zeit und Lust zum Selbstkochen. Nachteile haben für viele Männer die fehlenden Kenntnisse in der Küche vor allem dann, wenn es um kulinarische Erinnerungen geht: Jeder Vierte (25,9 %; Frauen: 16,8 %) würde gerne wieder einmal die Lieblingsgerichte aus seiner Kindheit nachkochen, weiß aber nicht, wie Mutter oder Vater sie gemacht haben. Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportal „www.apotheken-umschau.de“, durchgeführt in persönlichen Interviews von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.051 Personen ab 14 Jahren, darunter 1.005 Männer und 1.046 Frauen.

Biographie Steffen Henssler

Steffen Henssler wurde am 27. September 1972 in Neuenbürg im Schwarzwald geboren. Gemeinsam mit seinem Vater führt er in Hamburg seit 2001 das Restaurant „Henssler Henssler“. 2009 eröffnet er außerdem ein zweites Hamburger Restaurant namens „ONO by Steffen Henssler“.

Daneben ist der Starkoch immer wieder auf den deutschen Bühnen und in zahlreichen TV-Shows zu sehen. Mit seinem ersten Bühnenprogramm „Meerjungfrauen kocht man nicht – Liebe geht durch den Magen“ kann Steffen Henssler bundesweit rund 80.000 Zuschauer begeistern. Sein zweites Live-Programm „Hamburg, New York, Tokio – meine kulinarische Weltreise“ ist im Frühjahr 2014 erfolgreich gestartet und wird 2015 mit weiteren Terminen fortgesetzt.

Im ZDF war der Hamburger u.a. als Moderator der Show „Topfgeldjäger“ (2010-2014) zu sehen. Seit 2013 hat er bei VOX seine eigene Show „Grill den Henssler“, von der Anfang 2014 die zweite Staffel ausgestrahlt wurde. Die dritte Staffel ist für Herbst 2014 geplant. Bereits im Januar 2014 startete „Der Restauranttester“ auf RTL – neue Folgen werden im Herbst 2014 ausgestrahlt. Im Juli 2014 gehen mit „Die Steffen Henssler Challenge – Guter Geschmack gewinnt“ und „Henssler hinter Gittern“ gleich zwei neue Formate bei RTL auf Sendung.

Des Weiteren ist Steffen Henssler Autor mehrerer Bücher. Im August 2013 ist sein viertes Kochbuch „Einfach Henssler – schnelle Rezepte mit maximal 6 Zutaten“ erschienen (Dorling Kindersley).

Steffen Henssler hat außerdem im April 2013 Englands Starkoch Jamie Oliver erfolgreich herausgefordert. Nur mit einem Messer ausgerüstet, hackt er mehr Chili-Schoten in 30 Sekunden als der Engländer und stellt damit einen offiziellen GUINNESS WORLD RECORDS Rekord auf.

Henssler im Gourmet Report Archiv: www.gourmet-report.de/archiv/Henssler/

Dim Sum Haus, Hamburg

Hier schlägt das Herz der chinesischen Kochkunst in Hamburg

Es ist das älteste noch bestehende, chinesische Restaurant in Hamburg: Das Dim Sum Haus. Seit 1964 gibt es das kleine Lokal im Herzen St. Georgs, das bereits in dritter Generation von Familie Kwong geführt wird. Vier Spezialitätenköche aus China sind in der Küche des Hauses tätig, um die kulinarische Tradition des Landes zu wahren und die authentische Zubereitung der Gerichte zu gewährleisten – das wird nicht nur von den in Hamburg lebenden Chinesen, sondern auch von Promis und Staatsoberhäuptern geschätzt.

Chinesische Spitzenköche am Werk
Man muss schon genau hingucken, um den kleinen Eingang zum Dim Sum Haus an der Kirchenallee 37 nicht zu verfehlen. Wenige Schritte vom Schauspielhaus entfernt befindet sich die Tür; eine Treppe führt hinauf in den ersten Stock des Hauses, hinein in die kulinarische Welt Chinas. Spezialisiert ist das Restaurant auf die Zubereitung von „Dim Sums“ – wörtlich übersetzt „Kleinigkeiten die das Herz begehren“. „Es ist uns wichtig, authentische Gerichte anzubieten und die chinesische Kochkunst zu wahren“, erklärt Dennis Kwong, der das Restaurant gemeinsam mit seinen Eltern und seiner Ehefrau Mary-Ann leitet.

Um die authentische Zubereitung der Speisen zu gewährleisten arbeiten bei Familie Kwong nur Spezialitätenköche aus China. Vier Jahre lang bleiben die Chinesen in Hamburg, dann gehen sie zurück in ihre Heimat. „Das machen wir schon so, seitdem mein Vater das Restaurant in den Siebzigern übernommen hat“, erklärt der 37-Jährige. In Deutschland sei es fast unmöglich einen Koch zu finden, der traditionelle Dim Sums anfertigen kann, so Kwong. Die uralte und recht aufwändige Zubereitungstechnik würden heutzutage selbst in China nur die wenigsten beherrschen. Bei den „Austausch-Köche“ sei dies anders. Kein Wunder – handelt es sich doch bei den meisten von ihnen um wahre Spitzenköche.

„In China sind die meisten unserer Leute Küchenchefs in sehr renommierten, großen Restaurants oder Hotels“, so Kwong. Viele derer, die in den vergangenen Jahrzehnten in der kleinen Küche in der Kirchenallee gearbeitet haben, sind heute erfolgreiche Gastronomen. „Unsere Küche ist wie ein Shaolin-Tempel. Hier steckt das Know How diverser Profis drin. Die Köche gehen, aber ihre Erfahrung und ihr Wissen bleibt“, so Kwong.

In der Gastronomieszene der Metropolen Hong Kong und Kanton ist das Hamburger Restaurant und der Name Kwong bekannt. Seit Jahren gehört Senior Jack Kwong zur chinesischen Koch-Landesjury. Er pflegt enge Kontakte zu ranghohen Vertretern seines Heimatlandes. Kwong fliegt immer persönlich nach China, um die neuen Köche für den Familienbetrieb auszusuchen.

Die Speisen des Kaisers
Die Geschichte der Dim Sum beginnt vor mehr als Tausend Jahren – damals erfreute sich der Kaiser der Sung-Dynastie an den Delikatessen. „Der Kaiser war gelangweilt vom Essen. Außerdem war es damals sehr warm, weshalb er keinen Appetit hatte. Also haben die Köche des Hofes kleine Häppchen als Appetizer serviert“, erzählt Kwong. Die Zubereitung der gefüllten Teigtaschen gleicht einer Kunst. „Der Teig besteht unter anderem aus gemahlenem Reis“, erklärt Dennis Kwong. Mit schnellen Bewegungen füllen die Profis die kleinen Teigfladen, bevor er ihn zu einer Art Säckchen formt mit bis zu elf zarten Falten. Direkt vor dem Servieren werden diese in einer speziellen Vorrichtung schonend dampfgegart. „Dadurch bleiben die Vitamine erhalten“, so Kwong.36 verschiedene Dim-Sum-Gerichte stehen auf der Karte des Restaurants. Aber das ist noch nicht alles: Neben Gerichten wie Hummer mit Fadennudeln, Schweinefilet Cha-Siu BBQ und vielen leckeren Tofu-Gerichten, gibt es bei Familie Kwong auch die klassische Pekingente. Hergestellt wird diese ebenfalls mit einem alten chinesischen Verfahren, der Siu-Lap-Grillkunst. Auf „eingedeutschte Speisen“ wollen die Gastronomen möglichst verzichten. „Ente süß-sauer gibt es aber trotzdem“, sagt Dennis Kwong und lacht.

Eine moderne Familie mit traditionellen Werten
Vor über 30 Jahren ist Jack Kwong aus China nach Hamburg gekommen, um seinen Vater als Koch in der Küche des Restaurants zu unterstützen. Damals hieß das Lokal an der Kirchenallee noch „Restaurant China“, erst 2004 wurde es umbenannt. „Der Name hatte einfach keinen Wiedererkennungswert“, erklärt Sohn Dennis, der im Jahr 1974 in Hamburg-Wandsbek geboren wurde und das Familienunternehmen in dritter Generation leitet. Als er ein Junge war, musste er noch in der Küche stehen und Gemüse schnibbeln, heute unterstützt er seinen Vater im Marketing. Immer an seiner Seite: Ehefrau Mary-Ann. Mit ihrer modernen Lebensart bringt das junge Ehepaar frischen Wind in das alteingesessene Restaurant im Herzen der Hansestadt. „Wir haben gerade renoviert“, erzählt die 32-Jährige Unternehmensberaterin. Die Waschräume wurden erneuert, die Tapete ausgewechselt und auch die Dekoration soll ausgetauscht werden. Das Dim Sum Haus ist kein verstaubter Chinamann, sondern ein modernes Restaurant mit qualitativ hochwertigen Speisen und authentischen Rezepturen.

Andreas Haugg

Ab sofort hält Andreas Haugg das kulinarische Zepter des The Peninsula Bangkok in seiner Hand. Der gebürtige Deutsche zeichnet als Executive Chef für die anspruchsvolle Küche des Fünf-Sterne-Hotels mit seinen vier Restaurants, drei Bars und dem umfangreichen Bankettgeschäft verantwortlich. Damit tritt Haugg die Nachfolge von Mike Wehrle an, der als Executive Chef in das The Peninsula Chicago wechselt.

Mit seinem herausragenden Know-how auf dem Gebiet der internationalen Küche wird Andreas Haugg Bangkoks Restaurant-Szene bereichern. Der gebürtige Hockenheimer lernte bei seinen vielen Reisen und beruflichen Stationen auf der ganzen Welt die unterschiedlichsten Küchen und Kulturen kennen. Über die gastronomische Vielfalt des Peninsula Bangkok freut sich der 47-Jährige daher ganz besonders. Neben dem kantonesischen Restaurant Mei Jiang und dem am Flussufer liegenden thailändischen Thiptara nehmen das River Café & Terrace und die berühmte Lobby die Gäste des Peninsula auf eine kulinarische Weltreise. Haugg ist bekannt für seine Lebensfreude und seinen außerordentlichen Gemeinschaftssinn. „Ich stelle mich gerne spannenden Herausforderungen, als Executive Chef im The Peninsula Bangkok sind mir ein großer Zusammenhalt im Team, viel Spaß und eine positive Herangehensweise besonders wichtig“, so der Küchendirektor.

Dabei wurde Andreas Haugg die Liebe zum Kochen schon in die Wiege gelegt. Bereits als kleiner Junge schaute er seinem Vater fasziniert beim Kochen im familieneigenen Restaurant Gambrinus zu. Nach seinem Studium im Fach Hotel-Management in Wiesbaden absolvierte Haugg eine klassische Kochausbildung bei seinem Vater. Unter der Obhut des berühmten Sternekochs Johann Lafer verfeinerte der Jungkoch seine kulinarische Handschrift im Restaurant „La Val D’Or“. Nach einigen Stationen in Großbritannien, unter anderem im namhaften Belfry Club des Schweizer Starkochs Anton Mosiman, und den USA wurde „Four Seasons“ auf den talentierten Deutschen aufmerksam. Haugg ging zunächst nach Berlin (heute Regent Hotel), kurz darauf berief ihn die Hotelgruppe als Sous Chef nach London und danach für einige Jahre in die beiden preisgekrönten Resorts auf die Malediven. Mit seiner Beförderung zum Executive Chef wechselte Haugg 2012 in das „Four Seasons Kairo“. Im Januar 2014 schließlich folgte Andreas Haugg dem Ruf des Peninsula nach Bangkok. Mehrere hochkarätige Fortbildungen und ein Masterabschluss in „Culinary Art“ der renommierten Hotelfachschule Altötting in Bayern zieren außerdem seine Vita.

Neben seiner Kochleidenschaft genießt Haugg seine freie Zeit in der Natur, besonders gerne beim Schnorcheln, Golfen oder Radfahren.

The Peninsula Bangkok ist als eines der aufwendigsten Hotelprojekte in der thailändischen Metropole entwickelt worden. Das Luxushotel eröffnete im November 1998 und befindet sich in exzellenter Lage am Ufer des Chao Phraya-Flusses. In Grundriss und Form ähnelt das Haus einer kunstvoll geschwungenen Welle – eine Hommage an den Fluss als Lebensader und an das Wasser als Element des Feng Shui. Dank der ausgeklügelten Architektur bieten alle Zimmer und Suiten einen spektakulären Blick auf Stadt und Fluss.

Morgen Steffen Henssler in Köln

Steffen Henssler signiert „Einfach Henssler. Schnelle Rezepte mit maximal 6 Zutaten.“ in der Mayersche Buchhandlung, Neumarkt 2, 50667 Köln am Dienstag, 08.10.2013, um 18.45 – 19.45 Uhr

In der Mayerschen Buchhandlung am Kölner Neumarkt signiert der beliebte und erfolgreiche Fernsehkoch Steffen Henssler sein neues Kochbuch „Einfach Henssler. Schnelle Rezepte mit maximal 6 Zutaten“.

Steffen Henssler, gebürtiger Schwarzwälder, wurde in einem Sternelokal zum Koch ausgebildet und besuchte die renommierte California Sushi Academy in Los Angeles, die er als erster Deutscher mit Bestnote abschloss. 2001 eröffnete er in Hamburg gemeinsam mit seinem Vater das Restaurant Henssler Henssler, 2009 folgte das Ono. Seit 2004 ist Henssler regelmäßig Gast in TV-Shows wie „Die Küchenschlacht“ oder „Lanz kocht“. Seit August 2010 moderiert er das Koch-Quiz „Topfgeldjäger“ im ZDF.

Mario Lohninger, Frankfurt

Nur ein kleiner bürokratischer Schritt auf dem Papier, aber ein großer Schritt für die Lohningers: Mit Gründung der Lohninger GmbH realisierte Mario Lohninger Anfang des Jahres gemeinsam mit seinen Eltern Erika und Paul ein entscheidendes Projekt. Der gastronomische Fokus der Familie liegt nun auf dem 2010 eröffneten und mit 16 Gault&Millau Punkten bewerteten Restaurant Lohninger, in dem neben modernen Kreationen der Spitzenküche auch weiterhin die Klassiker der österreichischen Küche auf der neu konzipierten Speisekarte stehen.

Dem Holbein’s im Städel Museum bleibt der 2011 zum Koch des Jahres gewählte Mario Lohninger natürlich weiterhin als engagierter Küchenchef und gastronomischer Partner treu.

Die Konzentration auf das Restaurant Lohninger begann Anfang 2012, als Mario Lohninger sich dazu entschloss, die Restaurants Silk und Micro im ehemaligen Cocoon Club in Frankfurt am Main und damit die Restaurantverbindung Hören-Sehen-Schmecken aufzugeben. Sein Fokus richtet sich seitdem auf das Lohninger, wo er seit jeher seine Handschrift unter die Speisekarte setzt und als Spiritus Rector die Richtung vorgibt; bei Feinkostunternehmer und Gastronom Gregor Meyer im Holbein`s im Frankfurter Städel Museum ist der vielfach ausgezeichnete Koch zusätzlich aktiv. Mit Gründung der Lohninger GmbH Anfang 2013 gehört der österreichischen Familie um Mutter Erika, Vater Paul und Sohn Mario Lohninger das gleichnamige Restaurant in Sachsenhausen voll und ganz, und bei Töchterchen Kate wird sich zeigen, ob die kulinarische Ader der Lohningers auf die dritte Generation übergehen wird.

Mutter Erika und Vater Paul blicken auf 45 Jahre Erfahrung in der Gastronomie zurück und unterstützen ihren Sohn in allen Bereichen. So steht Paul Lohninger gemeinsam mit dem ehemaligen Silk-Koch Dirk Schommer für die moderne Gourmetküche und ausgewählte österreichische Speisen ein. Mutter Erika lernte die jetzige Restaurantleiterin des Lohninger Stefanie Pfeiffer an und ist für die Serviceleitung und die Weinkarte verantwortlich. „Unseren Namen trägt das Restaurant nicht ohne Grund, denn wir bürgen für hohe Qualität und Genuss auf Sterneniveau. Allen Komponenten des Betriebs legen wir Leidenschaft und hohen Anspruch zugrunde, denn das Wohl unserer Gäste ist für uns der wichtigste Gradmesser“, so Mario Lohninger.

Die Verbundenheit zu seinem Heimatland paart der junge österreicher mit seiner Hingabe für die Küchen der Welt. Mehr als zehn Jahre konnte er sein Wissen in renommierten Restaurants und bei einigen der besten Köchen der Welt vertiefen: bei David Bouley, seinerzeit einer der innovativsten Gastronomen der New Yorker Restaurantszene, in Los Angeles bei Starkoch Wolfgang Puck und bei dem berühmten Drei-Sterne-Koch Guy Savoy in Paris. Diese Fülle an Erfahrungen und den heimatlichen Bezug erkennen die Gäste des Lohninger ab sofort auf der umgestalteten Speisekarte „Heimat – Die Welt“: Auf der linken Seite sind typisch österreichische Gerichte wie das Wiener Schnitzel mit Kipfler-Erdäpfel-Gurken-Salat und Preiselbeeren aufgeführt. Auf der rechten Seite stehen Gourmetgerichte wie gebratene Foie Gras mit Banane, Kokos und Nougat oder Rape Negro Seeteufel mit Baby-Aubergine, Schmortomate und Kümmel – für solche Gänge wurde Mario Lohninger über viele Jahre mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Die neue Aufteilung der Speisekarte ist für die Familie kein Zeichen konkurrierender Küchenstile, sondern steht für ein harmonisches Ganzes, das Mario Lohninger kreiert und das sein Vater zusammen mit dem Lohninger-Küchenchef Tag für Tag in höchster Perfektion am Herd umsetzt.

Für Mario Lohninger bedeuten die Lohninger GmbH und das Restaurant viel mehr als nur ein Geschäftsfeld: „Das Lohninger ist meine Homebase, hier tanke ich meine kreative Energie und übertrage sie auf die Entwicklung der Gerichte. Wir haben Spaß bei dem, was wir tun, das ist entscheidend. Und unsere starken Familienbande flechten sich in unser Verständnis von Genuss und Gastlichkeit ein – das spüren auch die Gäste.“

www.lohninger.de/

Otto Koch kocht in Berlin

Otto Koch kommt nach Berlin – leider nur für einen Abend kocht der Münchner Altmeister, der Vater der Jungen Wilden, im Petit Felix des Adlon Hotels in Berlins Mitte

Am Freitag, 31. Mai 2013, erwartet das le petit Felix hohen Besuch: Sternekoch Otto Koch! Der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Gourmet-Koch und Patron des Restaurant 181 First & Business im Olympiaturm München wird Berlin an diesem Abend erlesene Köstlichkeiten seiner Küche bieten.

Das folgende Menü können Sie für 125 Euro pro Person in entspannter Atmosphäre mit Ihren Liebsten genießen:

Schnee-Eier mit Kaviar auf kalter Champagnersauce
Trüffeltortellini
Weißwurst von Meeresfrüchten
Falsche Prinzregententorte
Taube mit Gänseleber in Blätterteig
Gratinierte Käseplatte
Torso Striptease

Reservierungen unter 030 206286-10 oder per E-Mail unter info@lepetitfelix.de

Anschließend – ab 23 Uhr – findet eine rauschende Partynacht im FELIX ClubRestaurant statt.

Elena Arzak

Die spanische Drei-Sterne-Köchin Elena Arzak, Trägerin des Awards „Best Female Chef 2012“, bei ChefApls Schweiz am 26. und 27.Mai in der Zürcher Eventhalle StageOne

Mit Elena Arzak werden die Besucher der ChefAlps Spaniens führende Avantgardeköchin kennen lernen: Ihre Küche ist sensationell originell. Geschmack intensiviert die Drei-Sterne-Köchin u.a. durch gefriergetrocknete Substanzen; geforscht wird dazu im “Laboratorio” mit einer Sammlung aus über 2’000 aussergewöhnlichen Produkten. Elenas Vater Juan Mari Arzak wurde 2012 von der Jury der „World’s Best Restaurants“-Liste zu Recht und hoch verdient für sein Lebenswerk geehrt. Er war der erste spanische Avantgardekoch. Vater und Tochter bilden eine echte Doppelspitze im Restaurant „Arzak“, das auf Platz 8 in der World’s Best rangiert und mit drei Sternen (seit 2004) zu den erfolgreichsten Michelin-Restaurants ausserhalb Frankreichs zählt.

Neben Elena Arzak aus Spanien (3 Michelin-Sterne, Nr. 8. – World’s Best, Restaurant Arzak, San Sebastián, www.arzak.es ) werden folgende Starchefs ihre trendsetzenden Kreationen in Bühnenshows an der ChefAlps präsentieren: aus Deutschland Tim Raue (2 Michelin-Sterne, 19 GaultMillau-Punkte, Restaurant Tim Raue, Berlin, www.tim-raue.com ) sowie Joachim Wissler (3 Michelin-Sterne, 19,5 GaultMillau-Punkte, 4 Hauben, Nr. 23 – World’s Best, Restaurant Vendôme, Bergisch Gladbach, www.schlossbensberg.com ); aus Spanien Joan Roca (3-Michelin-Sterne, Nr. 2 – World’s Best, Restaurant El Celler de Can Roca, www.cellercanroca.com ), aus Italien Massimo Bottura (3 Michelin- Sterne, Nr. 5 – World’s Best, Restaurant Osteria Francescana, Modena, www.osteriafrancescana.it), aus Schweden Björn Frantzén und Daniel Lindeberg (2 Michelin-Sterne, Nr. 20 – World’s Best, Restaurant Frantzén/Lindeberg, www.frantzen-lindeberg.com ), aus den Niederlanden Jonnie Boer (3 Michelin-Sterne, Nr. 33 – World’s Best, Restaurant De Librije, Zwolle, www.librije.com ) und aus der Schweiz Tanja Grandits (2 Michelin-Sterne, 17 GaultMillau-Punkte, Restaurant Stucki, Basel www.stuckibasel.ch ), Denis Martin (1 Michelin-Stern, 18 GaultMillau-Punkte, Restaurant Denis Martin,
Vevey, www.denismartin.ch ) und Rolf Mürner (Pâtissier-Weltmeister, Bestes Dessertbuch der Welt, Innovativer Trendsetter 2012, www.swisspastrydesign.ch ).

Damit stehen nun die Namen aller Starchefs der nächsten ChefAlps fest. Das Detailprogramm mit den genauen Uhrzeiten, wer wann auftritt, wird demnächst bekannt gegeben.
Bereits jetzt steht fest: Die
ChefAlps wird an den beiden Tagen, 26. und 27. Mai 2013, in der Zürcher Eventhalle StageOne einen spannenden Mix aus Bühnenshows, Diskussion, Ausstellung und jeder Menge Gelegenheit zum Get- together bieten. Profis und Nachwuchstalente sowie auch Gourmet-Hobbyköche werden sich hier neue Impulse und Anregungen zur Umsetzung in ihrer eigenen Küche mitnehmen können!

Exklusiv für Symposiumsteilnehmer der ChefAlps bietet das Swissôtel Zürich, in unmittelbarer Nähe der Eventhalle StageOne gelegen, attraktive Übernachtungsmöglichkeiten vom 25. bis 27. Mai 2013 zum Spezialpreis von CHF 150.- pro Nacht inklusive Frühstück (Details und Buchungsmöglichkeit unter http://www.chef-sache-alps.ch/de/besucher/unterkunft/).

Entre Les Bras ­ 3 Sterne. 2 Generationen. 1 Küche

ENTRE LES BRAS ist ein Film über die Beziehung von Kochkunst und Geist. Er
dokumentiert die Arbeit des Sternekochs Michel Bras und seines Sohnes
Sébastien sowie die Region Aubrac, der dritten Figur des Films. Ein Vater
übergibt sein Restaurant dem Sohn. Ein einschneidender, wenn auch äußerst
unterschiedlich erfahrener Moment im Leben beider.

Im Jahr 2009 entscheidet
sich Drei-Sterne-Koch Koch Michel Bras sein Restaurant an den Sohn zu
übergeben, der 15 Jahre für ihn gearbeitet hat. Entre les Bras erzählt die
Geschichte wunderbarer Gerichte, zubereitet von einem Vater und einem Sohn
in der Hügellandschaft der Region Aubrac. Den gastronomischen
Generationswechsel verfolgend werden uns persönliche Einblicke in die Familie
gewährt.

Zwischen Jonathan Nossiters Mondovino und Raymond Depardons La
Vie Moderne ist dieser Film ein bewegendes Porträt einer außergewöhnlichen
Familie, die sich seit drei Generationen der Haute Cuisine verschrieben hat.

Gunnar Jöns

Gunnar Jöns (46) lässt sich die Kochlöffel von seiner Frau Kerstin nicht aus der Hand nehmen. Seit der Eröffnung im März 2010 kocht er im „Mein Inselhotel“ in Norddorf auf Amrum täglich frische und regionale Speisen für seine Gäste. Kerstin Jöns kümmert sich um alles andere. Weitere Informationen zum Hotel über www.mein-inselhotel.de

Eigentlich war sein Traum Tänzer oder Polizist zu werden, aber in seinen jungen Jahren trat Gunnar Jöns (46) in die Fußstapfen seines Vaters, der Koch und Schlachter war. „Mein Leben ist wie eine Bauernsage“, so der gebürtige Amrumer. „Es war klar, dass ich das damalige Hotel Graf Luckner meiner Eltern weiterführen werde – das gehörte sich einfach so“, Jöns weiter. So lernte er das Kochen von seinem Vater. Seine Ausbildung zum Koch schloss er im Hotel Scandia in Schleswig im Jahr 1985 ab. Er testete sein Können unter anderem im Mövenpick Restaurant am Paradeplatz in Zürich, im Hotel Sonnenbichl in Bad Wiessee und bei Bertelsmann Distribution in Gütersloh.

„Heute bin ich froh darüber, dass mir mein Vater diesen Weg geebnet hat, denn es macht einfach Spaß, an meinem eigenen Herd der Herr zu sein“, führt Jöns weiter aus. Im Jahr 1996 übernahm er mit seiner Ehefrau Kerstin Jöns das Hotel Graf Luckner von seinen Eltern. Mit der Zeit bauten sie sich etwas ganz eigenes auf und verwirklichten ihren Traum schließlich im Jahr 2010 mit dem Umbau zu „Mein Inselhotel“. „Von Anfang an war klar, dass Gunnar weiter der Chef am Herd bleibt“, erzählt Kerstin Jöns, die 1986 vom fränkischen Guttenberg auf die Insel zog und Amrum seitdem in ihr Herz geschlossen hat. Während ihr Mann die Kochlöffel schwingt, begrüßt sie die Gäste an der Rezeption, kümmert sich um Buchungen und die Buchhaltung.

Und Gunnar Jöns bereitet jeden Morgen ein köstliches Frühstücksbuffet und jeden Abend ein wechselndes 3-Gang-Menü für seine Hotelgäste zu. Dabei variieren die Hauptspeisen zwischen Fisch und Fleisch. Die Lebensmittel werden überwiegend von regionalen Anbietern eingekauft. „Bei uns gibt es keine argentinischen Rumpsteaks oder Erdbeeren im Winter“. Stattdessen werden beispielsweise leckerer Räucherfisch, Inseleier, knuspriges Landbrot, verschiedene Käsesorten aus Molkereien der Region und knackiges Obst der Saison serviert. „Und manchmal – wie schon des Öfteren geschehen – wenn unsere Gäste Freude daran haben, sind wir ganz spontan, grillen und schnacken bei lachender Sonne auf der Terrasse. Da zelebrieren wir gemeinsam so richtig das sagenhafte Amrum-Gefühl bei bestem Wetter“, erzählt Gunnar Jöns.

Oder die Gäste freuen sich auf das Menü, das beispielsweise mit Krabbensuppe, Seemannslabskaus mit Spiegelei und Rote Beete, den Watthexen – gebratene Heringsfilets auf Sauerkrautspätzle – oder herzhaftem Lammgehackten mit vielen Kräutern auf Nudeln und Schafskäse begeistert. Süßes wie Rote Grütze mit Milch, Friesenwaffeln mit Pflaumemus und Sahne oder gestürzter Grießpudding fehlen natürlich auch nicht auf der Karte.

Doch Gunnar Jöns ist ebenso traditionsbewusst: „Mein Lieblingsgericht ist ganz typisch Schweinebraten mit Rotkohl und Kartoffeln“. Seine drei Kinder, zwei Töchter und ein Sohn (11, 14 und 16 Jahre alt), dürfen sich frei entfalten. „Sie müssen nicht in meine Fußstapfen treten“. Doch die älteste Tochter versucht sich gerade an Geburtstagstorten. „Wer weiß, vielleicht entsteht hier einmal Amrums beste Konditorei“, zwinkert er mit einem Auge.

Seit April 2010 empfängt „Mein Inselhotel“ in Norddorf, dem ältesten Dorf der Nordseeinsel Amrum, seine Gäste. Das vom Ehepaar Kerstin und Gunnar Jöns modern und doch naturgebunden eingerichtete kleine Hotel mit seinen 15 liebevoll gestalteten Zimmern setzt auf Amrum völlig neue Akzente.

Mehr Infos und Buchungen unter: www.mein-inselhotel.de