Walter Leidenfrost, Wien

Ausgezeichnete Wirtshaustradition: Trophée Gourmet A la Carte an Weinhaus Arlt

Seit 1898 befindet sich in der Kainzgasse 17 in Wien Dornbach ein Gastronomiebetrieb, seit 1927 unter dem Namen Weinhaus Arlt. Im Oktober 2008 übernahm Thomas Zalud den Traditionsbetrieb. Durch laufende Adaptierungen machte er das Weinhaus in den letzten Jahren zu einem der Top Wirtshäuser der Bundeshauptstadt. Ganz entscheidend dazu beigetragen hat Küchenchef Walter Leidenfrost. Das bestätigt die A La Carte Fachjury, die dem Traditionsbetrieb mit betont frischem Wind gerade die „Trophée Gourmet A la Carte 2016“ in der Kategorie Österreichische Küche verlieh.

Seit 1989 verleihen A la Carte und Römerquelle den wohl begehrtesten Gourmetpreis des Landes: die „Trophée Gourmet A la Carte“. In den Kategorien Kreative Küche, Österreichische Küche, Gourmandisen, Winzer und Gastro-Konzept werden je drei Betriebe nominiert. Die einzelnen Gewinner werden anschließend durch eine Fachjury ermittelt und für ihre außergewöhnlichen Leistungen in der Gastronomie bzw. im Weinbau gewürdigt. In der Kategorie Österreichische Küche konnte heuer das Weinhaus Arlt in Wien Dornbach überzeugen. „Schon bei meiner Übernahme hatte ich das Ziel, dem Lokal frischen Wind einzuhauchen und die Wiener Wirtshauskultur zu neuem Leben zu erwecken. Mit der Trophée Gourmet A la Carte geht für mich ein Traum in Erfüllung. Mein Dank gilt meinem Küchenchef, Walter Leidenfrost, der Nominierung wie Sieg überhaupt erst möglich gemacht hat. Zudem natürlich unseren Gästen und der Jury“, so Hausherr Thomas Zalud erfreut über die Auszeichnung.

Küchenchef mit prominentem Hintergrund
Seit Jänner 2015 steht mit Walter Leidenfrost ein Küchenchef mit exzellenter Erfahrung und prominenten Stationen hinter dem Herd. Nach der HTLW Bergheidengasse folgten erste Stationen beim Meinl am Graben und Hans Schmid´s Pfarrwirt in Wien Döbling. Als Koch sammelte er neben vielen klingenden Adressen auch im – mit zwei Hauben prämierten – Motto am Fluss und dem Steira Wirt in Trautmannsdorf Erfahrung. Im Weinhaus Arlt legt er sein Augenmerk ganz bewusst auf die Veredelung der modernen Wiener Küche. Neben Klassikern wie den hausgemachten Krautfleckerln oder dem Rindsgulasch, das Leidenfrost bevorzugt mit Schnittlauch-Topfennockerln serviert, werden mit Vorliebe auch Innereien zubereitet. Parallel kreiert Leidenfrost laufend innovative und kreative Gerichte: „Aktuell servieren wir etwa Schokolade mit Rübe und Kren. Die Idee dahinter ist, die erdige Rübe mit der herben Schokolade zu kombinieren und – weil Sommer ist – mit der Schärfe des Krens aufzulockern. Der Kren ist dabei entscheidend, sodass der Gast durch die Erdigkeit der anderen Zutaten nicht überfordert wird“, beschreibt Leidenfrost seine aktuelle Kreation.

Das Weinhaus Arlt befindet sich seit bald einhundert Jahren an derselben Adresse, der Kainzgasse 17 in der Hernalser Vorstadt. Auf 55 Sitzplätzen vereinen Betreiber Thomas Zalud und Küchenchef Walter Leidenfrost längst vergessene Wiener Gerichte mit einer 700 Positionen umfassenden Weinkarte und der dazugehörigen Gemütlichkeit. Das Ergebnis ist ein behutsam modernisiertes urtypisches Wiener Wirtshaus, dessen uriger Charme ganz bewusst bewahrt wurde. Der Wirt, Thomas Zalud, steht täglich im Geschäft und begrüßt seine Gäste im Weinhaus Arlt mit Wiener Schmäh und jeder Menge Weinlegenden aus seinem behutsam zusammengetragenen und allumfassenden Keller.

www.weinhausarlt.at

Christian Wrenkh

Der österreichische „Gastronomie-Oscar“ 2012 geht an Christian Wrenkh, Gründer und Chefkoch des Hamburger Kochsalons. Der Gastwirt, Küchenphilosoph und erster Hauben-Vegetarier Österreichs hat in den vergangenen drei Jahrzehnten Gourmetgeschichte geschrieben – und bringt seit drei Jahren den Hamburgern die gehobene vegetarische Küche nahe. Wrenkhs Motto „Fleischlos glücklich“ wurde jetzt im Rahmen der Trophée Gourmet A la Carte mit der Ehrentrophée belohnt.

Ferran Adriá, Heston Blumenthal, Juan Mari Arzak: Die Liste der bisherigen Ehrentrophée-Preisträger ist lang – und klangvoll. Bei der feierlichen Übergabe in der Hofburg Wien am Abend des 24. Mai 2012 wurde Christian Wrenkh (58) im Beisein von 600 geladenen Gästen nun ebenfalls in diese kulinarische „Hall of Fame“ aufgenommen. Die Trophée Gourmet A la Carte wird seit 1989 von Österreichs führendem Gourmetmagazin und Römerquelle veranstaltet.

Christian Wrenkh gilt als Pionier der vegetarischen Vollwertküche in Österreich. Nachdem er 1978 in Wien sein erstes Restaurant eröffnete, machte sich Wrenkh schnell einen Namen mit einer fleischlosen Küche, die mit Körnerfutter sowie Verzicht wenig und dafür viel mit gesundem Genuss gemein hat. Seine besonderen Verdienste um die Gemüseküche – und zwar nicht als Beilage – wurden nun mit dem begehrtesten Gourmetpreis Österreichs ausgezeichnet.

„Ich esse Gemüse, weil ich es liebe, und genau so bereite ich es zu“, sagt Christian Wrenkh, der in seinem Restaurant Wrenkh in Wien durchaus auch Fleisch- und Fischgerichte serviert. „Mir geht es nicht um radikale Entweder-Oder-Entscheidungen, sondern um vegetarische Küche, die auch im Alltag funktioniert.“

Wer Christian Wrenkh auf die Finger schauen und fleischlos glücklich kochen möchte, kann dies als Einzelner oder in der Gruppe in seinen Kochkursen oder bei einem Kochevent tun.
Mehr Infos: www.hamburger-kochsalon.de

"Trophée Gourmet A la Carte"-Gala

Dieser Donnerstag ist für Feinschmecker ein ganz besonderer Tag, denn am 24. Mai werden bei der Trophée Gourmet A la Carte-Gala in der Wiener Hofburg die besten Köche, Winzer und Lebensmittelproduzenten des Landes geehrt.

Das Gourmetmagazin A la Carte veranstaltet zusammen mit Römerquelle seit 1989 die „Trophée Gourmet A la Carte“, einen Gastronomie-Oscar, der außergewöhnliche Leistungen in der Gastronomie und im Weinbau würdigt.

Um die diesjährigen Sieger darf bis zum Schluss gerätselt werden: Eine Fachjury (Wirtschaftsleute, Politiker, Feinschmecker) wählt in geheimer Wahl unter den von der Redaktion Nominierten. Die Fragebögen gehen an einen Notar, der das Ergebnis ermittelt und für den Galaabend verschlossene Kuverts vorbereitet. Erst auf der Bühne wird der Kategorie-Sieger bekannt gegeben.

Die Gala findet im prachtvollen Festsaal der Wiener Hofburg statt. Es ist eine gesetzte Gala mit rund 650 Gästen. Den kulinarischen Part übernehmen verschiedene österreichische Toprestaurants.

Die diesjährigen Nominierten:

Kreative Küche Vinzenz Klimmer, Almhof Schneider, Lech am Arlberg Thomas Riederer, T.O.M Am Kochen, Leutschach Simon Taxacher, Restaurant Rosengarten, Kirchberg

Österreichische Küche Haberl und Fink’s Gasthaus und Delikatessen, Ilz Erna und Hans-Peter Metzler, Das Schiff, Hittisau Josef und Maria Steffner, Mesnerhaus, Mauterndorf

Winzer Hannes Artner, Weingut Artner, Carnuntum Heribert Bayer, Weingut In Signo Leonis, Neckenmarkt Anton Bodenstein, Weingut Prager, Weißenkirchen

Gourmandisen Andreas Gugumuck, Wiener Schnecke, Wien Familie Nuart vulgo Hafner, Käse und Lammfleisch, Waisenberg Johannes Pinterits, Pannonischer Safran, Klingenbach

Szene-Gastro-Konzept Edi Dimant & Tobias Müller, Mochi, Wien Berta und Gerhard Fehrer, Holzpoldl, Linz Bernhard Gruber und Thomas Knittl, Das Schindler, Innsbruck

Trophée Gourmet A la Carte 2010

Preise für Koch-Ikone Heston Blumenthal und österreichische Topköche und Spitzenwinzer

 

 650 Gäste feierten bei der
Trophée Gourmet A la Carte-Gala in der Wiener Hofburg die besten
Köche und Winzer des Landes. Die österreichische Variante des
Gastronomie-Oscar wurde bereits zum 22. Mal (seit 1989) verliehen.
 Die Preisträger 2010

- Österreichische Küche
Thomas Grininger & Stefan Brandtner, Plainlinde, Salzburg-Bergheim
- "Publikumstrophée"
Gasthaus "Floh", Langenlebarn
- Gourmandisen
Xocolat, Schokoladeshop und -manufaktur, Wien
- Winzer
Roland Velich, Weingut Moric, Neckenmarkt
- Szene-Gastrokonzept
Bernd Karolyi, Mole West, Neusiedl am See
- Kreative Küche
Silvio Nickol, Schlossstern, Velden
- Internationalen Ehrentrophée
Heston Blumenthal, Bray (bei London), Großbritannien
- Ehrentrophée an Heston Blumenthal

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    Der Brite Heston Blumenthal wurde von der Jury mit der
"Ehrentrophée" ausgezeichnet. Der in der Nähe von London im
Restaurant "The Fat Duck" tätige Küchenchef zählt nach Meinung aller
maßgeblichen Experten neben dem Spanier Ferran Adria (erhielt den
Preis letztes Jahr) und dem Dänen Rene Redzepi zu den drei besten
Köchen der Welt. Durch die von BBC produzierte Fernsehserie "In
Search for Perfection" ist der Brite einem breiten, globalen Publikum
ein Begriff (derzeiot auf RTL Living auch in deutscher Sprache zu
sehen).
    Blumenthals Markenzeichen sind Menüs aus vielen kleinen Gängen,
mit denen er die Sinne der Gäste durch ungewöhnliche Kombinationen
von Geschmack, Geruch, Mundgefühl sowie optischem Eindruck und damit
verbundenen Assoziationen zu überraschen versucht.
    Der britische Sterne-Koch Heston Blumenthal arbeitet gemeinsam mit
Wissenschaftlern an neuen Speiseplänen für Patienten. Dabei geht es
vor allem darum, den faden Geschmack der Klinikkost aufzupeppen. Bei
seinem jüngsten Engagement für die Patientenernährung steht englische
Traditionskost auf dem Programm.
    Nebenbei arbeitet Blumenthal derzeit auch mit der Universität
Reading und dem Royal Berkshire Hospital zusammen. Gemeinsam will man
den faden Geschmack der Klinikkost aufpeppen Das Krankenhaus-Konzept
basiert auf dem fünften Geschmackssinn - nach süß, sauer, salzig und
bitter ist das Umami, für die fleischig-herzhafte Richtung. In einer
ersten Phase will Blumenthal Faschiertes geschmacklich aufrüsten.
Dabei wird mit Shiitake-Pilzen, Parmesan und auch Algen
experimentiert.
    Prominente Gäste: Hans Niessl, Friedrich Stickler, Walter Nettig,
Sonja Wehsely, Georg Pölzl, Markus Liebl, Sven Boltenstern, Brigitte
Neumeister, Andrea Händler, Hans Staud, Isabella Kossina, Robert La
Roche, Ossi Schellmann, Eva Rossmann, Christa Kummer, Sandra
Frauenberger
    Namhafte Gastronomen und Winzer: Birgit und Heinz Reitbauer,
Walter Eselböck, Heinz Hanner, Sohyi Kim, Johanna Maier, Andreas
Wojta, Alexander Fankhauser, Wini Brugger, Stephanie
Tscheppe-Eselböck, Klaus Fleischhaker, Reinhard Gerer, Toni Mörwald,
Ernst Triebaumer, Christian Petz, Illa Szemes, Werner Matt, Hans
Reisetbauer, Christian Domschitz, Manfred Buchinger.
 Moderation der Veranstaltung: Robert Palfrader und Florian Scheuba
 Was ist die Trophée Gourmet?
    Das Gourmetmagazin A la Carte veranstaltet zusammen mit
Römerquelle seit 1989 die "Trophée Gourmet A la Carte", einen
Gastronomie-Oscar, der außergewöhnliche Leistungen in der Gastronomie
und im Weinbau würdigt. Die Trophée Gourmet ist heute zur
bedeutendsten und prestige-trächtigsten Auszeichnung in der
österreichischen Gastronomie, Hotellerie und Weinwirtschaft geworden.

Ferran Adrià in Wien

Trophèe Gourmet: Wenn der weltbeste Koch kommt – Ferran Adrià, Küchenchef und Herr des meist angefragten Restaurants der Welt besuchte Wien. Und lernte es ein bisschen kennen.

Adrià, der sich seit Jahren auf Platz eins diverser Kochranglisten hält, erhielt dieses Jahr vom Wiener Bürgermeister Michael Häupl die Ehrentrophäe und nahm sie, „wie jede Auszeichnung“, auch stellvertretend für seine spanischen Kochkollegen, wie Juan Marí Arzak, in Empfang, von dem er die in der Hofburg versammelte Gastro- und andere Prominenz auch gleich grüßen ließ. Denn der hatte im Vorjahr den Preis bekommen und war über den fröhlich-bunten Kochgipfel in der Wiener Hofburg ehrlich begeistert gewesen.

Lesen Sie den gesamten Artikle in DIE PRESSE:
http://diepresse.com/home/leben/mensch/483359/index.do

Juan Mari Arzak

Interview: Juan Mari Arzak bekam den Ehrenpreis bei der Trophée Gourmet, der „Presse“ erzählt er, wie man Karotten, Tochter und Freunde ehren muss.

Zettel, eng beschriebene Zettel, kramt Juan Mari Arzak aus seinen Taschen. Darauf stehen Namen, Ideen und Sätze: Arzak notiert sich alles, fertigt Skizzen an, schreibt Kontakte und Telefonnummern auf. Mit diesem chaotisch anmutenden System führt er eines der fünf besten Restaurants der Welt, glaubt man den Abstimmungen in der weltweiten Gourmet-Gemeinde und Test-Besuchen der internationalen Restaurant-Kritiker. Wer einmal seine verrückten, dennoch klaren Kompositionen gekostet hat, weiß, dass das stimmen dürfte: Er entzieht Olivenöl mit einem eigens entwickelten Verfahren Flüssigkeit, verflüssigt das Pulver wieder mit einer anderen neutralen Flüssigkeit und schon hat man einen viel intensiveren, runderen Olivenöl-Geschmack.

Lesen Sie das gesamte Interview in DIE PRESSE:
http://diepresse.com/home/leben/mensch/384323/index.do?_vl_backlink=/home/leben/index.do

Andreas Döllerer

Trophee Gourmet an Andreas Döllerer

Fast schon traditionell räumen die Top-Betriebe der BÖG bei der
Trophee Gourmet des A la Carte-Magazins ab. Auch 2008 ging der
begehrteste Preis, nämlich die Trophee für die kreative Küche, an den
Gollinger Andreas Döllerer. Döllerer hat es in den letzten Jahren
geschafft, die Gradwanderung zwischen Moderne und Klassik zu
perfektionieren, wobei er immer wieder regionale Produkte in den
Mittelpunkt seiner Kreationen zu stellen. Das Döllerer-Imperium in
Golling umfaßt ja nicht nur ein Gourmetrestaurant, sondern auch ein
Wirthaus, einen Weinhandel und eine Fleischerei.

Neben Döllerer war in der Kategorie „Kreative Küche“ mit Hubert
Wallner vom Carame in Velden sogar noch ein zweiter BÖG-Betrieb
nominiert, mit Martin Lackner vom gleichnamigen Seegasthof in Mondsee
schaffte es in der Kategorie Bürgerliche Küche ein weiterer BÖG-
Betrieb unter die Top-Drei. Aber auch ansonsten trugen BÖG-Betriebe
wesentlich zum Gelingen des Abends bei: Mit dem Coburg, dem Pfarrwirt
und dem Restaurant Toni M von BÖG-Präsident Toni Mörwald sorgten
gleich drei Spitzenbetriebe der BÖG für das kulinarische Wohlergehen
der Gala-Gäste. Außerdem übergab Heinz Hanner, selbst einmal Träger
der Trophee Gourmet für die Kreative Küche, den Publikums-Preis,
Fernseh-Starkoch Alexander Fankhauser den Preis für die
österreichische Küche. Die Trophee Gourmet, die seit 20 Jahren – in
Kooperation mit Römerquelle – verliehen wird, gehört zu den
wichtigsten Auszeichnungen der heimischen Gastronomie.

Österreichs beste Blutwurst stammt aus dem Tullnerfeld

Bei dem weltweit anerkannten
Qualitätswettbewerb für Blutwürste, welcher Ende März in Frankreich
stattfand, konnte die „Tullnerfelder Kaiserblunzn“ des Königstettner
Fleischers Karl Gutscher die „Trophee National Autriche“ für die
beste Blutwurst Österreichs erringen!

Dieser internationale Wettbewerb findet alljährlich in Mortagne au
Perche in Frankreich statt. Organisiert wird dieser Wettbewerb von
der Bruderschaft der Blutwurstritter – eine der renommiertesten
Gourmet-Organisationen Frankreichs. Die Preisrichter bewerten
Blutwürste aus ganz Europa nach Aussehen, Geruch, Konsistenz und vor
allem nach dem Geschmack.

Bei einer Qualitätsprüfung werden die eingereichten Produkte nach
einem Punktesystem bewertet und können bei entsprechender Qualität
mit Bronze, Silber oder im optimalen Fall mit der Goldmedaille
prämiert werden. Von allen Goldmedaillengewinnern eines Landes wird
dann die „Beste“ von der Jury mit der „Trophee National“ prämiert.

Die Fleischerei Gutscher ist ein kleiner Familienbetrieb (4
Personen in der Produktion), der sich auf die Herstellung von
bodenständigen Wurst- und Selchwaren spezialisiert hat. Die Blunzn
und die Bratwürstel (Tullnerfelder Kirtagsbratwürstel) sind die
wichtigsten und berühmtesten Produkte dieses Betriebes.

Die „Tullnerfelder Kaiserblunzn“ ist eine Spezialität, die in dem
Familienbetrieb des Fleischermeisters Karl Gutscher in Königstetten
(Bezirk Tulln – Genussregion Tullnerfelder Schwein) ausschließlich
aus heimischen Fleisch hergestellt wird. Bei der Herstellung wird
darauf geachtet, dass trotz des Einsatzes von modernen Anlagen diese
Spezialität gänzlich ohne Zusatzstoffe erzeugt wird und die
traditionellen Herstellungsmethoden gewahrt bleiben. Diese werden in
der Familie bereits an die 4. Generation weitergegeben.

Vjekoslav Pavic

Kloster Hornbach feiert den „Aufsteiger des Jahres“ – Das Gourmetmagazin „Der Feinschmecker“ überreicht die „Trophée Laurent Perrier“ an Chefkoch Vjekoslav Pavic

Ein Fest für den Küchenchef: Am Sonntag, den 9. Dezember 2007 übergab das Gourmetmagazin „Der Feinschmecker“ die „Trophée Laurent Perrier“ an den Chefkoch des Kloster Hornbach, Vjekoslav Pavic, für seine Auszeichnung als „Aufsteiger des Jahres“. Insgesamt 2.867 Leserstimmen erhielt der 31jährige gebürtige Kroate für seine im Restaurant „Refugium“ dargebotenen innovativen Kreationen aus der deutsch-französischen Küche.

130 geladene Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Politik freuten sich gemeinsam mit ihm und den Besitzern des Hotels, Christiane und Edelbert Lösch, über den begehrten Preis. Auch der mit 2.230 Stimmen Zweitplatzierte, Christoph Rainer, Chefkoch der „Villa Rothschild“ in Königstein sowie Claudia Schröter vom Restaurant „taku“ im „Excelsior Hotel Ernst“ in Köln, die mit 1.849 Meldungen den dritten Rang belegte, waren mit von der Partie. Insgesamt votierten 8.493 Leser für sechs junge Kochtalente.

Seit April 2006 führt Pavic das Team im Gourmetrestaurant Refugium in der Südwestpfalz, nahe Zweibrücken. Zuletzt als Sous-Chef in der mit drei Michelin Sternen ausgezeichneten „Residenz Heinz Winkler“ in Aschau tätig, führten ihn seine weiteren beruflichen Stationen unter anderem zu Jörg Müller auf Sylt, in das „Parkhotel Bremen“ und das Restaurant „Schwarzer Hahn“ im „Deidesheimer Hof“.

Bestnoten erhielten Pavic und seine Mitarbeiter auch im Restaurantführer Gault Millau 2008. Erstmals bewertet, erreichte das Refugium 15 Punkte und zwei Hauben. Der aktuelle Guide Michelin zählt das Refugium zu den „Hoffungsträgern“ für den ersten Stern in 2009. Auch der zur diesjährigen Buchmesse erschienene „Der Große Restaurant & Hotel Guide“ von Bertelsmann kürte Pavic als „Entdeckung 2008“.

„Ich freue mich sehr über die zahlreichen positiven Bewertungen. Sie bestätigen mich in meiner Arbeit und spornen mich an“, so Vjekoslav Pavic. Christiane Lösch, Besitzerin des Hotels, ergänzt: „Wir sind stolz auf unser erfolgreiches, junges und hochkarätiges Küchenteam rund um Herrn Pavic. Ihm und seiner Crew haben wir es zu verdanken, dass wir uns mit dem Refugium unter den Gourmet-Restaurants der Region und in ganz Deutschland positionieren konnten.“

Der Preis für eine Übernachtung im Kloster Hornbach inklusive Frühstück beginnt bei 168 Euro für das Doppelzimmer. Ein Fünf-Gang-Menü im Restaurant Refugium kostet ab 91 Euro pro Person. Reservierungen nimmt das Hotel unter der Telefonnummer 06338-910 100 oder der Faxnummer 06338-910 10 99 entgegen. Weitere Informationen finden sich unter www.kloster-hornbach.de

Huber, Stekovics und Heinrich

Drei ausgezeichnete Burgenländer – Trophèe Gourmet – Bei der diesjährigen Trophée Gourmet A la Carte räumten die Burgenländer Huber, Stekovics und Heinrich kräftig ab

Seit 19 Jahren ist die vom Gourmet-Magazin Á la carte vergebene Trophée Gourmet fixer Bestandteil der Gastronomie- und Weinszene in Österreich. In jeder der sechs Kategorien (Internationale Küche, Publikumstrophée, Gourmandisen, Winzer, Kreative Küche und Ehrentrophée) werden drei Auserwählte nominiert. Drei der heiß begehrten Preise, die vor Kurzem in der Wiener Hofburg vergeben wurden, durften Burgenländer mit nach Hause nehmen.

Der Kurier nennt die Details:

http://www.kurier.at/nachrichten/burgenland/80993.php