Wie viel Trinkgeld ist im Urlaub angemessen?

Nie war die Nachfrage so groß – All-inclusive-Urlaub steht bei den Deutschen hoch im Kurs. Egal ob Urlaub im Resort, auf dem Schiff oder als Wandertour: Im besten Fall wird einmal gezahlt und damit ist alles abgegolten. „Deutsche Urlauber möchten am liebsten schon vor Reisebeginn genau wissen, welche Kosten sie insgesamt erwarten. Zusätzliche Gebühren für das leibliche Wohl oder Servicepauschalen sind ungern gesehen“, weiß Malte Köster, Geschäftsführer von kreuzfahrtberater.de. Trotzdem sollte sich jeder Reisende damit auseinandersetzen, welche Trinkgelder und Service-Entgelte angemessen sind. Wer bekommt was und vor allem wie viel?

Ausdruck der Zufriedenheit
Bereits vor Urlaubsantritt sollte man sich über die Gepflogenheiten der Destination informieren. In Japan beispielsweise hat Trinkgeld keine Tradition und ist abseits von Touristenzentren sogar verpönt“, erläutert Malte Köster. „Hierbei handelt es sich jedoch eher um eine Ausnahme.“ Und so ist das Personal, unabhängig davon, ob es ein All-inclusive-Urlaub ist oder nicht, in vielen Ländern aufgrund des geringen Gehaltes auf eine Zuwendung angewiesen. Bei Taxifahrten hilft die Faustregel, den Betrag einfach aufzurunden, auch Kofferträger freuen sich über eine kleine Anerkennung. Bei Zimmermädchen sollte bereits bei der Anreise ein erster kleiner Obolus auf dem Kissen platziert werden. Natürlich handelt es sich beim Trinkgeld um einen Bonus, der die Zufriedenheit des Gastes mit dem ihm gebotenen Service ausdrückt. Nur dann sollte er auch gezahlt werden.

Einmal zahlen – alles genießen?
Auch auf dem Schiff beugen sich viele Reedereien mittlerweile den Wünschen ihrer Gäste, sodass immer mehr Schiffe nicht nur auf All-inclusive-Angebote setzen, sondern auch Trinkgelder in den Gesamtpreis einrechnen. „An Bord ist klar der Trend zu beobachten, dass sich das Konzept ,Einmal zahlen – alles genießen‘ immer stärker durchsetzt“, erzählt der Experte von kreuzfahrtberater.de. Andere Anbieter hingegen geben Empfehlungen oder setzen auf eine entsprechende Regelung. Während beispielsweise bei AIDA Cruises und TUI Cruises alles inklusive ist, schreibt die Royal Caribbean Gruppe – zu der unter anderem das aktuell größte Kreuzfahrtschiff, die Harmony of the Seas gehört –, dass ein marktübliches Trinkgeld von 13,50 bis 16,50 US-Dollar pro Person und Reisetag für Kabinenservice und Bedienung zu entrichten ist. Norwegian Cruise Line stellt es den Gästen frei, ermutigt jedoch guten Service der Mitarbeiter angemessen zu honorieren und auch MSC Kreuzfahrten S. A. empfiehlt ein Trinkgeld und verweist darauf, dass dies international üblich sei.

„Letztlich gilt: Unabhängig davon, ob ein All-inclusive-Urlaub gebucht wurde oder nicht, guter Service sollte immer honoriert werden und nur so kann man sicher sein, dass das Geld auch an der richtigen Stelle ankommt“, erklärt der Experte von kreuzfahrtberater.de abschließend.

Wie viel Trinkgeld gebe ich im Urlaub?

Im Reiseland unterwegs – Wie viel Trinkgeld gebe ich im Urlaub?

Sommerzeit ist Reisezeit. Schnell mit dem Taxi ins Hotel, dann ab an den Strand. In der Strandbar bringt der Kellner die Cocktails sogar direkt an die Liege. Doch wie viel Trinkgeld gibt man ihm am besten für diesen Service? Das Internetportal ab-in-den-urlaub.de gibt Urlaubern Tipps, wie sie im jeweiligen Reiseland ein angemessenes Trinkgeld geben.

Bei Reisen in den Fernen Osten, insbesondere nach Japan, sollten Urlauber wissen, dass die Gabe von Trinkgeld dort nicht üblich ist und eher als Beleidigung betrachtet wird. Ähnliches gilt für China und auch die Schweiz. In skandinavischen Ländern wie Norwegen, Schweden und Finnland ist das Trinkgeld bereits im Rechnungsbetrag enthalten.

Während in Deutschland Trinkgelder von 10 bis 15 Prozent üblich sind, gibt man in Ländern wie Italien, Malta oder Irland nur fünf bis sieben Prozent des Rechnungsbetrags. Andere Länder, andere Sitten: Im Königreich Jordanien beispielsweise ist es üblich, einen festen Betrag in Höhe von 0,50 bis zu einem Dinar zu geben. Wird das Trinkgeld abgelehnt, sollten Urlauber davon absehen, es ein zweites Mal zu versuchen.

In den USA hingegen werden für Serviceleistungen Trinkgelder erwartet. Das Grundgehalt der angestellten Service-Mitarbeiter ist gering. Daher ist es landesüblich, dass ein Tip in Höhe von 15 bis 20 Prozent gezahlt wird. Anders hingegen verhält es sich auf den Malediven und der Dominikanischen Republik. Hier ist das Trinkgeld mit 15 Prozent Service Charge bereits im Rechnungsbetrag enthalten.

Bestimmten Berufgruppen sollte auf keinen Fall ein Trinkgeld gegeben werden. Hierzu zählen Polizisten, Beamte und Ärzte.

Je nach Reiseland und Etablissement wird das Trinkgeld der Servicekraft übergeben, auf dem Tisch liegen gelassen oder in die Rechnungsmappe gesteckt. Auch bei der Bezahlung mit der Kreditkarte kann ein Trinkgeld gegeben werden. Sind keine Münzen vorhanden, ist anzuraten, dem Kellner oder Hotelmitarbeiter vorher mitzuteilen, dass eine bestimmte Summe aufgeschlagen werden soll.

Weitere Informationen:
www.ab-in-den-urlaub.de

Kreuzfahrten-Extra

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