ÖKO-TEST Beschichtete Pfannen

Heißes Kochgeschirr mit Stielempfinden

Bratpfannen sind in den meisten Haushalten im Dauereinsatz und müssen einiges aushalten. ÖKO-TEST wollte wissen, wie alltagstauglich und stabil beschichtete Pfannen sind. Deshalb führte das Verbrauchermagazin neben Schadstoffuntersuchungen umfangreiche Praxistests durch. Das Resümee: Die Qualität ist unterschiedlich. Es gibt zwar „sehr gute“ Produkte, aber auch „mangelhafte“, die teilweise ausgerechnet von teuren Markenherstellern stammen.

Während Keramikpfannen als sehr hitzestabil und etwas kratzfester als PTFE-Pfannen (diese sind auch bekannt unter dem Synonym Teflon) gelten, sollen letztere wiederum den Vorteil haben, dass die Antihafteigenschaft über die gesamte Lebensdauer erhalten bleibt. ÖKO-TEST wollte nun prüfen, ob das stimmt, und hat fünf Edelstahl- und elf Aluminiumpfannen mit Kunststoff- oder Keramikbeschichtungen ins Labor geschickt.

Drei Produkte, darunter zwei preisgünstige, bestanden die verschiedenen Tests mit Bravour. Andere zeigten sich dagegen von einer schlechteren Seite. Ein Kritikpunkt ist: Bei beschichteten Pfannen sollten Pfannkuchen oder Spiegeleier in einem Stück auf den Teller rutschen. Das schaffte fast die Hälfte der getesteten Produkte nicht. Die Leckereien zerrissen oder wurden zerstört, weil sie zu fest auf dem Boden der Pfanne festklebten.

Es zeigte sich zudem, dass bei acht Marken die Antihafteigenschaft nachlässt, wenn sie etwas länger im Gebrauch sind. Auch die Temperaturverteilung von fünf Pfannen ließ zu wünschen übrig: Dadurch wird das Essen nicht gleichmäßig warm. Einige Produkte bekamen auch Punktabzug, weil sie nicht kratzfest sind. In der Gitterschnittprüfung, bei der die Tester mit einem Cutter Schnitte in den Pfannenboden machen, um die Kratzfestigkeit der Beschichtung zu überprüfen, platzten kleine Splitter ab.

Das ÖKO-TEST-Magazin Dezember 2016 gibt es im Zeitschriftenhandel.

Statt teurem "Superfood" tut’s auch ein Apfel

Wundermittel im Supermarkt? – Was „Superfood“ verspricht – und hält

Schlank, schön und gesund sollen sie machen – das versprechen sogenannte „Superfoods“ wie Goji-Beeren, Chia-Samen oder die Acai-Beere. Aber bedeutend mehr Nährstoffe und Vitamine als bekanntes Obst und Gemüse weisen sie meist nicht auf, berichtet das Tablet-Magazin „Apotheken Umschau elixier“.

Wissenschaftlich belegt sind die Effekte nicht. „Superfoods“ sind damit genauso gesund wie die gute alte Karotte. Zudem hat der Verzehr der Trend-Produkte häufig einen bedenklichen Nebeneffekt: „Viele Menschen glauben, sie könnten sich so ungesund ernähren, wie sie wollen, und das dann mit teuren, sogenannten Wundermahlzeiten ausgleichen“, sagt der Lebensmittelchemiker Volker Böhm von der Universität Jena. Doch das ist ein Trugschluss. Statt teurem „Superfood“ tut’s auch ein Apfel. Und der ist auch noch deutlich günstiger.

Raphael Lüthy

Der vegane Gourmetkoch Raphael Lüthy von EduChefs.ch bietet neu im gesamten DACH-Raum vegane Aus- und Weiterbildungen an in Kooperation mit der Veganen Gesellschaft Schweiz. Somit haben nun auch klassische Betriebe Zugang zu Know-how rund um vegane Produkte, vegane Menügestaltung und die Zubereitung von Allergiekost und können so noch besser auf die sich verändernden Kundenbedürfnisse eingehen.

Restaurantbesucher suchen vermehrt authentische Geschmäcker, Gerüche und Texture, verlangen frische, regionale, nachverfolgbare und saisonale Produkte, auch und ganz besonders bei vegetarischen und veganen Gerichten. „Der bewusst lebende Kunde erwartet bei vegetarischen und veganen Gerichten die gleiche Qualität und Kreativität wie in der konventionellen Küche“, so EduChefs-Gourmetkoch Raphael Lüthy.

Die Befürchtungen seitens der Gastronomie reichen von teuren Produkten bis hin zu einem aufwändigeren Beschaffungswesen, steigenden Lageraufwänden, schlechterer Materialverfügbarkeit und steigenden Hygiene- und Prozessaufwänden. Raphael Lüthy weiss diese Befürchtungen zu entkräften: „Es ist korrekt, dass vegane Gerichte mit leicht grösserem Aufwand in der Vorbereitungszeit verbunden sind, da diese meist frisch zubereitet werden. Unsere Erfahrung bei educhefs.ch zeigt aber, dass durch das Wegfallen der Fleischkosten und von teuren Fertigprodukten die Kalkulation konventionellen Gerichten gleich kommt.“

Der Besuch einer Schulung bei EduChefs hat allerdings auch Vorteile für die nicht-vegane Küche, denn durch den Einsatz von tierischen Produkten wie Butter, Rahm und Mayonnaise wirken viele Gerichte schwer und werden als nicht mehr zeitgemäss empfunden. „Pflanzliche Produkte können ein Gericht leichter und bekömmlicher machen und die Kenntnisse über vegane Produkte helfen den Küchenteams somit auch bei der Zubereitung von Allergiekost, zum Beispiel bei Laktose-Intoleranz“, so Raphael Lüthy.

In Kooperation mit der Veganen Gesellschaft Schweiz stehen die Aus- und Weiterbildungen von EduChefs Betrieben schweizweit und im nahen Ausland zur Verfügung.

Spitzenkoch Raphael Lüthy betreibt das einzige Vegane Hotel der Schweiz und ist Autor des Buches „Vegan Gesund“. Via educhefs.ch schult er Köche und Betriebe vom Kleinbetrieb bis hin zur Systemgastronomie in veganer Küche, veganen Abläufen und bezüglich der Ökologisierung von Betrieben. Educhefs.ch ist kulinarischer Bildungs-Partner der Veganen Gesellschaft.

Weitere Infos unter www.educhefs.ch oder Telefon +41 43 543 26 60.

Neue tld: restaurant

Jetzt können Sie sich Ihre eigene „restaurant“ domain holen – ohne .de oder .com – Statt Schmidts-Restaurant.de heisst es dann „Schmidts.Restaurant“ im Internet

Ab heute geht diese Top-Level-Domain online. Viele Registrare bieten die Restaurant Domain ab 40 Euro/Jahr an.

Hier ist eine Übersicht der Registrare: www.donuts.co/registrars/donuts-registrars/

Donuts, der Anbieter, bietet noch viele weitere Top Level Domains an.
Interessant könnte für unsere Branche z.B. „.kitchen“, „.pizza“, „.catering“, „.house“, „.limo“ oder „.coffee“ sein.

Ob sich diese neuen und im Vergleich zu .de oder .com recht teuren Domains wohl durchsetzen werden?
Für den einen oder anderen könnte auch die „.wtf“ Tld für seine private Seite von Interesse sein 😉

Jamaica Blue Mountain

Die teuersten Kaffees der Welt 30 % billiger via Internet

Das junge Unternehmen Beanbastic hat sich auf die edelsten Kaffees der Welt spezialisiert. Erstmalig verkauft ein Schweizer Anbieter ausschliesslich die fünf teuersten Gourmetsorten. Und das rund 30% unter dem Marktpreis.

Jamaica Blue Mountain ist der edelste Kaffeegenuss der Welt. Die seltene Sorte gilt als Champagner unter den Kaffees. Der Schweizer Anbieter Beanbastic verkauft diese Gourmetbohnen ab dem 1. Oktober über seinen Online-Shop. Schon bald wird das kleine, aber exklusive Sortiment um vier edle Kaffeesorten erweitert.
Die Schweizer Firma
Beanbastic bezieht den Kaffee direkt bei den Kaffeebauern im Produktionsland. So gelangt er ohne teuren Zwischenhandel und lange Umwege in die Schweiz. Der Kaffee bleibt nicht nur frisch, sondern auch günstig. Denn das junge Unternehmen kauft grosse Mengen zu dementsprechend niedrigen Preisen ein und kann seinen Kunden den bestmöglichen Preis auf dem Markt bieten. Bei Beanbastic kosten 250g sortenreiner Jamaica Blue Mountain Kaffee 27.50 Franken. Dieser Preis liegt rund 30% unter dem derzeitigen Marktdurchschnitt.
Um höchste Qualität zu gewährleisten, werden die rohen Kaffeebohnen hier in der Schweiz alle zwei Wochen frisch geröstet. Schonend und langsam. Anschliessend werden sie direkt verpackt und versendet. Pro verkauftem Kilo Jamaica Blue Mountain spendet Beanbastic 1 Franken an die «Westphalia All Age School» auf Jamaica. In der für ihren Kaffeeanbau bekannten Gegend leben überdurchschnittlich viele Analphabeten.

Beanbastic wurde von Friederike Dössegger, einer Mutter und Schweizer ex-Bankerin gegründet, die ihr eigenes, sinnvolles Geschäft haben wollte.

| www.beanbastic.ch

ÖKO-TEST: Schlafsäcke

Outdoorhersteller stellen ihre Produkte gerne so dar, als seien sie in der heilen Natur zu Hause. Doch genau das Gegenteil ist der Fall: Die Schlafsäcke stecken voller für Mensch und Umwelt gefährlicher Inhaltsstoffe. Darauf macht das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aufmerksam.
In Stoffteilen des Bundeswehrschlafsacks fand das von ÖKO-TEST beauftragte Labor etwa den krebserzeugenden Farbstoff p-Aminoazobenzol in einer Menge, die gesetzlich nicht zulässig ist. Damit hätte das Produkt gar nicht verkauft werden dürfen. Doch auch die anderen Schlafsäcke sind nicht ohne: In den meisten konnten unter anderem giftige Stoffe wie Dibutylzin und Tributylzinn nachgewiesen werden, die sich in der Umwelt nur schwer abbauen und vermutlich schon in kleinen Mengen das Immun- und Hormonsystem des Menschen durcheinanderbringen können.

Besonders bitter ist, dass drei Schlafsäcke mit Fluorverbindungen behandelt wurden, um sie wasserabweisend zu machen. Diese Verbindungen sind aber ein großes Umweltproblem, weil sie – einmal hergestellt – kaum mehr abgebaut werden können. Heute sind sie überall nachweisbar, sogar in den Organen von Eisbären. ÖKO-TEST empfiehlt daher, keinesfalls Schlafsäcke zu kaufen, die als „wasserabweisend“ beworben werden. Leider können sich Verbraucher, die einen schadstofffreien Schlafsack suchen, nicht nach dem Preis richten, denn die meisten teuren Markenprodukte fallen ebenso wie viele günstigeren mit einem „ungenügend“ durch den Test. Am besten schnitten zwei Produkte von Globetrotter und Sport-Scheck ab, die immerhin noch ein „befriedigendes“ Testergebnis erzielten.

Das ÖKO-TEST-Magazin Mai 2012 gibt es seit dem 27. April 2012 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Eine kulinarische Reise auf der Rhone

Sylvia und Herbert Pleithner aus Villingen sind Fans der großen Meisterköche, allen voran von Paul Bocuse Und so haben sie schon viele berühmte Rezepte zuhause nachgekocht. Aber wie wird man am heimischen Herd noch besser?

Ein Vorschlag kommt von ihren besten Freunden, den Göhrings. Warum nicht einmal auf eine kulinarische Kreuzfahrt gehen, fragen sie, durch das Mutterland der guten Küche, durch Frankreich? Gemeinsam auf die Jagd gehen nach den letzten Geheimnissen der Gourmetkünstler, das wäre es doch! Und so schiffen sie in Lyon zusammen ein – zu einer einwöchigen Erlebnisreise mit Nachhilfekursen für Hobbyköche. Das Programm ist straff organisiert. Ob ‚Live-Cooking‘, Schokoladenkurs, Weinschulungen oder jede Menge kalorienträchtiger Landgänge: Das will erst einmal bewältigt werden, auch wenn das Schiff einige Möglichkeiten zum Ausgleichs- und Verdauungssport bietet. Echter Hunger kommt da selten auf. Und wenn doch, dann geht es mal eben zum Trüffelsuchen an Land. Die sündhaft teuren Edelknollen sind die Krönung der Küche.

Je näher es dem Höhepunkt der Reise zugeht, umso nervöser werden die Kreuzfahrer. Denn sie wollen dem großen Paul Bocuse, dem Gründervater der Sterneküche, einmal ganz persönlich auf die Finger schauen. Für die Gourmets an Bord verspricht das den Kochhimmel auf Erden. Doch bis dahin werden sie noch einige lukullische Herausforderungen bestehen müssen.

SWR, Mittwoch, 14.09., 22:00 – 22:30 Uhr

Avatar Film

Rekordgewinn für teuren Avatar-Film – In 17 Tagen mehr als eine Mrd. Dollar eingespielt

Die hohen Erwartungen wurden mehr als erfüllt

Der Hollywood-Film Avatar
http://www.avatarmovie.com ist nach 17 Tagen Spielzeit der Film, der am
schnellsten das Einspielergebnis von einer Mrd. Dollar erreicht hat.

20th Century Fox berichtet, dass Avatar in den USA 350 Mio. Dollar und
in der restlichen Welt 670 Mio. Dollar eingespielt hat. Der
3D-Blockbuster von Regisseur James Cameron, der auch „Titanic“ drehte,
ist damit bereits jetzt einer der am besten verkauften Film der
Geschichte.

Der Science-Fiction-Film „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ startete
weltweit am 17. und 18. Dezember 2009. Der Film vermischt real gedrehte
und computeranimierte Szenen. Große Teile des Streifens wurden in einem
virtuellen Studio mit neu entwickelten digitalen 3D-Kameras gedreht. Der
Film war mit Gesamtkosten von mehr als 300 Mio. Dollar der bisher
teuerste Film aller Zeiten.

Begeisterte Nicht-Kinogeher

Wie ein Güterzug, der außer Kontrolle geraten ist, verkaufe sich der
Film, meint Bert Livingston, Chef der Distribution bei 20th Century Fox. „Ich glaube jeder muss den Film anschauen.
Das gilt sogar für Leute, die sonst nicht ins Kino gehen. Sie hören
davon und sagen, dass sie sich das anschauen müssen“, so Livingston.
Zudem gebe es viele, die sich den Streifen bereits mehrmals angesehen
haben.

In den meisten Teilen der Welt ist der Film bereits angelaufen. Am 2.
Januar gab es den Filmstart in China, am 15. Januar folgt als letzter
großer Markt dann noch Italien. Um weltweit zum best verkauften Werk zu
werden, muss er die magische Grenze von 1,8 Mrd. Dollar Einspielergebnis
vom Cameron-Film „Titanic“ erreichen. Die anderen Megaseller – „Herr der
Ringe – Rückkehr des Königs“ und „Fluch der Karibik 2“ – dürfte Avatar
bereits in den kommenden Tagen überholen. Wolfgang Weitlaner

Gourmet Report meint: Opulentes Märchen, spannend, schöne Effekte, sehenswert!

Du bist, was du isst!

So, 13.12. um 10:45 Uhr zdfneo

Du bist, was du isst!
Zwischen Junkfood und Hausmannskost – Reportage

Was ist nur los mit unserer Ernährung? Gegessen wird, was auf den Tisch kommt, so hieß es früher, aber was kommt heute bei wem und warum auf den Tisch? Die „ZDF.reportage“ geht diesen Fragen an drei Beispielen nach. Nirgendwo auf der Welt werden so spottbillige Lebensmittel in derart teuren Küchen zubereitet, wie in Deutschland. Und während Kochshows im Fernsehen boomen, gehen immer mehr Kinder ohne ordentliches Pausenbrot in die Schule, ernähren sich von Junkfood und Süßigkeiten. In den Schule haben Tiefkühlkost und andere Fertiggerichte selbstgemachtes Essen verdrängt. Ernährungsmängel sind die Folgen. Ursula Pfeiffer vom Verein „Lobby für Kinder“ hat bei ihrer Arbeit entdecken müssen, wie sehr solche Mängel vor allem Kinder betreffen. Sie finanziert deshalb ein kostenloses Schulfrühstück in einigen Nürnberger Schulen. Doch Essen ist für sie nicht nur Nahrungsaufnahme, es geht ihr auch darum, Kinder „gesellschaftsfähig“ zu machen. Deshalb organisiert sie auch 3-Gänge-Menüs mit Kniggekurs in Nobelhotels – für Kinder aus sozial schwachen Familien. Jürgen Baumann ist Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung in Karlsruhe. Er überprüft seit Jahren Küchen, Märkte und Lebensmittelproduzenten. Unternehmen hat er kommen und gehen gesehen, viele scheitern am harten Preiskampf und – so räumt selbst er ein – an den komplizierten Vorschriften. „Lebensmittel, das sind Mittel zum Leben.“, sagt er oft. Doch der Trend zum Sparen macht auch vor dem Essen nicht halt, Geschäftemacher versuchen, auf unlautere Weise davon zu profitieren. Den Schaden hat der Verbraucher. Gesundheit und Ernährung gehören zusammen. Fit und schlank – der Traum vieler Frauen. Tobias Greb, ein ehemaliger Koch, hat selbst 50 Kilo abgenommen und lehrt nun in eigenen Ernährungscamps, wie man abnimmt und fit wird. Die „ZDF.reportage“ besucht ein solches Camp auf Gran Canaria und erlebt mit, wie hier das Motto „Du bist, was Du isst“ praktisch umgesetzt wird.

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Eins Plus, Freitag, 02.10. um 07:30 Uhr

Servicezeit: Essen & Trinken – Ernährungsmagazin

Thema: Mit Hopfen gegen Krebs

In Zeiten der Wirtschaftskrise, so könnte man meinen, sinkt die Nachfrage nach teuren Bio-Lebensmitteln. Doch der Branchenverband erkennt keinen rückläufigen Trend. Es scheint, als sei für viele Verbraucher gerade jetzt ein nachhaltiger Konsum wichtig. Im heutigen Themenschwerpunkt berichtet die Servicezeit: Essen & Trinken über neueste Entwicklungen in der Öko-Branche. Wie rüstet man sich für die Zukunft, um noch mehr Bio-Lebensmittel von hoher Qualität auf den Markt zu bringen? Deutsche Anbauer berichten über neue Wege in der Schädlingsbekämpfung, ihre spanischen Kollegen sehen Bio-Landwirtschaft sogar als letzte Chance für die Umwelt.

Wer Klasse statt Masse wünscht, kauft Bio-Fleisch, vertraut auf das Öko-Siegel und zahlt das Doppelte. Doch im Frühjahr gab es einen spektakulären Fall von Öko-Schwindel. Ein Bioland-Geflügelbetrieb flog auf – hier hatte man die Puten mit konventionellem Futter gemästet. Die Branche kämpft nun um das Vertrauen der Kunden. Welche Konsequenzen wurden gezogen? Oder ist alles beim Alten geblieben? Um sich vor Etikettenschwindel zu schützen, setzen einige Bio-Fans jetzt auf die so genannte Gemeinschaftslandwirtschaft. Die Kunden zahlen monatlich eine feste Summe an die Bauern und erhalten einmal pro Woche so viel Gemüse, Brot, Eier, Käse und Fleisch, wie sie brauchen. Beide Seiten teilen sich das Risiko von Ernteausfällen.