Urlaub aus dem Supermarkt

Lebensmittel-Discounter wie Aldi, Lidl und Co. bieten viele Urlaubsreisen an. Doch sind diese Angebote wirklich preiswert? Das Reisemagazin Clever reisen! hat in seiner aktuellen Ausgabe 1/13 die Preise der Discounterreisen unter die Lupe genommen – mit überraschenden Ergebnissen.

Reisen vom Discounter: Wer steckt dahinter?
Die meisten Discounter-Reisen stammen von bekannten deutschen Veranstaltern, wie etwa von der TUI-Tochter „Berge & Meer“ (u.a. Aldi), der FTI-Tochter „BigXtra“ (u.a. Lidl, Tchibo) oder der Thomas Cook-Tochter „Tour Vital“ (u.a. Tchibo). Dabei treten die Discounter in der Regel nicht selbst als Veranstalter auf. Sie vermitteln die Reisen lediglich oder vermarkten sie für ihre konzerneigenen Töchter. Neben klassischen Badereisen, zum Beispiel in die Türkei, sind auch Kreuzfahrten, Weltreisen und ärztlich begleitete Rundreisen über die Lebensmitteldiscounter zu haben.

Preistest: Discounter- vs. Verantalter-Angebote
Für den Clever reisen!-Test wurden die Preise der Discounterreisen mit den Preisen entsprechender Veranstalterangebote auf dem Reiseportal www.fliegen-sparen.de verglichen. Die Reiseleistung, also der Anreisetag, die Hotelkategorie sowie Verpflegungs- und Sonderleistungen (z.B. Zug-zum-Flug-Ticket) waren jeweils gleich.

Preisvergleich mit überraschenden Ergebnissen
Das Ergebnis fällt nicht nur überraschend klar, sondern auch verblüffend einheitlich aus. Alle Angebote der Discounter konnten im Clever reisen!-Test unterboten werden, teilweise sogar erheblich. Für drei Supermarktangebote fanden sich sogar komplett identische Gegenangebote von Veranstaltern. Die größte Preisdifferenz ergab sich beim Angebot von Aldi. Hier sollte eine 2-wöchige Urlaubsreise nach Bulgarien für zwei Personen 1.658 Euro kosten. Im Aldi-Angebot war ein 4-Sterne Hotel und die Verpflegungsleistung All Inclusive enthalten. Beim Veranstalter Tjaereborg kostete eine vergleichbare Reise für zwei Personen nur 1.299 Euro. Eine Ersparnis von 359 Euro.

Discounter-Angebote nicht automatisch die günstigsten
Fazit des Clever reisen!-Tests: Nur weil Aldi, Tchibo oder Penny draufsteht, ist noch lange kein hitverdächtiger Tiefstpreis drin. Urlauber sollten sich nicht von großen Namen blenden lassen. Wer günstige Angebote sucht, kann die Discounter-Angebote als ungefähren Anhaltspunkt nehmen. Ein Preisvergleich, zum Beispiel mit Reiseportalen wie www.fliegen-sparen.de, ist jedoch immer empfehlenswert.

Mehr Infos: Reisemagazin Clever reisen! 1/13 ab dem 04.01. am Kiosk für 5,50 Euro!
Extra: Airline-Guide – Über 40 Airlines im Überblick. Der Wegweiser für Schlauflieger mit nützlichen Infos und Tipps rund ums Fliegen

Tchibo-Haus: Kostenfallen drohen

Das massive Einfamilienhaus, das Tchibo von der Baufirma Heinz von Heiden anbietet, wird schnell zur Kostenfalle. Das sogenannte „Energie-Konzepthaus“ basiert auf einem abenteuerlichen Energiekonzept, von dem nicht klar ist, ob es überall umzusetzen ist. Welche Fenster, Türen, Treppen, Dachziegel, Sanitär- und Elektroausstattung es haben wird, wird erst nach Vertragsabschluss klar. Fußbodenbeläge und Malerarbeiten kosten extra. Und der Vertrag beinhaltet unwirksame Zahlungsvereinbarungen. Zu diesem Ergebnis kommt die Onlineredaktion der Stiftung Warentest, die die Vertragsbedingungen zusammen mit der Verbraucherzentrale Bremen überprüft hat.

Das „Energie-Konzepthaus“ bietet Tchibo in drei Varianten mit Wohnflächen von 158 bis 168 Quadratmetern und Preisen zwischen 169.990 und 178.990 Euro an. Verlockend klingt die Versorgung mit erneuerbaren Energien. Auf dem Dach ist eine kleine Solaranlage vorgesehen, die Heizwärme kommt aus der Erde und wird mit einer Wärmepumpe im Haus verteilt. Für die Erdwärmeanlagen sind mindestens 60m tiefe Bohrungen notwendig. Erreicht der Bohrer plötzlich Felsgestein oder Grundwasser oder verweigert das Amt die Bohrung, wird es teuer. Denn das Risiko trägt der Bauherr. Er wird zudem verpflichtet, ein Versicherungspaket abzuschließen, dass ihn zum Beispiel glauben macht, er sei bei Insolvenz des Bauunternehmers geschützt. Tatsächlich gibt es diese Sicherheit aber gar nicht.

Fazit der Tester: Das Tchibo-Haus bietet dem Bauherren keine Kosten- und Planungssicherheit. Wenn sich Kunden dennoch dafür interessieren, sollten sie vor Vertragsabschluss einen Rechts-, Bau- oder Energieberater einschalten. Sie werden auch von den Verbraucherzentralen vermittelt.

Gourmet-Reisen bei Tchibo

Köstliches Essen, gute Weine und atemberaubende Landschaften:
Tchibo bietet Genussreisen für alle Feinschmecker, die die Welt der
Star- und Sterneköche hautnah erleben möchten.

Ein extravagantes 4-Gänge-Menü in „Schuhbecks
Orlando“ in München, eine Erlebnisreise mit dem Master Sommelier
Hendrik Thoma in Deutschlands Rotweinparadies an der Ahr oder Trüffelgenuss
und feinste Weine in der Toskana – Tchibo bietet eine große Auswahl
an exquisiten und kulinarischen Reisen. Ein Angebot, das alle begeistert,
die sich gerne mit gutem Essen verwöhnen lassen und Neues ausprobieren
möchten.

Drei ausgewählte Genuss-Angebote im Überblick
Verwöhn-Wochenende in München: Alfons Schuhbecks Sterneküche
– 4-Gänge-Menü in „Schuhbecks Orlando“ mit feinsten bayerischen
Gerichten
– Preis pro Person für zwei Übernachtungen im modernen 4-Sterne-
Hotel „Sheraton München Arabella Park“ inkl. Frühstück und Nutzung
des tropischen Badeparadieses mit Blick über die Dächer der
Stadt: ab 199 Euro
– Reisezeitraum: 01.08.2010 bis 31.03.2011

Ahrtal: Wein- und Erlebnisreise mit Master Sommelier Hendrik Thoma
– Weinliebhaber und alle, die es noch werden wollen, erfahren während
der dreitägigen Reise mit Master Sommelier Hendrik Thoma
alles über das Thema Wein und seine Hintergründe
– Inklusive Spitzengastronomie: Zwei 4-Gänge-Abendessen
– Weingüterbesuche mit Verkostungen und Winzerbrotzeit
– Stadtführung in Ahrweiler und Spaziergang auf dem Rotweinwanderweg

– Preis pro Person für zwei Übernachtungen im 4-Sterne-Hotel „Dorint
Parkhotel Bad Neuenahr“: ab 399 Euro
– Reisetermine: 15.10.2010 und 12.11.2010

Toskana: Trüffelgenuss in malerischen Hügellandschaften
– Der romantische Urlaubsort Palaia-Colleoli ist der ideale Ort, um die
herrlichen Weine der Region zu genießen
– Deutschsprachige Weinverkostung mit kleiner Jause
– 4-Gänge-Abendessen zum Thema Trüffel inkl. Aperitif
– Preis pro Person für fünf Übernachtungen im idyllischen Vier-
Sterne-Superior-Hotel „Landgut Borgo di Colleoli“, inkl. Frühstück:
ab 349 Euro
– Reisezeitraum: 29.08.2010 bis 07.11.2010

Weitere Angebote – von kulinarischen Reisen durch Deutschland bis zu
Schlemmertagen im Elsass oder am Tegernsee – gibt es unter http://www.gourmet-report.de/goto/tchibo

Cafissimo Grand Classé Ethiopia Darolebu

Der Zauber der Ferne:
Cafissimo Grand Classé Ethiopia Darolebu

Endlich ist es soweit: Die neue limitierte Edition aus der Cafissimo
Premiumlinie „Grand Classé“ ist eingetroffen – frisch von den sagenumwobenen
Hochebenen Äthiopiens, der Wiege des Kaffees. Hier haben
die Tchibo Experten für Cafissimo Kunden einen besonderen
Schatz gehoben, den „Grand Classé Ethiopia Darolebu“.

Tchibo bietet Cafissimo Kunden dreimal jährlich
ein besonderes Highlight: die Grand Classés, limitierte Editionen feinsten
Espressos. Nach dem indisch exotischen „India Malankara“ dürfen sich
Kunden nun über ein Juwel aus Äthiopien freuen. Im ostäthiopischen
Hochland, in einer Höhe von bis zu 2.700 Metern über dem Meeresspiegel,
fanden Tchibo Experten eine einzigartige Sorte der berühmten Harar-
Bohnen: den Grand Classé Ethiopia Darolebu. Nur hier oben auf den
fruchtbaren und roterdigen Böden des Darolebu-Plateaus, wo frische, klare
Nächte auf feuchtwarme Tage folgen, entwickeln die Bohnen ihr exotisches
Aroma. Der heiße Wüstenwind und die Sonne trocknen nach der Ernte die
Kaffee Bohnen behutsam.
In dieser Region wachsen auch die kleinen Adey-Abeba-Blumen. Leuchten
ihre Blüten strahlend gelb, feiern die Familien mit einer traditionellen Zeremonie
die ertragreiche Kaffee-Ernte. Die mit gelben Blüten geschmückten
Häuser und Straßen symbolisieren die Verbindung zwischen dem Genuss
erlesener Bohnen und gelebter Tradition. Der zarte Duft der Blüten und das
besondere Aroma des Kaffees spiegeln die äthiopische Kaffeekultur in unserem
„Ethiopia Darolebu“ wider.

Die Kaffeeröster nehmen sich viel Zeit, um die säurearmen Harar-Bohnen
der ostäthiopischen Hochebene in einen herausragenden Espresso zu
verwandeln. Der Grand Classé „Ethiopia Darolebu“ bietet leichte Nuancen
von Rauch und Harz, sowie die typischen charaktervollen Aromen eines
Grand Classé Espresso.

Die Kombination aus exotisch-herben und mild-blumigen Noten unterscheidet
den „Grand Classé Ethiopia Darolebu“ von anderen äthiopischen
Kaffeesorten – und kennzeichnet ihn als besonders hochwertigen Espresso.

Die Limited Edition „Grand Classé Ethiopia Darolebu“ aus der neuen Espresso-
Premiumlinie wird ab dem 27. Juli exklusiv in allen Tchibo Filialen,
und erstmals auch im Tchibo Online Shop zum Verkaufspreis von 3,99
Euro je 10er Packung angeboten. Die Edition ist erhältlich, solange der
Vorrat reicht.

Gute Reise mit dem Tchibo Bahnticket

Gute Reise mit dem Tchibo Bahnticket

Die Geburtstags-Highlights gehen in die nächste Runde. Ab dem 3. Mai gibt es bei Tchibo Fahrkartenhefte der Deutschen Bahn. Für 160 Euro bietet Tchibo sechs einfache Fahrten innerhalb Deutschlands an.
Besondere Vorteile für Familien: Der Reisezeitraum liegt in den Sommerferien, vom 15. Juni bis 31. August, und Kinder bis einschließlich vierzehn Jahre reisen kostenlos mit.

„Eine Idee bewegt Deutschland“ – unter diesem Motto feiert Tchibo sechs Wochen lang 60. Geburtstag: Reiselustige Tchibo Kunden erwerben ab nächster Woche für 160 Euro ein Fahrkartenheft mit sechs Einzeltickets für die 2. Klasse. Die Tickets können im Zeitraum vom 15. Juni bis 31. August eingelöst werden. Sofern die Route innerhalb Deutschlands liegt und der Reisetag kein Freitag ist, sind die Möglichkeiten grenzenlos. Das Angebot gibt es online vom 3. bis 12. Mai unter www.tchibo.de und in der Filiale vom 4. bis 12. Mai. „Ob mehrtägige Ausflüge, Städtetrips oder Fahrten ans Meer: Mit dem Tchibo Ticket kann Deutschland neu entdeckt werden – und das besonders günstig – solange der Vorrat reicht“, so Arnd Liedtke, Leiter der Unternehmenskommunikation von Tchibo.

Einfach und günstig – besonders für Familien

„Die Sommerferien sind gerettet – mit dem Tchibo Ticket reisen Familien besonders günstig, denn Kinder bis einschließlich vierzehn Jahre fahren in Begleitung ihrer Eltern oder ihrer Großeltern kostenlos mit. „Wir sind sicher, dass unsere Gemeinschaftsaktion mit Tchibo viele Familien überzeugt. Denn wir sind preiswerter und komfortabler als das Auto“, sagt Nikolaus Breuel, Vorstandsvorsitzender der DB Bahn Fernverkehr. Und so schnell gehen die Reisevorbereitungen: Vor dem ersten Fahrtantritt trägt der Reisende einfach seinen Namen, das Reisedatum sowie Start- und Zielbahnhof in die dafür vorgesehenen Felder auf der Fahrkarte ein.
Die sechs Einzelfahrten können von bis zu sechs Personen für die gleiche Reise benutzt werden (gemeinsamer Abfahrts- und Zielbahnhof).

Die Tickets gelten für alle innerdeutsch fahrenden ICEs (Intercity-Express), IC/ECs (Intercity/Eurocity) und im Vor- und Nachlauf in den Zügen des Nahverkehrs. Der Aufpreis für den ICE Sprinter kostet elf Euro. Neben Freitagen als Reisetag sind lediglich der Seeverkehr und Züge der City Night Line ausgenommen.

Stiftung Warentest – Kaffee

Die meisten schmecken gleich

Dem Namen nach sind sie ein reiner Hochgenuss: „Der Himmlische“ heißt der Kaffee von Mövenpick, „Gourmet-Café“ der Eilles von Darboven. Und Jacobs setzt gar die „Krönung“ oben drauf. Im Test schneiden die meisten Kaffees gut ab. Einzigartig sind sie aber nicht: 21 der 31 geprüften Pulver unterscheiden sich in ihrem Aroma nicht signifikant. Der Einheitsgeschmack ist sogar gewollt und trifft den Gaumen der Kaffeetrinker. Er zieht sich durch etablierte Marken, Discounterware und Bio-Kaffees.

Modrig-muffig aus Kanne und Maschine

Der Weg vom Strauch in die Tasse ist lang: Ernten, trocknen, sortieren, lagern, transportieren, rösten, mahlen, verpacken, verkaufen. Aus welchem dieser Schritte Fehler rühren, lässt sich später nur schwer sagen. Fakt ist: Manche sind später zu schmecken. Bei A & P Kaffee Fein von Kaiser´s Tengelmann, Tip Gold von Metro und Gran Cafe von Tchibo zum Beispiel. Sie riechen und schmecken modrig-muffig. Die Zubereitungsart spielt dabei keine Rolle: Die Prüfer probierten den Kaffee aus der Maschine und aus der Kolbenkanne.

Geschmack nach feuchter Pappe

Tchibo kann auch mit seinem zweiten Kaffee im Test nicht landen. Eduscho Gala Nr. 1 schmeckt aus der Kolbenkanne unauffällig, aus der Kaffeemaschine aber modrig-muffig. Umgekehrt ist es bei den beiden Bio- und Fairtrade-Kaffees Café del Mundo von Lidl und Green Change von Tempelmann. Aus der Maschine sind beide Kaffees in Ordnung, nur aus der Kanne schmecken sie nach feuchter Pappe.

Zu viel Acrylamid in vier Kaffees

In puncto Acrylamid-Gehalt fallen vier Produkte negativ auf: Penny Contal, Alnatura, Mona Gourmet und A & P von Kaiser’s Tengelmann. Sie überschreiten den Signalwert für Acrylamid, der Lebensmittelwächter aufhorchen lässt. Einen Grenzwert gibt es nicht. Der Schadstoff kann entstehen, wenn ein Lebensmittel Zucker und die Aminosäure Asparagin enthält und hoch erhitzt wird. So wie der Kaffee. Im Tierversuch verursacht Acrylamid Krebs und schädigt Nerven und Erbgut. Beim Menschen ist bisher nur die nervenschädigende Wirkung belegt.

Arabica ist fein und mild

Die meisten Kaffees im Test bestehen aus der Sorte Arabica. Ihr Aroma ist mild und fein, Anbau und Ernte der Bohne sind aufwändig. Kein Wunder also, dass Hersteller ihren Ursprung auf der Verpackung hervorheben. Die Untersuchung im Labor zeigt: Kein Anbieter hat geschummelt. Wo 100 Prozent Arabica draufstand, da gab es auch keinen Hinweis auf eine andere Kaffeesorte.

Das Gewissen kauft mit

Wer seinen Kaffee mit gutem Gewissen genießen will, sollte zu Bio- oder Fairtrade-Produkten greifen. Anbieter dieser Produkte sind sozial und ökologisch engagiert, fünf von ihnen sogar stark: Alnatura, Gepa, Ulrich Walter, Darboven und der Discount-Riese Aldi Süd. Das ergab eine Untersuchung zur Unternehmensverantwortung der Kaffeeproduzenten, die die Stiftung Warentest zeitgleich mit dem Kaffeetest durchführte. Die Tester befragten die Anbieter der Röstkaffees und besuchten sie in ihren Firmenzentralen, Plantagen oder Kooperativen.

Schwache Leistung von Tchibo und Kraft Foods

Als stark engagiert gilt zum Beispiel, wer faire Löhne zahlt, die Arbeiter sozial absichert und beim Anbau der Kaffeepflanzen auf synthetische Pestizide verzichtet. Eine eher schwache Leistung legen hier die Branchen-Riesen Kraft Foods und Tchibo hin: Hinter Klassikern wie Jacobs Krönung oder Eduscho Gala Nr.1 stecken nur bescheidene Ansätze von Unternehmens­verantwortung. Die Ursprungs­plantagen ihres Kaffees konnten oder wollten beide Hersteller nicht nennen. In Broschüren und Fernseh­spots betonen sie trotzdem ihre Nachhaltigkeit.

Tag des Kaffees

„Tag des Kaffees“ am 26. September – Benchmark-Studie: Servicequalität von Coffee Shops „Draußen nur Kännchen!“ war gestern – die Servicequalität von Coffee Shops ist top

„Draußen nur Kännchen“ war gestern. Heute hat der Kaffeegenießer die Wahl: Caramel Frappuccino, Choccolate Mocha oder Latte Macchiato – um nur einige zu nennen. Die Kaffee-Kultur hat sich gewandelt und immer mehr Coffee Shops beglücken mit neuartigen Kaffee-Kreationen, speziell auch zum „Tag des Kaffees“ am kommenden Freitag. Aber wie steht es um die Servicequalität in den Coffee Shops?

Dieser Frage ist die unabhängige Rating-Agentur ServiceRating GmbH aus Köln nachgegangen und hat Kunden nach ihrer Zufriedenheit mit der Servicequalität von 27 Coffee Shops befragt. Rund 1.000 Kunden beurteilten Service- und Leistungsmerkmale der nationalen wie lokalen Coffee-Shop-Ketten und gaben Auskunft über ihre Gesamtzufriedenheit. Es stellt sich heraus, dass die Branche von den Kunden auf einem recht hohen Service-Niveau gesehen wird. Zwischen den Anbietern gibt es dennoch Unterschiede.

Die Nummer 1: Tchibo Coffee Shops

Anhand des aussagekräftigen ServiceIndex ist die Nummer 1 unter den Coffee Shops ermittelt worden: Tchibo hat in Punkto „Zuverlässigkeit und Fehlerfreiheit“, „Beratungsqualität“ sowie bei den „angebotenen (Service-) Zusatzleistungen“ die Nase vorn. Der deutsche Konzern schafft es besser als die anderen Coffee Shops, seine Kunden zu begeistern.

Mit Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft Kunden begeistern

Die Untersuchung von ServiceRating enthüllt, was den Kunden begeistert: insbesondere Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter ist neben den Produkten wichtig. Darüber hinaus sind die zuverlässige Abwicklung sowie das Eingehen auf Kundenbedürfnisse und der Umgang mit Reklamationen und Beschwerden zu nennen. „Es ist oftmals das einfühlsame Service-Personal, welches zu begeistern versteht: Die Mitarbeiter wissen und erfragen, was der Kunde wünscht, hören ihm zu und erfüllen seine Wünsche, das ist Service auf den Punkt gebracht“, kommentiert Dr. Claus Dethloff, Geschäftsführer der ServiceRating GmbH.

ServiceIndex von 6 großen Coffee Shops*

Coffee Shop ServiceIndex [-100, 100]
Tchibo 73
Starbucks Coffee 68
Segafredo Zanetti 67
Lavazza 66
McCafé 62
Dunkin‘ Donuts 60

* 988 Befragte gaben 1.759 Urteile zu 27 Coffee Shops ab. Der ServiceIndex wird aus den Teilkriterien „Zuverlässigkeit und Fehlerfreiheit“, „Beratungsqualität“ und „angebotene Zusatzleistungen“ berechnet.

Die Studie „Servicequalität von Coffee Shops“ ist über die ServiceRating GmbH beziehbar. Weitere Studieninformationen: www.ServiceRating.de

Tchibo BioGenuss – ein Bio-Kaffee für Genießer

Tchibo BioGenuss – ein Bio-Kaffee für Genießer

Natürlich zu genießen und dabei nicht nur das eigene Wohlbefinden zu steigern, sondern zusätzlich die Umwelt zu schonen, ist der Vorteil der Bioprodukte, den mehr und mehr Verbraucher zu schätzen wissen. So auch beim Kaffee. Eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigt: Bio-Kaffee ist so gefragt wie nie zuvor. In 2007 wurden über 50 Prozent mehr Bio-Kaffees verkauft als noch im Jahr zuvor.
Damit kauften in 2007 1,23 Mio. der insgesamt 38,48 Mio. privaten Haushalte in Deutschland Bio-Kaffee.

BioGenuss ist der erste Bio-Kaffee aus dem Hause Tchibo. Nach dem erfolgreichen Verkaufsstart in den Filialen im Juni ist BioGenuss ab 15. September überall bei Tchibo erhältlich. Der Anbau der Kaffeebohnen ist kontrolliert ökologisch. In diesem Sinne ist zum Beispiel der Dünger natürlich, Boden, Wasser und Luft werden geschützt und Energieressourcen geschont. BioGenuss erfüllt die strengen Anforderungen der EG-Öko-Verordnung und trägt daher das staatliche Bio-Siegel, das in kontinuierlichen Kontrollen bestätigt wird. Die Öko-Kontrollstellennummer auf jeder Packung sorgt dabei für Transparenz, Verlässlichkeit und Sicherheit.

Bei der Auswahl des Kaffees war es für Tchibo besonders wichtig, dass dieser nicht nur das Bio-Siegel trägt, sondern gleichzeitig den hohen Qualitätsansprüchen des Hauses an Kaffees entspricht. Die für BioGenuss verwendeten Kaffees sind ausschließlich Arabica Hochland-Kaffees, die durch die schonende Einzelröstung veredelt werden. Nur so entfaltet jede Sorte das optimale Geschmacksprofil, und der Bio-Kaffee erhält sein mildes und vollmundiges Aroma sowie seinen besonders natürlichen Geschmack.
Ab Mitte September gibt es BioGenuss als ganze Bohne oder bereits gemahlen in der 2×250-g-Vakuumverpackung in allen Tchibo Filialen und allen Tchibo Verkaufsstellen im Lebensmittel- und Fachhandel wie zum Beispiel Bäckereien.
500 g kosten 5,99 €.

Die Umstellung auf hundert Prozent nachhaltig angebaute Kaffees ist das langfristige Ziel des Hamburger Unternehmens. BioGenuss ist ein weiterer Schritt auf diesem Weg. Bereits jetzt tragen alle Privat Kaffees und die limitierten Editionen der Frischen Ernte das Siegel der Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance. Ab Oktober 2008 bietet Tchibo in seinen Filialen zusätzlich einen Fairtrade-gesiegelten Espresso an, der gleichzeitig in den Coffee Bars der Tchibo Filialen als Espresso oder Espresso-Spezialität wie Cappuccino oder Latte Macchiato genossen werden kann.

„Konsument“ testet Reparaturen von Espressomaschinen:

„Konsument“ testet Reparaturen von Espressomaschinen: Bitterer Beigeschmack

Kostenvoranschläge nicht selbstverständlich. Enorme Bandbreite
bei Reparaturkosten.

Immer wieder erreichen die Redaktion des Testmagazins
„Konsument“ Briefe von Lesern, die über ihre – vorwiegend negativen –
Erfahrungen mit Reparaturen von Espressomaschinen berichten.

Für seine August-Ausgabe hat sich das Testmagazin „Konsument“ jetzt
selbst ein Bild gemacht und fünf Espressomaschinen, bei denen ein
fehlerhafter Trafo eingebaut wurde, zu den entsprechenden
Servicestellen und Vertragswerkstätten gebracht.

Fazit: „Statt erfrischendem Kaffee gibt es oft ernüchternde
Reparaturkosten“, berichtet Franz Floss, Geschäftsführer des Vereins
für Konsumenteninformation. „Die Arbeitszeitkosten für ein und
dieselbe Reparatur und die Preise für durchaus vergleichbare
Ersatzteile unterscheiden sich deutlich. Manche Anbieter verrechnen
zudem ein unverlangtes Zusatzservice. Die Reparaturkosten machen so
ohne Weiteres bis zu 50 Prozent des Einkaufspreises der
Espressomaschine aus“, schildert Floss.

Fehlerhafter Trafo

Bei fünf Espressomaschinen der Marken DeLonghi, Jura, Saeco, Siemens
und Tchibo bauten die „Konsument“-Tester einen fehlerhaften Trafo
ein. Damit wurde die Stromversorgung der Geräte, bei denen bis auf
das Modell von Tchibo die Gewährleistungs- und Garantiezeit bereits
abgelaufen war, lahmgelegt. Ein Fehler, den ein Profi eigentlich
rasch finden und innerhalb einer Stunde beheben sollte.
Neben dem zentralen Testkriterium Reparaturkosten flossen auch
Reparaturdauer, Kundenfreundlichkeit und die Vollständigkeit der
Rechnung in das Gesamtergebnis mit ein.

Rascher Problemlöser

Die schnellste Lösung hatte Tchibo parat: Das Gerät befand sich als
einziges noch innerhalb der Herstellergarantie, wurde jedoch ohne
Rechnung sofort und kostenlos gegen ein neues Modell ausgetauscht.
„Ein aus Kundensicht perfektes Service, aus Sicht des Umweltschutzes
wirft diese Vorgehensweise natürlich Fragen auf“, sagt Floss.

Kostenvoranschläge nicht selbstverständlich

Bis auf Tchibo gestaltete sich die Geräteübernahme bei allen
Anbietern zumindest in einem Punkt ähnlich: Keine einzige
Servicestelle bot von sich aus einen Kostenvoranschlag an. Die Tester
bestanden jedoch darauf und erlebten in Folge zum Teil höchst
Unterschiedliches. So ist bei DeLonghi eine Vorauszahlung in Höhe von
30 Euro fällig (die dann von der Rechnung abgezogen wird), beim
Jura-Vertragskundendienst bekommen Konsumenten eine Wette angeboten:
Der Kunde hat die Qual der Wahl zwischen einem Kostenvoranschlag mit
Rechnungsstellung nach der Reparatur und einer 158 Euro hohen
Pauschale, die sämtliche Kosten unabhängig vom Defekt abdeckt. Wenig
zeitgemäß sind die Kommunikationsmethoden bei Siemens (der
Kostenvoranschlag wird nur per Post zugestellt), die den
Werkstättenaufenthalt der Geräte unnötig verlängern. Zudem müssen
sich Kunden bei Siemens selbst telefonisch erkundigen, ob das Gerät
abholbereit ist.

Direkt abgeben spart Zeit

Deutliche Unterschiede gibt es auch punkto Reparaturdauer: Zwischen
null (Tchibo) und sieben Tage (Jura) mussten die „Konsument“-Tester
auf die Geräte warten. Im Vergleich zum letzten Service-Test
(„Konsument“ 1/2006) allerdings eine eindeutige Verkürzung der
Wartezeit. Damals brachten die Tester die Geräte in die Geschäfte, in
denen die Espressomaschinen gekauft wurden. Durchschnittliche
Wartezeit: zwei Wochen und mehr. „Für Geräte mit bereits abgelaufener
Gewährleistung bzw. Garantie lohnt sich der direkte Weg“, rät Floss.

Manche Hersteller bieten für die Dauer der Reparaturzeit Leihgeräte
an. Bei DeLonghi ist dieses Service kostenlos, bei Jura fällt eine
Pauschale von 36 Euro an. Mit einer Gebühr von 20 Euro pro Tag ist
dieses Service bei Saeco am teuersten.

Reparaturkosten: Enorme Bandbreite

Bei Siemens und Jura kann der Trafo ohne größeren Aufwand
ausgetauscht werden – knapp über 30 Euro wurden dafür an
Materialkosten verrechnet. Teurer wird’s dagegen, wenn wie bei Saeco
und De Longhi die Netzteile auf der Platine verlötet sind. „Wenig
nachvollziehbar ist für uns, warum zwei gleichartige Bauteile bei
DeLonghi mit 74 Euro und bei Saeco mit 162 Euro zu Buche schlagen“,
wundert sich Floss.

Bis auf die Rechnung von DeDelonghi waren alle unvollständig. So
fehlten bei Saeco Angaben zum behobenen Defekt sowie die Kosten pro
Arbeitseinheit. Andere wiederum verrechneten ein kostenpflichtiges
„Zusatzservice“, über das die Kunden im Vorhinein nicht informiert
wurden. So mussten die Tester bei Siemens für eine – nicht näher
aufgeschlüsselte – Arbeitszeit von über zwei Stunden schließlich rund
250 Euro bezahlen – die Hälfte der ursprünglichen Anschaffungskosten
der Maschine.

„Eine Rechnung sollte eigentlich Angaben zu den Ersatzteilen, zur
Arbeitszeit und zur Dauer enthalten. Bei Unklarheiten am besten
nachfragen“, rät Floss abschließend.

„Konsument“-Tipps

Regelmäßiges Reinigen von Gerät und Brüheinheit sowie das Ausführen
der Reinigungs- und Entkalkungsprogramme verlängert die Lebensdauer
der Espressomaschinen. Ist dennoch eine Reparatur fällig, helfen
folgende Tipps, Zeit und Geld zu sparen:

– Direkt abgeben. Wer sein Gerät – wenn möglich – direkt bei der
Servicestelle abgibt, spart Reparaturzeit und Versandkosten. Jura und
Siemens bieten eine Geräteabholung an (14 Euro bzw. 57,60 Euro).
Innerhalb der Gewährleistungs- und Garantiezeit ist der Händler der
direkte Ansprechpartner.

– Kostenvoranschlag verlangen. Ein Kostenvoranschlag vermeidet
unliebsame Überraschungen. Damit es schneller geht, am besten eine
telefonische Verständigung vereinbaren.

– Telefonhotline nutzen. So manches Problem lässt sich mit ein paar
telefonischen Tipps selber lösen.

Tchibo treibt Nachhaltigkeit im Kaffeesektor weiter voran

Ab sofort tragen alle Privat Kaffee Sorten das Siegel der Rainforest
Alliance. Hierfür werden Bohnen verwendet, die von nach den Richtlinien
der Rainforest Alliance zertifizierten Farmen stammen. Der Anteil variiert
dabei von mindestens 30 % bis hin zu 100 %.

Bereits im Jahr 2007 startete Tchibo mit der Einführung nachhaltig
produzierter Kaffees. Im Außer-Haus-Verkauf wurde der Fairtrade gesiegelte
„VISTA“ Kaffee eingeführt und in Österreich der ebenfalls Faitrade gesiegelte
„Eduscho Fairer Genuss“ auf den Markt gebracht. In England stellte Tchibo
sein gesamtes Röstkaffeesortiment auf Fairtrade gesiegelte Produkte um.

Tchibo baut sein Angebot an nachhaltigen Kaffees weiter aus
Und auch in diesem Jahr wird das Sortiment erweitert: Im Oktober 2008 wird
ein Fairtrade gesiegelter Espresso im Filialsortiment und im Ausschank
angeboten. Bereits Ende Juni 2008 wird der Bio-zertifizierte „BioGenuss“
erhältlich sein. Und ab sofort tragen alle Privat Kaffee Sorten und die
„Frischen Ernten“ das Siegel der Rainforest Alliance.

Die international anerkannte Umweltorganisation Rainforest Alliance setzt sich
seit 1987 für die nachhaltige Sicherung sensibler Ökosysteme ein. Um eine
Zertifizierung zu erhalten, müssen die Kaffeefarmer nicht nur den Schutz von
Pflanzen- und Tierwelt, Boden und Wasser gewährleisten, sondern auch
strenge Richtlinien zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen
der Arbeiter erfüllen.

Nachhaltigkeit als Qualitätsmerkmal
„Wir wollen unseren Kunden immer die beste Kaffee-Qualität bieten. Und die
Verwendung verantwortungsvoll produzierter Kaffees ist für uns einer der
Schlüssel zur Umsetzung dieses Anspruchs“, erklärt Achim Lohrie, Leiter des
Bereichs Corporate Responsibility bei Tchibo. „Hierfür brauchen wir starke
Partner, die uns bei der Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsziele unterstützen.
Dies sind zu allererst unsere Rohkaffeeproduzenten sowie die international
anerkannten Standardorganisationen Rainforest Alliance und Fairtrade.“
Darüber hinaus helfen lokale Organisationen den Kaffeeproduzenten bei der
Umsetzung der Anforderungen für eine BIO-Zertifizierung. Um den Boden für
mehr Nachhaltigkeit im Kaffeesektor zu bereiten und die Produzenten von den
vielfältigen Vorteilen nachhaltigen Wirtschaftens zu überzeugen, arbeitet
Tchibo seit Anbeginn auch mit dem gemeinnützigen Verein 4C Association
zusammen.

„Der Anteil aller Rohkaffees, die nach diesen Profilen produziert wurden,
beträgt bei uns in diesem Jahr 6 % nach knapp 1 % im vergangenen Jahr.
Zum Ende des Jahres 2010 streben wir eine Verdoppelung auf dann 12 % an.
Zum Ende des Jahres 2014 soll jede vierte Tchibo Bohne den Profilen gerecht
werden. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die Sorten in der
erforderlichen Menge und Qualität verfügbar sind“, beschreibt Cornel Kuhrt,
Senior Manager Food Corporate Responsibility, die ambitionierten Ziele.

Verfügbarkeiten
Die mit dem Rainforest Alliance Siegel versehenen Privat Kaffees gibt es ab
sofort exklusiv als ganze Bohne, ab Juli auch im Vaku-Pack in den Tchibo
Filialen. Ab Juli werden die Ursprungssorten als Vaku-Pack auch im
Depothandel verfügbar sein.
www.tchibo.de