Free Float Car Share

Kennen Sie das? Sie kommen in Berlin am TXL an und nehmen sich ein Taxi zum Hotel Palace. Das kostet normalerweise vom Flughafen 16 -17 Euro. Ich habe die letzten fünf Male alles zwischen 20 und 37 Euro gehabt, nur nicht 16 oder 17 Euro. Berliner Taxifahrer sind nicht mehr wie früher, sondern probieren mit Umwegen oder erfundenen Zuschlägen mehr zu verdienen. Das nervt gewaltig!

Jetzt ist aber ein Inhaber eines deutsches Führerscheins nicht mehr auf Taxis angewiesen, sondern kann sein „eigenes“ Auto haben. Zumindest dann, wenn er es haben möchte. Überall in Berlin stehen Free Float Drive Now Autos. Nach dem man sich bei www.drive-now.com für 29 Euro angemeldet hat, muss man sich in einer Filiale seinen RFID Aufkleber abholen. Und sofort kann es losgehen.
Mit einer APP sucht man ein verfügbares Auto in der Nähe. Der eigene Standort und die Autos werden auf einem Stadtplan angezeigt. Jetzt clickt man auf ein Auto in der Nähe und bucht es. Nun hat man 15 Minuten zeit zum Auto zu laufen. Mit dem RFID Sticker, der auf den Führerschein geklebt ist, öffnet man das Auto und kann losfahren. Das Auto kostet 31 cents die Minute. Wenn man sein Ziel erreicht hat, parkt man das Auto und der nächste kann es sich mieten.

Das funktioniert prima und ist sagenhaft preiswert. Und man muss nicht mehr die betrügerischen Berliner Taxifahrer ertragen. Ach so, das Auto hat auch einen Navi. Einzig funktioniert die App nicht immer perfect und zeit nicht die eigene Position an, so das man sich auf der Karte suchen muss. Das sollte verbessert werden!

Ansonsten, ganz tolle Sache!
Drive now gibt es neben Berlin auch in Hamburg, München , Köln und Düsseldorf. In anderen Städten gibt es andere Services.

Noch ein Tipp: Wenn Sie mitmachen wollen und einen Freund kennen, bitte Sie diesem Ihnen eine Einladungsemail via sem System zu senden. Dann zahlen Sie nur 10 Euro für die Anmeldung und bekommen 15 Minuten gratis. Der Freund bekommt auch noch mal 30 Minuten gratis.

Taxifahrer von Zürich bis Shanghai

Großer BUSINESS TRAVELLER-Report über die Besonderheiten, Fallstricke und Gefahren bei der Fahrt im Fond in zwölf internationalen Metropolen

Manipulierter Taxameter, ungewollte Stadtrundfahrten oder rätselhafte Zuschläge:
Um die Rechnung nach oben zu korrigieren, fällt den schwarzen Schafen der Zunft so manches ein. Weil die Methoden der Fahrer von Land zu Land bzw. Stadt zu Stadt variieren, hat sich die BUSINESS TRAVELLER-Redaktion auf den Weg gemacht und die meistfrequentierten Metropolen deutscher Geschäftsreisender per Taxi durchquert.

12 Insider-Tipps:

· „Taxi Magic“ heißt das Zauberwort bzw. eine probate App für New York bzw., wenn es schüttet und auf normalem Wege kein Wagen zu bekommen ist.

· Nur über die Taxi-Zentrale bestellen ist das oberste Gebot für Buenos Aires, wo immer noch mit kriminellen Übergriffen zu rechnen ist bei unregistrierten Fahrern.

· Hält man in London ein Taxi an, nur ein „Black Cab“, bitte – sie sind die einzigen, die Fahrgäste auf der Straße auflesen dürfen.

· In Paris sind Taxis Mangelware. Wer den Straßenkampf um ein Auto leid ist, sollte folgende Nummern wählen: Taxis Bleu, Tel. 49361010, oder Taxi G7, Tel. 47394739.

· Nur Großverdiener sollten in Zürich zur Rush Hour ins Taxi steigen: Im Stau kassieren die Fahrer pro Stunde Wartezeit happige 69 Franken!

· Kein Gepäck auf dem Schoß – so lautet die Devise in Johannesburg: Sonst läuft man Gefahr, dass die Scheibe eingeschlagen und die Tasche geraubt wird.

· Ausschließlich in Rubel sollte man Moskaus Taxifahrer bezahlen – die Nutzung ausländischer Währungen ist illegal.

· Wer in Delhi ans Ziel kommen will, fährt am besten mit der Hotellimousine: Sie kostet etwas mehr, bringt Sie aber tatsächlich an den gewünschten Ort.

· Ob Central Business District, Airport oder Maut: In Singapur muss man mit Zuschlägen rechnen. Für eine Fahrt nach Mitternacht darf der Taxifahrer zum Beispiel 50 Prozent draufschlagen.

· Rot, Grün, Blau: Das Taxisystem in Hongkong ist leicht zu durchschauen. Je nach Wagenfarbe decken die Wagen bestimmte Stadtgebiete ab.

· Schwitzen in Shanghai: Sitzen Sie hinter dem Fahrer, bitte niemals das Fenster öffnen, weil die Fahrer gern aus dem Fenster spucken und Sie durch den Sog zur Zielscheibe werden.

· Geben Sie Tokios Taxifahrern kein Trinkgeld! Es ist unüblich und wird vereinzelt sogar als Beleidigung empfunden.

Wer mehr wissen will: Der vollständige Report steht in der aktuellen Ausgabe des BUSINESS TRAVELLER 2/2013 und online unter www.businesstraveller.de

Taxi im Flughafen Delhi

So finden Sie ein preiswertes Taxi am Flughafen und auch später in Delhi – Indien Taxi Tipps – es heisst übrigens Delhi und nicht Dehli – Del-hi statt Deh-li – Mietwagen nur mit Chauffeur in Indien

Die besseren Hotels bieten eine Abholung an, jedoch zu frechen Preisen. So fordert das THE IMPERIAL mindestens 3500 Rupien für die Abholung vom Flughafen. Private Chauffeurfirmen fordern zwischen 800 und 1600 Rupien (im Internet).
Das einfachste und preiswerteste sind Prepaid Taxi Vouchers.
Wenn Sie in Delhi angekommen sind und aus dem Flugbereich in die Wartehalle kommen, sind in der linken Ecke in der Nähe von Ausgang 6 diverse Schalter. Der erste Counter verlangt für eine gute Limousine mit Klimaanlage 1500 Rupien, der vorletzte Schalter – der der Transit Polizei – verlangt für den schwarz/gelben Cab 320 Rupien zum Imperial. Jedoch war der Wagen etwas alt und ohne Klimaanlage, was im Sommer gar nicht fein ist.
In der Ankunftshalle für Inlandsflüge – die jedoch sehr weit weg ist – soll es auch Taxigutscheine für 250 Rupien geben.

Wenn Sie erst einmal im Hotel sind, finden Sie ausserhalb viele kleine Buden, die Mietwagen / Taxis anbieten. Wir hatten einen neuen Toyota Van (9000 km) für 8 Stunden und 80 km inkl. Für 1500 Rupien (20 Euro). Extra km für 15 Rupien und extra Stunde für 300 Rupien. Unser Fahrer sollte englisch sprechen und sich auskennen. Unser Mr. Singh sprach kaum Englisch und kam aus dem Punjab. Er war ordentlich gekleidet. Es machte aber alles wenig Spaß, da er nichts erklären konnte und auch nur schwer was fand.

Man zahlt vor Antritt 1/3 und den Rest am Ende beim Fahrer. Überzeugen Sie sich, dass er Englisch spricht und fragen Sie ihn nach Sehenswürdigkeiten, um zu sehen, ob er sich auskennt.

Unser Liebling war der Taxifahrer Narender Bhatia. Er fährt einen HM Ambassador (Hindustan Motor, sieht aus wie ein Oldtimer). Er ist auch Hindu aus dem Punjab, er ist jedoch in Delhi geboren und spricht passabel englisch. Er holt vom Airport ab (500 Rupien), bringt für 400 und nimmt für einen Tag (8 Stunden, 80 km) 1400 Rupien (zur Zeit 20 Euro inkl. Parkgebühren). Er erklärt gut und kennt sich aus. Seine Telefonnummer ist +91-852 792 8475. Man kann alles mit ihm vereinbaren. Berufen Sie sich auf Gourmet Report, falls Sie ihn buchen. Wir haben ihm gebeten, unsere Leser korrekt zu bedienen, dann gibts auch ein gutes Trinkgeld.
Wie alles Taxifahrer bringt auch Herr Narender seine Gäste gerne zu Souvenirläden, wo er dann % bekommt. Man kann ihm aber auch sagen, fahre mich hin, wo es billig ist. Hilf mir Handeln und ich gebe Dir auch eine Provision.

Lesen Sie auch über The Imperial Hotel New Delhi:
http://www.gourmet-report.de/artikel/342454/THE-IMPERIAL-HOTEL-New-Delhi.html

Hamburgs Taxifahrer sind Ganoven

Jeder zweite Fahrer durchgefallen – ADAC Taxitest 2011 – München beste deutsche Stadt im europäischen Vergleich

Rote Ampeln werden missachtet, zu hohe Preise verlangt, Quittungen falsch ausgestellt, Fahrten verweigert. Der erste europaweite ADAC Taxitest deckt auf, worauf man als Fahrgast alles gefasst sein muss. Über 200 Fahrten hat der Club in 22 Großstädten durchgeführt.

Erfreulich: Gleich drei deutsche Städte sind unter den Top Five. München landete als beste deutsche Stadt in der Gesamtwertung sogar auf Platz zwei. Verantwortlich dafür ist das gute Abschneiden in der Kategorie Fahrer. Direkt dahinter folgt Köln, Berlin belegt Rang fünf. Alle drei glänzen mit der Note „sehr gut“ in der Kategorie Routentreue. Anders sieht es da in Hamburg aus. Bei einer Fahrt leistete sich der Taxifahrer einen 213-prozentigen Rekord-Umweg. Trotz mehrmaligem Hinweis auf die falsche Route wurde der volle Fahrtpreis für die unfreiwillige Extra-Tour verlangt. Hamburg erreichte so nur Platz elf in der Gesamtwertung.

Testverlierer mit der Note „sehr mangelhaft“ ist die slowenische Hauptstadt Ljubljana. Zwei Fahrer verweigerten die Beförderung, bei vier von zehn Fahrten wurde ein Umweg von bis zu 150 Prozent gefahren. Testsieger ist Barcelona. Die spanische Metropole überzeugte mit besten Fahrzeugen, korrekten Abrechnungen und hilfsbereiten Fahrern. Gut muss außerdem nicht teuer sein: In Barcelona kostet die 7-km-Fahrt 10,92 Euro, in Zürich 31,35 Euro.

Ob eine Taxifahrt gut oder schlecht ist, hängt maßgeblich vom Fahrer ab. Fatal: Im europaweiten Test fiel jeder zweite durch.
„Ausreichend“ war dann auch die beste Note, die der ADAC in der Kategorie Fahrer an die Städte vergeben konnte. Der Rest lag mit zehn Mal „mangelhaft“ und sechs Mal „sehr mangelhaft“ unterhalb der Mindeststandards. Aufgrund dieser Ergebnisse fordert der ADAC, die Ausbildung von Taxifahrern zu verbessern und zumindest bundeseinheitliche Prüfungsinhalte festzulegen. Durch unabhängige Prüfer sollten regelmäßige Kontrollen der Taxis und der Fahrer durchgeführt werden.

Getarnt als Geschäftsmann waren die Tester von Mai bis Juni auf fünf typischen Routen unterwegs. Jede Strecke wurde zweimal befahren, einmal tagsüber, einmal nachts. Ausgestattet waren sie dabei mit Trolley und GPS-Gerät, das neben der Geschwindigkeit auch die tatsächlich gefahrene Route aufgezeichnet hat. Bewertet wurden die Kategorien Fahrer, Fahrzeug und Routentreue. Die Städte-Bewertungen insgesamt: sieben Mal „gut“, acht Mal „ausreichend“, sechs Mal „mangelhaft“ und ein Mal „sehr mangelhaft“ vergeben.

www.adac.de

Sebastian Kellerhoff

Sebastian Kellerhoff, Küchenchef aus Werl, führt die Küchen mit 64 Köchen im Hyatt Kyiv Hotel – Kellerhoffs Insidertipps für Kiew – Focus wählt Kellerhoff zu den 25. wichtigsten Köchen – Preiswert Taxi fahren in Kiew

Wer nach Kiew fährt und im besten Hotel nächtigen möchte, wird im Hyatt Regency Kiev www.kiev.regency.hyatt.com übernachten wollen. Buchen über booking

Neben dem übliche Hyatt Service ist die Küche erwähnenswert. Executive Chef Sebastian Kellerhoff leitet die Küchen des Hotels. Das Hauptrestaurant ist asiatisch und hat das beste Sushi in Kiew.
Für uns war die Terrasse des achten Stocks wunderbar. Hier lässt Kellerhoff, der im Sternerestaurant seine Ausbildung genoss und später u.a. im Dubai die Küche des Grand Hyatts leitete, bevor Alex Moser ( www.gourmet-report.de/artikel/336172/Alexander-Moser.html ) sie übernahm, modifizierte ukrainische Gerichte, sowie internationale Spezialitäten servieren. Erwähnenswert ist die kalte, ukrainische Suppe „Okroshka“ mit Kefir oder Kwas. Die Suppe könnte Kultstatus erreichen, ähnlich der spanischen Gazpacho. Richtig lecker ist das typische Schaslik. Man sollte nach Kellerhoffs Estragonsenf fragen und sowieso den ukrainischen Senf (scharf!!) nehmen! Die „Bar on 8“, so heisst das Etablissement, ist ein Muss.

Sebastian Kellerhoff und sein Executive Souschef Thomas Hess haben noch coole Insidertipps für die Leser des Gourmet Reports. Das beste ukrainische Restaurant gibt es leider nicht, da niemand eine stabile Qualität hat. Also am besten den Concierge im Hotel fragen.

Ansonsten Kellerhoff: „Sehen muss man die Sophia Kirche gleich gegenüber vom Hyatt sowie Pechersk Lavra, die große Kloseranlage. Gucken Sie sich auch die Katakomben an, die schliesse aber um 16 Uhr! Alle kulinarisch interessierten dürften Spaß am „Besarabka Market“ haben, einem tollen Markt für Produkte der Region. (Sehen Sie die Fotos auf unserer Facebook Seite: http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150262666553124.324186.168996673123 ). Ausserhalb des Zentrums gibt es noch weitere, aber nicht so große Maerkte.
Andriyvski Street mit Troedelmarkt gefällt mir auch gut. Und es ist gleich beim Hotel.

Gourmet Report Tipp: Taxifahren ist in der Ukraine sehr preiswert. Theoretisch. Taxifahrer auf der Strasse zocken ab und nehmen das 3 – 10fache. Noch schlimmer sind die Taxifahrer am Flughafen, die mal schnell einen Monatsverdienst verdienen wollen. Taxis bestellt man immer vorher in der Ukraine. Eine große Zentrale in Kyiv ist „Yellow Taxi“ (obwohl kein Wagen gelb ist …). Mit Yellow Taxi zahlen Sie vom Flughafen zum Hyatt 130 UAH (ca. 12 Euro – die Taxifahrer am Flughafen verlangen 100 Euro). Fahrten innerhalb der Innenstatdt kosten 29 UAH (ca.2,60 Euro). Fragen Sie nach „english operator“ um ein Taxi zu bestellen. Die Telfonnummer lautet 500-0-500.

Sebastian Kellerhoff geniesst großes Ansehen in der Ukraine. Das ukrainische TV hat angefangen eine Serie mit Kellerhoff zu drehen. Der ukrainische Focus wählte Себастиан Келлерхофф, so die russische Schreibweise, als einer der 25. wichtigsten Köche der Ukraine – http://focus.ua/dossier/193712/

Wie viele Profiköche arbeiten auch Thomas Hess und Sebastian kellerhoff mit CHROMA type 301 Kochmesser

Info für Freunde der ukrainischen Kultur:
Die ukranische Botschaft in Berlin, vertreten durch den Botschaftsrat Yurii Nykytiuk, veranstaltet regelmässig interessante Veranstaltungen in Deutschland. Mehr Infos: www.mfa.gov.ua/germany/ger/26663.htm

Die freundlichsten Taxifahrer kommen aus Berlin

Deutsche Touristen finden Berliner Taxifahrer am freundlichsten / Hotels.com: Taxen aus Berlin auch international auf der Überholspur

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck und dieser ist bei Berlin-Reisenden meist positiv, denn die Taxifahrer der Hauptstadt sind bei deutschen und ausländischen Touristen sehr beliebt. Das hat eine aktuelle Umfrage unter europäischen Reisenden des Hotelbuchungsportals Hotels.com ergeben. Damit löst Berlin den deutschen Spitzenreiter Köln aus dem vergangenen Jahr ab und behauptet sich gleichzeitig nach London und New York in der Weltspitze.

Freundlich, sauber und ortskundig

„Berlins Taxifahrer legen großen Wert auf Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft im Umgang mit den Fahrgästen“, so Bernd Dörendahl, Erster Vorsitzender der Berliner Taxi-Innung. Das hat sich scheinbar auch bezahlt gemacht, wie die internationale Hotels.com-Umfrage bestätigt. Diese hat ermittelt, dass die den Berlinern eigene „Berliner Schnauze“ sowohl bei deutschen als auch ausländischen Touristen großen Zuspruch findet. Für Hotels.com-Kunden hierzulande waren die Berliner Taxifahrer gar die freundlichsten weltweit, noch vor den thailändischen Tuk Tuk-Piloten in Bangkok und den höflichen britischen Black Cab-Fahrern in London. Auch in puncto Sauberkeit und Ortskenntnis fühlen sich die deutschen Reisenden in einem Berliner Taxi am wohlsten. Lediglich die Sicherheit während der Fahrt bewerteten deutsche Taxikunden in Frankfurt am Main höher, preislich liegt stattdessen Bangkok für sie eindeutig vorn.

Pariser Taxifahrer haben ihren Charme geparkt

Gar nicht beliebt bei deutschen Kosmopoliten sind Taxis in Paris. Vor allem stößt dem Touristen in der Seinemetropole die mangelnde Freundlichkeit der französischen Taxifahrer auf. Auch die Verfügbarkeit der rasant durch die Stadt brausenden Wagen lässt zu wünschen übrig. Hat der Reisende aber eines der spärlichen Taxis ergattert, erfolgt das Mitfahren auf eigene Gefahr, denn in keiner anderen Stadt fühlen sich die Deutschen im Taxi weniger sicher.
Leider können Pariser Taxis auch nicht mit einem günstigen Preis punkten, was aber auch daran liegen könnte, dass der Chauffeur aus Unkenntnis gern ein paar Extrarunden um den Louvre dreht, bevor er sich eines handelsüblichen Stadtplans bedient.

London, New York und Berlin sind Weltspitze

Im internationalen Vergleich können die Taxifahrer der deutschen Hauptstadt in der Gesamtwertung ihren Platz auf dem Treppchen verteidigen. Zwar mussten sie in diesem Jahr den zweiten Platz an die Fahrer der Yellow Cabs aus New York abgeben, dennoch ist ihnen die Bronzemedaille der weltbesten Taxis sicher. Weiterhin an der Spitze liegen die Londoner Fahrer, die sich bei Touristen durch die bekannte Höflichkeit, gutes Fahrverhalten, hervorragende Ortskenntnis und als freundlichste weltweit auszeichnen. New York punktet besonders mit überdurchschnittlicher Verfügbarkeit, beeindruckender Ortskenntnis, dem Preis sowie der Sauberkeit. Madrid und Kopenhagen komplettieren die Top-Fünf der Taxistädte weltweit.

Die Top-10 der besten Taxi-Städte weltweit

Rang- Stadt – Stimmen in Prozent
1 – London – 33
2 – New York – 17
3 – Berlin – 6
4 – Madrid – 5
5 – Kopenhagen – 4
6 – Stockholm – 3
7 – Bangkok – 3
8 – Las Vegas – 3
9 – Dublin – 2
10 – Paris – 2

Weitere Informationen zu Hotels.com unter http://deutsch.hotels.com

Gunnar Hinz

Gunnar Hinz hofft, im April wieder arbeiten zu können – Am 3. Oktober der schreckliche Unfall, gestern der Prozess: Taxifahrer Nadjm Z.-M. (61), angeklagt wegen fahrlässiger Körperverletzung, und Sternekoch Gunnar Hinz (36, „Das Kleine Rote“, Hamburg) standen sich im Gericht gegenüber, berichtet die BILD Zeitung. Der Taxifahrer entschuldigte sich. Ihm tat es sichtlich leid. Hinz nahm die Entschuldigung an.

Dass der junge Sternekoch den schweren Unfall überlebt hat, grenzt an ein Wunder: Hinz kam nachts von der Arbeit aus seinem Bahrenfelder Restaurant und wollte am Holstenwall mit seinem Motorroller gerade links abbiegen, als das Taxi ihn von hinten voll erfasste.

Gourmet Report wünscht Gunnar Hinz gute Besserung und einen fulminanten Wiederstart nach der Genesung! Alles Gute!

Das „Kleien Rote“ von Gunnar Hinz ist auf Platz 187 der HAIKU Liste, der 2000 besten deutschen Restaurants:
http://www.haiku-liste.de/beste-restaurants/196/das-kleine-rote.html

Keiner kennt die Stadt besser

Mit dem selbstbewussten Slogan „Keiner kennt die Stadt besser“ tritt das Team von StadtTaxi.TV in Berlin an. Reporter Tim erkundet mithilfe des Berliner Taxifahrers Rocco abseits ausgetretener Pfade die Plätze und Veranstaltungen, deren Besuch sich wirklich lohnt. Die Kurzfilme sind kostenlos im Internet abrufbar und bieten Hauptstädtern wie Touristen bestes Infotainment.

Früher war vieles anders: Reisen wurden ausschließlich in Reisebüro gebucht, Fliegen war unglaublich teuer und über sein Wunschziel informierte sich der Tourist mit einem gedruckten – und hoffentlich nicht zu alten – Reiseführer. Heute gibt es Internet-Reisebüros und Billigflieger. Da liegt ein ebenfalls netzbasierter Reiseführer nahe, kann er doch zudem mehr Aktualität als jedes gedruckte Werk bieten. StadtTaxi.TV bietet ein neues Konzept, Reisenden und Großstädtern besondere Orte und Veranstaltungen vorzustellen.

Denn wer kennt seine Stadt schon besser als ein Taxifahrer?

In Berlin heißt dieser Taxifahrer Rocco. Er bringt den Reporter Tim zu den besonderen Plätzen und Events, die die Hauptstadt bietet. Tim schlüpft in die Rolle des Touristen und erkundet so Berlin Stück für Stück – und wird dabei mit der Kamera begleitet. Alle 14 Tage zeigen die beiden Berlin von einem besonderen Blickwinkel: mal unterhaltsam, mal nachdenklich. Egal ob Berlin-Neulinge oder -Experten, Städtetouristen oder langjährige Bewohner: Diese Seiten der Hauptstadt kennen die wenigsten!

Die fünf- bis siebenminütige Kurzfilme können im Internet auf dem bekannten Videoportal Sevenload kostenlos angeschaut und auf Wunsch auch heruntergeladen werden. Auf einem mobilen Abspielgerät wecken sie bereits bei der Anreise die Erkundungslust oder begleiten die Zuschauer vor Ort. Außerdem kann StadtTaxi.TV im Apple iTunes Store kostenfrei abonniert werden, sodass den Zuschauern keine Folge entgeht. Zusätzliche Informationen und weiterführende Links zu jeder Folge bietet die Webseite http://www. Berlin.StadtTaxi.TV

Taxi Lyon

Taxifahrer in Lyon scheinen sich durch ihre ruppige Art und mangelde Sprachkenntnisse hervorzuheben
Diese Erfahrung mussten wir beim letzten Bocuse d’or machen – bis wir Monsieur Marc trafen, the lonely cowboy in seinem Taxi. Mr. Marc ist ausgesprochen zuverlässig, fährt seinen Sharan anständig, spricht gut englisch, kennt sich in der Geschichte Lyons aus, liest in den Pausen die großen Philosophen und fährt keine Umwege. Der ideale Taxi-Fahrer.
Wenn Sie Mr. Marc in Lyon buchen wollen, rufen Sie ihn an: +34 609 – 180 937 (mobil)

Zu Gast bei Freunden? Taxifahrer bescheissen Fans

Taxi-Kunden sind während der Fußball-WM nicht
immer zu Gast bei Freunden. Das ist das Ergebnis einer Stichprobe der
WDR-Sendungen „markt“ (WDR Fernsehen) und „Quintessenz“ (WDR 2) in
den WM-Städten Gelsenkirchen und Köln.

Bei 18 Testfahrten hatten sich
Reporter des WDR als ortsfremde Fußballfans verkleidet. Nur drei
Taxifahrer fanden und fuhren den günstigsten Weg. Die teuerste Fahrt
führte vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof zu einer Pension am
Stadtrand. Statt 14 Euro musste der Fußball-Fan aus Ghana am Ende
35,50 Euro bezahlen. Der Taxi-Fahrer nahm einen Umweg über das
Essener Stadtzentrum.

Auf der Strecke zwischen dem Flughafen Köln/Bonn und dem Kölner
Stadtteil Brück wählten vier von sechs Fahrern den Umweg über die
Autobahn – die Fahrten kosteten durchschnittlich fast sieben Euro
mehr.

Auffällig: Bei zahlreichen Fahrten stellten die Taxifahrer das
Taxameter ein und suchten erst dann das Fahrtziel über Stadtplan oder
Navigationsgerät.

Weiteres Ergebnis der Stichprobe: Wenn es einen Straßennamen in
der Stadt mehr als einmal gab, fragten die Taxifahrer nicht unbedingt
nach. So steuerten alle Kölner Taxifahrer im Test beim Fahrtziel
„Aachener Straße“ die bekannte Adresse in der Kölner City an. Die
Fahrgäste wollten aber eigentlich in die Aachener Straße im Stadtteil
Porz. Die dadurch entstandenen Mehrkosten zwischen sieben und zehn
Euro wurden den Kunden nicht erlassen.

Der Westdeutsche Rundfunk berichtet darüber am Montag, 26. Mai, in
seinen Magazinen „Quintessenz“ (WDR 2, 14.30 Uhr) und „markt“ -WDR
Fernsehen, 21 Uhr.