Gourmet-Festival Stuttgart

„Lust auf Genuss“ startet mit Gourmet-Festival

Im Rahmen der neuen Stuttgarter Publikumsmesse kochen Spitzenköche der Region gemeinsam mit internationalen Kollegen

In einer Kooperation der Burda Medien Park Verlage mit der Messe Stuttgart feiert die Publikumsmesse „Lust auf Genuss“ (22. bis 25. November), das Gourmet-Erlebnis für große und kleine Genießer, ihre Premiere in den Hallen des neuen Messegeländes. Die neue Gourmet-Messe bietet ein breites Angebot an erlesenen Köstlichkeiten, sowie ein spannendes Rahmenprogramm mit Spitzenköchen, Koch-Shows und kulinarischen Workshops.

Einen Tag vor Startschuss der „Lust auf Genuss“ gehen Feinschmecker mit dem Gourmet-Festival bereits auf Schlemmerkurs. Das viertägige Koch-Spektakel, präsentiert von den Burda Medien Park Verlagen, findet in zehn Spitzenrestaurants der Region Baden-Württembergs statt und lässt an kulinarischer Brisanz nichts aus. Vom 21. bis 24. November teilen sich zehn ausgesuchte Spitzenköche der Region ihren Herd mit zehn der innovativsten Gastkollegen aus aller Welt. Die VIP-Köche reisen für das Festival extra aus Südafrika, Spanien, Frankreich, der Schweiz, Italien, Großbritannien, Dänemark und Österreich an. An drei Abenden kreieren sie mit meisterlichem Können, nach eigenen Inspirationen in den Restaurants einzigartig geschmackvolle „Lust-auf-Genuss“-Menüs.

Die Speisenfolgen stehen erst kurz vor Festival-Start fest. Die Konfrontation internationaler Kochansätze mit regionalen Produkten lässt mit Spannung die Fusion neuer Geschmackserlebnisse im Gaumen erwarten. Nur so viel sei verraten: Jedes Gericht wird mindestens eine baden-württembergische Zutat enthalten – ob mediterran, klassisch französisch, exotisch oder asiatisch zubereitet, steht rein kulinarisch noch in den Sternen.

Am 24. November, dem letzten Tag des „Gourmet-Festivals“ präsentieren alle eingeladenen Gastköche auf der „Lust-auf-Genuss“-Gala ihre Kochkunst der prominent besetzten Festival-Jury und den Messebesuchern. Mit dem mehrstündigen Live-Kochen auf einer großen Messe-Show-Bühne geht das „Gourmet-Festival“ seinem finalen Höhepunkt entgegen.

Im Anschluss an das Live-Kochen ehrt die siebenköpfige Festival-Jury unter dem Vorsitz von Birgitt Micha, Chefredakteurin „kreativ küche“ und „meine Familie & ich“, einen der internationalen Gastköche mit dem Lust auf Genuss – Prix d’exception.

Goldene Pfannen als Auszeichnung für Baden-Württembergs beste Küchen

Vom Bodensee bis ins Taubertal und vom Oberrhein bis zur Schwäbischen Alb: Die neue, aktualisierte Baden-Württemberg-Ausgabe des kulinarischen Führers gusto (ISBN 978-3-938662-07-6) erscheint in der ersten August-Woche und führt wieder zuverlässig zu den besten Restaurants und Landgasthöfen in Deutschlands unumstrittener Feinschmecker-Hochburg.

Am Samstag, 04. August kam der kulinarische Führer gusto mit einer neuen Ausgabe auf den Markt, die bereits von Köchen, Gastronomen und Feinschmeckern sehnsüchtig erwartet wird. Obwohl gusto erst seit einigen Jahren regelmäßig in Süddeutschland erscheint, hat sich der Guide durch Sachkompetenz und klare Worte bereits einen guten Namen gemacht und gilt in Fachkreisen als anerkannt. Renommierte, überregionale Medien, die sich regelmäßig mit der kulinarischen Gastronomie beschäftigen, attestieren den kritischen Einschätzungen des Führers große Beachtung in der Szene.

Dabei wird nicht unerheblich sein, dass gusto neben dem Michelin-Führer der einzige überregional erscheinende Restaurantguide hierzulande ist, in dem die Gastronomie ausnahmslos nicht werben darf. Sogar alle veröffentlichten Fotos sind rein redaktioneller Art und werden nicht von den jeweiligen Gastronomen bezahlt. Das wahrt Redaktion und Verlag die hundertprozentige Unabhängigkeit und schließt bei der Beschreibung und Bewertung der Restaurants finanzielle Interessen aus. Die aufgeführten Betriebe werden regelmäßig anonym und ohne vorherige Absprache aufgesucht – die Rechnungen werden bezahlt. Erst mit Zusendung des aktuellen Erhebungsbogens erfahren die Gastronomen von der Aufnahme/Wiederaufnahme in den Führer. Eine Empfehlung in gusto kann von Seiten der Gastronomie also nicht erkauft, aber auch nicht verhindert werden.

Die als stimmig und sehr verlässlich geltenden Urteile und Bewertungen der gusto-Tester (keine ehemaligen Köche, sondern erfahrene Feinschmecker) werden von vielen Menschen, denen es beim Essengehen auf Qualität und Originalität ankommt, als zuverlässige Orientierungshilfe genutzt. Hauptaugenmerk wird auf die Qualität der Produkte, die handwerkliche Umsetzung, die Kreativität und Originalität der Küche, sowie auf das gebotene Preis-/Genuss-Verhältnis gelegt.

Alle Restaurants, die nach Meinung der Testredaktion eine, in ihrer Kategorie, bemerkenswerte Küchenleistung bieten, werden bei gusto symbolisch mit goldenen Pfannen ausgezeichnet. Die Anzahl von 5-10 Pfannen gibt den Grad der Kochkunst wieder. Alle anderen aufgeführten Lokale bieten immerhin eine ordentliche Küche, die über dem jeweils regionalen Durchschnitt liegt, bzw. ein besonders reizvolles Ambiente.

Der gusto-Führer weist nicht nur den Weg zu gehobenen Adressen. Es sind auch einfache Gasthäuser aufgeführt, die eine saubere, ehrliche Küche aus guten regionalen Produkten bieten. Kleine Besteck-Symbole machen die Kategorien deutlich: vom einfachen Gasthof mit schlichter Ausstattung bis zum Gourmet-Tempel mit viel Luxus ist alles dabei. Darüber hinaus informieren Durchschnittspreise, Öffnungszeiten und Adressen mit Telefonnummern und Internetseiten den Leser über die wichtigsten Daten.

Außerdem finden Feinschmecker in der Ausgabe auch wieder die besten Wein- und Spezialitätengeschäfte in Baden-Württemberg und es sind die, nach Meinung der Redaktion, empfehlenswertesten Winzer und andere Spezialitäten-Erzeuger aufgeführt. Insgesamt empfiehlt gusto rund 500 Adressen. Über 50 Restaurants und Landgasthöfe wurden in diesem Jahr neu aufgenommen, 38 davon auf Anhieb mit Pfannen ausgezeichnet. Der 290-seitige Appetitanreger im Taschenbuch-Format ist ab sofort für 8,90 Euro im gut sortierten Buch- und Zeitschriftenhandel erhältlich, oder ist unter www.gusto-online.de zu bestellen. ISBN 978-3-938662-07-6

Weitere Informationen:

Zum Aufsteiger des Jahres wurde Andreas Krolik vom Parkrestaurant in Brenner's Parkhotel Baden-Baden ausgezeichnet. In der Begründung heißt es: „Das schwierige Unterfangen, gegen Glanz und Gloria eines altehrwürdigen Grandhotels anzukochen und dabei nicht in konservativer Routine zu erstarren, meistert Andreas Krolik mit Bravour. Er kocht mittlerweile nicht nur auf einem Niveau, das auch den verwöhntesten Gaumen der internationalen Klientel des Hauses leicht zufrieden stellen dürfte, er setzt darüber hinaus mit seinem maßvoll kreativen Output der klassischen Eleganz des Hauses spannende Akzente entgegen. Für seine wohlüberlegten Kreationen, die dem Feinschmecker nicht nur beste Produkte in perfekter Harmonie, sondern auch stets sehr prononcierte, meisterlich herausgearbeitete Aromen bieten, zeichnen wir Andreas Krolik zu unserem diesjährigen Aufsteiger des Jahres in Baden-Württemberg aus.

Koch des Jahres wurde Jörg Sackmann aus Baiersbronn. Gusto lobt: „Er gehört zweifelsohne zu den kreativsten Köchen, nicht nur in Baden-Württemberg, sondern auch im bundesweiten Vergleich. Doch eifert der sympathische Baiersbronner weder irgendwelchen Avantgarde-Ikonen hinterher, noch ist er dogmatisch einem klassischen Genre verfallen. Er bedient sich äußerst weltoffen aller ihm sinnvoll erscheinenden Einflüsse, setzt gekonnt Akzente und hat zwischenzeitlich sogar einen ganz eigenen Stil entwickelt. Weil die Küche Jörg Sackmanns in den letzten Jahren zudem rasant an Perfektion zugelegt hat und seine spannenden Kreationen in jüngster Zeit nicht nur mit ungewohnter Raffinesse, sondern auch mit harmonischer Balance und handwerklichem Feinschliff überzeugen, küren wir ihn zu unserem diesjährigen Koch des Jahres.“

Die Höchstbewertung von 10 Pfannen bekommen – wie schon im letzten Jahr – nur Harald Wohlfahrt von der Schwarzwaldstube in der Baiersbronner Traube Tonbach sowie Martin Öxle von der Stuttgarter Speisemeisterei. Letzterer kann sich über die glanzvolle Auszeichnung als vorgezogenes Abschiedsgeschenk freuen, denn Öxle schließt sein beliebtes Gourmetrestaurant, sehr zum Leidwesen vieler Feinschmecker, zum Ende des Jahres 2007.

Claus-Peter Lumpp vom Restaurant Bareiss in Baiersbronn, der als Favorit zum Aufstieg auf 10 Pfannen galt, muss sich weiterhin mit respektablen 9,5 Pfannen begnügen. Mit ihm ist seit diesem Jahr Jörg Sackmanns Restaurant Schlossberg gleichauf, der von 9 auf 9,5 Pfannen aufgewertet wurde. Nach wie vor zählt für gusto auch Berhard Diers zu den besten Fünf in Baden-Württemberg, wobei dem langen Text zu entnehmen ist, dass die Küche der Zirbelstube im Stuttgarter Hotel am Schlossgarten, die Tester im letzten Jahr nicht rundum überzeugen konnte.

Die Kochkünste vom „Aufsteiger des Jahres“, Andreas Krolik, ließen auch das Park-Restaurant in Baden-Baden aufsteigen, und zwar von 8 auf nunmehr 9 Pfannen. Ebenfalls mit 9 Pfannen bewertet werden der Landgasthof Adler in Rosenberg bei Ellwangen, Raub's Restaurant in Kuppenheim bei Rastatt, das Restaurant Imperial im Schlosshotel Bühlerhöhe und die Zirbelstube in Bad Mergentheim.

Aufsteiger auf 8,5-Pfannen ist Alfred Klink vom Hotel-Restaurant Colombi in Freiburg, der nun gleichauf ist mit Armin Karrer vom Hirschen in Fellbach, Wolfgang Staudenmaier vom Da Gianni in Mannheim, Rolf Straubinger vom Burgrestaurant Staufeneck in Salach bei Göppingen, Gutbert und Marius Fallert vom Restaurant Talmühle in Sasbachwalden, Georg Flohr von Flohr's Restaurant in Singen und den Steiners vom Hirschen in Sulzburg.

Von 8,5 auf 8 Pfannen abgestiegen ist Altmeister Lothar Eiermanns Wald- & Schlosshotel Friedrichsruhe. Auf 8 Pfannen verbessern konnten sich das Restaurant Le Jardin de France in Baden-Baden, Albert Bouleys Waldhorn in Ravensburg, das Restaurant Eisenbahn in Schwäbisch Hall, der Landgasthof Adler in Rammingen sowie die beiden Stuttgarter Restaurants Top Air und Délice.

Die Aufsteiger auf 7,5 Pfannen sind Bertram Blauel mit seinem Restaurant Blauel's in Neuenburg, der Ochsen in Karlsruhe Durlach, die Schwabenstube in Asperg sowie die Seehalde in Uhldingen.

Die höchst
en Neueinsteiger sind mit jeweils 7 Pfannen Martins Gute Stube in Rauenberg, Merkle's Rebstock in Endingen am Kaiserstuhl und das Restaurant Lamm in Maselheim-Sulmingen im Landkreis Biberach.

www.gusto-online.de

gusto media ist ein kleiner, unabhängiger Verlag mit Sitz in Kaufering/Bayern. Seit dem Jahr 2003 werden mit dem Titel "gusto – Der kulinarische Führer" ausschließlich Restaurantführer für den Süddeutschen Raum herausgegeben, die sich binnen kürzester Zeit in der Szene einen guten Namen gemacht haben. Die journalistische Unabhängigkeit und nötige Distanz gegenüber den bewerteten Restaurants, wird nicht zuletzt aufgrund des strikten Webeverbotes für Gastronomie- und Hotelbetriebe gewahrt.

Klaus Gunsilius

Porsche-Tennis-Grand-Prix mit Gourmet-Zelt auf Stuttgarter Sommerfest

Der Porsche-Tennis-Grand-Prix feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum.
Einen kulinarischen Vorgeschmack auf das traditionsreiche Weltklasse-Damen-Turnier in der Porsche-Arena können die Besucher des 17. Stuttgarter Sommerfestes genießen: Bei der stimmungsvollen Open-Air-Party, die vom 2. bis 5. August im Herzen Stuttgarts gefeiert wird, ist der Porsche-Tennis-Grand-Prix mit einem eigenen Gourmet-Zelt vertreten. Sternekoch Franz Feckl vom „Landhaus Feckl“ in Ehningen, der auch für die VIP-Gäste in der Porsche-Arena am Herd stehen wird, verwöhnt seine Gäste mit sommerlichen Köstlichkeiten.

Das Gourmet-Zelt steht auf dem Schlossplatz an der Jubiläumssäule. Die Porsche-Gastronomie unter der Leitung von Klaus Gunsilius will damit auch in diesem Jahr mit dazu beitragen, dass eines der schönsten Sommerfeste in Deutschland auch zu einem kulinarischen Genuss wird. Gleichzeitig können sich die Besucher über den Porsche-Tennis-Grand-Prix informieren, der vom
29. September bis 7. Oktober in der Porsche-Arena in Stuttgart stattfindet. Das traditionsreichste Damen-Hallenturnier Europas, bei dem es für die besten Tennisspielerinnen der Welt um 650.000 Dollar Preisgeld und ein Porsche 911 Turbo Cabriolet als Hauptpreis geht, verbindet Spitzensport und Spitzengastronomie zu einem einzigartigen Erlebnis.

Interesannt dürften auch die von F.A. Porsche entworfenen Küchenmesser der Serie CHROMA type 301 seien, die überwiegend von Profiköchen benutzt werden. Händler in Stuttgart unter
http://www.kochmesser.de/haendler.html

Stiftung Warentest-Preis für Verbraucherjournalismus

Der in Berlin erscheinende Tagesspiegel ist Sieger des diesjährigen Stiftung Warentest-Preises für Verbraucherjournalismus. Der jährlich vergebene Preis soll die Verbraucherberichterstattung in deutschsprachigen Medien fördern und prämiert diesmal regionale Tageszeitungen. Den zweiten Platz belegt der Kölner Stadt-Anzeiger, gefolgt von der Stuttgarter Zeitung.

Der Stiftung Warentest-Preis bewertet das redaktionelle Konzept der regelmäßigen, unabhängigen und nutzwertorientierten Verbraucherinformation und beispielhafte Initiativen einer Redaktion. Aus den eingereichten 41 Konzepten ging der Tagesspiegel klar als Sieger hervor und erhält den ersten Preis in Höhe von 3.000 Euro. Die Zeitung hatte die Jury mit ihrem hervorragenden Konzept eines Klinikführers für Berlin überzeugt, bei dem die Leser erstmals datengestützte Informationen darüber erhielten, welche Krankenhäuser bei der Behandlung bestimmter Krankheitsbilder besonders gut abschneiden. Zehn Tage lang hatte der Tagesspiegel dem in der Bundesrepublik einmaligen Klinikführer zwei ganze Seiten gewidmet und jeweils mit verschiedenen Elementen, Reportagen und Illustrationen das Thema aufbereitet.

Neue Wege bei der Verbraucherinformation geht auch der Kölner Stadt-Anzeiger, der den zweiten Preis in Höhe von 2.000 Euro gewinnt. Die Zeitung bringt nicht eine tägliche oder wöchentliche Verbraucherseite heraus, sondern jeden Tag ein ganzes Magazin. Es hat 16 Seiten, ein modernes Tabloid-Format und bietet das gesamte Spektrum der die Verbraucher berührenden Fragen. Nicht nur das Einkaufen im Supermarkt, sondern auch den Schimmelpilz in der Wohnung, nicht nur die Altersversorgung sondern auch die Zahnpflege oder den Vertrag für das Wohnen im Alter.

Der dritte Preis in Höhe von 1.500 Euro geht an die Stuttgarter Zeitung für ihre wöchentlich erscheinende Verbraucherseite. Der Jury gefielen die optische Gestaltung, die klar strukturierten, selbst recherchierten Texte und die informativen Interviews zu Herausforderungen des Verbraucheralltags – seien es Spendenabzocker oder gefährliche Solarien.

Mitglieder der Jury waren: Dr. Wilm Herlyn, dpa; Hans-Werner Kilz, Süddeutsche Zeitung; Annette Milz, Medium Magazin; Prof. Volker Wolff, Universität Mainz; Michael Jungblut, ehem. ZDF; Hubertus Primus, test; Hermann-Josef Tenhagen, FINANZtest.

Osterüberraschung in drei Gängen

Ein Überraschungsmenü der besonderen Art erwartet die Zuschauer am 31. März zur besten Sendezeit: Rechtzeitig zu Ostern warten die drei Spitzenköche mit einem originellen Festtagsessen auf. Die Vorspeise trägt die Handschrift des Schwaben Vincent Klink, für den Hauptgang ist der Oberfranke Alexander Herrmann verantwortlich und das Dessert kommt aus Luxemburg, komponiert von der vielfach ausgezeichneten Sterne-Köchin Lea Linster. Für die passenden Weine zum Ostermenü sorgt die amtierende deutsche Weinkönigin Katja Schweder aus der Pfalz. Moderiert wird das Kochspektakel am Samstag Abend von Markus Brock.

‚Koch doch‘ ist nicht nur Alexander Herrmanns Aufforderung zum Mitkochen, mittlerweile ist es auch sein Markenzeichen geworden. Es steht für eine kreative, schnelle und leichte Küche, die er sowohl in seiner Fernsehsendung als auch in seinem Gourmetrestaurant ‚Romantik-Posthotel‘ im oberfränkischen Wirsberg zelebriert. Lea Linster, Chefin des gleichnamigen Restaurants im luxemburgischen Fresange, Kochbuchautorin, ‚Brigitte‘-Kolumnistin und nach wie vor die einzige Preisträgerin des wichtigsten europäischen Kochwettbewerbs ‚Bocuse d’Or‘, gibt neben ihrem exzellenten Dessertrezept einige ihrer kochtechnischen Tipps und Tricks preis. Auch Vincent Klink, charmanter und unterhaltsamer Sternekoch von der Stuttgarter ‚Wielandshöhe‘, zeigt seine ‚Kochkunst‘ und glänzt wie immer mit spontanen Ideen. Der vielseitige Meisterkoch wird auch dieses Mal für die eine oder andere Überraschung rund um den Herd sorgen … Und wer neben dem Geschmackserlebnis auch sein Denkvermögen testen möchte, der sollte sich Papier und Stift parat legen – drei kulinarische Rätsel müssen geknackt werden! Dafür locken als Gewinn drei Gourmetmenüs in den Restaurants der beteiligten Meisterköche.

SWR, Samstag, 31.03., 20:15 – 21:45 Uhr

Koch-Kunst mit Vincent Klink

Wie Schnee kann er sein, pudrig und leicht schmilzt er auf der Zunge und hinterlässt eine süße Spur. War der Zucker früher eine luxuriöse Angelegenheit, so ist er mit der Entdeckung des Rübenzuckers immer alltäglicher geworden. Trotzdem: ‚was Süßes‘ ist nach wie vor etwas Besonderes. Das kann als kleine Belohnung zwischendurch daherkommen oder als leckeres Dessert ein Menu abrunden.

Kunstvoll gestaltet haben die Konfektmacher den Zucker schon im Venedig des 16. Jahrhunderts. Da wurde gebaut, Extravagantes geblasen und feine Gespinste entwickelt, die vor allem als Dekor verwendet wurden. Und eigentlich ist das alles nicht allzu schwer.
Findet jedenfalls Vincent Klink, Meisterkoch von der Stuttgarter Wielandshöhe, Mit ein bisschen Übung gelingen einfache Formen recht gut – die Meisterschaft seines Gastes hingegen ist schon was besonderes.

Robert Oppeneder war Chefpatissier bei Eckart Witzigmann, bevor er sich ganz auf den Zucker verlegt hat. Während er sein legendäres Calvadossorbet im Zuckerapfel bereitet, kreiert Vincent Klink zur Creme Café ein Orangen-Ingwerkompott. Diese nicht ganz kalorienfreie Sendung moderiert Markus Brock.

SWR, Mittwoch, 20.12., 18:15 – 18:45 Uhr

Koch-Kunst mit Vincent Klink

Köstlich ist ihr Fleisch, elegant die Verpackung und spannend die Geschichten, die sich um sie ranken: Die Rede ist von der Jakobsmuschel. Waren es anfänglich ihre dekorativen Schalen, die von den frommen Männern des Mittelalters sehr geschätzt wurden, fand ihr zartes Innenleben bei den Gourmets dagegen kaum Beachtung.

Das änderte sich erst im 19.Jahrhundert, als man endlich begann, mit neuen, kürzeren Garzeiten zu kochen. Von da an wurde das Muschelfleisch zu einer echten Offenbarung. Die Meeresbewohnerin kam ins Gerede und in die Küche. Rund, fest und delikat verwöhnt sie bis heute unzählige Feinschmeckerzungen. Ihr Fleisch harmoniert mit milden Gewürzen ebenso, wie mit rassiger Exotik. Der leicht süßlich-nussige Geschmack ist ein Hauch von Meer auf dem Gaumen und das weiße Fleisch zergeht auf der Zunge. Kurzum: die Jakobsmuschel ist eine Delikatesse!

Für Meisterkoch Vincent Klink von der Stuttgarter Wielandshöhe ist sie das Highlight auf einem zitronenfrischen Cappellinisalat bzw. der Geschmackskick in einem saftigen Zucchiniragout.

Für Studiogast Onno Groß, dem Mann mit dem meeresbiologischen Fachwissen, ist sie das Sinnbild der Schönheit schlechthin. Ob es sich um Namensfindung oder Geschichtslegenden handelt – der Meeresbiologe kennt sich aus und verrät göttliche Geheimnisse – auch das einer schaumgeborenen Göttin … Die ist nicht etwa einer Venusmuschel entstiegen, sondern einer überdimensionierten Jakobsmuschel. So viel Mythos imponiert auch Moderator Markus Brock und der genießt Jakobsmuscheln von nun an in Ehrfurcht!

SWR, Samstag, 04.11., 18:15 – 18:45 Uhr

Koch-Kunst mit Vincent Klink

Die Hausgöttin Holla hat ihm seinen Namen gegeben, dem knorrigen Busch, der seine Schönheit eigentlich erst entfaltet, wenn er seine weißen Blüten zeigt – aus ihnen werden im Herbst die schwarzen Holunderfrüchte. Roh sind sie unbekömmlich, gekocht entfalten sie eine segensreiche Wirkung, als Mus oder Saft. Eigentümlich herb und unverwechselbar im Geschmack ist der Holunder ein vielseitiger und wichtiger Bestandteil der Hausapotheke – und mittlerweile auch wieder der Küche. Die Blüten haben eine Renaissance erlebt und sind als Limonade oder Sirup gefragt, auch mit einem Schluck Winzersekt zum Prickeln gebracht. Vincent Klink, Meisterkoch von der Stuttgarter ‚Wielandshöhe‘, hat sich den Früchten verschrieben; einerseits passt ihr herbes Aroma gut zu Wild, zum anderen bereitet er ein Mus, das mit Mascarpone gratiniert zu einem leckeren Dessert wird. Markus Brock assistiert beim Kochen und spricht mit Peter Busen, einem Beerenwirt, der Holunder anbaut und weiß, wie sich der Holunder am besten verarbeiten lässt und was den ganz eigenen Charakter der schwarzen Beeren ausmacht.

HR, Dienstag, 17.10., 13:15 – 13:45 Uhr (VPS 14:00) – Beerenstark: Holunder

Spitzensport und Spitzengastronomie

Porsche-Tennis-Grand-Prix auf dem Stuttgarter Sommerfest

Einen kulinarischen Vorgeschmack auf den Porsche-Tennis-Grand-Prix können die Besucher des 16. Stuttgarter Sommerfestes genießen. Bei der einzigartigen Open-Air-Party vom 10. bis 13. August rund um den Schlossplatz und den Theatersee ist das traditionsreiche Weltklasse-Damen-Turnier erstmals mit einem eigenen Gourmet-Zelt vertreten. Sternekoch Franz Feckl vom ‚Landhaus Feckl‘ in Ehningen, der auch für die VIP-Gäste des Porsche-Tennis-Grand-Prix in der neuen Porsche-Arena kochen wird.

Mit dba nach Moskau

Ab heute steuert die dba von Stuttgart aus drei Mal pro Woche den Moskauer
Flughafen Domodedowo an. Eröffnet wurde die neue Strecke heute morgen vom
Stuttgarter Flughafendirektor Prof. Georg Fundel und dem dba-Aufsichtsratsvorsitzenden
Hans Rudolf Wöhrl, die gemeinsam auf dem Vorfeld einen russischen
Repräsentanten in Landestracht sowie die dba-Crew des Erstfluges begrüßten.

Die neue Stuttgarter dba-Strecke ist auch für Touristen, besonders aber für
Geschäftsreisende interessant. Wöhrl betont: „Die dba sorgt mit ihrer neuen Strecke
dafür, dass die wirtschaftlichen Bande zwischen Russland und Baden-Württemberg
noch enger geknüpft werden. Regelmäßige und verlässliche Flugverbindungen zu
fairen Preisen legen das Fundament für einen regen Wirtschaftsaustausch – und
sichern damit Arbeitsplätze in Baden-Württemberg.“ Schließlich sei Russland heute
einer der wichtigsten Handelspartner der stark exportorientierten Industrie im
Südwesten Deutschlands, bekräftigte der dba-Aufsichtsratsvorsitzende.

Die dba fliegt seit heute montags, freitags und sonntags jeweils um 9:40 Uhr mit
komfortablen Fokker 100-Jets in rund drei Stunden in die russische Metropole. Tickets
für den einfachen Flug nach Moskau gibt es zum günstigen Komplettpreis ab rund 87
Euro inklusive aller Steuern und Gebühren .

Details zur neuen Flugverbindung Stuttgart – Moskau-Domodedowo
Von Stuttgart nach Moskau Von Moskau nach Stuttgart
Flugtag Abflug Flugtag Abflug
Mo 9.40 Uhr Mo 15.45 Uhr
Fr 9.40 Uhr Fr 15.45 Uhr
So 9.40 Uhr So 15.45 Uhr

Clicken Sie hier, zu dba zu kommen:
www.gourmet-report.de/flydba-de