Gault Millau 2014 – Sachsen-Anhalt

Sebastian Eppers von der „Weinstube“ in Quedlinburg erkocht sich in der jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2014 der französischen Gourmetbibel Gault&Millau erstmals 14 Punkte. Die verleiht der Guide, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, für sehr gute Gerichte. Die Tester loben „den tadellosen Rehrücken im Thymianbrotmantel mit Feigenchutney und das originelle Dessert aus Harzgeistlikör“.

14 Punkte schafft auf Anhieb auch Robin Pietsch in seinem neueröffneten „Zeitwerk“ in Wernigerode, bei dem „man die Aromenwelt von argentinischer Rotgarnele bis zur ‚Deutschen Erbse‘ und von Gorgonzola bis Wasabi abschmecken“ kann.

Auf 13 Punkte steigert sich Steffen Warias von „Ritters Weinstuben“ in Merseburg dank „Seeteufelmedaillons auf Bouillabaisse-Graupen und knusprigem Poulardenbrüstchen mit Basilikum auf knackigem Spargelragout mit Kartoffelstrudel“. Dieselbe Note bekommt auch Martin Krollmann vom neu aufgenommenen „Atrium“ in Stendal, dem „die Zanderfiletstreifen mit gerösteten Cashewnüssen und gekräutertem Kartoffelpüree genauso gut gelingen wie die knusprige Perlhuhnbrust mit Tomatensauce und Ziegenfrischkäse-Ravioli“.

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt verteidigt souverän Gabriele Erdmann vom „Park-Restaurant Vogelherd“ in Zerbst. Sie „pflegt mit großem Geschick eine einfallsreiche Küche, die keine verspielten Kreationen bietet. Die Gerichte haben ihre Wurzeln in der Region und damit für die meisten Gäste etwas Vertrautes – überraschen aber durch ungewohnte Intensität und Vielfalt der Aromen. Die Roulade vom Galloway-Rind kommt mit Korianderwirsing, Steinchampignons und knusprigem Kartoffelkuchen, dem gebratenen Perlhuhn genügt eine vorzügliche Kressesauce, um dem Vogelherd alle Ehre zu machen.“ Die gelernte Bankkauffrau und studierte Ingenieurin erhält wieder 15 von 20 möglichen Punkten. Sie stehen für jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird.

Ihm folgen neben Eppers mit ebenfalls 14 Punkten für lobenswerte Gerichte wie im Vorjahr

  • ·  Thomas Barth von der „Forellenstube“ in Ilsenburg („originell der Wolfsbarsch mit Passionsfrucht, Tamarillo-Chutney und einer seltsamen, allenfalls sensorisch interessanten Haferflocken-Hollandaise“),

  • ·  Hendrikus H. G. Brune vom „Schloss Storkau“ in Storkau/Altmark („geschmorter Fenchel, Chili-Nudeln und Anissauce verleihen dem Zander weltläufiges Format“),

  • ·  Sebastian Hadrys vom „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg („Seeteufel im Serranomantel mit Curry-Fenchel“),

· Ronny Kallmeyer von der „Bohlenstube“ in Wernigerode („Thunfisch und Taschenkrebs mit Avocado und Grapefruit“).

Einen Punkt weniger geben die Kritiker dieses Jahr für die Küchenleistung

  • ·  im „Red Snapper“ in Magdeburg („Das Kreative und Frische, das die Küche jahrelang ausstrahlte, scheint aufgebraucht. Die Köche ließen uns bis zu einer Stunde auf die Vorspeise warten und enttäuschten durch schwankende Leistungen“),

  • ·  in „Mahns Château“ in Halle („Die Produktqualität ist lobenswert in Halles bestem Restaurant, weniger beeindruckend ist das Betrachten der Teller, wenn eine gebratene Maishähnchenbrust mit mediterranem Gemüse lauwarm oder ein Lachsfilet mit Wasabi- Sabayon etwas trocken serviert wird“), und

  • ·  in der „Orchidea Huong“ in Wernigerode („Ist George Clooney kontraproduktiv für die gute Küche? Sind der Hollywoodstar, der hier anlässlich von Dreharbeiten im Harz an seinem 52. Geburtstag tafelte, und die wachsende Fangemeinde den Köchen zu Kopf gestiegen? Filmreif waren sie heuer jedenfalls nicht, die fernöstlichen Gerichte“).

    Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 20 Restaurants in Sachsen-Anhalt. Zwölf Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt. Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau drei langweilig gewordene Restaurants ab und nimmt drei neu auf, je drei werden höher bzw. niedriger bewertet. Ferner beschreibt und klassifiziert der Gault&Millau Deutschland 2014 250 Hotels.

    Ab sofort erhalten Genießer mit dem Erwerb der Printausgabe des Gault&Millau Deutschland 2014 auch Zugang zu den exklusiven Web&App-Services.

    Gault&Millau Deutschland 2014 – Der Reiseführer für Genießer 31. Jahrgang, 736 Seiten, 29,99 Euro
    ISBN 978-3-86244-487-8, Christian Verlag München

    Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt

    15 Punkte
    Park-Restaurant Vogelherd in Zerbst

14 Punkte
Forellenstube in Ilsenburg
Landhaus Hadrys in Magdeburg
Weinstube* in Quedlinburg
Schloss Storkau in Storkau
Bohlenstube und Zeitwerk** in Wernigerode

13 Punkte
Pächterhaus in Dessau
Mahns Château*** in Halle
Red Snapper*** in Magdeburg Ritters Weinstuben* in Merseburg Atrium** in Stendal
Orchidea Huong*** in Wernigerode

*Aufsteiger **Newcomer ***Absteiger

Unser Bericht zum Gault Millau 2014: www.gourmet-report.de/artikel/344791/Berlin-raeumt-ab-beim-Gault-Millau-2014/
Die Resultate aus den Bundesländern:
Berlin: www.gourmet-report.de/artikel/344792/Gault-Millau-2014-Berlin/
Baden-Würtemberg: www.gourmet-report.de/artikel/344793/Gault-Millau-2014-Baden-Wuertemberg/
Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/344794/Gault-Millau-2014-Brandenburg/
Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/344795/Gault-Millau-2014-Bremen/
Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/344796/Gault-Millau-2014-Hamburg/
NRW: http://www.gourmet-report.de/artikel/344797/Gault-Millau-2014-NRW/
Rheinland-Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/344798/Gault-Millau-2014-Rheinland-Pfalz/
Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/344799/Gault-Millau-2014-Saarland/
Sachsen-Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/344800/Gault-Millau-2014-Sachsen-Anhalt/
Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344801/Gault-Millau-2014-Sachsen/
Schleswig-Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/344802/Gault-Millau-2014-Schleswig-Holstein/
Thüringen: http://www.gourmet-report.de/artikel/344803/Gault-Millau-2014-Thueringen/
Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/344808/Gault-Millau-2014-Hessen/
Mecklenburg-Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/344807/Gault-Millau-2014-Mecklenburg-Vorpommern/
Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/344806/Gault-Millau-2014-Niedersachsen/
Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/344805/Gault-Millau-2014-Bayern/

Alle Restaurants von 15 bis 19,5 Punkten in Deutschland: www.gourmet-report.de/artikel/344804/Gault-Millau-2014-Restaurants/

Zum Vergleichen, der Michelin 2014 mit allen Sternerestaurants: http://www.gourmet-report.de/artikel/344782/Alle-Sterne-Restaurants-Deutschland-2014/

Gault Millau Sachsen Anhalt

Mit ihrer „edlen Landhausküche“ rückt Gabriele Erdmann vom „Park-Restaurant Vogelherd“ in Zerbst nach dem Geschmack der französischen Gourmet-Bibel Gault&Millau an die kulinarische Spitze Sachsen-Anhalts. In ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2013 loben sie die Tester: „So bekannt wie Sophia von Anhalt-Zerbst (alias Katharina die Große) ist Gabriele Erdmann nicht. Aber sie sitzt seit Jahren auf dem kulinarischen Thron des Landes und ohne Reservierung hat man am Wochenende keine Chance zu einer Audienz in ihrem malerischen Reich. Das subtile Aromenspiel der meisten Gerichte von Gabriele Erdmann hat sich längst weit herumgesprochen.“

Für Gerichte wie „Rosmarin-Pilzsuppe mit Schinkentörtchen, Ochsenschwanz- Ravioli mit Spinat und einem Hauch Parmesan oder Gebratenes und Geschmortes vom Reh aus den umliegenden Wäldern“ erhält sie vom Gault&Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, wieder 15 von 20 möglichen Punkten. Sie kommt damit in jene Klasse, in der nach Gault&Millau-Verständnis Kochen zur Kunst wird. Im letzten Jahr war die gelernte Bankkauffrau und studierte Ingenieurin einen Punkt herabgestuft worden, weil es „ein wenig an der üblichen Finesse und geschmacklichen Ausgewogenheit fehlte.“

14 Punkte für sehr gute Gerichte erkocht sich erstmals Christian Meierding- Schmidt vom „Rudolfo“ in Ilsenburg/Harz. Er überzeugte auch durch seinen„Lammrücken mit Birnen-Avocadosalat und Muffins, die mit Rosmarin und Tomaten gefüllt sind“. Dieselbe Note bekommen wieder

• Thomas Barth von der „Forellenstube“ in Ilsenburg („ohne Fehl und Tadel der Wolfsbarsch
auf Muscheln mit Ratatouille und Hummer“),
• Hendrikus H. G. Brune vom „Schloss Storkau“ in Storkau/Altmark („entzückend das Schokoladenparfait mit Maracujasauce und Pistazienkrokant“),

• Sebastian Hadrys vom „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg („Steinbuttfilet auf Spinat mit einer feinen Orangenbutter und Kartoffelstampf“),
• Ronny Kallmeyer von der „Bohlenstube“ in Wernigerode („rundum gelungen die Kaninchen-Variation, besonders erfreulich der mit gehackter Keule gefüllte Cannellono“),

• und in der zweigeteilten Wernigeröder „Orchidea Huong“ Trinh van Ngoc im vietnamesische „Lan“ („Ente auf Grapefruit und Mango mit einer Sauce aus Erdnussöl, Limetten, Honig und frischem Koriander“) sowie Tomoko Udagawa im japanische „Hanazono“ („sehr delikat die mit Avocado, Krebsfleisch und Lachskaviar gefüllte Chicoreeblätter“)

• Guido Lucke vom „Red Snapper“ in Magdeburg („überzeugend der Red Snapper auf lauwarmem Rote Linsen-Mangoldsalat mit Feigensenfsauce“),
• Alexander Mahn von „Mahns Château“ in Halle („schön saftig die gebratene Perlhuhnbrust mit aromatischem Pfirsich-Risotto, gefüllten Tomaten und Vanillejus“),

Die Tester beschrieben und bewerteten dieses Jahr insgesamt 20 Restaurants in Sachsen-Anhalt. 13 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen müssen, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahresausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Gourmets mit Spannung erwartete Gault&Millau zwei langweilig gewordene Restaurants ab, zwei werden höher, sechs niedriger bewertet. Fünf Küchenchefs verlieren die begehrte Kochmütze.

Ferner beschreibt und klassifiziert der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (808 Seiten, 29.95 €) 350 Hotels. Als zusätzliches Schmankerl bietet er auf 50 Seiten Restaurants und Hotels in Südtirol.

Für unterwegs gibt es den Gault&Millau auch als App fürs iPhone, iPad und bald auch für Android (7,99 €). Die App enthält den gesamten Inhalt der Buchausgabe und bietet Zusatzfunktionen zur Suche, Anfahrt und direkten Anwahl interessanter Restaurants.

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Christian Verlag München

Die besten Restaurants des Gault&Millau in Sachsen-Anhalt

15 Punkte
Park-Restaurant Vogelherd* in Zerbst

14 Punkte
Mahns Château in Halle
Forellenstube und Rudolfo* in Ilsenburg Landhaus Hadrys und Red Snapper in Magdeburg Schloss Storkau in Storkau
Bohlenstube und Orchidea Huong in Wernigerode

13 Punkte
Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben Pächterhaus in Dessau
Parkrestaurant Die Saison** in Magdeburg Weinstube in Quedlinburg

*Aufsteiger **Absteiger im Vergleich zum Vorjahr

Alles zum Gault Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343565/Gault-Millau-2013-Deutschland/

Gault Millau Berlin 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343566/GM-Berlin-Tim-Raue-ist-Bester/

Gault Millau Thüringen
www.gourmet-report.de/artikel/343568/GM-Marcello-Fabbri-ist-die-Nr1-in-Thuerigen/

Gault Millau Schleswig Holstein 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343569/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2013/

Gault Millau Sachsen Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/343570/Gault-Millau-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau Sachsen 2013:
/www.gourmet-report.de/artikel/343571/Gault-Millau-Sachsen-2013/

Gault Millau Saarland 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343572/GM-Saarland-Klaus-Erfort-05-Punkte-vor-Christian-Bau/

Gault&Millau Rheinland-Pfalz 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343573/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2013/

NRW: Der neue Gault&Millau 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343574/NRW-Der-neue-Gault-Millau-2013/

Gault Millau Niedersachsen 2013
www.gourmet-report.de/artikel/343575/Gault-Millau-Niedersachsen-2013/

Gault&Millau in Mecklenburg-Vorpommern:
www.gourmet-report.de/artikel/343576/Gault-Millau-in-Mecklenburg-Vorpommern/

Gault&Millau in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/343577/Gault-Millau-in-Hessen/

Gault Millau Hamburg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343578/Gault-Millau-Hamburg-2013/

Gault Millau Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/343579/GM-Bremen-Norman-Fischer-ist-die-neue-Nr1/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343581/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2013/

Gault Millau Bayern 2013:
www.gourmet-report.de/artikel/343580/Gault-Millau-Bayern-2013/

Gault Millau Historisch – 30. Jubiläum:
www.gourmet-report.de/artikel/343567/30-Jahre-Gault-Millau-in-Deutschland/

Gault&Millau Deutschland 2013 – Der Reiseführer für Genießer 30. Jahrgang, Jubiläums-Ausgabe, 808 Seiten, Euro 29,95 ISBN 978-3-86244-203-4 Bestellink portofrei Christian Verlag München

Wir gratulieren allen ausgezeichneten Köchen und freuen uns ganz besonders, dass so viele ausgezeichnete Köche wieder mit CHROMA Cnife arbeiteten!

Gault Millau 2012 Sachsen-Anhalt

Die besten Restaurants des Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt

14 Punkte
Château & Co* in Halle
Forellenstube*** in Ilsenburg
Die Saison, Landhaus Hadrys und Red Snapper* in Magdeburg Ritter’s Weinstuben in Merseburg
Schloss Storkau*** in Storkau
Bohlenstube und Orchidea Huong** in Wernigerode Parkrestaurant Vogelherd*** in Zerbst

13 Punkte
Schlosshotel Blankenburg in Blankenburg Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben Pächterhaus in Dessau
Berghotel Ilsenburg** in Ilsenburg
Bon apart in Magdeburg
Bocks in Naumburg
Weinstube* in Quedlinburg
Philipp August in Wanzleben Wittenberger Hof** in Wittenberge

*Aufsteiger **Newcomer Absteiger*** im Vergleich zum Vorjahr

Gault Millau Deutschland 2012 – Der Reiseführer für Genießer 29. Jahrgang, 914 Seiten, Euro 29,95
ISBN 978-3-86244-076-4 (Bestellink portofrei), Christian Verlag München

 

Alle Meldungen zum Gault Millau 2012

Alles über den Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340144/Gault-Millau-2012/

Gault Millau Berlin 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340145/Gault-Millau-Berlin-2012/

Gault Millau Baden-Würtemberg 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340146/Gault-Millau-Baden-Wuertemberg-2012/

Gault Millau 2012 in Bayern:
www.gourmet-report.de/artikel/340147/Gault-Millau-2012-Bayern/

Gault Millau 2012 in Brandenburg
www.gourmet-report.de/artikel/340148/Gault-Millau-2012-Brandenburg/

Gault Millau 2012 in Bremen:
www.gourmet-report.de/artikel/340149/Gault-Millau-2012-Bremen/

Gault Millau 2012 in Hamburg
www.gourmet-report.de/artikel/340150/Gault-Millau-2012-Hamburg/

Gault Millau 2012 in Hessen:
www.gourmet-report.de/artikel/340151/Gault-Millau-Hessen-2012/

Die 20 besten Restaurants des Gault Millau in Mecklenburg-Vorpommern
www.gourmet-report.de/artikel/340152/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2012/

Gault Millau 2012 in Niedersachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340153/Gault-Millau-2012-Niedersachsen/

Gault Millau 2012 in NRW:
www.gourmet-report.de/artikel/340154/Gault-Millau-2012-NRW/

Gault Millau 2012 in Rheinland-Pfalz
www.gourmet-report.de/artikel/340155/Gault-Millau-2012-Rheinland-Pfalz/

Gault Millau 2012 im Saarland

www.gourmet-report.de/artikel/340156/Gault-Millau-2012-Saarland/

Gault Millau 2012 in Sachsen:
www.gourmet-report.de/artikel/340157/Gault-Millau-2012-Sachsen/

Gault Millau 2012 in Sachsen-Anhalt:
www.gourmet-report.de/artikel/340158/Gault-Millau-2012-Sachsen-Anhalt/

Gault Millau 2012 in Schleswig- Holstein
www.gourmet-report.de/artikel/340159/Gault-Millau-in-Schleswig-Holstein/

Gault Millau 2012 in Thüringen:
www.gourmet-report.de/artikel/340160/Gault-Millau-2012-Thueringen/

Die besten GM Restaurants 2012 nach Orten sortiert:
www.gourmet-report.de/artikel/340161/Gault-Millau-2012-die-Besten/

Alle Links zum Gault Millau 2012:
www.gourmet-report.de/artikel/340162/Alle-Links-zum-Gault-Millau-2012/

Lesen Sie auch die Ergebnisse vom Guide Rouge Michelin 2012
www.gourmet-report.de/artikel/340071/Alle-wichtigen-Links-zum-2012-Michelin/

Gault Millau 2011 in Sachsen-Anhalt

Die 15 besten Restaurants

Aufsteiger*, Newcomer** und Absteiger*** im Vergleich zum Vorjahr

1. Forellenstube in Ilsenburg,
Schloss Storkau in Storkau,
Parkrestaurant Vogelherd in Zerbst (15 Punkte),
4. Die Saison, Landhaus Hadrys und Red Snapper* in Magdeburg,
Ritter’s Weinstuben* in Merseburg,
Bohlenstube in Wernigerode (14 Punkte),
9. Schlosshotel Blankenburg** in Blankenburg,
Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben,
Pächterhaus in Dessau,
Bon apart* in Magdeburg,
Bocks in Naumburg,
Philipp August*** in Wanzleben,
Orchidea Huong in Wernigerode (13 Punkte)

GM KOCH DES JAHRES 2011:http://www.gourmet-report.de/artikel/336760/GM-Koch-des-Jahres-2011-Mario-Lohninger.html

GAULT MILLAU BADEN-WüRTTEMBERG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336763/Gault-Millau-Baden-Wuerttemberg-2011.html

GAULT MILLAU BAYERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336764/Gault-Millau-Bayern-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN BRANDENBURG: http://www.gourmet-report.de/artikel/336765/Gault-Millau-2011-in-Brandenburg.html

GAULT MILLAU 2011 IN BREMEN: http://www.gourmet-report.de/artikel/336766/Gault-Millau-2011-in-Bremen.html

GAULT MILLAU HAMBURG 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336767/Gault-Millau-Hamburg-2011.html

GAULT MILLAU HESSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336768/Gault-Millau-Hessen-2011.html

GAULT MILLAU MECKLENBURG-VORPOMMERN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336769/Gault-Millau-Mecklenburg-Vorpommern-2011.html

GAULT MILLAU NIEDERSACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336770/Gault-Millau-Niedersachsen-2011.html

GAULT MILLAU NRW 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336771/Gault-Millau-NRW-2011.html

GAULT MILLAU RHEINLAND-PFALZ 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336772/Gault-Millau-Rheinland-Pfalz-2011.html

GAULT MILLAU SCHLESWIG-HOLSTEIN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336776/Gault-Millau-Schleswig-Holstein-2011.html

GAULT MILLAU SAARLAND 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336773/Gault-Millau-Saarland-2011.html

GAULT MILLAU SACHSEN 2011: http://www.gourmet-report.de/artikel/336774/Gault-Millau-Sachsen-2011.html

GAULT MILLAU 2011 IN SACHSEN-ANHALT: http://www.gourmet-report.de/artikel/336775/Gault-Millau-2011-in-Sachsen-Anhalt.html

GAULT MILLAU THüRINGEN 2011:
http://www.gourmet-report.de/artikel/336777/Gault-Millau-Thueringen-2011.html

GAULT MILLAU Deutschland
Bestellmöchlichkeit: 978-3-86244-002-3

Gault Millau 2010 Sachsen-Anhalt

Rehrücken mit Holunderblüten

Sachsen-Anhalts kulinarischer Aufsteiger im neuen Gault Millau 2010:
Alexander Helmecke vom „Red Snapper“ in Magdeburg / Kochmütze für
Steffen Warias von „Ritter’s Weinstube“ in Merseburg und Sebastian Hadrys
vom „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg

Auf 14 Punkte verbessert sich in der jetzt erscheinenden
Deutschlandausgabe 2010 der französischen Gourmet-Bibel Gault Millau der „in
Dubai und London geschulte“ Alexander Helmecke vom „Red Snapper“ in Magdeburg.

Die Tester loben: „Ob Jacobsmuscheln mit Provence-Kräutern, Garnelen,
mit Knoblauch-Dip oder schlichte Scholle als Hausmannskost – die Qualität
stimmt. Auch bei den teilweise verspielten Kreationen à la Red Snapper mit Kalamansis/
Kokos-Schaum oder Seeteufelmedaillons mit Roquefort-Sauce.“

Auf Anhieb 13 von 20 möglichen Punkten erhalten in dem Guide, der nach dem
französischen Schulnotensystem urteilt, Steffen Warias von „Ritter’s Weinstube“
in Merseburg und Sebastian Hadrys im „Landhaus Hadrys“ in Magdeburg.

Warias „möchte nach einigen Jahren kulinarischer Wanderschaft die kulinarische
Merseburger Malaise beenden – mit modernen, leichten Gerichten, regional
und mediterran inspiriert und gekonnt angerichtet. Gern aßen wir würzige
Curry-Fenchelsuppe mit knuspriger Eisbeinpraline oder kross gebratenes Zanderfilet
mit Blutwurst auf cremigem Linsen/Gemüse-Ragout. Wir sind auch
nächstes Mahl wieder höchst nachsichtig, wenn uns die Küche nicht noch mal
den lieblosesten Brotkorb der Republik hinstellt – mit kaltem Weiß- und Graubrot.“

Hadrys, „der an der Hamburger Elbchausee in feinen Häusern am Herd stand“,
gefällt durch „gehobene Küche ohne kostentreibende Produkte zu bezahlbaren
Preisen. Ob sein Hang zum Aufschäumen von Suppen und Saucen oder zu Gags
à la Gewürztee (für Sauce) die Magdeburger Börde zur blühenden Gourmetlandschaft
macht, bleibt abzuwarten. Eher dürften die originell angerichteten Teller
beeindrucken. Geschmacklich und handwerklich tadellos das Zanderfilet mit
Senfschaum, Bohnen und Röstkartoffeln oder die gebratene Entenbrust auf Zuckerschoten
und marinierten Glasnudeln.“

Platz 1 der kulinarischen Hitparade in Sachsen-Anhalt verteidigen mit 15
Punkten, die einen „hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität“ bedeuten,
Hendrikus H.G. Brune vom „Schloss Storkau“ in Storkau/Altmark und Gabriele
Erdmann vom „Parkrestaurant Vogelherd“ in Zerbst.

Brune „veredelt in der Küche das Bodenständige und gibt somit der Region eine
kulinarische Identität. Es sind keine weltbewegenden Kreationen, die er seinen
Gästen bietet, aber Qualität und Frische sind auf sehr hohem Niveau.
In der Region
unübertroffen ist der Rehrücken mit Holunderblütensauce, Pfifferlingen
und Kartoffelravioli sowie das Heidschnuckenfleisch mit Rosmarinkartoffeln.“

Die gelernte Bankkauffrau Gabriele Erdmann „pflegt mit großem Geschick eine
einfallsreiche Küche. Ihre Gerichte haben etwas Vertrautes – und überraschen
dennoch durch ungewohnte Intensität und Vielfalt der Aromen. Nachzuschmecken
bei Rosmarinsuppe mit Kaninchenfleisch oder bei Maultaschen, die mit
einer Wildfüllung, Portweinsauce und Wirsing serviert werden.

Landesspitze ist

Gabriele Erdmann ganz gewiss bei den Desserts, die nicht nur besser, sondern
auch weit kreativer als in Magdeburg oder Halle sind. Probieren Sie den pochierten
Pfirsich im Lavendelsud mit Himbeersauce und Sauerrahmeis oder Parfait,
Mousse und Crêpes von der Walnuss mit Schokoladensauce und Ingwer-
Kirschenkompott.“

Eins auf die Kochmütze bekommen Axel Kammerl von der „Forellenstube“ in
Ilsenburg und Thomas Behrens vom „Unter den Linden“ in Halberstadt.

Kammerl
sinkt von 16 auf 15 Punkte, weil „seine Schäumchen zwar dekorativ wirken,
aber geschmacklich sehr dünn sind. Das Duett von Taschenkrebs und Stopfentenleber
war eine Dissonanz, das gute Zweierlei vom Rehbock seltsamerweise
mit einem kalten, fluddrigen Gänsestopfleberstreifen gespickt.“ Bei Behrens,
„der die kulinarische Ehre der Stadt rettet, die sonst per Halberstädter Bockwurst
in Dosen und Gläsern verloren ginge, wackelt die Kochmütze bei zu salziger
Hummercrèmesuppe, lauwarmer geschmorter Entenbrust mit zu festen
Schupfnudeln und wenig verführerischen Desserts.“ Er erhält nur noch 13 statt
der bisherigen 14 Punkte.

Die Tester beschreiben und bewerten insgesamt 19 Restaurants in Sachsen-
Anhalt. 15 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus,
wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen
mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und
deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den
Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in Sachsen-Anhalt 2 Restaurants
ab und nimmt 2 inspirierte Küchen neu auf, 4 Lokale werden niedriger
eingestuft.

Als zusätzliche Schmankerl bewertet der im Münchner Christian Verlag erscheinende
Reiseführer für Genießer (822 Seiten, 29,95 €) die Restaurants des TUIKreuzfahrers
„Mein Schiff“ und zählt auf, was deutsche Köche derzeit in ihrem
modischen Wahn vom Apfelpüree über Kartoffelsalat bis zu Walnüssen alles
räuchern. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.

Die 15 besten Restaurants des Gault Millau in Sachsen-Anhalt

15 Punkte:
1. Forellenstube*** in Ilsenburg,
Schloss Storkau in Storkau,
Parkrestaurant Vogelherd in Zerbst,

14 Punkte
4. Die Saison und Red Snapper* in Magdeburg,
Philipp August in Wanzleben,
Bohlenstube in Wernigerode,

13 Punkte
8. Prinzessin Marie Pauline in Dedeleben,
Schlossvilla Derenburg,
Pächterhaus in Dessau,
Unter den Linden*** in Halberstadt,
Landhaus Hadrys** in Magdeburg,
Ritter’s Weinstuben** in Merseburg,
Bocks in Naumburg,
Orchidea Huong in Wernigerode.

* Aufsteiger **Newcomer ***Absteiger

Alles über den Gault Millau 2010: www.gourmet-report.de/artikel/33146/Gault-Millau-2010-Deutschland/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Berlin: http://www.gourmet-report.de/artikel/332066/Gault-Millau-2010-Berlin.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Brandenburg: www.gourmet-report.de/artikel/331804/Gault-Millau-2010-Brandenburg/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Thüringen: www.gourmet-report.de/artikel/331802/Gault-Millau-2010-Thueringen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bayern: www.gourmet-report.de/artikel/331833/Gault-Millau-2010-Bayern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Nordrhein-Westfalen: www.gourmet-report.de/artikel/331855/Gault-Millau-2010-Nordrhein-Westfalen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hamburg: www.gourmet-report.de/artikel/331891/Gault-Millau-2010-Hamburg.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331892/Gault-Millau-2010-Sachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Bremen: www.gourmet-report.de/artikel/331921/Gault-Millau-2010-Bremen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Sachsen Anhalt: www.gourmet-report.de/artikel/331922/Gault-Millau-2010-Sachsen-Anhalt/

Die Gault Millau Restaurants 2010 Schleswig Holstein: www.gourmet-report.de/artikel/331934/Gault-Millau-2010-Schleswig-Holstein.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Saarland: www.gourmet-report.de/artikel/331954/Gault-Millau-2010-Saarland.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Mecklenburg Vorpommern: www.gourmet-report.de/artikel/331969/Gault-Millau-2010-Mecklenburg-Vorpommern.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Niedersachsen: www.gourmet-report.de/artikel/331995/Gault-Millau-2010-Niedersachsen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Hessen: www.gourmet-report.de/artikel/332001/Gault-Millau-2010-Hessen.html

Die Gault Millau Restaurants 2010 Rheinland Pfalz: www.gourmet-report.de/artikel/332036/Gault-Millau-2010-Rheinland-Pfalz.html

Bestell-Link: ISBN: 978-3-88-472955-7

Die besten Restaurants des GAULT MILLAU in Sachsen-Anhalt

Die besten Restaurants des GAULT MILLAU in Sachsen-Anhalt:
1. Forellenstube* in Ilsenburg (16 Punkte),
2. Schloss Storkau* in Storkau,
Parkrestaurant Vogelherd in Zerbst (15 Punkte),
4. Unter den Linden in Halberstadt,
Die Saison in Magdeburg,
Philipp August in Wanzleben,
Bohlenstube in Wernigerode (14 Punkte),
8. Prinzessin Marie Pauline** in Dedeleben,
Schlossvilla Derenburg,
Pächterhaus in Dessau,
Kleines Ross** in Halle,
Red Snapper in Magdeburg,
Bocks in Naumburg,
Weinstube in Quedlinburg,
Orchidea Huong** in Wernigerode (alle 13 Punkte)

* Aufsteiger **Newcomer

Veränderungen in Sachsen-Anhalt gegenüber dem Vorjahr

Platz 1 der kulinarischen Hitparade des GAULT MILLAU in Sachsen-Anhalt
erkochte sich Jörg Behrend von der „Forellenstube“ in Ilsenburg. Die Kritiker
geben dem „ehrgeizigen, im bedeutend tuenden Berliner ‚Schlosshotel Grunewald’
bekannt gewordenen Koch“ 16 Punkte, die für einen „hohen Grad an
Kochkunst, Kreativität und Qualität“ stehen, und schwärmen: „Behrends
aromastarke Küche bewahrt allen Zutaten ihre Eigenheiten, was sie klar und
authentisch sein lässt – nachzuschmecken beim Sud vom Brathuhn mit Venusmuscheln,
Artischocken und konfiertem Hühnerherz oder beim Rehrücken
mit Muskatblütenschaum, Ingwer/Vanille-Möhren und Olivenbisquit.“
Der Kochkönig von Sachsen-Anhalt hat eine Kronprinzessin und einen Kronprinzen,
die 15 Punkte erreichten:
• Gabriele Erdmann vom Restaurant „Park-Restaurant Vogelherd“ in Zerbst
verteidigte ihre Vorjahresnote, weil sie „ihr Heil nicht in allerlei Anleihen
und bemühten Kopien der französischen oder mediterranen Küche sucht.
Sondern hier am Waldrand eine bodenständige regionale Küche bietet, die
mit Kreativität und Finesse überzeugt. In schlichter Schönheit kommt das
Perlhuhn vom Vogelherd: knusprig gebraten, mit Rosmarin, Gartengemüse
und Kartoffelnudeln. Stolzer gefiedert sind die karamellisierten Sauerkirschen
im Haselnuss-Sandkuchen.“
• Hendrikus Brune vom „Schloss Storkau“ in Storkau bevorzugt ebenfalls
eine Küche, die „das Bodenständige der Region bewahrt, ohne dabei den
Blick und die Zunge für raffinierte Kombinationen und Aromen zu verlieren.
Ohne Fehl und Tadel der gebratene Zander auf Zucchini und geschmolzenen
Tomaten.“ Dafür bekam er einen Punkt mehr als im letzten Guide.

Auf Anhieb 13 Punkte schafften die erstmals bewerteten Lokale „Prinzessin
Marie Pauline“ in Dedeleben („geselchtes Rindfleisch in Rotweingelee“),
„Kleines Ross“ in Halle („Halles einzige Rosskur gegen die kulinarische Bedeutungslosigkeit
bietet tadellose gebratene Entenbrust mit stimmigem
Mangochutney und mächtigem Salatbukett“) und „Orchidea Huong“ in Wernigerode
(„tadellose Uramaki-Sushi-Kreationen, pikante Garnelensuppe
sowie Hähnchenkeule mit intensiver Limetten/Bohnen-Sauce“).

Die Tester beschreiben und bewerten insgesamt 19 Restaurants in Sachsen-
Anhalt. 15 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen
aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten
erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahekommt.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe servierte der wegen seiner strengen Urteile
und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete,
von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete GAULT MILLAU in Sachsen-
Anhalt 3 Restaurants ab und nahm 4 inspirierte Küchen neu auf, je 2
wurden höher bzw. niedriger bewertet.

Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag
erscheinende Reiseführer für Genießer (900 Seiten, 29,95 €, ISBN 978-3-88472-918-2) die Restaurants des ZDF-Traumschiffs, „MS Deutschland“.
Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 405 Hotels.

Gault Millau Sachsen-Anhalt 2008

Veränderungen in Sachsen-Anhalt gegenüber dem Vorjahr Auf 14 Punkte, die für „sehr gute Küche“ stehen, verbessern sich das Parkhotel „Unter den Linden“ in Halberstadt („Entenbrust von hervorragender Qualität mit getrüffeltem Wirsingkohl“), das „Schloss Schönfeld“ in Steinfeld („gebratener Lammrücken unter einer Haube aus getrockneten Tomaten mit Kräuterpolenta“) und die „Bohlenstube“ im Wernigeroder ../hotel-de „Gothisches Haus“ („Spanferkelkoteletts in Kürbiskernkruste mit lauwarmen Spargelspitzen und Tomatensalsa“).

Den größten Sprung – von 12 auf 14 Punkte – macht die „Bohlenstube“, deren „neuer Chef am Herd, Karl Folie, wagt Gourmetküche im Traditionshotel, kocht mit frischen Produkten unkompliziert, lässt den Zutaten ihre Eigenarten, würzt perfekt und weiß auch sonst, was eine gute Küche auszeichnet“.

13 Punkte bekommen erstmals das „Red Snapper“ in Magdeburg („Rinderfilet mit Garnelenschwänzen à la Surf’n Turf“) und der „Weinkeller Theophano“ in Quedlinburg („in Frühstücksspeck gebratener Hasenrücken auf weißem Bohnenpüree mit Rotweinkartoffeln“).

Die Tester beschreiben und bewerten insgesamt 18 Restaurants in Sachsen-Anhalt. 14 Küchenchefs zeichnen sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Könner am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe serviert der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in Sachsen-Anhalt 4 Restaurants ab, 6 werden höher, 2 niedriger bewertet.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Sachsen-Anhalt

1. Forellenstube in Ilsenburg,
Parkrestaurant Vogelherd in Zerbst (beide 15 Punkte),
3. Unter den Linden* in Halberstadt,
Die Saison in Magdeburg,
Schloss Schönfeld* in Steinfeld
Schloss Storkau in Storkau,
Philipp August in Wanzleben,
Bohlenstube* in Wernigerode (alle 14 Punkte),
9. Schlossvilla Derenburg,
Pächterhaus in Dessau,
Red Snapper* in Magdeburg,
Bocks in Naumburg,
Theophano* und Weinstube in Quedlinburg (alle 13 Punkte)

* Aufsteiger **Newcomer

Gault Millau 2007 – Sachsen-Anhalt

Veränderungen in Sachsen-Anhalt gegenüber dem Vorjahr

Auf 15 Punkte, die einen hohen Grad an Kochkunst, Kreativität und Qualität bedeuten, steigerte sich Gabriele Erdmann vom „Parkrestaurant Vogelherd“ in Zerbst. Begründung: „Das traditionsreiche Restaurant ist der kulinarische Kompass der Region. Hier wird gezeigt, dass sich die Konzentration auf regionale Produkte unter Berücksichtigung der Saison exzellent verbinden lässt. Ein Wildrücken unter einer Haselnusskruste mit Preiselbeeren und einer Waldkirschensauce wird im Vogelherd genauso zum Erlebnis wie das hausgemachte Roseneis, dessen aufwendig Herstellung nur mit Leidenschaft zu meistern ist, mit Mandelgratin und Früchten.“

13 Punkte bekam erstmals die „Schlossvilla“ in Derenburg („bodenständige frische Küche für junge Leute, ohne Schnörkel, dicke Sahnesaucen und Schwellenangst“). Die gleiche Note erreichten auf Anhieb die neuaufgenommenen Restaurants „Unter den Linden“ in Halberstadt („sehr erfreulich die Riesling/Senf-Schaumsuppe mit Garnelen“) und „Schloss Schönfeld“ in Steinfeld („gefällig präsentiertes umfangreiche
Meeresangebot von Rotbarbe bis Schwertfisch“).

Der seit Jahren mit 16 Punkten bewertete René Bobzin in der Ilsenburger „Forellenstube“ büßte einen Punkt ein, weil die Tester mehrere Gerichte monierten: „Macht der Erfolg hier übermütig? Wenn die Küchenleistungen weiter so schwanken und die Preise Harz mit Himalaja verwechseln, werden die Rothen Forellen bald ihr blaues Wunder erleben. Die winzige Jacobsmuschel auf wenigen eingemachten Früchten mit extrem reduziertem Saucenstreifen, der wohl nur zur Ausdekorierung des Tellers diente, gefiel uns sehr – bis uns der Preis von 20 € erbleichen ließ. Für die winzige Menge eines leichten schaumigen Schwarzwurzelsüppchens, in dem ein halbrohes Stück Kalbsbries und ein zähes Stück geschmortes Reh lagen, durften wir 25 € berappen. Der kross gebratene Wolfsbarsch lag sehr trocken und hart auf einem recht aromatischen Graupen-Risotto, in dem der angekündigte Kalbskopf nur zu erahnen war. Der Fisch, kleines Endstück des Filets, war vermutlich mit den größeren, am Nachbartisch servierten Teilen gleich lange gebraten worden.“

Die Tester beschrieben und bewerteten insgesamt 22 Restaurants in Sachsen-Anhalt. 12 Küchenchefs zeichneten sie mit einer oder mehreren Kochmützen aus, wofür die Künstler am Herd mindestens 13 von 20 möglichen Punkten erreichen mussten, was einem Michelin-Stern nahe kommt.

Im Vergleich zur Vorjahrsausgabe nahm der wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in Sachsen-Anhalt 8 Restaurants neu auf; 2 wurden höher, 4niedriger bewertet. 2 Küchenchefs verloren die begehrte Kochmütze.

Die 12 besten Restaurants des Gault Millau in Sachsen-Anhalt

1. Zu den Rothen Forellen in Ilsenburg,
Parkrestaurant Vogelherd* in Zerbst (beide 15 Punkte),
2. Die Saison in Magdeburg,
Weinstube in Quedlinburg,
Schloss Storkau in Storkau,
Philipp August in Wanzleben (alle 14 Punkte),
7. Schlossvilla Derenburg*,
Pächterhaus in Dessau,
Unstruttal in Freyburg,
Unter den Linden in Halberstadt**,
Bocks in Naumburg,
Schloss Schönfeld in Steinfeld** (alle 13 Punkte)

* Aufsteiger **Newcomer

Gault Millau Sachsen-Anhalt

Spitzenreiter des Landes blieb mit 16 Punkten Rene Bobzin von den „Rothen Forellen“ in Ilsenburg am Harz. Er beeindruckt „als Meister des sensiblen, aber herzhaften Würzens, der exakten Garzeiten und der guten Saucen. Die aufgeschnittene Taubenbrust auf einem mit Blutwurst gefüllten Apfelring war ebenso ein ungetrübter Genuss wie der Loup de mer mit geschmorten Artischocken und Orangenbutter“. Dem Primus folgt mit 15 Punkten Reiner Werner vom „Saison“ in Magdeburg, weil der „Steinbutt mit Gambas auf Couscous, umrahmt von Balsamico-Tomaten, köstlich und die Kalbsstelze auf geschmortem Gemüse mit kräftig abgestimmter Dornfeldersauce tadellos“ war.
Mindestens eine Kochmütze erkochten sich 88 Küchenchefs in den anderen neuen Bundesländern. An ihrer Spitze stehen mit der Note 17/20 – neben dem Newcomer Schnurr – wie bisher Marcello Fabbri vom Restaurant „Anna Amalia“ in Weimar, Oliver Heilmeyer vom „17fuffzig“ in Burg (Spreewald) und Stefan Hermann vom „Caroussel“ in Dresden. Ihnen folgen mit je 16/20 neben Bobzien Thomas Abel vom „La Cheminée“ in Ilmenau und Detlef Schlegel vom „Stadtpfeiffer“ in Leipzig, die diese Note erstmals erhielten, sowie Claus Alboth von „Alboth’s Restaurant im Kaisersaal“ in Erfurt, Peter Knobloch vom „Meeresblick“ in Göhren auf Rügen, Carmen Krüger von „Carmens Restaurant“ in Eichwalde bei Berlin und Mario Pattis vom „Pattis“ in Dresden.

Die besten Restaurants des Gault Millau in Sachsen-Anhalt

1. Zu den Rothen Forellen in Ilsenburg (16 Punkte),
2. Die Saison in Magdeburg (15 Punkte),
3. Weinstube in Quedlinburg,
Schloss Storkau in Storkau,
Philipp August* in Wanzleben
Parkrestaurant Vogelherd in Zerbst (alle 14 Punkte),
7. Pächterhaus* in Dessau,
Unstruttal* in Freyburg,
San Luca** in Halle,
Bocks in Naumburg,
Die Stuben in Wernigerode (alle 13 Punkte).

* Aufsteiger

**Newcomer

www.gault-millau.de