"Best Of" Lebensmittel-Check 2015

Welche Produkte in diesem Jahr besonders unangenehm aufgefallen sind
 
Mogelpackungen, fragwürdige Zusammensetzungen oder falsche Herkunftsangaben: Lebensmittel, die nicht halten, was sie versprechen, sind vielen Konsumentinnen und Konsumenten ein Dorn im Auge. Seit 2012 können dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) derartige Produkte zur weiteren Überprüfung unter www.lebensmittel-check.at gemeldet werden. Der VKI prüft alle Meldungen und veröffentlicht zweimal die Woche eine Produktbesprechung samt Stellungnahme des Unternehmens. Damit wurden 2015 mehr als 100 Lebensmittel unter die Lupe genommen. Acht Lebensmittel, die 2015 den besonderen Unmut der Leser (u.a. in einem Leservoting) auf sich gezogen haben, stellt der VKI nun ab dem 23.12. gesondert in der Jänner-Ausgabe des Testmagazins KONSUMENT vor. Vier davon nun auch beispielhaft in aller Kürze:
 
Iglo Dampf-Frisch Gemüsemischung: Ein Blick auf die Zutatenliste auf der Rückseite zeigt: Neben dem dampfgegarten Gemüse wurden auch Margarine, Essig und Zucker zugesetzt. Ergo: stolze 11 Gramm Fett und 5,6 Gramm Zucker pro Portion (225 g).
 
Zurück zum Ursprung Tauernquelle Bio-Mineralwasser: Wasser wird in der EU-Bioverordnung nicht erwähnt. Denn als echtes Naturprodukt lässt es sich in der Zusammensetzung nicht beeinflussen. Statt „bio“ fand sich im Flascheninhalt aber anderes: Je nach Zeitpunkt der Messung zwischen 19 und 54 Mikrogramm Acetaldehyd – ein Abbauprodukt aus den verwendeten PET-Flaschen, das in das Wasser übergeht
 
Spar enjoy Orange-Mango Smoothie: Dieses Getränk ist nach jenen Zutaten benannt, die es am wenigsten beinhaltet: Orangensaft (14 Prozent) und Mangopüree (12 Prozent). Der große Rest besteht aus Pfirsichmark (30 Prozent), weißem Traubensaft (29 Prozent) und Apfelmark (15 Prozent).
 
Clever Kartoffelteig: Dieser wird in einem Karton verkauft, in dem zwei Beutel mit Teigpulver stecken, die kaum die halbe Höhe der Verpackung ausfüllen. Besonders anschaulich zeigt dies eine Aufnahme der Packung vor einem Röntgenschirm. Herstellerseitig wird die übergroße Verpackung als technologisch bedingt argumentiert. Fakt ist dennoch: Die Packung enthält mehr Luft als Teigpulver – und der Konsument ein Überraschung beim Öffnen ebendieser.
 
So funktioniert der VKI-Lebensmittel-Check
Die Plattform www.lebensmittel-check.at soll dazu beitragen, dass Unternehmen ihre Produkte verbraucherfreundlicher gestalten. Der VKI prüft alle von Konsumenten dort eingehenden Beiträge und holt eine Stellungnahme des Herstellers ein. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch das Gesundheits- und das Sozialministerium.
 
SERVICE: Einen ausführlichen Bericht zum Thema gibt es ab dem 23.12. im Jänner-KONSUMENT. Produktbesprechungen werden laufend auf www.lebensmittel-check.at veröffentlicht.

Ronny Siewert und Roel Lintermans

Ronny Siewert und Roel Lintermans beim Großen Gourmet Preis 2014 im Grand Hotel Heiligendamm

Der Große Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern wird am Sonnabend, dem 17. Mai 2014 während einer Galaveranstaltung zum sechsten Mal in Folge in der Weißen Stadt am Meer ausgetragen. Mit Ronny Siewert, dem besten Koch des Landes und Steffen Duckhorn, Chef des Kurhausrestaurant im Grand Hotel Heiligendamm, geben sich fünf weitere Gourmetköche und ein internationaler Gastkoch ein kulinarisches Stelldichein. Mit dabei: Matthias Stolze aus „Der Butt“ in Warnemünde, Ralf Haug aus der „freustil“ in Binz/Rügen und Daniel Schmidthaler aus der „Alten Schule“ in Fürstenhagen/Feldberger Seenlandschaft sowie Pierre Nippkow aus der „Ostseelounge“ des Strandhotels Fischland/ Ostseebad Dierhagen und erstmals dabei Tom Wickboldt aus dem gleichnamigen Gourmet Restaurant im Romantikhotel Esplanade/ Seebad Heringsdorf.

Zu Gast ist in diesem Jahr ist der Sternekoch Roel Lintermans. Der Belgier ist Chef de Cuisine im Sterne-Restaurant „Les Solistes“ by Pierre Gagnaire im Waldorf Astoria Berlin. Die Zusammenarbeit des belgischen Küchenchefs mit dem französischen Spitzenkoch Pierre Gagnaire, dem mit zwölf Michelin-Sternen dekorierten Patron des Restaurants, hat sich bestens bewährt. Schon seit dem Jahr 2008 dirigierte Lintermans Gagnaires Sterne-Restaurant „Sketch“ in London. Seit dem Wechsel von der Themse an die Spree im Jahr 2013 setzt sich die bestehende Arbeitsaufteilung erfolgreich fort.

In Vorbereitung auf die Galaveranstaltung im Mai trafen sich die Spitzenköche bereits im Grand Hotel Heiligendamm, um das exklusive Sieben-Gang-Feinschmeckermenü in Ablauf, Kreation und Entertainment festzulegen. Den Hauptgang wird dabei Gastgeber Ronny Siewert übernehmen, der sich für eine besondere Kalbsfiletkreation entschied, während Gastkoch Roel Lintermans mit einem Entenleber Mousse den Gaumen der Galagäste begeistern möchte. Außerdem wird es Kreationen der teilnehmenden Spitzenköche mit Rehrücken, Steinbutt und Hummer geben. Mehr wird noch nicht verraten!

Neu in der Geschichtes des Großen Gourmet Preis Mecklenburg Vorpommern
„Bildung für alle“ in Mecklenburg Vorpommern“ – fünf Euro jeder verkauften Karte für die Galaveranstaltung zum Großen Gourmet Preis gehen an das Projekt „Bildung für alle“ der Deutsche Kinderhilfe. Davon sollen Bildungsgutscheine für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien finanziert werden. Verteilt werden diese Gutscheine über die Sozialarbeiter an Kinder von Sozialhilfe- und Hartz-IV-Empfängern. Mit diesen Gutscheinen können Kinder aus einkommensschwachen Familien zum Beispiel Nachhilfeunterricht in Anspruch nehmen, Sport-Vereinen beitreten oder eine Musikschule besuchen.

Die Auszeichnung des besten Kochs des Landes Mecklenburg-Vorpommern beruht auf den renommierten Restaurant-Hitlisten von Gustav Volkenborn, denen die wichtigsten Gourmet-Führer, wie Gault Millau und Michelin zugrunde liegen. Bereits zum fünften Mal in der 15-jährigen Geschichte des Großen Gourmetpreises steht Ronny Siewert an der Spitze der Gourmetküche von Mecklenburg-Vorpommern. Aktuelle Auszeichnungen unterstreichen sein Können – das Gourmet Restaurant Friedrich Franz erhielt 2013, achtzehn von möglichen 20 Gault Millau Punkten. Noch nie zuvor ist ein Koch in Mecklenburg-Vorpommern mit den begehrten 18 Punkten ausgezeichnet worden.

Veranstaltet wird der Große Gourmetpreis von der Agentur Desas, dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und dem Dehoga-Landesverband. „Eine schöne Tradition die sich fortsetzt und unser Haus immer wieder als eine besondere Veranstaltungsstätte präsentiert. Unsere Gäste schätzen die Einzigartigkeit dieses Ortes gepaart mit kulinarischen Hochgenüssen, “ sagt Hoteldirektor Tim Hansen.

Musikalisch begleitet wird der diesjährige Gourmet Preis von den „Klazz Brothers & Cuba Percussion“ mit Ihrem Programm „Classic meets Cuba“. Diese Musiker bewegen sich souverän zwischen Klassik und Jazz, zwischen Deutschland und Kuba, zwischen Konzertsaal und Hollywood-Blockbuster.

Karten für den Großen Gourmet Preis Mecklenburg-Vorpommern gibt es für 195 Euro pro Person unter Tel. 038203 740-6130 oder per Mail reservations@grandhotel-heiligendamm.de

Karl Pichlmaier

Coverstory im aktuellen Oscars Hotel– und Gastronomiemagazin –
Text Karl August Ebster

In Graz herrscht eine sehr hohe Haubendichte: Stolze 17 Restaurants sind mit GaultMillau-Hauben ausgezeichnet.
Wer mit seinem kulinarischen Geschäft in diese Richtung schlägt, bekommt es mit starker Konkurrenz
zu tun. Allen voran: 3-Hauben-Koch Didi Dorner am Karmeliterplatz oder Gustl Jantscher
vom Aiola City. Dass es dennoch neue Impulse für die Grazer Gastronomie geben muss, dachte sich der
in Graz allerorts bekannte Unternehmer Günter Ganster und stampfte in Puntigam, nahe
dem riesigen Cineplexx-Center, vor zwei Jahren um mehrere Millionen Euro sein Livestylelokal
BUR aus dem Boden. Nach anfänglichen Kursschwierigkeiten im Restaurant holte Ganster
vor einem Jahr Küchenchef Karl Pichlmaier als neuen Kapitän ins Boot.

Die Pizza-Pasta-Schiene
im Restaurant brachte nicht den gewünschten Erfolg für das stylische Restaurant und den doch
eher edlen Club. Wie wir alle wissen, die Gäste, die Pizza bestellen, ordern im seltensten Fall
eine Flasche Vodka oder Champagner zum Gericht. Als Schützenhilfe wurde zugleich der
sehr erfahrene Wolfgang Vogel (vorher im Aiola upstairs) als Restaurantleiter
angeheuert. Und siehe da: Das BUR steuert mit geändertem Genusskonzept mit einer starken Brise Wind in
den Segeln in den Hafen der kulinarischen Glückseligkeit.

Für „Bur“ und Mädel bietet sich beim Betreten der Lokalität sofort ein ansprechendes Ambiente.
Der Architekt hat ganze Arbeit geleistet und irgendwo in einer europäischen Großstadt-
Meteropole gekonnt abgeguckt, oder anders formuliert, konnte er sich sehr gut inspirieren
lassen. Der Style gefällt auf drei Ebenen. Die Bar, sehr schick, mit hübschen
Damen, die bunte Cocktails schlürfen, das Restaurant mit großen, massiven Steinblöcken
„a la Cheops“ als Wandverbau und der Music-Club in der untersten Ebene. Dort liefern sich
internationale Djs das Turntable-Duell und zu den hämmernden House-Beats knallen schon sehr
gekonnt die Champagnerkorken im Dreivierteltakt.

Der Chef – Karl Pichlmaier

BUR-Küchenchef Karl Pichlmaier ist kein Unbekannter in der Grazer Gastro-Szene. Dem
40-jährigen Steirer wurden Gewürzstreuer und Kochlöffel quasi in die Wiege gelegt. Sein Vater,
ebenfalls mit Vornamen Karl, war einer der ersten Haubenköche überhaupt in der Steiermark.
So ist es wenig verwunderlich, dass „Koarli“ schon sehr früh von der Kunst des Kochens begeistert
war und seine Lehre im elterlichen Betrieb absolvierte. Die letzten Betriebe vor dem
BUR waren der Schanzlwirt, das MOD (GaultMillau 1 Haube) und zuletzt Wein&Co in Graz.
„Bei meinen Gerichten steht der Geschmack im Vordergrund“, erklärt Pichlmaier. Wir wollen
unseren Gästen eine zeitgemäße Genussküche bieten. Am liebsten mixt Pichlmaier steirische, regionale, zertifizierte Genussregion
Österreich-Produkte mit mediterranen Produkten. So stehen neben Lammrücken,
mariniertem Tafelspitz, auch Jakobsmuscheln mit Roten-Rüben-Carpaccio und Chilivinaigrette
oder Zander mit Currykraut auf der Speisekarte. Nach Pizza und Pasta des Vorgängers wolle man
im BUR den Gästen eine gehobene Küche zu einem leistbaren Preis anbieten. Damit treffen die
BUR-Macher genau ins Schwarze, ohne zu übertreiben. Bei Preisen für das 5-Gang-Menü
mit 39 Euro und 58 Euro inklusive Weinbegleitung lacht die Geldbörse jedes Gourmet-Freundes.
Was nicht heißen soll, dass es keine Nudelgerichte mehr im BUR gibt. Von 11.30 bis 14.30
Uhr offeriert die Küche Montag bis Freitag ein Business-Lunch zum Preis von 8,20 Euro. Zu Pichlmaiers
Küchenstil gehört auch der eher wilde Umgang mit Gewürzen. „Das ist Absicht, teilweise
liege ich bei verschiedenen Gerichten schon im Grenzbereich – das hat nichts mit versalzen
oder scharf zu tun, sondern ist so gewollt“, erklärt Pichlmaier. Auch hier gilt: Alles reine
Geschmacksache. Insgesamt sechs Küchenmembers sorgen dafür, dass maximal 100 Gäste
gleichzeitig in den Genuss der steirisch-mediterranen Küche von Karl Pichlmaier kommen.

„Bei uns geht es eher lässig und leger zu und her, ohne dabei einen gewissen Stil zu verlieren.
Das „steife Gehabe“ ist nicht so unser Ding. Die Gäste sollen sich einfach wohlfühlen und eine
schöne Zeit haben und sich von uns überraschen lassen“, erklärt Pichlmaier, der in jungen Jahren
Amateur-Radrennfahrer war. Auf die Frage, dass das BUR nicht etwas zu außerhalb von Graz
gelegen etwas exponiert positioniert ist, meint der Küchenchef: „Nicht alles kann sich in der Innenstadt
abspielen, wir haben deshalb auch ein ganz anderes Einzugsgebiet an Gästen als der Stadtkern von Graz. Das war
für mich am Anfang auch etwas gewöhnungsbedürftig, aber die Vorteile überwiegen.“ Der Arbeitstag des Küchenchefs
dauert 12 bis 14 Stunden. Freizeitmäßig schaut es für den Vollblut-Koch eher mager aus. „Meine wenige Freizeit verbringe ich
mit meinem fünfjährigen Sohn Maximilian, die restliche Energie gehört dem BUR – wir geben Vollgas, um eine der besten Adressen
in Graz zu werden.“

Mehr dazu im aktuellen Oscars Magazin oder unter http://www.oscars.li/magazin/aktuelle-ausgabe/current/show/toptopic/Karl-Pichlmayer/

Matthias Stolze

Nach fünf erfolgreichen Jahren in der Yachthafenresidenz Hohe Düne stellt sich Küchendirektor Tillmann Hahn zum Jahresende neuen Herausforderungen und wird zukünftig ein gastronomisches Projekt in der Region vorbereiten.

Küchenchef im mehrfach ausgezeichneten Gourmetrestaurant „Der Butt“ ist nun Matthias Stolze, der bereits die hoteleigenen Restaurants „Brasserie“ und „Newport Fisch“ leitete und der seit Januar dieses Jahres gemeinsam mit Tillmann Hahn einen nahtlosen Wechsel als Küchenchef im Butt vorbereiten konnte.

Matthias Stolze (30) hat einen engen Bezug zur Region. Er ist gebürtiger Mecklenburger und lebt mit Frau und Sohn in Rostock. Vor seinem Wechsel in die Yachthafenresidenz Hohe Düne absolvierte er seine Ausbildung im Munkmarscher Fährhaus auf Sylt und sammelte umfangreiche Erfahrungen in Sternerestaurants wie im Gourmet Restaurant „Friedrich Franz“ im Kempinski Hotel Heiligendamm, im Restaurant „Le Val d’Or“ in Johann Lafer’s Stromburg und in Joachim Wisslers Restaurant „Vendome“ im Grandhotel Schloss Bensberg.

„Meine Philosophie ist Heimatküche, Bestes aus der Region auf klassischer Basis mit nordischen Akzenten und originellen Geschmackskombinationen. Dennoch sollen Zutaten nur den Geschmack der Grundprodukte fördern und nicht überdecken.“

„Tillmann Hahn hat wesentlich zur positiven Entwicklung der hauseigenen Gastronomie – der Restaurants Brasserie‚ Da Mario, Newport Fisch und Amarillo Steak und vor allem des Gourmet-Restaurants Der Butt –  beigetragen“, so Hoteldirektor Harald Schmitt im Gourmet Report Gespräch. „Mit Matthias Stolze haben wir einen jungen, kreativen Koch, der sechs Jahre an der Seite von Tillmann Hahn kochte und dem wir nun gern die Verantwortung übertragen möchten.“ Wie viele Sterneköche arbeitet auch Tillmann Hahn mit CHROMA type 301 – Design by F.A. Porsche – Kochmesser .

www.tillmann-hahn.de/
www.hohe-duene.de

Jürgen Stolze

Neues zentralgelegenes vier-Sterne-Superior Hotel – regionale und internationale Gerichte mit spanischem Akzent – Konferenz- und Veranstaltungsbereich mit modernster technischer Ausstattung

Am 1. März öffnete das Barceló Hamburg zum ersten Mal seine Türen für Hamburger und Gäste. Nur wenige Schritte entfernt locken Spitalerstraße, Jungfernstieg und Neuer Wall zu ausgiebigen Shoppingspaziergängen. Mit dem nahen Hauptbahnhof, der Binnenalster und dem Rathausmarkt bietet das Design-Hotel Geschäfts- und Städtereisenden den perfekten Ausgangspunkt für ihren Hamburg-Besuch. Auf zehn Etagen finden Gäste des Hauses modernes spanisches Ambiente in den 193 sogenannten „B“-Rooms. Das „B“ steht dabei für „Barceló“ und symbolisiert das spezielle Zimmerkonzept der Barceló Hotels & Resorts, die als Eigentümer verantwortlich zeichnen. „Nach einer langen und sorgfältigen Vorbereitungsphase freuen wir uns die ersten Gäste hier im Barceló Hamburg begrüßen“, so Berit Gansel, Hoteldirektorin des neuen City- und Businesshotels. Die 41-Jährige war zuvor für sechs Jahre als stellvertretende Direktorin des NH Hamburg-Altona tätig. Die nächsten Wochen nutzt das 60-köpfige Team, um alle Prozesse und Abläufe zu optimieren. Das Grand Opening findet in acht bis zehn Wochen statt.

Spanische und hanseatische Elemente vermitteln urbanes Lebensgefühl

Offen, einladend und stilsicher – das sind die Maxime des Vier-Sterne-Superior Hotels. Lichtdurchflutete Räume, außergewöhnliche Details sowie ausgesuchte Materialen und Farben machen das Haus zu einem einladenden Zuhause auf Zeit. Dabei werden Einflüsse des modernen Spanien mit hanseatischen Elementen kombiniert. „Nicht nur in der Architektur oder der Inneneinrichtung inspiriert uns diese Kombination, auch im Umgang mit unseren Gästen lassen wir uns von dieser besonderen Mischung leiten“, sagt Gansel. Der so entstandene kulturelle Mix ist neu am Hamburger Hotelmarkt.

Als Teil der Barceló Group gehört das Barceló Hamburg zu einem spanischen Familienunternehmen und führendem Anbieter für Hotels und Ressorts weltweit. Es ist sowohl für Geschäftsreisende als auch für Touristen ausgerichtet. In den 193 verschiedenen Zimmern und Suiten findet garantiert jeder seinen Lieblingsort.

Das mediterrane Restaurant „1700“ mit bis zu 174 Sitzplätzen, die Vinothek mit einem ausgewählten und hochwertigen Weinsortiment, der Wellnessbereich inklusive Sauna sowie ein moderner Veranstaltungsbereich für bis zu 300 Personen runden das Angebot des Barceló Hamburg ab.

Entspannt tagen und genießen

Im Restaurant des Hotels begrüßt Küchenchef Jürgen Stolze seine Gäste mit kulinarischen Highlights der mediterranen, deutschen und internationalen Küche. Der 34-jährige war vor seiner Tätigkeit bereits Küchenchef im Hotel Hafen Hamburg. Im Barceló Hamburg legt Stolze besonderen Wert auf lokale Produkte und Hersteller. „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen in der Küche und darauf, die Gäste zu verwöhnen“, so der renommierte Küchenchef.

Das Gastrofestival 2012 in Madrid

Die stolze Zahl von 3.100 Restaurants kann Madrid sein eigen nennen. 10 von ihnen wurden in diesem Jahr mit Michelin-Sternen ausgezeichnet. Wie Barcelona ist die Stadt berühmt für ihre renommierten Köche mit ihrem unglaublichen Talent für die spanische regionale Küche.

Mit dem Gastrofestival 2012 bietet Madrid zum dritten Mal in Folge seinen Einwohnern und Gästen vom 23. Januar bis zum 5. Februar ein pralles Programm an kulinarischen Erfahrungen und Events. Das Festival fällt mit Madrid Fusión zusammen, dem größten internationalen gastronomischen Gipfel, der vom 24.-26. Januar stattfindet.

Für die zweiwöchige Festivalzeit konnten bereits fast 300 Teilnehmer gewonnen werden. Auf der Karte des Gastrofestival-Menus stehen sechs verschiedene Geschmacksoptionen zur Auswahl:

1. Sinnliche Erfahrungen
Neue Gerichte und Geschmacksrichtungen können auf gastronomischen Stadtrundgängen probiert werden. Besonders interessant sind die Programmpunkte auf den Märkten San Miguel und San Antón, die insbesondere bei Tapas-Liebhabern hoch im Kurs stehen.

2. Gastrokultur
Museen wie das Nationalmuseum für Anthropologie oder das Romantikmuseum, Ausstellungen, Filmreihen, Theateraufführungen und rund 20 Galerien beschäftigen sich mit dem Thema „Gastronomie“. Eine Führung durch das Thyssen-Bornemisza-Museum endet mit einer speziell für diese Gelegenheit entworfenen Tapas-Kostprobe.

3. Madrid, eine gastronomische Hauptstadt
Gourmet- und Haushaltswarengeschäfte sowie Kochschulen bieten interessante Rabatte, Kneipen eine Tapa und ein Getränk für drei Euro an; Cocktailbars kreieren neue Drinks und Restaurants bereiten besondere Menüs zum Preis von 25 € bzw. 40 € vor, um ihre Spezialitäten und Neuvorstellungen zu präsentieren, die die Kunden jedes Mal auf’s Neue überraschen.

4. Gastrofashion
Die Madrider Modegeschäfte dekorieren ihre Schaufenster nach gastronomischen Themen. Agatha Ruiz de la Prada, eine der wichtigsten spanischen Modeschöpferinnen, nimmt mit ihrem Atelier in der Calle Serrano im Salamanca-Viertel zum zweiten Mal an der Aktion teil.

5. Gastrohealth
Schönheitsbehandlungen mit Schokolade, Kirschen oder Öl zu günstigen Preisen, Spa-Besuche und ein Kochkurs zum Thema Gesunde Ernährung sind die neuen Attraktionen des Gastrofestivals

6. Wein-Kultur
Weinproben, Weinrouten und Weinseminare gehören zur Madrider Weinkultur

www.esmadrid.com/gastrofestival/index.php/en/

Die Geschichte des Club de Cantineros

Die Geschichte des „Club de Cantineros“: Jörg Meyer bloggt über die Entstehung der legendären kubanischen Bartendervereinigung und dessen Verbindung zu Bacardi

Mit einem neuen Blog lassen Jörg Meyer und Bacardi die Geschichte der kubanischen Bartendervereinigung „Club de Cantineros“ wieder aufleben. Unter www.clubdecantineros.de sind Bartender und Interessierte dazu eingeladen, mit auf eine Reise in die kubanische Barkultur der 20er, 30er und 40er Jahre zu kommen.

Die 20er Jahre in Amerika, die Zeit der Prohibition, waren schwere Jahre für Bartender (sp.: cantinero). Einige wechselten ihren Beruf komplett, andere mixten „illegal“ weiter und einige brachen nach Europa auf, um den Cocktailtrend der Roaring Twenties nach London, Berlin oder Paris zu tragen.
Viele professionelle Bartender traten die Reise aber auch nach Havana/Kuba an, das zu dieser Zeit zum Hotspot der internationalen Barkultur avancierte. Aus dieser Bewegung heraus gründete sich am 28. Mai 1924 der heute kaum noch bekannte —Club de Cantineros. Zehn Barkeeper gründeten das Komitee, zu dessen wichtigsten Förderern von Beginn an die ‚Companía Ron Bacardi S.A.‘ gehörte. Gemeinsam mit dem Club setzte sich Bacardi kontinuierlich für die Besserstellung und die Weiterentwicklung der kubanischen Bartender ein.

Etwas mehr als 25 Jahre galt die stolze Barkeepervereinigung als die Bohème der weltbesten Bartender. Zahlreiche weltberühmte Drinks,wie der Bacardi Daiquiri, wurden in den Mixbechern der Cantineros kreiert. Viele berühmte Persönlichkeiten wurden vom dortigen Rumfieber und den vielseitigen Kreationen ergriffen. In enger Zusammenarbeit mit Bacardi legt der Hamburger Cantinero Jörg Meyer (Le Lion) nun in einem Blog die Geschichte des Club de Cantineros neu auf und setzt sie in Bezug auf die Blütezeit der kubanischen Barkultur in den 30er, 40er und 50er Jahren. Drinkrezepte und Bilder aus der damaligen Zeit runden den Blog thematisch ab.

www.clubdecantineros.de

Essen in Südschweden

Kulinarische Runde lockt mit herbstlichen Leckereien

Die Provinz Skåne steht in Schweden beinahe synonym für gutes Essen. Denn das Kulinarische hat eine lange und stolze Tradition in Schwedens südlichstem Landesteil, was nicht zuletzt an den vorzüglichen Zutaten liegt, die der hiesigen Küche zur Verfügung stehen. Wie zum Beweis veranstaltet die Region Österlen, die sich im Südosten Skånes zwischen den Kommunen Ystad, Simrishamn und Tomelilla befindet, seit einigen Jahren die so genannte „Kulinarische Runde“ („Matrundan“), bei der ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Programm rund um die verschiedensten kulinarischen Freuden im Mittelpunkt steht. Am 9. und 10 Oktober 2010 stehen hier vor allem herbstliche Köstlichkeiten auf dem Programm – angefangen bei saisonalen Produkten wie Äpfeln und Wild über Weinverkostungen und mittelalterlichen Speisen bis hin zu ganzjährigen Leckereien wie Fisch, Gewürze und Kräuter sowie Senf und Schokolade. Das Rahmenprogramm umfasst zudem nicht nur erstklassige Menüs in ausgewählten Restaurants, sondern auch Kräuter-Wanderungen, Verkostungen, Minnesang, Besichtigungen von Bauernhöfen und Hofläden, Vorträge sowie Kochkurse. Besucher können sich so an rund 30 verschiedenen Plätzen der Region ausgiebig durchtesten. Ein Überblick über die teilnehmenden Anbieter sowie die Programmpunkte im Detail ist vor Ort in den lokalen Touristeninformationen erhältlich.

www.skane.com

Wohltätige Weinauktion mit Stuart Pigott

Wein hilft – Auktion erzielt Spenden über 11.444 Euro für HIV- und AIDS-Projekt HOPE in Kapstadt/Südafrika

Auf der amüsanten und spannenden Veranstaltung der Initiative Wein hilft. am vergangenen Sonntag im Mövenpick Weinkeller in Berlin-Wilmersdorf kamen stolze 11.444,- Euro Spenden für HOPE (Kapstadt/Südafrika) zusammen. Geld das HOPE für HIV/AIDS-Prävention, medizinische Behandlung und Betreuung einsetzt. „Der Erlös liegt 150 Prozent über den aufgerufen Mindestgeboten und zu 100 Prozent über unseren Erwartungen“, freut sich der Weinjournalist Stuart Pigott über das Ergebnis.

Die Idee von Stuart Pigott und Pauline Schneider von der Initiative Wein hilft. und Wolfgang Lodde, Betriebsleiter des Mövenpick Weinkellers, fand überwältigende Unterstützung durch bekannte Winzer, Weingüter, Hotels, Restaurants, Unternehmen und Kulturschaffende.
Herausragende Weine aus den besten Anbaugebieten der Welt kamen zusammen sowie Gutscheine für Hotel- und Restaurantbesuche, Konzerte und weitere genussvolle Lose. Die zahlreichen Auktionsbesucher und Weinfreunde überboten sich – auch beflügelt durch das eine oder andere Glas Wein – gerne für den guten Zweck.

Die 100 besten Hotels in Europa

Die 100 besten Hotels in Europa:

Geo Saison zeichnet die Niederlande aus

Als Land der Wohnwagen haben sich die Niederlande längst profiliert, nun punktet das Urlaubsland auch in Sachen Hotels: Unter den 100 besten Hotels in Europa befinden sich stolze vier Unterkünfte in Holland. Das Lloyd Hotel im östlichen Amsterdamer Hafengebiet fehlt in der Liste ebenso wenig wie das Hotel New York in Rotterdam. Auch an Hollands Küste haben zwei Quartiere die Auszeichnung erhalten: das Hotel Bommelje in Zeeland und der Hafenkran in Harlingen.

Das Rotterdamer Hotel New York befindet sich im ehemaligen Sitz der Holland Amerika Lijn, vor dessen Kai bis 1971 Auswandererschiffe in die USA ablegten. Vom Hotelzimmer aus hat man einen fantastischen Blick auf einen der größten Häfen der Welt. Das Interieur gestaltet sich vielfältig: Hier gesellen sich Designerklassiker von Philippe Starck und Arne Jacobsen zu historischen Überseekoffern. Der ursprüngliche Stil des 1901 bis 1917 erbauten Monuments wurde jedoch bewusst erhalten. Die Lage an der Hafenspitze erweist sich für Gäste als äußerst praktisch – mit dem Wassertaxi sind sämtliche Sehenswürdigkeiten der Stadt gut zu erreichen.

Nicht weniger geschichtsträchtig ist das Lloyd Hotel in Amsterdam. Zunächst eine Unterkunft für Emigranten und später Jugendgefängnis, ist es heute eines der außergewöhnlichsten Hotels in Europa. Mehr als 50 niederländische Designer gestalteten die 117 Zimmer in den unterschiedlichsten Stilen um. Die Besonderheit: Das Gebäude aus dem Jahr 1921 vereint fünf Sterne unter einem Dach – vom einfachen Ein-Sterne-Zimmer bis zur luxuriösen Fünf-Sterne-Suite. Das Haus versteht sich aber auch als Kulturbotschaft: Regelmäßig werden mit „Lloyd Time on Mondays“ Lesungen, Konzerte und Filmvorführungen veranstaltet.

In der Spitzenkategorie „Außer Konkurrenz“ ragt der Harlinger Hafenkran empor. Das Industriedenkmal ermöglicht den Blick auf Harlingen und das Wattenmeer. Auf der Suche nach ungewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeiten entdeckte Willem Koornstra den jahrelang ungenutzten Hafenkran. Von außen noch gut als Hafeninventar erkennbar, verblüfft innen die luxuriöse Designausstattung: Ein eigens entworfenes Bett und Sitzkomfort von Charles Eames erwarten Besucher, wenn sie aus dem Aufzug steigen. Erwähnenswert ist auch, dass man das Hotel selbst steuern kann und eine 360-Grad-Aussicht genießt.

Bei den zehn schönsten Hotels am Strand konnte das „Bommelje“ im zeeländischen Domburg punkten. Das Familienhotel in einem der beliebtesten Küstenorte der Niederlande verwöhnt seine Gäste mit komfortablen Zimmern in moderner häuslicher Atmosphäre. Neben luxuriösen Hotelstudios genießen Familien den Urlaub in eigens eingerichteten Suiten mit mehreren Schlafzimmern und Küche. Genügend Raum und Komfort stehen hier im Vordergrund.

www.niederlande.de ; www.hotelnewyork.nl ; www.lloydhotel.com ; www.dromenaanzee.nl – Günstig über Hotel zu buchen