Gesundes Grillvergnügen

Bei schönem Wetter lassen Grillpartys auf Balkon oder Terrasse nicht lange auf sich warten. Für Abwechslung auf dem Rost sorgen nicht nur Steaks, Spieße und Würstchen, sondern auch Gemüse, Kartoffeln und Obst. Damit kommen auch Vegetarier und Veganer auf ihre kulinarischen Kosten. „Doch falsche Handhabung am Grill ist riskant, etwa wenn sich durch auf die Glut tropfendes Fett krebserregende Stoffe bilden oder gesundheitsschädliche Keime durch unsachgemäßen Umgang mit Lebensmitteln übertragen werden. Wegen der Bildung von schädlichem Kohlenmonoxid ist das Bedienen eines Holzkohlegrills in Innenräumen absolut tabu“, warnt die Verbraucherzentrale NRW.
Sie hat Tipps für eine ungefährliche Gaumenfreude am Grill:

Grillgerät: Während eingefleischte Grillfans gerne das offene Holzkohlefeuer entfachen, das dem Grillgut den typischen Geschmack verleiht, schätzen andere die kurze Vorheizzeit von Gas- und Elektrogeräten. Durch den fehlenden Rauch entstehen hierbei weniger krebserregende Stoffe, und es gibt keine Asche zu entsorgen. Um sich vor Fettspritzern zu schützen, gehören Schürze, Handschuhe und eine lange Grillzange zur Grundausstattung des Grillmasters. Einweg-Grills hingegen verursachen unnötig viel Abfall.

Grillplatz: Jeder Rost braucht einen sicheren und festen Standplatz. Ein mit Holzkohle betriebener Grill darf jedoch niemals in der Garage oder in geschlossenen Räumen mit offenen Fenstern oder Türen angefacht werden. Das dabei entstehende Kohlenmonoxid kann zu tödlichen Vergiftungen führen. Deshalb darf die Restwärme des Grills auch nicht als Heizquelle für drinnen dienen.

Grilltechnik: Als Brennmaterial für den Holzkohlegrill eignen sich nur Holzkohle oder -briketts. Altpapier oder Holz hingegen können beim Abfackeln ebenfalls giftige Gase entwickeln, die sich mit dem Rauch auf die Grillwaren legen. Den Grill rechtzeitig mit Holzkohle oder -briketts anheizen und so lange durchglühen lassen, bis sich eine weiße Ascheschicht gebildet hat. Fleisch, Fisch oder Gemüse erst auflegen, wenn kein Rauch mehr aufsteigt. Damit kein Fett in die Glut oder auf die Heizschlange gelangt, sollten Grillschalen benutzt oder Alufolie unter das Grillgut gelegt und außerdem auf das ständige Bestreichen mit Marinade oder das Bespritzen mit Bier verzichtet werden. Verkohlte Stellen an gegrilltem Fleisch, Gemüse oder Obst nicht verzehren!

Grillfleisch: Gepökeltes gehört ebenfalls nicht auf den Grill. Denn beim Erhitzen von Kassler oder Räucherspeck, Fleisch- und Bockwurst oder Leberkäse können aus dem Nitritpökelsalz krebserregende Nitrosamine entstehen. Beim Fleisch sind Nackenkoteletts, Steaks, Lende oder Geflügelschnitzel gut geeignet, weil sie relativ mager sind. Bei Fisch sind Thunfisch, Lachs oder Forelle – in Alufolie gewickelt oder in einem speziellen Besteck gegrillt – besonders lecker.

Grillvarianten: Festfleischige, saftige Gemüsesorten – etwa Zucchini, Auberginen, Cocktailtomaten, Champignons, Fenchel, Spargel, Maiskolben, Paprika, Kürbis, Kartoffeln oder Zwiebeln – eignen sich mit Füllung hervorragend zum Grillen. Auch Äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche, Aprikosen, Ananas oder Mangos bekommen durchs Grillen ein besonderes Aroma und sind einfache Desserts vom Rost. Komplett wird ein gesundes und kalorienarmes Grillbüfett durch frische Salate, Gemüsesticks mit Dips, Folienkartoffeln und Brot.

Grillwürze: Fleisch, Fisch oder Gemüse erst nach dem Grillen salzen. Das Grillgut verliert sonst Wasser, wird trocken und leidet im Geschmack. Um das Austrocknen von Fleisch und Fisch zu verhindern, sollte das Grillgut dünn mit hitzestabilem Öl bestrichen werden. Grillsachen mit würziger Marinade am besten selber einlegen, weil hierbei auf Zusatzstoffe verzichtet wird und die Beschaffenheit von Fleisch und Fisch besser beurteilt werden kann. Bevor es abgetupft in einer Aluschale auf den Rost wandert, sollten Grillwaren zwischen ein und 24 Stunden vollständig bedeckt mariniert werden – je dicker das Fleischstück umso länger.

Grillhygiene: Rohe tierische Lebensmittel können krankheitserregende Keime enthalten. Bei gut durchgegrillten Steaks sind die Bakterien kein Problem, weil sie beim Erhitzen abgetötet werden. Eine Übertragung von Keimen auf andere Lebensmittel muss jedoch vermieden werden. Deshalb sollte für rohes und gegartes Fleisch sowie Fisch verschiedenes Besteck verwendet werden. Hände, Geräte und Flächen, die mit rohen Waren oder verwendeten Marinaden in Kontakt waren, gut mit heißem Wasser und Spülmittel säubern. Möglichst keine Speisen – etwa Mayonnaise oder Desserts – mit rohen Eiern zubereiten, vor allem dann nicht, wenn diese nicht gekühlt werden können.

14 kennzeichnungspflichtigen Hauptallergene

14 Stoffe, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können, müssen seit dem 13. Dezember 2014 auch beim Verkauf von loser Ware angegeben werden. Verbraucher erhalten damit verlässliche Hinweise, ob für sie bedenkliche Stoffe im Lebensmittel enthalten sind. Die Information muss für die Verbraucher unmittelbar und leicht zugänglich sein. Sie kann auch mündlich erfolgen. Basis dafür muss allerdings eine schriftliche Dokumentation (z.B. eine Kladde oder Allergiker-Speisekarte) sein. In der Verkaufsstätte muss es an gut sichtbarer Stelle einen deutlichen Hinweis geben, wie Kunden die Allergeninformation erhalten können.

Die 14 kennzeichnungspflichtigen Hauptallergene sind: Glutenhaltiges Getreide, namentlich genannt Weizen, Roggen, Gerste, Hafer oder Hybridstämme davon, Krebstiere, Eier, Fische, Erdnüsse, Sojabohnen , Milch (einschließlich Laktose), Schalenfrüchte (namentlich genannt, z.B. Haselnüsse), Sellerie, Senf, Sesamsamen, Schwefeldioxid und Sulfite (ab 10 mg pro kg oder l), Lupinen und Weichtiere (z.B. Schnecken). Ebenfalls kennzeichnungspflichtig sind die jeweils daraus gewonnenen Erzeugnisse.

Mehr unter: www.bmel.de/Kennzeichnung

Tipps fürs gesunde Grillvergnügen

Bei schönem Wetter lassen Grillpartys auf Balkon oder Terrasse nicht lange auf sich warten. Das Spiel mit der Glut ist unkompliziert, gesellig und gesund. Für Abwechslung auf dem Rost sorgen nicht nur Steaks, Spieße und Würstchen, sondern auch Gemüse, Kartoffeln und Obst. Damit kommen auch Vegetarier und Veganer auf ihre kulinarischen Kosten. „Doch falsche Handhabung am Grill ist riskant, etwa wenn sich durch auf die Glut tropfendes Fett krebserregende Stoffe bilden oder gesundheitsschädliche Keime durch unsachgemäßen Umgang mit Lebensmitteln übertragen werden“, warnt die Verbraucherzentrale NRW. Folgende Tipps sorgen für eine ungefährliche Gaumenfreude am Grill:

Grillgerät: Holzkohle-, Gas-, oder Elektrogrill? Während eingefleischte Grillfans gerne das offene Holzkohlefeuer entfachen, das dem Grillgut den typischen Geschmack verleiht, schätzen andere die kurze Vorheizzeit von Gas- und Elektrogeräten. Durch den fehlenden Rauch entstehen hierbei weniger krebserregende Stoffe, und es gibt keine Asche zu entsorgen. Jeder Grill braucht einen sicheren und festen Standplatz. Um sich vor Fettspritzern zu schützen, gehören Schürze, Handschuhe und eine lange Grillzange zur Grundausstattung des Grillmasters.

Grilltechnik: Als Brennmaterial für den Holzkohlegrill eignen sich nur Holzkohle oder -briketts. Altpapier oder Holz hingegen können beim Abfackeln giftige Gase entwickeln, die sich mit dem Rauch auf die Grillwaren legen. Den Grill rechtzeitig mit Holzkohle oder -briketts anheizen und so lange durchglühen lassen, bis sich eine weiße Ascheschicht gebildet hat. Fleisch, Fisch oder Gemüse erst auflegen, wenn kein Rauch mehr aufsteigt. Damit kein Fett in die Glut oder auf die Heizschlange gelangt, sollten Grillschalen benutzt oder Alufolie unter das Grillgut gelegt und außerdem auf das ständige Einpinseln mit Marinade oder das Bespritzen mit Bier verzichtet werden. Verkohlte Stellen an gegrilltem Fleisch, Gemüse oder Obst dürfen nicht verzehrt werden. Fleisch sollte auch nicht auf dem Rost warm gehalten werden.

Grillfleisch: Gepökeltes gehört ebenfalls nicht auf den Grill. Denn beim Erhitzen von Kassler oder Räucherspeck, Fleisch- und Bockwurst oder Leberkäse können aus dem Nitritpökelsalz krebserregende Nitrosamine entstehen. Beim Fleisch sind Nackenkoteletts, Steaks, Lende oder Geflügelschnitzel gut geeignet, weil sie relativ mager sind. Bei Fisch sind Thunfisch, Lachs oder Forelle – in Alufolie gewickelt oder in einem speziellen Besteck gegrillt – besonders lecker.

Grillvarianten: Festfleischige, saftige Gemüsesorten – etwa Zucchini, Auberginen, Cocktailtomaten, Champignons, Fenchel, Spargel, Maiskolben, Paprika, Kürbis, Kartoffeln oder Zwiebeln – eignen sich mit Olivenöl bepinselt oder mit Füllung hervorragend zum Grillen. Auch Äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche, Aprikosen, Ananas oder Mangos bekommen durchs Grillen ein besonderes Aroma und sind einfache Desserts vom Rost. Komplett wird ein gesundes und kalorienarmes Grillbüfett durch frische Salate, Gemüsesticks mit Dips, Folienkartoffeln und Brot.

Grillwürze: Fleisch, Fisch oder Gemüse erst nach dem Grillen salzen. Das Grillgut verliert sonst Wasser, wird trocken und leidet im Geschmack. Um das Austrocknen von Fleisch und Fisch beim Grillen zu verhindern, sollte das Grillgut dünn mit Öl bestrichen werden statt mit Margarine oder Butter, weil diese Fette hohen Temperaturen nicht standhalten. Grillsachen mit würziger Marinade am besten selber einlegen, weil hierbei auf Zusatzstoffe verzichtet wird und die Beschaffenheit von Fleisch und Fisch besser beurteilt werden kann. Bevor es abgetupft in einer Aluschale auf den Rost wandert, sollte die Marinade die Grillwaren zwischen ein und 24 Stunden vollständig bedecken.

Grillhygiene: Rohe tierische Lebensmittel können krankheitserregende Keime enthalten. Bei gut durchgegrillten Steaks sind die Bakterien kein Problem, weil sie beim Erhitzen abgetötet werden. Eine Übertragung von Keimen auf andere Lebensmittel muss jedoch vermieden werden. Deshalb sollte für rohes und gegartes Fleisch und Fisch verschiedenes Besteck verwendet werden. Hände, Geräte und Flächen, die mit rohen Waren oder verwendeten Marinaden in Kontakt waren, gut mit heißem Wasser und Spülmittel säubern. Möglichst keine Speisen – etwa Mayonnaise oder Desserts – mit rohen Eiern zubereiten, vor allem dann nicht, wenn diese nicht gekühlt werden können.

Wein ist nicht vegan oder vegetarisch!

Vegane Weine liegen im Trend – Wie kommt Tierisches in den Wein rein? Weinmacher Bruysten erklärt es uns

Vegan kochen, vegan backen, vegan essen – und wie sieht’s mit vegan trinken aus? Mehr noch: Wo kann man wirklich sicher sein, dass keine Stoffe vom Tier zugesetzt sind? Für veganen Weingenuss macht sich jetzt eine kleine Winzer-Fraktion stark, zu denen auch Jasper Bruysten vom Weingut Altenkirch in Lorch gehört.
Doch ist das nicht alles ein bisschen übertrieben? Wie kommt denn Tierisches in den Wein rein? Weinmacher Bruysten erklärt es. Bei nahezu alle Weißweinen werden Gelatine oder Hühnereiweiß eingesetzt, um die harten Gerb- und Bitterstoffe im Wein zu „schönen“ bzw. auf ein verträgliches Maß zu eliminieren.
Dieser Vorgang ist nicht deklarationspflichtig. Man ist daher auf die Fairness des Betriebs angewiesen, wenn man nachfragt.

Die Weine des Rheingauer Traditionsweinguts Altenkirch im kleinen Winzerörtchen Lorch tragen nur wenige der ungeliebten Bitterstoffe in sich. Das liegt am schonenden Umgang mit den Reben und den Trauben, die alle in Handlese geerntet und in kleinen Behältern nach Hause gebracht werden. Durch die wenig mechanisierte Erzeugung und den achtsamen Umgang ist das Lesegut keinen Belastungen ausgesetzt und entwickelt keine Stoffe, die den Weingenuss stören. Ohne Schönungsmittel reifen Most und Weine im Keller zu großartigen, facettenreichen Vertretern aus den Rheingauer Steillagen heran. Gelatine, Eiweiß und andere Stoffe vom Tier bleiben draußen vor der Kellertür. Es geht auch ohne! Und so können Weinfreunde, die vegan genießen möchten, sich aus einem reichen Schatz an charakterstarken Rieslingen bedienen.

Weingut Friedrich Altenkirch, Binger Weg 2, 65391 Lorch/Rheingau, Tel. 06726 83 00 12; e-mail: info@weingut-altenkirch.de; www.weingut-altenkirch.de

Grillfleisch richtig zubereiten

Zu heiß und zu lange Gegrilltes enthält krebserregende Stoffe

Beim Erhitzen von Lebensmitteln entstehen viele Stoffe auf oder im
Lebensmittel. Beispiele dafür sind Röststoffe und Aromen, die den
typischen Geruch und Geschmack von Gegrilltem und Gebratenem ausmachen.
Neben erwünschten Reaktionsprodukten entstehen aber auch Stoffe, die
gesundheitsschädigend wirken können. Dazu gehören heterozyklische
aromatische Amine (HAA) und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe
(PAK). In Tierversuchen können sie in hohen Dosen krebserregend wirken.
Beim Menschen kann eine krebserregende Wirkung derzeit nicht
ausgeschlossen werden.

HAA entstehen vor allem an der Oberfläche von scharf angebratenem oder
gegrilltem Fleisch. Je dunkler das Fleisch gebraten oder gegrillt wird,
umso mehr HAA entstehen. PAK entstehen in großen Mengen, wenn
Lebensmittel unsachgemäß gegrillt, geräuchert oder getrocknet werden und
dabei mit offenem, rauchendem Feuer in Berührung kommen. Zum Beispiel,
wenn Fett aus Fleisch und Fisch oder Öl aus der Marinade in die Glut
oder beim Elektrogrill auf die Heizschlange tropft. Beim Grillen mit
Holzkohle mit seitlicher Glut wird das Grillgut nicht mit PAK belastet.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) informiert in ihrem
12. Ernährungsbericht über die Bildung und Zufuhr schädlicher
Reaktionsprodukte durch das Erhitzen von Lebensmitteln. Um diese so weit
wie möglich zu vermeiden, gibt die DGE folgende Tipps für die
Grillsaison: Fleisch, sobald es fertig gegrillt worden ist, vom Grill
nehmen. Beim Grillen über Holzkohle mit „Glut von unten“ mageres
Fleisch
auswählen. Fettes Fleisch in Grillschalen aus Aluminium oder auf
Alufolie legen, um das Abtropfen von Fett in die Glut der Grillkohle zu
verhindern. Sehr dunkle bis verkohlte Stellen am Grillgut nicht mit
verzehren. Gepökelte Fleisch- und Wurstwaren besser nicht grillen. Beim
Grillen von Gepökeltem können krebserregende Nitrosamine entstehen.
Autorin: Dipl. oec. troph. Angela Bechthold, Referat Wissenschaft,
Redaktion: Dr. Eva Leschik-Bonnet, Referat Wissenschaft,
Wissenschaftliche Beratung: Präsidium der DGE (PD Dr. Jakob Linseisen,
Prof. Dr. Michael Petz)

ÖKO-TEST Kinderernährung

300 Antworten zu 300 Fragen: Können Kinder bei reichlichem Verzehr von Karotten besser sehen? Wie lernen Kinder den Umgang mit Süßem am besten? Wie bringe ich meinem Kind gute und gesunde Lebensmittel nahe? Im neuen ÖKO-TEST Fragen & Antworten – Kinderernährung geben Experten aus den verschiedensten Fachbereichen Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Stillen, Ernährung aus dem Gläschen, gemeinsames Kochen und Essen, zugesetzte Stoffe, Ernährungsmythen, Allergien und vieles mehr. Zusätzlich hat ÖKO-TEST jede Menge Babynahrung ins Labor geschickt.

Die Tests
•    Muttermilchersatz, Anfangsnahrung: Muttermilch ist das Beste fürs Kind. Dennoch kann es Situationen geben, in denen Flaschennahrung notwendig ist. Der Test zeigt, dass alle Produkte mit Fettschadstoffen belastet sind, erfreulicherweise aber deutlich weniger als früher.

•    Muttermilchersatz HA-Nahrung: Für allergiegefährdete, nicht gestillte Säuglinge bietet die Industrie hypoallergene Säuglingsanfangsnahrung an. Diese Produkte schützen zwar tatsächlich etwas vor Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien, enthalten aber meist – wie auch „normale“ Muttermilchersatzprodukte – zu viele Fettschadstoffe.

•    Babymenüs mit Fleisch: Spaghetti bolognese und Schinkennudeln gehören zu den absoluten Lieblingsfleischbreien der Kleinen. Schadstoffe sind zwar so gut wie kein Thema, doch es ist einfach zu wenig Fleisch im Glas. „Gut“ schneidet nur ein Brei ab.

•    Gemüsebreie: Ob Karotte, Kürbis oder Pastinake, ob mit oder ohne Kartoffel – mit industriellen Fertigbreien machen Eltern nicht viel falsch. Vor allem die zu dick aufgetragenen Auslobungen vermasseln aber etlichen Produkten das Testergebnis.

•    Getreidebreie: Arsen, Mineralöl und Zucker – all das hat in Babygetreidebreien nichts zu suchen. Im Test fielen wieder einmal die Produkte mit Reis besonders negativ auf. Zum Glück sind wenigstens einige Breie empfehlenswert.

•    Stilles Mineralwasser: Zwar benötigt man zur Herstellung von Babynahrung nicht unbedingt Mineralwasser, sondern kann auch Leitungswasser verwenden. Dennoch benutzen es viele Eltern. Immerhin haben die meisten Produkte überzeugt. In einigen steckten allerdings Abbauprodukte von Pestiziden oder zu viele Keime.

Aus dem Inhalt
•    Abstillen und umstellen: Nach dem vierten Monat können Babys den ersten Brei bekommen. Die Umstellung auf festere Nahrung klappt nicht immer problemlos, aber es gibt einige Tricks, wie man den kleinen Leckermäulern den Umstieg schmackhaft machen kann.

•    Zugesetzte Stoffe: Aromen, Geschmacksverstärker, Farb- und Zusatzstoffe – auf vielen Lebensmitteln sind solche Substanzen deklariert. Lesen Sie, warum solche Produkte nicht erste Wahl sind und wie Kinder mit natürlichen Lebensmitteln all das bekommen, was sie für eine gesunde Entwicklung brauchen.

•    Allergien: Neue Studien haben ergeben, dass das Immunsystem nur trainiert werden kann, wenn schon der kleine Körper Kontakt zu den Allergenen hat. Wenn Ihr Kind tatsächlich eine Allergie oder Lebensmittelunverträglichkeit entwickelt hat, erfahren Sie in dem neuen ÖKO-TEST Fragen & Antworten, wie Sie am besten damit umgehen.

Das aktuelle ÖKO-TEST Fragen & Antworten – Kinderernährung gibt es seit im Zeitschriftenhandel. Es kostet 5,00 Euro.

Top 10 Designhotels in den Bergen

Endlich ist der Winter da! Für alle, denen es aber nicht reicht, wenn es draußen so richtig kalt ist, sondern für die es auch drinnen echt cool sein soll, hat lastminute.de die Top 10 Designhotels in den Bergen zusammengestellt. In diesen Hotels bietet die Last Minute Reisewebsite, Testsieger bei Stiftung Warentest, kurzfristig Urlaub im Schnee fern von Alpenkitsch – und das muss nicht mal teuer sein: zwei Nächte gibt es ab 63 Euro.
 
Adelboden/Schweiz: The Cambrian
Mitten in den Schweizer Alpen ist das 5-Sterne Hotel The Cambrian. In direkter Nähe gibt es hervorragende Skipisten und im Hotel ein großes Spa – mit einem Außenpool, von dem aus man auf die verschneiten Gipfel blickt. Und auch innen findet sich diese Bergwelt wieder – und zwar sehr stilvoll: Graue Steinböden, Stoffe in Naturfarben und hier und da ein Farbakzent sorgen dafür, dass das Design bei aller Originalität richtig gemütlich ist. Highlight: für besinnliche Klavierabende gibt es einen mit Kuhflecken bemalten Flügel. Last Minute-Angebot bei lastminute.de : Eine Nacht im Deluxe Room mit Bergblick inkl. Frühstück ab 103 Euro.
 
Elmau/Deutschland: Schloss Elmau
Eleganz, Klarheit und perfekte Proportionen durch hohe Decken und breite Räume zeichnen das 5-Sterne Hotel Schloss Elmau in Bayern aus – so entsteht ein behagliches Wohngefühl. Das Hotel selbst steht im Mittelpunkt der magischen Schönheit eines unberührten Tals am Alpenrand rund 100 Kilometer südlich von München. Highlight ist das riesige Spa – aus dem Pool schaut man auf die beeindruckende Bergwelt. Last Minute-Angebot bei lastminute.de : Drei Nächte im Deluxe Doppelzimmer mit Halbpension ab 783 Euro.
 
Bischofsmais/Deutschland: Bayerischer Wald Resort
Im 4-Sterne Bayerischer Wald Resort zeigt sich dieses schöne Stückchen Erde äußerst stilvoll: Ein futuristisches Haus mit heimeligen Zimmern, gemütlicher Lounge samt Ohrensesseln, lässigen Sofas und offenem Kamin. Das ist aber nicht alles: Es gibt zwei Kinosäle, einen großen Innenpool und die Skipisten sind so nah, dass man sie vom Restaurant aus sehen kann. Last Minute-Angebot bei lastminute.de : Zwei Nächte mit Frühstück ab 63 Euro.
 
Chamonix/Frankreich: Le Morgane
Die Inneneinrichtung des 4-Sterne Hotels Le Morgane im französischen Chamonix ist nüchtern und behaglich zugleich – sie lässt spüren, dass man in den Bergen ist: grobe Steinformen, Granit aus dem Tal, naturbelassenes Holz und der Ausblick auf den Mont Blanc oder den nicht minder imponierenden Brévent. Last Minute-Angebot bei lastminute.de : Eine Nacht mit Frühstück ab 119 Euro.
 
Tignes/Frankreich: Le Ski d’Or
In direkter Nähe von Skilifts und Pisten ist das 4-Sterne Hotel Le Ski d’Or im französischen Tignes. Die Zimmer sind fast ganz mit Holz vertäfelt –  hier ist es gelungen, dass das nicht kitschig, sondern modern aussieht. Dazu stilisierte Hirschgeweihe und Karostoffe – und fertig ist ein schickes Skihotel in bester Lage für Wintersportler. Last Minute-Angebot bei lastminute.de : Sechs Nächte mit Frühstück ab 780 Euro.
 
Kärnten/Österreich: Feriendorf Kirchleitn
Ein autofreies Feriendorf – perfekt für Familien und ein Paradies für Kinder: Das 4-Sterne Feriendorf Kichleitn besteht aus sechzehn nachgebauten traditionellen Bauernhäusern in denen jeweils vier Appartements untergebracht sind. Eingerichtet sind sie mit viel Holz, modernen Holzmöbeln, bunten Stoffen und Schwarzweiß-Fotos an den Wänden. Last Minute-Angebot bei lastminute.de : Drei Nächte mit Halbpension ab 195 Euro.
 
Colorado/USA: The Sebatian Vail
Im Zentrum von Vail Village in Colorado steht das 5-Sterne Boutiquehotel The Sebatian Vail. Die Atmosphäre hier ist elegant, geschmackvoll – es dominieren Holz, Stein und warme Farbtöne. Dies alles und natürlich das flackernde Kaminfeuer machen dieses Luxushotel zu einem sehr gemütlichen Hideaway in den Bergen. Last Minute-Angebot bei lastminute.de : Sieben Nächte ab 1.211 Euro.
 
Tirol/Österreich: Schwarzer Adler Kitzbühel
Das 4-Sterne Hotel Schwarzer Adler Kitzbühel ist ein liebevoll gestaltetes Boutique-Hotel: gemütliche Zimmer mit viel Holz, klaren Farben, mit Hirschen bedruckte Stoffe und sagenhaft große Panoramafenster für Aussicht auf die verschneiten Berge. Weitere Highlights: das gemütliche Kaminzimmer, das riesige Spa, der Außenpool auf dem Dach und ein hervorragendes, innovatives Restaurant. Last Minute-Angebot bei lastminute.de : Eine Nacht mit Frühstück ab 127 Euro.
 
Whistler/Kanada: Aava Whistler
Das 3-Sterne Hotel Aava Whistler ist nur einen Schneeballwurf entfernt von den Pisten von Whistler und den Blackcomb Mountains, die zu den besten Skigebieten Nordamerikas zählen. Im Hotel drinnen: helle und moderne Zimmer, ein Fitnessraum sowie Sauna – und draußen ein dampfender Whirlpool mit Bergblick. Last Minute-Angebot bei lastminute.de : Eine Nacht ab 86 Euro.
 
Zermatt/Schweiz: Hotel Matthiol
Steht man als Hotel am Fuße des Matterhorns, muss man sich schon Mühe geben, um beim Eindruck dieses mächtigen Nachbarn mithalten zu können. Dem 4,5-Sterne Hotel Matthiol gelingt das wunderbar: Hier stehen coole Designmöbel vor rauen Schieferwänden, treffen weiche Felldecken auf duftende Holzelemente und hat man aus den herrlich hellen Zimmern tolle Ausblicke auf die umgebende Natur. Last Minute-Angebot bei lastminute.de : Fünf Nächte mit Frühstück ab 645 Euro.
 
Alle Preise pro Person im Doppelzimmer – aktuell am Tag der Veröffentlichung.

ÖKO-TEST Erdbeerjoghurt

Kaum Früchte aber massig Zucker – Das von ÖKO-TEST beauftragte Aromenlabor fand im Erdbeerjoghurt von Landliebe Stoffe, die nicht in der Erdbeere vorkommen – Joghurt macht fett: Über 10 Stk Würfelzucker im 250 gr. Becher!

In einigen Erdbeerjoghurts steckt nur sehr wenig Frucht, gerade mal eine einzige kleine Erdbeere, während sie gleichzeitig zu viel Zucker enthalten. Das ist das Resümee eines aktuellen Tests von 20 Erdbeerjoghurts, den das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST durchgeführt hat.
Auch wenn die Joghurts nach Erdbeere schmecken, muss nicht immer viel Erdbeere drin sein. Fünf Produkte im Test haben einen Fruchtgehalt von nicht einmal zehn Prozent. Das heißt, dass in einem Becher gerade einmal eine einzige Erdbeere steckt. Weil wenig Beeren drin sind, der Joghurt aber nach viel Frucht schmecken soll, helfen die Hersteller mit Aromen nach. Interessanterweise fand das von ÖKO-TEST beauftrage Aromenlabor in den Produkten von Weihenstephan und Landliebe Stoffe, die nicht in der Erdbeere vorkommen und damit auch nicht im Becher stecken sollten, wenn „natürliches Erdbeeraroma“ deklariert ist.
Die Hersteller sparen zwar mit Frucht, aber nicht mit Zucker. Alle Joghurts sind viel zu süß. Spitzenreiter ist ein Joghurt, der den Gehalt von 10,4 Stück Würfelzucker in einem 250-Gramm-Becher enthält.

Außerdem sollten sich Verbraucher nicht von Werbung mit Weidemilch und grünen Wiesen auf der Verpackung blenden lassen. Die Laboruntersuchung zeigt, dass einige Kühe wohl nur selten Gras gesehen und vor allem Kraftfutter erhalten haben. Rückschlüsse auf die Fütterung kann man machen, indem man den Anteil bestimmter Fettsäuren in der Milch analysiert. Hier zeigte sich, dass die Joghurts der konventionellen Hersteller praktisch durchweg Werte aufweisen, die als „nicht grünfuttertypisch“ bezeichnet werden müssen. Bei Bio-Produkten war der Anteil dieser Fettsäuren dagegen allesamt hoch, was zeigt, dass die Kühe hier viel Grünfutter bekommen haben.

Das ÖKO-TEST-Magazin Januar 2013 gibt es aktuell im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.

Was sich 2013 ändert

Verbindliche Höchstmengen und neue Kennzeichnungsregelungen für Energy-Drinks

Am 2. Juni 2013 tritt die Zweite Verordnung zur Änderung der Fruchtsaftverordnung und anderer lebensmittelrechtlicher Vorschriften in Kraft. Die Verordnung legt verbindliche Höchstmengen für die in Energy-Drinks verwendeten Stoffe Koffein, Taurin, Inosit und Glucuronolacton fest. Damit wird die Ausnahmeregelung abgelöst, nach der Hersteller für Getränke mit diesen Inhaltsstoffen bisher eine Genehmigung für jedes Produkt beantragen mussten. Die neue Verordnung sorgt für mehr Klarheit und Rechtssicherheit, was den Zusatz dieser Stoffe betrifft. Die einheitlichen Höchstmengen, die für alle diese Getränke gleichermaßen gelten, tragen zu einem verbesserten gesundheitlichen Verbraucherschutz bei. Die Höchstmengen entsprechen denen, die bisher durch die Ausnahmeregelungen nach dem Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch festgelegt sind. Neu geregelt wird außerdem die Kennzeichnung von Energy-Drinks: Mussten bisher nur verpackte Energy-Drinks mit der Angabe „erhöhter Koffeingehalt“, gefolgt von der Angabe der Koffeinmenge in Milligramm pro 100 Milliliter, gekennzeichnet werden, gilt diese Kennzeichnungspflicht nun auch für „lose“ abgegebene koffeinhaltige Erfrischungsgetränke. Darunter sind Getränke zu verstehen, die beispielsweise in Gaststätten oder Diskotheken im Glas an Gäste abgegeben werden. Die Angabe wird zum Beispiel in der Getränkekarte oder mit einem Aushang erfolgen.

Neue Regelungen für Farbstoffe in Lebensmitteln

Ab 1. Juni 2013 gelten neue Regelungen für die Lebensmittelfarbstoffe Chinolingelb (E 104), Gelborange S (E 110) und Cochenillerot A (Ponceau 4R – E 124). Sie schränken die Verwendungsmöglichkeiten der Stoffe bei der Herstellung von Lebensmitteln stark ein. Nachdem die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA die Stoffe neu bewertet hatte, wurden die bisherigen Zulassungen revidiert, um sicherstellen zu können, dass die Stoffe nur in gesundheitlich unbedenklichen Mengen aufgenommen werden. Bereits seit dem 20. Juli 2010 müssen diese Farbstoffe durch einen besonderen Hinweis – „Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ – gekennzeichnet werden.

Positivliste für Aromastoffe in Lebensmitteln

Ab 22. April 2013 gilt eine EU-weite Positivliste für Aromastoffe, die in Lebensmitteln verwendet werden dürfen. Aromastoffe, die nicht auf der Liste stehen, dürfen nach einer Übergangsfrist von 18 Monaten nicht mehr verwendet werden. Unter Aromastoffen versteht man Stoffe mit Geschmack und/oder Geruch gebenden Eigenschaften, die zur Herstellung von Aromen eingesetzt werden. Rechtsgrundlage für die Positivliste mit über 2100 zulässigen Aromastoffen ist die EU-Verordnung (EG) Nr. 1334/2008. Für weitere rund 400 Aromastoffe fehlt noch die abschließende Bewertung durch die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA. Diese Stoffe gelten seit langem als gesundheitlich unbedenklich und dürfen bis zur abschließenden Bewertung vorläufig weiter verwendet werden.

Die Tomate – der bunte Pausensnack

Nach sechs Wochen Ferien geht der Ernst des Lebens in die nächste Runde. Und damit auch die Diskussion: Was gehört in die Brotdose? Lecker und süß soll es sein, meint der Nachwuchs. Gesund und ausgewogen, kontern die Eltern. Doch warum nicht beides auf einmal?

Knackige, süße Snacktomaten sind mehr als lecker: Durch den hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und dem wertvollen Lykopin hilft die Tomate auf natürlichem Weg das Immunsystem zu stärken und damit, die Abwehrkräfte zum Beispiel gegenüber Infektionen zu mobilisieren. Eine mittelgroße Tomate liefert fast 40 mg Vitamin C, was allein etwa 50 Prozent des Tagesbedarfs eines erwachsenen Menschen entspricht. Schulkindern hilft das Vitamin auch bei der Konzentration.

Aber die Tomate kann noch mehr: Sollte die Schulbank insbesondere den kleinen I-Dötzchen ein wenig Angst einflößen, sorgt die rote Frucht für gute Laune: Tomaten enthalten Stoffe, wie das Glückshormon Serotonin und sorgen so für ein Lächeln auf dem Pausenhof.
Tipp: Ein Spieß aus Gurken, Pumpernickel-Talern mit Frischkäse, gelben und roten Tomaten schmeckt lecker und bringt Farbe in die große Pause.

Weitere Informationen rund um die Tomate finden sich auf www.tomateninfo.de