Männer vertrauen ihrer Partnerin mehr als Frauen ihrem Partner

Beziehungen: Männer vertrauen, Frauen misstrauen

Männer vertrauen ihrer Partnerin mehr als Frauen ihrem Partner. Zudem tendiert das weibliche Geschlecht dazu, die Aktivität von neuen Online-Bekanntschaften zu kontrollieren. In einem sind sich die Geschlechter allerdings einig: Die Spionage in persönlichen Dingen kann ein Trennungsgrund sein. So das Ergebnis einer Umfrage von der Online-Partnervermittlung ElitePartner.de unter 7.475 Singles.

Männer vertrauen eher
66 Prozent der Singlemänner, aber nur 44 Prozent der Singlefrauen würden ihrem Partner gänzlich vertrauen.

Profil-Check: Frauen kontrollieren
Nach einem Date mit einer Online-Bekanntschaft schauen 40 Prozent der Frauen nach, ob er sich noch aktiv bei der Partnervermittlung einloggt. Männer sehen’s gelassener: Nur 28 Prozent von ihnen kontrollieren das Profil der neuen Flamme.

Jeder Zehnte hat spioniert
Jeder Zehnte hat schon einmal in persönlichen Daten des Partners wie beispielsweise SMS oder E-Mails herumgeschnüffelt. Solch Spionage birgt Gefahren, denn: 36 Prozent der Singles würden sich trennen, wenn der Partner in persönlichen Daten wie SMS oder E-Mails herumschnüffelt.

Kommentar: Misstrauen bildet sich in der Kindheit
„Vertrauen spielt eine entscheidende Rolle in Beziehungen“, stellt Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.de fest. „Der Grundstein für die Tendenz zu Ver- oder Misstrauen wird bereits in der Kindheit gelegt. Ereignisse aus erwachsenen Beziehungen verstärken oder schwächen diese Haltung. Tendenziell misstrauische Menschen neigen zu Kontrolle. Doch solch Verhalten belastet eine Partnerschaft zunehmend. Besser: Über Unsicherheitsgefühle sprechen und am Vertrauen arbeiten.“

ElitePartner.de Singlestudie
Die Singlestudie von ElitePartner.de entsteht in Kooperation mit dem Online-Marktforschungsinstitut Fittkau und Maaß. Insgesamt nahmen 9.669 deutschsprachige Singles an der Befragung im Oktober / November 2009 teil. Es handelt sich damit um die größte Singlestudie Deutschlands.

London: Jeder ist 007

Jeder ist 007

Das Science Museum in London lädt vom 10.2. bis 2. 9. 2007 Besucher ein, ihre James Bond Qualitäten zu testen. Während der Ausstellung „The Science of Spying“ können kleine und große Fans des Kinohelden Codes entschlüsseln, Informationen sammeln und echte Spionage-Technik ausprobieren. Je nachdem wie clever sich der Agenten-Nachwuchs anstellt, kann man auch den Titel „Agent“ erhalten. Das Museum ist täglich geöffnet, der Eintritt kostet etwa 15 Euro.

http://www.sciencemuseum.org.uk/exhibitions/spymaker/

CIA der Guten

CIA – Die Feinschmeckerakademie

Wer sich für Spionage interessiert, für den bedeutet das Kürzel CIA vor allem eines: Central Intelligence Agency, der US-Geheimdienst. Doch Gourmets denken bei den drei Buchstaben an ein ganz anderes CIA: Das Culinary Institute of America, gelegen in der idyllischen Ortschaft Hyde Park, zwei Stunden nördlich von New York City, gilt als die beste Kochschule der Welt.

Seit seiner Gründung 1946 hat das CIA Tausende von Spitzenköchen ausgebildet.

Der Direktor schnuppert

Selbst in der kalten Adventzeit sitzt er manchmal da, am Brunnen vor dem pittoresken Klosterbau, blickt auf die verschneiten Wälder und schnuppert genüsslich durch. Tim Ryan ist kein dahergelaufener Naturliebhaber, sondern der Direktor des CIA.

„Am liebsten mag ich den Duft von gerösteten Zwiebeln. So ein wohlriechendes Campusgelände gibt es sonst nirgends“, gerät er ins Schwärmen.

Tausende Spitzenköche

Seit seiner Gründung 1946 hat das CIA Tausende von Spitzenköchen ausgebildet. Walter Scheib, der ehemalige Chefkoch des Weißen Hauses, hat hier ebenso gelernt wie die Söhne von Paul Bocuse und Jean Troisgros.

Den Grundstein für die Feinschmeckerakademie legten religiöse Dissidenten, die dereinst Unterschlupf in der ehrwürdigen Anlage fanden, und sich aus Dankbarkeit am Herd nützlich machten.

Köche wie Priester

„Um nicht aufzufallen, zogen sie sich so an wie die Priester, die sie aufgenommen hatten: Lange Roben, hohe Hüte“, erzählt Ryan. „Aber aus Respekt wählten sie keine schwarzen, sondern weiße Uniformen.“

Die weiße Kleiderordnung ist geblieben. Nicht so die Besinnlichkeit des einstigen Klosterlebens. Aus den 39 Lehrküchen des CIA dringen Scheppern von Metall und hektische Kommandos. Überall herrscht großes Gedränge, Dauerstress. Undenkbar, als Laie in diesem Team Undenkbar, als Laie hier mit zu schnipseln oder mit zu rühren.

Lesen Sie den kompletten Bericht:
http://oe1.orf.at/highlights/70799.html