Manieren im Restaurant

Das Handy auf dem Tisch – Top oder Flop im Restaurant?
Eine Umfrage von OpenTable zeigt, auf welche Verhaltensregeln die Deutschen im Restaurant besonderen Wert legen
Im Restaurant sitzen, am Handy spielen, im Internet surfen oder schnell noch Facebook checken. All das ist in der heutigen Zeit immer und überall möglich – und wer vor kurzem auf Reisen in Asien war, dem ist sicher aufgefallen, dass das Handy in Fernost auch in Restaurants nicht mehr wegzudenken ist. Hierzulande ist man darüber allerdings geteilter Meinung. Das hat OpenTable, der weltweit führenden Anbieter von Online-Restaurantreservierungen, in einer Umfrage mit über 1.000 Befragten herausgefunden.

52 Prozent der Deutschen finden es in Ordnung, wenn ihr Gegenüber im Restaurant das Handy auf dem Tischen liegen hat. Für 48 Prozent ist das wiederum ein absolutes Tabu. Noch kritischer wird das Benutzen des Smartphones im Restaurant beäugt. Fast alle der Befragten fühlen sich durch die Handynutzung ihres Gegenübers im Restaurant gestört, lediglich einem kleinem Teil (2,5 Prozent) ist es egal. Rund 41 Prozent der Befragten wurmt es, wenn das Smartphone zum Surfen genutzt wird und 44 Prozent finden es unhöflich, wenn das Gegenüber die Social Media-Kanäle checkt. Besonders unhöflich finden 60 Prozent, die Nutzung des Smartphones für Spiele während des Restaurantbesuches. Für all diejenigen, die sicher gehen wollen, dass ihr gegenüber während des Restaurantbesuchs nicht im Internet surft, gibt es mittlerweile auch handyfreie Restaurants.

Aber nicht nur die Handynutzung im Restaurant wird von den Befragten kritisch beäugt. Die Deutschen legen Wert auf Tischmanieren und das bei sich selbst (98 Prozent) und ihrem Gegenüber (96 Prozent): Als besonders störend empfinden sie Schmatzen mit 20 Prozent und Kauen mit offenem Mund mit 16 Prozent. Kleinigkeiten, wie die Ellenbogen auf dem Tisch oder das man das Besteck nicht richtig zu halten weiß, stört mit etwas über 1 Prozent nur die Wenigsten.

Auch die Frage, welche Gerichte man mit den Händen essen darf, bereitet vielen Deutschen Kopfzerbrechen. Artischocken würden beispielsweise nur 17 Prozent der Befragten mit den Händen essen, obwohl das genau richtig ist, selbst in noblen Restaurants.
Eindeutiger ist es hingegen wenn es um Burger und Chicken Wings geht – über die Hälfte der Befragten würde für diese Gerichte nicht zum Besteck greifen, sondern sie mit den Händen essen – was man auch getrost tun darf. Ebenso zwiegespalten sind sie beim Thema Spaghetti-Essen. 54 Prozent würden den Löffel zu Hilfe nehmen, 46 Prozent lediglich die Gabel. Möchte man es wie die Italiener machen, dann sollte man den Löffel weg lassen und die Spaghetti nur mit der Gabel essen.

Wer noch auf der Suche nach einem Restaurant ist, um seine eigenen Tischmanieren auf den Prüfstand zu stellen oder einfach nur genießen zu wollen, kann sich auf www.opentable.de oder in der App inspirieren lassen.

Zwei von drei Deutschen verreisen nur mit Smartphone

E.ON-Studie zeigt: Smartphone ist der Reisebegleiter Nummer Eins/Tägliches Aufladen des Handy-Akkus kostet nur einen Euro

Was packe ich in meinen Koffer? Diese Frage stellt sich so mancher Deutsche zum Start in die Urlaubssaison. Auf keinen Fall fehlen darf dabei das Smartphone: Das ergab eine aktuelle TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag von E.ON: 67 Prozent aller Deutschen geben an, dass sie ihre Reise nur mit dem Smartphone antreten. Spitzenreiter ist das Smartphone vor allem bei den unter 30-Jährigen: Fast alle –96 Prozent-können sich auch im Urlaub nicht davon trennen.

Falscher Verdacht: Smartphones, Tablets und E-Reader sind keine Stromfresser
Die gute Nachricht dabei: Obwohl die meisten Deutschen elektronische Geräte im Urlaub intensiv nutzen, halten sich die Energiekosten zum Aufladen des Geräts im Rahmen „Das tägliche Aufladen von Smartphones oder E-Book-Reader kostet im Jahr nicht einmal einen Euro. Und auch die Tablets sind mit knapp drei Euro im Jahr sparsam im Stromverbrauch – selbst wenn man sie jeden Tag auflädt“, so Uwe Kolks, Geschäftsführer des deutschen E.ON-Vertriebs.

Regionale Unterschiede: Smartphone-affine Hamburger und Berliner
Vor allem Einwohner von Deutschlands Stadtstaaten können sich auch im Urlaub nicht vom Smartphone trennen: 80 Prozent der Hamburger und 76 Prozent der Berliner nehmen ihr Gerät mit ins Reisegepäck – dagegen nur die Hälfte aller Saarländer und knapp über die Hälfte der Thüringer.

Buch noch vor E-Book-Reader
Auch das klassische Buch hat weiterhin einen hohen Stellenwert im Urlaub- und liegt noch vor dem E-Book-Reader: Während über die Hälfte aller Deutschen- nämlich 61 Prozent- gedruckte Bücher mit in den Urlaub zum Schmökern nehmen, verwenden nur 12 Prozent den E-Book-Reader. Frauen lesen dabei häufiger im Urlaub als Männer: Für sieben von zehn Frauen gehört ein Buch ins Reisegepäck, dagegen nur für fünf von zehn Männern.

Stiftung Warentest: Smartphones

Man könnte sie Riesen-Handys oder Mini-Tablets nennen: 21 Smartphones hat die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test verglichen. Der Trend geht zu immer größeren Displays. Das Samsung Galaxy Note mit seinem etwa 13-Zentimeter-Bildschirm teilt sich den ersten Platz mit dem auch nicht kleinen Motorola Razr.

Der Handymarkt entwickelt sich ständig weiter: Es gibt inzwischen schnellere Prozessoren, größere Displays und mehr Funktionen. Deshalb hat die Stiftung Warentest für den aktuellen Test ihr Prüfprogramm überarbeitet und bewertet zum Teil strenger als in der Vergangenheit. Trotzdem haben fünf der 21 getesteten Smartphones die Note „Sehr gut“ für ihren Bildschirm bekommen. Das hilft beim Surfen im Internet, E-Mailen und vereinfacht die Navigation.

Einer der beiden Testsieger mit der Gesamtnote „Gut“, das Motorola Razr XT910, bietet die beste Telefonfunktion, hat ein „sehr gutes“ Display und die eingebaute Kamera eignet sich für Videos. Eine Besonderheit ist der HDMI-Ausgang zum Anschluss an den Fernseher. Die Schwäche des Razr ist der nur „befriedigende“ Akku, der zudem vom Nutzer nicht gewechselt werden kann.

Der zweite Testsieger mit dem riesigen Display, das Samsung Galaxy Note, bietet einen „sehr guten“ und hochauflösenden Bildschirm, der sich von allen getesteten Geräten am besten zum Surfen und E-Mail-Schreiben eignet. Allerdings ist es auch unhandlich und schwer, in jede Hosentasche passt das Gerät nicht.

Ein Schnäppchen mit „sehr guter“ Navigation und GPS ist das Sony Ericsson Xperia neo V. Mit 220 Euro ist es das günstigste Smartphone in der Spitzengruppe der getesteten Handys.

Den passenden Prepaid-Tarif für das Smartphone findet man ebenfalls in der aktuellen test-Ausgabe. Handynutzer müssen vor allem darauf achten, nicht auf einen „unechten Prepaid-Tarif“ hereinzufallen, mit dem man tief ins Minus rutschen kann. Denn manche Prepaid-Anbieter lassen trotz leerer Karte noch Telefonate zu, die sie dann im Nachhinein berechnen.

Der ausführliche Test Smartphones ist in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/smartphones veröffentlicht.

Stiftung Warentest: Smartphones

Es muss kein iPhone sein: Im aktuellen Test der Stiftung Warentest teilt sich das Motorala Atrix den Sieg mit Apples iPhone 4S. Dabei kostet es nur etwas mehr als die Hälfte. Das Atrix hat eine längere Akkulaufzeit und eine bessere GPS-Funktion, aufgrund der deutlich schlechteren Kamera reicht es allerdings nicht zum alleinigen Sieg.

Im Vergleich zum iPhone 4 schneidet die neuere 4S-Version von Apple nicht besser ab. Dies zeigt ein Blick in den Produktfinder Handys unter www.test.de/handys , der 78 Modelle vergleicht. Dort landet das iPhone 4S zusammen mit dem iPhone 4 und drei weiteren Smartphones hinter dem Samsung Galaxy S II auf dem zweiten Rang.

Wer mit seinem Handy vor allem telefonieren und SMS schreiben möchte und keinen Wert auf Internet und Apps legt, ist mit einem Multimedia­handy besser bedient. Die Gattung punktet mit längeren Akku­lauf­zeiten. Ganz vorne platziert sich hier das Nokia C5–00 5MP.

Neben Handys hat die Stiftung Warentest in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift test auch passende Hand­ytarife verglichen. Für Dauer­nutzer, die sehr viel telefonieren und surfen, empfiehlt sich der Tarif Fonic Smart. Für monatlich 30 Euro bietet er insgesamt 500 Freiminuten und Frei-SMS sowie 500 MB Surfvolumen.

Wenigtelefonierer sind bei n-tv am besten aufgehoben. Mit 6 Cent pro Minute knackt der Tarif n-tv Go! die sonst gängige Preis­grenze von 8 Cent. Zwar ist eine SMS mit 10 Cent etwas teurer, unterm Strich hat n-tv in diesem Segment aber die Nase vorn.

50 Aktenkilometer

Berlin birgt Geschichte unter jedem Stein. Das Projekt „50 Aktenkilometer – Ein begehbares Stasi-Hörspiel“ macht nun die Zeitreise möglich. O-Töne und Protokolle aus Stasi-Akten wurden vertont und sind bei einer Audio-Tour an Originalschauplätzen noch bis zum 7. Juni erlebbar. Die Audio Dokumente sind über GPS-Smartphones hörbar.

Mehr unter www.dradio-ortung.de

Smartphones und Handytarife

Zwei Smartphones versagten im Regentest

E-Mails oder Internet-Videos immer und überall abrufen und schnell das nächste Kino oder Restaurant finden – mit Smartphones kein Problem. Doch dass es noch große Qualitätsunterschiede gibt, zeigt die Stiftung Warentest in der Mai-Ausgabe ihrer Zeitschrift test: So überlebten das Blackberry Bold 9780 und das Samsung Omnia 7 den Regentest nicht, und nur zwei von dreizehn getesteten Handys hatten eine „gute“ Kamera. Auch das Betriebssystem ist ein wichtiges Auswahlkriterium.

Testsieger und mit der Note „Gut (2,0)“ gleichauf mit Apples iPhone 4 und dem im Januar getesteten Samsung Galaxy S I9000 ist das HTC Desire HD für 550 Euro, das mit dem Google-Betriebssystem Android arbeitet. Für dieses System sind bereits weit über 100.000 Apps verfügbar, mit denen sich der Funktionsumfang erheblich erweitern lässt. Noch mehr Zusatzprogramme – weit über 300.000 – gibt es nur fürs iPhone-Betriebssystem iOS.

Drei weitere Handys mit anderen Betriebssystemen waren ebenfalls „gut“: Das Blackberry Torch 9800, das Windows-7-Smartphone LG E900 Optimus 7 und Nokias C7-00 mit Symbian^3. Das Symbian-Betriebssystem bietet beispielsweise eine vollwertige Onboard-Navigation ohne Aufpreis. Der Nutzer muss bei der Routenführung dann nicht ständig online sein. Je nach Handytarif spart das Kosten.

Ohne eine günstige Kombination aus Sprach- und Datentarif wird das mobile Surfen schnell sehr teuer. Schon eine einzige Fahrplanauskunft kann dann 5 Euro oder mehr kosten. Wenignutzer können mit dem Tarif friends4free der Billiganbieter hellomobil, maxxim, simply und Weltbild etwa schon für 4,90 Euro monatlich telefonieren und surfen. Dieser Tarif ist jedoch nur online erhältlich.

Bei den vier Netzbetreibern T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 zahlen Wenignutzer mitunter mehr als das Vierfache für dieselbe Leistung. Für Dauernutzer bieten Cosmo Mobile für 35,10 Euro und Edeka für 37,70 Euro in der Modellrechnung die günstigsten Tarife an.

Hilfe bei der Smartphone- und Tarifwahl bietet die Mai-Ausgabe der Zeitschrift test. Alle getesteten Smartphones im Vergleich liefert der Produktfinder www.test.de/handys. Infos zu den Handytarifen werden online unter www.test.de/downloads regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht – übersichtlich nach sieben verschiedenen Nutzerprofilen gegliedert.

Navigationsgeräte: Handy gegen Navi

Auch Smartphones können navigieren, sogar ohne Aufpreis. Für die Januar-Ausgabe der Zeitschrift test hat die Stiftung Warentest 4 Smartphones gegen 10 Navis antreten lassen. Manche Handylösungen navigierten nicht schlechter als richtige Navis – für Gelegenheitsnutzer eine Alternative. Vielfahrer profitieren aber vom besseren Komfort eines echten Navis, so die Tester.

Bei den Smartphone-Lösungen navigierte das Garmin-Asus nüvifone M10 für 249 Euro am besten. Fußgänger kommen mit Google Maps Navigation auf dem HTC Desire (480 Euro) am besten ans Ziel. Nokia war mit seinem Kartenprogramm Ovi Maps zwar der Vorreiter bei der Navigation per Handy, lag im Test auf einem Nokia X6-Handy aber in Sachen Navigation ganz hinten.

Im täglichen Gebrauch sind echte Navis den Smartphone-Lösungen meist überlegen: Sie haben beispielsweise oft deutlich größere Bildschirme, bessere Anzeigen bei den Fahrempfehlungen, sowie kräftigere Lautsprecher für die Sprachansagen. Testsieger bei den Navis, jeweils mit „Gut (2,2)“ sind Falk Vision 700, Garmin nüvi 3790T und Medion GoPal X4545 – alle mit Preisen um die 300 Euro.

Manche Navis und Handy-Navis bieten Live-Dienste, die per Mobilfunk Infos über Wetter, Benzinpreise oder zur Verkehrslage abrufen. Geht man mit einem Handy-Navi auf Auslandsreise, kann das zur Kostenfalle werden. Der Tipp der Tester: Am Smartphone im Ausland Live-Dienste und Datenverbindungen deaktivieren und nur das reine GPS nutzen.
Weitere Infos zum Thema und die ausführlichen Ergebnisse gibt es in der Januar-Ausgabe der Zeitschrift „test“ und unter www.test.de/navi.

Reiseführer BERLIN auf dem iPhone

Die Berliner Softwarefirma »mobile guides« von Karsten Andreas Seidel hat in Zusammenarbeit mit dem Michael Müller Verlag elektronische Reiseführer für iPhone und iPod touch veröffentlicht. Zuvor sind 80 erfolgreiche Mobile Guides für Smartphones erschienen.

BERLIN – Reisehandbuch: umfassend, übersichtlich und informativ.
Autorin Gudrun Maurer.

9 Spaziergänge durch die interessantesten Viertel Berlins
6 Ausflüge in die grünen Oasen der Stadt und nach Potsdam.
Geschichte, aktuelle Hintergrundinfos und Szenetipps. Detaillierte Pläne mit eingezeichneten Routenempfehlungen, Sehenswürdigkeiten, S- und U-Bahnhöfen, Restaurants, Imbisse, Cafés, Kneipen, Clubs und Shopping-Adressen.

Was erwartet Sie in dieser Digital-Ausgabe:
– Tolle Informationen und Geschichten finden Sie in diesem City Guide
– 14 Offline-Karten und über 1000 Links zu Google Maps
– 147 Fotos von den Sehenswürdigkeiten der Metropole
– Telefondirektwahl zu über 800 Zielen und Surfen mit ca. 700 Internet-Links
– Schlagwortsuche in über 1700 Einträgen

»Das ist doch mal eine gute Idee: Der Michael Müller Verlag, einer der besten deutschen Reiseführerverlage, bietet einige seiner Bücher jetzt auch als elektronische Version für Handys an. Sie müssen also nicht den ganzen Wälzer mitschleppen, sondern haben das gesamte Buch mobil dabei. Sehr praktisch!« So das Fazit des REISEmagazins, Österreichs größter Reisezeitschrift. Der Berliner Tagesspiegel fügt lakonisch hinzu: »Das Schleppen, Falten und Blättern hat nun ein Ende.«

Mobile Guide BERLIN für iPhone & iPod touch
Der aktuelle Mobile-Guide-Bestseller aus dem Michael Müller Verlag zeigt dank „textunes“ seine technischen Möglichkeiten und damit eine zukunftsweisende Technologie“, sagt Karsten Andreas Seidel, Erfinder der elektronischen Reisehandbücher »mobile guides«.

Per Download sind die Reiseführer für das iPhone und iPod touch über den AppStore
oder für Smartphones beim Michael Müller Verlag bzw. Envi.con sowie weiteren Partnern erhältlich. Die Inhalte werden vollständig auf dem Handy installiert und funktionieren auch ohne Mobilfunkversorgung – ein Vorteil gerade im Ausland.

Systemanforderungen:

Die elektronischen Reiseführer von »mobile guides« sind auf den aktuellen Geräten iPhone & iPod touch, Symbian S60 3rd Ed., Windows Mobile 5/6 und Pocket PCs ab 2003 sowie Palm OS ab 5.0 lauffähig. Benötigt werden etwa 5–15 MB Speicherplatz, was einer Datenmenge von ca. 3 sehr guten MP3-Songs entspricht.

Verfügbarkeit und Preise:

Die elektronische und gedruckte Variante aus dem Michael Müller Verlag sind für 7,90 Euro bis 26,90 Euro erhältlich! Viele weitere Reiseziele gibt es außerdem jetzt als Bundle mit dem gedruckten Buch.

www.mobileguides.de