Ungeliebte Sitznachbarn während des Fluges

Bei deutschen Passagieren sind Quasselstrippen am wenigsten beliebt

Nicht immer können Passagiere während des Fluges neben ihrer Reisebegleitung sitzen. Welche Typen von unfreiwilligen Sitznachbarn dann am wenigsten beliebt sind, hat die Flugsuchmaschine Jetcost.de untersucht. Ganz oben bei den Briten: übergewichtige Sitznachbarn. Bei den Deutschen hingegen verbreitet der plaudernde Sitznachbar Schrecken: Personen, die auf dem Flug ununterbrochen reden, sind der Horror der Deutschen.

Das Team von Jetcost.de führte die Befragung im Rahmen einer laufenden Studie über Flugerfahrungen durch. Befragt wurden 2.548 Briten im Alter von mindestens 18 Jahren, die laut eigenen Angaben mindestens einmal innerhalb der letzten beiden Jahre geflogen sind.

Allen Befragten wurde zunächst folgende Ausgangsfrage gestellt: „Wenn Sie zusammen mit anderen eine Flugreise antreten, sitzen Sie dann meist nebeneinander oder auf getrennten Plätzen?“ Mehr als die Hälfte (57 %) gab an, meist getrennt zu sitzen. Auf die Bitte, „getrennt“ genauer zu erläutern, gaben die Befragten an, entweder „durch einen Gang getrennt” (47 %), „in unterschiedlichen Reihen“ (40 %) oder „am anderen Ende des Flugzeuges“ (13 %) zu sitzen.

Von denjenigen die das Glück hatten, zusammen zu sitzen, gaben drei Viertel (65 %) an, Extrakosten übernommen zu haben, um die Sitzplätze vorab zu reservieren.

Diejenigen die angaben, meist von ihrem Reisepartner getrennt zu sitzen, wurden gefragt, wie sie mit dieser Situation umgegangen sind. 41 % meinten, sie hätten das Personal wegen einer Lösung angesprochen. 31 % gaben an, dass sie Mitreisende nach einem Tausch der Sitzplätze gefragt hätten und die restlichen 28 % verhielten sich einfach ruhig während des Fluges, obwohl sie nicht glücklich mit der Situation waren. Nur 26 % waren erfolgreich mit ihrem Versuch, sich umzusetzen.

Anschließend wurden die Teilnehmer befragt, neben welchen Personen sie denn am wenigsten gern sitzen würden, wenn schon getrennt von ihrer Reisebegleitung. Sie erhielten eine Liste möglicher Antworten. Die fünf Meistgenannten waren:

1. Eine übergewichtige/fettleibige Person (32 %)
2. Ein schreiendes Kleinkind (29 %)
3. Eine ungepflegte Person (21 %)
4. Eine Person mit Flugangst (17 %)
5. Eine Person, die den gesamten Flug über redet (16 %)

Von den Teilnehmern die angaben, am wenigstens gern neben einer übergewichtigen Person zu sitzen, gab die Mehrheit (73 %) als Begründung an, die Sitzfläche für sich haben zu wollen, ohne dass sie jemand bedränge.

Um herauszufinden, ob dies ein typisch britisches Empfinden ist oder sich diese Ansicht auch im übrigen Europa verbreitet, wurden weitere 1.000 Reisende aus anderen europäischen Ländern befragt. Von den Spaniern empfanden 26 % und von den Franzosen 23 % ebenfalls die übergewichtige Person als unangenehmsten Sitznachbarn. In Italien war die meistgenannte Antwort mit 18 % das schreiende Kind. Die befragten Deutschen dagegen störten sich am meisten an den Quasselstrippen: „eine Person, die den ganzen Flug über redet“ wurde am häufigsten genannt (16 %).

Antoine Michelat, Mitbegründer von Jetcost.de, kommentierte:
„Es ist traurig zu hören, dass Menschen nur auf Grund des Gewichtes einer bestimmten Person nicht neben ihr sitzen möchten. Allerdings ist es verständlich, dass Menschen einen gewissen Komfort während des Flugs haben möchten, für den sie auch bezahlt haben. Wir dachten immer, schreiende Säuglinge seien für die Passagiere am Lästigsten, aber Menschen gehen immer besser mit dieser Situation um. Sie verstehen, dass es sich nunmal um Babies handelt und es nicht möglich ist sie während eines Fluges zu beruhigen, wenn die Ohren knacken oder die Klimaanlage zu stark für sie ist.
Manche Airlines überlegen, einen separaten Bereich für Personen über einer bestimmten Gewichtsgrenze in ihren Flugzeugen einzurichten. Während dies auf der einen Seite angenehm ist für diejenigen, die nicht die Hälfte ihres eigenen Sitzes teilen möchten, besteht zum anderen das Risiko, dass Übergewichtige, die beispielsweise ihr Gewicht nicht kontrollieren können, sich diskriminiert fühlen.“

Aldiana expandiert

Aldiana bleibt 2013 weiter konsequent auf Expansionskurs. Basis dafür ist die zufriedenstellende Buchungslage. So steigt das Gästeplus für die Sommersaison mit aktuell drei Prozent.

Exakt im Zeitplan liegen die Erneuerungs- und Erweiterungsarbeiten für den Aldiana-Kreta in Mochlos, der am 1. Mai 2013 eröffnen wird.
Am 7. Januar hat Aldiana CEO Peter Wennel den Optionsvertrag für den neuen Aldiana Kalabrien unterzeichnet, der 2014 eröffnen soll. Er liegt an der Ostküste Süd-Italiens etwa 25 Kilometer vom Flughafen Crotone und 80 Kilometer vom Airport Lamezia Terme entfernt. Bestechend sind sein Traumgrundstück an einer romantisch gelegenen Bucht mit feinsandigem Strand, die architektonische Gestaltung der Zimmer und Bungalows sowie die klimatischen Bedingungen über sieben Monate des Jahres. Die Eröffnung ist für Ostern 2014 projektiert.

Der Erfolg Aldianas ist die intensive Kommunikation mit den Gästen. Dabei ist zur Zeit unverkennbar der dringende Gästewunsch, den Aldiana Makadi Bay in der derzeitigen Lage ab dem 31. Januar ruhen zu lassen. Dazu Aldiana CEO Peter Wennel: „Unsere Solidarität in der schwierigen Situation Ägyptens gilt unseren Partnern vor Ort. Mit ihnen sind wir in ganz engem Kontakt, damit wir umgehend bei einer Optimierung der Situation mit unseren Gästen die Rückkehr an das paradiesische Rote Meer erörtern können.“

Ebenfalls exzellent läuft die Wintersaison 2012/13. Mit dem Gästeplus von vier Prozent liegt Aldiana nahezu exakt an der Kapazitätsgrenze.

http://www.gourmet-report.de/goto/aldiana

Die Nebenbei-Diät

„Die Nebenbei-Diät“ lässt jetzt auch bei iPhone- und iPad-Besitzern die Pfunde purzeln. Als Umsetzung des Buch-Bestsellers der Stiftung Warentest bietet sie viele schlaue Ideen zum Abnehmen im Alltag. Die neue App bietet dem Nutzer die Möglichkeit überall schnell nachzuschlagen und ist eine ideale Hilfe für eine langfristig erfolgreiche Ernährungsumstellung.

Wie viele Kalorien kann ich am Tag essen, damit wirklich die Pfunde purzeln? Sind Milchprodukte gut für die Figur? Und ist es besser beim Abnehmen ganz aufs Fett zu verzichten? Die Antworten finden sich in dieser App – wissenschaftlich fundiert und häufig überraschend. Lebensmittel werden in zahlreichen Bildern und Grafiken gegenübergestellt, so dass Nutzer auf einen Blick erkennen, was eher nicht figurfreundlich ist und womit man in derselben Situation Kalorien spart, jedoch keine Zeit verliert. Überflüssige Kilos verschwinden so ganz nebenbei und ohne Stress. Da es sich nicht um eine klassische Diät handelt, werden Nachteile wie der Jo-jo-Effekt vermieden.

Die Nebenbei-Diät App im App Store ist ab sofort für 7,99 Euro erhältlich und kann auf iPhone und iPad in jeweils optimierter Darstellung genutzt werden.

Tsunamiwarnung

Indischer Ozean: Erdbeben vor Sumatra mit Tsunamiwarnung

Aktuelles Statement von TUI Chefreiseleiter Ralf Rau in Bangkok zur Situation in Thailand

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keinen Tsunami vor den Küsten Thailands. Die Frühwarnsysteme vor Ort funktionieren, alle sind informiert und vorbereitet. Die Hotels in den Ferienregionen wie Phuket und Khao Lak, die direkt am Strand liegen, haben ihre Gäste in höher gelegenes Terrain gebracht. Der Flughafen wurde als Vorsichtsmaßnahme bis morgen früh geschlossen. Die TUI Reiseleiter kümmern sich um die Urlaubsgäste. Derzeit befinden sich rund 2.800 deutsche TUI Gäste vor Ort.

Wein für die Kapelle

In diesen Tagen, in denen viel von Rettungsschirmen die Rede ist, werden immer mehr kulturellen Institutionen die Gelder entzogen. Das piemontesische Weingut Tenuta Tenaglia hat sich etwas Besonderes einfallen lassen, um mit eigenen Mitteln den Verfall aufzuhalten. Ein Modell mit Zukunft, das die Eigentümerin Sabine Ehrmann auf der ProWein vorstellen will.

Malerisch zieht es sich über einen Bergkamm hinweg: das Santuario di Crea, Unesco-Welterbe, besteht aus einem Kloster und 23 Kapellen, die in einer der schönsten Gegenden des Piemont stehen, dem Monferrato. Einen kleinen Makel gibt es allerdings: Die Kapellen werden baufällig, und das Geld für die Sanierung ist knapp.

Eine ähnliche Situation gab es vor ungefähr 400 Jahren schon einmal. Damals errichtete der Gouverneur von Moncalvo mit dem Spitznamen La Tenaglia, im Deutschen die Beißzange, gleich unterhalb des Santuario ein Weingut, um zwischen zwei Kriegen die nötige Erholung und den richtigen Wein, nämlich den eigenen, zu genießen. Er entschloss sich, die allfällige Sanierung der Kapelle Nummer drei finanziell zu unterstützen. Flugs sammelte er zusätzliche Steuergelder ein. Die heutige Besitzerin des Weingutes Tenuta Tenaglia, Sabine Ehrmann, hat es nicht ganz so einfach – ihr fehlt die Befugnis, Gelder von Amts wegen einzutreiben. Aber das Weingut produziert hervorragenden Wein, und die Verbindung von Wein und Religion ist von jeher eine sinnliche.

Also entwickelt die gebürtige Allgäuerin mit ihrem italienischen Team den Cappella III del Sacro Monte di Crea, einen formidablen Barbera del Monferrato. Ein Teil des Erlöses aus dem Weinverkauf fließt direkt in die Sanierung der Kapelle. „Damit schaffen wir eine klassische Win-win-Situation: Unsere Kunden bekommen einen hervorragenden Wein zu einem vernünftigen Preis, wir können das Santuario unterstützen, und das Santuario kann seine Kapelle sanieren“, erklärt Sabine Ehrmann.

Auf der Fachmesse ProWein, die Anfang März in Düsseldorf stattfindet, wird sie den Wein erstmals in Deutschland vorstellen. „Das Modell, mit Wein kulturelle Institutionen zu unterstützen, können wir uns auch für andere Einrichtungen vorstellen. Schließlich ist derzeit mehr als eine Kapelle von finanziellen Engpässen bedroht“, betont die verantwortungsvolle Unternehmerin. Dass sie mit ihrer Idee auf einem guten Weg ist, glaubt auch Giancarlo Berto. Er ist der Bürgermeister von Serralunga di Crea, der kleinen Stadt, zu der das Weingut gehört, und möchte jetzt mehr Patenschaften für die Kapellen vom Monte di Crea installieren.

Die Fachmesse ProWein findet vom 4. bis 6. März 2012 in Düsseldorf statt. Die Tenuta Tenaglia hat ihren Stand in Halle 3, Stand F 99.

Die Küchenchefs

Pforzheim 2005: Als Thomas Campo genannt Enzo zusammen mit seinen Gesellschaftern die Sportsbar Palm Beach eröffnete, rechneten sie gar nicht mit dem Ansturm und Erfolg, den sie damit haben würden. Die Bar war ständig brechend voll und so brauchte sich das Palm-Beach-Team keine Sorgen machen. Entgegen aller Prognosen kamen die Leute nicht nur, um Billard zu spielen und etwas zu trinken, sondern vermehrt, um hier auch zu essen. So bekam die Küche unter der Leitung von Toni Giotti immer mehr Gewicht. Doch diese Zeiten gehören der Vergangenheit an. Die heutige Realität sieht anders aus. Die Sportsbar ist zwar immer noch gut besucht, doch schon seit Jahren sind die Zahlen rückläufig. Um wirtschaftlich zu arbeiten, müssten rund 500 Essen täglich verkauft werden, doch all zu oft bleibt das Team deutlich darunter.

Das Ergebnis: Frustration an allen Fronten. Der Service ist frustriert und schiebt die schlechte Leistung auf die Küche. Das Essen sei lieblos und nur hingeklatscht. Die Küche wiederum glaubt, dass das Personal nur nach der Optik, aber nicht nach fachlicher Qualifikation ausgesucht wird. Es seien immer wieder neue Aushilfen, die es nicht fertig brächten, alle Essen auf einmal rauszuschicken. Eigentlich müsste sich Betriebsleiter Markus Aab darum kümmern und diese Situation entschärfen, doch der ist selbst nicht aus der Gastronomie und wurde von seinen Chefs nicht richtig angelernt. Jedenfalls ist er mit der Situation völlig überfordert und selbst Chef Enzo, der aus der Gastronomie kommt, schafft es nicht, aus dem Haufen ein Team zu formen, deshalb hat er die ‚Küchenchefs‘ gerufen.

In nur 48 Stunden sollen sie aus dem zerstrittenen Personal ein Team formen und frischen Wind in die Küche bringen – bei der Größe des Lokals eine fast unlösbare Aufgabe. Werden es die Köche auch diesmal schaffen?

VOX, Dienstag, heute, 23:20 – 00:20 Uhr

Fischereiminister Gert Lindemann setzt sich für Belange der Krabbenfischerei ein

Am Donnerstag fanden erneut Gespräche statt, um zu einer Beilegung der derzeit schwierigen wirtschaftlichen Situation im Bereich der Krabbenfischerei beizutragen. Der Hintergrund: Die Krabbenfischer an der Nordsee bleiben momentan in den Häfen, da – so ihre Begründung – der Erlös für ihre Ware die Kosten nicht deckt. An den Gesprächen mit Schleswig-Holsteins Fischereiministerin Dr. Juliane Rumpf nahm Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke teil.

Minister Lindemann bedankt sich bei den Vertretern zweier wichtiger Krabbenvermarktungsunternehmen für deren Dialogbereitschaft. In den Gesprächen war man sich einig, dass einerseits höhere Erzeugerpreise nötig, diese jedoch nur bei Marktdisziplin aller Beteiligten zu erzielen seien. Erörtert wurde zudem eine Anhebung des Interventionspreises.

Gert Lindemann appellierte erneut an alle Beteiligten, ihren Beitrag für eine Beilegung der momentanen Schwierigkeiten zu leisten. Des Weiteren regte der Fischereiminister noch einmal verstärkte Überlegungen an, um den Krabbenfischern neue Absatzmärkte zu erschließen. Hierzu wurden weitere Gespräche vereinbart.

Krabbenfischer und Vermarkter forderte er auf, ihren Dialog fortzusetzen. Auch das Ministerium werde sich hier im Rahmen der Möglichkeiten weiterhin konstruktiv einbringen und in diesem Sinne nach Möglichkeiten suchen, um die niedersächsische Krabbenfischerei langfristig zu sichern.

Das niedersächsische ebenso wie das schleswig-holsteinische Fischereiministerium haben Fischern und Handel gemeinsame Gespräche angeboten. Dabei soll aus niedersächsischer Sicht auch die Funktion einer möglichst alle Krabbenfischer umfassende Erzeugergemeinschaft als zukünftige Partnerin des Handels eine Rolle spielen. Diese könnte auf Seiten der Fischer Kräfte bündeln und ihren Einfluss erhöhen.

iPhone als mobiler Weinberater

Das iPhone als mobiler Weinberater – „Wine & Vintage“ hilft bei der Auswahl

Wie oft sitzt man im Restaurant ratlos vor der Weinkarte? Ein 2008-er Riesling aus der Pfalz oder doch der Badener Weißburgunder von 2007. Rat weiß in dieser Situation eine pfiffige neue App fürs iPhone. Das für den Einstiegspreis von 1,59 Euro im App Store herunterladbare Programm „Wine & Vintage“ hält für Weingenießer die passende Antwort bereit. Sowohl die Qualität eines konkreten Jahrgangs, als auch dessen Reifegrad erfährt man in wenigen Sekunden. Der Zeiger einer „Reifeuhr“ spricht dabei konkrete Empfehlungen für den besten Trinkzeitpunkt aus: Wait, Now, Over.

Entwickelt hat den kleinen Helfer fürs iPhone/iPod touch die Essener Weinvermarktungsgesellschaft Madison mit Unterstützung der Weinexperten von Sommelier-Consult, beides Unternehmen mit langjähriger Erfahrung in der Weinwelt. Die neue App kann sogar bei Weinprofis wie Christian Frens, Geschäftsführer der Kölner Sommelier-Consult GmbH, noch punkten: „Ich nutze es tatsächlich selbst. Auch Kenner haben nicht immer jedes Anbaugebiet und jeden Jahrgang exakt im Kopf. Vintage ist für mich eine praktische und jederzeit verfügbare Gedächtnisstütze.“ Die Entwickler legten demnach auch größten Wert auf eine fachlich fundierte Beurteilung und Einschätzung. Vorerst wurden die Jahrgänge 1999 bis 2008 bewertet. Zur Verfügung stehen Informationen zu den wichtigsten Anbaugebieten in Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. „Aber das ist erst ein Anfang“, so Madison-Chef Hanswerner Bendix. Mehrfach im Jahr liefern kostenfreie Updates neue Länder, mehr Anbaugebiete und neue Jahrgänge. Das Programm steht den Anwendern in Deutsch und bei ausländischen Mobilfunkgeräten in Englisch zur Verfügung. Wer die neue App testen will: Die Regionen Frankreichs gibt es als Free Version für das iPhone. Aber nicht nur dort ist Vintage einsetzbar: Auch auf dem iPod touch kann man den mobilen Jahrgangsberater nutzen. Eine Internetverbindung beim Nachschlagen ist nicht notwendig.
„Unser Ziel war es, ein umfangreiches, aber auch einfaches Nachschlagewerk zu schaffen. Letztlich geht es um eine überschaubare Art der Vorselektierung bei der Weinwahl: Welche Qualität hat der Wetterverlauf eines Jahrgangs in der jeweiligen Region hervorgebracht? Wir urteilen nicht über die Arbeit eines einzelnen Winzers, beziehungsweise über eine konkrete Weinberglage“, erklärt Bendix. Seine App sollte Spaß machen und nicht zu komplex werden. „Es muss ja in der Situation vor Ort meist schnell gehen. Vintage wird da eine echte Hilfe sein.“

Facts zum iPhone App / iPod touch App „Wine & Vintage“:
Verkaufsstart: April 2010Sprachen: Deutsch, EnglischPreis:
Einstiegspreis 1,59 EUR; nach 4 Wochen: 3,99 EURWeinländer: D, F, E, I (jeweils wichtigste Anbaugebiete; Rot-/Weißwein)Jahrgänge: 1999-2008Updates: mehrmals jährlich, kostenlos (Länder, Anbaugebiete, Jahrgänge)

Folgen des Vulkanausbruchs

TUI Chefreiseleiter Günther Wiesner zur Situation auf Mallorca

Der Vulkanausbruch in Island hat zu einer in diesem Umfang bisher noch nie dagewesenen Schließung deutscher Flughäfen geführt. Der Luftverkehr in weiten Teilen Europas und insbesondere in Deutschland ist nahezu zum Erliegen gekommen. Fluggäste warten auf ihre Flüge – viele sitzen im Ausland fest. Flugzeuge und Personal müssen erst wieder zu den planmäßigen Einsatzorten gelangen.

Die Flughäfen in Deutschland stehen mit den zuständigen Landesgenehmigungsbehörden in einem engen Kontakt. „Wir haben die Behörden gebeten, aufgrund der außerordentlichen Situation in den kommenden Tagen die Regelungen der Start- und Landezeiten flexibel zu handhaben, damit im Ausland wartende Passagiere so schnell wie möglich zurückkommen können und wieder ein stabiler Betrieb erreicht wird“, erklärt Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbands ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen). Die Flughäfen halten mehr Personal vor, damit Flüge mit Sonderregelungen auch an den Tagesrandzeiten und den Nachtstunden abgefertigt werden können.

Der Flughafenverband ADV geht davon aus, dass die umfassenden Schließungen zu länger anhaltenden Verzögerungen im Luftverkehr führen werden. „Es wird einige Tage brauchen, bis wieder zum regulären Flugbetrieb zurückgekehrt werden kann. Jetzt geht es um pragmatische Ausnahmen für eine Zeit größter Anspannung“, erläutert Ralph Beisel. Im Zusammenspiel von Behörden, Airlines und Flughäfen gilt es, die Auswirkungen für die Passagiere auf ein Minimum zu reduzieren.

Frage: Wie viele Gäste sitzen derzeit auf Mallorca fest und wo befinden sie sich?

Günther Wiesner: Wir haben derzeit etwa 2.800 Pauschalreisegäste auf der Insel. Sie halten sich in ihren Urlaubshotels auf und warten dort auf ihre Rückreise.

Frage: Das heißt, die Situation am Flughafen in Palma ist ruhig?

Wiesner: Richtig. Wir haben unsere Gäste mit heutiger Abreise rechtzeitig über die Absage der Flüge informiert, so dass niemand unnötig zum Flughafen anreisen musste. Gestern war die Situation zunächst nicht ganz so klar. Wir haben die 500 Gäste, die bereits am Flughafen auf ihre Rückreise warteten, später in verschiedenen umliegenden Stadthotels untergebracht.

Frage: Wie ist die Stimmung vor Ort, nachdem die Gäste erfahren haben, dass alle Flugreisen vorerst bis Sonntag um 10 Uhr abgesagt werden?

Wiesner: Insgesamt betrachtet ruhig und verständnisvoll. Natürlich gibt es Nachfragen zum weiteren Vorgehen. Wir sind ständig mit unseren Gästen in Kontakt und bemühen uns derzeit intensiv um alternative Rückreisemöglichkeiten für alle fest sitzenden Urlauber.

Frage: Wer übernimmt die Kosten, die durch die ungeplante Verlängerung entstehen?

Wiesner: Soeben wurde entschieden, dass TUI aus Kulanzgründen zunächst einmal die Hotelkosten auch für die weitere Nacht von Samstag auf Sonntag übernimmt.

Bitte lesen Sie auch unseren Artikel über Ihre Passagierrechte:
www.gourmet-report.de/artikel/335096/Flugausfall-wegen-Vulkanasche-Passagierrechte/

2010: Fassbierpreise bleiben stabil

Fassbierpreise bleiben stabil

Bitburger Braugruppe hält auch 2010 die Fassbierpreise stabil.

Die Bitburger Braugruppe setzt auch in der anhaltend schwierigen Situation im Außer-Haus-Markt auf ihre bewährten Stärken: „Qualität, Kontinuität und Kundennähe – in zahlreichen Kundengesprächen wird immer wieder deutlich, dass es genau diese Stärken sind, aufgrund derer die Bitburger Braugruppe als verlässlicher und starker Partner geschätzt wird. Als Branchenführer im Bereich Gastronomie fühlen wir uns gegenüber unseren Geschäftspartnern in einer besonderen Verantwortung und haben uns daher erneut entschieden, die Fassbierpreise für alle unsere fünf starken Marken auch 2010 stabil zu halten“, erklärt Dr. Werner Wolf, Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe.

Trotz des Krisenjahrs 2009 hat die Bitburger Braugruppe ihre führende Position im Außer-Haus-Markt erfolgreich verteidigt. Zudem befindet sich das Familienunternehmen mit einer soliden finanziellen Basis in einer starken Ausgangssituation, die es erlaubt, diese stabile Preispolitik fortzusetzen. Dieses Signal macht deutlich, dass die Bitburger Braugruppe auch und gerade in schwierigen Zeiten an der Seite ihrer Partner steht. Denn stabile Preise unterstützen nicht nur die Gästebindung, sondern erleichtern auch die Jahreskalkulation.

Die langfristige und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit ihren Gastronomiekunden steht für die Bitburger Braugruppe im Mittelpunkt. Einsparungen in diesem Bereich auf Kosten der gewachsenen, persönlichen Kontakte kommen für das Unternehmen nicht in Frage.

Auch beim Thema Finanzierungsbereitschaft bleibt die Braugruppe ihren Grundsätzen treu: Innovative, erfolgversprechende Gastronomie-Projekte mit fundierter Konzeption finden in der Bitburger Braugruppe jederzeit einen starken Partner für Finanzierung und Beratung. „Damit honorieren wir die hervorragende Leistung unserer Gastronomie-Partner, die sich mit Kreativität und neuen Geschäftsideen der schwierigen wirtschaftlichen Situation entgegen stellen und bereit sind, Geld und Energie für ihren Erfolg zu investieren“, betont Wolf.