Nach Bundesliga-Aus bei Premiere

Die Fußball-Bundesliga wird aus dem Premiere-Programm verschwinden. Der Bezahlsender ging bei der Vergabe der Senderechte leer aus.
Fußballfans, die in den letzten Monaten Abo-Verträge mit 18 oder gar 24 Monaten Laufzeit abgeschlossen haben, werden sich ärgern. Wer Premiere ohne Bundesliga nicht mehr will, sollte schon jetzt zum Beginn der neuen Bundesliga-Saison kündigen. Auch bei langfristigen Verträgen gibt es gute Chancen, den Sender vorzeitig zu verlassen.

„Bei der Programmgestaltung ist Premiere frei, solange der Gesamtcharakter eines Kanals erhalten bleibt“, heißt es in den Geschäftsbedingungen des Senders zunächst. Angesichts der Bedeutung der Bundesliga für Fußball-Abonnenten könnte es schon aus diesem Grund ein Sonderkündigungsrecht für die Kunden geben. Ausdrücklich vorgesehen ist die Kündigung für den Fall, dass Premiere sein Programm ändert oder umstrukturiert.
Selbst wenn der Sender nach diesen beiden Klauseln kein Kündigungsrecht einräumen will, bleibt die Chance auf Kündigung aus wichtigem Grund. Sie ist bei langfristigen Verträgen unabhängig von den Geschäftsbedingungen immer möglich.

Zur Sicherheit sollten Premiere Fußball-Abonnenten mit besonderem Interesse an der Bundesliga ihren Vertrag schon jetzt zum Beginn der neuen Bundesligasaison im Spätsommer kündigen und dies mit dem Wegfall der Bundesliga-Berichterstattung begründen. Die Kündigung sollte stets schriftlich erfolgen und man sollte in jedem Fall um eine Bestätigung bitten. Wenn Premiere die Kündigung nicht akzeptieren will, ist Zeit genug, die Rechtslage zu klären und die Kündigung durchzusetzten. Abonnenten, die schon längere Zeit bei Premiere sind, können stets zum Ende ihrer Vertragslaufzeit und ohne Begründung mit einer Frist von sechs Wochen

Die Skibindung hat im Supermarkt nichts verloren

Ungefähr so absurd, wie die rezeptfreie
Abgabe von Tranquilizern ist der Verkauf von Ski-Sets durch
Supermarktketten. Schon im Vorjahr bemängelte der Österreichische
Gewerbeverein (ÖGV), dass der Verkauf von Skisets ohne fachmännische
Bindungseinstellung gelinde gesagt fahrlässig ist, heuer gehen die
Spaßtreiber im Supermarkt noch weiter.

Da bietet eine Kette einen Junior-Allround-Carver mit Bindung im Set um
wohlfeile 149 EUR an. Wörtlicher Zusatz: „Es handelt sich dabei um ein
Bindungssystem, welches mit einfachsten Handgriffen und schnellstens auf
alle gängigen Schuhgrößen angepasst werden kann.
Wahrscheinlich handelt
es sich dabei um keine Sicherheitsbindung, denn das Motto – zwischen den
Zeilen gelesen – lautet schlicht: „In den Skischuh kommst eh eini, ob
der Haxn bricht, is uns wurscht!“ Es macht doch stutzig, wenn bei einer
Skibindung die Schuhgrößeneinstellung in den Vordergrund tritt und jene
der Sicherheit verschwiegen wird.

Verwundert ist man, dass der Konsumentenschutz in Österreich, dies alles
so hin nimmt. Und auch der Welt größte Verbraucherschutzorganisation
EUROPÄISCHE UNBEDARFTE (abgekürzt EU), hat sich zu diesem Problem noch
nicht geäußert.

Dafür bastelt eine fanatische EU-Beamtin mit Sendungsbewusstsein um
unser Steuergeld seit acht Jahren an einer EU-Health-Claims-Verordnung.
Die bekennende Malzkaffeekonsumentin will eine EU-weite
Vereinheitlichung der gesundheitsbezogenen Angaben auf Lebensmitteln.
Eine symbolische Ampel zeigt dann an, wenn Fett, Zucker oder Salz
bestimmte Grenzwerte überschreiten. Ein Ampel-Rot soll künftig das Aus
für das jeweilige Lebensmittel bedeuten.

Der ÖGV zeigt mangels EU-verbraucherschützenden Aktivitäten bei wirklich
haarsträubend gefährlichen Anlässen all jenen Supermarktketten, die
Skibindungen zum Selbsteinstellen verkaufen die rote Ampel. Vielleicht
findet sich sogar einmal eine Behörde, die gegen solche
unverantwortlichen Vorgehensweisen eintritt. Oder fürchtet man sich vor
großen Konzernen und bestraft nur die Kleinen?

Der ÖGV fordert Konsumenten auf, Bindungen, die nur „einfachsten
Handgriffen und schnellstens auf alle gängigen Schuhgrößen angepasst
werden“ können, die rote Ampel beim Einkauf zu zeigen. Sicherheit
scheint dort keine Rolle zu spielen.

Bevor Sie solche Sets „mit sportlichem Handling und großem Spaßfaktor“
kaufen, verzichten Sie lieber auf „No risk, no fun“ und bevorzugen Sie
einen Sportfachhändler!

Pressemitteilung des „Österreichischer Gewerbeverein“
www.gewerbeverein.at

Hotels sollten sich auf den Ernstfall vorbereiten

Der Terror der Al-Kaida hat Europa längst erreicht. Auch Deutschland kann nicht davon ausgehen, von Anschlägen verschont zu bleiben. Deshalb ist es um so wichtiger, Vorkehrungen für den Ernstfall zu treffen. Selbst Hotels sollten sich angesprochen fühlen, wie das traurige Beispiel Jordanien zeigt. Dort zündeten Selbstmordattentäter in drei Hotels in Amman Bomben und rissen zahlreiche Gäste mit in den Tod. „Für Hotels gibt es praktisch keine Möglichkeiten, eine solch schreckliche Tat zu verhindern“, sagt Ulrich Jander von der Gesellschaft zur Qualitätssicherung im Hotel (GQH). „Aber sie können alles dafür tun, ihre Gäste so schnell wie möglich in Sicherheit zu bringen und zu versorgen.“

Nur wenn in den Hotels Sicherheitsschleusen wie am Flughafen installiert werden, könne ein Anschlagsversuch gestoppt werden, so Jander. Aber dies würde die Freiheit der Gäste stark einschränken. Selbst Betonpoller vor dem Hotel bieten nur eine relative Sicherheit gegen Autobomben. „Deshalb ist es auch so wichtig, sich auf den Ernstfall intensiv vorzubereiten“, richtet Jander seinen Appell an die Hotels. Die Hotelmitarbeiter sollten gewappnet sein und „am grünen Tisch“ alle möglichen Szenarien durchspielen. Weiter sollte das Gespräch mit Rettungskräften gesucht werden. „Nur wenn im Ernstfall die Kommunikation stimmt und alle Beteiligten Hand in Hand arbeiten, können Menschen gerettet werden,“ sagt der Sicherheitsfachmann. Als Vorbereitung für einen eventuellen Anschlag seien Übungen, wie es sie zum Beispiel zur Brandbekämpfung gebe, bedeutsam. Auf diese Weise lernen die Rettungskräfte vor Ort schon einmal das Hotel kennen.

Vor allem bekannte und große Hotels in den Zentren Deutschlands sieht Jander als potenzielles Ziel von Anschlägen. „Terroristen wollen Aufmerksamkeit. Dies gelingt ihnen am besten in Großstädten, wie zum Beispiel Berlin, und nicht in kleinen Hotels auf dem Land.“ Risikostellen in den Hotels selbst seien Konferenzbereiche und Tagungsräume. Dort halten sich erfahrungsgemäß die meisten Menschen auf.

Oberstes Gebot bei einem Anschlag sei es, die Gäste so schnell wie möglich aus dem Gefahrenbereich zu bringen. „Dabei sollte man beachten, dass möglicherweise Einsturzgefahr für das ganze Hotel besteht“, warnt die GQH. Eventuell reiche es daher nicht, die Gäste nur in einen anderen Gebäudeteil zu bringen. Schon im Voraus sollte man einen sicheren Sammelplatz bestimmen, auf den sich die Gäste begeben können. Wenn Chaos entstehe, seien vor allem die Hotel-Mitarbeiter gefordert. Direktion, Technik und Abteilungsleiter sollten beispielsweise eine Warnweste tragen, damit sie sich vor den Gästen und den Rettungskräften kenntlich machen und als Ansprechpartner fungieren können. „Es ist außerdem ratsam, einige Mitarbeiter zu Ersthelfern auszubilden, damit sie im Notfall Feuerwehr, Polizei und Notärzte unterstützen können“, so Jander. Es sei nämlich nicht davon auszugehen, dass im Notfall sofort eine ausreichende Anzahl von Hilfskräften vor Ort sei. Die Mitarbeiter könnten zudem helfen, das Hotel vor Schaulustigen und Unbefugten abzusperren.

Ein weiterer Hinweis der Gesellschaft zur Qualitätssicherung von Hotels: Unbedingt erforderlich ist eine offensive und effektive Krisen-PR seitens des Hotels. Die Medien müssen betreut und angemessen über das Ereignis informiert werden. Dabei gilt: Es spricht nur einer und das ist in der Regel der Hoteldirektor oder ein Pressesprecher. Das sorgt für klare Verhältnisse und verhindert, dass Informationen durcheinander geraten.

Weitere Informationen gibt es bei der Gesellschaft zur Qualitätssicherung im Hotel unter Telefon 06142-31581 und im Internet unter unter www.betriebsfeuerwehr.org .

Europcar rüstet Fahrzeuge mit Winterreifen aus

23 Prozent mehr Sicherheit durch Winterreifen

Bremstests unter winterlichen Bedingungen haben es gezeigt: Bei einer
Geschwindigkeit von 50 km/h kommt ein Fahrzeug mit Sommerreifen erst nach 43
Metern zum Stehen. Ein Fahrzeug mit Winterreifen nach nur 35 Metern – das
sind 23 Prozent mehr Sicherheit. Darum ist es wichtig, bei winterlichen
Straßenverhältnissen mit zuverlässigen Fahrzeugen unterwegs zu sein. Die
Europcar Autovermietung garantiert daher seinen Kunden deutschlandweit
bereits ab einer Eintagesmiete wintertaugliche Bereifung. Einzige Bedingung
ist eine Reservierung bis 48 Stunden vor Anmietbeginn.

„Wir setzen mit diesem Service klare Standards in Sachen Sicherheit und mehr
Kundenzufriedenheit. Wir wollen, dass unsere Kunden zu jeder Zeit ein
sicheres und bestens ausgestattetes Fahrzeug fahren“, erklärt Philippe
Guyot, Vorsitzender der Geschäftsführung Europcar Autovermietung GmbH.
„Aktuell sind bereits 20.000 Fahrzeuge mit Winterreifen und Ganzjahresreifen
mit M&S Zulassung ausgestattet. Bis Jahresende werden nochmal 30 Prozent
mehr Europcar-Fahrzeuge mit wintertauglicher Bereifung in der Flotte sein“,
ergänzt Guyot.

Um garantiert ein Fahrzeug mit wintertauglicher Bereifung zu erhalten,
empfiehlt Europcar rechtzeitig zu reservieren, jedoch bis spätestens 48
Stunden vor Anmietbeginn. Reserviert werden kann der Mietwagen ab der
Kategorie Kompakt (z.B. VW Golf) über die zentrale Reservierungshotline
0180/5 8000 (0,12 Euro/Min.), an jeder der 480 Europcar Stationen oder über
www.europcar.de. Europcar unterstützt die Initiative Pro Winterreifen, die
sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr einsetzt.
( www.pro-winterreifen.de )

Lesen Sie auch unseren Report zum Thema „Billiger Mietwagen“:
www.billiger-automieten.de

Baguette gewinnt Crashtest

Bon appétit: Renault schickt Lebensmittel zum Crash-Test

Aus Frankreich kommen die besten Köche, die eleganteste Mode, die
edelsten Weine. Und die sichersten Autos – dafür sorgt Renault.
Gleich acht 5-Sterne-Modelle beim Euro NCAP Crashtest machen den
„créateur d’automobile“ zur Automarke mit den meisten Bestnoten in
puncto Sicherheit.

Renault Deutschland bewirbt diesen Spitzenplatz mit einem
ausdrucks- und symbolstarken Auto-Spot, ohne dabei ein einziges Auto
zu zeigen (Agentur: Nordpol+ Hamburg): Auf deutschen Kinoleinwänden
werden derzeit eine bayerische Weißwurst, eine japanische
Sushi-Rolle, ein schwedisches Knäckebrot und ein französisches
Baguette im detailgetreuen Crash-Test gegen die Wand gefahren. Die
Lebensmittel zerplatzen in tausend Stücke. Alle, bis auf eines. Die
Botschaft ist ebenso überraschend wie eindeutig….

Der Euro NCAP Crashtest (New Car Assessment Programme) ist der für
Verbraucher relevanteste Crash-Test Europas. Alle Modelle, die in
Europa neu zugelassen werden, müssen sich ihm unterziehen. Renault
ist der einzige Hersteller, der für acht Modelle die Bestnote von
fünf Sternen erhielt – zuletzt für den neuen Clio. Alles zum Thema
Sicherheit bei Renault und den Spot zum Herunterladen gibt es im
neuen Magazin „SicherTV“ unter www.sicher.de.

(Renault war 2005 der erfolgreichste deutsche Kunde in Cannes, dem
weltweit wichtigsten Werbefestival. Mit „MODUS – Ein Film zum
Umschalten“, dem ersten Werbespot zum Zappen, hat Renault den Grand
Prix und vier weitere Löwen gewonnen.)

weg.de nimmt Airlines aus dem Angebot

weg.de, eines der führenden deutschen Internet-Reisebüros, hat auf eine Initiative der französischen Regierung reagiert und unsichere Fluggesellschaften aus dem Angebot genommen. Auf der Schwarzen Liste der französischen Regierung stehen neben Air Koryo aus Nordkorea die Regionalfluggesellschaft Air Saint-Thomas aus den USA, International Air Service aus Liberia, Lineas AER aus Mosambik (LAM) und deren Charter Carrier Transairways sowie Phuket Airlines aus Thailand. Diese Fluggesellschaften dürfen nach einer Reihe von Flugzeugunglücken in den vergangenen Wochen nicht mehr nach Frankreich einfliegen. „Sie werden nun auch von weg.de nicht mehr angeboten“, so Geschäftsführer Aleksandar Vucak. Das Internet-Reisebüro mit Sitz in München reagiert damit auch auf Besorgnisse von Kunden.
„Die gefühlte Sicherheit ist Grundvoraussetzung für jeden erholsamen Urlaub“, sagt Vucak. „Deshalb versuchen wir, unsere Gäste durch umfangreiche Informationen über Zielgebiete, Hotels und den Reisemarkt ständig auf dem Laufenden zu halten.“ Im Zweifel arbeite weg.de mit problematischen Veranstaltern und Airlines jedoch gar nicht erst zusammen. „Es gibt einige schwarze Schafe auf dem Markt. Wer bei einem führenden Internet-Reisebüro wie weg.de bucht, muss nicht fürchten, an eines von ihnen zu geraten“, so Vucak weiter.

In der Tat lobt der TüV die „Qualität, Sicherheit und Transparenz“ von weg.de und bescheinigt dem Portal „in hohem Maße vertrauenswürdig“ zu sein. Das Münchner Internet-Reisebüro hat mehr als 400 Fluggesellschaften im Angebot. weg.de-Kunden können zudem unter mehr als 10 Millionen tagesaktuellen Last Minute Reisen wählen.

www.weg.de

Verbraucher brauchen mehr Sicherheit bei Geschäften mit Direktvertrieben

Mehr Sicherheit für VerbraucherInnen bei Direktvertriebsfirmen fordert die AK. „Da immer öfter Konsumenten bei beispielsweise Haustürgeschäften überrumpelt werden, haben wir einen Anforderungskatalog für Direktvertriebsfirmen erstellt“, sagt AK Konsumentenschützerin Manuela Delapina. Der Katalog enthält Schutzregeln für VerbraucherInnen und neue DirektvertriebsmitarbeiterInnen und wurde dem Bundesgremium Direktvertrieb der Wirtschaftskammer sowie der Arbeitsgruppe Direktvertrieb des Österreichischen Handelsverbandes übermittelt.
Konkret verlangt die AK bei Geschäften mit VerbraucherInnen von Direktvertriebsfirmen, dass ihre Mitarbeiter bzw. Warenpräsentatoren schon beim ersten Kontakt unaufgefordert ihren Namen, das Direktvertriebsunternehmen und Warenangebot bekannt geben. Sie sollen sich mit einem Firmenpass oder der Direktvertriebskarte der Wirtschaftskammer ausweisen. In Inseraten, Werbungen oder bei der Kontaktaufnahme mit KonsumentInnen dürfen keine teuren 09x-Nummern verwendet werden. Außerdem soll dem Konsumenten schon beim ersten Besuch die Möglichkeit des Rücktrittsrechts laut Konsumentenschutzgesetz schriftlich überreicht werden. „Gesetzliche Bestimmungen müssen eingehalten werden“, sagt Delapina, „wie kein Telefonanruf, Fax, SMS oder E-Mail ohne Einwilligung des Konsumenten.“

Nahrungsergänzungsmittel sollen idealerweise von ausgebildeten Ernährungsberatern mit Gewerbeschein verkauft werden. „Es gibt zwar auch in Super- und Drogeriemärkten Nahrungsergänzungsmittel, aber dort ist die Auswahl bunter, Konsumenten können sich das billigste Produkt oder jenes, das sie am meisten anspricht, aussuchen und es wird kein Kaufdruck ausgeübt“, erklärt Delapina. Speziell im Direktvertrieb sind häufige Aussagen zu unterlassen wie „industriell hergestellte Lebensmittel sind inhaltsstoffleer“ oder „unsere heutigen Lebensmittel enthalten nicht mehr alle Vitalstoffe“, weil sie unzutreffend sind.

Werden neue Direktvertriebsmitarbeiter angeworben, fordert die AK: Die Unternehmen bzw. Warenpräsentatoren dürfen Arbeitssuchende nicht mit dem verlockenden Argument hoher Verdienstmöglichkeiten anwerben. Es muss über den tatsächlichen Verdienst (Provision) schriftlich informiert werden. Bei der Werbung in Print- und Onlinemedien soll immer der Name des Unternehmens sowie Name, Anschrift und Telefonnummer des Direktvertriebsmitarbeiters angegeben werden. „Es kam vor, dass Jobsuchende über das AMS zu Vorstellungsgesprächen bei Direktvertriebsfirmen geschickt wurden“, sagt die AK Expertin, „wer sich jedoch eine fixe Anstellung mit fixem Gehalt erhofft hat, wird enttäuscht, weil diese Tätigkeit ein selbstständiges Gewerbe ist.“ Daher verlangt die AK, dass Direktvertriebsunternehmen ihre Mitarbeiter nicht über das AMS anheuern.

SERVICE: Der komplette Anforderungskatalog ist im Internet unter www.konsumentenschutz.at.

Sicherheitsrisiko bei PC-Zubehör

Bei einigen PC-Netzteilen und USB-Steckleisten (Hubs) läuft der Nutzer Gefahr, einen Stromschlag zu bekommen. Davor warnt die Zeitschrift COMPUTERBILD in ihrer aktuellen Ausgabe (17/2005, ab Montag im Handel).
Das Ergebnis eines Vergleichstests für das Titelthema „PC-Zubehör“: Sieben PC-Netzteile wurden wegen mangelhafter elektrischer Sicherheit (nach der Norm DIN EN 60950) auf die Note „mangelhaft“ abgewertet. Das gleiche Urteil fällte das COMPUTERBILD-Labor für zwei USB-Hubs. Bauteile im Innern der Geräte waren nicht ausreichend isoliert oder nicht mit dem erforderlichen Sicherheitsabstand montiert. Im schlimmsten Fall könnte das Berühren eines Gehäuses zum Stromschlag führen. Außerdem fielen vier der acht PC-Netzteile und einer der acht USB-Hubs bei der COMPUTERBILD-Strahlungsprüfung durch: Die Geräte tragen das CE-Zeichen zu Unrecht und können etwa andere elektronische Geräte in der Umgebung stören.

COMPUTERBILD hat verschiedenes PC-Zubehör getestet: Insgesamt waren 16 Prozessorkühler, acht Lüftersteuerungen, acht PC-Netzteile, acht USB-Steckleisten sowie acht Umschalter für Monitor, Tastatur und Maus im Testlabor.

Mängel bei der elektrischen Sicherheit gab es noch bei einem weiteren Test. Ein Adapter für Stromleitungs-Netzwerke wurde ebenfalls auf die Note „mangelhaft“ abgewertet.

Autofahrer beim Thema Sicherheit inkonsequent

Deutsche Autofahrer lassen beim Thema Sicherheit Konsequenz vermissen. Das hat ein Mehrjahresvergleich von repräsentativen Meinungsumfragen im Auftrag der Continental AG, Hannover, ergeben. Zwar sind stabil 90 Prozent der Meinung, dass Sicherheit im Auto wichtiger ist als Komfort. Sprachen sich im Jahr 2002 aber noch rund 72,5 Prozent der von TNS-Infratest Befragten dafür aus, Sicherheitstechnik wie ABS oder das Antischleuder-System ESP gesetzlich vorzuschreiben, waren es Ende 2004 nur noch 67,3 Prozent. Vertraten vor drei Jahren noch 67,8 Prozent die Meinung, dass Elektronik künftig auch gegen den Willen des Fahrers eingreifen soll, um so Unfälle zu verhindern, ist die Zahl bis Ende vergangenen Jahres auf 61,1 Prozent zurück gegangen.
„Wir betrachten den Trend dieser Aussagen mit einer gewissen Sorge. Es wäre ein fataler Irrtum zu glauben, der langjährige Positivtrend in den Unfallstatistiken ließe sich ohne die immer bessere und umfassendere Sicherheitstechnik der Fahrzeuge fortsetzen“, betonte Continental-Vorstandsmitglied Dr. Karl-Thomas Neumann, verantwortlich für die Division Automotive Systems, die innovative Sicherheitstechnologie entwickelt und für alle führenden Automobilhersteller weltweit produziert. „Immer intelligentere und bessere Sicherheitssysteme können viel frühzeitiger kritische Fahrsituationen erkennen und vermeiden helfen, als dies selbst routinierte und reaktionsschnelle Autofahrer je könnten.“

Neumann verwies auf Studien zum Beispiel zur Wirkung von ESP: „Eine Untersuchung der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA kommt zu dem Ergebnis, dass das Risiko tödlicher Unfälle mit ESP in Pkw um 30 Prozent und in so genannten SUVs um 63 Prozent gesenkt wird. Diese Studie geht davon aus, dass eine Ausstattung aller Fahrzeuge in den USA mit ESP jährlich rund 7.000 Menschen das Leben retten und volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von 35 Milliarden Dollar pro Jahr einsparen würde. Zu ähnlichen Ergebnissen kamen auch andere Untersuchungen in Europa, Japan und den USA.“

Das sieht auch Dr. Peter Hupfer, Vorstandsvorsitzender von TÜV Süd, so: „Ohne innovative Sicherheitstechnik gäbe es viel mehr fatale Unfälle auf unseren Straßen. Deshalb ist es auch wichtig, dass ihre Funktionalität im Verkehrsalltag dauerhaft sichergestellt ist. Es wäre sehr bedenklich, wenn die aktuelle Sparmentalität auf das sensible Thema Sicherheit übertragen wird. Wenn derzeit mit 12,8 Prozent jeder Neunte beim Erwerb eines Neu- oder Gebrauchtwagens für einen günstigeren Preis an der Sicherheitsausstattung Abstriche in Kauf nehmen würde, birgt das große Gefahren“, stellte Hupfer fest.

Deutliche Unterschiede werden zu diesem Thema bei den Aussagen von Männern und Frauen sichtbar: Während 15,8 Prozent der Männer zu Lasten der Sicherheitsausstattung beim Autokauf sparen würden, sind es 9,9 Prozent bei den Frauen. Klar beeinflusst werden die Antworten durch die Einkommenshöhe: Bei Befragten mit bis zu 1.500 Euro monatlichem Nettoeinkommen würden rund 20 Prozent an Sicherheit sparen. Aber auch bei Nettoeinkommen über 2.500 Euro sind es 8,5 Prozent. Auffällig sind regionale Unterschiede: In Baden-Württemberg würden 20 Prozent an Sicherheit sparen, in Bayern 16 Prozent, dagegen in den ostdeutschen Bundesländern und Nordrhein-Westfalen nur rund 8 Prozent.

TNS-Infratest hat im Auftrag der Continental AG 2002, 2003 und 2004 zum Jahresende jeweils rund 1.000 Autofahrer zu verschiedenen Aspekten der Sicherheit im Straßenverkehr befragt. Die Studie zum aktuellen Kaufverhalten wurde Mitte Mai diesen Jahres erhoben.

Traumurlaub 2005: Sommer, Sonne, Strand und Meer

Entspannt am Strand in der Sonne liegen und zwischendurch eine kleine Abkühlung im Meer – keine Frage: Badeurlaub ist auch in diesem Jahr für die meisten Deutschen das Nonplusultra in Sachen Erholung. Einer repräsentativen Umfrage der Düsseldorfer Kommunikationsagentur Mediaedge:cia zufolge, verbringen fast 40 Prozent der Erwachsenen ab 14 Jahre ihren diesjährigen Urlaub am Strand. Von den unter 50-Jährigen träumt sogar jeder Zweite vom Barcadi-Feeling. In der 50plus-Gruppe will dagegen nur jeder Vierte die schönste Zeit des Jahres am Meer verbringen. Aktivurlaub heißt hier die Alternative: 15 Prozent von ihnen verbringen ihren Urlaub mit Wandern oder Fahrradtouren. Weitere zehn Prozent der über 50-Jährigen setzen auf Kultur- und Erlebnisttrips. Städtereisen sind sowohl bei den über 50-Jährigen als auch bei Reisenden unter 30 Jahren zu jeweils zwölf Prozent das Highlight. Camping sowie Party-Stimmung r la Ballermann & Co. sind mit 14 bzw. zwölf Prozent vor allem bei den Jüngeren unter 30 Jahren gefragt. Für gut ein Fünftel von ihnen heißt das Urlaubsziel in diesem Jahr allerdings Balkonien. Sie planen keine größere Reise.
Warum in die Ferne schweifen… – nach dieser Devise planen anscheinend viele Bundesbürger ihre diesjährigen Ferien. Knapp 30 Prozent der Reisenden verbringt laut Sensor ihren Urlaub in Deutschland, zwölf Prozent zieht es an Nord- oder Ostseeküste, acht Prozent in Richtung Bayern. Geht es über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus, ist Italien mit elf Prozent das beliebteste Ziel, gefolgt von der Türkei (neun Prozent), Spanien acht Prozent) und Österreich (sieben Prozent). Osteuropa, insbesondere Polen und Kroatien, ist für neun Prozent der Reisefreudigen äußerst attraktiv. Vor allem die 50plus-Generation zieht es in osteuropäische Länder. Die 14- bis 29-Jährigen stehen dagegen eher auf Türkei, Spanien und andere Mittelmeerländer, inklusive Balearen. Nur rund sieben Prozent der Urlauber verbringen ihre Ferien außerhalb Europas.

Deutschland und andere europäische Länder haben nicht zuletzt deshalb die Nase vorn, weil der Faktor Sicherheit inzwischen eine entscheidende Rolle bei der Wahl des Urlaubsziels spielt. Meldungen über Terroranschläge, politische Krisenherde und Naturkatastrophen haben die Bundesbürger sensibilisiert. Fast die Hälfte achtet bei der Ferienplanung darauf, dass der Ort sicher ist. Entsprechend bucht jeder Vierte bei einem Reiseveranstalter, der in Notsituationen Hilfe garantiert. Nur ein Fünftel der Befragten bleibt gelassen. Terror und Naturkatastrophen haben keinen Einfluss auf ihre Urlaubsplanung.

Das Thema Sicherheit ist auch einer der wesentlichen Gründe, weshalb fernöstliche Länder wie Japan und China mit 38 Prozent die unbeliebtesten Reiseziele sind. Regionen im indischen Ozean liegen mit 35 Prozent auf Platz zwei – die Tsunami-Katastrophe hat ihre Schatten hinterlassen. Auch Russland und andere ehemalige Ostblockstaaten sind einem Drittel der Befragten immer noch suspekt. Nord- und Schwarzafrika kommt für fast 30 Prozent der Urlauber nicht in Frage.

Doch egal, wohin die Reise geht – bevor die Koffer gepackt werden, ist erst einmal Shopping angesagt. Jeder Zweite gönnt sich zumindest eine neue Sonnencreme, ein Drittel vervollständigt die Reiseapotheke und für 31 Prozent stehen Schuhe und Kleidung auf dem Einkaufszettel. Jeweils ein Viertel benötigt Fotozubehör bzw. eine neue Sonnenbrille. Dazu kommen Bikini und Badehose, Kameras, Wander-und Reisekarten, Koffer und Taschen, Sprach- und Reiseführer sowie das gute Buch für den Strand. Vor allem die Jüngeren zeigen sich konsumfreudig und steigern mit einem Einkaufbummeln offenbar die Vorfreude auf den Urlaub. Geht’s dann endlich los, bleiben die meisten Befragten etwa zwei Wochen fern der Heimat. Mehr als ein Drittel verreist für zehn bis 14 Tage, 30 Prozent für zwei bis drei Wochen. Nur zehn Prozent gönnen sich vier oder mehr Wochen Ferien. Gut ein Fünftel ist maximal zehn Tage unterwegs.

Der Sensor ist eine monatliche Repräsentativbefragung zu aktuellen Themen der Markt- und Medienforschung. Sie wird im Auftrag von Mediaedge:cia vom TNS Emnid-Institut, Bielefeld, persönlich bei zirka 1.300 Personen im Alter ab 14 Jahren durchgeführt.