2AWO bringt österreichische Lebensmittel nach Dubai

2AWO bringt österreichische Lebensmittel nach Dubai

Gulfood Dubai 2010: 20 heimische Firmen am Gruppenstand der
Außenwirtschaft Österreich – AWO organisiert Austria Showcase
für rot-weiß-rote Unternehmen

Die Außenwirtschaft Österreich (AWO)
organisiert gemeinsam mit der österreichischen Außenhandelsstelle Abu
Dhabi am Samstag, 20. Februar 2010, ein Austria Showcase mit
Katalogausstellung für die österreichische Lebensmittel- und
Getränkeindustrie in Dubai. „Bei dem Showcase und der gleich
anschließend stattfindenden Gulfood Dubai 2010, der wichtigsten
Nahrungsmittelmesse im Nahen Osten, können die österreichischen
Teilnehmer nicht nur sich und ihre Produkte präsentieren, sondern
auch Importeure, Distributeure, Food & Beverage Manager des Hotel
und Gastronomiegewerbes und Spitzenköchen aus den Vereinigten
Arabischen Emiraten, dem Nahen Osten, Ostafrika, Vorderasien bis nach
Südostasien (Singapur) treffen“, erklärt Franz Ernstbrunner.

An den zwei Gruppenständen der AWO werden dann vom 21.bis 24.
Februar 20 österreichische Aussteller aus den Bereichen
Nahrungsmittel und Getränke, Hotel- und Gastronomie-Ausstattung sowie
Nahrungsmittel verarbeitenden Industrie ihre hochwertige Produkte
präsentieren. die Pallette reicht von Kaffee, Käsespezialitäten und
Süßwaren über Energy-Drinks, Äpfel und Tiefkühlgemüse bis hin zur
Gastrobekleidung, Großküchenplanung und solarer Meerwasserentsalzung.

Internationale Süßwarenmesse in Köln

ISM: 40 Jahre der zentrale Marktplatz der internationalen Süßwarenwirtschaft

– Jubiläum: 41 Unternehmen stellen zum 40. Mal zur ISM aus
– Große Jubiläumsparty im Stil der 70er Jahre
– Erstmals im Rahmen der ISM: Convenience Summit in Kooperation mit Lekkerland
– Neu: „New Product Showcase“ – Journalisten küren die besten Produkte
– Neue Sonderschauen „Market Places“ und „Displays“

In diesem Jahr wird die Internationale Süßwarenmesse (ISM) 40 Jahre alt. Ein guter Grund zurückzublicken und sich noch einmal den Weg der anfänglich kleinen Fachveranstaltung zur weltweit führenden Messe für Süßwaren und Knabberartikel vor Augen zu halten. Was 1971 mit 351 Unternehmen als Musterschau begann, ist schon wenige Jahre später die multinationale Handelsdrehscheibe für Anbieter aus der ganzen Welt. Die Branche feiert diese großartige Messe angemessen im Rahmen einer Jubiläumsparty im Stil der 70er Jahre im Theater am Tanzbrunnen. Doch nicht nur der Blick zurück lohnt sich aus Anlass der 40. ISM in Köln: Auch für die kommende Messe vom 31. Januar bis 3. Februar 2010 sind die Vorzeichen gut. Erwartet wird erneut eine breit aufgestellte, vielseitige Produktschau, zu der im kommenden Jahr auch eine Reihe von neuen Unternehmen Interesse angemeldet haben. Erstmals findet darüber hinaus mit dem Convenience Summit eine hochkarätige Fachveranstaltung für die Entscheider der internationalen Convenience-Branche statt.

Erwartet werden rd. 1.600 Anbieter aus etwa 70 Ländern – sie werden eine Fläche von rd. 110.000 m² belegen. Darunter sind Marktführer ebenso wie zahlreiche kleinere und mittlere Unternehmen. Mit einem Auslandsanteil von über 80 Prozent deckt die ISM das internationale Angebotsspektrum der Branche kompetent ab.

Convenience Summit in Kooperation mit Lekkerland

Die Koelnmesse veranstaltet in Kooperation mit der Lekkerland AG & Co KG den ersten Convenience Summit im Rahmen der ISM. Die hochkarätige Fachtagung stellt die wichtigsten Trends und neuesten Entwicklung in diesem dynamischen Geschäftsfeld vor. Erfolgreiche Businessmodelle und wegweisende Konzepte aus dem In- und Ausland werden die Chancen und Potenziale aufzeigen, die sich für engagierte Unternehmen im New Channel „Convenience“ ergeben. Eine aktuelle Studie des Lekkerland Stiftungslehrstuhls für Convenience und Marketing an der renommierten European Business School (EBS), International University Schloss Reichartshausen, Oestrich-Winkel, sowie Marktanalysen und „Best Practice“-Beispiele werden zukünftige Szenarien mit praktischen Lösungsansätzen verknüpfen. Der Convenience Summit findet am ISM-Sonntag im Gelände der Koelnmesse statt und zielt auf die Entscheider und Marktteilnehmer im internationalen Convenience-Umfeld ab.

New Product Showcase – Die Trendplattform für neue Produkte

Die 2009 zur ISM eingeführte Trendplattform „New Product Showcase“ war ein großer Erfolg. In einem attraktiven Umfeld konnten die Aussteller der ISM ihre Produktneuheiten präsentieren, ein Service, der von Besuchern und Medien sehr geschätzt wurde, verschaffte er doch in kurzer Zeit einen hervorragenden Überblick über die zur Messe vorgestellten Innovationen und Weiterentwicklungen. Auch 2010 wird das „New Product Showcase““ stattfinden. Alle ISM-Teilnehmer können hier Vitrinen anmieten und sich somit gezielt profilieren. Das „New Product Show Case“ wird wieder im Messeboulevard an der Passage 4/5 platziert, eine zentrale Messeschnittstelle, an der jeder Messebesucher im Laufe seines Messerundgangs vorbeikommt.

Zum ersten Mal wird dabei der „Innovationspreis 2010“ vergeben. Alle Journalisten, die die ISM besuchen, werden um ihr Votum bis einschließlich Montagabend (1. Februar 2010, 18.00 Uhr) gebeten. Die Ergebnisse des Presse- Votings werden am Dienstagmorgen bekannt gegeben und die besten Innovationen in der Sonderschau gekennzeichnet. Auch für Journalisten gibt es einen zusätzlichen Anreiz mitzumachen: Unter allen teilnehmenden Journalisten verlost die Koelnmesse einen attraktiven Preis.

ISM 2010 – Die Sonderschauen

Darüber hinaus wird es zwei neue Sonderschauen zur ISM 2010 geben. Beide beschäftigen sich mit dem Thema „Point of Sale“ aus jeweils einem anderen Blickwinkel. Zum einen werden gemeinsam mit Ladenbauunternehmen und Herstellern innovative Ladenbaukonzepte im Rahmen der Sonderschau „Market Places“ vorgestellt, zum anderen beschäftigt sich eine Präsentation mit dem Thema „Display“.

40 Jahre ISM – Das Jubiläum

40 Jahre Treue – das kann sich sehen lassen. 41 Unternehmen der Süßwarenbranche stellen seit 1971 ununterbrochen auf der ISM aus. Diese 41 Unternehmen werden zur ISM 2010 für ihr Engagement und ihre Treue geehrt. Dies erfolgt im Rahmen der Branchenparty am Sonntagabend, die am ersten Messetag, 31. Januar 2010, im Theater im Tanzbrunnen stattfindet. Zur Party, die im Stil der 70er Jahre arrangiert wird, können alle ISM-Aussteller Kartenkontingente erwerben.

ISM: Leitmesse der internationalen Süßwarenwirtschaft

Die ISM ist die weltweit führende Messe für den Handel mit Süßwaren und Knabberartikeln. Mit rd. 1.600 Anbieter aus etwa 70 Ländern präsentiert die ISM ein umfassendes Angebot an Süßwaren und Knabberartikeln. Die Messe zeigt einen nahezu kompletten Überblick der Warengruppen Schokolade, Zuckerwaren, Feine Backwaren, Knabbererzeugnisse, Eiskrem und Rohmassen. Die präsentierten Artikel sind ausschließlich für den Ladenverkauf bestimmte Endprodukte.

Konzipiert als lupenreine Fachmesse bringt die ISM gezielt Angebot und Nachfrage zusammen. Zugelassen sind an allen vier Messetagen (31. Januar bis 3. Februar 2010) ausschließlich Fachbesucher aus dem Groß- und Einzelhandel. Zur letzten Veranstaltung im Januar 2009 nutzten 33.150 Einkäufer aus 130 Ländern die Möglichkeit zu direkten Kontakten, Information und Order. Der Auslandsanteil bei den Besuchern betrug 62 Prozent.

Die ISM 2010 belegt mit 110.000 m² die Hallen 3, 4, 5 sowie 10 und 11 der Koelnmesse. Zwei Eingänge (Süd, Ost) sorgen für einen guten Rundlauf auf der gesamten Ausstellungsfläche.

ProSweets Cologne parallel zur ISM

Auch 2010 wird die ProSweets Cologne, die Branchenzuliefermesse für die Süßwarenindustrie, im gesamten Messeverlauf parallel zur ISM durchgeführt. Mit der ProSweets Cologne und der Leitmesse ISM bildet die Koelnmesse die gesamte Wertschöpfungskette der Süßwarenwirtschaft an einem Messestandort ab – beginnend mit den einzelnen Rohstoffen über die Technologie, Verpackung bis hin zum ladenverkaufsfertigen Produkt. Beide Messen zusammen bieten Ausstellern und Besuchern damit optimale Synergien.

Weitere Informationen: www.ism-cologne.de

www.prosweetscologne.de

Sydney International Food Festival

Bei „Crave Sydney“ wird im Oktober erstmals die kulinarische Vielfalt der australischen Metropole gefeiert

Sydney kann sich über ein neues Event freuen: Im Oktober 2009 findet unter dem Namen Crave Sydney erstmals das Sydney International Food Festival statt. Vom 1. bis 31. Oktober werden die bekanntesten Köche der Stadt und international renommierte Küchenchefs Besucher bei zahlreichen Dinner-Partys, auf Märkten, bei Straßenfesten und Open Air-Veranstaltungen verköstigen.

Die australische Metropole ist bekannt für seine vielseitige Esskultur – vom renommierten Sterne-Restaurant bis zur einfachen Küche im idyllischen Hinterhof findet man in Sydney diverse lukullische Genüsse. Das Crave Sydney zelebriert diese kulinarische Vielfalt nun erstmals und lädt Besucher dazu ein, die verschiedenen Stadtbezirke bei diversen Veranstaltungen zu erkunden und lokale Spezialitäten zu probieren.

Den Auftakt bildet der „Sydney Morning Herald Grower’s Market“ am 3. Oktober, bei dem frische Produkte von über 80 Farmern aus der Region angeboten werden. An mehreren Tagen im Oktober finden im Hyde Park die so genannten „Night Noodle Markets“ statt, bei denen Straßenhändler asiatische Spezialitäten

Beim „World Chef Showcase Weekend“ vom 9. bis 11. Oktober bereiten internationale Starköche wie Pichet Ong aus New York, Sergi Arola aus Spanien, Edward Kwon aus Korea und der Deutsche Rainer Becker Leckereien zu. Im Mittelpunkt steht die asiatische Küche, die durch Kochtechniken und Zutaten die australische Küche stark beeinflusst.

Ein weiterer Höhepunkt ist das „Breakfast on the Bridge“ am Morgen des 25. Oktober. Für das Picknick auf der weltberühmten Harbour Bridge wird die Brücke für den Verkehr komplett gesperrt und mit Gras ausgelegt. Gut gestärkt geht es anschließend zum „7 Bridges Walk“. Der 25 Kilometer lange Rundkurs führt über sieben Brücken und durch viele unterschiedliche ethnische Stadtviertel.

Weitere Details zu Crave Sydney unter www.cravesydney.com .

Rundreisen durch Australien können Sie buchen unter:
www.travelworldonline.de/australien-rundreisen.html

NextHotelLab öffnet seine Pforten

NextHotelLab öffnet seine Pforten

Erster Teil des Hotels der Zukunft ist eröffnet. Die Forschungsarbeit von Fraunhofer kann beginnen.

Im dritten Stock des Forschungsbaus der Fraunhofer-Gesellschaft auf dem Duisburger Unigelände, dem inHaus2, kann der Besucher auf 600 Quadratmetern ab sofort einen Blick in das Hotel der Zukunft werfen. Zwei der vier geplanten Musterräume, der so genannten „Labs“, sind eröffnet. Sie zeigen Zimmer, wie man sie in Zukunft bei seinen Hotelaufenthalten vorfinden könnte. Jedes Lab steht unter einem anderen Motto: Der Einfluss von Design und Service wird künftig im FutureHotel Showcase geprüft. Das FlexibleLab demonstriert, wie sich Hotelzimmer an die Bedürfnisse von unterschiedlichen Zielgruppen anpassen lassen.

Anfang kommenden Jahres werden zwei weitere Labs folgen. Im MediaLab wird dann getestet, welche Technik zukünftig bei der Gestaltung von Hotelzimmern Sinn macht. Im WellcomLab werden alle Sinne des Gastes angesprochen und die jeweilige Auswirkung auf das Behaglichkeitsempfinden erforscht.

Wie kommt der Drink aufs Zimmer?

Innovative Servicekonzepte, das Design mit neuen Materialien, der Einsatz neuer Technologien und das Wohlbefinden des Gastes stehen im Mittelpunkt des FutureHotel Showcase. Das ca. 38 qm große Zimmer erscheint im ungewöhnlichen, futuristischen Design: Keine geraden Wände, Ecken und Kanten, sondern runde Formen und weiche Linien bestimmen dabei die Gestaltung des Raumes. Diese Formen wirken sich – wie wissenschaftliche Studien ergeben haben – positiv auf das Wohlbefinden des Menschen aus. Er fühlt sich aufgehoben und umfangen.

Die Anordnung der Möbel im Rauminneren orientiert sich an einer Spirale. Ganz ungewöhnlich: Im Inneren des Raumes bilden Relaxzone, Dusche und Kleiderschrank einen eigenen Komplex.

Im FutureHotel Showcase erwarten den Gast nicht nur das ungewöhnliche Design, sondern Serviceroboter, die den Aufenthalt komfortabler gestalten sollen. Als erster Roboter wird die rollende Minibar realisiert: Über die Fernbedienung des TV-Gerätes sendet der Gast seine Bestellung an den Zimmerservice. Kurze Zeit später steht das georderte Getränk dank eines führerlosen Transportsystems vor der Tür. Für einen unfallfreien Service sorgen Bewegungssensoren.

Wie wird aus dem Einzel- ein Familienzimmer?

Das FlexibleLab wendet sich vor allem an Hotelplaner und –entwickler. In den zwei jeweils ca .33 qm großen Räumen wird getestet, wie sich Räume bedarfsorientiert an die Erwartungen wechselnder Zielgruppen anpassen lassen. Nicht ein spezieller Raum für jeden Gast, sondern ein variabler Raum für alle lautet die Devise. Durch verschiebbare Trennwände wird so etwa aus zwei Einzelzimmern eine Familiensuite oder ein kleiner Tagungsraum für geschäftliche Besprechungen. Selbst Tische und Betten sind so gestaltet, dass sie sich flexibel an verschiedene Bedürfnisse anpassen lassen. Auch das Bad, das aus hochwertigen Modulen wie Whirlpool, Duschkabine, Bidet und großzügigem Waschtisch besteht, lässt sich dann zielgruppengerecht zu einer Badelandschaft kombinieren. Hier wird begrenzter Raum maximal ausgenutzt: Per Knopfdruck erscheinen immer nur die Badmöbel, die man gerade braucht. Auf Knopfdruck kann so z.B. ein Damen-WC mit einem Herren-WC oder einem Bidet ausgetauscht werden, die Duschkabine weicht dem Waschtisch. Das nicht mehr genutzte Modul verschwindet einfach in der Wand.

Welche Farbe hat das Wohlgefühl?

Im ca. 18 qm großen WellcomLab (= Wellness + Comfort) sollen alle Sinne des Gastes angesprochen werden. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Faktoren Farbe, Akustik, Raumklima und Temperatur auf das Wohlbefinden des Gastes wirken. Die Räume können hier mit Hilfe von Projektionsflächen in unterschiedliche Farben getaucht werden. Mittels eines USB-Sticks können sogar persönliche Bildmotive des Gastes an die Wände projiziert werden. Aus einem anonymen Hotelraum wird so ein individuell gestaltetes Gästezimmer.

Auch die Akustik lässt sich nach Wunsch gestalten. Über eine so genannte Akustikdecke kann der Raum in einen bestimmten Klang getaucht werden. Schalldämpfende Wandbeläge sorgen zudem für eine Schalldichte, die sich positiv auf die Stimmung auswirken kann.

Wie klingt das Bad?

Im ca. 18 qm großen MediaLab wird sich alles um das Thema Technik drehen. Vom Bett aus, das in der Mitte des Raumes platziert ist, hat der Gast den Blick auf drei Leinwände, die im Halbkreis um ihn herum an den Wänden platziert sind. Die Leinwände können beliebig gemeinsam oder auch unabhängig voneinander genutzt werden für das Abspielen von Filmen, die Wiedergabe von Stimmungsbildern oder auch als PC-Bildschirm.

Ohne großes Verbiegen ermöglicht im Bad der Einsatz einer Kamera den Blick auf den eigenen Rücken. Auf Knopfdruck wird einfach eine Rückansicht eingeblendet. Eine verstärkte Zoomfunktion macht den Spiegel zudem zum Kosmetikspiegel, sobald der Gast sich ihm mit dem Gesicht nähert.

Ein besonderes Augenmerk gilt auch der Akustiktechnik im Bad. Muss ein Bad zwingend nach Bad klingen oder ist es möglich, durch integrierte Lautsprecher in den Wänden und der Badewanne sowie durch absorbierende Materialien eine schallarme, wohnliche Akustik herzustellen?

Forschungsstart im Winter

Künftig werden die Labs von Testpersonen unter der Leitung von Fraunhofer auf Herz und Nieren geprüft. Anhand der Testergebnisse werden die Räume dann einer Optimierung unterzogen, die in der zweiten Phase des Projekts umgesetzt wird. Interessierte können sich wenden an Vanessa Borkmann, Tel. 0711 970-54 86, vanessa.borkmann@iao.fraunhofer.de

Namhafte Partner im inHaus2

Geplant und umgesetzt wird das NextHotelLab von einem Konsortium bestehend aus neun Fraunhofer Instituten unter der Leitung des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation. Unterstützt wird das Projekt vom Bund, dem Land NRW, der EU und den beteiligten Wirtschaftspartnern: Neben dem Anwendungspartner Lindner, der sich konzeptionell mit einbringt, sind über 50 weitere namhafte Wirtschaftsunternehmen u.a. aus der Bau- und IT-Branche Teil des Projekts. Dazu gehören u.a. Henkel, Hochtief, Schindler und T-Systems.

www.lindner.de

www.inhaus-zentrum.de

Neues aus dem Hotel-Labor

Neues aus dem Hotel-Labor

Der Rohbau des „NextHotelLab“ ist fertig. Jetzt arbeiten Forscher des Fraunhofer Instituts zusammen mit Verantwortlichen der Lindner Hotels AG an seinem Innenleben.

Stabübergabe im dreistöckigen Forschungsbau auf dem Gelände des inHaus-Innovationszentrums der Fraunhofer-Gesellschaft in Duisburg. Auf der Baustelle haben die Maurer und Zimmerleute ihre Arbeiten abgeschlossen. Jetzt übernehmen die Forscher der Fraunhofer Gesellschaft zusammen mit den Experten der Lindner Hotels AG die Ägide. Auf ca. 800 Quadratmetern gestalten sie die vier Musterräume – im Forscherjargon „Labs“ – des „NextHotelLab“.
Jedes Lab steht unter einem anderen Forschungsmotto: Um den Einfluss von Gestaltung und Service dreht sich das so genannte FutureHotel Showcase. Welche Medientechnik zukünftig bei der Gestaltung von Hotelzimmern Sinn macht, testet das MediaLab. Im WellComLab werden alle Sinne des Gastes angesprochen und im FlexibleLab testen die Forscher, wie sich Hotelzimmer an die Bedürfnisse von unterschiedlichen Nutzungsszenarien anpassen lassen. Realisiert werden zur Eröffnung im November zunächst das FutureHotel Showcase und das FlexibleLab.

Wie kommt der Drink aufs Zimmer?
Gestaltung mit neuen Technologien und Materialien, das Wohlbefinden des Gastes und innovative Servicekonzepte der Zukunft stehen im Mittelpunkt des FutureHotel Showcase. Das 38 qm große Zimmer erscheint im ungewöhnlichen, futuristischen Design: Keine geraden Wände, Ecken und Kanten, sondern runde Formen und weiche Linien bestimmen dabei die Gestaltung des Raumes. Diese Formen wirken sich – wie wissenschaftliche Studien ergeben haben, positiv auf das Wohlbefinden des Menschen aus. Er fühlt sich aufgehoben und umfangen.
Die Anordnung der Möbel im Rauminneren orientiert sich an einer Spirale. Ganz ungewöhnlich: Im Inneren des Raumes bilden Relaxzone, Dusche und Kleiderschrank einen eigenen Komplex.

Im FutureHotel Showcase erwarten den Gast nicht nur das ungewöhnliche Design, sondern Serviceroboter, die den Aufenthalt komfortabler gestalten sollen. Als erster Roboter wird die rollende Minibar realisiert: Über die Fernbedienung des TV-Gerätes sendet der Gast seine Bestellung an den Zimmerservice. Kurze Zeit später steht das georderte Getränk dank eines führerlosen Transportsystems vor der Tür. Für einen unfallfreien Service sorgen Bewegungssensoren.

Wie wird aus dem Einzel- ein Familienzimmer?
Das FlexibleLab wendet sich vor allem an Hotelplaner und –entwickler. In den zwei jeweils 33 qm großen Räumen wird getestet, wie sich Räume bedarfsorientiert an die Erwartungen wechselnder Zielgruppen anpassen lassen. Nicht ein spezieller Raum für jeden Gast, sondern ein variabler Raum für alle lautet die Devise. Durch verschiebbare Trennwände wird so etwa aus zwei Einzelzimmern eine Familiensuite oder ein kleiner Tagungsraum für geschäftliche Besprechungen. Selbst Tische und Betten sind so gestaltet, dass sie sich flexibel an verschiedene Bedürfnisse anpassen lassen. Auch das Bad, das aus hochwertigen Modulen wie Whirlpool, Duschkabine, Bidet und großzügigem Waschtisch besteht, lässt sich dann zielgruppengerecht zu einer Badelandschaft kombinieren. Hier wird begrenzter Raum maximal ausgenutzt: Per Knopfdruck erscheinen immer nur die Badmöbel, die man gerade braucht. Auf Knopfdruck kann so z.B. ein Damen-WC mit einem Herren-WC oder einem Bidet ausgetauscht werden, die Duschkabine weicht dem Waschtisch. Das nicht mehr genutzte Modul verschwindet einfach in der Wand.

Erste Testläufe im Winter
Die Fertigstellung des NextHotelLabs ist zur Eröffnung des inHaus2 im November dieses Jahres geplant. Danach können die Labs von Testpersonen auf Herz und Nieren geprüft werden. Ihr Feedback fließt in die Optimierung der Zimmer ein, die in der zweiten Phase des Projekts umgesetzt wird.

Namhafte Partner im „inHaus2“
Geplant und umgesetzt wird das NextHotelLab von einem Konsortium bestehend aus neun Fraunhofer Instituten unter der Leitung des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation. Unterstützt wird das Projekt vom Bund, dem Land NRW, der EU und den beteiligten Wirtschaftspartnern: Neben dem Anwendungspartner Lindner, der sich konzeptionell miteinbringt, sind über 50 weitere namhafte Wirtschaftsunternehmen u.a. aus der Bau- und IT-Branche Teil des Projekts. Dazu gehören u.a. Henkel, Hochtief, Osram, BASF, Xella, Schindler, DORMA, Villeroy&Boch und T-Systems.